Al-Kusair und die Hisbollah

Die Linie der Meldungen aus Al-Kusair bleibt die gleiche wie vorgestern, heute kann man fast schon sagen, dass die “Schlacht” recht nahe am Abschluss steht. Interessant sind derweil Meldungen über die Präsenz von Kämpfern der libanesischen Tayyār al-Mustaqbal in Al-Kusair:

“Provinz Homs. In Al-Kusair wird die Säuberungsoperation gegen die in den Stadtvierteln festgesetzten bewaffneten Banden und Gruppierungen fortgesetzt. Derzeit verbleiben die Hauptkräfte der überlebenden Terroristen noch in den nördlichen Stadtteilen, wo sich auch der von ihnen besetzte Flughafen Ad-Dabaa befindet, den sie offenbar für ihre Flucht aus der Einkesselung zu benutzen gedenken. Im Verlauf der heutigen [21.05.2013 – apxwn] Kämpfe ist von den syrischen Armeeangehörigen eine Gruppe libanesischer Kämpfer vernichtet worden, die zur von Saad Hariri angeführten Al-Mustaqbal gehören, sowie eine aus 20 Mann bestehende Terroristeneinheit unter der Führung des Felkommandeurs Wrtan al-Zkhuri von der Dschebhat an-Nusra. An der Grenze zum Libanon wurde abermals eine Gruppe Bewaffneter aufgespürt und liquidiert, die versuchte, die Blockade um die Stadt zu durchbrechen und den eingekesselten Terroristen zu Hilfe zu kommen.” (ANNA-News)

Daraya. Foto: Andrej Filatow / ANNA-NewsSowohl salafitische als auch israelische Quellen, und mit letzteren die “Weltgemeinschaft”, bekommen kaum Luft vor lauter Echauffierung darüber, dass die Hisbollah um Al-Kusair mit von der Partie ist. Ganz bescheiden übergehen sie dabei die Gründe dafür, bzw. schwadronieren über ein Bündnis mit dem Diktator. Die libanesischen Hariri-Einheiten sind dieser Grund. Hariri kontrolliert die von den Sponsoren der Aggression gegen Syrien gelegte breite und bequeme Schneise vom libanesischen Tripoli bis hin zur syrischen Grenze. Durch diesen Korridor gelangen ausländische, vor allem nordafrikanische, Terroristen, massenweise Waffen und Munition nach Syrien. Die Al-Mustaqbal wird sich aus den vorüberziehenden Arsenalen zu versorgen wissen. Die sichere Passage kostet natürlich.
Letzten Endes macht die Hisbollah in diesem Szenario nichts anderes, als was auch Israel gegen die Hisbollah macht – sie versucht, die Aufrüstung der Hariri-Einheiten zu unterbinden. Und bewaffnet sich selbst, allerdings nicht gegen Israel, sondern gegen einen für sie viel unbequemeren Feind im Landesinneren.
Dass es schon lange libanesische Terrorgruppen in Syrien gibt, passt nicht in das Weltbild, das Israel und die Salafiten gemeinsam zeichnen. Also wird das kurzerhand unterschlagen, und die Halbwahrheit sieht folglich einer Lüge gefährlich ähnlich.

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  • Franz

    THX

    Hatte ich nicht irgendwo gelesen, dass in Al-Kusair viele Libanesen leben, was auch ein Grund für den Eingriff der Hisbollah ist?

    • Anonymous

      Die Verwandschaftsbeziehungen sind auf jeden Fall sehr eng. Da die Grenzen aus der Kolonialzeit stammen und dessen Willkürlichkeit haben und es den Libanon erst seit 1941 gibt, ist es schwer zwischen Syrern und Libanesen eine klare Trennlinie zu ziehen.

      Angesichts des Umstands, dass 2006 es nur 3000 Hezbollahkämpfer waren, die den Israelis die Stirn boten, vermute ich dass die Zahl der Hezbollahkämpfer hier, SOLLTE sie stimmen, nur bei höchstens ein paar hundert liegt.
      Angesichts der Hunderttausenden, die sowohl die FSA als auch die SAA aufbieten, ist das eine lächerlich geringe Zahl.
      Ihr Einfluss ist zwar nicht zu unterschätzen, da die Hezbollahkämpfer äußerst fähige Leute sind, und es gelten weiter die Worte des Timur Lenk, wonach 10 anwesende Kämpfer ihm lieber sind als 10000 abwesende, dennoch. Ihr Einfluss wird vom Westen und den Rebellen bewusst überhöht, um den Eindruck einer schwachen Regierung zu erwecken, die allein gegen die Rebellen keine Chance hat.

    • ISKANDER

      @anonym:
      die Hisbollah ist sicher keine kleine Gruppierung von einigen Hundert oder 3.000 Mann.
      Schwer zu schätzen, hält sie doch diszipliniert ihre Daten Mossadsicher unter Verschluss.
      Doch sieh es mal mit nahöstlicher Sicht:
      Ein Siedlungsgebiet von einigen Millionen Menschen, die verwandschaftlich eng verflochten sind, die praktisch keine Konkurrenz in ihrem siedlungsraum haben und dafür über eine Organisation verfügen die es geschafft hat den Zionistenstaat auf die Knie zu zwingen – die hat enormen Zulauf, excellente Strukturen und Mitnahmeeffekte.
      Auch ihre soziale Arbeit vor Ort im Südlibanon ist ein Werbemedium von hohem Rang.
      Alles in allem – die Hisbollah ist eine Truppe welche manche Armee der Region im Armdrücken erledigt.

    • Franz

      @Anonym thx

    • Anonymous

      @Iskander:
      Krieg führen kostet Geld.
      Und davon haben sie garantiert nicht viel.
      Da sie nur einen sekundären Staat bilden, werden sie wohl über vielleicht 10000 Reservisten verfügen, die einer normalen Arbeit nachgehen, aber nur wenige Tausend wirkliche Kämpfer. So oder so kann die Hizbollah nicht viel entbehren.

      Die Daten habe ich aus Wikipedia. Da dieses zugibt,dass die Israelis in der dreifachen Überzahl waren, glaube ich ihnen. Ich wäre eher skeptisch, wären die Zahlen anders herum.

    • Nobilitatis

      Es genügt aber, wenn die Hisbollah den Strom von Waffen, Ausrüstung und Kämpfern vom Libanon nach Syrien unterbindet. Die Israelis wurden von der Hisbollah auch nicht „im Feld“ geschlagen, das bedeutet, die israelischen Truppen wurden nicht vernichtet, sondern waren strategisch unterlegen und haben sich deshalb zurückgezogen.

  • ISKANDER

    Die politische Fragilität des Libanon mit seinem religiösen Proporzsystem aus der Mitte des letzten Jahrhunderts ist ein Fall für sich.
    Waren noch bis in die Achtziger des letzten Jahrhunderts die Christen die Mehrheit im Lande und durften den Präsidenten stellen, stellten die Sunniten den Regierungschef und die Schiiten als Drittstärkste Kraft den Parlamentspräsidenten.
    Die Drusen unter dem mal sozialistischen, mal nationalistischen, mal Zionistenfreund Walid Joumblat und Clan repräsentierten in dieser Hierarchie offenbar den Hofnarren.
    Dank der Kollaboration der Maroniten und ihrer Kataeb (Christenmilizen) und auch des desertierten christlichen Generals Saad Hadad und Nachfolgers Lahad zugunsten und mit den Zionisten, konnte Israel den Libanon mehrfach ungestraft in Trümmer legen.
    Gewinner dieses unpatriotischen Verhaltens waren die Schiiten, jene Schicht, die die ärmsten Bevölkerungsschicht repräsentieren und alleinig den nationalen Widerstand gegen die Zionisten Aggressoren militärisch aufnahmen.
    Dennoch blieb die Proporzklausel (wer es wohl so wollte??), aufrecht und die USA rspkt. der westen installierten mit Hariri einen Sunniten als Minsterpräsidenten gemäß Proporz. Dieser Hariri sollte die gewachsene politische und militärische Macht der Hisbollah parlamentarisch neutralisieren. Immerhin ist die Hisbollah bis dato die einzige schlagkräftige militärische Formation im Libanon gewesen, nachdem die Kataeb und Phalanghe der Christen sich durch die Kollaboration mit den Zionisten aus der Machtbalance verabschiedet hatte.
    Übrigends verendete die SLA (Südlibanesische Armee unter Antoine Lahad) schon bald unter dem Druck der Hisbollah und somit war der gesamte Südlibanon unter patriotischer Kontrolle der Libanesen.
    Doch der Westen hatte aus dem Dilemma gelernt und mithilfe des Sunniten Hariri jun. eine neue zionistenfreundliche Miliz gegründet.
    Das Spiel geht also weiter nördlich von Beirut weiter.
    Diese Hariri Brigaden möchte nun die Hisbollah begreiflicherweise nicht als Gegenpol reifen lassen.
    Daher wohl die Hisbollah Beteiligung im Gebiet um Al Kusair. Die Hisbollah muss die Balance im Libanon im Schwebezustand bewahren – oder den Libanon unter volle Kontrolle bringen. Eine Zweiteilung in Nord (Hariri) und Süd (Hisbollah) wäre der Hisbollah angesichts der Konzentration auf den Zionistenstatt ein tödlicher Dolch.
    Die Hisbollah ist eine straffe und für nahöstliche Verhältnisse ungewöhnlich effiziente, disziplinierte Truppe. Ihre Existenz ist der Dorn im Zionistentraum, nicht aber die süsse (sunnitische) Hamas mit ihrem Qualifikationszertifikat: „Lieber Pudel Israels“

  • Malkaye

    „was auch Israel gegen die Hisbollah macht – sie versucht, die Aufrüstung der Hariri-Einheiten zu unterbinden.“

    Kann mir jemand erklären wie die Hisbollah das in Al-Kusair machen will? Al-Mustaqbal koordiniert den Waffenfluss von Tripoli am Meer bis zur syrischen Grenze. Anscheinend kämpfen sie auch in Al-Kusair mit. Aber dort benutzen sie ihre Waffen nur. Wenn die Hisbollah deren Bewaffnung hemmen wollen würde, müsste sie das doch IM Libanon machen. Und zwar in für sie höchst unwegsamem Gelände – im Nordlibanon…

    • Nobilitatis

      Ich stelle mir das so vor: Die Aufrüstung der libanesischen Sunniten speist sich aus dem Fluss der Waffen und Kämpfer nach Syrien. Wenn dieser versiegt, weil der Weg versperrt ist, bleibt auch nichts mehr in Tripolis hängen.

  • Treffen der „Freunde Syriens“:
    Der mit dem Gesicht zum reintreten (Fabius) sagte gestern in Amman:
    „Es liegt klar auf der Hand, dass die Bildung einer Übergangsregierung mit umfassendsten Vollmachten in Syrien das Hauptziel des Treffens ist.“ Das sagte Fabius am Mittwoch in Amman vor einem Treffen der „Freunde Syriens“ nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters. „Das bedeutet, dass Präsident (Baschar al-Assad) die Machtbefugnisse an die neue Regierung wird übertragen müssen.“

    Dazu eine kleine Anekdote am Rande:
    An dem Treffen der „Freunde Syriens“ in Amman nahmen Vertreter von Jordanien, Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Ägypten, den USA, Großbritannien, Frankreich, der Türkei, Deutschland und Italien teil. Vertreter der syrischen Opposition lehnten zum ersten Mal die Teilnahme an dem Treffen ab.
    DRAUSSEN AUF DER STRASSE DEMONSTRIERTEN SYRER MIT PLAKATEN DIE FRAGTEN: ///WENN DAS DIE FREUNDE SYRIENS SIND, WER SIND DANN DIE FEINDE?///

    • Nobilitatis

      Israel?

  • kaumi

    In Sachen „Genf 2“ tut sich direktes und indirektes:
    Die Gastgeber des Zusammentreffens (RUS, USA) prüfen derzeit die Möglichkeit einer Teilnahme Irans an dieser Zusammenkunft ( RUS, CHI wollen, USA sperrt sich noch). So wird zur Realisierung dieses Vorhabens bereits eine Verschiebung der Konferenz um 2 bis 3 Wochen diskutiert.
    Indirektes tut sich bei der Nationalen Koalition, und zwar die tägliche Satire:
    der allseits bekannte Hitto soll ersetzt werden – ausgerechnet durch Michel Kilo, der in Syrien inzwischen einen Sympathie- und Rückhaltwert geniesst, der knapp über Grasnarbenniveau liegt. Diese Initiative geht auf FR und GB zurück, die den „qatarischen“ Einfluß in der NK durch einen saudischen ersetzt sehen wollen.
    Na, das ist doch mal eine Superidee. Sollen sie doch mal lieber die beiden Dicken in den Ring stellen und es wie unter Männern ausfechten lassen. Aber der Eine kann nur intrigieren… und der Andere auch!

    • „Grasnarbenniveau“ – köstlich!

    • kaumi

      Melone, ich habe nicht übertrieben, oder?
      Lass´ es dir gut gehen, bis bald.

      P.s.: lese oft in deinem Blog. Sehr informativ!

  • kaumi

    Ich möchte mit einem kleinen Missverständnis aufräumen, was die Zusammensetzung der Hizbollah in diesem speziellen Falle angeht:
    es sind bis heute mehrere Kämpfer der Hizbollah im Rahmen der Kämpfe in und um Al Qsair getötet worden. Viele müsste es erstaunen, dass unter diesen „schiitischen“ Opfern einige Sunnis waren…
    Die Hizbollah ist mitnichten eine rein konfessionelle Angelegenheit. Viele Mitglieder sind arabische Antizionisten und Antiimperialisten aus allen politischen und konfessionellen Gruppierungen.
    Die Hizbollah ist DER Schmelztigel des antiwestlichen Widerstandes. Unter ihnen gibt es Christen, Sunniten, Atheisten, Kommunisten, Nationalisten und praktisch alles, was ideologisch in diese Richtung schwimmt.

    Nur so mal, zur Info und zur Reflektion.
    Vor zwei Tagen sorgte ein sunnitischer Kämpfer der Hizbollah, der tödlich verwundet wurde, für einen Eklat in seinem libanesischen Heimatdorf. Die Beerdigung drohte zum Fiasko zu werden, da einige Scheichs eine sunnitische Zeremonie ablehnten. Seine Familie und der Rest des Dorfes setzten sich letztendlich durch. Besagter Kämpfer sei seit 8 Jahren Hizbollahmitglied und hätte in dieser Zeit für „die gerechte Sache gekämpft“.

    • Ich zweifle nicht an deinen Worten, finde es aber schon etwas komisch, wenn ein Atheist in eine „Partei Gottes“ eintritt. Auch scheint es mir, dass die Partei Gottes einen ziemlichen „Führerkult“ praktiziert, siehe z.B. dieses Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=9f4prZin2Y0.
      Um offen zu sein: mit einem Führerkult haben wir in Deutschland schlechte Erfahrungen gemacht. Nasrallah und vielleicht auch Khamenei mögen weise Menschen sein und im Moment wichtige Gegenpole zu einem westlichen Materialismus und Imperialismus, sie sind aber in ihrem Konservatismus eine Bremse für die Weiterentwicklung der arabischen Gesellschaft. So sehe zumindest ich das, aus der Ferne Mitteleuropas mit unserem geschichtlichen Hintergrund. Persönlich finde ich es schade, dass im „Orient“ säkulare Bewegungen immer mehr an Boden zu verlieren scheinen.

    • kaumi

      jowi,

      es ist schwer einem Nichtsüdländer, die Lebensweise, Gewohnheiten und Denke eines Südländers sachlich zu erklären. Und umgekehrt.
      Die Sache mit dem „Führerkult“ ist so ein Fall. Aber bereits das Wort „Führer“ ist im Deutschen, wahrscheinlich aufgrund des Nationalsozialismus, sehr negativ besetzt. Das gleichbedeutende Wort Qa`ed im Arabischen ist ausnahmslos positiv besetzt.
      Man muss sich also gerade als Deutscher völlig freimachen von seiner Sozialisation und seiner Geschichte wenn man in die arabischen Traditionen und Universen eintaucht.

      Zum Thema Hizbollah: über diese Besonderheiten wusste auch ich bis vor 2 oder 3 Jahren nichts.
      Aber inzwischen, vor allem aufgrund der „Arabellion“, hat man sich gezwungenermaßen mit allen Schattierungen und Umständen detaillierter befassen müssen.
      Die Hizbollah entstand aufgrund der israelischen Invasion im Südlibanon in den Achtzigern.
      Seitdem ist sie im Grunde die einzig ernsthafte Widerstandsgruppe gegen den Zionismus. Selbstredend gründete sie sich als schiitische Partei (Gottes), waren und sind die Premiumunterstützer doch Syrien und der Iran.
      Da sich alle anderen Verbände, sei es Amal, Hamas oder die christlichen Kata`eb eher als zahnlose Tiger präsentierten ( die Kata`eb kolaborieren sogar mit den Israelis), die überdies eine astreine konfessionelle Strategie verfolgen, bedeutete dies für Nationalisten und Antizionisten aller Klassen und Konfessionen, dass allein eine „Mitgliedschaft“ in der Hizbollah deren ideologische Ambitionen befriedigte. Die Hizbollah hätte, wäre sie primär eine „reinrassig-schiitische“ Angelegenheit, nichtschiitische Mitglieder abgelehnt. Tat sie aber nicht und so rekrutierten sich in den letzten 30 Jahren zahlreiche Kämpfer, die der christlichen oder sunnitischen Konfession angehörten oder eben atheisten waren.
      Somit ist die Hizbollah auch die einzige Widerstandsgruppe, die nicht nur Mitglieder EINER Konfession duldet. Und deren Führer Nasrallah ist mit Sicherheit der aufrechteste, charismatischste und gewiefteste Qa`ed!

    • Anonymous

      @jowi
      Kaumi hat recht. Die Hizbollah fing vielleicht als schiitische Religionspartei an, aber seit Jahren (ich selbst weis seit mindestens 8 oder 9 Jahren) dass viele christliche Kämpfer bei der Hizbolla sind – nicht aus religiösen Gründen sonder aus Ideologischen.

      Die moralischen Verhaltensregeln sind bei der Hizbolla groß geschrieben. Sie haben z.B. den flüchtenden israelischen Soldaten 2006 nicht von hinten erschossen – sondern ließen sie flüchten (finde gerade das entsprechende Vidio dazu nicht).
      Die beiden nachfolgenden Vidio beziehen sich auf den Krieg 2006:
      unter anderem wie ihn die israelischen Soldaten sahen.
      Das dritte Video erklärt die Hizbollah – für den, den es interessiert.
      https://www.youtube.com/watch?v=gdiGz9xKLPI
      https://www.youtube.com/watch?v=TuCpIk-88q0
      http://ya-lubnan.com/forum/viewforum.php?f=68&sid=f07deaf2feb037c241bca35020a9a821
      habkind

    • DerBaske

      habkind, kaumi,

      vielen Dank für diese wirklich interessanten Infos. Das ist mir jetzt auch neu. Sehr schön, dass man hier auch noch was lernt *g*
      Die Videos werde ich mir sobald Zeit da ist auch anschauen.

    • Nichtglauber

      kaumi, habkind, apxwn oder andere, die sich damit auskennen:

      „Da sich alle anderen Verbände, sei es Amal, Hamas oder die christlichen Kata`eb eher als zahnlose Tiger präsentierten…“
      Ich weiß nicht sehr viel über diese wirklich interessanten Dinge, aber gibt es nicht die These, dass die Hamas unter Duldung oder sogar unter der Regie der Israelis als Konkurrenz zur Hisbollah (oder war es Amal-Miliz ?) entstanden ist?
      Und waren es nicht die christlichen Milizen (deine kataeb), die unter der Schirmherrschaft der israelischen Armee das Gemetzel in Sabra und Schatila anrichteten?

      Habkind, die ersten beiden Videos sind übrigens der Hammer, vor allem die Aussagen der israelischen Soldaten sind sehens- und hörenswert. Macht sie irgendwie menschlich.

    • kaumi

      @NG

      Ob die Gründung der Hamas ein Mythos ist (made by Israel) oder nicht, kann keiner eindeutig belegen.
      Die Konkurrenzsituation bezieht sich aber auf die PLO-Arafats und nicht auf die Hamas oder die Amal-Miliz.
      Die derzeitige Situation der Hamas samt ihres Chefs Mischa`al, der sich aktuell im qatarischen Doha verdingt, lässt aber einige Interpretationen zu.
      Ein waschechter Feind der Zionisten lässt sich nicht als Gast bei einem ausgewiesenen Freund der Zionisten nieder.

      Sabra und Shatila ist ein ungesühnter Genozid an Palästinensern, bei dem christliche Phalangisten nicht nur mit Duldung sondern sogar mit Hilfe der Regierung/Armee Sharons zwischen 800 und 1500 Menschen niedermetzelten.
      Der damalige (Un-)Christ und Leiter der Milizen ist vor ca. 10 jahren durch eine Autobombe zerschmettert worden. Da er kurz davor stand, in Den Haag gegen Sharon auszusagen, halten sich die Gerüchte hartnäckig, dass, mal wieder, der Mossad seiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen sei.

  • Enis

    Heute hat der Vorsitzende der türkisch Kurdischen Partei BDP die Saubohne aus dem Mund gespuckt! Ich habe gedacht ich höre nicht richtig! Die Kurden haben das Ziel drei föderalistische Staaten zu erreichen. In Irak, Iran und Syrien! (Frage mich nur warum nicht auch in der Türkei, wo sie am Meisten vorhanden sind?!!) Es kommt noch besser, mit einer Annektierung bzw. Einnahme von Latakia hätten die Kurden ein Zugang zum Meer! Somit wäre die Abhängigkeit von der Türkei umgangen! Ich verstehe diese Nachricht als eine verdeckte Anweisung, die syrischen Kurden sollen sich den Terroristen anschliessen und offiziell an der Teilung Syriens mitarbeiten. Der Typ hat einen Dachschaden. Ich schäme mich dafür, mich für diese Gestalten in Vergangenheit eingesetzt zu haben. Das neue Nahost Projekt treibt tatsächlich die Schaffung eines zweiten Übels in dieser Region voran! Diese Verschwörung ist immens! Ohne Assad wird die Arabisch Syrische Republik sogar von den Geschichtsbüchern ausgelöscht!

    • Dazu habe ich vor kurzem einen Kommentar geschrieben: es ist doch ziemlich offensichtlich, dass den Kurden hinter den Kulissen ein eigener Staat versprochen wurde und schon Verträge für Erdölgeschäfte vorbereitet sind. An diesen Geschäften sollen die Türken beteiligt werden. Außer die Beteiligung an Petrodollars ist auch der Verzicht der Kurden auf türkische Gebiete Teil des Deals, den offensichtlich die Amerikaner vermittelt haben. Deshalb der Abzug kurdischer Kämpfer aus der Türkei.
      At the airport moment before boarding the plane bound to the US, the Turkish Prime Minister, Recep Tayyip Erdoğan, announced that Turkey has agreed a deal with the Kurdistan Regional Government (KRG) and Exxonmobil for oil and gas exploration in the Kurdistan region of Iraq. “ (Kurdistantribune, 15.5.13).

      Die Idee stammt möglicherweise von Exxon und Chevron, die hier das sind, was einst in der alten imperialen Zeit die East-India-Company war. Es sei daran erinnert, dass der Chef von Exxon ein enger Freund von Dick Cheyney ist, die Vernetzung zu höchsten politischen Kreisen von Militär und Geheimdienst sind also exzellent.

    • @enis
      Warum wird die Syrien ohne Assad aus den Geschichtsbüchern ausgelöscht? Sie neigen wie oft zu Übertreibungen… Wenn Assad geht, bekommt Syrien die Chance auf einen Frieden und einer unabhängigen Aufarbeitung des Konfliktes im Interesse beider Konfliktparteien, die Geschichte wird dann nicht einseitig von Assad Diktiert und dem Volk aufgezwungen wie in diktaturen üblich, sondern es werden so beide Konfliktparteien mit einbezogen und am Ende bekommen die Bürger eine echte Wahl ohne das jede fähiger Oppositionelle Politiker von Medien und Geheimdienst klein gemacht wird.
      Ich denke mal Assad wäre ein Märtyrer wenn er sich selbst zurücknehmen würde und die Syrienkonferenz so zum Erfolg verhilft, das würde in der derzeitigen Situation wahrscheinlich wesentlich mehr Menschenleben retten.
      Im Grunde könnte er dann nach Iran, Russland oder Europa ins Exil gehen und seine geknüpften Kontakte zu seiner Partei weiter Nutzen, oder braucht man als fan mehr, in einer Demokratie sollte ohnehin die Macht nicht allein bei den Politikern sondern auch im Volk liegen und wenn man Assad wiederwählen würde, wäre das wahrscheinlich eher eine Fortführung der Diktatur, was sie ja wohl besser wissen als ich.
      Warum keinen Fairen Volksentscheid in Syrien durchführen, ob das Volk es möchte ob Assad zu den Wahlen antritt nach allem, das wäre doch mal Fair und Gerecht, wenn er Recht bekommt, dann muss sich die Opposition fügen.
      Ich denke sie haben wahrscheinlich Angst vor einem Machtwechsel, da sie am liebsten alles beim alten behalten würden und vom Regime als Schabia profitierten.
      Für die Armee dagegen bedeutet es wenn Assad bleibt, das man diesen Kampf womöglich bis zum bitteren Ende führen muss, was mit erheblichen Verlusten auf beiden Seiten verbunden ist.
      Es ist in Syrien eine Simple Rechnung, soll Assad gehen, der von beliebigen Baath Mitgliedern im Denken ersetzt werden kann, oder sollen noch tausende Menschen brutalst zugrunde gehen, da mit ihm kein Frieden möglich erscheint?
      Sie setzen auf letzteren, wahrscheinlich aus Persönlichen Interessen und Gefühlen zu Assad geleitet sind, der sie bisher gut vertrat und berücksichtigte, bei der Opposition haben sie Angst, das man sie nicht vertritt oder sie vielleicht nicht mehr gebraucht werden.
      Ich denke auf dieser Friedenskonferenz die erfolgreich verlaufen muss, sollte ein echter Kompromiss für beide Seiten gefunden werden und beide Seiten müssen auf Maximalforderungen verzichten, das Assad nach 100000 Opfern bleibt ist schon eine hohe Forderung. Ich finde das Assads Zukunft dabei eine Untergeordnete Rolle für beide Seiten spielen sollte und die Opposition im Notfall auch Assad aktzeptieren sollte, vielleicht kann man ja etwas abrücken und ihn verbieten für die nächste Legislaturperiode der Präsident zu werden.
      Was halten sie davon?

    • Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    • Anonymous

      @Markus Schmitt:
      Wenn sie wirklich glauben, dass es hier um Assad geht, dann schauen sie sich doch bitte die Liste der Staaten an, wo die USA ihre Regierungsumbrüche begangen hat.
      Es ist offensichtlich und auch nachweisbar, dass Assad die Mehrzahl der Bevölkerung hat.
      MINDESTENS 50% der Bevölkerung sind auf der Seite von Bashar al Assad. Diese Behauptung stammt von der Qatari Foundation, also dem Kriegsgegner, und ist daher mit Tendenz zur Unterschätzung zu sehen: Es können deutlich mehr sein. Bleibt noch, dass die Mehrzahl der Opposition ebenfalls friedlich ist, und zusammen mit Assad eine Nationale Koalition gebildet haben.
      Schauen sie sich an, dass die Rebellen ohne Auslandshilfe schon längst fertig wären.
      Erstens bekommen sie Schützenhilfe und sichere Rückzugs-/Aufmarschgebiete, in welche sie nicht verfolgt werden können, zweitens bekommen sie Waffen, ohne die sie rein gar nicht kämpfen könnten, drittens bekommen sie Menschen aus dem Ausland, die gezielt und mit großem Aufwand durch al Djazeera, Al Arabiya und viele weitere islamistische Propagandakanäle braingewasht daherkommen, und schließlich bekommen sie Ausbilder, ohne die die Mehrzahl von ihnen nicht wüsste wie zu kämpfen.

      Jetzt hat Assad Präsidentschaftswahlen eingeführt, er hat eine neue Verfassung eingeführt, und die Parlamentswahlen haben ebenfalls schon stattgefunden.
      Es gibt daher mit Hinblick auf die Demokratie KEINE Gründe weiterzukämpfen.
      Tun sie doch, denn sie wissen dass sie in einer Demokratie keine Chance haben zu gewinnen!
      Was wäre die Folge, würde Assad zurücktreten?
      Erstens fordern sie seinen Rücktritt VOR dem Einstellen der Kampfhandlungen, somit würden sie die folgende Instabilität sehr schnell und leicht ausnutzen, zweitens würden neue Forderungen folgen.

      Was ist ihr Ziel?
      Das Ziel der kleinen banalen, meist analphabetischen Djihadisten mit niedrigem Intelligenzquotient ist Friede Freude, Shariakuchen.
      Das Ziel der hohen intellektuellen Leute ist der Cash, den sie für die Revolution bekommen.
      Für einen auserwählten Kreis von Leuten, die seinerzeit den Aufstand der Muslimbrüder in Hama niedergeschlagen haben, geht es um Macht, da sie vom Hafez lieber selbst die Macht übernommen hätten oder durch Assads Liberalisierungsreformen mit ihm in den Klinch gekommen sind. So ziemlich alle Verantwortlichen für das Massaker von Hama sind jetzt auf Seiten der Rebellen.
      Und schlussendlich, und die Partei ist die ALLERwichtigste, geht es dem Westen um neue Dominions in ihrem perversen, großen Spiel.

  • Nobilitatis

    Die Verwirklichung dieses Plans, wenn es sich nicht nur um eine Provokation handelt, ist extrem unwahrscheinlich. Sehr viel wahrscheinlicher ist doch eine Teilautonomie in der Türkei, über die diese dann die kurdischen Entitäten zu Satellitenstaaten macht. Und für einen „Zugang zum Meer“ braucht man gar nicht zu reden, so unrealistisch ist das. Daran hat wirklich gar keiner Interesse, am wenigsten die hinter diesem Spinnennetz lauernde Türkei.
    Ölgeschäfte hingegen, in Syrien ist also Deir ez-Zor gefährdet und im Irak Kirkuk/ Mossul, die möchte die Türkei mitmachen. (Mit Speck fängt man Mäuse und mit Schätzen Osmanen)

  • Franz

    Ist bekannt in wieweit die Stadt(80.000) geräumt wurde? Finden die Kampfhandlungen nur in bestimmten Bezirken statt?

    THX

    • Anonymous

      ja, es wurde geräumt, es gab einen Korridor nach Westen raus (oder Osten?).
      Allerdings durften nicht alle gehen, ein paar müssen/mußten als Schutzschilde für die FSA herhalten.

      fG
      Lurker

  • Anonymous

    „Der britische Muslimrat verurteilte das Verbrechen. „Nichts rechtfertigt diesen Mord. Barbarische Akte können in keiner Weise mit dem Islam entschuldigt werden“, hieß es in einem Statement. Die brutale Attacke habe die Täter „vom Islam ausgeschlossen“, sagte Paul Salahuddin Armstrong von der Vereinigung der britischen Muslime.“
    http://www.taz.de/Mord-in-London/!116718/

    Nichts rechtfertigt diesen (einen!) Mord. Wie viele Köpfe sind in Syrien von solchen Glaubensbrüdern vom Rest des Körpers abgetrennt worden? Waren nicht auch Kinder im Namen Allahs dabei? Wo waren und wo sind die Statements der jetzt so entgeisterten Muslimräte?
    Euer Allah sieht alles, ihr Mörderpack!

    • Nobilitatis

      Wäre das nicht ein Fall für den syrischen Muslimrat?
      Man muss es auch nicht übertreiben mit den Schuldzuweisungen.

    • Franz

      Noeee… Alle Muslimeräte sollten religös motivierte Morde verurteilen und erst recht wenn es sich um solch eine internationale Front handelt. Das fordere ich von allen Religions- Führern, Verbänden oder was auch immer.

    • DerBaske

      @Anonym
      100% agree

      @Nobilitatis
      was in London passierte, war keine „britisch-motivierte“ Tat sondern eine islamistisch-motivierte. Es gibt keinen britischen Islam, einen syrischen Islam oder einen belgischen Islam. Wird im Namen des Islam schindluder betrieben so muss man als islamischer Rat darauf reagieren. Völlig wurst, ob man in London, Kairo oder Sidney seinen Geschäftsstelle hat.

    • Nobilitatis

      @Baske:
      Das ist Unfug. Es gibt keinen islamischen Rat mit Zuständigkeit „weltweit“. Das wäre schon praktisch unmöglich. Schauen Sie doch mal in die vielen Länder mit islamischen Mehr- und Minderheiten! Wenn man sich zu jedem Fall äußern müsste, wieviel Lebenszeit bleibt da denn noch? Ich könnte mir allenfalls ein allgemeines Statement vorstellen, das Gewalt im Namen des Islam generell verurteilt. Wenn ich mir aber den Koran und die Entstehungsgeschichte des Islam anschaue, wäre so eine Aussage absurd. Wenn er nicht mit Feuer und Schwert durchgesetzt worden wäre, gäbe es keinen Islam.

  • Anonymous

    Sehr geehrter Herr „Markus Schmitt“,

    Sie und „Ihre Auftraggeber“, von „Jenseits des Teiches“, oder des „Kanals“, je nachdem wie die Sichtweise ist, haben EINFACH, verloren ??

    Kapicho ???

    Die DENKWEISE, der „Herren und Damen“, welche den „Westen“, oder „Weltgemeinschaft“, egal welches NEUSPRECH IHR, genau IHR versucht, unter der Tischdecke, hervorzuzaubern, ging nicht auf ??

    Bei Ghaddyfys Ermordung in Libyen, im Auftrage, DEINER Herren, hat es zum LETZTEN Mal, geklappt ???

    Und ganz EINFACH gesagt, Wlaimir Putin und Xi Jinping, haben EUCH, gesagt, WO es in Zukunft langgeht…. ??

    IHR, die Adepten der FED, sowie der CITY of London, werdet EUCH, umgewöhnen müssen…

    Das Geschwätz, „Menschenrechte, Freiheit, Demokratie usw.“, um im Sinne der Angloamerikanischen Plutokratie, die Welt zu beherrschen, ist gerade in Syrien „gestorben“…

    Vergessen Sie Ihre Phrasen, von „US-Demokratie“, 2 Parteien, alle Beide gekauft, bzw. beherrscht, von 200 US-Angloamerikanischen Familien sowie der FED und die dahinter stehenden Banken ??? WEM GEHÖREN DIE ?????

    kauft EUCH, NIEMAND mehr ab…..

    Wollt IHR, es ECHT wagen ???

    Die Figuren stehen, dann mal los ??? (Da nützen auch die 2 US-Atom-U-Boote im Mittelmeer nichts mehr….)

    Verstanden ???

    • Auch wenn Sie sich einer „heftigen“ Wortwahl bedienten, stimm ich Ihren Aussagen insofern zu, als das es wünschenswert wäre, wenn Ihre Erkenntnisse bereits unumstößliche Realität geworden wären. Das sind sie leider (noch) nicht. Denn bevor es soweit ist, ist davon auszugehen, dass die von Ihnen angesprochene Plutokratie noch einige Hebel in Bewegung setzen wird, um ihren Untergang zu vermeiden. Sehr zum Bedauern der gesamten Menschheit. In diesem Sinne wünsch ich mir, das Ihre Analysen – ohne den zu befürchtenden Endkampf – das Licht der Realität erleben.

    • Sehr geehrter Herr Anonym,
      Ich habe keinen Auftraggeber jenseits des Teiches oder überhaupt, das können sie mir glauben. Ich Handele und bilde mir meine Meinung nach eigenen ermessen was anscheinend viele normale Deutsche verlernt haben, ich denke das die meisten hier entweder zu Assads Schabias gehören oder zur Organisierten Elektronischen Armeen sich zusammenschlossen um der Welt die Stirn zu bieten und zu zeigen wie toll dieses System ist, das hat sich Assad wahrscheinlich auch etwas kosten lassen.
      Ich habe schon mal die Oppositionellen nicht zum Kämpfen gedrängt, bin aber für den friedlichen Widerstand gegen Assad euern Götzenbild den mache wohl sogar als Madhi anbeten.
      Gaddafis Ermordung war vielleicht nicht schön aber gerecht und so konnte dieser Krieg enden, vielleicht hätte man besser in Libyen Bodentruppen einsetzen sollen und ihn besser vor Gericht stellen sollen, aber von kaltblütigen Mord kann man in so einem Krieg wohl wirklich nicht sprechen, wo Gaddafi mehr als genug Menschenleben auf dem Gewissen hatte. Übrigens hat dies Russland, China und Deutschland im Grunde mit Unterstützt ohne den verlauf zu kennen, durch ihre Enthaltung. Bei Assad gab es vielleicht einige die hier in Deutschland von Sturz redeten, doch eine Intervention war schon zu beginn relativ unwahrscheinlich Russland und China haben sich nun welt-politisch und Wirtschaftlich ins eigene Fleisch geschnitten, indem sie auch jegliches Recht im Umgang mit Assad verzichteten und nicht nur was auch richtig war, gegen eine Intervention sich stellten, nein, man hat ihn auch noch vor dem Internationalen-Gesetz bewahrt trotz offenkundiger Verbrechen und von ihm keinen gerechte Kompromissbereitschaft mit der Opposition verlangt.
      Die Syrer sollen ruhig ihren Götzen/Satansgalionsfigur anbeten und dann werden sie schon sehen was sie davon haben, diese Lästerung forderte im Grunde viele unschuldige Menschenleben die ohne Assad jetzt noch ein glückliches Leben führen würden.
      Die Welt zu beherrschen, das brauchen wir hier gar nicht und das will jeder einzelne diese Einzelführer wie man gut erkennen kann, ich für meinen Teil bin zufrieden wenn die Welt einigermaßen friedlich ist und die Diktaturen nach ihrem natürlichen Tod ins Feuer kommen und die Welt auch die Syrer in Frieden lassen und irgendwann mal ihr Volk in Frieden das ausgebeutete Reich überlassen werden.
      Menschenrechte, Freiheit und Demokratie sind schon lange in Syrien ein Inbegriff dessen wogegen man kämpft, nur habt ihr auch gute Leute Vernichtet und bekämpft die friedlich ihr Mitspracherecht einforderten, wegen einer beschissenen Person und zwar den Assad.
      Mir ist es auch egal was für Banken nun die Herrscher an der Macht halten hier, was wahrscheinlich eine starke Einbildung ihrerseits ist, da diese schon im Dienste des Volkes stehen und nicht mal so ein paar Leichen auf eigenen Land erzeugen können wie es ein Diktator kann, wir haben Arbeit und verdienen ein relativ gutes Geld hier, da muss man auch ein paar Hochverdiener verkraften können die ja hoffentlich mit ihren Vermögen dann auch mal die Armen unterstützen und die Arbeitnehmer absichern.
      Was wollen wir wagen?
      Es wäre für die Nato wohl möglich Syrien zu erobern, doch im Gegensatz zu Assad ist man sich hier einigermaßen bewusst darüber, das durch einen großen Krieg das Leid der Unschuldigen nicht gelindert wird.
      Das einzige was ihr wollt ist Macht, da ihr euch nicht dem friedlich gesinnten Ländern unterwerfen und in allem westlichen die USA erkennt, stattdessen wurde in Israel, Irak und Afghanistan dort der Terroristische Wiederstand mit Antiwestlicher/Antiisraelischer Propaganda überzogen was für menschen die die Menschenrechte und das Leben hier kennen nur Teufelswerk sein kann, lieber hällt man sich an echte Terroristen und in Syrien wenns mal nach hinten losgeht, dann stellt man sich hin als der Unschuldige, der sich gegen Terror verteidigen müsse da ja keine Wahl bleibt, da Assad als der beste Mann im Volk keine alternative bleibt also das Opfer ist.

    • ISKANDER

      @Markus
      ich finde es ziemlich platt, das du die aktiven Blogger hier der Schabiha und/oder der organisierten elektronischen Armee zuordnest.
      Erinnere dich, das ich hier die Ansicht, das du offensichtlich ein bezahlter Störenfried bist, anhand deines psychol. Profiles, revidierte?
      Das gebot die Fairness, eine Ansicht auch öffentlich zu äußern, wenn man sie als gesichert erkennt.
      Nun aber greifst du in die Mottenkiste und schwafelst solch einen Unsinn.
      Du darfst dich nicht wundern, wenn du Zug um Zug zu deiner erkannten Naivität auch noch den Rucksack der Ignoranz wieder schulterst.
      Realisiere bitte, das hier Menschen schreiben, die meilenweit mehr persönlichen Bezug zum Drama haben und genieße es, informiert zu werden. Stelle deine Fragen, aber labere uns nicht mit Staatspropaganda des Berliner Regimes zu.

    • @iskander
      danke für die Info.
      Was Enis angeht hatte er in einen vorherigen Kommentar einmal gesagt das ich ruhig schabiha zu ihn sagen kann oder so. Von daher dachte ich bei ihm schon, das er vielleicht zu dieser Gruppierung gehört, was mich auch nicht stört.
      Ich versuche mich zurückzuhalten, aber ich vertrete sonnst meine Meinung, sehe Berlin auch nicht als Regime trotz das man vielleicht nicht alles richtig machte und den Konflikt so leider wahrscheinlich zeitweise verschärfte. Ich denke im allgemeinen machte man leider Fehler im Umgang mit dem syrischen Konflikt, doch meiner Meinung von vielen Seiten, da man sich in der Syrienfrage lange nicht einig war und leider dann Waffen lieferte, jetzt zur Friedenskonferenz sollte man die Differenzen im Sinne der syrischen Bevölkerung mal hintenan stellen, damit diese Erfolgreich verläuft und beiden Seiten eine Chance bekommen irgendwie heil aus der Sache zu kommen, was im Interesse aller Syrer ist.
      Ich realisiere das es hier Menschen gibt die mehr persönlichen Bezug als ich haben, da ich das Land auch nicht bereiste und keinen direkten persönlichen Bezug habe.
      Danke sonnst für dein Verständnis.
      Du hast schon recht, war vielleicht etwas überzogen von mir mit dem Kommentar.
      Ich habe mich nun entschlossen an Misereor und Ärzte-ohne-Grenzen zu spenden, danke dir noch einmal das du dir die Mühe hier machtest um zum Spenden zu motivieren.

    • Nobilitatis

      Ich kann nur nachdrücklich Mitlesende vor Spenden an „Ärzte ohne Grenzen“ warnen! Diese betreiben eine Reihe Feldlazarette der Rebellen. Davon kommt nichts bei syrischer Zivilbevölkerung an!
      (Davon abgesehen ist Herr M.S. sowieso eher ein Beispiel wie es nicht geht.)

    • ISKANDER

      @Warnung:
      Wer über NWO Kanäle spendet, zb. auch Miseror und Co. kann gleich nach nach Katar zum Fettsack Geld schicken – sofern ihm das gelieferte Erdgas noch zu billig scheint.
      Nobilitatis hat vollkommen Recht!
      Finger weg von dieser Form des Ablasshandels.

  • Enis

    @Markus
    Ich halte nichts davon! Vergiss einfach deinen Traum vom Assads Rücktritt! Hast du irgendwie ein Morbus Assad? Der Mann hat Syrien während der stürmischsten Zeit geduldig, klug und mit tapferer Entschlossenheit manövriert. Jetzt wo die Lage sowieso wieder relativ unter Kontrolle ist, kannst du das einfach mal vergessen mit dem Rücktritt! Schau mal, während deine Politiker in der Syrien-Frage wie Chamäleons sich ständig der Wetterlage einrichten, zieht er eine glaubwürdige Politik gradlinig durch! Nach einer kurzen Verwirrungsphase hat er die Dimension dieser Verschwörung realisiert und seinen Weg für die Lösung der syrischen Krise deutlich markiert! Politische Reformen, ohne Kompromiss in der Terrorbekämpfung.
    Z.B.: Das Monopol der Baath wurde gekippt. Es entstanden ca. 12 neue Parteien. Kurden bekamen (zugegebener Weise etwas verspätet) syrische Pässe. Es gab Wahlen. Oppositionelle bekamen 3 Minister. Man hat ein neues Mediengesetz verabschiedet. Es gab ein neues dezentralisiertes Kommunalgesetzt, das den Provinzen starkes Mitgestaltungsrecht einräumt. Es wurden mehrere Amnestien erlassen. Es wurde ein Komitee gebildet für die Nationale Versöhnung, sowie ein Komitee für die Vorbereitung eines umfassenden Dialogs mit Revision der Verfassung und Durchführung von neuen Wahlen inkl. Präsidentschaftswahlen.
    Doch wer sagte immer Nein zum Dialog? Antwort überflüssig.

    Du deinem Vorwurf ich würde aus Eigeninteressen an Assad festhalten. Was für Interessen? Falls du wirtschaftliche meinst, dann absolut das Gegenteil. Da müsste ich einen möglichst raschen Sturz von Assad unterstützen. Denn mit einem raschen Sturz von Assad werden die Bodenpreise in Antakya aus dem Boden schiessen! Wir wären die grossen wirtschaftlichen Gewinner des aggressiven türkischen Aktivismus in Syrien! Schon jetzt könnten wir unsere Wohnungen für das 5-Fache an syrische „Kriminaltouristen“ vermieten. Aber die kommen da nicht rein, selbst wenn wir die ganze Welt bekommen würden! Verrat an die eigenen Wurzeln und an eigene Ideale lässt unser arabisch syrischer Stolz nicht zu! Lieber hungern als Verräter und Ausverkäufer an die Macht!

    Wenn diese Hymne auf Arabisch läuft, dann steht sogar das Wasser still:

    Beschützer des Heimatlandes,
    Frieden sei mit euch!
    Unser stolzer Geist wird nicht unterworfen werden,
    die Wohnstätte des Arabismus ist ein geweihtes Heiligtum,
    so wie der Thron der Sonnen ein unüberwindliches Reich ist.
    Die weiten blühenden Ebenen Syriens sind wie erhabene Türme,
    sie ähneln dem leuchtenden Himmel mit dem Glanz seiner Sterne.
    So ein Land, das blüht durch das Leuchten seiner Sonnen,
    ist so wie ein Himmel oder sogar der Himmel selbst.

    Komm mir nicht mit arabischem Nazi! Eure Pseudolinken haben nicht mal so viel Toleranz gegenüber anderen Menschen wie wir! Jeder Mensch, ob schwarz oder weiss, Muslim oder Christ ist herzlichst willkommen, solange er die Souveränität dieses Landes nicht antastet. Das Symbol dieser patriotischen Einstellung ist Assad. Assad oder schleichendes islamistisches Mittelalter?

    • Ihr seid wirklich geduldig mit Markus. Ich verfolge den Blog ja noch nicht so lange, musste aber leider schon feststellen, dass er nicht nur wenig von der Materie versteht, sondern – und das ist viel schlimmer – völlig unbelehrbar ist. Konsequenz: einfach ignorieren. Eine Zeitverschwendung sich damit auseinanderzusetzen!

      Zur Regierung in Syrien: Dass Reformen nötig sind, bestreiten wohl wenige. Es kann aber nicht erwartet werden, dass die von außen ins Land getragene Destabilisierung und Aggression diese Reformen beschleunigen könnte, im Gegenteil. Es sei darauf hingewiesen, dass in einer ähnlichen Situation, wie sie gerade in Syrien herrscht, auch in Deutschland Notstandsgesetze gelten würden, Freiheit und Demokratie wären beschränkt.
      Auch für Syrien muss gelten: erst Ordnung und Sicherheit herstellen, dann die nötigen politischen Reformen durchführen, die Einheit und inneren Frieden des Landes nachhaltig sichern.

    • @enis
      Ich finde das man Assads Rücktritt nicht wie die Opposition gedenkt als Vorbedingung für Verhandlungen machen sollte, doch Inhaltlich sollte man sich sehrwohl mit diesen Thema auseinandersetzen, da Assad eben der Faktor ist der Syrien momentan Teilt und nicht eint.
      Jeder vernünftig denkende Mensche sieht das auch ein doch es gibt eben auch unverbesserliche Assadtreue, die besser bei einer Fußballmannschaft aufgehoben wären, die sie zujubeln und Fans sein können mit allem was dazugehört als bei einen blutigen Diktator ihre Fürsprache einzulegen.
      Ich denke das Assad für euch eine Götzenfigur ist, wie es das Goldene Kalb bei Moses war, falls ihr die Geschichte kennen solltet.
      Ich denke das ein Rücktritt wenn am Ende von Verhandlungen stehen muss, aber man auch so ehrlich und ernsthaft sein sollte die Opposition nicht auszunututzen oder diese gar einzureden, das ein Rücktritt Vorbedingungen für Verhandlungen sein muss, was ich von Menschen wie euch mich irgendwie vorstellen kann, das man selbst Friedensverhandlungen nur zu seinem politischen Vorteil nutzt, da man die Opposition dazu bringen versucht, erst gar nicht daran teilzunehmen.
      Das ist übrigens keine geradlinige Politik, das ist Krieg eines unverbesserlichen Diktators mit hilfe anderer Willigen Diktaturen denen im Grunde ihr Volk und das Leid nicht so wichtig sind und es um ihren Geopolitischen Einfluss geht.
      Ich frage mich auch wer Nein zum Dialog sagt und ob man der Opposition überhaupt eine Bühne lässt wo sie ohne negativen Einfluss des Geheimdienstes politisch sich aufstellen können ohne in Extreme Positionen zu verfallen, was womöglich vom Regime politisch gewollt ist.
      Was für Interressen, sie sind wie sie sagen ein Schabia oder wie auch immer sich diese Geister nennen. Sie hätten durch den Machtverlust Assad womöglich ihren Job zu verlieren, da man sie dann womöglich nicht mehr braucht, also würden sie ihre Identität verlieren, wofür sie und andere zum Kampf womöglich bereit sind und gerne Öl ins feuer gießen wenn es ihren Interessen dient. Ob sie nun der Wohnungsverkäufer oder Wirtschaftsfachmann sind, im Grunde profitierten sie vom Regime, was viele der Menschen die fast alles verloren haben auf Oppositionsseite nicht von sich behaupten können.
      Sie werden wohl auch sicherlich nicht Hungern müssen, ihnen geht es schlicht um die Macht die sie dem Syrischen Volk nicht zusgestehen, sonnst würden sie sich vor einem Abgang Assads auch nicht versperren, da im Endeffekt Assad doch auch nur eine Marionette des Baath Regime ist und ersetzt werden kann, wie man jeden Menschen ersetzten kann.
      @jowi
      unbelehrbar, warum denkt ihr eigentlich hier die einzigen zu sein von denen man etwas lernen kann? Ich meiner Meinung häufig auf andere ein, doch wenn es um den Kern geht, dann weicht man mir arrogant aus und es kommen Leute wie sie, die wohl auch mit einer politischen Vereinigung angehören und ihr sprechen einstudiert ist und kritisieren auf diese Weise.
      Im Gegenteil, Assad und sein System hatten nie vor echte Kompromisse zu machen, weshalb man Assad zu beginn des Konfliktes als den Guten und das Regime als das Schlechte darstellte. So hat man diesen Krieg eigentlich erst herausgefordert.
      Was sie denken was für Syrien gelten soll ist finde ich ein einziger Widerspruch. Sie versuchen eine Ordnung untern einen potentiellen Mörder wie Assad herzustellen, das ist so als ob ich zu einem Mörder sage, du sollst nicht morden, schau dir Assad dein Vorbild an. Aber ihr wollt wohl nicht verstehen und tut wahrscheinlich alles damit dieser Krieg noch lange so anhält da ihr euch mit nicht weniger als Allem zufrieden gebt, am besten noch mehr Macht als vor dem Konflikt, als die Menschen mehr Demokratisch mitbestimmen wollten. Die Aufgabe der Armee und Geheimdienst sollte sein die Bevölkerung und nicht dem Diktator zu schützen, aber nun ja.

    • Enis

      @Markus
      Kennst Du das Sprichwort „Man hat den Esel 30 Jahre in einem goldenen Käfig gehalten, der Esel blieb ein Esel“.
      Ich mache jede Wette du bist bei den Zeugen Jehovas, oder Scientology?
      Wie passt sonst deine verwirrende Meinung zusammen: „Ich finde das man Assads Rücktritt nicht wie die Opposition gedenkt als Vorbedingung für Verhandlungen machen sollte… Ich denke das ein Rücktritt (wenn) am Ende von Verhandlungen stehen muss…“ heee??
      Etwa im Sinn ich glaube zu glauben, dass ich nicht glaube zu glauben??

      Du bist ein Sinnbild für eine verwirrte Gesellschaft, die in ihrer Verwirrung so fest daran glaubt sich nicht irren zu können. Schon traurig, dass ein Geist wie mich so beweglich ist, die Wahl eines Volkes akzeptieren zu können. Du aber willst nicht mal, dass das Volk über die Wahl entscheiden darf!

      Du hast dir wirklich ein paar Wachprügel verdient!

    • @enis
      Das Baath Regime hat nach 40Jahren Diktatur erreicht das Syrien zum Teil noch so rückständig ist das diese Gewalt möglich erscheint, sonnst würde es diese Gewaltausbrüche nicht geben. Vielleicht hat dies Gründe, da die Menschen ein Leben lang den westlich und Israelhass von Iran und den Medien eingedrillt bekommen haben und keine friedliche Einheit möglich war, dies könnte wohl für einen weiten Teil des Arabischen Raums gelten, also ist Syrien da kein Einzelfall. Ist es das was sie in Syrien verteidigen, ihre Persönlichen Feindbilder? Ich denke beide Seiten gleichermaßen tragen Schuld und Verantwortung für das was geschehen ist, auch das Ausland und nicht zulettz wir die die Waffenlieferungen durch unsere offene laute Diskussion womöglich erst ermöglichten, da wir zu stark auf die Vorschläge unserer Arabischen Partner eingegangen sind, die es meines Erachtens so hinstellten als ob eine Bewaffnung der Opposition die Gewalt reduziert, wofür diesbezüglich sich unsere Medien wirklich nicht hätten hergeben sollen.

      Ich denke das hier ganz klar ein allgemeines religiöses Problem vorliegt und zwar ein Muslimisches, auf der einen Seite die gewaltbereiten Mulime die Jesus mäßigende Worte nicht mehr vernehmen und bereit sind ihr Leben wegzuwerfen indem sie den Koran wortwörtlich nehmen , auf der anderen Seite Assad und sein Regime das ebenso nur wenig mäßigend auf den Konflikt einwirkt und eine ähnliche Einstellung aufzuweisen haben. Das Ergebnis ist wohl gegenseitige Ignoranz also zwei Dickköpfe die aufeinanderprallen, was dazu führte das sich die friedlich gesinnten Menschen in ihrer Angst zurückgezogen haben und sich immer mehr Extrempositionen ausbilden, und dabei neutrale Stimmen völlig Ignoriert werden und es nur noch um Propaganda in Foren nicht mehr um einen Konsens, Gemeinsamkeiten und Lösungen geht.
      Kennst du den Spruch:“Der Klügere gibt nach.“ Assad könnte als schon nachgeben wenn die Opposition nicht bereit und fähig dazu ist, doch hier gilt wohl auch „Esel bleibt Esel“, da stehen sich wohl zwei Ideologisch verblendete Parteien gegenüber und Assad der „Christenfreund“ machte schon mal klar, das diese für einen Muslimischen Staat nicht in frage kommen den Präsident werden zu können, militärisch möchte man aber gern auf diese zurückgreifen können.
      Ich bin Christ, bei uns kommen zwischendurch die Zeugen Jehovas vorbei und ich denke da könnten auch sie einiges Lernen. Scientology kenne ich dagegen nur vom lesen und hören, aber ist sicherlich auch interessant.
      Übrigens Enis, ich möchte das das Volk entscheidet, wenn ich aber hier mit einem Volksentscheid daherkomme, dann wird das von ihnen Ignoriert, da es ihnen wohl auch nicht darum geht was das Volk für richtig hält. Ich für meinen Teil wäre für einen einfachen Volksentscheid, was man zu den Verhandlungen bei der Friedenskonferenz vom Regime fordern könnte, also nicht in einem Teil des schon gedanklich geteilten Syrien, sondern in Oppositions und Regierungsgebieten mit Einbezug der syrischen Flüchtlinge. Also wäre dann Assads Rücktritt auch keine Vorbedingung mehr und das syrische Volk würde einen Vertrauensbeweis für die Person Assad selbst erbringen und entscheiden. Von daher möchte ich es das das Volk entscheidet, ich möchte aber ungern bis zu den Wahlen 2014 abwarten bis vielleicht Frieden möglich wird, sondern würde mir eine zeitnahe Belegung des Konfliktes wünschen.
      Was halten sie von einem Volksentscheid, der in erster Linie darum geht, ob Assad zu den Wahlen 2014 antreten darf, auch wenn ich kein Wähler von ihm bin und mich unter seiner derzeitigen Politik sicher fühle und denke nur er kann die Sicherheit wiederherstellen, dann wähle ich ihn, wenn nicht dann eben nicht.

    • @enis, MARKUS IST EIN EVANGELIKALER/Freikirchler.
      Unschwer erkennbar. Aber mit zugebibelten zu diskutieren ist schwieriger wie einen Pudding an die Wand zu nageln.

      @Admin
      Ich beantrage die Löschung seiner Endlossermonen.
      Er passt hierher wie eine Zecke auf die Haut.
      Andauernd demonstriert er uns die Umkehrung der Werte, zeigt sich Fakten resistent und steht 100% gegen die Stoßrichtung des Blogs!
      Keiner der Kommentatoren! kann die kindliche Meinung von Markus unterstützen. Da er dies nicht akzeptiert, unablässig Texthalden ins Forum hämmert statt endlich zu schweigen und mitlesen geht er verschiedensten Kommentatoren auf den Keks.
      Der Schritt ist zwar drastisch aber mir stinkt dieses Kind gewaltig!!!

    • Enis was spricht für so einen Weg den Konflikt zu belegen?? Mir kommt es so vor als ob sie und andere hier einzig über militärische Wege diskutieren und anderes generell ablehnen oder weghören, also ich stoße hier oft auch auf starke Ignoranz, die man mir ständig vorwirft.
      So ein Volksentscheid, wäre finde ich ein deutliches Signal für Opposition und Regierung und würden den Syrien eine echte Wahl geben. Warum unterbreitet man der Opposition im Land nicht so einen Vorschlag und andere konstruktive Gedanken über Foren etc. um etwas Ruhe in die Lage zu bringen und Kompromissbereitschaft zu erzeugen, damit die Opposition an der Konferenz sicher Teilnimmt, eine friedliche Lösung zustimmt und dabei von der Maximalforderung also einen sofortigen Rücktritt abweicht? Da dies aber hier aber schon im Ansatz ignoriert wird, frage ich mir ob man für Lösungen auf Regimeseite eigentlich offen ist, oder dies generel ablehnt, da man sich keinen Erfolg für das Regime davon verspricht.
      Warum Ignorieren sie das und unterstellen mir ich wolle das syrische Volk nicht mit einbeziehen?? Sicher ist dies in gewissermaßen auch eine Rücktrittsforderung, aber ein Weg einen Kompromiss zu schaffen, der aufgrund der schwierigen Situation finde ich gerecht ist und beide möglichen Ergebnisse hinnehmbar sein müssen.

      Und ich hoffe doch sie behalten die Wachprügel für sich und sehen das als Versuch von mir hier etwas konstruktive Kritik einzubringen und den Dialog zu Fördern. Bitte nicht alles gleich persönlich nehmen…

    • Anonymous

      @jowi
      ja, die Kommentatoren sind wirklich mit dem Markus S sehr langmütig.
      Das zeugt davon, dass sie wirklich im großen und ganzen friedliebend und positiv eingestellt sind und das gute im Menschen sehen (sogar im Markus S). Würde Markus S. seine Kommentare genauso negativ und Sturr in einem FSA Forum einbringen, die hätten ihn bestimmt aufgesucht und auf ihre Art zur Ruhe gebracht. Markus S. kann froh sein, dass er in einem Pro Syrien/Pro Assad Forum agiert.
      Ich lese seine Kommentare allerdings schon seit langem nicht mehr und würde dass allen anderen auch vorschlagen.
      Die tägliche „Lektüre“ diese Blogs ist jedenfalls sehr informativ und wirklich lesenswert – macht weiter so (bis auf Schmittchen).
      Danke
      habkind

    • Enis

      @Markus
      Dein Vorschlag ist reiner Zeitvertrieb und ebnet einzig den Weg in die Anarchie. Es entstünde ein Machtvakuum. Ein zweites Libyen. In so einer Situation können nur Terroristen gewinnen. Syrien würde lange nicht mehr zu sich kommen. Man sieht ja was die Opposition schon jetzt unter sich für Streitigkeiten abliefern.

      Zuerst muss ein umfangreicher Dialog her mit Vereinbarungen über eine neue Verfassung, politische Staatsform und ein neues Wahlgesetz. Danach sollte das Volk durch ein Referandum alles absegnen.

      Danach kann jeder, der sich zutraut als Kanditat für das Amt des Präsidenten bewerben.

      Dass laut aktueller Verfassung der Präsident zwingend ein Muslim sein muss finde ich auch ein absoluter Schwachsinn! Ich bin überzeugt, dass dieser Artikel gekippt wird. Denn innerhalb der Regierung gab es kritische stimmen dazu.

      Die syrischen Christen sind vorbildliche Patrioten! Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil des pluralistischen Syriens! In der Armee sind sie zum Glück auch auf höchster Ebene vertreten! Sie opfern für Syrien viel und sollen in allen Ebenen gleichberechtigt vertreten sein. Auch als mögliche Präsidentschaftskanditaten!

    • aber nein markuslein, du oberpfeiffe. die ganze syrische gesellschaft will deine lieben terroristen von al-nusra und co. loswerden. sogar alte und veteranen die eigentlich nicht mehr an der front stehen können, bitten darum irgendwie nützlich zu sein und sei es nur um die schuhe der soldaten zu putzen.

      es ist aus, sieh es endlich ein.

  • @Enis
    im verdeckten Unrechtskampf vieler Nationen gegen die Souveränität und Eigenständigkeit Syriens schlägt mein Herz auf Seiten des Löwen von Damaskus!
    Deine Zeilen zu lesen macht froh und zuversichtlich. Wann immer Du in meinem Lande bist, werde ich gerne meine Tore für Dich und Deinesgleichen öffnen.
    Walter aus Österreich

    • Nichtglauber

      Enis, stimmt das?
      Wäre ein weiterer deutlicher Beleg für einen Umschwung der Großwetterlage. Wenn wirklich was dran wäre.
      http://www.dw.de/t%C3%BCrkei-%C3%BCberdenkt-ihre-syrien-politik/a-16833975?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

    • Enis

      Nichtsglauber,
      Ein türkischer Journalist konfrontierte Erdowahn in den USA mit folgender Frage:
      „Kann man sagen, dass die sich die Position der Türkei in der Syrienfrage geändert hat?“, Erdowahn erwiderte „Ja man kann sagen, dass es eine Änderung bzw. Revision unserer Position gegeben hat“.

      Bezüglich dem Anschlag in Reyhanli; das ganze Volk weiss wer dahinter steckt, nur die Regierung kann nicht mehr ihr Gesicht verlieren und zurückspulen! Ich habe ja über die gehackten Geheimdienstunterlagen durch Redhack berichtet gehabt. Gestern hat ein Minister die Echtheit der Unterlagen bestätigt, indem er sagte die Dokumente seien von einem Sicherheitsdienstmitarbeiter mit dem Handy fotografiert und an Redhack per Email zugespielt worden! Das ändert aber nichts an der Wahrheit der wirklichen Attentäter, die Nusra-Front!

      Markus,
      während du schläfst wird die Gesellschaft offensichtlich auf allen Ebenen getürkt! Aber man bildet die Meinung lieber beim Bild.

  • Anonymous

    @Anonym24. Mai 2013 01:02
    Der Kampf da unten ist mehr schwarz-weiß als gemeinhin berichtet wird. Warum stehen wohl in der westlichen Welt genau die Ethnien und Gruppierungen mit hohem Ethos und starkem nationalem Widerstand (Partisanentum) auf der Abschussliste?
    Weil genau die einer kapitalistischen Weltregierung im Wege stehen,
    siehe auch hier am Bsp Serbiens:
    http://www.strategic-culture.org/news/2013/01/29/serbia-nato-
    uranium-embrace.html
    Komisch dass das heutige ‚demokratische‘ Europa genau diesselben Widersacher hat wie Nazideutschland, also zB Serbien und Belarus.
    Der Westen nimmt immer Partei für die Seite mit weniger Idealen und Zusammenhalt. Das ist eine gezielte Selektion, durchaus mit biologischen Effekten, wenn man mal den Einsatz von Uran mit bedenkt. Gruß, Radostin

    • Nobilitatis

      Kaufen Sie sich ein neues Geschichtsbuch. Die Widersacher von Nazideutschland waren zuerst die Staaten, die vom Versailler Friedensvertrag profitierten und deutsche Minderheiten schlecht behandelten, also zuerst Polen, Tschechoslowakei und Frankreich, später waren das damit verbündete Großbritannien, die Sowjetunion und USA. Jugoslawien (nicht Serbien) war ursprünglich sogar Verbündeter und Weißrußland gab es gar nicht. [stark vereinfachte Darstellung]

  • Evident ist die gezielte Transformation des politischen Bewusstseins der Bürger hin zu personenbezogenem Denken, weg von systemischer Analysefähigkeit und Denken in Zusammenhängen. Das ist gewollt. Das wird massiv jeden Tag praktiziert, in den Massenmedien. Die Menschen sollen keine strukturellen Zusammenhänge oder Systemlogiken erkenennen, sie sollen sich an Personen abarbeiten, an personalem Verhalten und individuellem Irrsinn. Die Betonung und ständige Bezugnahme auf Assad, wie Ahmadinedschad und vorher Gaddafi, Milosevic, …. dient der Verschleierung der tatsächlichen organisatorischen und politischen Verhältnisse in dem Land. Es soll nicht mehr gefragt werden nach tatsächlichen Macht- und Herrschaftsverhältnissen, Form und Qualität der Demokratie, Werte und Grundprinzipien, Verfassung, soziale Systeme, soziale Absicherung der Bevölkerung…

    Um diesen Propaganda-Spin effektiv ins Leere laufen zu lassen, reicht es darauf hinzuweisen, dass gegen diesen barbarischen faschistischen Angriffskrieg viele syrische staatliche Entscheidungsebenen, Verantwortungsträger und Gremien, und Organisationen vertrauensvoll zusammenarbeiten müssen um einen nachhaltigen Widerstand leisten zu können und durch die syrische Volksarmee Wirklichkeit werden zu lassen.

    Danke an Kaumi, Enis, etc. für die Infos

    • ISKANDER

      @Alter Anorak
      Du bringst es mit wenigen Worten auf den Punkt und findest den Bogen zum Problem in „unserem“ Lande.
      Bravo und Danke.
      TomGards Botschaften würden für diese Botschaft mehrere DINA4 Seiten benötigen und am Ende endete es doch nur in diffusem Weltschmerz.
      Dein Nick ist übrigends raffiniert….

  • Der Bürgerkrieg 1918-1922 in der neugegründeten Sowjetunion wurde gegen eine Koalition aus diversen europäischen Truppen geführt. Dieser Krieg führte die Revolution zuende und war der Geburtshelfer des „Sozialismus in einem Staat (Lande)“

  • Anonymous

    Liebe Leute,
    ich bin zwar nur Mitleserin, aber die Seite ist eine der wichtigsten für mich. Dieses Schmittchen-Schleicher stört enorm, der holt sich hier seitenweise einen runter, keiner will’s, ich les es nicht, aber er kostet doch Nerven, Zeit und Kapazität – haweg mit ihm – meiner bescheidenen Meinung nach. Soll er sich woanders an der Nudel spielen …
    Soja Kosmos

    • Anonymous

      Ich bin mit Markus Schmitt nicht einer Meinung, allerdings sollte man hier nicht so mit Kritik umgehen wie die Tagesschau.
      Gruß,
      Jones2theBones (habe schon vorher ein paar Beiträge unter Anonym hier gepostet)

  • Anonymous

    Och, ich finde eine Meinungsvielfalt hier ganz gut, auch wenn mich persönlich das Gelabere von Markus Schmitt auch stört.
    Man kann es ja als solches bezeichnen und im Übrigen auf Noam Chomsky’s hervorragende Analyse von Methoden der Medienmanipulation verweisen. Einiges davon wird man auch hier finden.

    1 – A STRATEGY OF DISTRACTION.

    The key element of social control is the strategy of distraction that is to divert public attention from important issues and changes decided by political and economic elites, through the technique of flood or flooding continuous distractions and insignificant information. The strategy of distraction is also essential to keep the public interested in the essential knowledge in science, economics, psychology, neurobiology, and cybernetics. „Keep the public’s attention distracted away from the real social problems, captivated by issues of no importance. Keep the public busy, busy, busy, no time to think, back to the farm and other animals (citing text ’silent weapons for quiet wars). „

    2 – CREATE PROBLEMS AFTER OFFERING SOLUTIONS.

    This method is also called „problem-reaction-solution.“ This creates a problem, a „situation“ due to cause some reaction in public, so that it is the principal measures that want to accept. For example: let develops or intensifies the urban violence, or arrange for bloody attacks, so that the public is the principal of safety laws and policies to the detriment of freedom. Or also: create an economic crisis to accept as a necessary evil recession of social rights and the dismantling of public services.

    5 – ADDRESSING THE PUBLIC AS younger children.

    Most of the advertising directed at the general public uses discourse, arguments, characters, and particularly children’s intonation, often close to the weakness, as if the viewer were a very young child or a mentally impaired. The more you get bringing mislead the viewer, the more it tends to adopt an infantile tone. Why? „If you address a person as if she had the age of 12 years or less, then, due to suggestibility, it will tend, with some probability, a response or reaction also lacks a critical sense as of a person 12 years or younger (see „Silent Weapons for quiet Wars“). „

    6 – USING THE EMOTIONAL ASPECT MUCH MORE THAN A REFLECTION.

    Make use of the emotional aspect is a classic technique to cause a short circuit on rational analysis, and finally to the critical sense of individuals. Moreover, the use of emotional register allows you to open the door to the unconscious to deploy graft or ideas, desires, fears and fears, compulsions, or induce behaviors …

    • Anonymous

      Kurz gefasst : Das Prinzip der “ intriganten Dialektik “ —

  • ISKANDER

    Adnan Mansour, der Außenminister der libanesischen Regierung, setzte sich gegenüber der arabischen Liga für die volle Mitgliedsschaft – Wiederherstellung der rechtmäßigen syrischen Regierung unter Bashar al Assad ein, wie auf „Stimme Russlands“ heute zu lesen war.
    Damit unterstützt er die Forderung der algerischen Delegation.
    Innerhalb der AL werden also die Stimmen lauter, welche gegen die Machtübernahme der Wahabiten innerhalb der Liga das Wort erheben.
    Andererseits könnte man es auch als „Rückzugsgefechte“ ansehen.
    Möchte noch anmerken, das der MP des Libanon, Mikati – obwohl nur mit der Hilfe der Hisbollah zu diesem Job weiland als Kompromisskandidat gekürt – vor nicht allzu langer Zeit sich willfährig der „Westlichen Allianz“ anschloss.
    Ein Verrat also im klaren Sinne.
    Bin gespannt wie er nun zurückzurudern gedenkt angesichts der Niederlage des Invasorentraumes.
    Hoffe, die Hisbollah geht gestärkt innerhalb der Machtbalance im Libanon hervor.

  • @Enis
    Die Antwort hier, da die Funktion etwas bei mir gerade hängt.
    Danke ersteinmal für ihre positive Stellungsnahme, wenn das man in einer Demokratie den Christen Chancengleichheit einräumt und die Möglichkeit als Präsident zu kanditieren, würde ich das sehr begrüßen und das würde dann auch für die derzeitige syrische Regierung sprechen. Danke dafür da bin ich ganz auf ihrer Seite.
    Sie sprechen von einen Machtvakuum, das ihres erachtens den Weg in die Anarchie ebnet. Das sehe ich da schon anders. Wenn Assad so geht aufgrund des Willens des Volkes, würde durch eine so leichter zustandekommende Übergangsregierung aus Mitgliedern der Opposition und Regierung dieses Machtvakuum schließen, es ist ja auch nicht so das man hiermit die ganze Baath-Partei und deren Sturkturen außer Kraft setzt, was dann schon ein ernsthaftes Machtvakuum erzeugen würde. Durch Assads Rücktritt, der dann auch vom Volk getragen ist, würde somit leichter eine politische Lösung des Konfliktes gelingen, Anarchie und anderes würde so unterbunden, da dann wahrscheinlich alle Seiten die Gewalt einstellen würden.
    Es besteht dabei auch die Möglichkeit, das die Mehrheit der Syrer Assad trotz allem eine Wahlbeteiligung zugesteht, was dazu führt, das sich die Opposition dem dann auch nicht mehr verschließen kann und einen für sie schwierig fallenden Kompromiss eingehen müssten.
    Ich denke nun einmal das Assad viel Blut an den Händen hat und so ohne Gesichtsverlust gehen könnte. Verhandelbar wäre dabei vielleicht, inwieweit er im Land Sicherheitsgarantien bekommt, eine passive Beteiligung an der Regierung, Exillösung oder ob er etwa nur für die Wahlen 2014 ausgeschlossen wird und wenn das Land sich dann befriedet und unter Opposition und Regierung regiert wird, er dann die Möglichkeit bekommt, sich zu den übernächsten Wahlen aufzustellen, wenn die spätere gewählte Regierung und das syrische Volk es aktzeptieren trotz des geschehenen ohne das man die Risiken weiterer Gewaltausbrüche eingeht. Persönlich denke ich das es später wahrscheinlich auch nicht mehr in Frage kommt, wenn nicht auf einmal alle noch unzufriedener sind, doch ich denke mal das vielleicht so ein Kompromiss möglich wird und Assad dann eben ein paar Jahre Auszeit bekommt um selbst die Entwicklungen zu verfolgen sich selbst zurückzunehmen und wenn die Entwicklungen z.B. nicht zum Frieden zwischen den Parteien führen zur nächsten Wahlperiode wieder das Recht eingeräumt bekommt politisch anzutreten.
    Ich finde hier kann man denke ich schon einen Kompromiss finden, der sich auf alle Eventualitäten einstellt und finde von daher das alle Parteien von ihren Extremforderungen abweichen sollten die diesen Krieg nur schüren und unschuldige Menschen dabei trifft.

    • @enis
      an sich sehe ich auch die Gefahr eines Machtvakuums und denke die syrische Regierung ist in gewisser weise immer noch demokratischer als die Opposition, wie man schon daran sieht, wie schwierig diese an den Verhandlungstisch zu bringen ist. Doch ich halte es eben für gefährlicher, wenn man an Assad in dieser Situation zu stark festhält, da er eben nicht das einzige Bindeglied der syrischen Gesellschaft ist und von seiner Partei ersetzt werden kann, momentan spaltet er das Land, was nach einer Auszeit sich auch wieder normalisieren kann. Man kann es vielleicht mit einer Beziehung vergleichen, wo sich ein Paar trennt, da es momentan Abstand braucht. Momentan ist Assad eben nicht in der Position die Einheit seines Landes zu gewährleisten und für alle Syrer zu sprechen, da die Differenzen eben groß sind, von daher halte ich ihn derzeitig als Präsidentenkandidat für ungeignet, was sie ja vermutlich anstreben.

    • Anonymous

      Ach lieber „Soldschreiber“, des Imperiums, verbrämele doch nicht, in einem Wortwust, „EURE NIEDERLGE“ !!!

      Davon abgesehen, was ihr den Arabern, (zuvor auf dem Balkan, die gleiche Masche ab 1992), egal Irak, Libyen, sowie jetzt Syrien angetan habt, solltet IHR, Westgesindel, bezahlen !!!!

      Denke, die „Gerechtigkeit“, diesen gemarterten Völkern gegenüber, werden nur CHIN-RU mit allen Verbündeten, herstellen können, nachdem das „US-Vieh“, verreckt ist ????

      Noch Fragen ???

  • ISKANDER

    @Markus
    wenn du jemand ungeignet als Führungskandidat nennst, so schau dir doch mal deine „Führerin“ Merkel an, ein 100 % Produkt der NWO Statthalterei. Undemokratisch ohne wirklich freie Opposition „gewählt“. Wenn die in Assads Situation wäre – die wäre schon längst nach Washington oder London getürmt und hätte wunde Finger vom Unterschreiben von vorgelegten Befehlen ihrer Herren.
    Gut das es den Löwen von Damascus gibt, er ist aus der Riege der Helden dieses Globus, wozu Che, Castro, Chavez, Morales, Lützow, Blücher und unzählige andere zählen.
    Komm mal zurück auf den Erdboden der Realität.

  • ISKANDER

    Anmerkung zu den Meldungen der österreichischen Friedenstruppen am besetzten Golan über „Abzug bei Bewaffnung der Rebellen“
    Spindelegger, der österreichische Minister offenbarte – wie es durch den Medienwald rauscht – das Österreich seine „Friedenstruppen“ (sprich Sicherungssöldner der israelischen Golan Anexion), abziehe = wenn die „Rebellen“ bewaffnet würden.
    Erstens: Das ist schon laaaange geschehen, Herr Alpenhörnchen.
    Zweitens: Sei`ns doch ehrlich: Wian tickt anders, die Gsellschaft braucht aan Schmäh“
    Habe zu viele Jahre in Österreich gelebt um diese taktischen Gewitterchen und Politbonzen ernst zu nehmen. Die gesamte österreichische Politschiene glänzt mit gegeltem Haar, Plattitüden, Korruption und hohlen, spaltungssüchtigen Statements. Man koketiert mit „Souveränität“, Keckheit und wenn wer wichtiges was pfeift, wird sich brav und liab geduckt. Also, ich nehme KEINE öffentlichen Äußerungen dieser seltsamen Republik mehr ernst – außer Walter Mandl. Der überzeugt und zeigt das Österreich auch Charakter hat.

    • Anonymous

      Iskander, die Ösis (also die Politiker) sind auch nicht anders als die anderen „Westler“.
      Jedem halbwegs anständigem Huhn mit einem IQ jenseits der 15 muß von anfang an klar sein, daß eine weitere Bewaffnung der Rebellen direkt an die Radikal“sten“ weitergereicht wird.
      Liegt der IQ über 30 war dem „Glücklichen“ auch bereits beim ersten Versuch kurz vorm Jahreswechsel genau das klar.

      Es bleibt wie es ist: Der Wunsch nur die weniger Radikalen zu unterstützen ist eine reines Feigenblatt um wie gehabt weiterzumachen.

      fG
      Lurker, auch Ösi…
      … zwar nicht stolz drauf, aber Piefke, Froschfresser oder Inselaffe möchte ich auch nicht sein.

  • ISKANDER

    Gemäß Pressemeldung „Breaking News“ von heute, wird gemeldet, das die „Nationale Koalition“ die Hisbollah Kämpfer zum Überlaufen aufgerufen hat.
    Wohl die skurillste Nummer der Banditen bis dato.
    Allerdings ist die Übersetzung des Artikels sehr schlecht und daher leider keine weiterführenden Infos zu dieser Flachs – Rakete der FSA Banditen.