Brühe in Dschobar

photo credits: Anhar

RT meldet, dass Armeeeinheiten in Dschobar ein Chemiewaffenlager der Rebellen aufgebracht haben. Einige Armeeangehörige sind bei dieser Operation, wie es auf der russischen Verseion von RT heißt, durch die Kampfstoffe ums Leben gekommen.

Anhar Kotschnewa schreibt derweil aus Damaskus, dass die Banditen in Dschobar chemische Kampfstoffe gegen die Armee zur Anwendung gebracht haben. Allein wird auch das nicht viel an der Gesamtlage ändern – niemand zweifelt inzwischen mehr daran, dass die Rebellen über chemische Kampfstoffe verfügen. Es gibt auch gar nicht so viele Versionen, woher sie das Zeug haben können. Dass es aus den syrischen Chemiewaffenarsenalen stammt, ist wenig wahrscheinlich. Die seit längerem diskutierte libysche Spur ist um einiges plausibler. Fälle, in denen die Rebellen bereits chemische Kampfstoffe angewandt haben, waren im Sinne des Einsatzes dieser Mittel wenig „effizient“; das kann von einer teilweisen Denaturierung dieser Mittel zeugen. Ein Argument für die libysche Variante – noch unter Gaddafi ging man daran, die alten Waffen dieser Art zu vernichten, neue wurden nicht mehr angeschafft.

Heute im Verlauf des Abends kommt (hoffentlich) noch die Reportage von ANNA-News aus Dschobar vom 21.08. mit deutschen Untertiteln, worin die Rede davon ist, dass es den aktuellen Kriegsvorwand, den angeblichen Einsatz von Chemiewaffen durch die Armee, so nicht gegeben hat.

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