• Home
  • Blog
  • Syrien: Spenden aus Deutschland (Aufruf)

Syrien: Spenden aus Deutschland (Aufruf)

Erst eine ganze Reihe an Erkundigungen hat ergeben, dass Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien derzeit eine Spendensammlung innerhalb ihrer deutschen Gemeinden und darüber hinaus durchführt, die noch bis zum 29.04.2013 läuft. Das soll (von hier aus) eine erste, für deutsch(sprachig)e Verhältnisse realistische Möglichkeit sein, den Menschen in Syrien konkret, dabei aber außerhalb eines politischen Kontexts, zu helfen. Dass die Spenden nicht an konfessionellen oder religiösen Grenzen Halt machen, ist nicht nur möglich, sondern höchst wahrscheinlich, wenn man die doch sehr patriotische Einstellung der Syrer kennt: “Die Seele Gott, Syrien mein Herz!”

Es gibt sowohl ein Spendenkonto als auch Sammelstellen für Sachspenden. Letztere sind in den Gemeinden der Syrisch-Orthodoxen Kirche lokalisiert, u.a. in Berlin-Tiergarten. Für NRW wäre dies sicher primär das Jakobskloster in Warburg.

Hier findet man den Aufruf des mit der Kirche assozierten, gemeinnützigen Bethnahrin Solidaritätskomitee e.V.

Spendenkonto:
BSK Bethnahrin Solidaritätskomitee e.V.
IBAN: DE72478500650008014722
BIC: WELADED1GTL
Sparkasse Gütersloh, Kontonummer: 8014722, BLZ: 47850065
Stichwort: Aktion Syrien

Kontaktmöglichkeit für Nachfragen:

Bethnahrin Solidaritätskomitee e.V.
Vorsitzender: Pfarrer Semun Demir
Anschrift: Auf der Bleiche 27, 33129 Delbrück

Tel. +49 52 5053124 / +49 175 3601137
E-Mail: pfr.semun.demir@gmail.com

Und (Zitat): “Der Vorsitzende der BSK, Pfarrer Semun Demir, wird vor Ort die Verteilung der Geldspenden und den Kauf von wichtigen Grundnahrungsmitteln überwachen und transparent gestalten.” Die Aufforderung, möglichst Geld zu spenden, ist im Spendenaufruf eigentlich hinreichend begründet, aber noch eines will ich erwähnen: Der Spendenkonvoi mit Sachspenden aus der Aktion der russischen Kaiserlichen Palästina-Gesellschaft ist auf syrischem Territorium mehrfach unter Beschuss durch Rebellen geraten, mindestens einer der Offiziellen, welche die Sachspenden in Syrien entgegennahmen, ist dabei getötet worden.

Kleine Anmerkung: Wenn in dem Spendenaufruf von “Ostern” die Rede ist, bedenkt bitte, dass die Christen des Ostens Ostern in diesem Jahr am 5. Mai feiern. Die Sache ist also aktuell.

Tags:

Trackback von deiner Website.

  • Anonymous

    BIC & IBAN bitte, gibt auch deutschsprachige Ausländer hier…
    fG
    Lurker

    • Anonymous

      ok, ich frag gleich per email nach…
      fG
      Lurker

    • IBAN: DE72478500650008014722
      BIC: WELADED1GTL

      Ist oben ergänzt.

    • Anonymous

      toll, auf meine eMail und Anrufe hat niemand reagiert…
      Mein viertel Kilo wird wohl erst am Stichtag eintrudeln, internationalen Laufzeiten sei dank.

      fG
      Lurker

    • Anonymous

      wird denke ich kein Problem sein, da das Spendenkonto länger
      laufen wird. Am 29.04. sollen ja erstmal die Naturalien über Bremen
      per Schiff abgeschickt werden.
      Ich denke, deine Hilfe wird also wirklich helfen.
      Danke
      habkind

  • Anonymous

    Der Blogeintrag liegt in der Zukunft.

    • Käpt’n Obvious. :)

  • Anonymous

    Danke. Habe gespendet!

  • Anonymous

    hallo,
    habe heute den Spendenaufruf gespiegelt (http://julius-hensel.com/2013/04/syrien-spenden-aus-deutschland-aufruf/)

    hierzu kam ein klärungsbedürftiger kommentar:

    „Irgendetwas ist an dem Spendenaufruf mächtig faul:

    Osnabrück hat Postleitzahlen zwischen 49072 bis 49090, bei der Adresse des Pfarrers ist “33129 Osnabrück” angeben. Das ist unmöglich.

    Die Telefonnummer passt auch nicht zu Osnabrück. Osnabrück hat die Vorwahl 0541.

    Sparkasse in Güterloh wäre auch sehr unwahrscheinlich für jemanden der in Osnabrück lebt, da gibt es eine eigene Sparkasse.

    Ich würde da lieber nicht spenden, wer weiss wo das Geld landet.“

  • Anonymous

    danke

  • Comrade John

    Die richtige Anschrift (Delbrück) ergibt sich aus dem Link, der oben steht (grüne Schrift, „Hier findet man den Aufruf…“), dazu passt dann auch die Spark. Gütersloh.

    Apxwn scheint das im Balken darunter nur falsch wiedergegeben zu haben (bitte ändern?!).

    Über den Pfarrer Semun Demir gibt’s auch versch. Quellen im Netz, Beispiel eine kathol. Seite:
    http://www.liborius-paderborn.de/liborius/index.php?ber_id=7099&inh_id=37148

    Lange Rede, kurzer Sinn.
    Ich habe gespendet.
    Hoffe auch, hier später neue Aufrufe zu lesen.
    Danke @ Apxwn

    • Sorry, Leute. Ist mein Fehler, ich hab das korrigiert.

  • Franz

    Ob M.Schmidt auch spenden wird?

    • Anonymous

      selbstverständlich tut er spenden, aber an die Al-NUSra(el) „Humanitäre-Hilfsorganisation“…

    • Anonymous

      Er spendet uns ja schon „seine“ unbezahlbaren Analysen über Syrien.

  • kaumi

    Vielen Dank Leute.
    Es tut gut zu sehen, dass wir neben Aufklärung für die Leute in Syrien auch was „Essbares“ organisieren.
    Ich habe bis auf weiteres einen Dauerauftrag an obiges Konto eingerichtet. Meine Familie dort berichtet über Verteilung von Hilfsgütern aller Art aus Händen christlicher Organisationen – und zwar an alle, die sich vorstellen. Richtig und weiter so!

  • ISKANDER

    Ich freue mich das unser aller Bemühen jetzt die erarbeiteten Früchte trägt.
    So kommt es, wenn Menschen menschlich denken, sich finden und verbinden und eben nicht mit Propaganda a la Markus S. alles nur zerlabern.
    Aber bitte bedenkt, der Krieg endet nicht am 29.04.13!
    Unser Bemühen geht weiter, wir müssen unverändert „dranbleiben“ und Anfang Mai die nächste Hilfsaktion finden.
    Also, sensibilisiert eure Umgebung für dieses Thema.

    • Anonymous

      also Dauerauftrag finde ich schon stark!

      Weiters will ich hoffen, daß bei Einkäufen in der (Grenz-)Region nicht über irgend welche ev. Hehlerware (also syrisches Gerteide, Medikamente usw.) die Terroristen co-finanziert werden.

      fG
      Lurker

  • Jörg

    Sibel Edmonds prophezeit den Verrat Putins/Medwedews an Syrien – um Ruhe im Kaukasus zu bekommen: http://www.politaia.org/terror/sibel-edmonds-on-the-boston-bombing-the-us-roots-of-chechen-terrorism/ .

    Eure Spenden gehen dann ins Leere.

    • Franz

      Quark…

    • Tschetschenen tauchen in der Tat „seit Boston“ massiv auf. Die beiden Bischöfe in Syrien sollen auch von „Tschetschenen“ entführt worden sein. Das alles würde aber für die Treffsicherheit einer solchen „Prophezeiung“ noch nicht reichen. Dass irgendwas im Busche ist und in den nächsten wenigen Wochen ans Licht kommt, ist klar: lange kann man die Bostoner Story nicht mehr warm halten, die „offizielle Version“ tut langsam Not.

      Sibel Edmonds führt ja noch eine Reihe weiterer Varianten an. Dass Spenden „ins Leere“ gehen, sehe ich überhaupt nicht so.

    • Nobilitatis

      Das wäre dann schon zweimal, dass Tschetschenen aufgetaucht sind. Wahnsinnig massiv.
      Als Propagandamittel zu unscheinbar. Da erscheint mir das Chemiewaffengefasel sehr viel greifbarer. Dass Tschetschenen in der Islamistenszene eine Rolle spielen ist ja nicht neu und dass die dann sporadisch auftauchen nicht auffällig.

    • Franz

      ..In diesem Zusammenhang sei auch Putins aktuelles Angebot der gemeinsamen Terroristenbekämpfung erwähnt. Mir scheint dem Herr Putin schwant Böses?

      Witz am Rande: S.Palin hat ernsthaft zum Angriff gegen „Tschechien“ aufgerufen.

    • Sibel Edmonds will glauben, daß allein russische Vorbehalte die führenden Kräfte in den USA an einer Invasion hinderten. Das ist gewiß falsch, wie auch apxwn mehrfach begründet hat, und zwar nicht allein deshalb, weil russische Gegenmacht sie nicht hindern kann.
      Den „Verrat“ an Jörgs privaten Weltordnungswünschen in Syrien begeht Russland täglich in der Türkei, in irakisch Kurdistan und in der Zusammenarbeit mit den israelischen Zionisten in zahlreichen Bereichen, incl. Vermarktungsoptionen für levantinisches Gas.

      Nein, im Fadenkreuz der Tschetschenien / Dagestan Kampagne steht Afghanistan und die künftige Rolle Russlands dort.

    • Jörg

      Wie immer hörenswert: Webster Tarpley – http://tarpley.net/audio/20130423-WGT_on_WTP.mp3

    • Jörg

      Sibel Edmonds weist auf ihrer Seite darauf hin, daß Rußland bereits aus Syrien evakuieren käßt:
      http://news.xinhuanet.com/english/world/2013-04/25/c_124627671.htm
      Für mich ist damit alles klar.

      Nimmt man hinzu, daß Putin vor einigen Wochen – ohne Not – sogar dem schamlosesten Angreifer Türkei einen persönlichen(!) Besuch abstattetete, ist die Sache doch klar!
      Wenn die Syrier gehofft hatten, Rußland werde ihnen gegen die massive Invasion hochausgerüsteter ausländischer rabbles helfen, haben sie AUF SAND GEBAUT.
      Zudem: Das Syrien-feindliche Gekläff von Medwedew ähnelt allzu sehr dessen verbalen Ausfällen gegen die Regierung des damals noch freien Libyens.

    • @Nobilitatis
      Zweimal? Du bist nicht informiert. Ich kann Dir ja nicht alles auf dem Präsentierteller bringen. Such selbst, wenn Du die Zeit hast. Z.B. Stichwort „Lopota“, da kommt schon mal noch was tschetschenisches.

    • Mann, Jörg, in Syrien leben zig tausende Leutz mit russischem Paß bzw. Angehörige derselben.

    • @Jörg
      Die Evakuierungen laufen seit mindestens zwei Monaten – bzw. ist „laufen“ zuviel gesagt, nach meiner Zählung ist das jetzt das dritte oder vierte Flugzeug mit je ca. 100 ausreisewilligen Russen / Ukrainern. Man kann nicht sagen, dass es einen „Run“ auf diese Flüge gibt. Eine *Evakuierung* von geschätzt 30.000 in Syrien lebenden Russen plus deren Familien (womit man auf rund 100.000 Menschen kommt) sieht anders aus.

    • Jörg

      @apxwn
      … aha, wußte ich nicht. Dann wäre das eine Flugzeug in der Tat unbedeutend.
      Der Türkei-Besuch Putins bliebt für mich jedoch ein Argument (welches Sibel Edmonds offenbar unbekannt ist)..

  • Nobilitatis

    @apxwn: Da es hier um Propaganda ging, um eine „tschetschenische Spur“, hab ich mich auf die prominent in den Medien platzierten Vorkommen beschränkt. Wenn man es erst mühsam suchen muss, ist es keine Propaganda.

    • Allgemeiner Hinweis: Offizielle Verschwörungsnarrative zielen spätestens (!) seit „Gladio“ nicht mehr nur, und seit 9/11 oft nur noch nachgeordnet, auf das breite Publikum bzw. die „Straße“. Sie unterlegen der politischen Konkurrenz innerhalb und zwischen allen am Weltmarkt beteiligten Staaten diplomatische (hier ungefähr = „virtuelle“) Realitäten, um die kein Beteiligter an oder Aspirant auf Staatsgewalt herum kommen können soll. Ihre Funktion wächst mit dem Umfang, in dem nicht Regierungen, sondern Bürokratien, Dienste und korporative Verbände das Geschäft der Herrschaft übernehmen und zu monopolisieren trachten. Im Maße, wie Regierungskriminalität und Staatsterrorismus von diesen Narrativen gedeckt sind, wächst die Macht nichtamtliche Organisationen in der Innen- und Außenpolitik der beteiligten Länder und wird eine internationale politische Kaste ausgehoben, deren Handlungsfreiheit nurmehr auf derselben nicht- oder halbamtlichen Ebene zu beschneiden ist. So nährt Staatsterrorismus sich selbst, ohne daß ein breites Publikum, bzw. seine Bereitschaft zur Unterwerfung noch eine wesentliche Rolle dabei spielte. Die Verstärkung dieses Trends ist an dem Bostoner Vorfall direkt abzulesen: Vertreter aller beteiligten amtlichen und halbamtlichen Organisationen äußern sich gemäß der Freiheit und der Verpflichtung, die Tatsachen nach besten individuellen Kräften zu verschleiern, eine mögliche (!) staatsterroristische Verwicklung zu decken und damit rücksichtslos gegen eine Konsistenz und Widerspruchsfreiheit eines oder mehrerer offizieller Narrative persönliche Loyalitätsadressen abzugeben. Daher ist zu schließen, daß Haltbarkeit und Nutzen eines offiziellen Narratives, also der Anschein von Tatsächlichkeit, politisch erübrigt werden soll. Die Scheiterhaufen tilgen keine Schuld der Unterworfenen, kein Vergehen GEGEN die Herrschaft, sondern die UNSCHULD des Publikums, das um sie versammelt wird. Ihm wird der Wahn ausgetrieben, berechnende Unterwerfung sei kündbar, zumindest innerlich.

    • Konkret zu Dagestan:
      RT legt gerade eine Kampagne auf (z.b. http://rt.com/usa/boston-bombing-boat-tsarnaev-507/), die einerseits indirekt zur Stützung der Hypothesen von Sibel Edmonds (a) und Alex Jones (b) dienen kann.
      (a. die Gebrüder waren vom CIA in Dienst gepresst. b. sie waren vom FBI als Ersatz-Sündenböcke bereit gehalten, die Unternehmung galt ursprünglich der Diskreditierung der libertären Rechten (u.a. Alex Jones selbst) aber „etwas ging schief“ **.)
      Andererseits kann sie zur Untermauerung der Mossad – Variante benutzt werden: Die Gebrüder seien Doppelagenten gewesen, die sich gegen ihre US-Auftraggeber wandten.
      Beides zusammen ist geeignet (Achtung, ungleich „bezweckt“), gewisse Leute daran zu erinnern, daß die russische Regierung imstande sein dürfte, die zionistische Verwicklung in die Inside-Jobs von New York und London mit überzeugenden Daten und Dokumenten zu untermauern und damit zu einem geeigneten Zeitpunkt der amerikanischen Rechten, zum Teil auch direkt Beteiligten aus der Neocon-Szene, Material zur Entschuldung und zum Angriff auf die gegnerischen Fraktionen zur Verfügung zu stellen.
      Umgekehrt enthält der Vorstoß das Angebot an die amerikanischen Dienste zur Zusammenarbeit im Falle ihres bedingten Verzichtes auf das Projekt der Destabilisierung des Kaukasus, ein Angebot, das mittelbar zu Lasten Chinas geht (in Xingjiang hat es kurz nach Boston heftig gezündelt) und damit der Wall-Street-Agenda in die Hände spielt. Der erste Schauplatz solch eines geheimdienstlichen MoU ist die vom CIA teils gedeckte, teils in eigener Regie unterhaltene, von Afghanistan und Usbekistan ausgehende Heroin-Logistik. An diesem Schauplatz profitierte auch noch China von einer russisch-amerikanischen Entente, was die Schaukelposition Russlands aufrecht hielte.

    • ** Die Variante von Alex Jones hat einiges für sich. Die Tscharnajews fühlten sich nach dem Anschlag offenkundig drei Tage lang sicher und machten keine Anstalten, die, wie jetzt behauptet wird, weiteren Anschlagspläne in Angriff zu nehmen. Obwohl sie natürlich , wie jeder verständige Mensch, gewußt haben, daß sie am Schauplatz gefilmt wurden. Wieso auch nicht: Ihre „knapsacks“ stellen sie außer Verdacht, der von Tamerlan faßte keinen der angeblich benutzten Sprengsätze, der von Dschokar kam bei keiner Explosion zur Anwendung, wie private, kurz nach den Ereignissen veröffentlichte Schauplatzbilder zeigen. Ihre Seelenruhe und ihre Beteiligung an der Aktion (wenngleich nicht als Bombenleger) zusammen legen nahe, daß die Explosionen ihnen keinen Anlaß gaben, sich hintergangen zu sehen. Folglich müssen sie von einem alternativen Ziel des Anschlages überzeugt gewesen sein. Möglicherweise handelte es sich bei diesem Ziel tatsächlich nur um die exemplarische Ausrufung des Kriegsrechts, die stattfand, nur mit anderen Hexen. Daß die Tscharnajews so lange Zeit bekamen, sich in dieser Sicherheit zu wiegen, deutet an, daß sie soweit korrekt im Bilde waren. Die „saudische Spur“, von der ich hier nicht weiter reden will, spricht weiter dafür, daß die Tscharnajews nur dritte Option waren.
      Die kriminologische Frage, die zu klären wäre, lautet: Wer sabotierte die erste und zweite Option?!

  • Jörg

    @ TomGard28. April 2013 11:27
    Was Du meinst, TomGuard, wird nicht allen klargeworden sein, aber ich stimme dem zu.
    Deswegen hatte ich einmal auf einem anderen Blog ausgeführt:
    „M. E. kann man nicht mehr, wie früher, von der Macht von ’normalen‘ Staaten ausgehen. Vielmehr ist (die Globalisierung hatte dies ja auch zum Ziel) die Macht der Staaten längst der Macht anderer Kräfte gewichen.
    Längst beherrschen die Drei großen Mafien (es mag noch die eine oder andere ‚Unter-Mafia‘ geben) das Terrain: 1.) Die Geheimdienstmafia (z. B. Drogen-, Menschen- und Waffenhandel und die CIA), 2.) Die Bankenmafia (Stichwort: Goldman-Sachs) und 3.) die ’neue‘ Mafia. Letztere nenne ich nicht die ‚jüdische‘ Mafia, weil das genauso unzutreffend wäre, als hätte man die alte italienisch-sizilianische Mafia (die von ihr verdrängt wurde) ein „katholische“ Mafia genannt. Für diese neue Mafia spielt Israel eine ähnliche Rolle wie Sizilien früher für die ‚alte‘ Mafia. Allerdings spielt Israel eine ungleich wichtigere Rolle als seinerzeit Sizilien. Protagonist dieser Mafia wäre für mich dieser Rahm Emmanuel.“

    Hier meine Ausführung dazu -ausgelagert, damit der blog nicht zugemüllt wird:
    http://s7.directupload.net/images/130428/wl9ug3uc.pdf

    • Jörg, da liegt ein zielbewußtes Mißverständnis vor. Die Zwecke einer Staatsgewalt liegen nach wie vor in den Notwendigkeiten der politischen Ökonomie des Privateigentums incl. des zwischenstaatlichen Verkehrs. Was ich oben schrieb, betrifft Form und Dynamik der politischen Konkurrenz und damit Gestehungsgeschichte der Eliten, sowie ihre spezifischen Pfründe. Diese Pfründe sind politökonomisch jedoch „faux frais“ (der alte, nationalökonomische Begriff) oder auf gut Deutsch Unkosten der Herrschaft bzw. der Freiheit der Konkurrenz. Es sind Kosten, die nicht profitabel zu machen sind, sondern Abzug vom Ausbeutungsertrag („Akkumulation“) bleiben.

      Der aktuelle Spielraum für diese faux frais und neu-alte Formen der Herrschaftskonkurrenz rührt allerdings wesentlich von der militärpolitischen Hegemonialmacht der imperialistischen Führungsnation her, die dazu geführt hat, daß die USA, Israel, zunehmend auch das UK imperiale Gewaltausübung als ein eigenes nationalökonomisches Geschäft betreiben.
      Das ist der Hauptgrund, warum Deine echt antisemitische (im Sinne von Marx „Zur Judenfrage“) Identifikation von „Mafien“, die am Staatswesen schmarotzen, voll daneben geht. Diese Mafien SIND unentbehrliche Bestandteile imperialer Herrschaftsausübung, wenn man die Konkurrenz INNERHALB des imperialistischen Lagers in Rechnung stellt.
      Viel zutreffender beschreibt Marx Begriff des alten Bonapartismus, worum es bei dieser Geschichte geht („Der 18. Brumaire …“).

    • Korrektur: Statt „imperialistisches Lager“ (ein gewohnheitsmäßiger Fehlgriff aus den Zeiten der SU) muß es natürlich heißen: „Konkurrenz zwischen den Metropolen des Weltmarktes“.

    • Jörg

      @TomGard28. April 2013 20:22

      TEIL I
      1.) Zitat: „zielbewußtes Mißverständnis“
      Nein, ein „Mißverständnis“ ist, genauso wie ein „Dissens“, eben gerade nie(!) zielgerichtet – gar ziel“bewußt“.
      Vielleicht meintest Du aber, ich hätte Dir vorsätzlich eine Meinung unterschoben, die Du gar nicht hast. In diesem Fall sei versichert, daß ich keine solche Absicht hatte. Ich stimmte Dir lediglich zu, weil ich glaubte Du hättest etwas sehr richtiges und vernünftiges gesagt. Wenn Du dies nun bestreitest, will ich das gerne zur Kenntnis nehmen.
      Hinsichtlich meiner Feststellung: „M. E. kann man nicht mehr, wie früher, von der Macht von ’normalen‘ Staaten ausgehen. Vielmehr ist (die Globalisierung hatte dies ja auch zum Ziel) die Macht der Staaten längst der Macht anderer Kräfte gewichen“ sind wir also verschiedener Ansicht.
      Ist auch o. k.

      2.) Zitat: „Deine echt antisemitische … Identifikation von ‚Mafien'“
      Ich hatte Dir, Tom, schon einmal vorwerfen müssen, daß Du wegen eines vermeintlichen (kurzzeitigen) Diskussionsvorteils bedenkenlosen Mißbrauch mit Schlagwörtern betreibst, die in Zusammenhang mit dem Holocaust stehen. Hier: http://apxwn.blogspot.com/2013/04/europaische-dschihadisten.html?showComment=1365684653538#c5742681790737273161 .

      Diejenigen ‚Gröhler‘, die bis heute einem notwendig tiefen Begreifen der damaligen Massenverbrechen (und ihren Konsequenzen) entgegenstehen, kann man in drei Gruppen aufteilen: in Nazis, Zionisten und eben eine dritten Gruppe, der ich Dich offenbar zuzuzählen habe: Die Effekthascher.
      Letztere sind wie Kinder, denen man unbedacht eine Vuvuzela geschenkt hat, und die nun bei jeder zweitbesten Gelegenheit darauf herumtröten. Alle drei Gruppen eint die Vorstellung, die Menschheit zeichne sich vorrangig dadurch aus, daß sie aus „Rassen“ bestünde. Auch diese hirnlose, denkersetzende Formel von „6 Millionen ermordeter Juden“ sprudelt fortlaufend über ihre Lippen!

      Deinen haltlosen Anwurf, meine Definition der ‚drei Mafien‘ sei „antisemitisch“, begründest Du auch nicht: Hauptsache in die Vuvuzela tröten – das geht auch ganz ohne Denken!

    • Jörg

      TEIL II
      3.) Zitat: „im Sinne von Marx ‚Zur Judenfrage'“
      So ausschließlich auf den Effekt gezielt, wie Dir das Wort „antisemitisch“ über die Lippen kommt (viele verfallen nämlich betreten in Schweigen, sobald das Wort fällt, da sie sich nie wirklich mit der Sache auseinandergesetzt haben) , verhält es sich mit dem von Dir triumphal hervorgezückten („tuuuut“): „…antisemitische (im Sinne von Marx ‚Zur Judenfrage‘)… „. Auch da verfallen etliche Gesprächspartner in Schweigen – weil viele „Zur Judenfrage“ natürlich gar nicht kennen.

      Du kennst es offenbar auch nicht. Denn um „antisemitisch“ geht es bei Marx‘ Essay nicht im geringsten! Marx‘ Anliegen ist es, der zum Zwecke der „Emanzipation“ den Anhängern einer mißliebigen Religion abverlangten Abkehr von dieser, entgegenzutreten. Dies tut er indem er – in geradezu fritzischer Manier – darauf verweist, daß es allein(!) der STAAT(!) schulde, sich hier zu emanzipieren – im Sinne von geschuldeter Toleranz. Marx wäre heutzutage mit seinem Aufsatz der Islamophobie entgegengetreten!

      Das Wort „antisemitisch“ kannte Karl Marx damals (1843) gar nicht – weil es niemand kannte. Niemand ordnete damals die Juden als „Semiten“ ein. Auch hielt damals niemand „Semiten“ für „minderwertig“. Im Gegenteil: Mit Hochachtung blickte man auf das geschichtlich Zweistromland, die Phönizier, die alten Ägypter! Napoleon riß sich doch nicht Obelisken von ‚minderwertigen‘ Leuten unter den Nagel!
      Das alles änderte sich erst durch Conte de Gobineau und sein Essay über die „Ungleichheit der menschlichen Rassen“ — 12 Jahre nach(!) Marx‘ „Zur Judenfrage“. Und Gobineau meint mit ‚minderwertige Semiten‘ auch nur ‚die Araber‘. Denn Frankreich wollte Nordafrika (Algerien, Tunesien, Marokko) unterwerfen. Da war es doch hilfreich, wenn diese irgendwie minderwertig wären.

      NUN ERST – also: im Nachgang zu Gobineaus Essay! – wollte man feststellen, daß „die Juden“ (ich verwende hier diesen Begriff einmal rassisch – wie Du, Tom) ja wohl auch(!) „Semiten“ seien, und Gobineau zufolge nun auch(!) „minderwertig“. Und Gobineaus Argumentation fiel dann Leuten in den Schoß, die sie nur allzugut – bzw. allzuübel – gebrauchen konnten.

      Heute wissen wir, daß die meisten „Juden“ (Wort noch einmal rassistisch gebraucht) ohnehin genetische Nachfahren der „Chasaren“ sind, also turkischer – nicht semitischer – Herkunft.

    • Jörg, „zielbewußt“, weil wir einander ja schon ein wenig kennen sollten. Wenn das Deinerseits nicht zutrifft, handelte es sich um eine, sorry, doch wohl verzeihliche Unterstellung.

      Ich beabsichtigte mit meinem Verweis auf die „Judenfrage“ zu verhindern, daß in Deinen Ohren bei „antisemitisch“ die üblichen Fanfarenstöße aufklingen. Marx Leistung bestand nach meiner Lesart darin, im seinerzeitigen Antijudaismus den Antisemitismus schon identifiziert und begriffen zu haben, bevor der unter diesem Titel zum tagespolitischen Kampfbegriff wurde. Ganz verkürzt gesagt besteht dieser Begriff des Antisemitismus darin, daß die Charaktermaske des Finanzkapitals, dem schon mit Aufkommen des Handelskredits und des Wucherkapitals die Weltgeldfunktion innewohnt, nach patriotischen Maßstäben kriminalisiert wird. Das war eine Vorform der Entdeckung, daß die gewalttätige Durchsetzung des Privateigentums die traditionellen Gemeinwesen zugunsten eines einzigen Gemeinwesens zerstört, das aufgrund der territorialen Natur des Privateigentums globalen Geltungsanspruch erhebt: Das Gemeinwesen des Geldes. „Der Jude“ ist aufgrund der Bedingungen der jüdischen Diaspora in die historische Rolle des Avantgardisten dieses globalen Gemeinwesens teils geschlüpft, teils gedrängt worden, es handelt sich dabei um ein ideologisches Amalgam von geschichtlicher Arbeitsteilung und Mythen der Religions- und Nationalgeschichten. Der „Mafiosi“ hat eine weitläufig ähnliche Ideologiegeschichte, nur kommt sie von einem anderen Ende des Gemeinwesens des Geldes her, von einer syndikalistischen Patronage, in die deklassierte Ober- wie Unterschichten der Landstände unter dem Druck des urbanen Bürgertums zusammen gepfercht wurden. Die deutsche „Baumafia“ ist ein ganz gutes Beispiel, auch hinsichtlich ihrer Wurzeln in den ländlichen Gemeinden, Klein- und Mittelstädten, in denen sie zum „natürlichen“ Verbündeten der Lokalpolitik wird.
      Aus patriotischem Blickwinkel wird der reaktionäre Mafiosi und der avantgardistische Jude wesensgleich.

  • Anonymous

    Obwohl es im Augenblick in den Kommentaren nicht um Syrien geht, möchte ich
    auf diesen Link verweisen. Kann jemand bestätigen aus anderen Informationen, dass die
    FSA die Waffen im Bezirk Damaskus niederlegen will?
    Die Nachricht erschien zuerst auf der Facebookseite der „Global Voices Against Terrorism“
    https://www.facebook.com/hab.kind?ref=tn_tnmn
    Wäre doch wirklich eine positive Entwicklung der Ereignisse vor Ort.
    habkind

  • ISKANDER

    Weiß noch nichts von dieser Entwicklung, kann dafür berichten, das in der nicht kleinen Stadt Al-Qseir (zwischen libanesischer Grenze und Homs)die Banditen die schwarzen Nusra – Fahnen mit weißen Kapitualtionsfahnen getauscht haben.
    Quelle: Syrien Info, Fr. 26.04.13

    • Anonymous

      habkind
      Ich habe einen Interessanten Bericht in Englisch gelesen, ihn mit Hilfe von Google übersetzt (natürlich mit Nachbearbeitung). Interessant, wie sich die Meinung eines Menschen innerhalb von wenigen Wochen umkehren kann, wenn man bereit ist, die Wahrheit zu erkennen. Den Link für die Orginalseite habe ich zum Schluß angefügt.
      Der Text ist auch auf meiner Facebookseite hab kind nach zu lesen.

      Die Defectors Defect

      Ein libanesischer Bekannter von Dr. Landis schrieb in einer E-Mail über die jüngsten Erfahrungen von seinem syrischen natoor (ein Arbeiter in einem Mehrfamilienhaus, der die Funktion einer Wache, Concierge und Hausmeisters vereint):

      Ich bin jetzt in Beirut bei meiner Mutter. Drt natoor unseres Gebäudes, Riyadh, ist aus Hassaka. Er war unser natoor für 6 Jahre.

      Er kam gerade gestern von Haasaka nach dem Besuch seiner Leute.

      Auf meiner letzten Reise hier im Dezember, war er100% Anti-Regime eingestellt und seine beiden Brüder waren Kämpfer in der FSA. Er erzählte mir damals, dass es an der Zeit sei, dass Assad gehen muss, er ist nicht gut für Syrien und sein Cousin Rami beraubt das Land. Er kam in den Libanon nach seinem Militärdienst, weil Assad und seine Familie Syrien zerstören.

      Das war im Dezember 2012. Er ist jetzt 100% pro Regime. Seine beiden Brüder schlossen sich jetzt der syrischen Armee an und verzichteten
      auf ihre $ 500 pro Monat Sold, den sie von der [FSA] erhielten. Er selbst verdiente als natoor ein Gehalt in Höhe von $ 250/Monat hier.

      Den Rest auf Facebook hab kind lesen. Ich habe den Beitrag auch auf
      der Facebookseite Pro Assad – Anti FSA gelinkt.

      https://www.facebook.com/hab.kind?ref=tn_tnmn
      http://www.joshualandis.com/blog/oil-wars-nusras-expanding-reach-syrian-taliban/

    • Nobilitatis

      Joshua Landis ist nicht pro Assad.

    • Anonymous

      Möglich, hier geht es auch nicht um Joshua Landis,
      sondern um einen Libanesen der mit Joshua Landis Bekannt ist. Dieser Libanese, der wiedermal zu besuch bei seiner Mutter in Beirut ist, erzählt seine Erfahrung mit dem natoor des Hauses, in dem seine Mutter wohnt. Der natoor ist gewissermassen die gute Seele eines Mehrfamilienhauses, der sich um die Interessen der Mieter/Eigentümer kümmert, evtl. Besorgungen für diese erledigt, das Auto wäscht, das Objekt bewachtetc..In der Regel hat er einen Schlafraum im Bereich des Einganges oder der Einfahr der Tiefgarage, so dass er immer „da ist“ Solch eine Position gibt es in Deutschland nicht – sollte man einführe. Um die Erfahrung dieses syrischen Natoor geht es hier.
      habkind

  • Türkei und (im Windschatten) Russland forcieren ethnische Säuberungen im Vorgriff auf eine Aufteilung Syriens

    Nachdem die Partei für eine demokratische Union Westkurdistans (PYD), der Gewalt der türkischen Armee und dem diplomatischen Druck Frankreichs und Russlands weichend (Michel Kilo!), den Söldnern die Provinz Raqqa überließ, um ihre Kämpfer und Aktivisten nicht kampfunwilligen Teilen der syrischen Armee aufzuopfern, kommt jetzt das dicke Ende des geschlossenen Diktatvertrages mit der FSA. Nach widersprüchlichen Meldungen der letzten Wochen wird in den letzten Tagen deutlich, daß die Türkei die kurdisch dominierten Vorstädte und Stadtteile Aleppos von ihrer Bevölkerung säubern läßt.
    Drei Gründe sprechen dafür, daß die Türkei und Russland, die im vergangenen Jahr zahlreiche Verträge zur Zusammenarbeit bei der Gestaltung der künftigen regionalen und überregionalen Energiemärkte schlossen, die treibenden Kräfte sind.
    Erstens ist die Türkei von CIA und Pentagon angehalten und unterstützt worden, über ihre logistischen Hebel die Söldner zur Schaffung einer einheitliche Kommandostruktur im Raum Idleb und Aleppo zu nötigen, die zum „Endgame“ von NATO-Kräften übernommen werden sollte. Die Türkei hat das Projekt zugunsten einer eigenen Agenda sabotiert, die sich v.a. auf die Muslimbrüder stützt, die wiederum Zweckbündnisse mit den von Katar, SA und Israel geförderten Takfiris eingingen, doch kam über die Logistik der Materiallieferungen und Plünderung dennoch der Rumpf einer Stabsorganisation mit zwei Kommandokernen zustande, auf die türkische Dienste und Armeeabteilungen erheblichen Einfluß nehmen können.
    Zweitens aber sind die Takfiris, deren logistische Basis in wachsendem Maße im Irak eingerichtet wurde, an „kurdischen Komplikationen“ schwer desinteressiert, die Begründung bleibe ich aus Platzgründen schuldig.
    Und drittens können sich die Türkei und die Muslimbrüder bei der Säuberung Aleppos von der kurdischen Bevölkerung sowohl auf eine direkte, wie auf eine paradoxe syrische Kollaboration stützen. Direkt kommt sie zustande, weil die zur Unterwerfung bereiten Teile der syrischen Eliten es vorziehen müssen, sich der Türkei anzudienen, statt in einen neuen Irakkrieg gezogen zu werden, indirekt, weil die patriotischen Kräfte der syrischen Restauration die kurdischen „Verräter“ selbst zu schlachten und auszusäubern trachten. Das türkische Endgame dürfte zwei syrische Provinzen im Grenzgebiet vorsehen: Ein Richtung Osten verkleinertes kurdisches Siedlungsgebiet, das sie mit den Verbündeten in irakisch Kurdistan in die Zange nehmen und kurz- bis mittelfristig von den sozialrevolutionären Kräften säubern wollen, und einen sunnitischen Rumpfstaat mit Hauptstadt Aleppo, der sich vom westlich Euphratufer bis in die nördliche Orontesebene und südlich vielleicht bis nach Ar Rastan oder Hama erstrecken könnte. Er soll sich an die Ideologie und Regionalpolitik der AKP anlehnen. Beide Provinzen zusammen sollen den um die syrischen Provinz Deir Ezzor erweiterten, künftig takfirisch dominierten „sunnitischen Gürtel“ Iraks vom Mittelmeer trennen, um der katarischen Agenda zu wehren, bzw. katarisch-saudische und iranisch-irakische Vermarktungsinteressen gegeneinander auszuspielen. Und das, ergänzt um russische Ver- und Aufträge bei der Hebung und Vermarktung levaninischen Gases aus türkischen, noch syrischen, israelischen und dann vielleicht auch libanesischen Quellen, ist in der Tat das günstigste Szenario, das russische Rohstoffpolitik anzustreben imstande ist.

  • Jörg
    • Nee. Das Flugzeug kam aus Ägypten. Die Story mit dem „evasive maneuver“ ist auch ziemlicher Humbug. „Interfax“ schreibt, das Flugzeug habe sich auf 9.800 Metern Höhe befunden, als zwei darauf FlaRaks in der Nähe – auf 9.200 Metern und 8.900 Metern Höhe – explodierten. Danach gab die syr. Luftraumüberwachung ihr „ok“ für eine Flughöhe +1.000 Meter. Die Crew hat am Zielort in Kasan nicht einmal Meldung gemacht. Am gleichen Tag sind noch weitere 3 aus Ägypten kommende Flugzeuge in Kasan gelandet…

  • Jörg

    Ergänzung:
    Wenn Putin nicht längst gegen(!) Syrien arbeiten würde, hätte er hier sofoert einen „Vergeltungsschlag angekündigt – und mit der russischen Luftwaffe auch ausführen lassen.
    Außerdem hätte er einen „Riesenwirbel“ in der UNO veranlaßt.

    …. aber nichts dergleich!

    • Anonymous

      Warum sollte er längst eingreifen oder gar einen Riesenwirbel machen? Syrien schafft das alleine, solange keine westl.Invasion oder dergleichen stattfindet. Wenn Russland sich direkt einmischt, besteht meiner Meinung die Gefahr, dass die anderen auch sich noch mehr einmischen. Die SAA wird – solange es auf diesem Nevau verbleit, vollständig die Oberhand erhalten – ohne direkte militärische Unterstützung Russlands. Das ist auch besser so.
      Damit verunden ist leider auch noch mehr Zerstörung und Leid (vielleicht).
      habkind

    • Baschar al-Assad hat mehrmals sinngemäß ausgesagt: Das ist unser Krieg. Theoretisch bräuchte die syr. Regierung nur um Hilfe zu rufen (in wirtschaftlicher Hinsicht hat sie das bereits getan: BRICS, Shanghai-Organisation, sogar Beitritt zur Zollunion war mal im Gespräch). Russland hätte einen Vorwand zum Eingreifen (Schutz der eigenen Staatsbürger – was, nebenbei bemerkt, angesichts der in RU gerade ablaufenden Schaffung von Sondereinsatzkommandos für weltweite militärische Eingriffe ein dem westlichen „Demokratieexport“ äquivalenter Pauschalvorwand für solcherlei Aktionen werden kann). Assad verhindert bislang womöglich schlimmeres für die Region. Was wird denn auf einen „russischen Vergeltungsschlag“ hin wohl passieren?

    • Es ist eine Binsenweisheit aus dem Mittelalter, daß Städte die umgebenden Landstände nur in die Unterwerfung zwingen können, wenn konkurrierende Ansprüche aus der Umgebung zuvor niedergeworfen oder zumindest so geschwächt sind, daß die künftigen Untertanen nicht auf sie setzen können. Denn die Angreifer aus den Städten schaffen absichtsvoll die Lage, in der den Angegriffenen nur noch die Option bleibt, zu tun, was die schnellstmögliche Beendigung der Schlächterei und Behinderung und Plünderung der bäuerlichen und handwerklichen Geschäfte verspricht.
      Diese Lage zu schaffen ist die syrische Armee außerstande! Allein die unterworfenen Städter der imperialistischen Metropolen könnten sie – sehr theoretisch – schaffen, die russischen eingeschlossen.
      Es wäre freilich für die Ausgebeuteten in der Türkei und Israel einen Versuch wert, ihren Herren die Gefolgschaft zu kündigen – aber die Variante ist wohl genauso fiktiv.

  • Jörg
  • Anonymous

    Neulich im Supermarkt, ich wollte 50 Kg Zucker für Syrien kaufen & wurde an der Kasse abgekanzelt, weil Zucker nur
    in Handelsüblichen Mengen abgegeben werden darf. In diesem
    Fall exakt 18 Kg. Auch der Einwand, daß dies kein
    gewerblicher Einkauf, sondern Teil einer größeren
    Spendensammelaktion ist, hat nicht geholfen.
    Der Versuch die Menge aufzuteilen & in 3 unterschiedliche
    Kaufaktionen zu splitten wurde abgelehnt.
    Also bin ich 3x mal dort gewesen um Zucker zu kaufen.
    Ist sowas normal ? Ich meine dürfen die das machen ?
    Oder hat denen im Supermarkt meine Visage nicht
    gefallen ?

    Hanauer

    • Jörg

      @Hanauer
      Nein, es gibt kein „Handelsüblichen Mengen“-Vorschrift für Suprmärkte.
      Wenn Du das ausfechten willst, kannst Du dme Filialleiter androhen, daß Du dich in der Zentrale über ihn beschweren wirst. Das mögen Filialleiter ncith so gerne.
      Praktischer ist es, einen Bekannten, der eine METRO-Karte hat, zu bitten Dir eine Vollmacht zum Einkauf dort auszustellen. Dort ist das auch billiger.

  • Anonymous

    @ Jörg

    Aha, habe ich mir doch gleich gedacht, es lag also
    an meiner Visage. Naja dann, egal. Kaufe ich das
    nächste Mal woanders ein. Das mit der Metro-Karte
    ist eine gute Idee, allerdings gibt es in meinem Bekanntenkreis nur Arbeiter & Arbeitslose. Keine Selbständigen, leider.
    Ein Bekannter von mir, dem ich diesen Vorfall
    geschildert habe, meinte es gibt in Supermärkten „Hausrecht“. Dieses „Hausrecht“ schränkt zB.
    die Menge ein, die von Angeboten erworben werden
    dürfen. Sind zB. Erdbeeren im Supermarkt
    günstig, dann darf nicht jemand alle Erdbeeren
    aufkaufen, weil sonst andere Kunden keine Angebotserdbeeren kaufen könnten.
    Trotzdem danke für die schnelle Beantwortung
    meiner Frage.

    An Alle :

    Gibt es hier im Forum Jemanden, der in
    Nordhessen wohnt & in Besitz einer Metro-Karte
    (oder sowas Ähnlichem) ist & sich zutraut mit mir einkaufen zu gehen ?

    Hanauer

  • Intl. Crisis Group teilt mit, Washington und London werden einen türkischen Klientenstaat in Syrien nicht dulden
    http://www.crisisgroup.org/en/regions/europe/turkey-cyprus/turkey/225-blurring-the-borders-syrian-spillover-risks-for-turkey.aspx?utm_source=turkey-report&utm_medium=1&utm_campaign=mremail

    „Turkey must (!) stop betting its reputation on a quick resolution of the Syria crisis … In order to talk to all parties from a position of greater moral authority, it should avoid projecting the image of being a Sunni Muslim hegemon.“

    Nach Kerry’s Übernahme des Außenamtes fiel die Entscheidung, „humanitäre Hilfe“ zur möglicherweise entscheidenden Waffe gegen die geschwächte und weiter auszublutende syrische Zivilgesellschaft auszugestalten. (s. u.a. Foreign Policy). Anfängliche Proteste Russlands und anderer Brics-Staaten bei der UN gegen diesen ostentativen Verstoß gegen Genfer Konvention u.a. intl. Verträge versandeten. Die Auftraggeber der Takfiris reagierten, glaubt man zahlreichen Berichten der letzten Wochen, schnell: Sie ergänzten terroristische Operationen mit dem Ziel der Implementierung der Scharia um wirksame Hilfslieferungen und Anstrengungen zur Übernahme kommunaler Administration. Die ICG informiert nun die Türkei und die anderen Player, daß Washington und London die Konkurrenz und Feindschaft zwischen (global gelabelt) Takfiris und MB weiter anheizen zu lassen gedenkt, sollte die Türkei (mit stiller Unterstützung Russlands) den Syrienkrieg weiterhin in den Dienst von Regionalmachtambitionenn stellen. Die Türkei wird aufgerufen, die Schaffung lokaler und regionaler Klientenregimes in Nordsyrien den von den Metropolen dazu ausersehenen NGO’s und Kommandostrukturen zu überlassen und diese vielmehr selbst gegen radikalisierte MB’s und Takfiris
    absichern zu helfen.

    Vgl. meine vorangegangenen Kommentare in diesem Thread.

  • Anonymous

    Gerade eben habe ich einen schönen Bericht eines
    israelischen Blogs über den Einsatz von chemischen
    Waffen in den von Israel besetzten Gebieten gelesen.
    Zuerst hatte die IDF (Israeli Defense Force) den
    Einsatz von weißem Phosphor kategorisch abgestritten.
    Dann nach einer Weile hat die IDF den Einsatz von
    weißem Phosphor zugegeben, aber angemerkt, daß
    der Einsatz von weißem Phosphor nur in offenen von
    Menschen nicht bewohnten Gebieten stattgefunden hat.
    Danach hat die IDF zugegeben, daß der Einsatz von
    weißem Phosphor auch in städtischen Gebieten erfolgt
    sei, dort aber nur um einen Sichtschutz zu generieren.
    Wie auch immer, 12 Pälestinenser haben dabei einen
    grausamen unmenschlichen Tod gefunden. Das Al-Quds
    Hospital wurde von Phosphorgranaten getroffen, die
    oberen 2 Stockwerke brannten dabei komplett aus.
    Das Fazit des Berichtes :
    Der Einsatz von weißem Phosphor “didn’t photograph well,”.
    Das ist der Grund, warum die IDF jetzt keinen weißen Phosphor mehr einsetzen will & auf der Suche nach einem
    Ersatz dafür ist.

    http://972mag.com/israel-gives-up-white-phosphorus-because-it-doesnt-photograph-well/70063/

    Hanauer

  • kaumi

    Wie die sichere Wiederkehr der Gezeiten, so sicher und regelmäßig kehren die Analysen und Bestätigungen eines Zurückziehens und einer Aufgabe Syriens seitens Russlands wieder.
    Ich war nie müde und werde es wohl auch nie mehr, mich so weit aus dem Fenster zu lehnen, dieses zurück zu weisen.
    Der deftigste Grund ist gleichzeitig auch der Einfachste: wenn Syrien fällt, dann fällt Russland – imagetechnisch, psychologisch, wirtschaftlich und strategisch.

    Wenn man in den letzten 24 Monaten gelernt hat, zwischen den Zeilen zu lesen, dann musste man feststellen, dass die syrische Regierung kraft ihres Tuens und Schaffens zwingend aus dem „Off“ unterstützt worden sein muss, um so agieren zu können, wie sie agiert hat und tagtäglich agiert. Dieser Support umfasst selbstverständlich nicht NUR Russland, aber eben in einem erheblichen Maße AUCH Russland.

    Zeitweise ergeben sich aber auch Situationen und Eindrücke, die direkt einen Hinweis auf die Gemengelage im Syrischen Knoten geben:
    http://www.syriatruth.org/news/tabid/93/Article/9656/Default.aspx (leider nur in arabischer Sprache)
    Hassan Nasrallah hat gestern eine bemerkenswerte Rede im libanesischen TV (Al Manar) gehalten.
    Kurz nach einem Treffen mit dem russischen Auslandsvize stellt sich also Nasrallah hin, und jeder, der ihn ein wenig besser kennt, weiß, dieser Mann ist die Vernunft und Besonnenheit pur, und gibt zu Protokoll, dass „Syrien über Allierte verfügt, die es niemals zulassen werden, dass Damaskus in israelisch-amerikanische oder islamistische Hände fällt.“ Bumms. Ende der Durchsage.
    Das Meiste, was Politiker sagen, ist eine gequirrlte Masse an Lug und Trug. Bei Nasrallah habe ich gelernt eine Ausnahme zu machen. Seine Aussagen und Auskünfte sind mager und inhaltsvoll wie ein Filetstück.

    Hinsichtlich der Funktion Nasrallahs bzw. der Rolle der Hizbollah muss festgestellt werden, dass diese Partei die (heimliche?) militärische Haupkraft des Libanons ist. Wenn man sich die aktuelle Rolle der bemitleidenswerten libanesischchen Armee bei diesem Konflikt anschaut, die diese spielt, muss man das auch nicht mehr weiter diskutieren.

    Das jüngste Treffen der „Freunde Syriens“ soll mit einem Eklat geendet haben: die Saudis/Emiratis sind sich mit dem Verein Qatar/Türkei wohl über die weitere Ausrichtung der NK (Nation. Koalition) so uneins, dass die Saud`s einen Rückzug aus der Supporterriege verbalisiert haben.
    Diese Moves sind herrlich direkte indirekte Hinweise darauf, dass da eine Allianz so gar nicht siegessicher ist. Was wiederum einen direkten Hinweis auf die angenommene Stärke des Gegners (Syriens) beinhaltet. Und somit auch seiner Allierten. Womit wir wieder – unter anderem – bei Russland wären…

    • Anonymous

      Hallo Kaumi.

      Ich habe ein Frage den letzten Absatz betreffend.
      Ist das „zwischen den Zeilen gelesen“, oder gibt
      es dafür „handfeste Beweise“, oder ist es eine
      Mischung davon ? Wie dem auch sei, daß ist eine
      gute Nachricht.

      Hanauer

    • Hallo Kaumi,
      schön, das wir uns, Nasrallah betreffend, einmal einig sind (Anm.: Vor Operation Cast Lead hatte der Mann ein anderes Gesicht. Danach erfuhr er, daß maßgebliche Kräfte in den USA hinter der Hezbollah als militärische VERTEIDIGUNGS – nicht „Widerstands“- – Kraft gegen die IDF stehen)
      Selbstverständlich hilft Russland der syrischen Regierung, sich zu halten, doch das Maß dieser Unterstützung ist die Fortdauer der Auszehrung ihrer Kräfte und der syrischen Zivilgesellschaft insgesamt, und das stellt Russland in die Linie der Angreifer Syriens, in komplementärer Rolle zu den anderen Kräften. Man braucht auch nicht lang zu streiten, ob diese Dosierung politisch gewollt oder militär-, handels- und finanzpolitisch erzwungen ist. Selbstverständlich würden russische Nationalisten sich einen syrischen Klienten erhalten wollen, wenn sie das könnten, doch davor stehen allein schon die syrische Bourgeoisie UND die syrische Regierung, incl. Bashar al Assad, der 10 Jahre lang eine Deregulierungsstrategie betrieb, die maßgeblich beitrug, die gegenwärtige Lage und Verwundbarkeit Syriens zu schaffen. Parallel entschuldete Assad Syrien vornehmlich mit deutscher und italienischer Hilfe auch gegenüber Russland. Assads Syrien war 2010 auf dem Wege, ein „germanischer“ EU-Partnerstaat zu werden … doch kein Nato-Staat. Insofern eine weitläufig ähnliche Lage, wie im Fall Libyen. Übrigens findet sich dasselbe Muster im Falle der ukrainischen „Orangenen Revolution“, die Victor Yanukowych und seine Clique als starke Parteigänger einer EU-Angliederung kalt stellte …
      Putins Regierung macht seit einem Jahr kein Geheimnis darum. Die Formel „kein neues Libyen“ bekundet die Entschlossenheit, sich im Nahen Osten nicht ausbooten zu lassen, wie es in Libyen und ganz nebenher Algerien, beiläufig auch Ägypten geschah. Sich das klar legen zu lassen, erhielt noch jeder daher gelaufene „Oppositionelle“ innerhalb und außerhalb Syriens einen Termin im russischen Außenministerium, eingeschlossen die irakisch kurdischen Feudalclans, und ausschließlich gerade noch den eingeschworenen Takfiris (dafür immerhin Khatib!).

      Dazu heut abend vielleicht mehr anhand dieses Artikels:
      http://www.al-monitor.com/pulse/politics/2013/04/syrian-opposition-leader-obstacles-russia-us-understanding.html

  • kaumi

    @ Hanauer

    Dieser Auszug ist aus der Taz, vom 22.04:
    „Zwischen Saudi-Arabien und Katar gibt es jedoch Streit über die Unterstützung von radikalen Fraktionen und der Muslimbruderschaft.“
    Zwar angedeutet, aber nicht weiter vertieft.

    Die Zeitung „Al Quds Al Arabi“ brachte einen fundierten, detaillierten Bericht dazu, den ich leider nicht mehr auffinden kann. Aber breakingnews.sy nimmt in diesem Bericht Stellung zu diesem Al Quds-Bericht: http://www.breakingnews.sy/ar/article/16605.html
    … ist also nicht zwischen den Zeilen sondern mal direkt gelesen!

  • ISKANDER

    @an alle
    nachdem die Spendenaktion über obige Schiene gut gelaufen ist, danke ich allen die sich beteiligt haben.
    Weil Syrien weiter blutet möchte ich nun die 2. Aktion anregen und zwar in naturaler Form mit dem Hintergrund, das einige Feedbacks eingegangen sind von Spendern, die reine Naturalien bereit gestellt haben und nicht wissen wie diese an die Sammelstelle des BSK e.V. gelangen sollen.
    Ich stelle hierzu aus meinem Bestand eine kleine Flotte von max. 3 LKW zur Verfügung um die Spenden bundesweit einzusammeln und zur BSK zu befördern.
    Voraussetzung ist jedoch, das eine ausreichende Spendenmenge zusammenkommt um die hohen Diesel/Transportkosten in ein vernünftiges Verhältnis zum Ergebnis zu stellen.
    Wenn genügend Interesse bei euch vorhanden ist, so lasst es mich/uns von der Iniative Pro Syrien wissen. Wir können dann eine Planung beginnen.
    Zwar ist die erste Sammlung abgeschlossen, jedoch sind nach Aussage der BSK e.V. weitere Sammlungen geplant.
    Als Hilfsraster Spenden gilt unverändert: Lebensmittel, Verbandsmaterialen, Vitamine, Babynahrung, etc.

    • Anonymous

      Ich spende 200,- Euronen Spritgeld.

      Hanauer

  • ISKANDER

    nach einer Meldung von heute übrer Syrien Info, hat die syrische Republikanische Garde Damascus in Teilen verlassen um nach Aleppo aufzubrechen. Ein Teil ist bereits angekommen, darunter ca. 60 Panzer.
    Bemerkenswert an dieser Operation ist, das die Republikanische Garde bis dato hauptsächlich die Verteidigung von Damascus und der immens wichtigen Raketenstützpunkte oblag. Das sie nun das Potential fand, in Aleppo die SAA in der endgültigen Säuberung der Stadt maßgeblich zu unterstützen, schreibt Zäsur. Lässt darauf schließen, das die Lage um Damascus weitgehend entspannt genug ist, um sich diesen Ausflug zu erlauben.
    Ein gutes Zeichen!
    Syrien Info schreibt von recht verstörten SOS Funkmeldungen der Nato/Wahabiten Banditen wegen des Erscheinens der gefürchteten Elitetruppen bei Aleppo.
    Auch unter vorsichtiger Bewertung darf davon ausgegangen werden, das die FSA/AL KAIDA Banditen in eine jämmerlichen Lage landesweit geraten sind.
    Im Kontext muß gestellt werden die präzise Botschaft der Hisbollah und die Aussage des russischen Botschafters in Beirut: Lybien wird sich nicht wiederholen.
    Hoffen wir, das in diesen Tagen möglichst viele der vom Westen bezahlten Verbrecherbanditen ihr Ticket zur Hölle finden.

    • Anonymous

      Die von den Briten eilig beschlossenen
      Hilfslieferungen an die „Rebellen“ im Wert von
      $ 4.600.000 darunter „35 Fahrzeuge, insbesondere fünf gepanzerte Allradfahrzeuge, acht Lastwagen, sechs SUVs, fünf Pick-ups und vier Gabelstapler“, sowie „20 Sätze ballistischer Panzerung, 107 Generatoren, 130 solarbetriebene Batterien“ lassen darauf schließen, daß es schlecht steht um die Rebellen.

      Hanauer