Al-Qabun: Wühlarbeit

Vor einer Weile schrieb hier mal jemand, als die Sache mit den Tunneln (ich glaube, es war in Harasta) aufkam: ach was. Der Boden sei felsig oder steinig, es ist undenkbar, dass man um Damaskus und in Syrien generell irgendwelche Tunnel wühlt. Das ist natürlich längst widerlegt. ANNA-News zeigt uns heute nun zwar nicht den ersten, aber doch einen der … längenmäßig wohl beeindruckendsten. Ganze 500 Meter lang in Al-Qabun, einem nordöstlichen Vorort von Damaskus. Alle Schikanen, die man sich als Ratte wünschen kann: Verzweigungen, Schießstände, Stromgeneratoren, Werkzeug, Videomonitoring-Posten, Matratzen mit Klimaanlage.

Dieser konkrete Tunnel führt aus Al-Qabun heraus direkt unter die Magistrale M5 zwischen Irbin und Harasta. Die Rebellenbanden, die dort hausten, wurden in den Tagen zuvor ausgeräuchert (ANNA-News dokumentierte das in mehreren Teilen). Interessant: so weit südlich taucht nun auch schon Gekritzel von „Tschetschenen“ auf – es wird in der Reportage gezeigt. Darauf, besonders auf die dabei zu sehende Swastika, kann ich mir keinen Reim machen. Andererseits prangten in Daraya bereits auch schon martialische Inschriften in kyrillischen Lettern.

Natürlich ist das gegen die Tunnel von Cu Chi ein reiner Kindergarten. Es zeugt aber davon, dass die Terroristen sich mindestens monatelang ungestört durch das Herz Syriens wühlen konnten.

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Trackback von deiner Website.

  • Bitte mehr davon. Solche Filmchen sind der Grund weswegen hier überhaupt gelesen wird…

    Danke.

  • LeChevalier

    Verdammt nochmal, wie konnten die Ratten nur so lange ungestört wühlen? Wer weiß, wo es noch diese Tunnel gibt. Unfassbar.

    Mal weitere aktuelle Aspekte zum Syrienkrieg:

    http://de.rian.ru/zeitungen/20130708/266445497.html

    „Fall Syrien zeigt Machtverschiebung zugunsten Russlands und Chinas“

    http://de.rian.ru/politics/20130708/266447707.html

    „Leitung der regierenden Baath-Partei entlassen“

    http://de.rian.ru/politics/20130708/266448649.html

    „US-Generalstabschef: Syrienkonflikt dauert noch mindestens zehn Jahre“

    http://german.ruvr.ru/news/2013_07_08/Leiter-der-Ubergangsregierung-der-syrischen-Opposition-zuruckgetreten-7522/

    „Syrischer Übergangsregierungschef Ghitto zurückgetreten“

  • habkind

    Hitto, der gewählte MP der „Exilregierung“ hat in den letzten 4 Monaten keine Regierung zusammengebracht. Der will Syrien regieren? Jetzt nicht mehr, er hat aufgegeben und ist zurückgetreten.
    Der nächste Bitte!

  • Markus
  • Anonymous

    Hallo,
    Die Übersetzung von einem Artikel von Al-Manar (Entschuldigung wegen des merkwürdigen Styls und der Schreibfehler):

    Russland, China und Iran helfen der syrischen Wirtschaft
    http://www.almanar.com.lb/spanish/adetails.php?fromval=1&cid=23&frid=23&eid=36329

    Im vergangenen Juni, erklärte der syrische Vice-Premierminister, Qadri Yamil, dem Financial Times das Überlebungsmechanismus der syrischen Wirtschaft und des syrischen Staates unter Kriegsumständen. Diese Informationen erlauben mehrere Schlüsse über die Natur des syrischen Konfliktes zu ziehen.
    Yamil sagte daß Russland, China und Iran ein Hilfeprogramm für die syrische Wirtschaft in Gang gesetzt haben und das Land mit all dem versorgt was es benötigt um den Krieg fortzuführen: Ölprodukte, Nahrungsmittel und wirtschaftliche Fonds.

    Der Austausch mit diesen Ländern erfolgt über ihre nationalen Divisen, was erlaubt mögliche Sanktionen der USA zu verhindern. „Die Unterstützung der Russen, der Chinesen und der Iraner ist immer etwas Gutes“, sagte Yamil.

    Die Lieferungen werden durch russische Schiffe gesichert, was eine anhaltende Anwesenheit der russischen Marine in der Nähe der syrischen Küsten erklärt, und zeigt den Sinn offenbart den Sinn der Erklärungen der russischen Militärbefehlshaber in Bezug auf die Notwendigkeit einer permanenten Anwesenheit russischer Schiffe im Mittelmeer.
    Allein die Öllieferungen betrugen 500 Millionen Dollar im Monat.

    Sind die Aktionen von Iran im syrischen Konflikt bedeutend – sie haben Damaskus einen unbegrenzten Kredit gegeben – sind die Beiträge von Russland und China nicht weniger wichtig. Das könnte der Anfang einer neuen Mitarbeitsphase auf internationaler Ebene beider Länder bedeuten.

    Vor dem Versuch der USA ein befreundetes Regim mit Gewalt zu stürzen, haben Moskau und Pekin nicht den Wunsch sich auf einfache Proteste in der UNO zu begrenzen – wie sie früher machten. Sie haben ein langfristiges koordiniertes Programm gestartet dessen Ziel Syrien wirtschaftiche, politische, militärische und technische Hilfe zu leisten. Und das alles unter dem wachsenden Druck der USA.

    Russland hat also seine Schiffe in die Konfliktzone gesendet um die Realisierung dieses Programmes zu garantisieren, und es ist möglich daß China eine wichtigere Rolle in den wirtschaftlichen Anstrengungen Syrien zu helfen spielen wird.

    Im Augenblick scheint dieser Versuch die westliche Einmischung in einem dritten Land aufzuhalten funktionieren. Die Truppen Bashar-Al-Assads haben in den letzten Zeiten eine Anzahl militärische Erfolge errungen. Dieser Widerstand beweist daß Russland und China ihre Freunde die unter westlichen Druck stehen erfolgreich unterstützen können.
    Warscheinlich halten Moskau und Pekin die Aktionen der USA in Syrien Teil einer strategischen Planung von Washington den man auf jeden Fall torpedieren muß.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pedro

  • habkind

    Finde ich gut, dass du Dir die Mühe machst, uns die interessanten Texte zu übersetzen,
    herzlichen Dank.
    Zum Inhalt, ich hatte mich schon gewundert – tlw. enttäuscht – dass China sich nicht so einbringt, wie Russland oder der Iran. Auch wenn Syrien noch nicht im Focus von China als Interessensgebiet ist, so geht es doch hier mehr als nur um Syrien. Hier geht es auch um China selbst. Deswegen freut es mich, dass China sich jetzt angegierter Zeigt als vor einiger Zeit noch.

    • Anonymous

      Hallo,
      Ja, mich hat es auch gefreut daß sie Syrien aktiv unterstützen; nicht zu wundern, der Westen versucht ja seit langem auch dort Bruchlinien zu fördern.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Pedro

    • Markus

      Die Bruchlinie ist nun einmal Vorhanden, der Westen fördert diese denke ich nicht, sondern macht höchstens jetzt etwas in den Internet Medien etwas darauf aufmerksam das sich der Konflikt auch zwischen den Konfessionen abzeichnet, wenn sie das meinen.
      Was der Westen machen kann ist entweder selbst die Waffen zu liefern oder strikt Saudi Arabien und Katar und alle zu hindern das sie die Opposition weiter bewaffnen da diese eher einen Sunnitisch, Schiitischen Konflikt zwischen den Iran fördern würden, denke ich zumindest. Die Minderheiten sind dabei leicht die Leidtragenden, weshalb es schon gar nicht im Sinne des Westens sein kann.
      Was kann man ernsthaft in Syrien tun um das Morden zu beenden?
      Die Opposition müsste an den Verhandlungstisch, aber wie? Was ist wenn man nun die bewaffnete Opposition in stich lässt? Was wäre wenn die USA Waffen liefert, würde das eine Verhandlungslösung tatsächlich leichter ermöglichen oder aussichtslos machen und einen noch schlimmeren anhaltenden Krieg erzeugen?
      Ich finde das man die Opposition an den Verhandlungstisch bringen sollte, indem man ihnen klar macht das dies Voraussetzung für alles andere ist und das man eben so schnell wie möglich einen Waffenstillstand vereinbart.

  • habkind

    Russland weist nach: Syrische Regimegegner setzten in Aleppo C-Waffen ein –
    Russland hat den Vereinten Nationen Beweise dafür vorgelegt, dass die syrischen Regimegegner in Khan al-Asal, einem Vorort von Aleppo, den chemischen Kampfstoff Sarin eingesetzt haben. Russische Experten haben am Ort der Attacke Proben entnommen und untersucht, wie der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin mitteilte.
    mehr: http://de.ria.ru/politics/20130709/266454895.html

    Nicht nur für uns war klar, wer das Giftgas verwendet hat, auch die Anti-Assad Koalition aus Westmächte und Golfstaaten wussten es.
    Aber schön, dass jetzt Russland regelrecht in die Offensive geht und nicht nur wie die Franzosen mit Journalisten „Beweise“ suchen, sonder mit von den Vereinten Nationen zugelassenen russischen Laboren.
    Ich bin mal gespannt, wie die Antwort Obamas sein wird.

  • Bitte mehr davon. Solche Filmchen sind der Grund weswegen hier überhaupt gelesen wird… Danke. (Alter Anorak)

    Ist das so?

    Eines darf man wohl gewiß nennen: Apxwn hat mit der vorliegenden Präsentation die Rolle (?) des Archivars aufgegeben und agiert – wenngleich mit hörbarer persönlicher Distanz – in einer stilistischen Tradition („Ratten“, „ausräuchern“), die in Hetzpublikationen von US-Landsern und in der europäischen Neonazi-Szene („Zecken“, „klatschen, zertreten“) zum „guten Ton“ gehört.

    Klar, Apxwn hat aus seiner russophilen Nähe zur „Neuen Rechten“ nie ein Hehl gemacht und sich gelegentlich entsprechend „saftig“ ausgedrückt, ich beschwere mich nicht bei ihm über diese Wendung und offensivere Note. Doch was wurde und wird darüber aus dem Content und seiner Rezeption? Reklamiert „Alter Anorak“ dies Weblog zu Recht für eine militaristische Querfront, die sich unter den Kommentatoren merklich etablierte?

    Zuvor: Zur Querfront habe ich mich in anderem Zusammenhang klar geäußert:
    „Wenn das Kapital kannibalisch wird … und sich halbfaschistische Mobs formierten, die Kannibalen, die Haie, Büttel und Schlächter der besitzenden Klasse und ihrer Söldner zum Fischfutter zu schicken, wäre der Angehörige der zur kannibalischen Ausgeizung vorgesehenen Sklavenstände, der es gegen die Mobs mit der Staatsgewalt hielte, wohl klinisch verrückt zu nennen. In diesem spezifischen Sinne bekenne ich mich … zur Querfront. Das Einzige, was ein … bedrohtes Individuum in so einer Lage versuchen kann, ist Vorsorge zu treffen, daß Kannibalen, die sich zu Führern des Mobs aufwerfen, rechtzeitig ebenfalls zum Fischfutter geworfen werden. Einer meiner Großonkel mütterlicherseits zog seinerzeit diese Konsequenz, indem er innerhalb seiner SA-Gruppe einen sozialrevolutionären Untergrund zu organisieren versuchte. Er endete 1928 per Genickschuß in einem Waldstück.“
    Das geschah übrigens in Apxwn’s und, wenn ich recht verstanden habe, auch „Alter Anoraks“ Heimat, in Sachsen.

    Also: Ist die Reklamation korrekt?
    Scheinbar nicht, nimmt man die Rubrik „Meistgelesen“ zum Maßstab, in der unter den diskursiven „Oldies“ nicht Filmchen und Derivate stehen, sondern drei Beiträge, in denen TomGard sich mit der zitierten Meute fetzte. Zumindest ist die Rezeption also geteilt.

    Und was ist mit dem Content?
    Ich setze mal darauf, daß Apxwn sich herbei läßt, diesen Kommentar nicht zu löschen, bevor ich mit der inhaltlichen Auseinandersetzung fortgesetzt habe.

    • Enis

      @Tom
      Bitte fahr mal einbisschen in die Ferien..
      Abwechslung tut gut..

      Meine Quellen erholen sich alle irgendwo.. Habe momentan Informationsarmut.. Daher halte ich die Fresse..

      Mich zumindest interessieren deine „Verschwörungstheorien“ nicht mehr. Denn bei Dir weiss ich nicht für wen du bist, was du willst, gegen was du bist. Was sind deine Lösungsvorschläge? usw. usw.

      Ich bin vielleicht zu dumm sie zu verstehen. Aber ich bin intelligent genug zu wissen, dass sie nichts mit der Realitet zu tun haben..

      Entschuldige musste das Sommerloch irgendwie loswerden..

    • Enis, zwischen uns beiden ist die Lage, denke ich, erfreulich klar. Die einzige „Realität“, die Du noch anerkennen willst, ist die „heiße“ Form des Krieges, den bewaffneten Kampf und den Zwang zum Töten, dem jeder ausgesetzt wird, der den Kampfplatz nicht verlassen kann oder will. „Töten“ ist die einzige „Lösung“, die Du noch anerkennen willst, bzw. Bemühungen mit dem Ziel, die Voraussetzungen für mehr und schnelleres, effektiveres Töten zu schaffen.

      Damit habe ich buchstäblich nichts zu schaffen. Ich lebe nicht auf dm Kampfplatz.

      Wenn ich mich dort befände – und das habe ich längst gesagt – würden wir Feinde, aber ein bißchen wider Willen (jedenfalls was mich betrifft). Ich kann keine Waffe mehr führen (meine Augen sind zu schlecht), aber ich würde, so man mich dort anerkennt, an der Seite der kurdischen PYD agitatorisch, organisatorisch, logistisch tun, was in meinen Kräften steht, die Angreifer syrisch Kurdistans zu entwurzeln bzw. zu verhindern, daß sie Wurzeln schlagen.

      Die Bomben und Raketen, mit der „Deine“ Leute dann „meine“ Leute periodisch massakrieren, würd ich verfluchen, auch die Auftraggeber derer, die sie senden, aber nicht Dich.

    • Markus

      @Tom
      Ich sehe das wie Enis.
      Ich kann sie nicht einschätzen und bin nicht Intelligent genug, das was sie zu vermitteln versuchen zu verstehen.

      Sagen sie selbst etwas Deutlich, für was sie stehen, für Assad, Syrien, Europa USA oder sonnst etwas?

    • Enis

      Na endlich! Danke für die einigermassen klare Antwort für wen du stehst. Auch wenn ichs nicht nachvollziehen kann wieso gerade die kurdische PYD, aber…

      Du redest oft von Auftraggebern. Hast du gewusst, dass die PYD eine der flixibelsten AUFTRAGNEHMER in diesem Konflikt ist???

      „massakrieren“?????
      „syrisch Kurdistan“?????

      Effektives Töten ist sehr angebracht, aber unter den Umständen sehr schwierig, da sich die Ratten unter der Zivilbevölkerung verstecken. Da bleibt nur noch mehr und schneller übrig.. Bevor sich das Unkraut noch mehr ausbreitet.

      Wir sind auf dem guten Weg.

    • Markus

      @Tom
      Was dich Tom angeht, kommt es mir so vor, als ob du meistens um den heißen Brei herumredest, wie wäre es einfach zu sagen, „Enis ich bin auf deiner Seite. Ich bin auch gegen die Kurden“ oder wie?

      Tom, du sagtest vor längeren ich sei ein Heuchler. Ist das ehrlich, wenn du hier andere für dumm verkaufst mit deinen „Verschwörungstheorien“ und einigen Aussagen, wie wohl auch diese hier?

      Irgendwie kommen sie mir so vor als ob sie permanent Lügen und das schon länger. Was wollen sie damit erreichen? Sie behaupteten einst, das sie den 3.WK mit atomarer Verseuchung erlebt hätten und bekamen keine Kritik dafür(im Gegenteil), obwohl es diesen nie gab.
      Was soll das? Vielleicht könnten sie mal ehrlich sein.

    • Wenn wir in den 90ern über die Jugoslawienkriege massenhaften Zugriff auf
      Dokumentarfilme, authentische Berichte vom Geschehen vor Ort gehabt hätten – wie diesen hier von Anna news- wäre der Krieg auf dem Balkan anders verlaufen. Die Massenmedien wären einer Korrektur und Kontrolle unterworfen gewesen, einfach dadurch, dass die Gegenseite sich Gehör und Gesicht verschaffen kann, vor dem allgemeinen Publikum. Oder Mensch einen anderen Blick auf den Konflikt werfen kann. Gerade dies wurde damals ausgeschlossen. Stattdessen war die Welt OPFER perverser und menschenverachtender Desinformation und Manipulation, weil auf ARD, ZDF usw. angewiesen, denn Internet gabs 1990-1995 bekanntlich so gut wie noch nicht.

      Siehe z.B.:
      Mira Beham, Kriegstrommeln
      Alexander Dorin, Sebrenica

    • Betrifft „Querfront“

      Ja, wir wissen sehr gut, welche Kreise diesen Begriff benutzen; ausschließlich zur Diffamierung. Denn analytisch neutral ist das wohl kaum gemeint gewesen. Wir kennen auch die Zustände in der sogenanten „Linken.“

      Das sind allles Symptome des Niedergangs. Intellektuell, moralisch, menschlich. Von diesen Kreisen ist nichts Konstruktives mehr zu erwarten.

      Auf diese Auseinadersetzungen lasse ich mich nicht ein. Und ich empfehle jedem hier, auf Provokationen und Gemeinheiten nach TG’s Art nicht einzugehen.

    • Alter Anorak
    • Markus

      @Altern Anorak
      Typische Art mit Kritik umzugehen.

      Meinen sie der syrische Krieg ist im Positiven verlaufen? Hunderttausend Tode dafür, das Assad noch zu jung ist im Vergleich zu Mubarak um freiwillig zurückzutreten. Er macht es womöglich wie Gaddafi und hinterlässt einen Trümmerhaufen.
      Syrien, wie und wann will denn Assad so wieder Kontrolle bekommen, egal wer nun alles Schuld ist? Soll das ganze jetzt noch 10 Jahre so weiter gehen?

      Was man daraus lernt, ist das die Internationale Gemeinschaft bei solchen Konflikten nicht zusammensteht und unfähig ist friedliche politische Lösungen, sei es eine blose Rücktrittsforderung zu finden. Stattdessen gewinnen die gewaltsamen Kräfte die Überhand und die staaten setzten ihre geopolitische Karte ein.
      Selbst die Verhandlungslösung halte ich von Russland nur eine Art um das Gesicht zu wahren, im Gunde ist man sich des Sieges sicher und hat nichts dagegen wenn ein paar der sogenannten „Terroristen“ umkommen.
      Warum kommen den die Verhandlungen nicht zustande und warum ist die Opposition dermaßen zerstritten, das sie selbst da nicht auf die Internationale Gemeinscharft zugeht, wenn es nicht von den Siegessicheren Akteuren so gewollt wäre?

    • Alter Anorak 19:06

      „Wenn wir in den 90ern über die Jugoslawienkriege massenhaften Zugriff …“

      Das „Filmchen“, das Du begrüßt hast, zählt kaum zu dieser Kategorie, nech.
      Aber auch ernst genommen, bestreite ich die retrospektive Hoffnung. Die Bundesregierung hatte lang, breit und offen für den separatistischen Krieg der Kroaten nicht nur Partei genommen, sondern ihre aktive Unterstützung beworben, und dieser Test auf den militanten Zusammenschluß von Volk und Staat, die Kriegsbereitschaft des mit Bild am Sonntag bis Montag die Tagesschau ergänzenden Pöbels, ja, seine Kriegslüsternheit, verlief erfolgreich. Anders hätte übrigens die Weise, wie der Anschluß der DDR über die Bühne gebracht wurde (beiderseits der Elbe) als schieres Wunder erscheinen müssen.

      Jenseits solcher theoriegeleiteter Diagnosen sprechen auch die sogenannten „Fakten“ dagegen, daß es ein Defizit an „Information“ und ein Übergewicht der „Lügen“ gegeben habe. Es mag vergessen sein, doch die Kriegsvorbereitung wurde als Gelegenheit begrüßt und wahr genommen, die „Grünen“ in das rosaschwarze Establishment einzugemeinden, was sich auch deshalb gut machte, weil deren Führung zur selben Zeit die Formierungsversuche der PDS zum Anlaß nahm, sich von der lästigen „Basis“ zu befreien. Auf diesem Wege hat eine bedeutende Zahl grünalternativer Kriegsgegner eine erhebliche und auch außerhalb der eigenen Medien viel beachtete publizistische Macht mobilisiert, die Vorgänge auf dem Balkan für jeden, der es wissen wollte, als imperialistischen Frontbegradigungskrieg offen zu legen – auch im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg.

      Man mag das Schicksal Peter Handkes nehmen, um sich des (späten) verfahrenstechnischen Symbols für die seinerzeitige Kampagne zu erinnern. Diese nicht einmal „linke“, sondern bildungsbürgerliche Ikone der „geläuterten“ deutschen „Kulturnation“ wurde publizistisch geteert, gefedert und am schwarzrotgoldenen Fahnenmast aufgeknüpft – unter dem Gejohle eines breiten Publikums, das von Handke oder seinen Einwänden gegen die Kriegspropaganda nichts wußte, lediglich eine vage Erinnerung hatte, daß so einer wohl zu den „Pinschern“ zähle, die Strauss selig „damals“, als Deutschland noch nicht „vereint“ war, noch unter Buhrufen beim Namen nennen mußte.

      nee, nee
      „Getäuscht“ wurden damals nur diejenigen, die mehr und minder offene Angebote, sich täuschen zu lassen, gern gekauft haben. Und deshalb ist die Täuschungsindustrie der heutigen Zeit, einschließlich des Massakermarketing, auch fast ausschließlich als eine Metatäuschung gedacht und von Nutzen, nämlich dazu, daß jeder verheuchelte Staatshänger, der längst zum Mitmachen um jeden Preis entschlossen ist, die angebliche Roß- und Volkstäuschung beklagen kann, um sich seinen völkischen Zusammenschluß mit der Herrschaft als „Ohnmacht“ schön zu reden. Falls er sich nicht – wie es wahrscheinlich schon die Mehrheit tut – offen zum „St. Florians Prinzip“ bekennen mag.

      Danke für die Vorlage – dieses Element fehlte in meiner „Absage“.

    • Alter Anorak

      Ja, TG führt es vor; die Avantgarde so weit zur Spitze zu treiben, bis sie unvermeidlich B R I C H T, bis alle Alternativen sich erledigt haben und das Nachdenken selbst unter Verdacht steht. Auf diese Weise repräsentiert man NIEMANDEN mehr. Auch das Vortäuschen von scheinbar relevanten Argumenten und Positionen (die faktisch aber irreführend oder bedeutungslos sind) ist gängige anti-nationale „Public Relation“.

      Kafka’s Affe der im Käfig nach einem Ausweg suchte, machte das besser.

      Die Kapriolen die TG hier schlägt -wie ein verhinderter Genius, fallen schon auf. Wie er sich windet, nur um apxwn Fehlerhaftigkeit und Rückständigkeit seiner Positionen beweisen zu können, und sich dabei selbst in Widersprüche verwickelt, ist therapiebedürftig oder einfach eine Masche um die Aufmerksamkeit von anderen Kommentaren weg und auf sich hin zu lenken, eben Verwirrung zu stiften. Letzteres möchte ich nicht ausschließen, dann stellte sich die Frage nach dem WARUM.

      Die von TG herbei phantasierte „Metatäuschung“ um sich den „völkischen Zusammenschluss mit der Herrschaft als Ohnmacht schön zu reden“, ist eine gängige antideutsche Verschwörungstheorie. Ich rate TG mal rauszugehen und eine Umfrage zu machen, am besten vorm Supermarkt und die Leute zu fragen, nach der Relevanz des „völkischen Zusammenhalts“ in ihrem Leben. TG würde überrascht sein. Das die Leute ohnmächtig sind, das wissen sie, darüber hinweg täuschen müssen sich nur eingebette Funktionseliten und Parteifunktionäre der Linken und Pseudolinken, um sich ihrer habituellen Auserwähltheit und Exklusivität täglich neu zu versichern.

    • „Auf diese Weise repräsentiert man NIEMANDEN mehr.“

      Das, und nur das, stimmt an des Anoraks Beleidigungstirade mit der symbolischen Blödspritze in der Hand.
      Ich will mal darauf setzen, daß er sein „Blatt“ mit der „Aufforderung“, ich möge „die Leute nach der Relevanz des „völkischen Zusammenhalts“ in ihrem Leben“ fragen, überzogen hat. Zwar gibt es sie, leider, die Stammtische auf Sonderschulniveau, die Polt so gern karrikiert, damit sich noch der Dümmste ‚dran hochziehen kann, aber ich denke, so besoffen sind die Anwesenden überwiegend noch nicht, sich gern auf diesem Niveau ansprechen zu lassen.

    • Markus

      @Tom
      Im Grunde denke ich das du so gut wie keine Ahnung hast oder hier absichtlich Verschwörungen verbreitest. Du redest hier nur auf dem Niveau eines Gymnasiasten und verwendest Ausdrücke wie ein Extremist. Bist du ein Islamist? Vielleicht solltest du auch mal einen schluck Alkohol dir gönnen.
      Übrigens, man kann sich über alles Geschichten zusammenreimen und mit jeglichen Gedanken Kartenhäuser bauen, das hat die Gedanken-Freiheit und auch echte Propaganda so an sich, die Wahrheit ist meist viel simpeler als man denkt und entspricht oft nicht dem Wissen manch eines Experten, frieden sollte immer das Ziel sein, was ich bei deinen Apokalyptischen Vorstellungen nicht sehr erkennen kann. Manchmal sollte man sich vielleicht bei den einfachen Leuten orientieren die für Verschwörungstheorien nicht so offen sind.

  • Markus

    Keine Waffen für Islamisten und Rebellen.
    http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5BshowUidPerma%5D=137&cHash=46859675ab
    Die Opposition will nicht Verhandeln, also sollten wir diese Leute auch nicht bewaffnen, das war schon zu beginn der Irrtum, auch mit Geld ist diesen Menschen nicht golfen und mit Steinen werden diese auch nicht kämpfen.
    Assad ist ein Verbrecher aber nicht schlimmer als die radikalen Teile der Opposition.
    Wenn der Westen Saudi Arabien, Katar und die Türkei auf Waffenlieferungen gänzlich verzichten, dann ist dieser Konflikt bald vorbei, oder die Rebellen gehen an den Verhandlungstisch. Wenn wir Waffen liefern, dann führt dies nur dazu, das am ende Giftgas und andere Anlagen erobert werden und diese Waffen in die Hände von Terroristen fallen. Wenn dies äußere Aggressoren unterstützen ist das unverantwortlich. Assad zeigt sich zudem als sekularer Herrscher der sich offen für Demokratie zeigt, wir sollten das respektieren, aber eine faire Machtübergabe/Teilung an sein Volk wünschen.

  • Fortsetzung:

    Am 19.6. (unter dem vieldeutigen Titel „Geh Acht“ – man beachte die altertümliche Verwendung von „Acht“ in der Bedeutung von „Vorsicht“, wie in „Hab Acht“.) lautete das Resumee des Eintrages:

    Es bleibt also alles so, wie es ist. Wie vor dem G8-Treffen, so wird in Syrien auch danach alles am Boden der Tatsachen in Damaskus, Aleppo, Idlib, Deir az-Zur entschieden. Der „Friedensprozess“ wird beginnen, wenn der Westen keine andere Wahl mehr hat. Solange er den Willen und die Gelegenheit hat, Krieg zu führen (insbesondere mit fremder Völker Händen), wird er das auch tun.

    Mit anderen Worten: Ein Friede mit „dem Westen“ (Apxwn betonte an anderer Stelle, er nehme die Bezeichnung in der Bedeutung, wie sie von Propagandisten auf beiden Seiten der mit ihr geschaffenen publizistischen Front verwendet wird) sei nicht zu haben. Er müsse militärisch besiegt werden.
    Kein Einwand von meiner Seite! Doch welche Art von Krieg ist gemeint?
    Das haben Autor und die deshalb mit Fug „Gefolgsleute“ zu heißende Kommentatoren sattsam klar gestellt: Ein mehr oder minder apokalyptischer Krieg Russlands und Chinas gegen diesen „Westen“, dem sich möglichst viele der sog. „Schwellenländer“ anschließen sollten, damit er möglichst wenig apokalyptisch werde, ja, vielleicht sogar eine „Selbstabwicklung“, ein „Zerfall“ des „Westens“ den militärischen Endkampf erübrige.

    Ich teile diese Kriegsgesinnung nicht, wie meine Leser wissen, aber aus ihrer nationalistischen und militaristischen Konsequenz aus der Kriegführung des Westens drehe ich gewiß niemandem einen Strick, der es nicht besser wissen kann, weil ihm eine taugliche Kritik des Nationalismus entweder noch nicht vorgestellt wurde, oder sie ihm (noch) nicht einleuchtet.

    So eine Kritik kann ich als Kommentator nicht tauglich leisten, und was ich dazu unternahm, war auch aus persönlichen Gründen unzureichend, weil ich (noch) nicht weiß, es anders zu beginnen, als in den Formen, die mir aus meiner Vergangenheit als „linker“ Kritiker bürgerlicher Ideologien vertraut sind, deren Adressaten überwiegend eine „kritische Haltung“ zur seinerzeitigen Staatsmacht mitbrachten. So „taste“ ich ein wenig torkelnd herum.

    Ein anderes Thema, als der militaristische Nationalismus selbst, ist die „Methode“, mit der jemand ihn unter die Leute zu bringen sucht.
    Und dazu konstatiere ich erst einmal die Nebensache, daß Apxwn sich jetzt, im Unterschied zur jüngsten Vergangenheit, den Aufrufen zu meiner Entfernung, die in der neuen Umgebung eine gewisse Nähe zu „wegschließen“ oder auch „stumm machen“ bekommen können, angeschlossen hat („Helas, ich kann niemanden sperren“). Das zählt, wenn auch, wie gesagt, nur nebenher, halt auch zum „Contend“, und ist darüber hinaus eine kräftige Ermunterung für alte Anoraks. Es ist gewiß nicht abwegig, für möglich zu halten, daß es die Ermunterung zum eingangs zitierten Kommentar war.

    Doch weiter mit den auf den 19.6. folgenden Einträgen des Blogs:
    (Fortsetzung)

    • Markus

      @Tomgard
      „Das haben Autor und die deshalb mit Fug „Gefolgsleute“ zu heißende Kommentatoren sattsam klar gestellt: Ein mehr oder minder apokalyptischer Krieg Russlands und Chinas gegen diesen „Westen“, dem sich möglichst viele der sog. „Schwellenländer“ anschließen sollten, damit er möglichst wenig apokalyptisch werde, ja, vielleicht sogar eine „Selbstabwicklung“, ein „Zerfall“ des „Westens“ den militärischen Endkampf erübrige.“

      Ich weis ja nicht, was in deinen Kopf vorgeht, aber das halte ich für krank. Der Westen und auch Russland sollten durch die Weltkriege mehr als genug schlechte Erfahrungen mit Krieg und Leid gesammelt haben um nicht auf den Zug ein paar kranker Fanatiker aufzuspringen.
      Assad zerstört sein Land, „der Westen“ ist da mehr oder weniger nur ein hilfloser Zuschauer der wie Russland auf Frieden plädiert und sich an den Prinzipien der Nichteinmischung halten sollte.
      Tom, was verstehst du unter Westen? Europa und USA?
      Was versprichst du dir von einem Krieg und was hat nun der Westen so schlimmes getan das du so etwas ersinnst? Der Westen kann nichts oder wenig zu den religiösen Problemen des Nahen Ostens und das radikale Muslime oft ihre Probleme mit Gewalt versuchen zu lösen. Von daher ist es eben nicht oder nur wenig der christliche Westen oder dessen Werte, sondern vor allem das Islamistische das zur Gewalt anleitet, was die Länder im Nahen Osten wie auch Syrien destabilisiert.

  • PS: Sorry für den orthographischen Fehler – „Content“. (Ich wählte den Anglizismus, weil ich unter „Inhalt“ was anderes verstehe, als das publizistische Fachwort will)

  • „Geh Acht“ endete mit einer Photogallerie, einer Kaskade von Kriegs- und Kampfszenen aus Syrien, deren Gestaltung und Auswahl ostentativ unheroisch erscheinen und m.E. gerade deshalb die im letzten Teil zitierte Botschaft transportieren sollten: „on the ground“ => im Dreck, dieser proletarische Heroismus war schon für deutsche Landser wesentlich produktiver, als die ästhetischen Vorlieben der professionellen Maulhuren des Krieges.

    Es folgte der Eintrag „Adolf Romney“, dessen Titel wie ein ostentativ ungeschickter Versuch wirkt, folgenden Inhalt einzulösen:
    “ Es gibt in dieser Lage zwei Möglichkeiten. Entweder spielt man nach diesen von den USA aufgezwungenen Spielregeln und gibt damit implizit sein Einverständnis mit dem von ihnen heraufbeschworenen künftigen Konflikt, innerhalb dessen das “Feinderkennungssystem” – also “Freund” oder “Feind” – nach der jeweiligen Version des Islam bestimmt wird, oder man versucht, sein eigenes Erkennungssystem in dem trotzdem unvermeidlichen Konflikt zu definieren und es ebenso zu popularisieren.“
    In diesem Zitat ist eine offene und eine verdeckte Wendung zur Kriegsoffensive zu bemerken. Der Offensive an und für sich gilt meine Kritik nicht. Für die habe plädierte ich mehrfach – und wurde „abgestraft“, weil ich mich von angeblichen Richtlinien aus dem angebl. (offenbar streng geheimen) „Führerhauptquartier“ Putins distanzierte. Womit ich bei der Sache im engeren Sinn bin:

    Der Ausdruck, ein „eigenes Erkennungssystem in dem trotzdem unvermeidlichen Konflikt zu definieren(!)“ enthält einen unauflöslichen Widerspruch, den zu wägen man Form und Inhalt der Aussage zu trennen hat, um ihn zu ermessen:

    1) Dem Inhalt nach: Wie kann jemandem eine Feindschaft „eigen“ sein, die ihm zugleich „aufgezwungen“ sein soll?!
    2) Der Form nach: Soll dies „eigen“ nur dem Titel und in diesem Sinne einer „Kennung“ gelten, an der sich „Freund und Feind“ beiderseits der vom Feind ausgehobenen Front scheiden sollen, dann ist das Verlangen nach einer „Definition“ nicht nur überflüssig, sondern verkehrt, weil es darum ginge, die Angegriffenen gemäß derjenigen Titel zu sammeln, unter denen sie sich angegriffen sehen.

    Der Aufruf Apxwn’s galt daher erkennbar einer publizistischen Rekrutierungsoffensive, die der feindlichen Rekrutierung ein Äquivalent entgegen setzen soll. Das Standard-Äquivalent in nationalen Kriegen war der Hurra-Patriotismus bzw. seine soldatischen Nebenformen, wie „morituri te salutant“ und „Hunde, wollt ihr ewig leben!“

    Das Rekrutierungsbedürfnis hatte Apxwn zuvor getreulich angegeben:
    “ Die Amerikaner zeichnen ein ziemlich genaues Bild ihres Gegners im Nahen Osten. Dieser Gegner ist ein Alliierter Russlands. Und der Gegner ist kein Staat oder Land – dieses Prinzip ist überholt – sondern wird nach Konfessionszugehörigkeit definiert.“

    Um in einem regionalen oder gar globalen Krieg „mit dem Westen“ in die Offensive zu gelangen, müsse Russland auf dieselbe Weise, wie der Westen (i.e. in neuen, das „überholte Prinzip“ ersetzenden Formen), Gefolgsleute, Soldaten, Söldner, 5. Kolonnen, Proxies, kurzum: KANONENFUTTER im russischen Kriegsinteresse versammeln, d.h., falls nützlich, unter verdeckter russischer Leitung, nach dem Vorbild des Feindes.

    Das ist immer noch kein Vorwurf, schon deshalb nicht, weil das alles rechtschaffen naiv „herüber kommt“ und eher unwahrscheinlich ist, daß Apxwn einer professionellen oder halbprofessionellen „Psy-Op“ – Strategie folgt. Er meint wohl, was er sagt, der Leser mag sich anschließen, oder halt nicht.
    Doch welche Folgen hat das für den Bloginhalt?

    Dazu weiter mit den nächsten Einträgen in der Fortsetzung.

  • Da ich gleich noch was arbeiten muß, mach ich’s mit dem Eintrag „Mursibey“ kurz und verweise auf die Op-Ed von M.D. Nazemroaya in RT:
    http://rt.com/op-edge/america-egypt-prevent-civil-war-838/

    Ich schließe mich ihr nicht an, wählte das Beispiel vielmehr nur, weil MDN das in einer noch schwer ermesslichen Weise zumindest „wichtige“ und „neue“ Moment in Ägypten nicht ausläßt: Die Anstiftung der Unruhen, die den Sturz der Mubarak-Clique innenpolitisch ermöglichten und außenpolitisch nützlich machten, durch eine mächtige Fraktion der NATO-Eliten, hat einen „Geist“ aus der Flasche entlassen, ein völkisches Institut geschaffen, das bis auf Weiteres Gestalt- und gestaltungsoffen bleibt.

    Apxwn will von diesem und anderen Momenten und Details der Vorgänge nichts mehr wissen:

    “ Und die Bühne betritt der langersehnte Aliyev. Äh, Schewardnadse. Pardon. El-Baradei.

    Genau, jener Kandidat aus der IAEA, handzahm, vom Westen 2011 massiv unterstützt, und dann erstmal in den Schatten “warmgehalten”, bis der Sturm vorüberzieht. Jetzt gibt es einmahl mehr eine “Übergangsphase”, und dann, versteht sich, “demokratische Wahlen”.“

    Im lässig schnoddrigen Gestus wird Ägypten per an den Haaren herbei gezogener historischer Allegorie zum …. künftigen Ordnungsfall für’s russische Militär. Als ein solcher ist zwar auch jener Alyev erst nur in einer Wunschvorstellung vorgesehen – aber was kümmert den Archonauten des Krieges noch die Realität „off the ground“, wo allemal zu wenig Leichen abfallen, um für den russischen Krieg rekrutiert und gefeiert werden zu können.
    Da sind die ausgeräucherten Tunnel nahe Damaskus doch ein hübscheres und heimeligeres Bild und Thema, gelle?

    Das ist mir zu wenig. Und es wird das Publikum in die Richtung steuern, die der Lenker dieses Kahns anvisiert.

    Ich werde in den kommenden Tagen in Anschluß an den „Religions-Strang“ unter dem letzten Eintrag auf meinen Blog einen Beitrag zu „Religionsfreiheit“ setzen, der v.a. an die hiesigen Leser adressiert sein wird, und damit sind die „Quartale“ beendet. Ich habe keine Lust, nahezu der Einzige zu sein, der noch „Content“ im Sinne neuen Stoffes liefert (man mag ihn „Scheiße“ nennen, aber es bleibt Stoff).

    :wave:

    • TomGard, ich bin baff. Meine Rede ist noch nie von irgendwem interpretiert worden. Und das hier ist wie in der Schule: „Was will der Autor uns damit sagen?“, obwohl man als Schüler vermutet hat, dass der Autor eigentlich gar nichts sagen will, in etwa wie man das über M.C. Escher mit seinen Werken sicher weiß. Bei mir ist es so, wie weiland Hadschi Halef sagte: meine Gedanken sind kaum so lang wie mein Bart. Den roten Propagandafaden, den Du hier zu finden glaubst, kann und will ich Dir nicht nehmen. Suum cuique, und außerdem ist mir das zu viel Arbeit. Nur ein paar Momente, sei’s drum:

      1. „…müsse Russland … KANONENFUTTER im russischen Kriegsinteresse versammeln“
      Wenn überhaupt, erwog ich Maßnahmen gegen die weltweite Mobilmachungsmaschinerie des Dschihad. Vor einem halben Jahr vielleicht noch ein Ausschalten von Doha. Mehr nachweislich nicht. Letzteres wird angesichts der jüngsten Entwicklungen dort ohnehin nicht mehr nötig sein. Der Rest: Deine Träume.

      2. „an den Haaren herbei gezogene(r) historische(r) Allegorie zum …. künftigen Ordnungsfall für’s russische Militär.“
      Dass Du so äußern kannst, etwas sei an den Haaren herbeigezogen, macht Dich einmal mehr zum Spezialisten für alles, insbesondere für Aserbaidschan in den 1990er Jahren. Wenn Du aus meinen Analogien schließt, Ägypten würde in meiner Vorstellung zu einem „Ordnungsfall für’s russische Militär“, dann kann ich eigentlich nur empfehlen, weniger von dem Zeug zu nehmen – intelligenter kann ich das jetzt nicht ausdrücken, tut mir leid.

      3. Dass ich Dich nicht sperre und dafür in letzter Instanz die technische Unmöglichkeit anführe, verstehst Du (irgendwie) so, ich fordere damit zu irgendwas gerade auf, was ich nicht verstanden habe, was aber irgendeine Art Kriegshetze, insbesondere gegen Dich, sei. Du solltest es wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Ja, ich habe keine Mittel und nicht genügend Verständnis dafür, Dich in der Sache in Schutz zu nehmen, aber denen, die Deine „Kreuzigung“ fordern, muss ich eine plausible Erklärung liefern, warum ich es nicht tue. „In der Sache“ ist das, abgesehen davon, mehrfach früher schon erfolgt. Ich bin aber nicht mehr so überzeugt davon, dass Deine Signatur bei „Neopresse“ wirklich für die Erklärung all der bizarren Gedanken genügt, die Du hier spazieren führst.

    • Anonymous

      Hui, hat TomGard das Agitationshandwerk in der DKP gelernt? Ich anonymer Leser bin baff ob seiner balkenbiegenden Interpretationsfähigkeiten. Wie ein Hypochonder auf der Suche nach Krankheiten im eigenen Leib. Hinter jedem Pickelchen wird Krebs diagnostiziert, nur halt nicht vom Arzt…

    • TomGard

      Apxwn,
      was weiß ich schon über Deine Beweggründe und ihre Geschichte? Nichts. Ich stellte ihre Emanationen in den Umkreis, der sich mir auf diesem Blog und in seinen Bezügen nach außen, so wie ich sie zu begreifen suche, präsentiert, und Dir auch präsentiert, gemäß Begriffsvoraussetzungen, die ich allenfalls unzureichend kenne, und äußerte mich dazu gemäß den Maßstäben, die ich genannt habe.

      Sachlich bleibt mir nur die Erklärung, daß „ich kann TG nicht sperren“ nach meiner Semantik kein Äquivalent zu „ich kann dich in der Sache nicht in Schutz nehmen“, vulgo: ‚Ich kann keine(n)s Deiner Einwände oder Argumente teilen‘ darstellt, aber das ist mir nicht wichtig. Mir ging es um den Gehalt des Blogs und meine Funktion darin, das hat gewiß eine Verknüpfung mit den Gründen für Deine Einträge, aber gar keine mit ihren Motiven, sondern nur die mit meinen Motiven.

      In diesem Sinne danke ich Dir für Deine Gastgeberschaft und singe keine „schmutzigen Lieder“ – Du, ich und etliche andere, unter denen ich Enis besonders hervor heben mag, haben hier viel erarbeitet.

    • Zur Ergänzung ein Schriftsatz zur Lage in Syrien, den ich im Feb.2012 schrieb, als manches für den Außenstehenden noch unklarer sein mußte, als jetzt:
      http://tomgard.blog.de/2012/08/22/wenigen-stunden-spaeter-syrien-update-12933515/.
      Demgegenüber ist die Lage jetzt militärisch geklärt, obwohl von den Protagonisten teils erzwungenermaßen, teil gewollt „offen“ gehalten.
      Zu Lasten von 24 Millionen syrischer Zivilisten.
      Die Verwickelten haben nicht wirklich eine Wahl – ich, Du, und die Mehrheit der Kommentierenden haben eine.

    • Comrade John

      Unter dem Strich verlangt TG den Verzicht auf Parteilichkeit zugunsten des angegriffenen syrischen Staats u. all der Bevölkerungsteile, die einen von aussen erzwungenen „regime change“ ablehnen.

      Das nutzt objektiv den Angreifern, nach aussen dargestellt durch eine Reihe westlicher Staaten inkl. Israel, die ihre Intervention in Syrien per Regierungserklärungen über Medien, Parteien, gesellschaftliche Organisationen pp. vermittelt haben u. die von den Bürgern ihrer Länder schon erwarten, dass man dies auch teilt oder zumindest nichts dagegen sagt. Es nutzt z.B. der BRD, deren Staatsbürger TG ja sicherlich ist. Denn wenn Keiner gegen die imperialen Totschlag- u. Unterwerfungsprojekte der Herrschenden seine Stimme erhebt, dann kann es für sie nicht mehr besser laufen! Dann haben sie uns schon heute da, wo sie uns hinhaben wollen u. worauf sie erkennbar hinwirken: die endliche Zerstreuung jeder tatsächlichen Restopposition u. der künftige Ausschluss von oppositionellen Meinungen u. Haltungen überhaupt. Objektiv betreibt TG nichts anderes als die Geschäfte des Systems.

      In seinem Kopf mag es subjektiv anders ausschauen, Kostproben seiner marxistischen Grundanwendung hat er ja reichlich gegeben. Deren Credo ist eigentlich die dritte Partei, „dritte“ bezogen auf die zwei Parteien des imperialen Kriegs in Syrien (1. das Imperium, 2. dessen ungeliebte Zweigniederlassung das Assad-Regime) – das Proletariat, das sich da nur heraushalten u. stattdessen anfangen sollte seine Interessen wahrzunehmen. Wie das genau geschehen soll kann TG nicht sagen. Auf jeden Fall hat er den Syrern, die dazu zählten, in diesem Blog schonmal an mind. einer Stelle geraten sich doch von den westlich instruierten u. ausgerüsteten islamistischen Halsabschneidern einfach überrollen zu lassen. Anschliessend könnte man ja einen Generalstreik ausrufen oder so.

      Man kann es auch noch sehr viel einfacher ausdrücken, warum Parteilichkeit richtig u. notwendig ist, egal ob man irgendwelche Bindungen nach Syrien, zu Syrern hat oder nicht, oder ob man Assad für einen mehr oder weniger guten Mann hält. Die westlichen offizialen Führer u. Medien belügen ihre Bürger nach Strich und Faden; sie haben sie in allen Fällen der US- u. Natointervention über die echten Gründe hinters Licht geführt; sie haben ihren angeblichen Feind (Al Qaida) selbst aufgebaut, einen 9/11 inszeniert u. seither weltweit „Kampf gegen den Terrorismus“ geführt; sie haben den „Arabischen Frühling“ frei erfunden u. ihren Bürgern eingeredet, das Assad- sei ein Schlächterregime, dessen Ende nach „unseren“ Massstäben (die wir angeblich alle teilen) in „unserem“ Interesse liegt. Ich meine, dass dem nicht so ist, und dass sie von Grund auf lügen. „Syrien“ ist nur das Synonym der Lüge.
      Die Lüge zu sehen, sich ihr zu entziehen u. zu sagen >> Nein, ich mache da nicht mit, wo es möglich ist u. ich nicht unbedingt muss (tatsächlich bezahlt jeder deutsche Bürger auch die anti-syrische Politik mit seinem Anteil am Steueraufkommen mit!) – das, TG, ist genau das Gegenteil von „Nationalismus“, „völkischer Zusammenschluss mit der Herrschaft“ u. „Mitmachen um jeden Preis“, die sich heute u. hierzulande als europäisches Staatsprogramm vorstellen.

    • “ … verlangt TG den Verzicht auf Parteilichkeit zugunsten des angegriffenen syrischen Staats u. all der Bevölkerungsteile, die einen von aussen erzwungenen „regime change“ ablehnen.“

      Damit komme ich nicht klar, John, zumal nicht, nachdem wir uns wie „vernünftige Menschen unterhalten“ haben (den Begriff nutz ich jetzt mal opportunistisch). Ich muß entweder annehmen, Du bist strunzdumm verstockt, oder, Du lügst bewußt und häßlich.

      Ich will hier nicht mehr auftreten, deshalb bleibt mir nur die Aufforderung an die Leser, ggf. nachzulesen, was ich geschrieben habe, einschließlich meiner Aussage zu Parteinahme gegenüber Enis weiter oben.

      Folgende Lüge ist noch gröber und hinterhältiger:

      „Auf jeden Fall hat er den Syrern, die dazu zählten, in diesem Blog schonmal an mind. einer Stelle geraten sich doch von den westlich instruierten u. ausgerüsteten islamistischen Halsabschneidern einfach überrollen zu lassen. Anschliessend könnte man ja einen Generalstreik ausrufen oder so.“

      Das war ein illustrierender Einwand gegen den mörderischen Patriotismus Enis und Iskanders und ihrer Nachplapperer, das sagen sollte, wenn sie denn der Parteilichkeit der völkischen Manövriermasse, die sie für sich beanspruchen, so sicher seien, warum sie ihr dann alternativlos die Massenschlachtung und Zerstörung ihrer Lebensräume zumuten, anstatt den Spieß umzudrehen. Der Witz ist halt, mit dem „Programm“ „zurück ins 20.Jhd.“, „wir wollen Papa Assad wieder haben“, ist kein Stich mehr zu machen. Die Parteigänger der Restauration sind so unpolitisch und planlos, wie die Angreifer.

      „“Syrien“ ist nur das Synonym der Lüge.“
      Da ist einiges ‚dran, doch daran arbeiten mittlerweile die Verteidiger kräftig mit, u.a. mit Aussagen wie, der „Arabischen Frühling“ sei „frei erfunden“. Alles in Bollywood gefilmt, oder was? Der Aufruhr der Straßen wurde mit false flag-Operationen provoziert, gelenkt und benutzt, aber das macht ihn nicht zur „Erfindung“. Wer so redet, ist ein Feind der „Massen“ übelster Sorte, ein Schlächtermeister vom Schlage all derer, die er anklagt, oder er ist unterirdisch selbstbetrügerisch blöd.

    • Alter Anorak

      Warum überhaupt einen Zusammenhang herstellen? Vielleicht gibt es den gar nicht. Und wenn es diesen überhaupt zwischen der Situation in Ägypten und Syrien geben sollte, dann besteht er möglicherweise in der mangelnden Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel. Soviel wie ich weiß, waren die Auslöser für die Unruhen in Ägypten die explodierenden Preise für Grundnahrungsmittel und die Jugenarbeitslosigkeit.

      Oder anders gefragt: Welche identischen Gründe führten in Syrien, Libyen und Ägypten gleichermaßen zur Auslösung oder Verstärkung der Unruhen?

    • Jetzt schiebe ich angesichts der Verleumdungen doch ein „schmutziges Lied“ nach.
      Im Juli’12 schrieb Apxwn in seinem „Basics“-Artikel „Von der Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln“:

      „Vom Erfolg oder Misserfolg des „syrischen Experiments“ hängt es ab, inwieweit die Amerikaner diese Technologie in Zukunft an anderen, weit bedeutenderen Gegnern realisieren können.

      In Syrien arbeitet man an der Schwächung des Landes von innen gleich in mehreren Richtungen: die Aufstände und der Terrorismus zwingen die Armee, in ihrem eigenen Land Krieg zu führen, Mensch und Material dabei aufzureiben. Das Embargo und die Sanktionen schlagen auf die Wirtschaft und verschlechtern die materielle Lage der Bevölkerung, vernichten auf lange Sicht die Industrie des Landes. Der Informations- und Medienkrieg lastet schwer auf der Psyche sowohl der Bevölkerung, als auch natürlich der Regierenden. Dabei erweisen sich die Berge an Waffen, die für die Abwehr einer Aggression von außen angehäuft wurden, als vollkommen nutzlos im Kampf mit dem inneren Feind. Mehr noch, man ist zu hohem Aufwand gezwungen, um diese Waffen nicht in die Hände von Insurgenten gelangen zu lassen … Die Banden haben derweil keinerlei Einschränkungen bei ihrer Kriegsführung. Die Regierung schon. Innere Einschränkungen … aber auch äußere. …

      Syrien ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt in all diesen Richtungen bereits massiv geschwächt. Dabei haben die Feinde Syriens das unter durchaus vertretbaren Ausgaben und Verlusten ihrerseits erreichen können. Der Terror und der Aufstand werden weitergehen, die Drohung einer Militärintervention wird präsent bleiben, die Sanktionen werden bleiben oder … weiter verschärft. Eine direkte Militärintervention ist gar nicht nötig. Die Aufgabe wird ja auch so schon gelöst.

      Theoretisch gibt es eine vage Chance, dieses Laborexperiment zu zerschlagen. Sie besteht darin, dass die zukünftigen Opfer einer solchen Geopolitik – in erster Linie Russland und der Iran – hier aktiv werden. Auf diplomatischer Ebene ist das gerade … in bis dato nicht dagewesener Schärfe passiert. Bleibt zu wünschen, dass das so bleibt und noch konkreter wird.“

      Das war vor dem Fall des Großraums Aleppo nebst etlicher Stadtteile, der Provinz Idleb, praktisch der gesamten Orontes – Ebene und der faktischen Abtrennung Raqqas, Hasakas und Deir Ezzors. Die Lagebeurteilung – nicht die Konsequenz der Einsortierung in einen russischen Krieg – deckt sich mit meiner, gilt heute noch offensichtlicher, als vor einem Jahr … und Apxwn hat sie seither, v.a. in den vergangenen 8 Mon., zugedeckt, indem er dem patriotischen und von erfolgreichen Massakern der SAA besoffenen Lesern nach dem Munde quatschte und blödelte.

      Das Posting, in dem er empfahl, den „Terrorismus“ (plötzlich!), den „der Westen“ benutzt, an den „Quellen“ zu bekämpfen, finde ich nicht mehr, vielleicht hat er es gelöscht. Diese „Quellen“ sollten nun, man höre und staune, die „muslimischen Hungerleider“ sein, namentlich in Tunesien … und Ägypten.

      Der Leser mag nun urteilen, wer sich hier „dreht und wendet“ und was von Manövern zu halten ist, mich zum Entgiftungs- bzw. Psychiatriefall zu stilisieren.

    • Franz

      Du selbst bist die Ursache deines Leidens, förmlich schreiend nach Anfeindungen, um dann den einzig wahren Denker – TomGuard – zu mimen, der immer mehr in Beleidigungen und Beschuldigen abdriftet, um selbiges zu provozieren. Denn benötigst es, den Einzelkämpfer zu spielen, Alle vs Tom. Eigentlich ein Mäuserad aus dem DU wohl nicht mehr rauszukriegen bist, ausser mit gezielter Energie, inetwa so, wie man jemand von der Steckdose wegbekommt, weil die Muskelverkrampfungen es einfach nicht zu lassen.

      Aber auch was ganz menschliches ist bei Dir zu erkennen, Neid und Gier nach Anerkennung. Sehr menschlich….

    • Markus

      @Tom
      Endlich mal ein viel leichter leserlicher Kommentar.
      Auch informativ.

      Was soll die Hetze von Russland und Iran gegen den Westen erreichen? Soll aus dem syrischen Krieg, den Assad als Staatschef ebenso wie Oppositionellen Aggressoren zu Verantworten hat ein Internationaler Konflikt gemacht werden?
      Die Internationale Gemeinschaft sollte aus Syrien keinen Geopolitischen Streit machen lassen, Russland, China, Europa und die USA sollten sich da alle nicht für geopolitische Manöver hinreisen lassen und sich für Frieden in der Region einsetzen. Russland könnte da auf dem Iran und die USA und EU auf die anderen Golfstaaten mäßigend einwirken.

      Syrien sollte Isoliert als Konfliktherd betrachtet werden, den es friedlich zu lösen gilt.
      Assad ist kein unschuldiger und sollte dazu gedrängt werden eine Lösung zu ermöglichen, bei der er sich am ende auch seiner Verantwortung gegenüber den Opfern stellt und zurücktritt.

      Ich blick zur Zeit nicht mehr durch, wenn ich Toms Kommentare lese, weis ich manchmal echt nicht für was und wem er steht.
      Kritik bitte nicht übel nehmen, finde es aber gut das du nun etwas verständlicher schreibst, das auch Leute wie ich etwas mitkommen.

    • Comrade John

      @ TomGard
      So einfach kommen Sie mir nicht davon.
      Was hatte ich denn geschrieben! „Unter dem Strich“ hatte ich geschrieben, in der Bedeutung von >> Resümee, Fazit, Zusammenfassung, um Ihren Auftritt zu kennzeichnen.
      Und der zielt eindeutig (aus meiner Sicht; nach meinem Eindruck dessen, was Sie hier ganze Zeit schreiben) auf den Verzicht von Parteilichkeit für den angegriffenen syrischen Staat. Ich hätte auch schreiben können: Entsolidarisierung. Was ich nur deswegen nicht tat, weil Sie erfahrungsgemäss auch das Wort „Solidarität“ benutzen um die gemeinten Inhalte zu verhöhnen.

      Bei diesem Resümee Ihres Auftritts bleibt es, zumal Sie es mit weiterem Beitrag bestätigen. Wobei Sie Beschimpfungen u. Beleidigungen @ meine Adresse ja schon zur Dauereinrichtung gemacht haben u. das erst recht nicht dazu taugt mich ruhig zu stellen.
      Der jedesmalige Gipfel Ihrer Unverfrorenheit freilich ist, andere Nutzer als Schlächter zu titulieren, diesmal bin ich sogar noch befördert worden: „ein Schlächtermeister vom Schlage all derer, die er anklagt“. Der Zusammenhang war der „Arabische Frühling“. Sehen wir uns retrospektiv an was in Libyen geschah. Wer hat denn die Libyer geschlachtet, Muammar oder die Nato-Luftwaffe im Verein mit den „Turnschuh-Rebellen“ u. der libyschen Al Qaida!
      Erinnerungsforum
      Gegen das Vergessen
      Weitere Hintergründe zu Libyen

      Wir können es wiederum mit einfachen Worten zusammenfassen. Wenn man also (wie ich) Verständnis für den syrischen Staat zeigt, weil der entschieden Land u. Leute verteidigt, was notwendig nicht mit der Friedenspalme in der Hand geschehen kann, dann ist man „ein Schlächter“ (mind. nach Gesinnnung u. damit auch potentiell, sollte man praktisch selbst einmal kämpfen). Man unterscheidet sich imgrunde nicht von den Subjekten aus aller Herren Länder, die aktuell in Syrien eingefallen sind u. dort Verbrechen ohne Ende begehen. Genau den Vergleich stellen Sie her.
      Übrigens sind Sie bis heute jeden Nachweis schuldig geblieben, dass die syrische Armee u. Bürgermilizen regelmässig in derselben Art vorgeht d.h. dauernd Kriegsverbrechen begeht, Sie unterstellen es aber unterschwellig mit Ihren grundsätzlich gehaltenen Monologen über die Gewalt des Staates per se. Es ist eine Methode, die Parteilichkeit für Syrien zu verhindern, indem man sie mit grundsätzlichen Zweifeln überzieht.

      So naiv u. ideologisch behämmert kann man kaum sein um nicht verstanden zu haben, was in Syrien praktisch vor sich geht. urs1798 recherchiert u. dokumentiert es anhand von veröffentlichtem Videomaterial nahezu Tag für Tag, was religiöse Fanatiker, sozial gestrauchelte, menschlich verkommene Existenzen u. geborene Kriminelle in Syrien mit Instruktion, Unterstützung oder Duldung unserer Regierungen (die westliche Wertegemeinschaft) dauernd veranstalten:
      urs1798 weblog
      Dagegen soll man (der syrische Staat, seine Bewohner) sich nicht wehren dürfen, das soll man (als deutscher Beobachter fernab vom Schuss) nicht mehr klar für sich einordnen dürfen, und das soll zur Parteilichkeit bis zu einem gewissen Grade nicht bereits ausreichend sein?

    • Comrade John

      Forts.

      Die Gründe Ihres Vorgehens kann man nur vermuten. Zu Ihren Gunsten möchte ich vermuten, dass Sie das späte Opfer eines jahrzehntelangen ideologischen Kampfes innerhalb der westdeutschen Linken sind, *den stets die Marxistische Gruppe gewonnen hat – aber nur nach Theorie auf dem Papier. Die übrigen linken Saubeutel (*Achtung, Ironie) waren zum Siegen zu blöd u. haben sich am Ende auch noch von jeder Kapitalismuskritik verabschiedet. Daraus, aus dieser Erfahrung, kann einmal Hass auf jene entstanden sein, die nicht lernen wollten. Da den ideologisch vollausgebildeten Marxisten heute kaum noch Linke zum Streiten bleiben, nimmt man sich das überwiegend ideologieferne u. bunt gemischte Publikum eines Blogs zur Brust, das sich in etwa als solidarisch mit dem Staat Syrien erweist u. zeigt ihm permanent, dass es falsch denkt, falls es überhaupt denken kann. Der Hass der Besserwisser auf die Genossen von Gestern wird jetzt übertragen auf alle Anderen (Nichtgenossen) von Heute. Das, TG, ist die Nummer, die Sie nach meiner Einschätzung (und das zu Ihren Gunsten) liefern. Sie sind dabei so blind geworden nicht mehr dauernd zu realisieren, dass es Teile der Linken von gestern plus die Opportunisten der einstigen SED/FDJ sind, die heute (bei uns) das Staatsprogramm gestalten u. die Ziele der herrschenden westlichen Eliten umsetzen. Die, TG, sind die, die Syrien angreifen, es ist die personell um viele alte Genossen von einst erweiterte, vereinte Imperiale Rechte. Auf sie müsste sich Ihre Kritik zunächst richten, sie ist die politische Vertretung des Kapitals von heute, sie ist die Schlächterin.

      Praktisch, und darauf kommt es an, unterscheidet sich das Credo Ihrer Ausführungen nicht mehr von dem, was uns auch diverse westl. Regierungen, die Grüne Partei, die zionistischen Antideutschen u. der BK Shalom der Partei Die Linke (ausserdem der hiesige Troll M.S.) erzählen >> Assad ist ein Schlächter und muss weg.

      So sattelfest Sie wirken uns den Staat, den Nationalismus, das Mitmachen u. die „Kriegsgesinnung“ zu erklären – an folgender Stelle haben Sie entweder menschlich versagt, oder Sie haben sich selbst verraten u. alle vorangegangenen Bekundungen in einem noch anderen Licht (als psychologisch erklärbar, s. oben) erscheinen lassen:
      „aber ich würde (…) an der Seite der kurdischen PYD agitatorisch, organisatorisch, logistisch tun, was in meinen Kräften steht, die Angreifer syrisch Kurdistans zu entwurzeln bzw. zu verhindern, daß sie Wurzeln schlagen.“

      Sehen wir uns nun mal an, was Salih Muslim, der PYD-Vorsitzende (PYD, kurdische Partei in Syrien; „Westkurdistan“ nennen sie es) sagt:
      „Die internationalen Kräfte haben verstanden, dass sie die Kurden nicht von dem Nahen Osten trennen können. Aus diesem Grund berichtigen sie allmählich ihre Verbindungen mit den Kurden. Wenn wir eine Einheit sind, können wir [Kurden] unseren Platz auf dem internationalen Parlett einnehmen und Besitzer einer Politik werden. Deswegen haben viele internationale Kräfte damit begonnen, die Kurden in ihren Plänen einzubeziehen. In diesem Zusammenhang, wollen sie Verbindungen herstellen und kennen lernen. Meiner Ansicht nach werden die Kurden im 21. Jahrhundert ihren Platz in der neuen Weltordnung einnehmen. Auf dieser Grundlage werden die Beziehungen erneuert.“
      http://www.diekurden.de/news/westkurdistan/pyd-vorsitzender-salih-muslim-kurden-werden-ihren-platz-in-der-weltordnung-einnehmen-2522504/

      Ein nationalistisches Programm wie aus dem Lehrbuch, und Sie TG sind sein Nationalist.

      Es war dies definitiv mein letzter Beitrag an Sie gerichtet, ich werde Sie künftig ignorieren. Es sei denn Sie wagen es mich später (Antwort auf die vorliegenden letzten Beiträge ist Ihnen unbenommen) noch einmal anzuschreiben oder namentlich anzusprechen. Darauf reagiere ich selbstverständlich immer, da ich nicht der Meinung bin, den Platz Leuten wie Ihnen kampflos überlassen zu dürfen.
      FEIERABEND.

    • Enis

      der Wandel bei TomGard ist schon beeindruckend..
      Der Mann gegen alles. Auch gegen sich selbst.
      Wenigstens hat er einmal auf Fussvolk einfacher ebene mitteilen können, dass er für die PYD ist.

      Passt voll ins Bild. Die sind auch gegen alles.

      Während die Feinde Syriens innerhalb und ausserhalb, sowie die Ahnungslosen wie eine Achterbahnfahrt hin und her schwingen, zieht Syrien seinen nachhaltigen gradlinigen Kurs durch.

  • Anonymous

    sie markus scheinen ja den überblick zu haben, wenn man die fakten um das vorgehen des westens in syrien verfolgt hat und die begleitende propaganda, dann kann man sich ihrer argumentation nicht anschliessen. you tube filmchen sind ein netter zusatz mehr nicht..

    • Markus

      @anonym
      Ich habe nicht den Überblick. Dennoch versuche ich mir ein Bild von dem Konflikt zu machen, nach meinen Möglichkeiten.

    • Markus

      Was sind denn die Fakten von denen sie Reden und das vorgehen des Westens?
      Der Westen tötet in Syrien keine Menschen. Propaganda? Sicher wirkte die Berichterstattung hier einseitig, aber irgendwo nachvollziehbar.

  • Markus

    Ist Assad ein säkularer Herrscher als das er sich darstellt?
    Das etwas ältere FAZ Interview von ihm verspricht positives, doch laut der syrischen Verfassung die verabschiedet wurde, darf nur ein Muslim Präsident Syriens werden.
    Wie geht das mit einem säkularen Staat unter einen Hut? Abgesehen davon, das ein Christ oder andersgläubiger wahrscheinlich nicht die Stimmen hinter sich vereinigen könnte, dürfte ja dann auch ein Ungläubiger nicht Präsident werden.
    Was meinen andere hier im Forum dazu, Tom wäre mal interessant deine Meinung zu hören und natürlich auch die der anderen.
    Hat Assad wirklich noch das sagen, oder zieht der Iran vielleicht die Fäden in Syrien? Oder war das was er im Interview sagte eine Lüge, da es ja nicht von einem säkularen Staat zeugt wenn in der Verfassung die Religion des Präsidenten festgeschrieben ist. Ich kenne die Deutsche Verfassung nicht genau, aber die Syrische habe ich gelesen, denke aber nicht, das bei uns eine Religion vorgeschrieben ist.

    • Markus

      Gut das mit dem Iran nehme ich zurück. Er wird schon selbst wissen, was in seiner Verfassung steht.

    • Der Grund warum ein Christ nicht das höchste Amt im Staat haben darf ist einfach. Sie müssten das Gesetz der Scharia erst studieren, und hätten selbst dann nicht die starke Bindung dazu wie ein Moslem.

  • Jörg

    Was Ägypten angeht, überzeugt mich die Sichtweise Webster Tarpleys am ehesten (Radiosendung downloadbar unter: http://tarpley.net/audio/20130709-WGT_on_WTP.mp3 ).

    Tarpley hält den „Militärputsch“ nicht nur für legitim, sondern er weist auch daraufhin, daß das Militär samt Übergangsregierung sicherlich nicht US-gesteuert ist. Für Tarpleys Ansicht spricht die Tatsache, daß nach der Absetzung Morsis sofort wieder die diplomatischen Beziehungen zu Syrien aufgenommen wurden (die Morsi abrupt abgebrochen hatte). Dieser Umstand spricht dagegen, daß die Absetzung Morsis von den Machthabern in Washington gesteuert wurde.

    Auch die Tatsache, daß el-Baradei ursprünglich Chef der Übergangsregierung werden sollte – nun aber mit dem Posten des Vizepräsident abgespeist wurde, weist darauf hin, daß das Militär zumindest weniger US-gesteuert ist als es Morsi war. Daß el-Baradei immerhin noch Vizepräsident wurde, ist sicherlich der finanziellen Abhängigkeit Ägyptens von US-Zahlungen geschuldet.
    Daß el-Baradei noch am 05.07.13 Präsident werden sollte und ihm dieses Amt ganz plötzlich und im letzten Augenblick wieder genommen wurde, liegt sicherlich nicht an den Salafisten, wie DER SPEI.GEL uns glauben machen will (http://de.wikipedia.org/wiki/Baradei#cite_note-15), sondern vermutlich ebenfalls am ägyptischen Militär. Denn el-Baradei steht Israel doch etwas sehr nahe: http://www.middleeastmonitor.com/news/middle-east/6527-elbaradei-qa-close-friend-of-israeli-war-criminal-sharonq .

    Interessant wäre es zu wissen, welche Veränderungen innerhalb des ägyptischen Militärs bzw. innerhalb des ägyptischen Offizierskorps vor sich gehen, seit Mubarak gestürzt wurde. Der Sturz Mubaraks könnte womöglich eine alte Fraktion geschwächt und eine jüngere Fraktion gestärkt haben.
    Für das zukünftige Schicksal Syriens ist das von nicht unerheblicher Bedeutung.

    • Dazu wäre einiges zu sagen. Momentan nur ein paar Hinweise:
      1. Katar. Nicht nur der Emir wurde entmachtet, sondern auch Hamad bin Jassim wurde beiseite geschoben, insbesondere in seiner Rolle als Chef des katarischen Investmentfonds. Guck nach, wer nun an dessen Stelle diesem Fonds vorsteht! :) Und vor diesem Hintergrund begrüßt Katar die Entmachtung Mursis.

      2. Saudi-Arabien. SIE gewähren (mit den VAE) Ägypten 5 Milliarden USD Kredit. Sie, nicht etwa Katar.

  • habkind

    Ich bin auch der Meinung, dass die Amerikaner diesmal selbst überrascht wurden und erst mit Verspätung reagiert haben, ohne in irgendeiner Form tätig zu werden.
    Ich sehe auch keinen Grund, warum sie Mursi hätten absägen sollen – er hat ja in ihren Interessen agiert und war ein treues Hündchen, das auf Kommando parierte.
    @apxwn, auch wenn Katar jetzt die Entmachtung Mursis begrüßte, heisst das nicht, dass sie das auch wirklich wollten. Sonst hätte Al-Jazziera sich nicht auf die Seite der Moslembrüder mit ihren ganzen Lügen gesetzt,
    dass nun – ich glaube mittlerweile 7 Mitarbeiter Al-Jazzieras – tlw. vor laufender Kamera gekündigt haben.
    Al-Jazziera ist kein Nachrichtensender, sondern ein politisches Organ, das auch entsprechend benutzt wurde.
    Wäre Quatar mit dem Umsturz einverstanden gewesen, hätte es Al-Jazziera entsprechend eingesetzt – das Gegenteil war aber der Fall.
    zur der ganzen Problematik der Moslembruderschaft mit der Regierungsübertragung in Nordafrika hat sich Thierry Meyssan auseinander gesetzt und einen guten und verständlichen Artikel gebracht.
    http://www.voltairenet.org/article179297.html

    • Comrade John

      Nach dieser Quellesollen am 8. Juli insges. 22 Mitarbeiter von AlJazeera den Sender verlassen haben.

      Einer von ihnen, der Reporter Hagag Salama, demissionierte im laufenden Programm von Dream TV (ägypt. Privatsender). Er sagte unter anderem, AlJazeera wollte zum Bürgerkrieg in Ägypten anstiften, das konnte er nicht mehr mittragen. Ein Studiogast u. die Moderatorin fanden’s gut: :)
      Video (youtube)

      Ebenfalls am 8. Juli wurden Vertreter AlJazeeras bei einer Pressekonferenz der ägypt. Armeeführung aus dem Saal gewiesen, nachdem es zuvor zu Protesten gegen ihre Anwesenheit gekommen war:
      RT.com, „Al-Jazeera journalists kicked out of Egyptian military press-conference“

      Alles gefunden bei: http://my-metropolis.eu/

  • Syrien ist kein „Experiment“.
    Was jetzt in Syrien passiert, geschah schon in vielen Ländern, unter anderem hier:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c1/Cambodia_anti-PRK_border_camps.png

    Es ist ein viel bewährtes Rezept, das unter anderem in Guatemala, Nicaragua, Afghanistan, Cambodia erfolgreich war. Quer durch viele Kulturen & Religionen der Menschheit.

    Desweiteren muss man sich eventuelle Rechnungen des Kosten-Nutzen-Verhältnisses für die Alliierten (Feinde Syriens) nicht in personeller, sondern in materieller Hinsicht stellen.
    Menschen sind ersetzbar, und für die Feinde Syriens fast wertlos.

    • Markus

      @Jones
      Syrien ist kein Experiment. Es zeigt ein scheitern der Internationalen Gemeinschaft auf so einen Bürgerkrieg zu bewältigen.
      Niemand möchte hier das das Leid in Syrien weitergeht, die Unterschiede zwischen den Positionen Russland und der USA liegen da denke ich an den Sichtweisen, wie dieser Konflikt zu lösen ist und ist leider womöglich auch etwas Geopolitisch motiviert, da jede Seite womöglich bedenken beim Sieg der einen über der anderen hat. Von daher wäre eine Verhandlungslösung das beste. Russland und der Iran können auch mit einem Sieg der Opposition leben und auch ein Wahlsieg ist auch ein Erfolg, wenn Assad zu keinen anderen Kompromiss bereit wäre, was man aber nicht einmal weis, da sich die Opposition bisher auf nichts eingelassen hat.

    • Markus (Schmitt?),
      Du wiederholst dich immer und immer wieder, wiederholst ziemlich stumpfsinnig was deiner Meinung nach das beste wäre, wo sich passieren könnte. Und das habe ich jetzt schon ein halbes Dutzend mal mit sogar immer den selben Worten gehört und bin auch selbst zur Genüge darauf eingegangen.
      Es steht nicht zur Debatte, was du meinst das beste wäre, das passieren könnte.
      Du hast weder die Möglichkeit, das Weltgeschehen in diese Richtung zu beeinflussen, noch hast du die Kompetenz festzustellen, was das Beste wäre.
      Von dem her interessiert es niemanden, bzw. zumindest mich nicht.

      Die Opposition wird bei ungefälschten Wahlen die nächsten Jahre mit Sicherheit nicht gewinnen können, zumindest die bewaffnete nicht. Die unbewaffnete tritt an und ist auch jetzt Teil der Regierung. Qatar-Foundation, weißte noch?
      Das hatte ich dir schon mehrere Mal erwähnt.

      Dass auch diese Revolution in Syrien hier von Anfang an eine von Außen gesteuerte Pseudorevolution ist, dafür gibt es so viele Indizien und Belege, dass die Wahrscheinlichkeit dafür nahezu 100% beträgt.

      Komm doch bitte mal mit inhaltlichen Argumenten statt stumpfsinnig Träume zu wiederholen.

    • Markus

      Ja, du hast ja recht, ich wiederhole mich und kann da kaum Einfluss nehmen. Ihr vielleicht schon.
      Prinzipiell sollte man einen gewaltfreie Lösung anstreben.
      Ich habe nicht die Kompetenz, kenne aber auch nur wenige Expertenmeinungen in den Medien, manche plädieren zu Waffenlieferungen andere dagegen und für blose Verhandlungen.
      Erst wurde uns hier gesagt ein Kräftegleichgewicht, würde die Lage womöglich stabilisieren, das Gegenteil war aber der Fall, ich bezweifele also das noch mehr Waffen eine Verhandlungslösung bringen und nicht alles noch weiter verschlimmern.
      Im Grunde geht es ja eh nur noch um Assad und seinen Clan, der ja sein Parlament bereits ausgewechselt hat.

      Mir ist es auch ehrlich gesagt egal wer nun den Machtwechsel unterstützte, ich war auch für die friedlichen Demonstrationen, das dies in Gewalt übergegangen ist und Eskalierte ermöglichten die unangemessene Gewalt, die Medienhetze beiderseits und die Bewaffnung der zum Teil Islamisten.
      Also es kann schon gut sein, das die Demos Inszeniert/Unterstützt wurden, die Gewalt denke ich aber nicht, an sich waren die friedlichen Forderungen bis hin zum Rücktritt auch gerechtfertigt.

    • Ich behaupte nicht, dass ich es beeinflussen kann.
      Aber warum suchst du das Gespräch mit mir und tust doch nur dauernd die „Expertenmeinungen in den Medien“ runterrattern statt auf das von mir inhaltlich geschriebene einzugehen?

    • @Markus Teil I:
      Deine Orientierung an „Experten“ ist jedoch klar selektiv, vor allem da die von dir verwendeten Medien selbst es auch sind.

      Syrien ist klar die Wiederholung von so vielen anderen Bürgerkriegen.
      Ich habe dich auf die Parallelen zu vielen davon hingewiesen, antworten darauf konntest du nicht.
      Und weder du noch deine Experten können eine Antwort auf die Frage der Anfangszeit der Rebellion geben.
      Wie konnte sich in de facto 0,nix eine „Befreiungsarmee“ mit kompletter Armeestruktur & Bewaffnung bilden? Komm mir bitte nicht mit dem Schmarrn mit Daraya und grausamer Niederschlagung durch Polizei & Militär und blablabla.

      Dass die Rebellion hier der Aufstand eines Teils der Bevölkerung ist/war (vor allem der radikalsunnitischen), das leugnet keiner.
      Dass Assad die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich hat, leugnen die Wenigsten, auch unter den „Experten“. Und eben du.
      Von Wahlsiegen der Opposition fabulierst du, doch die kann es nicht geben. Wofür stehen die Rebellen inhaltlich, außer für die undemokratische Vertreibung von Assad?
      Beantworten konntest du diese Frage bislang nicht.
      Dass Assad Wahlen angekündigt hat, zwei schon durchgezogen hat und für 2014 Wahlen ums Präsidentenamt angekündigt hat, ist Fakt.
      Eventuelle Demokratieforderungen sind damit erfüllt.
      Dennoch kämpfen die Contras hier weiter, verlangen ERST den Rauswurf des Assads vor Friedensgesprächen und eventuellen Wahlen.
      Mit wem kann man dann noch verhandeln wenn der Präsident weg ist?
      Wie sehr fürchtet man dessen Rückhalt in der Bevölkerung, dass man sich ihm nicht in Wahlen entgegenstellen kann bzw. will?
      Wie kann man angeblich für Demokratie eintreten und sich den Wahlen verweigern?
      Von alledem willst du ganz offensichtlich nichts wissen.
      Wie es um die Objektivität von Al-Jazeera steht, ist hinlänglich bekannt, auch vom früheren Deutschlandkorrespondenten Aktham Suliman, der von einer massiven (außen-)politischen Einflussnahme durch die qatarische Regierung spricht.
      Qatar ist dabei keine Demokratie, sondern eine absolute Monarchie/Tyrannei, und kämpft in Syrien für die Demokratie?
      Der qatarische Staat kontrolliert auch andere Organe wie auch bsw. die Qatar-Foundation, an deren Spitze die Ehefrau des bisherigen Staatsoberhauptes steht.
      Selbst sie als absoluter Feind Syriens musste von einer 50% Anhängerschaft Assads in der Bevölkerung sprechen.
      Dazu kommt:
      1. Diese Zahlen müssen als absolutes Minimum gelten, da Qatar eine Verfälschung zuzutrauen ist, allerdings nur gegen und nicht für Syrien.
      2. Diese Meldung kam noch BEVOR mehrere deutsche Nachrichtenorgane einen steigenden Rückhalt Assads in der Bevölkerung verzeichneten.
      3. Die restlichen Prozente teilen sich bewaffnete und unbewaffnete Opposition. Selbst wenn also Assad „nur“ 50% Rückhalt hätte, kann der Rückhalt hinter den Rebellen keine 50% betragen.

      Alle die von mir gebrachten, sowie viele andere mögliche Beispiele (und das sind nicht viele) zeigen 3 Dinge:
      1. Rebellen müssen selbst im Erfolgsfall nicht demokratisch legitimiert sein. Im Fall Nicaragua waren die Contras wenig mehr als Drogendealer, die von den USA so weit hochgerüstet wurden, dass sie sich „Rebellen“ nennen konnten.
      2. Die USA haben keine Skrupel, solche Revolutionen & Bürgerkriege durchzuziehen und über Jahrzehnte und jeweils Hunderttausende von Leichen am „Leben“ zu erhalten.
      3. Syrien folgt dem exakt gleichen Muster.

    • @Markus Teil II:
      Markus, fass bitte meine Kritik wie folgt auf:
      Ich glaube nicht, dass du ein Troll bist. Da ich selbst manchmal trolle und sich der Arbeitsaufwand im Vergleich zur Aufmerksamkeit sich für dich hier nicht wirklich lohnen würde, bin ich mir hier recht sicher.
      Es gab zwar zumindest mal eine Zeit, wo es sich für dich eher gelohnt hätte zu gehen, denn du hast stets deine Wünsche geäußert und hast deine Haltungen, mit denen du hier recht alleine bist, nicht begründet. Das hat hier viele frustriert.
      Dennoch:
      Du bist bislang einer der Wenigen, die es geschafft haben, einen würdigen Diskussionsstil aufrechtzu erhalten. Du bist zudem ehrlich, hast es mehrmals zugegeben, wenn du zu etwas keine Ahnung hattest.
      Du erwiderst Höflichkeiten und steigst auf Beleidigungen nicht gleich ein.

      Daher möchte ich mit dir weiter diskutieren, allerdings möchte ich auch, dass diese Diskussion irgendwo hin führt.
      Meine Kritik ziehlt darauf ab, dass du zielgerichtet diskutieren solltest.
      Nicht deine Meinung per se kann die meinige beeinflussen, sondern die Argumente dahinter.
      Die möchte ich geliefert haben.
      Wo stimmst du mir zu?
      Wo bist du dagegen?
      Wo du dagegen bist, mit welcher Argumentation kannst du die meinige widerlegen?

      Versuch mal hieraus zu arbeiten.
      Dass wir Friede Freude Eierkuchen & Alkohol haben wollen, da sind wir uns ja einig. Aber so kommen wir ja nirgendwo hin.

    • Markus

      @jones
      Danke für das Kompliment, ich versuche auf deine Ratschläge einzugehen.
      Ich würde auch gerne mit dir und auch anderen denen es nicht stört weiterdiskutieren und versuche mich im Sinne der anderen kürzer zu halten.
      Also ich finde ihren Diskussionsstil auch sehr gut und fand die Gespräche mit ihnen von Freundlichkeit geprägt.

      Inwieweit Syrien eine Wiederholung von anderen Bürgerkriegen ist kann ich nicht sagen, ich habe keine Beispiele und kenne die wahren Gründe und Ursachen der von ihnen genannten nicht, da ich mich schlicht auch nicht damit auseinandersetzte.
      Die Anfangszeit der Rebellion begann meines erachtens damit, das Demonstranten umgebracht und Waffen geschmuggelt wurden, wahrscheinlich von den eher radikalen Sunniten ohne äußere Einmischung. Leider kann man nur schlecht eine Antwort auf die Anfangszeit geben und womöglich bekäme Assad recht mit seiner Darstellung. Doch was nun wirklich als erstes war, also die relativ vielen Toden unter den Demonstranten oder der bewaffnete Widerstand der Opposition, lässt sich nur schlecht sagen. Es ist denke ich so ähnlich wie mit dem Huhn und dem Ei, was war zuerst, beide Seiten werden da sicherlich behaupten der andere hätte zuerst geschossen und das in der Regel auch Glauben.
      Es ist schwierig da nun die ein oder andere Steite zu beschuldigen, die Opposition hätte sich auf jeden Fall nicht bewaffnen und mit Waffengewalt vorgehen dürfen. Assad der in der Verantwortung stand und steht, hätte meines erachtens zurücktreten sollen bevor die Lage außer Kontrolle gerät, was spätestens nach ein paar tausend Tode absehbar war. Es geht da denke ich auch weniger darum ob nun Assad die Mehrheit des Volkes hinter sich hat, was ja eher dafür spricht, das diese bei demokratischen Wahlen ein säkulares Staatsoberhaupt gerne hätten.
      Also ich sehe als Wahlsieg der Opposition, wenn Assad nicht mehr als alleinige Partei alles entscheiden kann, also wenn es Parteien gibt die in einer Koaltition über die 50% kommen und so wenn es sein muss eben Beschlüsse auch verhindern können, was ja normal für Demokratie ist. Das die Opposition jetzt noch kein Wahlprogramm hat ist vor allem dem Krieg geschuldet und da sie eben mit einer Partei die seid vielleicht 50Jahren regiert eben auch nur schwer ein Parteiprogramm entgegenzusetzen hat und eben seine Zeit und Erfahrung braucht.
      Die Rebellen stehen klar für die Vertreibung, aber es gibt auch Personen dahinter die ein politisches Programm anstreben.
      Die Wahlen die Assad ankündigte finde ich gut und richtig die Demokratieanforderungen wären erfüllt, man muss aber auch Verständnis dafür haben das die Opposition nach den vielen Gefangennahmen und Opfern einen rauswurf Assads fordern, da sie einfach das Vertrauen in Assad nicht haben und bei einen eventuellen Wahlsieg Assads der Willkür der Partei ausgeliefert währen.
      Dennoch finde ich auch das die Opposition direkt mit Assad verhandeln sollte, die Verbedingung eines Rücktrittes verlängert nur das Leid und bringt ja nichts, klar kann man auch mit der zweiten Reihe Verhandeln, aber einfacher wäre es womöglich gleich mit Assad zu reden.
      Ich denke auch das die Opposition Angst hat, das Assad zu starken Rückhalt in der Bevölkerung hat und von daher nicht verhandeln möchte, obwohl das genau der Fehler ist.

    • Markus

      @jones Teil2
      „Wie sehr fürchtet man dessen Rückhalt in der Bevölkerung, dass man sich ihm nicht in Wahlen entgegenstellen kann bzw. will?
      Wie kann man angeblich für Demokratie eintreten und sich den Wahlen verweigern?“
      Die Wahlen kommen ja erst noch, doch das man sich einen Diktator, der hunderttausende mit auf dem Gewissen hat, nicht gern per Wahl stellt ist denke ich schon begründet. Für Assad arbeitet ein gesamter Staat, Medien etc. für Oppositionspolitiker wird sich kaum jemand finden, der diese bekannt macht.
      Richterlich, wäre nur eine Fehlentscheidung die Assad traf und diesen Bürgerkrieg begünstigte, Grund genug ihn auszuschließen.
      Das Quatar sich einsetzt für die Demokratie an sich ist denke ich in Ordnung, was gleichsam bedeutet, wenn die Menschen im Eigenen Land einmal aufstehen, es eben auch Reformen geben muss. Das man aber die Opposition mit Waffen versorgt, obwohl Assad Demokratische Zugeständnisse machte ist nicht richtig. Das würde sich kein Mensch für den eigenen Staat wünschen, war aber in Syrien eine Kettenreaktion nachdem sich die Opposition erst selbst bewaffnete. Naja. Dort war vor längeren von 50% die rede, was finde ich schon hinkommen könnte, ob heute immer noch diejenigen die ihn ich sage mal unterstützten, da man ja auch wenig Wahl hat wiederwählen würden ist denke ich fraglich.
      Also das selbst wenn Assad 50%hätte der Rückhalt der Rebellen nicht 50% sein kann sehe ich eben so. Ich denke das es eben bei den Wahlen eine starke Mitte geben könnte, die relativ unvoreingenommen ist und die Gewalt beider seiten ablehnt und natürlich die Parteien der Rebellen und der Syrischen Regierung. Hier glaube ich das womöglich Assad mehr Stimmen als die Rebellen bekommen würde aber die Opposition und gemäßigte Opposition und Parteien kann ich mir nach den Wahlen gut bei über 50% vorstellen.
      Dafür bräuchte man genauere Aktuelle Umfragen um hier Klarheit zu schaffen.

      Ihr Fazit sehe ich von daher nicht so.
      1. Denke ich schon das die Rebellen sich nach einem Sieg Demokratisch legitimieren würden, also ohne Assad und Baath Partei dann. Die Al-Kaida würde das womöglich nicht anstreben.
      2.Denke ich nicht das die USA in Syrien ein treibender Faktor ist, der den Bürgerkrieg sehr begünstigte. Da die Bewaffnung denke ich eher auf die Initiative der Golfstaaten zurückzuführen ist und vielleicht das der Westen nicht konsequent genug Nein sagte.
      3. Vergleichen kann ich das nicht, da ich nur den verlauf in Syrien von den Medien kenne.

  • ISKANDER

    damit hier mal wieder frischer wind in den von den trollen „gottvater“ tomgard und markus schmitt hypothetisch – pathologisch zerlaberten blog kommt, poste ich vor meiner abreise noch einmal was entscheidenes. etwas zum kernthema, etwas zur hoffnung und kraft für die unterstützer der syrischen verteidiger:
    lt einer russischen quelle hat der irakische schiitenführer moqtada al – sadr auf anfrage von präsident bashar al sadat entschieden, einen teil seiner mahdi – armee zum eingreifen nach syrien.
    die mahdi – armee verfügt über 100.000 kämpfer in reserve, von denen 40.000 eine militärische umfangreiche ausbildung besitzen. (ausgebildet von den iran. brüdern der revolutionsgardisten)
    die völker des orients schweißen sich zunehmend zusammen.
    da kann an alt68er klassenkämpferischem fäkaliengelaber ergossen werden was will, da kann die banane zum quadrat stilisiert werden und der mossad weitere trolle senden, nichts wird den sieg des syrischen volkes unter assad aufhalten. nichts.

    • Markus

      Ich bin nicht Gottvater, das war einmal ein Ausrutscher als ich mir das einbildete, entschuldigt für das Missverständnis aber ich habe halt ungewöhnliches erlebt. Das mit Joseph war ein reales meinetwegen psychotisches Erlebnis, was ich eben auf mir bezog.
      Iskander, wäre nett wenn ihr mir das nicht weiter anlastet. Was ihr gegen Tom auszusetzen habt, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
      Ich bin für eine friedliche Lösung.

    • die mahdi armee benutzt eine noch schlechter ausgereifte taktik als die syrischen ratten (die zugegebenerweise teils sehr ausgereifte taktiken haben), ihr ansatz ist: masse, masse, masse.

      ich bezweifle dass sie gut genug ausgebildet sind – etwa wie hezbollah oder die national defence forces – um präzise gegen die ratteninfestation vorzugehen. für einen abnutzungskrieg sind sie dank ideologischer gehirnwäsche aber geeignet.

      die mahdi armee, und sadr indes sind aber eher unangenehme, verbohrte gesellen (ich erinnere mich was sie – genau wie die wahabbitische gegenseite ihrerseits gegen schiiten – den sunnitischen gemeinden angetan hat).

    • Enis

      @Iskander
      Ich glaube ich habe schon mal geschrieben, dass in Zusammenhang mit Syrien grosse Differenzen zwischen Sadr und der Hezbollah gibt! Der Streit ist sogar esakliert, sodass der Iran Sadr fallen liess. Sadr verhält sich pragmatisch. Er war zuerst gegen die Amerikaner, jetzt sieht er seine Chance mit einem Pakt mit den Amerikanern..

      Daher glaube ich nicht an diese Version.
      Wenn schon sind das eher freiwillige, bzw. der irakischen Hezbollah nahe stehenden Gruppen, die sich mitmischen.

    • An die Beiträge und Antworten bis auf die 2 über mir:
      NIVEAu ist keine Handcreme…
      Mag sein dass im Inter“nett“ die Hemmschwellen fallen, aber kindisches und erwachsenes Verhalten sind dennoch leicht zu unterscheiden.
      Wenn ihr nicht in der Lage seid über den Niveaulosigkeiten anderer zu stehen, nett zu sein oder auch einfach mal die Fresse zu halten, wenn das nicht geht, dann zeigt das nur eines: Ihr müsst auch im RL ordentlich gefrustet sein.

      Also haltet doch bitte mal die Nettiquette ein, anstatt andauernd euch selbst durch die Teilnahme an der Schlammschlacht zu erniedrigen.

    • Franz

      Lieber Jones,

      wir hatten dich von Anfang an gebeten, diesen Troll zu ignorieren. Da du dazu anscheinend nicht in der Lage bist, hast Du einen großen Anteil diesem Deppen Platz zu liefern, und den Blog sytematisch kaputt zu machen. Falls Du es noch nicht mitbekommen hast. Der Herr Schmitt pisst hier vorsätzlich jedem ans Bein.

      Im übrigen begibts Du dich genau auf das Niveau herab, dass du hier anprangerst. Und welches recht hast Du zu behaupten ich sei gefrustet im RL. Soviel zum Einhalten der Netiquette.

      Denk mal drüber nach.

    • Leute (und vor allem Franz),
      ich bin mit euch inhaltlich hier ja im Großen und Ganzen einer Meinung.
      Markus ist kein Troll (sowas tu ich selber gerne), sondern hat wohl schlicht wie ihr und ich auch zu viel Zeit, davon abgesehen habe ich vor allem bei Tomgard das gleiche Problem wie ihr.

      Euer Umgangston (und das schließt Tomgard mit ein) geht dennoch mal gar nicht.
      Leute persönlich zu beleidigen oder ihnen Behauptungen in den Mund zu legen, das geht mal gar nicht.
      Das ist schlicht unwürdig und sicherlich auch ein Albtraum für unseren kartenschmiedenden Moderator hier.
      Er wird die Kommentarfunktion hier sicherlich irgendwann mal deaktivieren, sollte sie weiter so massiv zum Flamen missbraucht werden.

      Ich fordere euch zur Nettiquette aus 2 Gründen auf:
      Erstens muss ich über eure Beiträge genauso drüberscrollen und das nervt.
      Zweitens stehe ich euch inhaltlich relativ nahe und Flamereien eurerseits sind deshalb besonders ungünstig.
      Also werdet bitte wieder sachlich und schreibt Dinge die uns weiter- statt auseinander bringen.

      Franz, du schreibst ich hätte Markus ignorieren sollen. Ich habe ihn die meisten Male ignoriert, aber gerade wenn ihr ihn zu sehr angegriffen habt, schreibe ich ihn an, so wie jetzt zum Beispiel.
      Eine so „freundlich“ von dir gebrachte „Bitte“ hat bei mir keine Wirkung.

      Aber wo du schon vom Ignorieren schreibst, das wäre bei Tomgard auch eher angebracht gewesen.
      Hin und wieder schreibt er interessante Sachen, aber er tritt genauso doppelmoralisch und herrisch wie ihr auf und darum habe ich ihn in letzter Zeit ignoriert.
      Du solltest Leute nicht zu etwas auffordern, was du selber nicht beherrschst.

      Und jetzt schreibt bitte wieder mal interessante Sachen, über die ich nicht rüberscrollen muss, statt mich auch noch anzuflamen.

    • Franz

      Sry@Offtopic

      Ich halte Netiquette für ein unwirkliches, überflüssiges Wort, da die Inhalte selbstverständlich sind.

      Eine Netiquette setzt vorraus, dass sich alle dran halten, ansonsten wird das nix. Wenn jemand gegen diese dauerhaft verstösst, wird die Toleranz einiger Mitforisten ein Ende haben.

      Auf deutsch: Wenn M.Schmitt in fast jedem Posting gegen die Netiquette verstösst, kannst DU nicht erwarten, dass Gott und die Welt das toleriert. Irgendwann ist mal Schluss. Auch wenn der Gute Mann naiv scheint oder sich so ausgibt, so sind seine Provokationen des öfteren wohl plaziert. Es mag vielleicht der Eindruck erscheinen, dass der Ärger hier wegen MS’s „anderer Meinung“ enstanden ist. Das ist aber nicht der Fall. Er hält sich einfach nicht an Deine gelobte Netiquette.

      Zu Guter Letzt, auch Du verstösst des öfteren gegen die „Netiquette“, was mich aber niFcht stört, dass es mich persönlich nicht tangiert (bis auf ‚Doppelmoral‘ und ‚Frust im RL‘), was bei MS anders ausschaut.

      LG

    • Franz,
      ich habe nicht direkt gesagt dass du Frust im RL hast. Ich habe nur gemeint dass wer auch immer solches Verhalten hat, diesen Eindruck schafft.

      Und ja ich verstoße hin und wieder auch gegen die Nettiquette, denn ja ich diskutiere emotional.
      Wo Tomgard bsw. meinen Namen nennen musste und mir irgendwelche Meinungen in den Mund schieben wollte, fand ich es gar nicht nett. Habe ihn gerügt und nach einer Standpauke es bleiben lassen.
      Trotzdem war es grad jetzt extrem.

      Ich habe Markus noch nie sonderlich unfreundlich werden sehen (zugegebenermaßen scrolle ich bei seinen Beiträgen anders als bei euren meistens ohne zu lesen einfach nur rüber), aber so oder so hängt das eigene Diskussionsverhalten von einem selbst mehr ab als von der Person mit der man redet.

      Ich empfehle dir mal darüber nachzudenken warum ich euch das mit der Nettiquette empfehle und nicht Tomgard oder sonst wem. Eure Beiträge lese ich. Wenn ihr Mist schreibt störts mich mehr. :)

    • Franz

      Dann hab ich das mit dem Frust im RL wohl falsch verstanden. Bezüglich Netiquette. Der erste Absatz bei WP trifft es eigentlich recht treffend
      Formulierung und Inhalt sollten dem Zielpublikum gegenüber angemessen sein (wird nur eine Person angesprochen oder eine Gruppe, wie gut kennt man sich bereits usw.)

      Ich denke das war bei MS Postings so gut wie nie der Fall, eher das Gegenteil, ob gewollt oder nicht, sei dahin gestellt. Hier im Blog tummeln sich Betroffende, kluge Leute, reine Konsumenten(Franz), sympathische Robin Hoods(Jones)usw. In jedem Fall scheinen sie alle aufgeklärt zu sein. Das ist die Zielgruppe.

      Da kann ich nicht ständig mit Mainstreamlügen reinbrettern oder direkt Betroffende, die meist unbezahlbare Infos liefern, mit übelsten Propagandageschichten verleumdnen. Und das ein halbes Jahr lang. Es ist klar das Leute irgendwann laut werden und frei reden ohne Rücksicht auf Neti.. Manchmal wirkts ja auch Wunder.

      In diesem Sinne, schlaf gut

    • Comrade John

      Ich schätze mal, der Troll hat einen neuen Freund gefunden. —

      Kann das ein gutes Ende nehmen?
      Ich ahne direkt schon was. —
      Die dauernde Spaltung der Nutzer ist eigentlich schon da.

      Der Troll wird hier mit der subtilen Masche eines Systemschreiberlings, indem er sich bewusst naiv stellt u. vorgibt nur über alles reden zu wollen, weiter die Anti Assad-Trommel schlagen, während sein neuer Freund einspringt u. schreibt, die Natter sei doch ein Netter.
      Er verstünde gar nicht was man gegen den netten Markus habe… Wenn man mit ihm nicht einverstanden sei, dann könne ja mit ihm diskutieren u. die Sache so als höflicher Mensch klären. —

      Ja nee, ist klar. Es läuft jetzt unter „Nettiquette“, wenn man Trollen eine Plattform gibt u. sich für sie zum Affen macht.

    • Markus

      @comrade
      Ich werde hier nicht mehr all zu viel kommentieren. Wo du ein Problem mit mir hast, kannst du mir ja sagen und ich schlage auch nicht sehr in die Anti-Assad Trommel, sondern versuche diesen Konflikt eben auch von der anderen Seite darzustellen.
      Was bringt es denn wenn man nur Monoton die Regierungsseite vertritt? Das ändert doch auch nichts an den Problemen. Wenn jeglicher Opposition Meinung in Syrien so begegnet wird wie hier, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn einige Oppositionelle Verhandlungen ablehnen.

  • Anonymous

    Es gibt zwei sehr lesenswerte Artikel zu Ägypten auf pressTV. Ich habe leider die Autoren jetzt nicht parat. Leider sind die Amerikaner keineswegs von dem Putsch überrascht. Sie haben immer einen Plan B. Anstatt das Risiko einzugehen, dass bei dem Protest der Massen in Ägypten Möglichkeiten tatsächlich eine demokratische Regierung mit völlig neuen, unverbrauchten Köpfen an die Macht kommt, hat das ägyptische Militär, das, wie auch Herr Sisi, vorwiegend in den USA ausgebildet ist, in Absprache mit den Amis, das Ruder übernommen und so die Massen in Schach gehalten. Die MB sind den USA egal. Die sind auch nur Mittel zum Zweck. Sie waren vor einem Jahr in Ägypten sehr populär, also hat man sich die Popularität zu Nutzen gemacht und sie unterstützt. Für die USA war das ein Versuch Wert. Schließlich hat ja auch Katar die MB mit Millionen finanziert und die MB helfen durch Türkei mit, Syrien in den Abgrund zu stürzen. Katar hat jetzt auch gesehen, dass die MB im Moment so geschwächt sind, dass es erst einmal keinen Sinn mehr macht, sie weiter zu unterstützen. Hetzprediger Qardawi wurde aufgefordert, Doha zu verlassen. Er musste angeblich seine Katarische Staatsbürgerschaft abgeben. Die Büros von Hamas und MB wurden in Doha geschlossen. Meshal musste auch gehen. Es sieht fast so aus, als ob Katar gerne das schweizerische Modell annehmen möchte, und sich neutral verhalten will. Dass jetzt Saudi eifrig herbeieilt und Kairo Milliarden verspricht, ist den USA auch egal. Hauptsache AÄgypten bleibt auf USA Kurs und Israel hat von diesem Nachbarn nichts zu fürchten. Übrigens, da war noch was mit den Staudämmen im Nil und dem Streit zwischen Ägypten und Äthiopien. Das Wasser ist für Israel. Israel hat keine Chance auf Überleben ohne Wasser. Deshalb braucht Israel auch den Golan. Wasser! Fakt ist, das Volk in Ägypten muss noch eine dritte Revolution durchführen und diesmal das Militär säubern und sich ein für allemal von Krediten der USA und Saudi trennen. Mir wird schlecht wenn ich an die Ami Politik denke. Heute hat schon wieder ein Senator mit dem entlarvenden Namen Levin dazu aufgefordert gezielte Bombenangriffe auf Syrien zu fliegen. Dike

  • Enis

    Gemäss kurdischen Quellen werden die Kurden in Nordsyrien am 19. Juli Autonomie ausrufen! Viele tausende PKK-Kämpfer, die sich zur zeit aus der Türkei zurückziehen befinden sich in Nordsyrien.

    Es würde mich nicht überraschen, wenn diese sich bald mit den arabischen Ratten verbünden. Denn die PKK ist sehr pragmatisch geworden, neuerdings schlägt ihr verwirrter Chef Öcalan islamistische Töne an??!

    TomGard kann schon mal seine Ferienplanung in Wildkurdistan anfangen..

    Alle diese Halbzivilisierten Feinde Syriens sind zum Scheitern verdammt.

    • die syrische seite hat die kurden doch erst so stark gemacht.
      sonst hätten die türken die PKK schon in mehreren orten schlagen können… das wäre ja ein fehler vom ausmaß HAMAS!

    • Enis

      Leider!!

  • Anonymous

    Es gab schon einen Grund, warum unter Mithilfe französischer Dienste die in interner Opposition zum Verräter Öcalan stehenden PKK-Führer im Pariser Exil hingerichtet wurden.

  • Anonymous

    10.7.2013 – Kundgebung in New York City

    „Tatsächlich ist es ein Krieg der USA, um noch ein weiteres Land zu zerstören.“

    http://www.youtube.com/watch?v=afzpse9Zj9A&feature=youtu.be

    Da haben wir ihn also wieder, den Kern der bitteren Dollar-Ralität, von Vietnam bis Syrien und sogar manche der Völkermörder von damals sind noch immer dabei.

    Wir leben in einer Zeit in der die engsten Verbündeten der schlimmsten Diktatoren der Öffentlichkeit erzählen, es ginge in den Kriegen und Bombardierungen um Freiheit und das Zivilistenschützen, nicht ums Geschäftemachen. Und keiner wagt Fragen zu stellen, weil niemand die Antwort hören will, weil es eine Lüge ist.

    Doch der Widerstand wächst – langsam, aber stetig.

  • Anonymous

    Erdogan bricht mal wieder sein Wort…

    Das haetten die Kurden auch vorher wissen müssen, bevor sie Ihre Kräfte aus der Türkei abgezogen haben.

    Ein Volk, das seit hunderten von Jahren auf Frieden und Selbsbestimmung wartet klammert sich an jedes Ästchen der Hoffnung.

    Nur wurde man mal wieder hintergangen, da Erdowahn inzwischen dabei ist Militärstützpunkte im Südosten der Türkei zu bauen statt die versprochenen Verfasssungsänderungen in Angriff zu nehmen.

    Der Wechsel an der Spitze der KCK bedeutet, dass man dem Friedensprozess nicht mehr vertraut und damit rechnet wieder in den Widerstand zu gehen.

    Trotz der Gemengelage in Nordsyrien glaube ich nicht, dass man von kurdischer Seite die Kommunikation zu FSA und Damaskus abgebrochen hat.

    Die Kurden werden von beiden Seiten angeworben und unter Druck gesetzt. Dabei haben sie stets darauf beharrt einen dritten Weg gehen zu wollen.

    Die mögliche Ausrufung einer Autonomie im Norden Syriens hat außer psychologischen Effekten keine weiteren Auswirkungen auf die bestehende chaotische Situation.

    Mit der Ausrufung der Autonomie ist noch lange kein Wechsel auf die Seite der Gegner Syriens zu befürchten. Riskiert nur mal einen Blick nach Amude, wo man von Seiten der PDK die PYD diskrditieren wollte.

    Die PDK als Instrument der Türkei, USA, Israel mischt im Norden Syriens mit und versucht den dritten Weg, den die Pyd bestreiten will, zu sabotieren.

    Vor einigen Tagen wurde von Seiten eben dieser PDK Loyalisten unterstellt, Assad würde mit der PYD in Verbindung stehen… …

    Was hätte das zu bedeuten für die Ererignisse am 19. Juli?

    LG
    Moritz

  • Anonymous

    Kurdische Karte gegen Syrien?


    Forderungen nach Autonomie und Selbstverwaltung haben natürlich
    grundsätzlich einen Vorschuß in Richtung Berechtigung.
    Aber es kommt auch auf den Kontext an, auf die Ziele, auf die Situation
    im Land und in den Nachbarländern.
    Beispiel Südkurdistan/Irak, die kurdische Bewegung nach Autonomie
    verkümmerte dort zum einen zu einen Instrument des Imperialismus,
    zum anderen zum Wegbereiter der eigenen Reaktion, d.h.
    Großgrundbesitz, Clanstrukturen usw. sind heute stärker wie früher.
    Warum ist jetzt gerade der Ruf nach Frieden in der Türkei und in
    Nordkurdistan so groß?
    Warum starben vor kurzen unter mysteriösen Umständen kurdische
    Exilpolitikerinnen in Paris?
    Was tun US-Delegationen in Südkurdistan?
    Warum redet Öcalan so viel vom Frieden? Weil er einen
    Fernseher bekommt und einen schöneren Blick aufs Meer
    vom Gefängniszimmer?
    In der Türkei rumort es überall und es ist zu hoffen dass das Volk
    den Weg zwischen der Sackgasse Kemalismus und der Sackgasse
    Islamismus finden wird. Dabei können fortschrittliche kurdische Kräfte
    durchaus helfen. Eine gerechte Lösung für Nordkurdistan kann
    es weder mit den Muslimbrüdern und Erdogan noch mit den Kemalisten
    geben, das sind Illusionen.
    Die Türkei schielt nach Syrien und ist weiterhin Aggressor. Eine Gefahr für
    Westkurdistan ist dass die Türkei sich ein scheinautonomes Gebiet
    Westkurdistan womöglich zum eigenen Anhängsel machen wird.
    Wenn Nordkurdistan “friedlich” in der Türkei verbleibt dann wird Westkurdistan
    automatisch in den Sog der Türkei und der türkischen Sache geraten.
    Zum anderen, die islamistische Karte sticht nicht mehr in Syrien.
    Syrien scheint Bestand zu haben, auch Dank Hisbollah und Dank Iran.
    Die syrische Bevölkerung ließ sich nicht spalten und es hat sich einerseits
    gezeigt, Reformen sind nur mit Assad möglich und sie kommen, unbemerkt
    von der Welt, tatsächlich Schritt für Schritt trotz des Krieges.
    Sieg für Syrien, Frieden und Reformen sind eins, das haben die Menschen
    in Syrien erkannt.
    Auch Kurden erlitten Unrecht in Syrien wenn auch Westkurdistan als
    das Gebiet galt wo Kurden am wenigsten diskriminiert wurden.
    Kurden erhielten z.T. keine syrischen Pässe und litten unter korrupten
    Verwaltungsstrukturen in Syrien. Dazu ist jetzt einiges in Bewegung geraten.
    Und Westkurdistan war immer ein sicheres Rückzugsgebet für die PKK,
    toleriert von Syrien. Viele tausend PKK-Kämpfer befinden sich gegenwärtig
    in Syrien, sollen sie zum gleichen Verrat wie die Hamas fähig sein?

    Es ist deshalb zu hoffen dass die PKK-Kämpfer in Syrien die richtigen Entscheidungen treffen und sich nicht von Stimmen aus dem Hintergrund – die letztendlich der kurdischen Sache schaden – zu falschen Handlungen bringen lassen.
    Die syrische Armee und die syrischen Staatsstrukturen haben sich vor geraumer Zeit aus Westkurdistan zurückgezogen.
    Westkurdistan sollte und konnte sich selbst verteidigen gegen Islamisten und FSA, z.T. gab es brüchige Waffenstillstände mit einzelnen FSA-Gruppierungen.
    Syrien ist jetzt im Reformprozeß und die progressiven Kräfte in Westkurdistan
    täten gut daran sich JETZT daran zu beteiligen und einzubringen.
    Das würde zum einen die Reformkräfte in Syrien merklich stärken und zum anderen die Autonomie Westkurdistans dauerhaft stärken können.
    Eine einseitige Unabhängigkeitserklärung wäre ein großer Fehler.
    Eine wie auch immer geartete alleinige und einseitige “Unabhängigkeit” Westkurdistans kann nie Bestand haben, wird zum Werkzeug der Imperialisten degenerieren oder vom Statthalter Türkei geschluckt werden.
    Auch die reaktionären Barzani-Kräfte versuchen in Westkurdistan mitzumischen.
    So oder so, die sozialen Fortschritte werden bald nicht mehr möglich sein und das Erreichte wird schrittweise zurückgenommen werden oder funktionalisiert.

    Es ist traurig wenn eigentlich progressive Kräfte sich irreleiten lassen
    und dann nur noch Teil der letzten Karte des Imperialismus gegen Syrien
    geworden sind. Andere Karten die noch stechen könnten hat er nicht mehr.

    Ganzer Text hier:
    http://www.anarchie.de/main-76004.html