Gesichtsdiagnose

Man ist es gewohnt, vom Syrienkonflikt Bilder und Videos von bis an die Zähne bewaffneten, in Schlappen herumlaufenden Rebellenkämpfern zu sehen. Bisweilen tauchen in diesen Bildern auch martialischere und besser ausgerüstete Typen auf, in denen man die Kommandeure erkennen kann. Fiebrige Blicke, gestresste Bewegungen und das immerwährende Mantra “Allahu akhbar” begleiten für gewöhnlich diese fehlgeleiteten “Freiheitskämpfer”. Es wird ein Bild von Helden aufgebaut, das man allerdings vergebens in den Gesichtern der dargestellten FSA-Halunken sucht.
Die syrische Armee zeigt man meist nur aus der Entfernung, damit man ihre Gesichter nicht erkennen kann. Dem kann Abhilfe geschaffen werden: Anhar Kotschnewa hat die Einheit fotografiert, die den letzten von der FSA besetzten Stadtteil von Damaskus – At Tadamon – befreit hat. Darunter findet sich wohl auch ein Porträt des Kommandeurs, der sich beim Interview mit 1TV.Ru von der Kamera abgewendet hat. Kommentieren muss man die Bilder nicht. Wo nötig, stehen ein paar Bemerkungen von Anhar mit bei den Bildern.

Rubrik: Moral und Kampfgeist.
Quelle für die Bilder: Anhar Kotschnewa, Damaskus
Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus. Der Kommandeur.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.
Viele haben ein Handtuch umhängen. Des Schweißes wegen.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.
Der Kollege schwingt auch zwei AKs.
Macht aber einen vollkommen anderen Eindruck, als so bewaffnete FSA-Militias.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.
Abzug der Einheiten aus At Tadamon.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

Soldaten der Syrischen Arabischen Armee nach der Befreiung von At Tadamon, Damaskus.

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  • Anonymous

    In der syrischen Armee sind Bärte verboten; die hier gezeigten „Bärtigen“ sind iranische Agenten und Hisbolla-Terroristen

    • Achwas? Ganz besonders der – dem Gesicht nach – eindeutige Tscherkesse oder Abchase auf dem dritten Bild von oben. Und… schon mal ’nen Drusen gesehen? Guck’s Dir ruhig noch mal an.

    • Anonymous

      …oder mal vielleicht bei der UNO intervenieren- Kampfpause zum Rasieren!
      Es gibt halt Leute, die sich wohl absichtlich von der Realität fernhalten.

    • Anonymous

      @Anonym 6. August 2012 12:53

      Wen es Iraner oder sonst etwas sein sollten, würden die sich ja sicher filmen lassen. So wie deine salafistischen Freunde aus der Türkei, aus Saudi-Arabien, Qatar oder Lybien, die ihre Kameraden verbrennen müssen.
      Mittlerweile weiß es doch die ganze Welt, wer hier gegen wen kämpft (ich erspare mir die Quellen, wäre bei dir sowieso sinnlos).
      Beweise für iranische Söldner habe ich noch keine gesehen (und dass diese von euch entführten Pilger Elite-Soldaten sein sollen, glaubst du doch selbst nicht.
      Es wurmt und ärgert dich, dass die Bevölkerung nach ständigen Aufrufen immer noch nicht hinter euch steht und immer mehr einfache Bürger eher der regulären Armee beitreten als dessertieren.

      Ich bin Stolz auf unsere Jungs!

    • Anonymous

      Kumpel, die Söldner sind ganz auf „Rebellenseite“:

      „Der britische Fotograf, der von Aufständischen in Syrien gefangen genommen worden war, erklärte, seine Entführer seien alle ausländische Extremisten gewesen, einschließlich mehrerer Briten. „Nicht ein Syrer war zu sehen.“ Am 19. Juli war der freischaffende Fotograf John Cantile zusammen mit seinem niederländischen Kollegen Jeroen Oerlemans im Norden Syriens entführt und eine Woche später befreit worden. Cantile sagte, er wurde in einem Lager von 30 ausländischen Extremisten festgehalten, darunter Briten und Pakistani.“

  • Anonymous

    Beim Barte des Propheten! Das sind keine Mördergesichter. Die finden wir eher auf der anderen Seite, auch gerne hinter sportlichen Sonnenbrillen versteckt.

  • Anonymous

    Weil auch der Einsatz von ausländischen Soldaten (Iraner) als reguläre Armee in einer unbekannten Gegend (Syrien, Damaskus) einen Sinn macht. Kein Wunder das diese Pseudo FSA zulauf bekommt^^ Bei solchen Deppen du es bist^^

    • kolpman

      Hey, das sind „Agenten“! Erinnert mich an den Witz mit einem CIA-Agenten, der in der Sowjetunion aufgeflogen ist. Man wunderte sich, wie die Russen ihm auf die Schliche gekommen waren – er sprach perfektes Russisch, kannte sich mit Land & Leuten aus, soff Wodka wie ein Russe und lief in Trainingshosen umher. Dann das klärende Telegramm aus Moskau: „Leute, nehmt euren Neger zurück!“

  • Anonymous

    hmmm…genau klar. Eine Gruppe aus von 48 Männern (ohne Frauen und Kinder) im wehrdinestfähigen Alter geht in diesere kriegsgeplagten Zeit nach Damskus um zu „pilgern“. Wer das glaubt ist mindestans so doof wie die ganze Shabhia-Milizen zusammen.

    • Nun gut. Es gab einzelne Meldungen, dass auch Frauen und Kinder dabei seien. Außerdem stimmt „wehrdienstfähiges Alter“ nicht – die wohl tatsächlich vorhandenen, wenigen Männer der Revolutionsgarde unter den Pilgern sind pensioniert. Schiiten haben nahe Damaskus ein uraltes Pilgerzentrum, die Moschee Al-Sayed Zeinab. Nichts ungewöhnliches. Weiter, schau Dir mal ganz aktuelle Aufnahmen aus Damaskus an (vorige Nacht), damit Du einen Eindruck von der „kriegsgeplagten Zeit“ bekommst (Video).

      Und zu guter Letzt: 48 subversive Elemente (die Du zu unterstellen scheinst) auf einen Haufen, was sollen denn das für Geheimdienstler gewesen sein?

      Mir scheint, dämlich sind weder Schabiha noch die, welche „das glauben“, sondern ganz andere.