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Schlag gegen Syrien – Ziel: Russland

Nibiru

Nibiru

Das folgende Gespräch mit Professor Andrej Fursow, dem Leiter des Zentrums für Russland-Forschung an der Moskauer Geisteswissenschaftlichen Universität und dem Mitglied der Internationalen Akademie der Wissenschaften (München), erschien am 9. August 2012 bei KP.ru. Es ist bei der gegebenen Ausgangsfragestellung unerwartet weit im Spektrum dessen, was darin behandelt wird. Ausgehend von der derzeitigen Situation in Syrien und dem “Arabischen Frühling” versucht der russische Historiker Prognosen und Betrachtungen über die weitere Entwicklung danach, vom Konkreten zum Globalen.

Es sind für einen Blog-Artikel wahrscheinlich untypisch “viele Buchstaben”. Der Übersetzer möchte die Lektüre aber jedem ans Herz legen, der sich für “Weltpolitik” interessiert – man liest es dann fast in einem Zug. Wer ungeduldig ist, kann sich einfach an den Zwischenüberschriften und den Fragen entlanghangeln. Aber der Text ist in seiner Gesamtheit wichtig genug, ihn in die “Grundsätze” dieses Blogs aufzunehmen.

Letzte Vorbemerkung: der Begriff “Regime” ist im Russischen nicht zwangsläufig negativ konnotiert.

Quelle: KP.ru, Autor: Jewgenij Tschernych


Warum hat es der Westen so eilig damit, die Nägel in den Sarg des Assad-Regimes zu schlagen?

Dieses nicht allzu große Land im Nahen Osten ist unerwartet zum schlimmsten neuralgischen Punkt des Planeten geworden. Ständig tagt die UNO dazu. Eine unnachgiebige Haltung nehmen dort Russland und China ein. Eine Flotte russischer Kriegsschiffe mit Marineinfanteristen hat Kurs aufs Mittelmeer gesetzt und läuft auch Syrien an. Die USA stellen den “Rebellen” weiter 15 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Riecht es hier etwa nach einem großen Krieg?

- Wodurch hat denn das kleine Syrien dem mächtigen Westen die Suppe versalzen?

Krieg ums Gas

- Einfach durch alles. Gehen wir der Reihe nach – vom Kleinen zum Großen, vom Regionalen zum Globalen. Bei den Konstellationen im Nahen Osten allgemein und im Kampf der Amerikaner und der sunnitischen Monarchien (Saudi-Arabien und Katar) gegen den schiitischen Iran ist dieses Land nicht einfach nur ein Verbündeter Teherans, sondern Glied einer Kette, das dieses mit den schiitischen Gruppierungen in der arabischen Welt verbindet. Ohne ein solches Verbindungsglied würde der Einfluss des Iran in der arabischen Welt wesentlich geringer sein. Ich will nicht einmal davon sprechen, dass eine Erdölpipeline aus dem Iran durch Syrien verläuft. Ohne die Lösung der syrischen Frage können die Angelsachsen, d.h. die Briten und die Amerikaner, sich nicht an den Iran wagen.

Das syrische Regime ist faktisch das einzige starke, weltliche Regime in der arabischen Welt. Dass es stark ist, stört die Atlantisten mit ihren Plänen zum Umbau des Nahen Ostens und der gesamten Welt. Dass es ein weltliches und dabei wirtschaftlich erfolgreich ist, stört die Führung Saudi-Arabiens und Katars.

- Manche sagen, es sei der erste Krieg um Erdgas.

- Im südlichen Mittelmeerraum sind Erdgasvorkommen festgestellt worden – sowohl auf Seegebiet, als auch an Land auf syrischem Territorium (Kara). Wie groß diese Vorkommen sind, ist schwer zu sagen, aber es gibt sie. Katar exportiert verflüssigtes Erdgas mithilfe einer Tankerflotte. Bricht das Assad-Regime zusammen, so bekommt der Katar die Möglichkeit, den “blauen Brennstoff” direkt über das syrische Territorium an die Küste des Mittelmeers zu transportieren. Das würde sein Exportvolumen mindestens verdoppeln und gleichzeitig den Export aus dem Iran behindern. Das Erstarken Katars auf dem Markt für Erdgas schwächt die Position Russlands. Wenn es den Amerikanern gleichzeitig gelingt, Kontrolle über das algerische Erdgas zu gewinnen, so sieht das schon nach einer Blockade des Erdgasexports für Russland aus. Das heißt, die wirtschaftlichen Interessen Katars fallen mit den geopolitischen Interessen der USA zusammen und mit ihrem Bemühen, Russland maximal zu schwächen, denn Russland soll nicht wieder erstarken.

- Das bedeutet, dass die Yankees in Syrien eigentlich indirekt Russlands geliebtes Gazprom angreifen?

- Die Angelsachsen sind globale Billardspieler, sie arbeiten nach dem Prinzip, mit einem Mal gleich mehrere Kugeln zu versenken (was man von ihnen lernen sollte). Der Große Nahe Osten mit dem darin ablaufenden gesteuerten Chaos trennt China von den benötigten Quellen für Erdöl und Erdgas ab, gleichzeitig wird ein Bruch zwischen dem chinesischen und dem westeuropäischen Teil Eurasiens gelegt. Die Kontrolle über das Öl und Gas aus dem Nahen Osten bedeutet in erster Linie die Kontrolle der USA über Europa, speziell Westeuropa, was der Schwächung Russlands und seiner Positionen durchaus zuträglich wäre. Und wenn Europa das eines Tages missfallen sollte, so kann man inzwischen auch dort ein paar arabisch-afrikanische Unruhen vom Zaun brechen – so, dass die satten Bürger wünschten, es wäre wieder vorbei.

Diese Logik (obwohl nicht nur diese allein) bestimmt den Drang der nordatlantischen Elite durch die arabische Welt nach Osten: Tunesien, Ägypten, Libyen. Nun sind sie bei Syrien angekommen. Allerdings sind die Atlantisten auf diesem syrischen Flecken Erde mit einer anderen globalen Macht aneinander geraten, die sich mit ihnen in wirtschaftlicher und sogar militärischer Hinsicht messen kann, aber eine vollkommen andere Zivilisation darstellt. Das ist China mit seinem Drang nach Westen. Chinas Drang ist eine Art Kreuzzug um Ressourcen. Pakistan befindet sich schon unter Chinas Einfluss. Mit den Taliban Afghanistans haben die Chinesen schon lange Beziehungen. Der Iran ist auch Verbündeter, wenn auch ein sehr spezieller. Der Süden des Irak wird de facto bereits von den schiitischen Verbündeten des Iran kontrolliert. Geostrategisch und auch geoökonomisch gesehen dringt China hier nicht nur bis an die Küste des Indischen Ozeans, sondern, so gesehen, auch bis zum Atlantik vor (nämlich an die syrische Mittelmeerküste). Objektiv gesprochen sind die westlichen Kreuzritter in Syrien an die Chinesische Mauer gestoßen.

Erstmals ist die englisch-amerikanisch-jüdische Elite, die sich innerhalb der letzten Jahrhunderte herangebildet hat und zu einer organisationellen historischen Errungenschaft des Westens geworden ist, hier auf einen globalen Gegner eines nicht-westlichen Typs gestoßen (denn auch die Führungsspitze der UdSSR war die Umsetzung eines linken Projekts des Westens, einer jakobinischen Moderne). Außerdem steht dem europäischen Segment der westlichen Elite, woher diese ja auch die historische Erfahrung bezieht, das nicht minder alte, vielleicht sogar noch ältere chinesische Segment gegenüber. Ebenso sehr auf das Materielle, den Handel und Geld orientiert. Dabei aber auch noch sehr abenteuerlustig, denn die Chinesen haben ja auch ihre eigenes, globales kriminelles System.

- Die chinesische Mafia ist wahrscheinlich noch etwas heftiger als die italienische…

- Ja, und die chinesischen Goldreserven als bedrohliche Finanzwaffe wollen wir gar nicht erst erwähnen.

Peking versteht sehr wohl, dass Syrien lediglich ein Wegpunkt in der Hauptstoßrichtung der Nordatlantiker ist – und Ziel ist es, China fallen zu sehen, es in die Schranken seiner eigenen Landesgrenzen zu verweisen, es von den Rohstoffquellen zu trennen und technologisch zu ersticken. Deswegen haben wir es mit einer solch harten Position Chinas zu Syrien in der UNO zu tun.

Prof. Andrej Iljitsch Fursow. Foto: Stimme Russlands

Prof. Andrej Iljitsch Fursow. Foto: Stimme Russlands

- Was ist mit der Position Moskaus? Warum ist diese jetzt so anders als im Falle von Libyen?

- Erstens haben wir heute einen anderen Präsidenten. Zweitens hat die Geschichte mit Gaddafi, wie ich meine, die russische Führung einiges gelehrt. Drittens unterhält Russland in Syrien einen Marinestützpunkt. Viertens hat die russische Rüstungsindustrie starkes Interesse an Syrien, und wirtschaftliche Interessen sind für die russische Führung eine heilige Sache. Fünftens ist Syrien Russlands Grenzen und dem postsowjetischen Raum viel näher als Libyen. Alles das bestimmt Moskaus Position, welche durch ihr atomares und diplomatisches Potential die chinesische Position stützt. Allein würden weder Russland, noch China bestehen können.

Sicherlich können die Angelsachsen auf Russlands und Chinas Vetos in der UN pfeifen, auf die UNO und das internationale Recht insgesamt, welche sie ohnehin aufzuheben gedenken. Aber das sind bisher nur Absichten. Denn wie Stalin einmal sagte, die Logik der Umstände ist immer stärker, als die Logik der Absichten. Diese Umstände sind Russland und China, welche einen rasenden Zorn der Nordatlantiker bewirken – es genügt, sich ein paar Mal Frau Clinton anzuhören und sich ihre Mimik zu betrachten.

- Ungeachtet der unnachgiebigen Position Moskaus und Pekings zieht sich der Westen nicht zurück. Wieso nicht?

- Erstens liegt es nicht in der historischen Tradition der Angelsachsen, ihre Beute fahren zu lassen, in die sie sich einmal wie ein Pitbull verbissen haben. Sie werden bis zum Anschlag Druck ausüben, bis sie ihr Vorhaben durchgesetzt haben oder bis der Gegner ihnen das Gebiss bricht. Zweitens sind die Angelsachsen im Verlauf der letzten 25-30 Jahre, nachdem sie die sowjetische Elite besiegt hatten (es geht genau um die sowjetische Elite – sie hat kapituliert), einfach überheblich geworden. Sie haben sich daran gewöhnt, dass Russland alles aufgibt und bauen darauf, auf die russische Elite Druck ausüben zu können, schon, weil diese ihr Geld in westlichen Banken deponiert hat. Drittens, und das ist der Hauptgrund, welcher alle anderen überwiegt: die Einsätze sind viel zu hoch, auf dem Spiel steht das Schicksal der nordatlantischen Eliten selbst, es geht durchaus nicht nur um die Kohlenwasserstoffvorräte oder den Nahen Osten. Der Westen hat keine andere Möglichkeit, als weiter vorwärts zu pressen. Die Sache ist folgende. Ungeachtet des enormen materiellen und Informationspotentials dieser gigantischen Maschinerie, welche von höchst erfahrenen übernationalen Geokonstrukteuren und Geoingenieuren gesteuert wird, erleben die USA heute eine Überspannung der Kräfte. “Nihil dat fortuna mancipio” – das Schicksal gewährt nichts für ewig! Amerikas Zeit geht vorüber. Um den endgültigen Fall aufzuschieben oder gar zu vermeiden, braucht Amerika eine Verschnaufpause. Nicht von ungefähr geht es in der neuen Militärdoktrin, die Obama am 5. Januar 2012 verkündet hat, jetzt darum, dass die USA nicht mehr – wie bis dato – zu zwei parallelen laufenden Kriegen gerüstet sein muss, sondern nur noch zu einem plus zu indirekten Aktivitäten in mehreren Regionen. Zu berücksichtigen gilt es ferner, dass die Amerikaner bis zu 60% ihrer Militärmacht in den Stillen Ozean, den ostpazifischen Raum umgruppieren und sich so auf Auseinandersetzungen mit China vorbereiten. Nicht von ungefähr bringt das Journal “Foreign Affairs”, eine Publikation des Council on Foreign Relations (CFO) – eine der einflussreichsten amerikanischen Strukturen in Fragen internationaler Beziehungen – neuerdings immer wieder Artikel, die direkt aussagen: die USA brauchen eine Verschnaufpause, “um sich auf der Wiedererrichtung des Fundaments nationaler Blüte zu konzentrieren”. Amerika erinnert heute an das Römische Reich zu Zeiten Kaiser Trajans (Anfang des 2. Jh. n. Chr.). Damals ist Rom von strategischen Angriffen zur strategischen Defensive übergegangen, Rom begann damit, die Limes zu bauen und einige eroberte Gebiete aufzugeben, in erster Linie im Nahen Osten.

- Das ist eine direkte Analogie. Die USA haben vor, Afghanistan zu verlassen, aus dem Irak sind sie abgezogen…

- Die Ergebnisse des NATO-Gipfels in Chicago am 20. und 21. Mai 2012 haben gezeigt: im direkten Sinne werden weder die USA, noch wird die NATO den Nahen Osten oder Afghanistan wirklich verlassen. Nicht deshalb sind sie ja schließlich dahin gegangen. Allerdings müssen sie dort im bisherigen Sinne “heraus”, das Führungsmodell dort wird ein anderes. Und das ganz einfach, damit der Platz nicht von den Konkurrenten besetzt wird, nämlich von der EU und vor allen Dingen von China. Das ist der Sinn hinter diesem neuen Modell der Steuerung der Region: gesteuertes Chaos. Einen besseren Kandidaten dafür, dieses Modell zu implementieren und aufrecht zu erhalten, als die Islamisten, die “Kettenhunde der Globalisierung auf amerikanisch”, kann man sich gar nicht vorstellen. Und nun sehen wir, wie im Nahen Osten – speziell im Schlüsselland Ägypten – als Ergebnis des so genannten “Arabischen Frühlings” gerade die Islamisten an die Macht kommen. Besser gesagt sind sie es, denen man den Weg frei macht. Allerdings haben die Angelsachsen auf diesem Weg zwei Länder als Stolpersteine angetroffen, zwei Länder, in denen die Islamisten entweder nicht stark oder nicht aktiv waren. Das sind Libyen und Syrien. Libyen ist bereits durch die barbarische NATO-Aggression vernichtet worden, Syrien wird heute belagert. Syriens Armee kämpft gegen den internationalen Terrorismus, der, wie es sich für ihn auch geziemt, von den Strippenziehern der englisch-amerikanischen Spitze gesteuert wird.

Das wahre Gesicht der “Freunde Syriens”

- Mit Verlaub, Andrej Iljitsch! Die westlichen Medien berichten, dass das Volk gegen das Assad-Regime aufbegehrt hat. Die Aufständischen sind Syrer, welche aus der Armee desertiert sind.

- Dazu sind es ja die westlichen Medien, oder besser: Mittel für Massenpropaganda, Agitation und Desinformation. Sie erfüllen die rein militärische Aufgabe eines Informations- und psychohistorischen Kriegs. Die “syrischen Rebellen” haben moderne Präzisionswaffen, Panzerabwehrwaffen, Wärmesichtgeräte, beste Scharfschützengewehre und vieles andere, vor allen Dingen aus türkischer Produktion. Ist das nicht ein wenig fett für Deserteure und Flüchtlinge? Doch das wichtigste ist die Organisation der bewaffneten Auseinandersetzungen. Seit Ende Juni hat sich die Situation in Syrien grundlegend gewandelt. Assad hat es nun mit einer hochqualifizierten Stabskultur der Planer hinter den militärischen Diversionen zu tun, zu der Deserteure vom Rang Hauptmann bis Major gar nicht in der Lage sind. Von der Zermürbung und Ermattung der syrischen Armee sind die “Aufständischen” zur Taktik massiver Angriffe übergegangen, hinter denen offenbar ein Kontingent von 25 – 30 Tausend Mann steht. Die bewaffneten Kämpfer sind Abkömmlinge aus Libyen, Tunesien, Afghanistan und anderen islamischen Ländern. Sie nach Syrien zu werfen löst übrigens für den Westen und die sunnitischen Monarchien ein wichtiges Problem. Denn dieser Brennstoff muss ja irgendwo und irgendwie beschäftigt werden. Arbeiten werden diese Jungs nicht, und ein verrückt gewordener Hund könnte auch seinen Herrn beißen.

Zusammen mit den professionellen Söldnern und den internationalen Terroristen kämpfen auch weiterhin Teile von syrischen kriminellen Clans gegen die Regierungstruppen; sie morden ihre eigenen Nachbarn und lasten die Verbrechen dann dem Assad-Regime an. Die Situation in Syrien hat eine Tatsache glasklar herausgestellt: der internationale Terrorismus, gegen den die USA angeblich kämpfen, ist in Wahrheit ihre Waffe, von ihnen selbst geschaffen. In Libyen hat Al-Kaida die von den Atlantisten gestellten Aufgaben erledigt. Nach Syrien werden die bewaffneten Kämpfer vom Islamisten Abd al-Hakim Balhadsch eingeschleust, der seinerzeit das Kommando über die libyschen “Aufständischen” hatte. Er ist der einflussreichste Militär in Tripoli, ist bereits lange Zeit mit Al-Kaida verbandelt. Al-Kaida ist ein sehr bequemes Instrument für die amerikanischen und britischen Geheimdienste. Wenn es sein muss, kann man sie die eigenen Twin-Towers sprengen lassen, die Schuld der Organisation Bin Ladens zuschieben. Und wenn es sein muss, kann man sich mit dieser Organisation in Ekstase vereinen und gegen Gaddafi oder Assad vorgehen. Jetzt ist die Al-Kaida wieder gut; wie unser Protopope Awwakum einst sagte, “gestern noch ein Hurensohn, und heute schon ein Priester”.

Sie sollen aufhören, uns Unsinn zu erzählen: die Syrer kämpfen nicht gegen die Syrer, sondern gegen die angelsächsische Elite, welche mit den Händen internationaler Terroristen Krieg führt. Deren Vorgehen in Syrien gleicht zum Beispiel den Todesschwadronen des John Negroponte in Guatemala. Die “Freunde Syriens” (die früheren “Freunde Jugoslawiens, des Irak, Libyens”) sind in ihrer Perspektive auch die “Freunde Russlands” sind selbst die hauptsächliche internationale Terrormacht. Ich hoffe sehr, dass sie und ihre Handlanger (auch die aus Den Haag) letztendlich ihr Nürnberg erwartet. Viele auch im Westen beschreiben die Ähnlichkeit zwischen dem Überfall auf den Irak durch Bush jr. mit Hitlers Überfall auf Polen, die Niederlande und Frankreich. Die Frage ist nur, wird Syrien die letzte Linie vor einem neuen, nun schon nicht mehr einem Welt-, sondern einem globalen Krieg werden. Früher oder später wird die Kriminalisierung der Politik der westlichen Führung nämlich genau dazu führen.

- Die USA haben die jüngsten Terroranschläge in Damaskus, die den Tod einiger syrischer Regierungsmitglieder nach sich zogen, de facto gerechtfertigt.

- Ja, unter den Ermordeten sind der Verteidigungsminister Daud Radschha, der Chef des militärischen Nachrichtendienstes Assef Schawkat und der Leiter des Antikrisenkomitees Hassan Turkmani – Assad sehr nahe stehende Leute, seine Stütze. Eine solche Aktion stand zu erwarten; ich glaube nicht, dass sie ohne Mitarbeiter westlicher Geheimdienste möglich gewesen ist. Baschar al-Assad hält stand, man hat ihn in 15 Monaten nicht brechen können, deshalb steht der Kurs jetzt auf physische Vernichtung des syrischen Präsidenten und der ihm nahestehenden Personen. Die Rechnung lautet, dass nach dem Weggang Assads sein Regime zusammenbricht. Ob diese Rechnung so aufgeht, ist eine andere Frage. Hier ist etwas anderes wichtig: die westliche Elite hat nach dem Mord an Gaddafi offen und unverhohlen den Weg der physischen Vernichtung solcher Führer eingeschlagen, die ihren Plänen entgegenstehen, das heißt: den Weg des Terrors. Und während man gegen Miloschewitsch und Saddam Hussein noch farce-artige Gerichtsprozesse veranstaltet hat, so wurde Gaddafi auf völlig banditische, “konkrete” Weise einfach nur umgebracht, und dabei blieb das “Wow!” nicht einmal mehr im Halse stecken. Was war allein die Szene im vorigen Mai im Weißen Haus wert, als die Führung der USA sich offen vor den Fernsehschirmen sammelte, um der Tötung von “Bin Laden” zuzusehen. Wie vertiert und moralisch degeneriert muss man sein, um sich wie der mittelalterliche Pöbel Morde zu Gemüte zu führen und dazu mit der Zunge zu schnalzen! Die westliche Führung legt das Verhalten einer globalen Verbrecherorganisation an den Tag und verheimlicht dies nicht einmal. Das Prinzip ist: “Du bist schon allein deswegen schuld, weil ich Hunger habe.” So hat der vorige proamerikanische Präsident Frankreichs, Sarkozy, den syrischen Christen (etwa 10% der Bevölkerung Syriens) ja auch direkt gedroht, dass – sollten sie weiterhin Assad unterstützen – sie Opfer von Anschlägen würden. Und das passiert ja auch bereits. Man mordet dabei aber nicht nur Christen, sondern auch Drusen, Alawiten, Mitglieder der seit 1963 regierenden Baath-Partei. Doch das große Morden wird erst noch beginnen, wenn es dem Westen gelingt, das Assad-Regime zu stürzen. Was erst im Falle einer ausländischen Militärintervention möglich wird.

- Denken Sie, dass der Westen so weit gehen wird?

- Diese Frage stellt man besser der globalen Verbrecherorganisation, die ihre “Aktien” in Washington, New York, London und Brüssel hat. Wir können nur mögliche Varianten abwägen. Die einzige militärische Macht, auf die die NATO bisher zählt, ist die Türkei, welche davon träumt, dass Syrien in 4-6 Teile zerlegt wird, über die Hälfte derer sie die Kontrolle erhält und damit dem zu ähneln anfängt, was wir als das Osmanische Reich kennen. Allerdings ist ein solcher Krieg für die Türkei unter Berücksichtigung der Positionen Russlands, Chinas, des Iran plus der Kurdenfrage eine recht unsichere Sache, selbst bei militärtechnischer Unterstützung durch die NATO. Und Syrien selbst ist auch kein Schwächling. Man kann deswegen eher davon ausgehen, dass der derzeitige Krieg so weitergeht, bei dem der Westen sich darum bemühen wird, Syrien durch die Hände der Söldner zu zerdrücken, indem die Taktiken der Zerrüttung und massiver Angriffe kombiniert und gezielt die physische Vernichtung Assads versucht wird. Die USA und Großbritannien haben viel zu viel in die Vernichtung des syrischen Regimes investiert und können nur in einem Fall zurück, wenn der Preis für einen Sieg zu hoch wird.

- Haben sie denn tatsächlich so viel investiert?

- Ja. Sowohl im finanziellen, als auch im organisatorischen Sinn. Noch 2006 startete das Programm “Demokratie in Syrien”, das Geldmittel für Projekte in der Gesamtsumme von 5 Millionen US-Dollar beinhaltete. 2009 bekam der “Rat für Demokratie”, der diese Geldmittel unter den “Demokratisatoren” in den Ländern verteilte, welche von den USA geschwächt werden sollten, vom State Department 6,3 Millionen US-Dollar für das mit Syrien zusammenhängende Programm “Initiative zur Festigung der Zivilgesellschaft” (offenbar meinen die Angelsachsen, dass eine Zivilgesellschaft aufgebaut wird, wenn durch die Hände von Söldnern syrische Kinder und Frauen ermordet werden). Das “Syrian Business Forum” verwaltet zum Beispiel ein Budget von mindestens 300 Millionen Dollar. Die Hälfte dieser Mittel gilt der Finanzierung der so genannten “Freien Syrischen Armee”. Eine aktive Rolle bei der Finanzierung der Anti-Assad-Kräfte spielen Saudi-Arabien und Katar, welche diesbezüglich ein Geheimabkommen unterzeichnet haben. Die Positionen der Saudis und des Premierministers von Katar, Scheich Hamad ben Dschassem Al Thani, sind deutliche Zeugnisse für die Allianz zwischen dem Westen und den Salafiten. Es war in Katar, wo gestellte Szenen von angeblichen Kämpfen in Tripoli und Damaskus gedreht wurden, als es diese Kämpfe noch gar nicht gab. Der Emir bezahlte den Sturm von Tripoli und entsandte eine arabische Mischpoke von 6.000 Mann dazu, welche Militäruniformen des Katar trugen. Übrigens war es auch Ben Dschassem, der die Handgreiflichkeiten gegen den russischen Botschafter Titorenko im Katar angeordnet hat.

Söldner gegen Syrien. Foto: AP

Söldner gegen Syrien. Foto: AP

Kampf um Eurasien

- Manche westlichen Politiker bieten der russischen Führung an, Assad und seine Familie in Russland aufzunehmen. Nach dem Motto, das syrische Volk wird es Russland danken. Was droht Russland durch den Sturz des Assad-Regimes?

- Syrien ist unser einziger Alliierter in der arabischen Welt. Mit dessen Fall verlieren wir endgültig alle unsere Positionen in der Region. Aber es geht nicht nur um die arabische Welt. Russland kann sehr leicht komplett in der historischen Versenkung verschwinden. Nach Syrien und Iran (denn dass die Atlantisten nach Syrien den Iran überfallen, ist sehr wahrscheinlich – die Analytiker bringen sogar bereits den Namen der Militäroperation, welche durch einen amerikanisch-israelischen Schlag gegen die Hisbollah beginnen soll: “Das Große Gewitter”) kommen wahrscheinlich auch wir an die Reihe. Man kann also sagen: man schlägt Syrien (und den Iran), gezielt wird aber letztlich auf Russland. Die Vorbereitungen laufen bereits in allen Richtungen: die Lage im Nahen Osten, der “Raketenschild”, die NATO-Osterweiterung und so weiter.

- Die Sache mit dem Raketenschild und der NATO-Osterweiterung ist klar. Aber wie hängen Syrien und der Iran konkret mit unserer Sicherheit zusammen?

- Sie sind unseren Grenzen und unserem Einflussgebiet – Transkaukasien und Zentralasien – sehr nahe. Wenn die derzeitigen Regimes in Damaskus und Teheran fallen, so wird sich die ganze Zone des von den Atlantisten “gesteuerten Chaos” von Mauretanien und dem Maghreb bis nach Kirgisien und dem Kaschmir erstrecken. Der Bogen der Instabilität wird sich wie ein Keil gegen das zentrale Eurasien vorschieben, von wo aus die Atlantisten Russland und China schon direkt bedrohen. Vor allem aber Russland.

- Warum Russland vor allen anderen Dingen?

- Die zu erwartende Weltsystemkrise hebt die Bedeutung der Kontrolle über die Ressourcen ins Unermessliche. Die Bedeutung wird unter Bedingungen der prognostizierten geoklimatischen und geophysischen Katastrophe noch potenziert. Ich rede jetzt nicht von der mythologischen “globalen Erwärmung”. Sondern vom durchaus prosaischen Abklingen des Golfstroms, der Umstellung der Nahrungsketten in den Weltozeanen (das passiert einmal in 11,5 – 12,5 Jahrtausenden), das sind Umbrüche eines planetaren Ausmaßes, die ungefähr zum Beginn des 20. Jahrhunderts einsetzten und etwa im ersten Drittel des 22. Jahrhunderts abgeschlossen sein werden. Unter solchen Krisenbedingungen und in der Welt nach einer solchen Krise ist die einzige stabile und Ressourcen aufweisende Region das nördliche Eurasien, also hauptsächlich das geographische Gebiet Russlands. Das macht unser Territorium zur wichtigsten geohistorischen Beute des 21. Jahrhunderts und der darauf folgenden Jahrhunderte. Die bekannten Russophoben Brzezinski, Albright und andere im Westen haben mehrfach ausgesagt: es sei ungerecht, dass Russland über ein solches Territorium und solche Ressourcen verfügt. Das solle der Weltgemeinschaft gehören – das heißt, den atlantischen Eliten, die in Logen, Clubs, Kommissionen, Orden und außerordentlichen Strukturen organisiert sind.

Allerdings braucht es dazu, die Kontrolle über das nördliche Eurasien zu gewinnen, ein Aufmarschgebiet – Zentralasien. Die Amerikaner sind auch bereits vor Ort, doch vom durch sie kontrollierten Nahen Osten sind sie eben noch durch Syrien und den Iran von Zentralasien getrennt. Hier reißt die Zündschnur, die man in Nordafrika angesteckt ab, bisher noch ab und erlischt. Ohne die Vernichtung dieser beiden Länder können die Atlantisten den Kampf ums nördliche Eurasien nicht angehen. Sie betrachten Russland als Rohstoffquelle, China als Quelle für Arbeitskraft, das heißt, als etwas eigentlich Sekundäres. Und wenn sich dieses Sekundäre ihren Plänen entgegenstellt, macht sie das so ziemlich verrückt. Die Lösung der russischen und chinesischen Frage wird vom Westen gerade eben mithilfe des Islam, der Araber angegangen. Egal, ob das nun in Form des gesteuerten Chaos einer neuen arabischen Eroberung oder eines Kriegs zwischen Kalifat und Ungläubigen passiert. Dabei werden die Angelsachsen, getreu ihrer Tradition, größere Staaten und Völker gegeneinander aufzuhetzen, diese zu schwächen oder gar zu vernichten (zwei Mal im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurden Russland und Deutschland gegeneinander gehetzt), sich allerdings auch bemühen, den Islam auszuschalten. Das passiert durch dessen maximale Radikalisierung mit dem Wahhabismus, den Entzug seiner inneren wirtschaftlichen und demographischen Kraft im Verlauf der eurasischen Kriege, wonach die islamische Welt später in eine Art neo-traditionelles Ghetto verwandelt werden wird, das keine eigenen Ressourcen und Technologien besitzt. Die, welche in ihrer Kindheit “Dungeons & Dragons” gespielt haben, erinnern sich wahrscheinlich an die Variante einer “Welt der schwarzen Sonne”. Die Globalisten werden versuchen, die islamische Welt in eine Menge kleiner Einheiten zu zerschlagen, mit denen private Militärfirmen oder Konzernsöldner leicht zurande kommen, die Reste von Ressourcen aus ihnen herauspressen und sie anschließend auf der Müllhalde der Geschichte entsorgen. Der Westen wird nur über Punkte mit Ressourcenkonzentration Kontrolle ausüben (zum Beispiel, heute schon Realität, über die fast 1.800 Kilometer lange Mittelmeerküste Libyens); das andere gibt man den Stämmen, Clans und kriminellen Syndikaten zur freien Verfügung, von denen jeder sein Stück und Stückchen kontrollieren wird. Zu solchen “Stückchen” können auch Teile von Saudi-Arabien, Pakistan (Abtrennung von Belutschistan), der Iran werden – ein islamisches Mosaik. Gleichzeitig braucht der Westen Aufseher in der Region, und diese Rolle kann durchaus zu Groß-Kurdistan passen. Ein einziger Staat, dem es gestattet sein wird, groß zu sein.

- Weshalb?

- Auf dem Gebiet Groß-Kurdistans, sollte dieses einmal geschaffen werden, werden sich die Quellen aller größeren Flüsse der Region befinden. Das bedeutet, dass in der kommenden, an Wasser armen Epoche und folglich einer Epoche von Kriegen um das Wasser als Ressource, die wichtigsten Hebel des Einflusses auf die Region – wie zu Zeiten des Assyrischen Reichens – in den Händen des uralten Volks der Kurden sein werden. Kurdistan könnte zum wichtigsten Wachhund der Region werden und in dieser Rolle Israel ablösen.

- Über Israel bitte etwas genauer!

- Israels Perspektiven sind im sich wandelnden Nahen Osten ziemlich nebulös. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Westen Israel demontieren, weil Israel einfach nicht mehr notwendig sein wird, so, wie es Arnold J. Toynbee noch 1957 vorausgesagt hat. Sicherlich erst nach der Evakuierung des “oberen Drittels” der Bevölkerung. Die Variante der Schaffung eines Groß-Kurdistans und der Demontage Israels ist nicht zu hundert Prozent, aber doch sehr wahrscheinlich. Freilich ist das keine Sache der kommenden paar Jahre.

- Was sollte Russland denn in der dramatischen Situation, die sich um Syrien aufbaut, unternehmen?

- Das, was Russland bereits tut – nämlich Syrien bis Anschlag unterstützen, es nicht zulassen, dass man es zerdrückt. Wir haben bereits Einheiten der Kriegsmarine entsandt, kein großes Kontingent, aber besser, als gar nichts. Und wenn man schon Krieg führt, tut man das besser nicht durch Quantität, sondern durch Können. Weiter. Am 7. Juni gab es Raketentests zweier ballistischer Interkontinentalraketen: eines “Topol” (das haben wir bestätigt) und einer “Bulawa” (das haben wir nicht bestätigt, aber die Amerikaner bestehen zumindest darauf, dass es einen solchen Start gegeben hat). Das ist ein gewisses Zeichen. Denn Russland ist trotz aller Militärreformen immer noch eine Nuklearmacht, und wir sind es, nicht so sehr die Chinesen, die von den Amerikanern immer schon als Hauptfeind gesehen wurden, das tun sie immer noch und werden es auch weiter tun. Unsere Diplomaten tun ihre Arbeit. Es hat mir gefallen, wie Witali Tschurkin mit dem Botschafter des Katar gesprochen hat, ich stelle mit einiger Genugtuung die Ohnmacht in der Bosheit der Madame Clinton und einiger niederer Offizieller des State Department fest, die sie gegen unsere Führung demonstrieren. Es ist zu begrüßen, dass die syrische Luftabwehr bereits 18 Einheiten unserer “Buk-M2”-Raketensysteme und 36 Einheiten unserer Luftabwehrraketen-Systeme vom Typ “Panzir S1” erhalten hat; dazu stehen Lieferungen von S-300-Systemen und Mi-25-Hubschraubern aus.

Ich rechne sehr mit dem Selbsterhaltungstrieb der russischen Führung und damit, dass sie aus den tragischen Schicksalen Miloschewitschs, Saddam Husseins und Gaddafis die richtigen Schlüsse gezogen haben. Diese haben dem Westen einmal vertraut und das mit ihrem Leben bezahlt. Shakespeares Hamlet sagt von Rosenkranz und Güldenstern: “die beiden, denen ich wie Nattern traue”. Man darf Nattern nicht trauen – sie beißen, und zwar tödlich, im banalen physischen Sinn dieses Worts. Oder sie versuchen zu beißen und nutzen dafür innere Probleme; von denen hat Russland wahrlich mehr als genug. Ist es denn Zufall, dass die Zusammenrottungen der “Weißen Schleifen” Ende 2011 – Anfang 2012 auf interessante Weise mit der Erklärung der russischen Führung zusammenfielen, hinsichtlich der syrischen Sache eine harte Position zu verfolgen? Sicher nicht. Und hier tritt das Problem der “Fünften Kolonne” mit aller Schärfe zutage, die sich bei uns im Verlauf des letzten Vierteljahrhunderts herangebildet hat. Wir leben in einem Zeitalter des Krieges, welches mit der NATO-Aggression gegen Jugoslawien begonnen hat und der inzwischen mit denselben NATO-Stiefeln gegen die Pforten Syriens tritt. In solchen Zeiten muss man gemäß der Leitlinien von Kriegszeiten handeln. Noch nie ist es jemandem gelungen, einen äußeren Feind zu besiegen oder ihm auch nur zu widerstehen, ohne gleichzeitig oder vorher die “Fünfte Kolonne” unter Kontrolle gebracht zu haben; selbstverständlich legal, nur legal. Und schlussendlich bedarf es eines internationalen politischen und militärischen Bündnisses, das in der Lage wäre, den Aggressor zu bändigen und Sicherheit oder wenigstens eine Atempause von 8-10 Jahren zu verschaffen. In dieser Zeit kann Russland es schaffen, sich aufzuraffen und sich auf den Großen Krieg des 21. Jahrhunderts vorzubereiten – auf die letzte Große Jagd der Epoche des Kapitalismus, die leider höchstwahrscheinlich unvermeidbar ist. Sich darauf vorbereiten und dabei bestehen.

Nun, und für den Moment gilt es, den potentiellen Gegner möglichst fernab zu halten und die Schwachen darin zu unterstützen, diesen Gegner in der Ferne zu schlagen – das ist nicht nur strategisch richtig, sondern auch moralisch.

Lehren und Prognosen

- Was sind die Lehren aus Libyen und Syrien für Russland?

- Zuallererst: vertraue niemals, unter keinen Umständen der westlichen Führung. Sie wird uns immer als Hauptfeind betrachten, und zum Zeitpunkt unserer maximalen Schwäche, auf die sie selbst hinarbeitet, unerbittlich zuschlagen und versuchen, die “russische Frage” zu klären. Leonid Schebarschin sagte einmal: “Der Westen will von Russland nur eines. Dass es Russland nicht mehr gibt.” Wie man die Schwachen beseitigt, haben wir am Beispiel Libyens erlebt. Wie man sich die Zähne an den stärkeren ausbeißt, sehen wir am Beispiel Syriens.

Das zweite: die libysche und syrische Variante der NATO-Aggression demonstrieren, wie sich die Ereignisse bei uns im Falle von militärischen Handlungen entwickeln werden: Krieg wird durch Söldner geführt, vor allem durch Araber, aber auch durch private Militärfirmen. Nach syrischem Muster wird man versuchen, den Kaukasus und die Wolgaregion zu destabilisieren: man besetzt eine Stadt oder einen Teil davon, Massaker, Anrufung der “Weltöffentlichkeit”, welche auf Sanktionen, Kontrolle, Stützpunkte drängen wird (einen solchen haben wir bereits im Hinterland, nämlich die NATO-Nachschubbasis in Uljanowsk).

Das dritte: bei aller entscheidenden Rolle des äußeren Faktors spielt bei der Situation in Syrien der Zustand des “Objekts”, auf das dieser Faktor gerichtet ist, eine äußerst bedeutsame Rolle: ein ineffizientes Regierungssystem, Korruption und so weiter, was alles in allem Angriffsfläche bietet. In dieser Hinsicht ist Russland auch sehr verwundbar: wir haben eine genauso ineffiziente Führung, Korruption, eine kriminalisierte Wirtschaft, eine enge Verflechtung unserer Wirtschaftsgrößen mit der Weltwirtschaft, folglich also auch eine Schicht pro-westlicher Compradores, dabei ein niedriges professionelles und moralisches Niveau der Oberschicht, das Vorherrschen von Interessen einzelner Clans über den Interessen des Landes. Vom Zerfall der Armee, der geistlichen und moralischen Krise ganz zu schweigen, ebenso von der “Abnutzung” des Humanpotentials eines bedeutenden Teils der Bevölkerung.

Es ist sicher wahr, dass eine äußere Bedrohung die Bevölkerung zusammenschweißen und mobilisieren kann, denn so ist es mit den Russen bisher immer gewesen, ob 1612, 1812 oder 1941. Das weiß der Gegner aber nur zu gut. In diesem Sinne ist der kürzliche Artikel Henry Kissingers zur Situation in Syrien sehr interessant: entgegen seiner sonstigen Gewohnheit, alles klar auszudrücken, gibt es hier eine Menge an nebulösen Erörterungen, einschließlich der Erwähnung des Heiligen Römischen Reiches und wie man es letztlich zu Fall brachte. Doch wenn man die reine Logik dieses Texts verfolgt und exakt das formuliert, was einer der größten “Hintermänner” dieser Welt angedeutet hat, bekommt man folgendes. Der “alte Henry” warnt den Westen davor, einen solchen Druck auf Syrien auszuüben, der eine unnachgiebige Position Russlands zur Folge hätte und es zur Konfrontation mit dem Westen treibt. Denn das birgt die Gefahr, all das zu verlieren, was man sich in den letzten 20 Jahren an der Schwächung Russlands erarbeitet hat. Und diese Resultate sind wichtiger als Syrien.

Kissinger, der alte Hund, geht der Sache absolut auf den Grund!

Tatsächlich kann eine Konfrontation mit dem Westen die Situation in Russland grundlegend ändern, und zwar in allen sozialen Schichten, vor allem aber in der Oberschicht, die nicht nur verstehen, sondern am eigenen Leib spüren wird, dass die westliche Elite sie niemals in ihre Kreise aufnehmen wird, sondern dass sie ganz im Gegenteil früher oder später von ihr gefressen werden. Wenn das aber so ist, so ist ein wesentlicher Kurswechsel nötig, wenigstens, um Reichtümer, Status und Leben zu bewahren. Die Beispiele solcher doch pro-westlicher arabischer Führer wie Ben Ali oder Mubarak demonstrieren doch den Wahrheitsgehalt der These des herausragenden russischen Geopolitikers Alexej Jedrichin-Wandam: “Schlimmer als die Feindschaft mit den Angelsachsen kann nur eines sein: die Freundschaft mit ihnen”. Der Westen, insbesondere die Angelsachsen, garantieren niemandem etwas, noch viel weniger jemandem, der sein Land und sein Volk verraten hat. Die Alten pflegten zu sagen: “Roma traditoribus non premia” (Rom bezahlt keine Verräter). Genauer gesagt bezahlt es sie schon, aber nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Danach geht man getrennter Wege. Auch das ist eine Lektion aus dem Nahen Osten für Moskau.

- Wann kann man, Ihrer Ansicht nach, merkliche Änderungen der Situation erwarten?

- Ja, bin ich denn ein Prophet? Es ist schwierig, in der gegenwärtigen Welt, die sich an einem Scheidepunkt befindet, irgendwelche Prognosen zu machen. Wenn man allerdings vom Zustand der Wirtschaft der USA ausgeht, deren Remission (im medizinischen Sinn) entsprechend einiger Prognosen im Frühjahr 2013 vorbei sein wird, und wenn man weiterhin bedenkt, dass vor den US-Präsidentschaftswahlen wahrscheinlich keine schwerwiegenderen Aktionen zu erwarten sind, so kommt man auf einen Zeitraum ungefähr von Dezember 2012 bis Februar 2013.

- Himmel, Sie nennen ja geradezu mystische Daten: das Ende der Welt nach dem Maya-Kalender, das Kommen des himmlischen Mörders Nibiru

- Das ist keine Mystik, sondern Manipulation des öffentlichen Bewusstseins, dessen Loslösen von den realen Problemen und das Verschrecken bis hin zu einem Zustand, in dem der Mensch selbst ruft: “Ich bin für eine Weltregierung, nur sie kann mich vor der Katastrophe bewahren, vor dem gigantischen Asteroiden, vor Aliens, …!” Viel gefährlicher als Aliens sind nämlich solche “Jungs”, die jenseits von Gut und Böse leben und mit der Erbarmungslosigkeit von Reptilien die Menschheit dahinraffen. Sie sind es, die gegen Syrien anstürmen, und genau diese gilt es jetzt am “Grenzpunkt Syrien” aufzuhalten. Wie hieß es doch bei Voltaire: “die Natter zermalmen”!

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  • Anonymous

    Jörg

    TEIL 1

    Dieses Interview ist sehr interessant.. Aber es stellt auch eine große Enttäuschung für alle diejenigen dar, die ein wirklich vereintes (also m i t Rußland) Europa – und darüber hinaus ein freies(!) Europa – haben wollen. Denn Rußland ist – und dies ist nicht das erste mal in der Geschichte – der letzte Eckpfeiler einer europäischen Selbstbehauptung.

    Aber was für ein (geistig – nicht militärisch!) schwächlicher Eckpfeiler! Zumindest dann, wenn die Ausführungen des Herr Professors die Haltung die Ansichten der Strategien im russischen Außenamt wiedergeben. Und letzteres können wir derzeit nur vermuten.

    1.) DIE VERSCHLAFEN RUSSISCHE AUSSENPOLITIK
    Das größte Problem, welches z. B. jetzt die syrische Regierung hat, ist die Versorgung des Landes mit dringend benötigten Importen. Denn die türkische Regierung läßt keine Lastwagen nach Syrien mehr durch (und ein Import vom Irak und vom Libanon her dürfte wegen sofortiger Anschläge unter Nato-Regie unmöglich sein). Auch die Versorgung über das Meer dürfte weitgehend zum Erliegen gekommen sein, da die Nato-Staaten die lange Küste abriegeln (und vermutlich auch auf Drittstaaten Druck ausüben, keine Schiffe mehr nach Syrien auslaufen zu lassen).

    Die Importe benötigt Syrien sowohl für die eigene Wirtschaft und seine Bevölkerung, wie auch für den Verteidigungskampf gegen die Handlanger der Nato (z. B. Munition und Waffen bzw. Rohstoffe, um diese selbst herstellen zu können) .
    Mit Rußland finden derzeit Gespräche statt: http://german.ruvr.ru/2012_08_03/83937937.

    Daß solche Gespräche offenbar erstmals(!) in der letzten(!) Woche stattfanden, zeigt eine schockierende Verschlafenheit nicht nur der syrischen, sondern gerade auch der RUSSISCHEN(!) Politik. Wieso haben diese Gespräche nicht z. B. vor 6 Monaten stattgefunden?! Oder nicht z. B. schon vor exakt einem Jahr. Damals tobte der Nato-Überfall auf Libyen. Was heute klar ist, war damals jedenfalls ‘absehbar’: Daß nämlich Syrien als nächstes ‘dran’ sein werde. Wieso hat sich die russische Politik nicht diesen verschlafenen Assad vorgeknöpft und verlangt, daß er sowohl Waffendepots wie auch Erdöldepots anlege?
    Denn daß die Nato/EU (und von diesen – z. B. wegen Entwicklungshilfe – abhängigen und deshalb ‘gepreßten’ Ländern) “Sanktionen” gegen Syrien ‘verhängen’ würde, konnte man sich doch schon vor einem Jahr an den Fingern abzählen!

    Außerdem zeigte sich im Libyen-Krieg, daß die Nato-Strategie längst zum strategischen Prinzips von “Rebellen” übergegangen war. Die Strategie von Nato-Rebellen (die ich englisch statt “rebels” ebenso englisch “rabbles” nenne) ist doch eine völlig andere, als wenn – sagen wir mal – die israelischen Streitkräfte konventionell(!) Syrien angriffen. Hier hätte die russische Politik von der Assad-Regierung fortlaufendes Training der Wehrpflichtigen in Hinblick auf diese neue Strategie der Nato verlangen müssen.
    Denn es geht hier gerade um RUSSLAND! Denn Rußland ist auf den Marinehafen in Syrien EXISTENTIELL angewiesen. Wenn nämlich der Flaschenhals der Dardanellen zugemacht wird, ist die Schwarzmeerflotte ausgeschaltet. Auch ist es keine Alternative, von Murmansk aus die russische Marine über die – im Winter oft vereiste – Strecke nördlich von Finnland/Norwegen und dann erst in langer Fahrt durch den nördlichen Atlantik zum Einsatz zu bringen. Auch die russische Marine von Kaliningrad/Königsberg aus durch die ganze Ostsee schippern zu lassen – umgeben von lauter feindlichen Ländern (baltische Länder, Polen, BRD, Dänemark, Schweden, Norwegen (wieder ein “Flaschenhals” im Norden von Jütland” bzw. schon zwischen Dänemark und Schweden in Höhe vom Malmö) ist auch keine Alternative!

    (wird fortgesetzt …)

    • Zu Syrien, das jetzt nicht global: guck Dir ruhig mal das letzte Video von den Gefechten in Aleppo an, das bei ANNA News publiziert wurde. Was auf den ersten Blick aussieht, wie wildes Geballer in die Luft, ist “suppressive fire”. Das und die gesamte Erscheinung der Kämpfe sieht für mich zu 99% wie das aus, was man aus den Tschetschenienkriegen kennt. Man kann fast seinen Hintern drauf verwetten, dass russische Instrukteure in Syrien sind, die durch den tschetschenischen Ofen gegangen sind.

      Ein entsprechender Hinweis darauf folgt auch auf die Meldung der FSA, sie hätten einen “russischen General” liquidiert. Der meldete sich zwar danach aus Moskau, aber die Information als solche hat einen gewissen Vektor.

  • Anonymous

    Jörg

    TEIL 2

    Und sogar jetzt(!) noch ist Prof. Fursow zu einer KRITISCHEN Betrachtung der russischen Außenpolitik – z. B. auch im Fall des Nato-Überfalls auf Libyen – außerstande!
    KRITIK oder SELBSTKRITIK heißt ja im positiven Fall, daß man nicht jemanden – oder sich selbst – kleinmachen will. Sonden positive Kritik heißt, daß man Konsequenzen zieht und sein Verhalten den oftmals harten und ungerechten Verhältnissen anpaßt und sich von Fehlverhalten oder untauglichem Verhalten trennt.

    Daß die (etliche Züge und Gegenzüge vorausdenkende) russischen Schachspieler und die russischen Politiker/politischen Strategen aus ein und demselben Land kommen, mag man kaum für möglich halten!!!

    2.) DIE FEINDSELIGKEIT DES US-ISRAELISCHEN IMPERIUMS
    Bereits seit den frühen 90er(!) Jahren, also bereits gleich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, war doch die Feindseligkeit z. B. in den deutschen US-israelisch gelenkten Blättern sofort sichtbar. Der Lump und Rußlandzerstörer Jelzin wurde bei uns fortlaufend und nur deshalb über den grünen Klee gelobt, weil er Rußland ZERSTÖRTE! Als Jelzin irgendwann in der ersten Hälfte der 90er Jahre seinen Verfassungsputsch durchprügelte und russische Parlamentarier dagegen demonstrierten wurden sie vom “Omon”, der Schlägertruppe des KGB/FSB zusammengeschlagen. Und was titulierte damals die taz: “Blutjunge Omon-Leute von Parlamentariern mißhandelt!”. Eine Schlagzeile auf demselben Niveau als hätte der “Völkische Beobachter” die Schlagzeile ‘Blutjunge SS-Leute von Juden mißhandelt!’ gebracht hätte.
    Ich hörte damals auf die taz zu kaufen.

    Und wie erklärt uns dieser Herr Professor diese AGGRESSION des US-israelischen Imperiums? Denkt er nun nach? Immerhin wird er doch dafür bezahlt!
    Nein, er denkt nicht nach! Uns erklärt er einfach nur, daß diese “Angelsachsen” irgendwie von Natur aus bösartig seien.

    Nein, Herr Professor! Wenn man nachdenkt, findet man schon was, daß auch rational erklärbar ist.
    Hier meine Erklärung: Als der Eiserne Vorhang wegfiel, war das US-israelische Imperium in großer Verlegenheit: denn ein wirklich vereintes Europa, dessen Territorium von Wladiwostok (Pazifik) bis nach Thule (Grönland) reichen würde, drohte zu entstehen. DAS war unbedingt zu verhindern!
    Dazu mußte Rußland und Weißrußland als Haßgegner aufgebaut werden – und zwar bis heute: Hier der derzeitige SPEIGEL-Titel: http://wissen.spiegel.de/wissen/titel/SP/2012/33/300/titel.jpg .

    Deswegen wurde auch der (leider allenthalben übernommene) Spalterbegriff “Der Westen” geprägt. Danach ist z. B. auch Israel “Der Westen” – obwohl Moskau auch nicht östlicher liegt als Tel Aviv!. “Der Westen” soll also ‘wir’ sein und der “Osten” die pösen Russen!

    (wird fortgestzt …)

    • Anonymous

      Holy crap! Du hast die TAZ usw.? Vor ca.14 Jahren habe ich mich von ehemals guten Kumpels im Zorn getrennt, weil es Rotärsche waren, und noch sind – ABER sogar die haben von der TAZ nicht anders als mit angeekelter Verachtung gesprochen!

  • Anonymous

    Jörg

    TEIL 3

    Im Grunde genommen folgt man dem Drehbuch George Orwells (der allerdings davor gewarnt hatte!): Innenpolitisch haben wir “im Westen” den Orwellschen Überwachungsstaat schon (Drohnen kannte Orwell aber noch nicht). Und außenpolitisch – das ist ja hier Thema – hat Orwell das “Oceania” (das US-israelische Imperium) sogar unterschätzt: Eurasia (= Europa) ist schon weitgehend einkassiert worden: http://s7.directupload.net/images/120815/higl8zmh.jpg .
    Auch die zahlreichen Kriege in Drittweltländern hat Orwell vorausgesehen. Auch die verlogenen Kriegsnachrichten, mit denn wir zugedröhnt werden. Auch die “selbst gemacht(en)” Anschläge. “1984″, George Orwell, Chapter 5 (In Bezug auf “Julia”:): “In some ways she was far more acute than Winston, and far less susceptible to Party propaganda. Once when he happened in some connexion to mention the war against Eurasia, she startled him by saying casually that in her opinion the war was not happening. The rocket bombs which fell daily on London were probably FIRED BY THE GOVERNMENT OF OCEANIA ITSELF, ‘just to keep people frightened’.”

    Daß das US-israelische Imperium ganz primitiv einfachen Drehbüchern folgt – und deshalb leicht durchschaubar ist – könnt ihr, wenn ihr Zeit habt, auf “Dark Mission Part 2″ ( http://www.youtube.com/watch?v=MalYSn_qIU4 ) ab der 25. Minute sehen. Sogar der lächerliche “count down” (den die überaus erfolgreiche russische Raumfahrt gar nicht kennt) wurde bei Fritz Langs “Frau im Mond” abgekupfert!

    3.) ISRAEL
    Geradezu entsetzlich werden die Ausführungen des Professors Fursow als er gefragt wird:
    “Über Israel bitte etwas genauer!”
    Dort kommt dieser Professor mit dieser SCHWACHSINNIGEN Verschwörungsbehauptung (das brave Wort “-theorie” ist mir hier zu schade): “Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Westen Israel demontieren, weil Israel einfach nicht mehr notwendig sein wird …”.
    Und der wenig fähige Interviewer fragt hier noch nicht einmal nach!!!

    Eher ist es doch so, daß die USA von Israel “demontiert” wird. Man findet ja kaum noch einen US-blog auf welchem nicht die Herrschaft Israels über die US-Politik beklagt und angegriffen wird. Und das nicht erst seit heute. Bereits im Film “Fritz the Cat” gibt Robert Crumb den Witz zum besten, daß Golda Meir Nixon um Waffenunterstützung bittet und Nixon läst ihr ausrichten, daß er dazu bereit sei – aber nur wenn Israel New York und Los Angelos an die USA zurückgäbe.

    Auch die von der BRD an Israel (weitgehend) verschenkten Atom-U-Boote weisen doch auf ein Machverhältnis hin, die der von russischen Steuergeldern gemästete Herr Professor einfach lieber mal leugnet.
    Auch dies sagt etwas: ALLE russischen Oligarchen (ich glaube 9) haben einen israelischen Paß – bis auf einen!

    Das Interview – und die Erkenntnis über Rußlands “Strategen” ist schockierend!

    ENDE

    • Hey Jörg, kann es sein, dass Du das Land Israel (welches nach Meinung von Prof. Fursow “demontiert” werden könnte) und die “israelische” Lobby (“Zionisten”) gleichsetzt? Das ist nicht das gleiche, auch wenn Du insofern Recht hast, dass diese Lobby eine sozusagen sakrale geographische Verankerung hat (Stichwort “Dritter Tempel” und allein der Begriff “Zionismus”).

      PS: Du kannst bei “Antworten als” einfach “Name/URL” auswählen und dort gleich “Jörg” (oder was auch immer) angeben. Eine URL ist unnötig.

    • Noch dazu: Der Prof. nennt ja die westliche Elite u.a. auch “englisch-amerikanisch-jüdisch”, was durchaus dem entspricht oder entsprechen kann, was Du von der Demontage der USA durch “Israel” anführst.

      Zu den russischen Oligarchen äußert er sich ja auch implizit skeptisch. Von diesen und der “Fünften Kolonne” sagt er, sie müssen unter Kontrolle gehalten werden. Notfalls wie Chodorkowski oder Beresowski. Ein “Stratege” ist er nicht, er ist Historiker, weiter nichts. Die geisteswissenschaftliche Prägung liest sich ohne weiteres aus seinen Aussagen heraus. Und zu den Ereignissen nichts als ein Kommentator. Was er sagt, ist kein Indiz für eine “russische Strategie”. Er deduziert, “hofft”, “begrüßt”, rät vielleicht etwas. Nicht viel mehr.

    • Jörg

      Antwort:
      Prof. Fursow erwähnt das Wort “Israel” und einmal auch das Wort “jüdisch”. Was er nicht erwähnt ist das Wort ‘zionistisch’. Statt dessen läßt er die Formulierung “englisch-amerikanisch-jüdische Elite” fallen
      Und genau da liegt der Knackpunkt!
      Das erinnert mich daran, daß vor einigen Jahrzehnten ein CDU/CSU Abgeordneter über die “jüdische Presse in den USA” klagte – womöglich war das damals sogar Franz-Josef Strauß himself. Aber während wir alle wissen, was dieser Abgeordnete – oder Strauß – meinte, zeigte diese Formulierung doch eine mangelnde Durchschauung. Die Verwendung “jüdisch”, die eben auch Fursow verwendet, zeigt eine rassistische Komponente (er meint ja nicht die jüdische Religion!), die den Sachverhalt verfehlt.

      Meine Bezeichnung “US-israelisches Imperium” bezeichnet die Sache von einer ganz anderen Seite her.

      Jetzt noch zu Fursow. Ich will ihn (bzw. die derzeitige russische Politik) mal ‘auslesen’:
      Erstens: Fursow mag Israel nicht kritisieren. Weder das haarsträubend grausame Verhalten der Israelis in Palästina (und anderswo). Noch z. B. die Tatsache, daß der üble Überfall Georgiens auf die russischen Uno-Einheiten (UNOMIG) in Abchasien und Ossetien.
      Niemand anderes als Israel(!) war der Anstifter und der Waffenausrüster für den Georgischen Überfall: siehe auf http://de.wikipedia.org/wiki/Streitkräfte_Georgiens : “In Israel lässt Georgien seine SU-25-Frogfoot-Kampfflugzeuge umrüsten. Außerdem importiert das Land Sturmgewehre mit der Bezeichnung Tavor TAR-21 von der israelischen Armee. Weitere favorisierte Produkte sind das deutsche Sturmgewehr G36, sowie das amerikanische M4A1.”
      Und auf http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=2654 erfahren wir: ” ‘Die Israelis sollten stolz sein, dass die georgischen Soldaten eine israelische Ausbildung genossen haben und heute ganz toll kämpfen’, sagte am Wochenende in bestem Hebräisch ein anderer jüdischer Minister Georgiens, Timor Jakobschwili.”

      Zweitens: Er wird den Israelis einen fetten Happen vor: Denn daß Israel angeblich in seiner Existenz bedroht sei, wie Fursow abenteuerlicher Weise behauptet, ist D A S Lieblingsthema der Israelis. Der ganze israelische Staat beruht praktisch auf dieser Fiktion!

      Warum verhält sich Fursow so?
      Ich vermute daß Rußland erneut einen ‘wir wollen doch lieb zueinander sein’-Vertrag – diesmal mit den Israelis – geschlossen hat. Das würde auch die Weigerung der Lieferung der SS-300 Raketen an Iran erklären.
      Aber das dürfte nicht anders ausgehen als das ‘wir wollen doch lieb zueinander sein’ gegenüber der USA/NATO: Rußland war fortlaufend lieb – die USA/Nato aber nie!
      Israel hat sich auch schon bereits militärisch in Aserbaidschan (im Norden des Iran) eingenistet!

    • Karl

      @ Jörg

      Schockierend ist lediglich ihr rudimentäres Geschichtswissen. Sie sind ein typisches Beispiel für ein Produkt der Reedukation, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie sind ein Opfer des von Gramski in die Welt gesetzten und von der Frankfurter Schule weiter entwickelten Kulturmarxismus. Sie meinen die Welt zu verstehen, laufen aber lediglich einer Chimäre hinterher. Wenn ihr Geschichtswissen einmal so gross ist wie ihr Selbstbewusstsein, würde ich mich gerne einmal mit ihnen unterhalten. Bis dahin empfehle ich ihnen folgende Lektüre:

      http://www.vorkriegsgeschichte.de/
      http://www.controversyofzion.info/Controversy_Book_German/Reed_and_the_Jews_de.htm
      http://reichsarchiv.com/Buecher/02_Nach_1945/B/Birthelm-Michael-Komm-Heim.php
      http://verbotenesarchiv.wordpress.com/
      http://schwertasblog.wordpress.com/2011/07/31/was-ist-kulturmarxismus/
      http://schwertasblog.wordpress.com/2011/08/18/die-religiosen-ursprunge-des-globalismus/

    • Sie scheinen nicht zu wissen, daß hinter den Zionistenpuppets, die Amerika unterwandert haben und an der finanziellen Gurgel halten der VATIKAN mit seinen Jesuiten und Papstrittern steckt…

      Rom will Amerika zur Strecke bringen und verbluten, damit die Gegenreformation ihren weltweiten Siegeszug feiern kann. Daher werden gerade alle Nationalstaaten plattgemacht. Finanziell und wirtschaftlich, aber auch sozial, kulturell überfremdet usw. Also Krieg an ALLEN Fronten. Monsanto ist z. B. ein wichtiger Vasall Rom’s. Blackwater ebenfalls usw.

      Für die echte Wahrheit muß man schon etwas tiefer graben…;-)

      Es ist der große Krieg, den Luzifer durch das Tier aus Offenbarung 13 gegen die Übrigen Kinder Gottes führt.

      Gruß von trinyhunter
      copixmedia – richtig informiert
      copixmedia.info

    • @trinyhunter: Nein, das wusste ich wirklich nicht, das mit der echten Wahrheit.

  • Antraxxxa

    Interessanter Artikel. Liest sich wirklich in einem Zuge! Wichtig fand ich auch deine Anmerkung, dass das Wort regime im russischen nicht unbedingt negativ behaftet ist. Ohne deinen Kommentar hätte das sicher fragen in mir aufgeworfen.

    Was der Mann da erzählt klingt sehr schlüssig, allerdings sind die Einwände von Jörg auch nicht unplausibel.

    Was mir absolut neu war: Er redet vom “Abklingen des Golfstroms” und die “Neuordnung der Nahrungsketten”

    Darüber wüsste ich gerne mehr.

    • Das kann ich leider auch nur als Axiom annehmen, denn davon weiß ich rein gar nichts…

  • Antraxxxa

    Nachtrag:

    @Jörg: ich finde dass der Prof. an vielen Stellen die Motive für die Aggressionen des Westens genau ausführt. Daher verstehe ich nicht, dass du schreibst, dass er lediglich “die Natur der Angelsachsen” dafür verantwortlich machen würde!

  • Anonymous

    Jörg
    @ Antraxxxa16. August 2012 08:55

    “@Jörg: ich finde dass der Prof. an vielen Stellen die Motive für die Aggressionen des Westens genau ausführt. Daher verstehe ich nicht, dass du schreibst, dass er lediglich “die Natur der Angelsachsen” dafür verantwortlich machen würde!”

    Antwort:
    TEIL 1

    1.) Schade zunächst einmal, daß du den Spalterbegriff “der Westen” verwendest. Daß die BRD z. b. ‘für lau’ atomwaffenfähige U-Boote an Israel liefert, hat doch nichts mit einem angeblich IN EINEM GUSS gegossenen “der Westen” zu tun, sondern allein mit Erpressung!
    Und zu Deinem Satz: “Daher verstehe ich nicht, dass du schreibst, dass er lediglich “die Natur der Angelsachsen” dafür verantwortlich machen würde!” kann ich nur antworten: Aber DAS TUT ER DOCH! Aber dazu erst gleich.

    2.) Vorbemerkung
    Ehe wir uns den Äußerungen Fursows zu den “Angelsachsen” zuwenden, sollten wir einmal einen Blick in die russische Geschichte werfen. Als Rußland aus dem Schatten der europäischen Länder heraustrat, begann es sofort seine Geschichte der grausamen und blutigen Eroberungen. Als erstes marschierten “die” Rußen gegen Friedrich des Großen Preußen auf. Der Siebenjährige Krieg (= zweiter und dritter Schlesienkrieg) wäre genauso schnell und (weitgehend) unblutig zu Ende gewesen wie der Erster Schlesienkrieg. Friedrich kam bisher mit der damaligen Supermacht Frankreich und mit sämtlichen deutschen Staaten (bis auf Bayern – das immer zu Preußen gehalten hatte) ganz gut zurecht. Aber nun trat die gewaltige und sehr grausame russische Armee auf. Und damit war das Preußen Friedrichs überfordert – und nur mit Glück kam Preußen davon: Der neue Zar Peter III. stellte diesen unrechten Überfall auf Preußen nämlich sofort ein. Daraufhin ließ ihn seine Ehefrau Katharina durch ihren Liebhaber ermorden. Woraufhin die Russen dieses mörderische Dreckstück Katharina selbstverständlich (bis heute!) “die Große” nennen!
    Und mit ‘russischem Gerechtigkeitsgefühl’ ist der Angriff auf Friedrich auch nicht zu erklären. Denn selbstverständlich war Schlesien rechtmäßiges preußisches Territorium, und zwar aufgrund der “Liegnitzer Erbverbrüderung” von 1537 zwischen den schlesischen Piasten und den Brandenburgern (sieh dazu Thomas Goering “Zur Geschichte Oesterreichs und Preussens.pdf” ab S. 26: http://www.google.com/url?q=http://www.behmer.de/akademie50plus-koeln/Thomas%2520Goering%2520-%2520SS%25202010%2520-%2520Zusammenfassung%2520-%2520Zur%2520Geschichte%2520Oesterreichs%2520und%2520Preussens.pdf&sa=U&ei=dtAsUKevE4v3sgaw8oHwAg&ved=0CBMQFjAA&usg=AFQjCNFERKRFOeU8DEoVHWxvqPYWPUdpRA . oder siehe auch http://lexi-tv.de/themen/neuere_geschichte/schlesien/zankapfel_europas/2 ).

    Aber russisches ‘Rechtsdenken’ gab und gibt es sowieso nicht. Seht euch doch mal an, was das russische Imperium so alle blutig unterwarf: Preußen (klappte nicht), Polen, die Ukraine, die baltischen Länder; und im Osten: Kasachstan, Usbekistan Kirgisien usw. usw. und alle sibirischen Völker!

    Mein Vorschlag an diesen offenbar im geschichtslosen Raum schwebenden Prof. Fursow: Wenn sie das US-israelische Imperium verstehen wollen – gerade um Gegenstrategien zu entwickeln – dann betrachten sie das historische Rußland doch einfach mal als das “angelsächsische” Imperium von heute. Und sich selbst betrachten sich z. B. als fritzischen Preußen (das einzige Land, das erfolgreich(!) dem russischen Imperialismus widerstand!). und dann lesen Sie am besten erst mal Friedrichs “Der Antimacchiavell”. Denn das ist das US-israelische Imperium ja wohl: “Macchiavellistisch”!

    (wird fortgesetzt)

  • nur eine sache ist mir hier aufgefallen: was bedeutet “remission” in diesem kontext? meint er damit die missliche lage der wirtschaft wird sicher verbessern?

    • “Remission bedeutet in der Medizin das temporäre oder dauerhafte Nachlassen von Krankheitssymptomen körperlicher bzw. psychischer Natur, jedoch ohne Erreichen der Genesung.” (WP)

      Er meint wohl, dass die momentane Stabilisierung im Frühjahr 2013 zu Ende ist und es wieder schlimmer wird.

  • Anonymous

    Jörg
    @ Antraxxxa16. August 2012 08:55 – TEIL 2

    3.) Hier Fursows Sprüche zu den “Angelsachsen”:
    Aber zuvor kommen wir noch auf seinen Irrsinn, die Bewohner der USA für “Angelsachsen” zu halten: Die indigenen Indianer, die verschleppten Sklaven – und ihre fast genauso bedauernswerten Nachfahren -, die Bewohner der heutigen Südstaaten der USA, die sämtlich vom mexikanischen Staat geraubt wurden und die spanisch-indigen waren, waren keine “Angelsachsen”. Einziger Südstaat, der nicht von Mexiko geraubt wurde, war Florida, weil Florida von Spanien geraubt wurde. Aber auch Spanier sind keine “Angelsachsen”. Auch wer einen englisch klingenden Namen hat, ist nicht gleich angelsächsischer Herkunft. Soweit ich mich erinnere, ist die Familie Jimmy Carters schottischer(“!) Herkunft. Schotten, Iren und Waliser sind aber definitiv keine “Angelsachsen”. Auch John Travolta, Bob Dylan, Andy Warhol sind alle nicht angelsächsischer Herkunft. Auch die ganze Bande um Nixon: Haldeman, Ehrlichman, Kissinger waren alle nicht “Angelsachsen”. Auch Eagelburger und Brzinsky sind nicht angelsächsischer Herkunft. Auch der “Dollar” geht allein auf den preußischen “Taler” zurück: Wenn Yankees das Wort “Taler” laut lesen sollen, sagen sei eben “Dollar”.
    Auch sind der in den USA verbreitete “Weihnachtsbaum”, der “Osterhase”, der “Hamburger” und der “Hot Dog” keineswegs angelsächsischer Herkunft!
    Und wenn Romney höhere Weihen für seinen Wahlkampf begehrt, dann fliegt er nicht etwa ins angelsächsische London, sondern nach … Israel! DORT bekommt er seine Genehmigung für den Wahlkampf – nicht in London!

    Und zur Sprache. Als in einem Roman von Graham Green (der auch verfilmt wurde) der neue US-Botschafter in London gerade einem alten englischen Adligen das Schloß abgekauft hat, fängt der Lord den anschließenden small talk mit dem Satz an: “Ihr Amerikaner und wir Briten haben viel gemeinsam – BIS AUF DIE SPRACHE!”.

    Jetzt zu Fursows Sprüchen:
    a) “Erstens liegt es nicht in der historischen Tradition der ANGELSACHSEN, ihre Beute fahren zu lassen, in die sie sich einmal wie ein Pitbull verbissen haben”.
    Antwort: Als die Ungarn 1956 und die Tschechoslowaken 1968 rauswollten war die (russische) Sowjetunion auch wie ein “Pitbull”. Und als 1979 in Afghanistan der Moskau orientierte Nadschibullah vom Peking orientierten Karmal gestürzt wurde, marschierten die Sowjets sogar gleich ein. “Pitbull”-Verhalten ist also nicht allein typisch “angelsächsisch”!

    b) “Die ANGELSACHSEN sind globale Billardspieler, sie arbeiten nach dem Prinzip, mit einem Mal gleich mehrere Kugeln zu versenken”
    JEDES Imperium versucht das.

    c) “Zweitens sind die ANGELSACHSEN im Verlauf der letzten 25-30 Jahre, nachdem sie die sowjetische Elite besiegt hatten (es geht genau um die sowjetische Elite – sie hat kapituliert), einfach überheblich geworden”.
    ALLE Imperialisten werden früher oder später “überheblich”. Man denk an Alexander, die Römer, die Päpste (Barbarossa), Ludwig XIV. Kaiser Wilhelm II. usw.
    Was hat das mit “Angelsachsen zu tun?

    c) “offenbar meinen die ANGELSACHSEN, dass eine Zivilgesellschaft aufgebaut wird, wenn durch die Hände von Söldnern syrische Kinder und Frauen ermordet werden”
    ALLE Imperien sind so – einzige mir bekannte Ausnahme: Preußen. Vielleicht auch die Inkas (die Azteken, Mayas, Tolteken wiederum waren ebenfalls schwer genozidal aufgelegt; ebenso die “Deutschen”)
    Was also hat das mit “Angelsachsen” zu tun?

    (wird fortgesetzt …)

  • Anonymous

    Jörg
    @ Antraxxxa16. August 2012 08:55 – TEIL 3

    d) “Dabei werden die ANGELSACHSEN, getreu ihrer Tradition, größere Staaten und Völker gegeneinander aufzuhetzen, diese zu schwächen oder gar zu vernichten (zwei Mal im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurden Russland und Deutschland gegeneinander gehetzt)”
    aa) Dieses “teile und herrsche!” ist ein ganz alter Hut und wurde aus dem römischen “devide et impera!” übersetzt. Und auch die Römer waren mit Sicherheit nicht die Erfinder dieser Strategie!
    Was also hat das mit “Angelsachsen” zu tun?

    bb) Völlig schwachsinnig ist die Behauptung des Professors: “Russland und Deutschland (wurden) gegeneinander gehetzt”. Nein: Zarin Elisabeth wurde nicht auf Friedrich gehetzt (auch wenn “Preußen” gerade nicht “Deutschland” ist, erwähne ich das hier mal). Im 1. Weltkrieg wurden Rußland und Deutschland auch nicht aufeinandergehetzt, vielmehr war Kriegsgrund die völlig absurde rassistische Überidentifikation als “Germanen” und “Slaven”.
    Und im 2. Weltkrieg, wurde – dies weiß man heute – der Überfall auf den Osten (Polen, Ukraine, Sowjetunion) noch nicht einmal so sehr von den Nazis betrieben, wie gerade von den Generälen der Wehrmacht/Reichswehr. Offenbar ein Nachhang aus wilhelminischer Zeit, als man meinte, bei der Eroberung von Kolonien irgendwie zu kurz gekommen zu sein.

    e) “… des herausragenden russischen Geopolitikers Alexej Jedrichin-Wandam: “Schlimmer als die Feindschaft mit den ANGELSACHSEN kann nur eines sein: die Freundschaft mit ihnen”. Der Westen, insbesondere die ANGELSACHSEN, garantieren niemandem etwas, noch viel weniger jemandem, der sein Land und sein Volk verraten hat. Die Alten pflegten zu sagen: “Roma traditoribus non premia” (Rom bezahlt keine Verräter). Genauer gesagt bezahlt es sie schon, aber nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Danach geht man getrennter Wege. Auch das ist eine Lektion aus dem Nahen Osten für Moskau.”
    Wenn schon ‘Rom keine Verräter bezahlt’ – wieso soll das plötzlich typisch “angelsächsisch” sein?

    f) Einen besonderen Schmankerl liefert uns der Herr Professor, wenn er ein bißchen von seinem “die “Angelsachsen” abweicht:
    “Erstmals ist die englisch-amerikanisch-jüdische Elite, die sich innerhalb der letzten Jahrhunderte herangebildet hat und zu einer organisationellen historischen Errungenschaft des Westens geworden ist”

    Also: jetzt plötzlich “jüdisch”. Und da weht schon so ein bißchen von ‘jüdische Weltherrschaft’ durch den Raum.
    Denn anders als ich verwendet Fursow “jüdisch” nicht als Bezeichnung für Anhänger einer bestimmten Religion, sondern er meint das schon rassisch. Denn ob der eine oder andere Rothschild gerade Atheist geworden oder zum katholischen Glauben übergetreten ist, interessiert ihn ja nicht – für ihn sind das trotzdem “Juden”.
    Und mit dieser kleinbürgerlichen Flucht ins – wenn auch: zaghafte – Rassistische, verbaut sich Fursow endgültig den Weg zur Erkenntnis und zur Strategie.

    Und wenn wir Fursow fragen würde, wieso wir heute (angeblich) ausgerechnet von einer “englisch-amerikanisch-jüdische(n) Elite” bedroht seien – und nicht z. B. von einer ‘französisch-italienisch-jüdischen Elite’ oder von einer ‘polnisch-deutsch-jüdischen Elite’ – dann wüßte er keine vernünftige Antwort. Dies deshalb weil ihm die wahre Gründe verborgen bleiben.

    Was denn nun aber hält den in Wirklichkeit Großbritannien (Australien, Neuseeland, Kanada) die USA und Israel zusammen?
    Es ist eine der bösartigsten und widerwärtigsten Lehren, die diese Welt je gesehen hat: Der LIBERALISMUS.
    Vor zehn Jahren hätte er beinahe Rußland zerstört. Und Rußland leidet noch heute unter ihm. Darauf hatte Fursow nun wirklich kommen können!

    Mehr zum Liberalismus in der Kommentierung auf http://denkbonus.wordpress.com/2012/08/04/zu-reich-zum-uberleben .

    ENDE

    • Jörg, Dein ganzes Schwadronieren gegen den Begriff “Angelsachsen” und dazu noch die Erwähnung von “Bewohnern der Südstaaten”, “Bob Dylan”, der Spanier usw., die alle keine Angelsachsen seien, ist mir unbegreiflich.

      Der Mann redet von Eliten, nicht von Nationen. Von Clans, Kreisen, Gruppen, you name it. Das gilt auch für den Terminus “der Westen”. Damit bist Du also wahrscheinlich nicht gemeint, auch wenn Du etwas weiter “westlich” als Fursow zu leben scheinst.

      Wenn es Dich stört, ersetze diese Variable doch durch etwas anderes. Fursow wechselt die Bezeichnung des Objekts ja selbst oft genug.

    • Jörg

      Lieber apxwn, nicht ich(!) “schwadroniere” mir dem Begriff “Angelsachsen” herum, sondern Fursow tut das doch.
      Und ich wende mich nur DAGEGEN, weil dieses Wort zur Strategiebeschreibung des ‘Imperiums’ überhaupt n i c h t s beiträgt. Und außer diesem Schwadronieren mit “Angelsachsen” bietet Fursow doch nicht eine e i n z i g e strategische Erkenntnis!

      Auch Deine Ausdeutung, Fursow habe damit nur die Elite gemeint, führt ja m. E. nicht weiter. Erstens: Wenn ich an die Herrscherclique in den USA denke – und da denke ich eben nicht an Obama (Du sicher auch nicht!), sonder z. B. an Rahm Emanuel (http://de.wikipedia.org/wiki/Rahm_Emanuel) oder an Joe Liberman oder an Michael Bloomberg (http://de.wikipedia.org/wiki/New_York_City) oder Soros usw. Und da hat das Wort “Angelsachsen” nun wirklich nichts zu suchen.
      Allenfalls bei den englische Rothschilds – die Fursow meint, aber noch nicht einmal beim Namen nennt – würde ich “Angelsachsen” gelten lassen (Fursow aber hier wieder nicht! Er würde hier “jüdisch” sagen) .

      Zweitens: Wenn denn Fursow die ‘Herscherclique’ meint, so erfahren wir vom ihm gar nichts über diese ‘Herscherclique’. Ja, gut: Sie wollen Territorien und Rohstoffe beherrschen und notfalls mit Krieg erobern, sagt uns Fursow. Aber das ist doch ein Gääähner! Im letzten Weltkrieg wollen auch alle Rohstoffe erobern: Die Japaner, die Deutschen, die USA und GB usw. Und in der ellenlangen Liste der vorgehergehenden Kriege war das fast immer auch so.
      Schon die Römer eroberten “Britannia” wegen der Rohstoffe. Auf http://de.wikipedia.org/wiki/Großbritannien_in_römischer_Zeit lesen wir: “Wirtschaftlich waren die Römer vor allem an Zinn und Gold aus Britannien interessiert.”

      Was ich sagen will: Fursow erklärt überhaupt NICHTS. Jeder der das Interview ließt, wartet auf einer Erhellung … aber da kommt nichts!

      Und vor der Beschreibung der – dramatischen! – Rolle Israels auf der heutigen Weltbühne kneift er sogar.
      Statt dessen kommt er mit der aberwitzigen Behauptung:
      ” Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Westen Israel demontieren, weil Israel einfach nicht mehr notwendig sein wird, so, wie es Arnold J. Toynbee noch 1957 vorausgesagt hat. Sicherlich erst nach der Evakuierung des “oberen Drittels” der Bevölkerung”

      “Israel demontieren” – wenn das die Merkel hörte, die doch gesagt hat (inhaltlich), daß die Existenz Israels ein Grundpfeiler deutscher Politik sei. Wenn hier Fursow deshalb wenigstens den Kriegeintritt der BRD zugunsten Israels und gegen die “Angelsachsen” verkündet hätte. Aber noch nicht mal das!
      Natürlich wäre das Quatsch, aber dies nur deshalb weil schon Fursows Anfangsbehauptung – Israel werde VERNICHTET(!!)werden – völlig abwegig ist und auch unsubstantiiert bleibt. Hier hätte der Frager doch mal nachhaken können!

      Fazit: Ich wünsche mir ein starkes, kluges, abwehrbereites Rußland von ganzem Herzen! Dies gerade auch wegen der Zukunft der BRD. Nur deshalb habe ich hier so viel geschrieben.
      Aber seit 20 Jahren verliert die schläfrige und harmoniesüchtige russische Politik eine Konfrontation nach der anderen – ohne daß es die geringsten Anzeichen für ein Aufraffen und einen Kurswechsel gäbe!

    • Jörg, ich weiß nicht, wie gut Du Russland und deren Kultur – und damit deren “allgemeinen Sprachgebrauch” kennst. Ich ordne “Angelsachsen” als historischen Pauschalbegriff für “Feind im Westen” ein. Ja, es trägt nichts zum Inhalt bei, denn es ist eine Plakette. Er hätte genausogut “Goofys” oder “Schnurpse” sagen können, wenn das irgendwie aus der Geschichte zu begründen wäre. Er zitiert Jedrichin-Wandam, dessen wichtigste Werke zur Geopolitik und Geostrategie noch vor dem 1. WK erschienen. Dieser gebraucht “Angelsachsen”. In diese Zeit gehört der Begriff auch, wenn die Russen ihn im politischen Kontext gebrauchen. Kein zeitgenössischer russischer Politiker sagt das. Aber der Historiker hat das Recht dazu.

      Zum übrigen: das ist ein Gespräch, nicht einmal ein Interview. Du hast schon festgestellt, dass der “Interviewer” relativ unfähig ist bzw. nichts von der Materie versteht – er klinkt sich nur am Ende mit seinem Horizont ein, als er “Nibiru” und den Maya-Kalender erwähnt.

      Ein bißchen habe ich den Eindruck, dass Du vom Inhalt her erwartet hast, Fursow würde jetzt loslegen und den Liberalismus geißeln – etwas anderes akzeptierst Du nicht. Aber wollen wir mal gucken, ob wir vielleicht irgendwo einen von ihm verfaßten Artikel o.a. Publikation zu dem Thema finden. Da könnte man mit einer berechtigteren Erwartungshaltung herangehen.

      PS: Von Israels “Demontage” spricht übrigens die Theorie des Großen Nahen Ostens. Das ist nicht auf Fursows Mist gewachsen. Und ich höre das hier auch nicht zum ersten Mal. Wen kümmert Merkel mit ihrer “Staatsräson”? Das hat doch selbst schon Onkel Gauck wieder relativiert, glaube ich.

  • Anonymous

    Wow, das Interview wird ernst genommen. Ist es auch wert, kein Wort zuviel. Allerdings ist es schwierig, beim Zerreden auf gleicher Argumentationshöhe anzusetzen…

  • Junker Jörgs längliche Ausführungen erscheinen mir keinesfalls hilfreich. Da verbindet sich pathologischer Antirussismus mit fritzischer Preußen-Nostalgie – wo doch gerade „König“ Friedrich II. „von“ Preußen zu seiner Zeit der hauptsächliche Zerstörer der alteuropäischen Ordnung war – oder dessen, was davon übrig war. Ein Geschichtsbild zeigt sich da, das man beinahe Alfred Rosenberg zuordnen könnte.

    Mehr will ich dazu nicht sagen. – Ich sehe in Prof. Fursows Ausführungen allerdings auch Defizite. Sie betreffen die Frage der rechten Gegenstrategie. Es genügt nicht, gleichsam bloß innerhalb Rußlands (und seiner Einflußsphäre) zu denken. Nötig ist für Rußland nicht bloß, selbst zu erstarken, sich zu wappnen und derweil den Gegner einzudämmen, sondern ihm in seinem eigenen Bereich mit dessen eigenen Waffen entgegenzutreten.

    Rußland hat immerhin endlich begonnen, der westlichen Wühlarbeit auf seinem Territorium Schranken zu setzen. Noch nicht hinreichend, meine ich, aber immerhin.

    Nötig ist aber, hier, im Westen, der Propaganda der Herrschenden etwas entgegenzusetzen, um den Imperialisten die Basis zu entziehen. Das Potential dazu ist in EU-Europa ebenso vorhanden wie sogar in Amerika. Den hiesigen Aktivisten, die sich dem imperialistischen Medienmonopol entgegenzustellen versuchen, fehlen aber die Mittel zum Durchbruch. Diese Mittel kann nur und muß um seiner selbst willen Rußland bereitstellen.

    Also: Förderung gesellschaftlicher Organisationen im Westen, die sich der imperialistischen Politik der herrschenden Klasse entgegenstellen. Lernen von denen heißt hier siegen lernen. Denn es geht nicht um einen Gegenimperialismus, sondern darum, dem imperialistischen Unrecht das Recht und den Frieden und friedlichen Handel und Wandel entgegenzusetzen.

    Und natürlich, neben der Förderung gesellschaftlicher Organisationen, bedarf es der Gegenoffensive im Medienkrieg. »Russia today« ist da ein guter Anfang, aber nicht mehr. In Britannien ist kein Blumentopf zu gewinnen. Solche Sendungen müssen auf deutsch und französisch, auf spanisch, italienisch und polnisch über den Äther in jedes Haus kommen. Und wenn englisch, dann vor allem amerikanisch statt britisch, direkt in die USA. Und für die vielen, die kaum reine Nachrichtensendungen sehen, auch mit Unterhaltungsprogrammteilen, die Zuschauer auch auf niederem Niveau binden können.

    Es wird vermutlich nicht leicht sein, in den Markt einzudringen. Aber genau das muß Rußland ein paar Milliarden wert sein.

    • Jörg

      Da Du mich persönlich ansprichst, will ich auch Stellung nehmen. Und ich beschränke mich (obwohl noch viel mehr zu sagen wäre) auf Deinen Vorwurf: “pathologischer Antirussismus”.

      Zunächst einmal freue ich mich, daß auch Du Dich gegen diesen wendest! Aber jedem “jüngeren” Leser als wir es sind, dürfte rätseln, warum Du mir diesen Vorwurf machst. Immerhin weise ich auf den antirussischen Spiegel-Titel dieser Woche hin und ende einen meiner Kommentare mit: “Fazit: Ich wünsche mir ein starkes, kluges, abwehrbereites Rußland von ganzem Herzen!”

      Was die jüngern Leser nicht wissen, ist, Daß es ausschließlich Deine Geisteshaltung ist, die dich zu dieser Kritik veranlaßt hat. Und diese Geisteshaltung ist mir – anders als den ‘jüngeren’ Lesern – noch aus den 1960er Jahren wohlvertraut (Du hast wohl ein ähnliches alter wie ich).
      Und jetzt verlassen wir mal “Rußland” und kommen zu Deiner DEUTSCHEN(!) Haltung! Denn Du gehörst leider zu denjenigen Deutschen, die mich bei der Kritik z. B. an der Nazi-Terrorherrschaft sofort als “pathologischen Deutschlandhasser” oder – dieses Wort erinnere ich noch bestens – als “Nestbeschmutzer” bezeichnet hätten!

      Als ich als Schüler der Oberstufe und dann als junger Student gegenüber meinem Vater sowohl die Nazi-Herrschaft als auch die Tatsache, daß diese Nazis in der (damals noch relativ jungen) BRD nie(!) verurteilt wurden, kritisierte, blickte mein Vater mich verächtlich an und fragte mich: “HASST Du denn wirklich Dein eigenes Vaterland”? Und auch mit dem Wort “Nestbeschmutzer” geizte er keinesfalls in solchen Diskussionen.

      Lieber Robert Ketelhohn, bitte halte Dir vor Augen, daß genau diese Deine Geisteshaltung die Grundlage für die Nazi-Terrorherrschaft war – und auch für die kaum weniger ekligere wilhelminische Zeit (bereits im 1. Weltkrieg treiben reichsdeutsche Soldaten Litauer Bürger in einer gewissen Ortschaft in einen Kirche zusammen und zündeten daraufhin die Kirche an, worauf die Litauer dort verbrannten!).

      Wenn Du, lieber Robert Ketelhohn, und ich irgendwo in ein Gespräch über die deutsche Geschichte kämen, würdest du mich sofort als “pathologischen Deutschlandhasser” bezeichnen oder – eher noch – als “Nestbeschmutzer”.
      Und wenn dich Dir in Bezug auf Rußland sagen würde, daß ich Rußland auch(!) als mein “Nest” betrachte, dann würdest du mich wahrscheinlich für Verrückt erklären. Denn Dir als deutschen NATIONALISTEN muß es für ewige rätselhaft bleiben wie ein “Deutscher” Rußland als eigenes “Nest” betrachten kann!

    • Balla balla.

  • Antraxxxa

    Wie auch immer man sie nennen mag, er analysiert den Fahrplan der westlichen Elite in der Vergangenheit, Gegenwart und wie er wohl in Zukunft aussehen kann. Ganz egal welchen Namen er dem Kind gibt. Ich finde das alles andere als unfundiert. An einer Stelle antwortet er seinem Gesprächspartner ja auch “bin ich ein Prophet ” als selbiger ihn nach der Zukunft fragt.

  • Anonymous

    @ Jörg
    “die mich bei der Kritik z. B. an der Nazi-Terrorherrschaft”

    Bist Du eigentlich noch beim Thema, oder besteht die Aufgabe, um die Du einen # nach dem anderen abgibst, darin vom Thema gerade abzulenken:

    Die fortgesetzten Angriffe des Imperiums, d.h. die westlichen Eliten der Imperialisten und Zionisten, auf die nationale Unabhängigkeit und territoriale Unversehrtheit der bestehenden Nationalstaaten und auf das Selbstbestimmungsrecht der gewachsenen Nationen, Völker und Stämme – von Serbien und Afghanistan über Irak und Libyen bis nach Syrien.

    Wer als nächstes “dran kommt” hat Prof. Fursow klar gesagt: Iran.

    Der Iran selbst hat eine sichere Vorstellung von seinen Feinden, von denen Du hier ganze Zeit mehr oder weniger nicht viel wissen willst:

    “Ahmadinedschad: Alle Menschen sind vom Hegemonialsystem unterdrückt
    … sagte Präsident Ahmadinedschad am Mittwochabend bei einem Treffen mit den Botschaftern und Vertretern der islamischen Staaten in Iran …: “Nur ein Blick auf die bestehende Lage in der Welt, vor allem in den islamischen Ländern, darunter Bahrain, Jemen, Libyen, Syrien und sogar auch die Türkei genügt, um festzustellen, das alle Menschen unter dem Joch des Hegemonialsystems stehen und von ihm unterdrückt werden. Seit etwa 400 Jahren hat eine schreckliche zionistische Bewegung die wichtigsten Angelegenheiten der Welt in der Hand und sie sind die Hintermänner in den Zentren der Macht, der Politik, der Medien sowie im Finanzwesen…”
    Der iranische Staatspräsident fuhr ferner fort, dass das zionistische Regime sowohl als Symbol des Weltzionismus als auch als Werkzeug für die Ausdehnung der Vorherrschaft der Imperialisten in der Nahost-Region und auf der ganzen Welt gilt.”
    Politaia
    http://www.politaia.org/israel/ahmadinedschad-alle-menschen-sind-vom-hegemonialsystem-unterdruckt/

    gez. Comrade John

    • Jörg

      @ Comrade John,
      Zu Deinem ‘ “die mich bei der Kritik z. B. an der Nazi-Terrorherrschaft’ … Bist Du eigentlich noch beim Thema …”:
      Ja das gehörte zum Thema, weil mir meine Kritik an Teilen der russischen Geschichte (vielleicht aber auch zusätzlich die Kritik an Prof. Fursow) als “pathologischer Antirussismus” (gibt es das Wort “Antirussismus” überhaupt?) ausgelegt wurde. Ich wiederlegte dies, indem ich auf meine Kritik an Teilen der DEUTSCHEN Geschichte verwies (“Nazi-Terrorherrschaft”), die mich ja wohl auch nicht gleich zu einem ‘pathologischen Deutschlandhasser’ machen.
      Also, bester Comrade John: Ich war voll am Thema – wenn dies auch nicht das Hauptthema war, sondern der Anwurf gegen den ich mich verwahren mußte. So ist das bei Diskussionen eben.

      Daß mir bei Prof. Fursow Ausführungen das Wort “Zionismus” fehlt hatte ich schon VOR DIR bemängelt – siehe bei “Jörg17. August 2012 13:13″.

  • Anonymous

    vielen dank für diesen sehr guten und informativen artikel von andrej fursow, danke.

  • Jörg

    Unsere israelisch-gelenkte Presse tobt gerade gegen Rußland (und natürlich “Putin”) wegen “Pussy Riot”!

    Ein nur wenige Tage alter, sehr lesenswerter Artikel (nicht nur zu “Pussy-Riot”) findet sich hingegen hier:
    “Der Putin ist an allem schuld” – http://www.heise.de/tp/artikel/37/37430/1.html .

  • Auf dem Weg, den umfassenden Verblödungs-Kampagnen der Medien irgendwie entkommen zu wollen, ist der Eintritt ins Internet unerlässlich. Auch wenn dabei vertraute Lebenswelten, Stück für Stück, zerbrechen und Schauer und Bestürzung einem überkommen, obsiegt die Neugier und stärkt zu neuen Erkenntnissen. Dieser Blog ist einer jener Fundstätten, zu denen ich mich beinah täglich bei meiner Suche nach Informationen und Hintergrundanalysen begebe.
    Beiträge wie jene von Prof.Fursow sind für mich sehr bedeutsam. Aber erst vorzügliche Kommentare, wie sie hier vorzufinden sind, ermöglichen ein abgerundetes und kritisches Verständnis.
    Kurzum: Ich bedanke mich für die ausgezeichneten Kommentare und möchte bescheiden dazu aufmuntern, diese weiterhin zahlreich und ähnlich qualitätsvoll bei zu bringen.

  • Anonymous

    schön dass hier soviel (berufsbedingter) Kommentarmüll geschrieben wird. Das unterstreicht die Brisanz des Interviews

    • Arnulf Domenig

      Mag ja durchaus sein, dass man überall seinen Senf dazu geben muß. Aber was bitte soll nun dieser Sager vom “Kommentarmüll”? Ich empfinde das Interview mit dem russischen Historiker mitsamt den meisten der obigen Kommentare dazu als ganz hervorragend und aufschlussreich und kann, so wie weiter oben schon geschehen, nur ebenfalls “bescheiden dazu aufmuntern”, das Weltgeschehen auch weiterhin auf solch sachliche und wohlfundierte Weise darzustellen und zu kommentieren.

  • Anonymous

    Danke für diesen Artikel! Ich habe ihn an vielen Menschen geleitet.

    lg
    el.

  • Anonymous

    Von wegen Putin …

    http://www.amazon.de/Was-passiert-Russland-Gabriele-Krone-Schmalz/dp/3776625252 !!!!

    Ich war selber 1.5J in Kasachstan als Projektleiter. würde jederzeit wieder dorthin

  • Zu Kasachstan kommt ein wenig Info in der nächsten Folge der “Umgestaltung der Welt”…

  • Anonymous

    Die Filme sind in Originalsprache:

    http://www.dokumentalni.com/?page_id=5

    „Inside Job“ http://www.dokumentalni.com/?p=985
    “The shock doctrine” http://www.dokumentalni.com/?p=625

    „War an democracy“ http://www.dokumentalni.com/?p=903
    „ John Perkins / Speaking freedly“ http://www.dokumentalni.com/?p=806
    „Hunger und Wut“ http://www.dokumentalni.com/?p=923
    „Capitalism: A love story“ / „China blue“ / „We feed the wold“ / „The new rulers of the world“ /….. u.s.w.

    • Anonymous

      Jeder möge diese film-DB an Freunden und Bekannten weiter leiten

  • Anonymous

    Vielen Dank für einen überaus informativen Donnerstagabend!

    Trotz kontroverser Meinungen ein von gegenseitigem Respekt geprägter Blog – das findet man heute nur noch selten.

  • Anonymous

    Dieses Interview macht Hoffnung.

  • Dieses Interview beschreibt das „Seidenstraßen Strategie Gesetz“ der USA, ohne es zu nennen. Sie finden einen Artikel von Wolfgang Effenberger hierzu unter: http://www.gt-worldwide.com/armenien_eriwan_us-botschaft.html
    Heute wie vor 100 Jahren hat der angelsächsische Machtblock, zuerst England allein, sein größtes Problem mit mangelnder wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit, die durch orchestrierte Kriege und Konzentration auf militärische Stärke übertüncht wird und zur Ausbeutung der ganzen Welt führt.
    Professor Fursow weist zu Recht darauf hin, dass der deutsch-russische Konflikt im 20. Jahrhundert zweimal von England hergestellt worden ist, um die zwei größten Hindernisse für ihre Weltherrschaft zu neutralisieren. Vergessen wir nicht, dass Anfang des 20. Jahrhunderts gesagt worden ist: „Wenn sich Russland und Deutschland zusammen tun, dann zittert die Welt“.
    Die Welt musste nicht zittern, die einzigen, die zittern mussten, waren die Engländer, deren Luxus auf Kosten des Rests der Welt nur durch andauernde Kriege weitergeführt werden konnte – bis heute.
    Wer diese Zusammenhänge en Detail verstehen will, dem empfehle ich mein Buch: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“, zu beziehen hier: http://www.anderweltverlag.de/sachbuecher/england.php
    Der Grundstein für die absolute Mediendominanz des angelsächsischen Kapitals ist mit dem ersten Weltkrieg gelegt worden und solange dieser Fakt von unseren Gutmenschen geleugnet wird, indem sie auf deutscher Kriegsschuld am ersten Weltkrieg beharren, werden die Gräueltaten des angelsächsischen Kapitals kein Ende finden. Alle Weiterungen des 20. Jahrhunderts sind eine logische Folge des Ersten Weltkriegs…. hätte dieser nicht stattgefunden, wäre Hitler ein unbekannter Maler geblieben. Lesen Sie mein Buch und Sie werden ihr Geschichtsbewusstsein neu definieren wollen.
    Unser Ziel heute muss sein, wenn wir überleben wollen, mit Russland zusammen zu arbeiten, um dem tödlichen Griff unserer „Freunde“ zu entkommen. Dazu mein Artikel: http://www.gt-worldwide.com/reparationen_aufschwung_euro_usa.html
    Bevor jemand meinen Kommentar kommentiert, bitte ich diese Artikel zu lesen.

  • Anonymous

    Netzband
    Anregender Artikel !
    Die Fragen bleiben offen: Hat sich die russische Kultur schon vom Bolschewismus erholt? daran kann man zweifeln. Ist Russland selbstbestimmt? Die russische Zentralbank soll in privaten Händen sein und nicht vom Staat kontrolliert sein. Heute erleben wir selbst, wie mit Währungsmanipulation, Spekulation und Rettungschirmen dafür ganze Länder in den Ruin getrieben werden und Europa davon bedroht wird.
    da war zu lesen bei https://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_Rubel
    unter Geschichte: “Die weltweite Finanzkrise 2008 traf den russischen Staat verzögert. Durch die global verlangsamte Wirtschaft brachen die Rohstoffpreise ein. Dies traf Russland am meisten. Als die US-Börsen abstürzten, ließen sich internationale Investoren ihre Anteile in Russland, die etwa den halben russischen Börsenmarkt ausmachen, auszahlen. Nachdem die russischen Aktien um 20 % sanken, brach auch hier die Börse zusammen. Die russischen Ölaktien sind seitdem um 60 % gefallen……
    das zeigt doch, daß Russland nicht selbstbestimmt und unabhängig ist.
    Vielleicht versucht Putin das zu erreichen mit Judo sozusagen, aber wenn er die Finanz verstaatlichen würde, würde die jüdische Presse sofort den Krieg erklären, wie Deutschland 1933, oder wie Saddam und Gaddafi.
    Nur noch eine Anmerkung zu Peter Haisenkos gutem Artikel: Was Deutschland heute weggenommen wird kommt nicht bei der anglosächsischen Bevölkerung an, sondern wird anscheinend für Zwecke der NWO-Kriegführung verwandt. Zerstörung und Aussiedlung der heimischen Industrie haben sie auch in US und England und genauso Masseneinwanderung. Was NWO bedeutet kann man in Palästina besichtigen.

    • “Putin … wenn er die Finanz verstaatlichen würde, würde die jüdische Presse sofort den Krieg erklären”

      Erstens hat nicht die uns jüdische Presse den Krieg erklärt, sondern durch sie das Finanzjudentum.

      Zweitens ist Putin bzw. die Kräfte hinter ihm wohl ganz zufrieden mit den Eigentumsverhältnissen in RUS! Die entscheidenden Institutionen dort sind fest in Oligarchenhand, und als deren Puppe dürfen wir die jeweiligen Präsiden ja wohl betrachten. Interessant wäre zu prüfen, wie die Nasen dieser Oligarchen aussehen! Die man uns bisher vorführte, hatten gefährlich große und krumme Nasen!!! Nur scheinen die wenig verbunden mit ihren Glaubensbrüdern an der Ostküste und in der CoL. Bisher.

  • Anonymous

    e-mail an mich:

    Danke für Deine Links und Berichte, besonders dieser mit Artikeln und Reportagen. Es ist wohltuend wenigstens Hinweise auf eine faire und ausgeglichene Berichterstattung zu lesen.

    Von Libyen über Syrien wurden von einer so genannten „Linken Perspektive“ völlig tendenziöse und einseitige Darstellungen dargeboten, die ohne faire Recherche und geringsten Hintergrundkenntnissen als grob irreführend bezeichnet werden können. Gerade jetzt scheint es an die Öffentlichkeit zu dringen dass ein beträchtlicher Teil dieser Opposition aus ausländischen Söldnern besteht, die weder demokratische noch syrische Interessen vertreten. Es wundert mich, dass sich sogar linke Organisationen für dieses schmutzige Spiel hergeben und sich als Steigbügelhalter für reaktionäre und imperialistische Ambitionen einspannen lassen, sei es aus Unwissenheit oder purer Naivität. Ich habe Sympathien für eine ehrliche syrische Opposition deren Anliegen legitim und unterstützungswert sind. In diesem Zusammenhang verweise ich auf ein Interview im russischen Fernsehen mit folgendem Link http://rt.com/programs/spotlight/syria-civil-war-opposition/. Dieses Interview wurde mit Fateh Jamous, Cofounder und Vorsitzender der syrischen kommunistischen Arbeiter Partei geführt, zu dessen Aussagen ich mehr Vertrauen habe als zu den manipulierten und tendenziösen Berichterstattungen unserer Medien. Ich bin enttäuscht zu den einseitigen Stellungsnahmen von gewissen linken Kreisen. Sogar in unseren manipulierten und tendenziösen Berichterstattungen einiger unsere Mainstream Medien scheint langsam die Erkenntnis durchzudringen, dass die gegenwärtigen terroristischen Anschläge der so genannten Freien Syrischen Armee mit tatkräftiger Unterstützung oben genannter reaktionärer ausländischer Interessensgruppen vielleicht kontraproduktiv sind. Ein Erfolg dieser Opposition wäre ein Desaster für Syrien. Ist es noch nicht durchgedrungen, dass ein Großteil der syrischen Bevölkerung diese gegenwärtige Opposition und die damit verbundene ausländische Einmischung ablehnt?

  • Interessant wie manche hier ihren Senf geben müssen um die “AngelSachsen” in Schutz zu nehmen?!

    In Rußland stellt sich oft die gute alte Frage “Feind oder Dummkopf?!”

    Wenn du Jörg oder wer auch immer du bist sich so auskotzen wolltest vor lauter Zorn und neg.Energie …das hast du eben getan und man sieht es deutlich. Die Schwächen werden immer erkannt!
    die Wahrheit lässt sich eben nicht ewig unterdrücken und das Täuschen und Manipulieren, verdrehen bla bla…all die listigen, heuschreckenartigen Verhaltensweisen dieser möchte gern globaler Pseudoherrscher von damals seit der Ägypterzeit bis in die heutige dominierende westl-anglo-sächsische Reich sind offensichtlich geworden ..selbst langsam immer mehr für all deren westl.gesteuerte überwiegend zombierte Michels..das biblsiche Projekt dieser Zionisten deren NWO wird scheitern! NWO will dead on arrival!

    Wie das Konzept der gesellschaftlichen Sicherheit aus Rußland(http://kpe.ru) auch deutlich den Kopf dieser ganzen satanisch-luciferischen Schlange genannt hat mit ihrem Sitz(Stab) im Genfer Raum in der Schweiz …besser hätter Fursow einfach sagen sollten die zionistische (anglo-sächsische-jüdisch gebrägte) Globale Mafia!!! er meint aber das aufrichtig ehrlich und wer aufrichtig liest erkennt, daß die Absicht der Wahrheit und Aufklärung und damit Unterstützung Rußlands hinter dem allem ist! Er zeigt auch an wie stark Russlang geschwächt wurde von der globalen Mafia, welche auch den Kommunismus( das das biblische rote Projekt der Marxisten-Trotzkisten war) Gott sei Dank auch scheiterte wie die Deutschen den Hitler überstanden so auch die Russen die Psychotrotzkisten-Zionisten ..den die Armee dieser geistig kranken Judaisten ist eben leider mittlerweile fast weltweit wo man an Reichtumg, Macht, Geld usw..stößt! …die globalen Sprachrohe dieser Globalen EliteMafia sind Bsp. Kissinger, Sbignjiw Bresinki,Soros ..

    siehe kurzen Ausschnitt von ehem General Petrov über diese Elite (welche man abgekürzt einfach die anglo-sächsisch-besser jüd.-zionistische Elite nennen kann..damit übersetzt auf der Welt für die Masse der Menschen verständlich wird ..wer das ist und hinter was sie sich verstecken!

    Russian general on Vladimir Putin
    http://www.youtube.com/watch?v=JaW6R8Ey3b8

    ja das Christentum haben diese Heuschrecken überwiegend schon unterwandert! Die parasiten verstecken sich gerne dort, wo man sie am wenistens erwartet bzw. findet…hinter dem Guten, Gerechten usw..sie Reden nun von Liebe und Jesus und tun aber genau das Gegenteil von dem Was Schöpfer und div. Propheten und Sohn Gottes Jesus uns lehrte!
    siehe z.B. webseitenwie Jesus.ch bzw. livenet.ch ..hinter der Maske im Forum dort erkennt man sofort, daß div. Freimauerkreise dort das Sagen haben und jegliche Kritik gegenüber Zionisten oder Worte wie Anglo Sachsen usw..nicht tolerieren..und zensieren..sie können sogar div. Bibelpherse auswenig…reißende Wölfe im Schafspelz…

    Nicht umsonst kam das Licht in zu den verlorenen Schafen Israels ..zu den Judaisten …
    was hat die damalige luciferisch-satanische Elite in Ägypten mit Semiten gemacht? …wir wissen doch, daß die “außerwählten des biblischen Volkes” geistig vergewaltigt wurden und zu Judaisten wurden …die Armee der Finsternis zum Trenne und Herrsche auf der Welt! Sollte es für sie Satanisten wiedermal eng werden…werden sie wieder die Jüdische Karte ziehen und alles Dreck auf einfach Juden abladen …und das hat Fursow deutlich gezeigt, daß die Juden ihr Ziel erreicht hatten und nun nicht mehr gebreaucht werden und somit demontiert werden und auch General Petrov erklärt es gut was mit Judaismus neu zu Scientologie wird usw..
    siehe videos: russian general on scientology

  • Russian General Petrov (http://kpe.ru)
    Das Konzept der gesellschaftlichen Sicherheit ist das Rüstzeug gegen die satanisch-luciferische Finsternis des biblischen Projektes der Globalen Mafia..

    Er erklärt es gut was es mit Judaismus auf sich hat und dies nun offenbar wurde und die globale Mafia plant es auszuwechseln zu Scientology usw..

    siehe Video: Russian General on Scientology
    oder Russian General on Putin

    Übersetzung zwar nicht die Beste ..wer aber aufrichtig nach der Wahrheit sucht..der findet auch die beste Übersetzung und alles was man braucht …
    sehr informativ auch warum Judaismus jetzt offensichtlich wird und somit von der Globalen Mafia nicht mehr gebraucht und ausgewechselt wird oder wie auch immer man es sehen mag:

    Russian general on Scientology
    http://www.youtube.com/watch?v=HcGlvGLmH20

    Russian general on the Jewry
    http://www.youtube.com/watch?v=4-PMKHh_cF0&feature=relmfu

    Russian general on Joseph Stalin
    http://www.youtube.com/watch?v=GEaHB0tQGVs

    siehe auch dieses Video an: Six Principles of Global Manipulation
    http://www.youtube.com/watch?v=xvq2Kg7XOnc

    Es gibt Menschen, die wirklich sehr wichtige, gute verbindende Arbeit tun…die gute, starke Früchte bringen wird für die Auferstehung des Lebens!

    siehe z.B. http://www.seewald.ru/page/3

    oder auch sehr informativ und weise für wirklich starke Wahrheitsliebende:
    http://gloriadei.info/licht/index.php

    Friede sei mit uns allen und so wird es sein!

    die hier freilich mitlesenden und womöglich mitschreibenenden Freimaurer der westl.geprägten Denkweise(1.Priorität der Menschensteuerung)

    sollten wissen…wer aufrichtig seinem Gewissen folgt(Kontakt mit dem Schöpfer) und damit der gesunden Moral kann es nicht anders als der Wahrheit zu folgen und davon zu berichten usw..
    keine Trenne und Herrsche unterstützen sondern Verbinde und Gedeihe!

  • Anonymous

    Unaj ums Gas?Die USA Importieren schonlange kein Gas mehr und ÖL bald auch nicht mehr.Wie jeder weiss wurden riesiege Mengen vor Israel und Zypern gefunden.Griechenland soll auch grosse Vorkommen haben.Dazu kommt noch das Israel soviel Schieferöl hat wie Saudi Arabien!Ukraine,Bulgarien,UK etc. werden auch Schieferöl fördern.Ne um Gas gehts da bestimmt nicht!

    Assaf hat übrigens Jahrelang auch Sunnitischen Terroristen aus dem Irak unterschlupf geboten!Das hat er nun davon!

  • Der wortgewaltige Autor unterschlägt die ganz einfache Lösung der Frage:
    Es gab nur noch ganz wenige Nationalbanken, die nicht unter Rothschilds Kontrolle waren. Es waren dies: Irak, Libyen, Sudan, Syrien, Nordkorea und China.

    An die letzten beiden trauen sich die Juden nicht heran. Alle anderen Staaten sind entweder schon “befreit” oder stehen kurz davor. Der Sudan ist wohl zu unbedeutend, als daß es sich lohnte, dort eine solche “Befreiung” zu inszenieren.

    So einfach kann die Weltgeschichte sein.

    Daß dazu noch Gas und andere Interessen kommen, mag sein, ist aber nicht der Kern der Aktion. diese ist, die verbliebenen Staaten ohne Rothschild-Kontrolle endlich dieser zu unterwerfen. Auch in Deutschland haben wir zwei Kriege erleiden müssen, damit Rothschild seinen Einfluß auch auf uns ausdehnen konnte. Alle Nachkriegskanzler in Deutschland waren und werden immer sein willfährige Knechte des internationalen Finanzjudentums, Nachkriegsdeutschland ist der beste Finanzier Israels und des Finanzjudentums, siehe unsere prominente Stellung beim Füllen aller möglichen Rettungstöpfe, die ja keinem anderen als den judengeführten Banken zugute kommen!

    • Anonymous

      Ich sehe das auch als den Kern der Sache. Auf der Internetseite ” Hartgeld.com” gab es einen ähnlichen Kommentar. Wenn man bedenkt, dass die “Tyrannen”, wie RAMTHA sie nennt, nur das eine Ziel haben, die Welt zu beherrschen, geht es nur, wenn das Finanzsystem in deren Händen ist (Geld regiert die Welt). Es ist auch auf vielen Internetseiten dargelegt, dass ein bargeldloses Finanzsystem geschaffen werden soll. Das geht nicht, solange einige Länder “abtrünnig” sind.

  • Anonymous

    Bei allen durchaus gescheiten und weniger gescheiten Kommentaren – die Inhalte von Professor Andrej Fursow teile ich weitgehend auch. Ich frage mich manchmal, wann hat der Mensch egal ob angelsächsisch, islamisch, christilich,sozialistisch, atheistisch oder in welcher Eigenart auch immer, mal den anderen Menschen einfach in seiner Eigenart in Ruhe gelassen???

    Siehe die Ausrottung der Indianer.

    Ganz banal, ich bin überzeugt, hätte man bei der ersten Mondlandung tonnenweise Gold gefunden. Es gäbe schon längst regelmäßige Shuttles zum Mond. Das traue ich dem Kapitalismus oder irgendwelchen -ismus einfach zu. Gottsei dank sind die Entfernungen noch viel zu groß, als das der Mensch andere Planeten besiedeln kann. Da hat der liebe Gott uns doch Grenzen gesetzt :-)

  • Anonymous

    Der Mann denkt die “Logik der Zusammenhänge” allzu mechanistisch. Das ist vulgärmarxistich.
    Wenn er recht behält, so ist das im Ergebnis auch nur die die Wiederholung missratenen Politikantentumes; aber intelligent ist das nicht, weder in Praxi noch in der vermeintlichen “Refelxion”. Nicht Stalin hätte er zitieren sollen, sonder Lenin: WAS TUN! So ein undiakltischer Schwachkopf, dieser alte Professor. Trittbrettfahrer verkommener Verhältnisse.
    Haben Sie auch Meinungen? Probleme habe ich selbst!