Wochenschau, Folge 45

Barack Husseinowitsch Obama
Der aktuelle Wochenrückblick widmet sich ganz den bekannten Interaktionen zwischen „Al-Kaida“ und den Vereinigten Staaten von Amerika. Angemerkt sei, dass es wohl noch nirgends Klarheit gibt, wer konkret hinter dem Film „The Innocence of Muslims“ steckt; es gibt verschiedene Theorien. Webster Tarpley hat eine (Dank an Jörg für den Hinweis), die Kollegen aus Russland, die für diese Wochenschau inhaltlich verantwortlich sind, haben eine andere.
Es gibt in dieser Folge zwei inhaltliche Schnitzer: m.W. finden die US-Präsidentschaftswahlen am 04., nicht am 06. November statt und das bei 06:44 gezeigte Bleichgesicht neben dem Leichnam von Oberst Gaddafi ist nicht Christopher Stevens. Das ist hier bekannt. Nichtsdestotrotz, es sei ein frohes Anschauen gewünscht nebst der Bitte, das Video bzw. die Folge zu verbreiten, wenn es Anklang findet.
Video(s) sind eingebettet, der Vollständigkeit halber und zum Nachlesen für Youtube-geblockte Umgebungen findet sich der Text darunter.

Die vergangene Woche wird durch eine ungeheure Provokation in die Geschichte eingehen, die zur Ursache antiamerikanischer Proteste in der ganzen Welt wurde und für dutzende Menschen den Tod für politische Interessen bedeutete. Wir haben die Vorgänge sorgfältig beobachtet und können euch nun eine schrittweise Analyse der Situation präsentieren, die alle Ereignisse an den rechten Ort rückt.

Wir wollen vorausschicken, dass einige Bilder in dieser Folge zu grausam für Frauen, Kinder und sensible Zuschauer sein könnten.

Misslungene Allianz

Die Woche begann mit einer hochinteressanten Nachricht: am Vortag des Jahrestages der Tragödie vom 11. September haben radikale Islamisten, wie auf Bestellung zu einem schönen Datum, der USA und den Westländern einen Waffenstillstand angeboten. Die Initiative ist von zwei Todfeinden der USA ausgegangen – der “Al-Kaida” und den Taliban. Dabei waren die Bedingungen des Waffenstillstands durchaus annehmbar. Die “Al-Kaida” forderte im Austausch für das Einstellen von Terrorangriffen die USA dazu auf, sich nicht weiter in die Angelegenheiten islamischer Staaten einzumischen und gefangene Dschihadisten auf freien Fuss zu setzen. Die Taliban stellten analoge Bedingungen, haben aber ihrerseits noch dazu angeboten, die wichtigsten Militärbasen der USA in Afghanistan zu akzeptieren.
Am 6. November sind in den USA Präsidentschaftswahlen. Viele haben das Angebot der Islamisten als eine gute Chance für Obama gewertet, mit einem Schlag alle schwelenden Kriege zu beenden und dabei gleichzeitig Alliierte zu gewinnen, welche die Interessen der USA in den islamischen Ländern verteidigen. Doch lasst uns einmal darauf schauen, wer genau denn da mit dem Friedensangebot aufgetreten ist.
Von Seiten der “Al-Kaida” war das Mohammed al-Zawahiri, der Bruder des derzeitigen Al-Kaida-Führers Ayman al-Zawahiri, der an die Stelle von Osama bin Laden getreten war. Über Mohammed al-Zawahiri ist bekannt, dass er 14 Jahre seines Lebens in ägyptischen Gefängnissen verbracht hat und erst dank der Revolution vom vorigen Jahr die Freiheit erlangte. Er besitzt keinerlei Einfluss auf die Politik der “Al-Kaida”. Niemand aus der Organisation, auch nicht sein Bruder, haben seine Vollmachten, mit solchen Initiativen aufzutreten, auch nur auf irgendeine Art bestätigt. Mit anderen Worten, das Angebot scheint nach einer ersten Prüfung nicht wirklich ernstzunehmen zu sein.
Mit den Taliban ist die Lage noch nebulöser. Die Information über das Waffenstillstandsangebot tauchte in britischen Medien auf, die sich auf ungenannte Quellen in der Bewegung berufen. Angeblich meint ein Teil der Taliban, dass ein Friede möglich sei, will dabei aber nicht namentlich genannt werden. Mit anderen Worten, die von den Medien verbreitete Information über einen bevorstehenden Waffenstillstand ist zumindest zweifelhaft. Doch ihren Effekt hat sie gehabt – in den Augen der Bürger des Westens kamen die Führer der Feinde Obamas zu Kreuze gekrochen, um ihn um Frieden zu bitten.
Wir hatten allerdings gleich gesagt, dass es keine Waffenruhe geben wird. Zitat:

„Es genügt, sich vor Augen zu führen, dass das beiweitem nicht der erste Verhandlungsversuch ist. Aus irgendeinem Grunde passierten immer, wenn die Verhandlungen ein wenig in Gang kamen, irgendwelche Zwischenfälle, die den weiteren Verlauf der Verhandlungen unmöglich machten. Mal sprengt bin Laden etwas in die Luft, mal pinkeln US-Marines auf die Leichen getöteter Taliban oder zünden einen Koran an. (“Terroristen bieten Obama Waffenstillstand an. PR oder Legalisierung?”, odnako.org, 11. September 2011)

Als hätten wir’s geahnt. Schon am nächsten Tag wurde die Welt von einer Welle antiamerikanischer Proteste erschüttert, die mit der Veröffentlichung eines Trailers zu einem die religiösen Gefühle der Moslems verletzenden Film zusammenhingen. Es geht um den Trailer zum Film “The innocence of muslims”. Der Film stellt den Propheten Mohammed in einem äußerst ungünstigen Licht dar. Solches einem militanten Islamisten vorzuführen ist genau das selbe, wie ihm einfach Unrat an den Kopf zu werfen..
Inzwischen ist vollkommen klar, dass dieses Video eine vorbereitete Provokation gewesen ist. Urteilt selbst, das Video war bereits seit 3 Monaten im Netz, wurde allerdings erst jetzt ins Arabische übersetzt und genau am 11. September, nach der Information über das Waffenstillstandsangebot, unter Moslems verteilt. Man muss nicht allzu schlau sein, um die Reaktion darauf vorauszusehen. Wer als Kind einmal Hefe ins Klo geschmissen hat, kann sich vorstellen, wie die Sache ausgehen musste.
Übrigens ist der Film, dem Trailer nach zu urteilen, in jeder Hinsicht eine geistlose Billigproduktion. Nach dessen Erscheinen konnte man unter anderem lesen, dass sein Budget nur 5 Millionen US-Dollar betrug und er von mysteriösen “100 Juden” finanziert wurde. Das heißt, jeder dieser mysteriösen Juden spendete dafür 50.000 Dollar. Es ist klar, dass die Juden kein wohlhabendes Volk sind, mehr konnte man sich einfach nicht leisten.
Doch was den Nutzen angeht, haben sich die Investitionen absolut gelohnt. Um die Sache noch etwas hervorzuheben, wurde die Information verbreitet, der berüchtigte Pastor Jones hätte Teil an der Schaffung des Streifens. Das ist der Provokateur, der auch früher schon den Koran an den Pforten seiner Kirchgemeinde verbrannt hatte. Damals kam es im Nachhinein zu Massenprotesten in Afghanistan, die bis zu 100 Tote zur Folge hatten.

Die Revolution frisst ihre Väter

Die günstig plazierte Hefe fing also an zu brodeln. Erst kam es zu Unruhen in Ägypten. In Kairo brach eine Menge an Demonstranten zur US-Botschaft durch, verbrannte Flaggen der USA und hisste an ihrer Stelle das schwarze Banner des Islam.
Zur gleichen Zeit kam es zu weit dramatischeren Ereignissen im libyschen Benghazi. Benghazi gilt als die Hauptstadt der letzten libyschen Revolution. Heute gibt es verschiedene Versionen der Trägodie, die sich dort ereignet hat. Wir wollen versuchen, die Chronologie der Ereignisse anhand unserer Quellen wiederherzustellen.
Schon am Dienstagabend wurde die US-Botschaft in Benghazi von einer Menge belagert, die gegen das erwähnte Video protestierte. Es flogen Steine auf das Gebäude, woraufhin die Wache das Feuer auf die Demonstranten eröffnete. Die Menge wich zurück, allerdings begann ein paar Stunden später die zweite Welle der Angriffe. Doch nun waren die Leute nicht mit Steinen, sondern mit schweren Schusswaffen ausgestattet. Das Gebäude geriet unter Granatwerferbeschuss und begann zu brennen. Die Menge brach auf das Botschaftsterritorium durch, wo sie sich des Botschafters Christopher Stevens bemächtigte. Den Diplomaten ereilte das traurige Schicksal Gaddafis – die wahnsinnig gewordene Menge mißhandelte und tötete ihn, man schleifte seine Leiche dann unter Jubelrufen durch die Straßen.
Angemerkt sei, dass Christopher Stevens eine wesentliche Rolle beim Sturz der Regierung unter Gaddafi spielte. Er war der Koordinator der ersten Luftangriffe und war voll von überschwenglichen Gefühlen gegenüber den jungen demokratischen Kräften in Libyen.

Ich hatte die Ehre, während der Revolution als Vertreter Amerikas bei der libyschen Opposition zu dienen, habe mit Begeisterung beobachtet, wie das libysche Volk seine Rechte verteidigt. Nun bin ich sehr glücklich, wieder nach Libyen zurückzukehren, um die große Arbeit weiterzuführen, die wir angefangen haben…

Doch zurück zur Botschaft. Außer Stevens ist bei dem Angriff noch ein weiterer Amerikaner getötet worden, die anderen konnten an einen geheimen Ort fliehen. Allerdings haben sich die Angreifer der Botschaftsarchive bemächtigt, wo es auch Informationen zu diesem geheimen Ort sowie auch Listen aller Treffpunkte und US-Agenten in Libyen gab. Die libyschen Machthaber konnten den Schutz der Amerikaner oder ihre Evakuierung nicht gewährleisten. Die Geflohenen mussten sich also wieder zur Wehr setzen, solange die Machthaber darum bemüht waren, eine Transportmöglichkeit für ihre Evakuierung zu organisieren. Es starben weitere zwei US-Marines, wobei angemerkt wird, dass die Attacke höchst professionell ausgeführt wurde. Lediglich eine amerikanische Sondereinheit konnte ihre Landsleute schließlich evakuieren.
Als die Lage sich entspannte, folgte die Reaktion des Weißen Hauses. Obama entsandte zwei Kriegsschiffe an die libysche Küste. Über Benghazi wurde eine lokale Flugverbotszone errichtet. Ganz genau, wie bei der vergangenen Revolution. Schon in der ersten Nacht danach haben Unbekannte versucht, amerikanische Drohnen, die über der Stadt kreisten, vom Himmel zu holen. Es kam zu weiteren Schießereien in Sirte und zu Explosionen in Tripolis. Eine Einheit der Navy Seals ging in Libyen an Land, um Anti-Terror-Einsätze durchzuführen. Wahrscheinlich werden wir in den kommenden Tagen Zeugen von US-Angriffen auf vermeintliche Terroristenlager in Libyen werden.

Ergebnisse und Folgerungen

Zu allen Zeiten wurde Mord an Botschaftern als Kriegserklärung gegen den Staat gewertet, der von diesem Botschafter vertreten wird. Hier ist es wichtig zu verstehen, wer genau Stevens umgebracht hat. Es gibt unzählige Versionen. Von unbekannten Gaddafi-Anhängern bis zu lokalen Vollidioten, die einfach aus Spaß morden und brandschatzen. Die USA verkündete, eine sorgfältige Untersuchung in die Wege zu leiten und die Schuldigen zu bestrafen. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann man vermuten, dass die Schuldigen letztendlich als “Al-Kaida” identifiziert werden.
Wir wollen uns nicht im Detail bei den Protesten aufhalten, von welchen die gesamte islamische Welt erfasst wurde. Angemerkt sei nur, dass großangelegte Protestaktionen an den US-amerikanischen Botschaften in Ägypten, Jemen, Tunesien, im Kaschmir, in Pakistan, Sudan, Marokko, Katar, im Irak, Iran und vielen anderen Ländern abliefen. Die Zahl der Verletzten kommt nahe an die Tausend heran, es gab Dutzende Tote. Barack Obama entsandte Spezialeinheiten an die heißesten dieser Orte – in den Sudan und nach Jemen. In Afghanistan überfielen die Taliban eine US-Militärbasis und töteten zwei Marines.
Die wichtigste Folgerung – es kann keinerlei Waffenstillstand zwischen den Islamisten und dem Westen geben. Es bleibt ein Rätsel, wer hinter der Organisation der ganzen Sache steckt. Bekannt ist aber, dass zum Beispiel die Botschaft in Libyen Warnungen vor bevorstehenden “Aktionen” bekommen hatte, noch bevor das provokative Video auftauchte. Wenn man sich das Prinzip von Ermittlern zueigen macht und danach fragt, wem die Sache genützt hat, so ist das zweifelsohne Barack Obama. Ein besseres Geschenk konnte man ihm vor den Wahlen gar nicht machen.
Erst kamen die Islamisten auf Knien zu ihm gekrochen und bettelten um Frieden. Aber Obama braucht diesen Frieden nicht, deswegen demonstrierte die grandiose Provokation sogleich die Haltlosigkeit eines solchen Angebots. Wie sollte sich Amerika auch mit den Mördern seiner Botschafter anfreunden? Dafür konnte Obama die Härte demonstrieren, deren Mangel sein Konkurrent Mitt Romney an ihm kritisierte. Die Kriegsschiffe, die Sonderkommandos in der ganzen Welt – das nun ist typisch amerikanisch. Außerdem gelang es Obama, die Aufmerksamkeit seiner Bürger mit einem Fingerschnippen von inneren Problemen auf äußere lenken. Er ist außerstande, die inneren Probleme, solche wie das Wachsen der Auslandsverschuldung, die Arbeitslosigkeit usw. zu lösen, aber eine Kampfshow mit der unsichtbaren “Al-Kaida” inszenieren – das geht. Und nun klingt das Statement Mitt Romneys darüber, dass der Hauptfeind der USA nicht die Terroristen sind, sondern Russland, geradezu lächerlich. Lächerlich klingen auch seine Behauptungen, Obama sei zu weich und zu entschlossenem Handeln unfähig.
Kurz gesagt, bis zum 6. November erwartet uns eine unterhaltsame Show für die amerikanischen Wähler, der eine noch unbekannte Zahl weiterer Menschen in allen Teilen der Welt erliegen wird. Was soll’s, die amerikanische Politik fordert eben Opfer.

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  • Jörg

    1.) Vorweg dies: Anders als bei vielen Thesen halte ich die von „Umgestaltung der Welt“ (nachfolgend: „UdW“) für nicht übelwollend oder manipulativ. Man kann also ganz entspannt das Für und Wider abwägen.

    Anders verhält es sich allerdings mit dem Vorspann von UdW: Der ist schon bösartig und zeigt diese typisch russisch-israelische Hetze, die ich so beunruhigend finde und die ich auf diesen Seiten schon mehrfach kritisiert hatte!
    a) Da wird Ahmadinedschad doch tatsächlich mit Atombombe(!) gezeigt. Dem Betrachter wird hier psychisch eingebleut, daß Ahmadinedschad die Atombombe bereits hat – oder sie aber zumindest noch haben will.
    Hier hätte ein Bild mit Netanjahu hingehört, hinter dem ein Atompilz hochgeht – und in der anderen Ecke hätte man Ahmadinedschad plazieren können, hinter dem lediglich eine Moscheekuppel zu sehen wäre.
    b) Oder: Es wird Assad gezeigt mit einem Schild, auf dem steht: „Assad you are a killer!“. Hier soll uns eingebleut werden, daß ‚Assad sein ‚Volk mordet‘ (so wie schon gegen Gaddafi gehetzt wurde!) .
    Statt dessen hätte man hier ein Bild von Obama einstellen können mit einem Schild der Wallstreet-Occupyer – z. B. „Obama-Wallstreet-Dictatur!“

    Und zu diesem Vorspann ist es auch nicht durch Zufall oder Unachtsamkeit gekommen. Vielmehr können wir alle Gift darauf nehmen, daß alles bis ins letzte ausgefeilte Absicht ist.
    Schon dieser kotzige Vorspann sagt mir einiges über UdW!

    2.) Jetzt zur These von UdW.
    Hier „verrennen“ sich die Leute von UdW wenn sie so viel Gewicht auf eine angeblich Kapitulation oder Unterwerfungsbekundung der „Islamisten“ legen, die Obama natürlich sehr gut für seinen Wahlkampf zupaß käme.

    Tatsächlich gibt es eine solche Kapitulation oder Unterwerfungserklärung „der Islamisten“ überhaupt nicht. Denn wir hören nur: „Haben radikale Islamisten einen Waffenstillstand angeboten. … Bedingungen des Waffenstillstandes … durchaus annehmbar“.

    Dieser angebotene „Waffenstillstand“ ist aber keineswegs eine Kapitulation! Und nur durch ein ‚hinbiegendes‘ Ausdeuten kommt UdW zu dem gewünschten Ziel.
    Tatsächlich ist dieser angebotene „Waffenstillstand“ das genaue Gegenteil einer Kapitulation oder Unterwerfungsgeste! Es ist vielmehr die anmaßende und propagandistisch-freche Behauptung „der Islamisten“, sie ständen den USA auf Augenhöhe(!) gegenüber. Und das ist natürlich völlig absurde Selbstbeweihräucherung!

    absurd auch, wenn UdW einerseits von „Islamisten“ redet und andererseits zur Annahme(!) eines „Waffenstillstand“sangebots rät („Bedingungen des Waffenstillstandes … durchaus annehmbar“). Wer soll den bitte Vertreter aller „Islamisten“ (auf dem Globus oder auch nur in Nahost) sein??!! Sogar im untergehenden Nazireich konnte man sich noch einen General Keitel greifen, um eine halbwegs glaubhafte Unterschrift unter die Kapitulationserklärung von 1945 hinzupopeln. Aber wer von den „Islamisten“ – ein wüst zusammengewürfelter Haufen! – soll denn einen Waffenstillstand unterzeichnen?

    Noch schlimmer wird es, wenn UdW jetzt auch noch die Taliban hineinwürfelt! In Afghanistan sind die Taliban in der Tat eine konkrete Organisation. Und da gibt es auch irgendeinen, der unterschreiben kann – und dann halten sich auch alle Taliban an die Abmachung.
    Nur: In Afghanistan ist es die US-Regierung, die immer einen Waffenstillstand will. Und ein sich bereits abzeichnendes Ergebnis wird dort nicht immer wieder von der US-Regierung, sondern von Karsai (den ich durchaus etwas mag) und dem auch in Afghanistan mächtigen pakistanischen Geheimdienst hintertrieben. Denn letztere fürchten nicht mehr als das Wiedererstarken der Taliban (lest mal die älteren Beiträge von Bhadrakumar).

    • Ich glaube, Du mißverstehst den Vorspann. Ich finde ihn auch nicht gerade dezent, aber Deine Folgerungen aus den Einblendungen über Assad und Ahmadinedschad werden durch die Inhalte der früheren Folgen komplett widerlegt. Da soll gar nichts „eingebleut“ werden. Schon gar nicht, dass Assad „sein Volk mordet“.

      Zum Rest: immer danke für guten Input, insbesondere für den Passus zu den Taliban.

  • Toll geschrieben und inhaltlich sehr spannend. Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass der Botschafter noch gelebt hat, als man ihn fand.

    • Es gibt immer noch einen Haufen verschiedener Versionen, bis hin zur Nennung vollkommen verschiedener Orte, an denen sich das Konsulat befunden haben soll bzw. daraus folgend, dass es gar kein Konsulat in Benghazi gibt oder gab (es steht zumindest nicht auf der Liste der Auslandsvertretungen der USA).

  • Jörg

    Auch die Fotos von Stevens gefallen mit nicht so richtig.
    Ich habe hier mal ein paar zusammengestellt:
    http://s14.directupload.net/images/120919/rth3cj6l.jpg .

    Das Foto oben rechts ist wohl das aktuellste. Dort ist Stevens eben schon etwas älter … und hat fast nur noch graue Haare. Früher war er mal richtig goldblond. Der Mann auf dem Foto links oben – angeblich der tote oder sterbende Stevens (das Bild wollen wir mal „Opfer-Stevens“ nennen) – hat aber
    a) … kräftiges schwarzes(!) Haar. Die inzwischen völlig grauen Haare Stevens vermag ich da nicht wiederzuerkennen,
    b) … hat eine Haartolle vorne – also lange vordere Haare die nach hinten übergeworfen werden. Und die Tolle hält sogar trotz heftigster Aktivität! Stevens hingegen hatte die Vorderhaare entweder zur Seite oder nach vorne.

    c) Was mir fototechnisch beim Opfer-Stevens auch nicht gefällt, ist die ungewöhnlich Rotstichigkeit des gesamten Kopfes und des sichtbaren Teils seiner linken Schulter. Dabei fällt auf, daß die Rotstichigkeit völlig gleichmäßig über den gesamten Kopf und diese eine Schulter hinweg bleibt. Es handelt sich also nicht um eine Verwundung oder ‚Verbrühung‘, da hier immer irgendwelche Teile unversehrt – und damit nicht-rotstichig – wären .
    Halsabwärts – ausgehend vom rotstichigen Kopf – kommt dann kurz sein Hemd dazwischen und die dann kommende Brust und der Bauch sind völlig bleich.
    Solche Farbfehler sind oft Anzeichen für ein mithilfe von Photoshop zusammengeschnipseltes Bild.

    d) Eigenartig auch die Bekleidung des Opfer-Stevens!
    Ich denke, daß Stevens durchaus großen Wert auf seine äußere Erscheinung legte. Aber dieses kurz(!)ärmelige Hemd – ohne richtigen Kragen! – ist doch völlig untypisch für Stevens. Es paßt auch nicht zu einem Jackett, das wir unterhalb seines linken Arms sehen. Entweder man kleidet sich leger – und trägt im heißen Libyen sehr gern auch mal kein Jackett. Oder man trägt ein Jackett und muß das Hemd auch einen Kragen haben . Und Jackett und Hemd passen einfach nicht. Ja, mir könnte so was passieren – aber Stevens dürfen wir durchaus als etwas eitel einschätzen. Auch das grüne Jackett paßt doch nicht zu dem Botschafter Stevens! Es ist nicht „chic“ und auch nicht zurückhaltend genug!

    e) An der Hose kann ich nicht die geringste Bügelfalte entdecken! Das stört mich. Ja, ich selbst kann schon mal eine Flanellhose 5 Tage lang am Stück tragen und dann sieht man die Bügelfalte auch nur noch mit Mühe. Aber Stevens hatte doch Personal in der Botschaft. Der zog doch mit Sicherheit jeden Tag(!) eine frischgebügelte Hose an!

    Auch die Hose wirkt auf mich eher zu ‚billig‘. Die paßt zu einem m. E. sehr aufs Äußere bedachten Stevens gar nicht .

    • Bist Du Kriminologe? :)

      Das, was Du für ein grünes Jakett hältst, halte ich für die knielange Hose dessen, der den Kollegen schleppt. Naja, und was die Frisur und Haarfarbe angeht, so weiß ich nicht, ob das Diplomaten-Haargel ausreicht, wenn man unter Granatwerferbeschuss gerät. Aber auch wenn ich die sonst übliche Kleiderordnung hier nicht unbedingt als Maßstab ansetzen würde (das ist ein Ami in Libyen, Jörg), so gibt’s tatsächlich eine Menge an Ungereimtheiten.

  • Jörg
  • Jörg

    @Jörg19. September 2012 22:41
    1.) Noch mal zu den Fotos von Stevens. Bei „krone.at“ ( http://www.krone.at/Welt/Video_US-Diplomat_nach_Angriff_noch_lebend_geborgen-Bengasi-Gewalt-Story-334615 ) finden wir dieses Foto: http://imgl.krone.at/Bilder/2012/09/18/Video_US-Diplomat_nach_Angriff_noch_lebend_geborgen-Bengasi-Gewalt-Story-334615_630x356px_7_TaXCuG3hs8DRg.jpg .

    Dieses Foto paßt – schon hinsichtlich der Frisur – nun aber weder zum Stevens auf dem Bild http://s14.directupload.net/images/120919/rth3cj6l.jpg rechts-oben. Noch zum Bild „Opfer-Stevens“ (dort links-oben). Die langen Überschlag-Vorderhaare des Opfer-Stevens gibt’s plötzlich nicht mehr. Und plötzlich taucht auch eine kleine Glatze auf der linken Kopfseite auf – die Stevens auf keinem anderen Foto hat .

    Ich habe mal meinen portable HdX-Monitor eingesetzt (kostenfrei; einfach „HdX“ in die Suchmaschine geben). Hier der Schnappschuß: http://s7.directupload.net/images/120920/d9ji8gme.jpg .
    Und da seht ihr „Ducky Adobe“. Das aber ist aber das Programm Photoshop, das zu Adobe gehört. Markenzeichen ist „Ducky“ – http://www.totton.org/limeyman/Ducky_page_4.html .
    Es handelt sich also nicht um ein Original-Foto, sondern um eine Manipulation!

    2.) Und jetzt noch einmal zum Foto „Opfer-Stevens“ (Original auf http://i.huffpost.com/gen/768610/thumbs/o-CHRIS-STEVENS-570.jpg?2). Hier der Schnappschuß vom HdX-Monitor: http://s7.directupload.net/images/120920/v56s87x6.jpg .
    Und da sieht man deutlich „Photoshop“!

    Aber mit diesem Bild stimmt noch viel mehr nicht, wie ich jetzt sehe!
    Hier zunächst mein upload: http://s14.directupload.net/images/120920/eww7wm6s.jpg .
    Das Blitzlicht ist direkt auf der Kamera oder dem Handy, wie man an der weißen Spiegelung auf der Stirn von „Stevens“ sehen kann.
    a) Vergleicht man nun den Kinnschatten von Stevens („A“) mit dem Kinnschatten des Abschleppers („B“), dann hätte das tiefer liegende Kinn von Stevens einen fetteren Schatten werfen müssen als das des Abschleppers. Auf dem Foto ist es aber gerade umgekehrt!
    b) Aus Sicht der Kamera hätte der Daumen („C“) der großen Hand, rechts im Bild, einen Schatten werfen müssen der hinter(!) dem Daumen liegt. Statt dessen ist der Daumenschatten absurderweise vor(!!)gezogen!
    c) Während der Zeigefinger dieser Hand („D“) überhaupt keinen Schatten hat – was nicht angehen kann! -, sind die Schatten vom kleinem Finger und Daumen viel zu riesig („E“)! Man vergleiche das mal mit dem Mini-Schatten des Rucksacks („E“) – der viel größer hätte sein müssen. Und mit dem völlig fehlenden Schatten des Hemdes des Abschleppers („F“)
    d) Die Schlieren an der Blue Jeans („G“) weisen auf eine Montage!

    3.) Auch der ‚Rummel‘ ist auffällig. Schon als Kanzler Schröder bei 911 ausrief, nun seien ‚wir alle Amerikaner‘ hätte ich mißtrauisch werden müssen. Der Springer-Konzern brachte nun diese Schlagzeile: „DER HELD VON BENGASI LIEBTE DEN NAHEN OSTEN“ – http://www.welt.de/politik/ausland/article109197347/Der-Held-von-Bengasi-liebte-den-Nahen-Osten.html .

    Ein „Held“? Ja, gut. Aber „Helden“ werden mit Aufmarsch einer ganzen Kompanie geehrt. Und wenn dann der Sarg niedergesenkt wird, feuern die aus allen Gewehrläufen Salut! Und selbstredend würde auch der Wahlkämpfer Omaba dort auftauchen. Er wäre doch blöd, wenn er diese Gelegenheit verpassen würde!
    Ich aber sage voraus, daß wir vom Begräbnis dieses Stevens nicht viel hören werden. Und wenn es doch stattfindet, wird Obama da nicht aufkreuzen!

    Im Grunde genommen hätte das Begräbnis sowieso schon längst stattfinden müssen: Die Leiche hat man – und sie fängt schon längst an, streng zu riechen!
    ABER DAS BEGRÄBNIS FÄLLT IRGENDWIE AUS!! Auch Springer will plötzlich durchaus nichts mehr vom Begräbnis seines „HELDEN“ wissen!

  • Jörg

    @apxwn20. September 2012 13:36
    Zitat: „Bist Du Kriminologe?“

    Antwort: Die Polemik einer Frage überrascht mich jetzt doch etwas.
    Außerdem: Du schreibst doch hier auch über Politik – und bist doch bestimmt kein Politiker?! Oder etwa doch?
    Und warscheinlich gibst Du doch auch einmal Deine Meinung über Kunst oder Literatur zum besten – ohne selbst Künstler oder Schriftsteller zu sein.

    Im übrigen verkennst Du das Aufgabengebiet der Kriminologie; „Die Mainstream-Kriminologie zielt auf die Optimierung strafrechtlicher und gesellschaftlicher Kriminalprävention“ (Wikipedia). Mir geht es hier aber nicht um „Kriminalprävention“. Darüber hinaus habe ich allerdings einen Beruf, zu dessen Grundlage das Analysieren von Sachverhalten gehört. Und mit der Kriminologie kommt mein Berufszweig fortlaufend in Berührung (auch wenn wir den Kriminologen eher auf die Finger klopfen).

    Am wichtigsten erscheint es mir allerdings, daß Du Deine „Autoritätsgläubigkeit“ einfach mal aufgibst. Denk einfach mal an den Spruch:
    Die Titanic wurde von Fachleuten gebaut – die Arche Noah von Laien

    • Jörg, Du machst Dir einerseits unheimlich viel Arbeit, aber andererseits scheint es, als würdest Du grundsätzlich alles missverstehen, wenn es nur irgend geht. Der Teil meines Kommentars, auf den es sich bei Bedarf überhaupt einzugehen lohnt, steht unter der Zeile mit dem „Kriminologen“. – Zu dieser Frage: irgendeine Einleitung muss man doch haben, um ins Gespräch zu kommen, nicht wahr.

  • Anonymous

    „das Video bzw. die Folge zu verbreiten, wenn es Anklang findet.“

    … ja! Wir verbreiten .. an vielen

  • Jörg

    apxwn20. September 2012 13:36
    Daß es sich um das Jackett handelt, kann man besser sehen, wenn man das Foto etwas vergrößert. Verlängere den kleinen Finger des Mannes, der Stevens hält, dann siehst Du die Naht der Jackett-Tasche. Keine Hose hat dort eine Tasche.
    Außrdem würde der haltende Mann nicht Stevens halten, sondern sein eigenes Knie, wenn das seine Hose wäre. Das macht aber keinen Sinn.

  • Jörg

    Es stimmt noch viel mehr nicht mit diesem „Opfer-Stevens“. Auf http://s14.directupload.net/images/120922/aq3uz6th.jpg sieht man den echten Stevens links (von „krone.at“ – siehe oben) und den „Opfer-Stevens“ ( http://i.huffpost.com/gen/768610/thumbs/o-CHRIS-STEVENS-570.jpg?2 ) rechts.

    Wie wir deutlich sehen können, stimmt nicht nur das Haar nicht überein.
    Denn auch das linke Ohr des „Opfer-Stevens“ ist völlig anders als das des echten Botschafter Stevens.
    1.) Das Ohr des echten Stevens hat eine dünne und erhabene ‚Krempe‘ („H“) – während der Ohr-Wulst des „Opfer-Stevens“ breit und flach ist .

    2.) Das Ohr des „Opfer-Stevens“ biegt sich am seinem hinteren Ende inwärts – also zum Hinterkopf hinein – und verschwindet so aus dem Blickfeld der Kamera („I“). Das Ohr des echten Botschafter Stevens hingegen wölbt sich überhaupt nicht, sondern ist vollkommen unverbogen!

    3.) Auch die vielen ‚Krähenfüße‘ am Auge des echten Stevens („J“) fehlen beim „Opfer-Stevens“ völlig.

    • O.K., nehmen wir an, das ist nicht Stevens. (Ein wenig erinnert mich das gerade an ganz ähnliche Betrachtungen, die nach der Ermordung Gaddafis angestellt wurden.) — Was denkst Du ist der Sinn der „Opferung“ eines anderen Anstelle von Stevens? So, wie es sich für mich momentan darstellt, ist die Attacke auf die Botschaft ein Versuch der Tripolitaner, auswärtige Kräfte zur Unterwerfung der Kyranaika hinzuzuziehen. Und Stevens, nicht ein Schauspieler, ist jemand, der viel weiß oder wußte. Was denkst Du?

    • Jörg

      Was denkst Du ist der Sinn der „Opferung“ eines anderen Anstelle von Stevens?

      Ich geh hier, lieber apxwn, so vor wie Ms. Marple und Mr. Springer: Ich lerne von den gelesenen – und noch öfter: gesehenen – Krimis. Schon bei Inspektor Columbo gibt es mehrere Episoden, in welchen der Mörder sein Opfer längst umgebracht hat aber nun – oftmals mit den technischen Spielereien der frühen 70er Jahre – zunächst erfolgreich vortäuschen kann, daß das Opfer noch später lebte, an einem anderen Ort (als dem tatsächlichen) und unter völlig andern Umständen (als den tatsächlichen) starb. Für diesen späteren Zeitpunkt, den andern Ort und die anderen Umstände hatte der Mörder ein super-wasserdichtes Alibi …. bis der alte Peugeot von Columbo vortuckert.

      Genauso hier: Stevens war sicherlich längst tot. Er starb FRÜHER und an einem ANDEREN ORT und unter völlig ANDEREN UMSTÄNDEN.
      Die Show (mit viel „Alluh Akbar“-Gebrüll) wurde dann also allein deshalb abgezogen, um den wahren Mörder zu decken.

      Wer könnten die wahren Mörder sein?
      Wenn Tarpley mit seiner ‚CIA-Mormonen-Theorie‘ recht hat kommt alles hin: Stevens (ein von Mormonen verachteter Schwuler) wurde von zuverlässigen CIA-Mördern (die nicht nur Obamas Tötungslisten abarbeiten, sondern auch noch hausinterne eigene) liquidiert. Viel besser als dies den schlampigen Al Kaida-Leuten zu überlassen. Um Zeitpunk/Ort/Umstände zu vertuschen wurde diese dröhnende Show abgezogen. Niemand guckt jetzt noch nach, wo Stevens z. B. 3 Tage vorher war und ob er da noch lebte usw.
      Auch sind offenbar noch ein paar weitere Leibwächter gestorben. Womöglich wußten die, daß Stevens schon Tage vorher nicht mehr auftauchte .

      Wenn Du meinst, daß das doch auch an den Tod von Gaddafi erinnert, hast Du vollkommen recht. Auch dort stimmten die Bilder der mit unglaublich v i e l T r a r a geschändeten Leiche des angeblichen Gaddafi nicht mit den optischen Merkmalen des echten Gaddafi überein.
      Das heißt nun nicht, daß ich meinte, Gaddafi lebte noch. Vielmehr bin ich auch dort der Ansicht, daß Gaddafi FRÜHER starb, und an einem ANDEREN ORT und unter völlig ANDEREN UMSTÄNDEN.
      Auch dort wurde offenbar der/die wahren Mörder geschützt. Bedarf für einen solchen Schutz hätte ein Mörder gehabt, der aus dem inneren Kreis der Vertrauten Gaddafis stammte. Der Gaddafi ist und wahr überaus beliebt bei den Libyern. Ein Verräter und Mörder aus Gaddafis innerem Kreis müßte deshalb sein restliches Leben lang fortlaufend um sein Leben bangen, käme seine Tat ans Tageslicht.
      Vermutlich hatte die Nato einen Verräter gefunden, mußte diesem aber zusagen, sein Tat erfolgreich zu verschleiern.

  • Jörg

    @apxwn22. September 2012 13:00

    Ich bemerke erst jetzt, daß ich Deine Frage gar nicht beantwortet hatte.
    Was denkst Du ist der Sinn der „Opferung“ eines anderen Anstelle von Stevens?„sehe gerade
    Aber „geopfert“ wurde – außer (sehr wahrscheinlich) Chris Stevens – doch niemand!
    Wenn wir abends den Fernseher anmachen (ich mache das immer seltener) hinterlassen allein Leute wie Bruce Willis einen ganzen Berg von toten Leuten. Und das Abend für Abend. Und man fragt sich langsam, wo kriegen die denn die vielen Friedhofsplätze alle her – die sind doch jetzt schon knapp. Aber diese Leute sterben ja nicht wirklich. Und genauso ist auch diese Knallcharge, die den Stevens spielt mit Sicherheit am Leben.

    Die übermäßige Rötung des Pseudo-Stevens halte ich allerdings – nachdem diese auch auf dem Video zu sehen war – nun nicht mehr für einen Photoshop-Fehler sondern für einen Fehler der „Maske“ (wie die Abteilung von den Kunstschaffenden genannt wird). Wie beim Pseudo-Gaddafi wurde ja großen Wert auf die Darstellung von Verletzungen im Gesicht gelegt. Und da wurde bei den an sich interessanten Gedanken einer Rötung übertrieben. Und später hat man das eben nicht mehr weggekriegt – oder sich gesagt „ist doch sch****egal!“ (diese Südländer!) .

    Anders als das Video begründet sich das Foto des Opfer-Stevens aber nicht allein auf Schauspielerei, sondern es wurde auch noch mit Photoshop nachgearbeitet und es wurden mehrere Sache hinzugefügt (z. B. die Hände hinter dem Abschlepper) .