Archiv für April, 2013

Syrien: Spenden aus Deutschland (Aufruf)

Erst eine ganze Reihe an Erkundigungen hat ergeben, dass Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien derzeit eine Spendensammlung innerhalb ihrer deutschen Gemeinden und darüber hinaus durchführt, die noch bis zum 29.04.2013 läuft. Das soll (von hier aus) eine erste, für deutsch(sprachig)e Verhältnisse realistische Möglichkeit sein, den Menschen in Syrien konkret, dabei aber außerhalb eines politischen Kontexts, zu helfen. Dass die Spenden nicht an konfessionellen oder religiösen Grenzen Halt machen, ist nicht nur möglich, sondern höchst wahrscheinlich, wenn man die doch sehr patriotische Einstellung der Syrer kennt: “Die Seele Gott, Syrien mein Herz!”

Ende eines Experiments

Blühende Landschaften im albanisierten Kosovo
Wenngleich das Augenmerk hier im Blog, geographisch gesehen, eher auf Nahost und Nordafrika liegt, so soll das nicht bedeuten, dass die Technologien, die derzeit in diesen Gefilden angewandt werden, nicht einmal separat in anderem geographsichen Kontext beleuchtet werden. Eine solche Gelegenheit ergibt sich derzeit durch die Nachricht, Serbien habe mit seiner eigenen Provinz Kosovo ein Abkommen geschlossen, das, abgesehen von einer Akzeptanz der Souveränität der letzteren, auch den Status der „serbischen Enklaven“ im albanisierten Kosovo festigen soll. Dieses Abkommen stellt das offizielle Ende einer experimentellen Anwendung neuer Technologien der Kriegführung dar, die inzwischen in anderen Regionen und großflächig eingesetzt werden.

Im Folgenden ein paar Hintergrundgedanken dazu aus dem hier schon mehrfach zitierten russischen Online-Newsportal VZ.ru.

Ende eines Experiments

Serbien und Kosovo stehen kurz vor der Unterzeichnung eines gemeinsamen Abkommens. Resultat soll die Anerkennung der Unabhängigkeit Kosovos im Austausch für die Festschreibung des Status der serbischen Enklaven in dessen Norden sein. Allen ist derweil klar, dass die Albaner die einmal begonnene Sache zu Ende bringen werden und diese Enklaven in geraumer Zeit so oder so “sterilisieren” werden, womit sie die “serbische Frage” endgültig klären werden.
Dieses Abkommen zieht den Schlußstrich unter einem Krieg. Einem nicht eben gewöhnlichen Krieg, der in gewissem Sinne einzigartig war, was dessen Intention und Verlauf angeht. Die USA und die NATO beginnen bereits nicht mehr nur unter Laborbedingungen, sondern ganz real die Technologien des 6. Kondratjew-Zyklus auszurollen. Technologien der Demontage und Montage sozialer Subjekte. Die primitiven, barbarischen Kriege mit Interventionen und Okkupationen sind Vergangenheit. Der moderne Krieg bedarf nicht mehr solch teurer und höchst unsicherer Instrumente. Der neue Trend ist die Selbst-Okkupation, bei der im demontierten Staat auf diese oder jene Weise eine kollaborationistische Regierung installiert wird, welche die Montage eines neuen Satellitenstaates der Siegermacht in die Wege leitet.
Die Kosten eines solchen Krieges bestehen aus exakt zwei Posten: die Bearbeitung der Bevölkerung des anzugreifenden Landes und der gewaltsame, möglichst “kontaktlosen” Zwang der bestehenden Regierung, ihre Verantwortung an die Kollaborationisten abzutreten. Der Krieg in Jugoslawien hat gezeigt, dass man die sonst üblichen Milliardenausgaben auf einen Bruchteil reduzieren kann und dabei denselben Effekt erzielt. Eine der ersten “farbigen” Revolutionen und die Militäroperation der NATO in Jugoslawien – beides sind Kriegshandlungen, die ein und die selbe Intention und das gleiche Ziel hatten. Die Kriegskosten für die NATO: Treibstoff für die Militärflugzeuge, ohnehin abgeschriebene Munition, und eine F117 “Stealth”, welche die Serben quasi mit einem Spaten vom Himmel geholt haben. Ein paar frisch gedruckte Dollars, und das war’s auch schon.
Und was dann? Raketen und Bomben wurden neu produziert, womit man die eigene Rüstungsindustrie auslastete, die zerstörte Infrastruktur in Jugoslawien bauten die Aggressoren selbst wieder auf (und das nicht nur für ein Dankeschön, versteht sich), das neue freie und demokratische Jugoslawien verlor Montenegro und wurde endgültig zu Serbien. Zum Geächteten Europas. Dem man es gnädig gestattete, der brüderlichen europäischen Völkerfamilie gegen Verzicht auf den Rest der Souveränität beizutreten. Damit ist das Experiment beendet.
In Jugoslawien erprobte Technologien der Kriegsführung werden inzwischen großflächig eingesetzt. Die “farbigen” Revolutionen im postsowjetischen Raum, der “Arabische Frühling” – alles das hat ein und denselben Ursprung. Den Krieg gegen Jugoslawien.
Militäroperationen gegen souveräne Staaten entfalten sich überall nach ein und demselben Szenario: Destabilisierung der inneren Lage, Anfachen von Konflikten im Landesinneren, Bürgerkrieg unterschiedlicher Intensität unter verschieden starker Einbindung äußerer Mächte, Abtragen der nationalen Regierung und schlussendlich ein Frieden unter den Bedingungen des Siegers. Der USA und der NATO.
Bei jedem weiteren Opfer ändert man die Herangehensweise ein wenig, je nach den Besonderheiten der bestehenden inneren Bruchlinien, allerdings haben wir im Großen und Ganzen einen völlig neuartigen Typ von Kriegführung vor uns, der in seiner Effizienz dem von den deutschen Generälen erfundenen Blitzkrieg oder den auf den Weiten des Stillen Ozeans bis zur Perfektion geschliffenen Einsätzen von Flugzeugträgerverbänden in nichts nachsteht. Diese beiden, zu ihrer jeweiligen Zeit besten und modernsten Technologien der operativen Kriegführung haben im Verlauf von einem halben Jahrhundert die Entwicklung der schlagkräftigsten Armeen weltweit bestimmt. Mittlerweile jedoch treten die teuren Panzer- und Flugzeugträgerverbände zurück und räumen das Feld für das Internet, Facebook und Horden von hirnverbranntem Jungvolk.
Nichtsdestotrotz ist die Lage noch nicht hoffnungslos. Als Antwort auf die Technologien der Demontage beginnen die Opferländer, ihre Gegentechnologien zu entwickeln und zu erproben. Bisher noch rein defensiv. Syrien ist unter den ersten der Länder, die unter die Dampfwalze dieser neuartigen Kriegführung geraten sind. Syrien sucht und findet in vielerlei Hinsicht seine Methoden, dieser neuen Art Krieg zu widerstehen.
Eine endgültige Wiederherstellung der Balance zwischen potentiellen Aggressoren und ihren Opfern ist nur in dem Fall möglich, wenn die Opfer (wenigstens eines der Opfer!) es schaffen, eine symmetrische Technologie zu etablieren. Wenn die Aggressoren davon ausgehen können, dass es eine analoge, adäquate Antwort auf ihrem eigenen Territorium geben kann.
Quelle: http://vz.ru/opinions/2013/4/24/630131.html

Panzerverluste

Trabant 601s DeLuxe in DarayaEine der bekanntesten Medien-Kampfparolen im Informationskrieg gegen die Feinde der “zivilisierten Welt” lautet: “Die Authentizität dieser Bilder kann nicht unabhängig überprüft werden”. Im Internetz gibt es aber scheinbar Laienexperten für alles. Darunter auch solche, die sich jeden Tag stundenlang die berüchtigten “Rebellenvideos” reinziehen und dann mit offen verfügbaren Mitteln daran gehen, die genaue Lokalität der Aufnahmen zu bestimmen und daraus taktische Karten der aktuellen Lage abzuleiten.

Durch die Ruinen von Daraya

Die Leute von ANNA-News unterwegs in Daraya. Die Armee kämpft sich Straße um Straße voran.

Wasilij „Wasja“ Pawlow ist übrigens ein russischer Blogger und wie die meisten anderen ein Freiwilliger im Team von ANNA-News. Durch puren Zufall natürlich ehemaliger Panzersoldat, so dass er mit den syrischen Kollegen da immer schön zu den Vor- und Nachteilen eines T-72 im Städtekampf fachsimpeln kann. Und noch ein purer Zufall: gestern las man in den (russischen) Nachrichten, dass das Verteidigungsministerium der RF ein „Tank Urban Special Kit“ für russische T-72 und T-90 in Auftrag gibt, das diese Panzer für den Einsatz in Stadtgebieten geeigneter machen soll. Modifikationen wie verbesserte Bodenpanzerung und Schutzvorrichtungen wie die, welche sich die Syrer in Daraya (siehe unten) selbst gebastelt haben. Damit soll so ein Koloß ordentliche Sprengladungen (von unten) und Treffer durch RPG-7 und RPG-29 abhalten können. Ach, und ’ne Baggerschaufel kriegen die auch…
T-72 Tank Urban Special Kit made in Syria: Schutz durch Bauschutt

Islamische Kredite

Ägypten manövriert sich immer sicherer in die Lage der späten UdSSR. Präsident Mursi nimmt behende Kredite und Schulden auf. Inzwischen gibt es auch vom Nachbarland Libyen einen sogenannten “islamischen”, also zinslosen, Kredit in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar. Vorher hatte Katar 2,5 Milliarden USD zur Verfügung gestellt und stellt nun weitere 3 Milliarden in Aussicht. Nebenbei verhandelt Ägypten mit dem IWF über weitere fast 5 Milliarden. Das ist geradezu ein spätsozialistisches Tempo.
Dabei ist Ägypten kein armes Land. Es fördert Erdöl und Erdgas, es ist im Besitz eines der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Welt – des Suezkanals, und sieht damit wie ein durchaus solider Kreditnehmer aus. Nun wird aber der Großteil der aktuellen Kredite aus der Not heraus und zum sofortigen Verzehr aufgenommen. Das damit verfolgte kurzfristige Ziel ist klar: Abbau der akuten sozialen Spannungen. Doch sieht eine solche Behandlung der Krankheit aus, als wolle man das jetzige akute Stadium im Eiltempo in ein chronisches Leiden verwandeln wollen.
Im Endeffekt wird Ägypten nach der Aufnahme solcher kaum zu bewältigender Kredite schätzungsweise gezwungen sein, sich von seinen Aktiva zu trennen und den Gläubigern seine Industrie, seine Rohstoffvorkommen und weitere wichtige Einnahmequellen zu überlassen. Eine Staatsmacht im nicht nur nominellen Sinne dieses Worts gibt es nach wie vor nicht. Die Eliten sind gespalten, die Revolution geistert immer noch durchs Bewußtsein der Massen. Es wird kaum möglich sein, unter solchen Umständen zu garantieren, dass die Kreditmittel nicht simpel und einfach in düsteren Kanälen verschwinden.
Bisher führt die Politik der ägyptischen Regierung das Land direkt und ohne Umweg in die Katastrophe. Ein Zusammenbruch des bevölkerungsreichsten Landes in Nordafrika und Nahost bringt mit Sicherheit Effekte mit sich, in Vergleich mit denen der ganze Arabische Frühling mit all seinen Revolutionen und Kriegen sich wie ein Sommertraum ausnehmen mag.
Noch ein Detail zur Stimmung im Lande: Demnächst läuft die 15-tägige Frist der neuerlichen Festnahme Hosni Mubaraks ab. Das ist eine formaljuristische Sache – das Verfahren gegen ihn ist in Berufung gegangen, das vormalige Urteil ist aufgehoben worden, folglich muss die Festnahme befristet sein. Diese Formalität kann aus einer juristischen aber zu einer politischen werden, die imstande ist, eine neue Welle von Unruhen zu provozieren.
Der Richter, welcher dem Prozess gegen Mubarak vorstehen sollte, hat heute schnell mal das Handtuch geworden, und nun stehen die Machthaber vor dem Dilemma, entweder wider das Gesetz zu handeln und Mubarak länger festzuhalten, oder aber Unruhen zu riskieren. Weder das eine, noch das andere ist eigentlich annehmbar.
Die dritte Gewalt Ägyptens, nämlich die Nomenklatura der vormaligen Mubarak-Regierung, werden immer selbstsicherer, wenn es darum geht, die aktuellen Machthaber zu diskreditieren und sie in scheinbar ausweglose Situationen zu manövrieren. Es ist ja immer geschickt, wenn die “Revolutionäre” sich gegenseitig die Köpfe einrennen, immer wieder Unruhen aufflammen, Instabilität herrscht, die man regulieren und dosieren kann und irgendwann, zum passenden Zeitpunkt, genügend “vorglüht”, so dass eine Rückkehr an die Hebel der Macht durchaus realistisch wird. Die Frage ist nur: wer will schon an die Macht? Jeder beliebige Machthaber wird in der derzeitigen katastrophalen Lage in Ägypten schleunigst hunderte von Problemen anzugehen haben, die sich teilweise schon vor der Revolution angesammelt hatten, das Land aber in den seither vergangenen zwei Jahren der Anarchie weiter in Richtung Koma gebracht haben.
Nichtsdestotrotz wird die alte Garde nicht so einfach verschwinden. Es sieht ein wenig so aus, als versuche sie die Strippen an die Moslembrüder zu legen, derer sie sich dann und wann bedienen will, damit es letzteren niemals einfallen möge, die Privilegien und das Eigentum der “Aristokratie” aus Mubarak-Tagen anzutasten. Wenn die “Brüder” solche Winke allerdings nicht verstehen sollten, so kann es sein, dass es weiteren Druck und am Ende vielleicht doch einen Versuch geben wird, sich die Macht zurückzuholen.

Europäische Dschihadisten

Auch “die Europäer” kommen wohl langsam dahinter, dass von ihrem alterhwürdigen Kontinent aus ein nach europäischen Verhältnissen massiver Zustrom von Islamisten nach Syrien in den Kampf zieht. Aber nicht nur solche, sondern durchaus auch aus der autochthonen Bevölkerung.

Nicht nur in der deutschen, auch in der belgischen Presse gibt es Eingeständnisse dessen, dass der Anwerbeprozess hierzuland Fahrt aufnimmt: “Ich weiß, dass wenigstens hundert Leute aus Belgien dorthin gegangen sind, möglicherweise sind es auch einige hundert. Insbesondere kommen sie aus Limburg, Antwerpen, Mechelen und Vilvoorde. Die jüngsten von denen, die ich kenne, sind 15 oder 16 Jahre alt. Also Kindersoldaten. Ich fürchte, dass das nur noch zunimmt, denn jeden Tag gehen weitere…”

Lebensmittelpreise Aleppo

Das Folgende ist nur zur Information, wieviel die Lebensmittel in blockierten und umkämpften Städten in Syrien, hier insbesondere Aleppo, derzeit kosten. Die Info kommt von einer Russin, die in Aleppo lebt.
Dabei soll das durchschnittliche Gehalt in einem staatlichen Unternehmen um die 25.000 Lira (ca. 268 €) betragen (sofern jemand seit längerer Zeit dort beschäftigt ist). Man beginnt als Neuling wohl bei 9-12 Tausend Lira (100-130 €). Der US-Dollar stand gestern bei 1 USD = 120 SYP. Vor dem Krieg betrugen die Preise für die gleichen Lebensmittel nur die Hälfte oder gar ein Drittel dessen, was wir hier lesen:
Hammelfleisch – 1.200 Lira = 12.85 €
Rindfleisch – 700 Lira = 7,50 €
Reis – 80 Lira, 0,86 €
Zucker – 80 Lira, 0,86 €
Tomaten – 120 Lira, 1,28 €
Chili/Pepperoni – 200 Lira, 2,14 €
Paprika – 100 Lira, 1,07 €
Orangen – 50 Lira, 0,54 €
Äpfel – 80 Lira, 0,86 €
Naturjoghurt – 120 Lira, 1,28 €
Erdbeeren – 100 Lira, 1,07 €
Kräuter – 5-10 Lira, 0,05-0,10 €
Gurken – 75 Lira, 0,80 €
Milch für Säuglinge – 500 Lira, 5,35 €
Kürbisse – 70 Lira, 0,75 €
Falafel-Sandwich – 50 Lira, 0,54 €
Shawerma (“Döner”) – 120 Lira, 1,28 €
Grillhühnchen – 900 Lira, 9,63 €
Gasflasche mit 50 Litern Gas – 3.200 Lira, 34,25 €

Humanitäre Hilfe für Syrien

Ob es “von hier aus” praktisch realisierbar ist oder nicht – dies ist ein Spendenaufruf für Syrien, bei dem durch die Initiatoren und Empfänger gesichert ist, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie hingehört. Nebenbei: Russland sendet offiziell auch Hilfslieferungen in die Flüchtlingscamps jenseits der syrischen Grenzen. Aber hier geht es um Unterstützung für die Menschen im Inneren.
Im Folgenden: Spendenaufruf, Quelle: www.ippo.ru
Die Kaiserliche Orthodoxe Palästina-Gesellschaft startet eine Sammlung von humanitären Hilfsgütern für die Menschen in Syrien. Spenden werden vom 31. März bis 10. April 2013 entgegengenommen. Unterstützt wird diese Aktion vom Solidaritätskomitee mit den Völkern Libyens und Syriens und der Russisch-Orthodoxen Kirche. Die Übergabe der Hilfsgüter ist für den Unabhängigkeitstag der Syrischen Arabischen Republik – den 17. April – vorgesehen.
Die Arbeitsgruppe für den Schutz der Christen in Nahost und Nordafrika der Palästina-Gesellschaft wird die Hilfslieferung in Damaskus an den Patriarchen von Antiochia und den syrischen Großmufti Achmad Badr ad-Din Hassun übergeben.
Was wird benötigt?
Außer Geldspenden, für die vornehmlich Medikamente erworben werden (Bankrequisiten weiter unten), sind das folgende Dinge:
  1. Medikamente. Antibiotika, Cephalosporine, Anästhesiepräparate (Anmerkung: Von Privatpersonen werden keine Arzneimittel und Medikamente angenommen.)
  2. Verbandmaterial, Tropfe, Spritzen, chirurgisches Nahtmaterial
  3. Ausrüstung für die Leistung schneller medizinischer Hilfe: Narkosegeräte, Defibrillatoren, Sauerstoff-Inhalatoren, Ausrüstung für die Bluttransfusion, Frühgeborenen-Brutkästen, Tragen, etc.
  4. Nahrungsmittel für Kinder und Materialien für die hygienische Pflege von Kindern.
  5. Hilfs- und Arbeitsmittel für Schulen und Büros.
  6. Decken, Bettwäsche, Hand- und Badetücher, Seife.
  7. Lebensmittel mit langer Haltbarkeit (Mehl, Zucker, Zwieback, Reis)
Der Metropolit von Homs Georgios (Patriarchat von Antiochia), welcher unlängst in Moskau zu Gast bei Patriarch Kyrill gewesen ist, bat die russische Palästina-Gesellschaft insbesondere darum, mit Vitaminpräparaten und Arzneimitteln für Kinder zu helfen.
Hotline für Anfragen bezüglich der Spendenaktion: +7 495 504 8628
Wir möchten darauf hinweisen, dass aufgrund von Zollbestimmungen alle Arten von Sachspenden nur in Originalverpackung (“fabrikneu”) angenommen werden können.
Die Annahme von Spendenmitteln erfolgt an Orten und in Gebäuden, die dafür von der Russisch-Orthodoxen Kirche zur Verfügung gestellt werden:
  • Kloster Marfo-Mariinskaja. Adresse: Москва, Большая Ордынка, дом 34, строение 3 (gmaps). Täglich 11 bis 19 Uhr. Kontakttelefon: +7 495 542 0000.
  • Novospassky-Kloster. Adresse: Москва, Крестьянская площадь, дом 10 (gmaps). Täglich 8 bis 22 Uhr. Kontakttelefon: +7 495 676 9570.
  • Zentrum für Volontariate der Orthodoxen Universität Russlands. Adresse: Москва, Новая площадь, дом 12 (gmaps).
  • Bürger- und Familienzentrum “Grazhdanskaja smena”. Adresse: Москва, улица Таганская дом 40/42 (gmaps). Täglich von 11 bis 20 Uhr.
Die Kaiserliche Orthodoxe Palästina-Gesellschaft möchte den Privatpersonen und Organisationen, welche dem Spendenaufruf folgen, ihre herzliche Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.
Bankrequisiten (NB: keine Ahnung, ob diese Kontodaten aus dem Ausland überhaupt funktionieren; der Vollständigkeit halber liefere ich sie mit – apxwn)

Vneshprombank
INN (Steuer-ID) 7704272518, KPP 770401001
Kto.-Nr. 40703810000000005871 bei der Vneshprombank Moskau (ООО «Внешпромбанк» г. Москва)
Korr.konto (K/s) 30101810500000000455
BIC 044525455
OKPO-Nr. 97173552
OGRN-Nr. 1067799022862
Zahlungsempfänger: Фонд святых равноапостольных Константина и Елены (Fonds der heiligen apostelgleichen Konstantin und Helena)
Zahlungsgrund: для оказания гуманитарной помощи народу Сирии (humanitäre Hilfsleistung für das syrische Volk)

Da die Spendenaktion bereits seit ein paar Tagen läuft, gibt es schon ein paar Bilder von den Annahmestellen, die oben angegeben sind:
Im Novospasskij-Kloster. Hinweisschild: „Spendensammlung für das syrische Volk“

Ebenso im Martha-und-Maria-Kloster.

Spendenkästen im Kloster. Bilanz zum 03.04.2013: 302.000 Rubel, viele Sachspenden
von Unternehmen insb. aus dem Pharmabereich