Was tun, Akela?

Akela Husseinowitsch Obama

Die Generalstabschefs der Briten und der Amerikaner haben ihren Politikern jeweils Rede und Antwort zu den Perspektiven eines “militärischen Eingreifens” in Syrien gestanden. Keiner von beiden hat dazu etwas Neues geäußert. Im wesentlichen warnten sie, dass ein Krieg nicht begrenzt ablaufen kann, wenn die Politiker ein Resultat haben wollen. Ausgehend von ihren “Erfahrungen” im Irak und Afghanistan sollte man sich vorher überlegen, was nach dem Krieg in dem unterjochten Land zu passieren habe – speziell, dass es eine funktionierende Regierung geben sollte. Ansonsten wird das Land, wie schon mehrfach bekannt, in ein jahre- oder jahrzehntelanges Blutbad gestürzt:

„The use of U.S. military force can change the military balance,” Dempsey said. “But it cannot resolve the underlying and historic ethnic, religious and tribal issues that are fueling this conflict.“ Dempsey has … continually warned the country’s political elite against stronger military commitment in the conflict, citing the US experience in Iraq and Afghanistan. Dempsey thus supported the Obama administration’s current policy of providing humanitarian assistance and some limited help to moderate opposition, saying that would be “the best framework for an effective U.S. strategy toward Syria.“ (Quelle)

Anders gesagt warnt Dempsey, dass die Streitkräfte eine Entscheidung zum Krieg zwar ausführen werden, die Politiker sich jedoch vorher um die Folgen zu kümmern hätten. Das war überhaupt eine der Grundthesen Obamas, der noch vor seinem ersten Wahlsieg meinte, die Republikaner hatten sich, als sie noch regierten, zu leicht in militärischen Konflikten engagiert, ohne deren Folgen abzuwägen – weder die für die “befreiten” Länder, noch für sich selbst.

Was wären denn die rationellen Gründe dafür, dass, wie nun vielfach geschrieben wird, “Obama unter Druck” gerät, was Syrien angeht? Keiner glaubt ernsthaft an das Geschwafel von “roten Linien”, wohl verstehend, dass es nur dann und wann Anlässe geben muss, die einen Vorwand für Krieg darstellen.

Obama hat kürzlich seine zweite Niederlage im Verlauf des “Arabischen Frühlings” hinnehmen müssen. Die erste sah noch nach einem Nadelstich aus, der freilich sehr medienwirksam gewesen ist: die Ermordung von Botschafter Stevens in Bengasi. Die zweite war der Militärputsch in Ägypten. Und das hat schon System, denn die Unterstützung dazu kam von Saudi-Arabien und mit ziemlicher Sicherheit auch Israel. Diese Vorgänge erschüttern Obamas Position sowohl in Syrien, als auch in den kommenden Verhandlungen der Amerikaner mit dem Iran.

Demokratie hin oder her, Massenvernichtungswaffen sind immer noch kein Spaß – vollkommen egal, ob irgendwer sie tatsächlich eingesetzt hat oder nicht. Hauptsache, man zeichnet das Bild einer Situation, die außer Kontrolle gerät. Auf dieser Grundlage kann man irgendeine Koalition zusammenschustern und Damaskus “plattmachen”. Wie das der Kontrolle über die chemischen Waffen zuträglich sein soll, interessiert dabei niemanden, zumal die Hinterleute ganz genau wissen, ob sie zur Anwendung kamen oder nicht.

Fakt ist, dass Obama irgend etwas tun muss, nachdem man in Ägypten so deutlich ignoriert hat. Wenn er das schluckt, bekommt er bald noch eins auf die Mütze. Die Politik duldet keine Schwachen, ganz besonders keine erschwachten Starken. Das Gewicht, einfach ein Blutbad anzustiften und dann beiseite zu treten wie in Libyen, hat er nicht mehr. Alles in allem bedeutet das, dass die Amerikaner allen ernstes einen direkten Überfall auf Syrien erwägen. Momentan hält sie nur noch die Unklarheit darüber ab, was danach passieren soll – es gibt keine Begeisterung für eine Wiederholung von Irak und Afghanistan, wo man schnell einmarschieren, aber nicht so schnell wieder herauskommen kann.

Wenn das Militär inzwischen ein weiteres, viertes Kriegsschiff mit Flügelraketen ins Mittelmeer schickt, dann ist das nicht mehr nur politischer Druck auf Syrien, sondern tatsächlich Vorbereitung für einen möglichen Angriff. Noch vor kurzem wurde diese Variante nicht wirklich ernsthaft erwogen, aber inzwischen lief der für Obama höchst unangenehme Putsch in Ägypten. Gut möglich, dass ein Überfall auf Syrien, auch ohne die Sorge um das Danach, Obama jetzt als rational erscheint, um so seine feudale Stellung als Akela (im Kiplingschen Sinne) wiederherzustellen. Auf jeden Fall ist die Wahrscheinlichkeit eines Kriegs gegen Syrien nach den Ereignissen in Ägypten deutlich gestiegen.

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Trackback von deiner Website.

  • Anonymous

    Es ist soweit, die Rechten und Linken sind sich selten einig, beide vermuten beim Giftgasangriff „false flag“ durch Islamisten/Terroristen/Banditen als Angriff von Assad Armee:

    http://www.jungewelt.de/2013/08-24/062.php
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M543274e3729.0.html

    Und das Säbelgerassel in den deutschen Mainstream-Medien wird immer größer. Hurra, USA, zieh in den Krieg für uns! Wie naiv, wie dumm! Es ist zum Heulen.

  • Anonymous

    Ich befürchte, die militärische „Lösung“ läuft schon.
    Seit Wochen bewegt sich arabisches Schlachtvieh unter der Führung von Briten/Franzosen (Instrukteure/Berater genannt) von der jordanischen Grenze Richtung Damaskus. Ghouta ist ein „guter“ Ort, um sich für eine Offensive gegen Damaskus zu sammeln. Vor der syrischen Küste liegen amerikanische Schlachtschiffe, ein Raketenwerferschiff kommt gerade hinzu. Die syrische Offensive gegen Ghouta, den besetzten östlichen ländlichen Bereich war Antwort auf die Pläne der westlichen militärischen Allianz, offenbar gut und geheim vorbereitet. Nun versucht der überraschte Westen, die Offensive durch die Chemiewaffenschweinerei zu stoppen, einen „Vorwand“ für offenes militärisches Eingreifen zu basteln und der eropäischen Bevölkerung ein Einverständnis dafür ins Hirn zu blasen. Ich hoffe sehr, es gelingt ihnen nicht.

    Soja Kosmos

  • Anonymous

    Wie wird sich Russland verhalten???
    So.Ko.

    • Anonymous

      Russland und Iran drohen den USA bei militärischem Eingriff in Syrien

      Russlands Staatschef Wladimir Putin: “ Die chemischen Substanzen werden nur nur von solchen eingesetzt, die sich schwach fühlen, feige sind und wissen, dass sie verlieren. Und wir haben uns Syrien angeschlossen, weil Rußland immer auf der Seite der Guten und Starken ist. Wir haben Satellitenbilder die genau nachweisen, dass der Giftgas-Einsatz nicht von der syrischen Regierung eingesetzt wurde. Daher solle keiner auf die Idee kommen in Syrien einzugreifen.“

      Russlands Botschafter im Libanon Alexander Saspkin :
      “ Wir werden bei einer Wiederholung einer zweiten Irak- oder Libyen-Katastrophe in Syrien nicht wieder tatenlos zusehen. Außerdem wissen wir genau wer das Giftgas in Syrien eingesetzt hat.“ Iran in einer Pressemitteilung: “ Die USA solle es nicht wagen in Syrien einzugreifen. Wir haben anhand genauer Untersuchungen schon jetzt Beweise für den Einsatz von Giftgas durch die Terroristen.“

      Quelle: Syria News

      SoKo

  • TomGard

    Dies wird eine längere Kommentarserie, dafür gewiß meine letzte hier, heiliges Indianerehrenwort.

    Zunächst ein Wort zu den Promotoren und Liebhabern des Spiegelbildes des jüdischen Armageddon, des antijüdischen Armageddon, des finalen Weltkrieges.
    Kriege werden von Eliten geführt, nicht von Kleinbürgern und Edelproleten, die, von der emotionalen Pest befallen, ihre klassenkämpferische Depravation zur Götterdämmerung stilisieren und in ihren Tagträumen damit spielen, ihren täglichen Suizid auf Raten in einen heroischen, weltenverbrennenden Amoklauf umzudichten und gern dafür in Anspruch nehmen zu lassen.

    Seit dem atomaren Bombardement Japans hat keine bürgerliche Elite mehr einen suizidalen Krieg geführt. Warum auch? Nachdem der Weltmarkt militärisch bis auf ein paar wenige Sümpfe hergestellt, das Kapital unter den Drohungen eines militärischen Hegemons und seiner Alliierter internationalisiert ist, wäre das komplett irrational. Die Kriege Deutschlands und Japans waren der Versuch nachholender Kolonialkriege zu spät gekommener nationaler Eliten, gegen die – und auch mit Hilfe derer! – die USA den Weltmarkt hegemonial herstellten.
    Der suizidale Widerstand Koreas und Vietnams gegen die seinerzeitige Aufteilung des Weltmarktes entlang der Grenzen eines der militärischen Selbstbehauptung fähigen, alternativen bürgerlichen Staatsmodells, sind Sonderfälle, auf die ich nicht einzugehen brauche, denn die Abwicklung dieses alternativen Modells durch Selbstaufgabe und Einsortierung ihrer Eliten in den imperialen Weltmarkt ist das Paradebeispiel für die Gültigkeit meines Argumentes.

    Man könnte einwenden, der laufende Weltkrieg der US-Eliten und ihrer Alliierter in den übrigen imperialen Metropolen habe sehr wohl suizidalen Charakter. Das stimmt in gewissem Umfang, ist aber kein Gegenargument, sondern eine Bestätigung: Jeder bürgerliche Krieg hat eine irrationale und suizidale Komponente, weil er eine Weise ist, wie die Fraktionen der herrschenden Klasse ihre Konkurrenz innerhalb eines Staatswesens abwickeln. Es ist ein „Shooting out“ zwischen diesen Fraktionen, das gelungenenfalls ausschließlich auf äußeren Territorien wirksam wird, und nur mittelbar und nichtletal ihren Kampf im Inneren entscheidet. Sinnbildlich kann man für dieses Verhältnis den Gegensatz der Importeure und Exporteure einer imperialistischen Nation nehmen – aber, bitte, nur sinnbildlich; die Verhältnisse liegen de facto ein wenig komplizierter.

    Kurz und gut: Dankenswerterweise werden die feuchten Träume der Iskander, Johns, Triangolums und anderer Möchtegern-Terminatoren, bzw. Bänkelsänger des Terminatorenkrieges, nicht in Erfüllung gehen.
    Nicht außerhalb Syriens und, wie ich stark vermute, nicht einmal weit außerhalb seiner Kapitale, Damaskus.
    Aber dort schon, wie es aussieht.

  • TomGard

    Großzügigen Schätzungen zufolge hat die SAA noch zwischen 100 und 150 Tausend Mann unter Waffen eines in wachsendem Maße zermürbten Arsenals. Hinzu kommt eine unbekannte Reserve schwach bewaffneter und praktisch unausgebildeter Milizen, von denen eine nicht zu vernachlässigende Anzahl bislang mit Rache- und Fememorden, Plünderungen und Brandschatzungen in zu „Feindgebiet“ deklarierten Territorien Syriens auffiel, zuzüglich eines Banditismus, der sich mal der einen, mal der anderen Schutzmacht bedient, je nachdem, wer grad in den örtlichen Burgfesten das Sagen hat. Ich will mit dieser Erinnerung nicht die zahlreichen patriotischen Verteidiger gegen das Söldner- und Bandenwesen und dessen takfirische Elemente beleidigen oder schwach reden, es ist nur deutlich fest zu halten, daß sie keine landesweite, einigermaßen homogene und wohlorganisierte Front bilden. Denn solch eine Front könnte dem äußeren Feind die Aussichten auf einen imperialen Frieden sehr wohl in einem Ausmaß verschlechtern, das sie vor der Zerschlagung der zentralen Ordnungsmacht zurück schrecken. Aber es gibt diese innere Front nicht. Womit ich beim eigentlichen Thema wäre.

    Die SAA kann nicht militärisch gegen das Imperium bestehen, nicht gegen einen Sturmangriff, aber auch nicht gegen die Fortsetzung des bisherigen Auszehrungskrieges.

    Das einzige, dafür aber gewichtige Pfund, über das die Verteidiger Syriens bislang verfügt haben – ich erkläre die Vergangenheitsform weiter unten – ist der Umstand, daß die Mehrheit der bürgerlich-urbanen Bevölkerung es ablehnt, sich anderen Herren zu unterwerfen, als denjenigen, die sie seit knapp drei Generationen unterworfen haben, und die einen Teil der älteren Herrschafts- und Unterwerfungstraditionen (patriarchal, religiös, tribal-sittlich und völkisch) sekundär in Kraft beließen.

    Ablehnen
    Herren, Plural!

    Diese Negativität und Pluralität der aktuellen Unterwerfungskultur Syriens ist es, was die Angreifer bislang vom finalen Zugriff abgehalten hat, weil dessen Folgen für alle ihre Fraktionen bislang unkalkulierbar bleiben. Denkt dabei was ich ein Posting vorher über den imperialen Krieg als Modus der internen Konkurrenz der Fraktionen in der herrschender Klasse sagte. Ein Angriffskrieg findet unter dieser Voraussetzung unter einer von zwei Vorbedingungen statt: Entweder hat im Zuge einer faschistischen Machtergreifung eine Fraktion der herrschenden Klasse einen Staat usurpiert, oder die Fraktionen suspendieren ihre Konkurrenz um die Staatsmacht im angreifenden Staat für die Zeit der Kampfhandlungen, um ihr Resultat als gemeinsamen Ausgangspunkt einer neuen Runde dieser Konkurrenz zu nehmen.

    Was ich das „einzige Pfund“ der Verteidiger Syriens nannte kann man natürlich auch apologetisch mit einschlägigen Idealen beschreiben und bebildern, so wie Dike und Soja Kosmos das hier getan haben, und viele andere zuvor, aber das ändert nichts. Wenn ihr das dem TomGard nicht glauben wollt, haltet euch halt an den Blogbetreiber, der die Sache im obigen Eintrag ohne meine Erklärungen anhand seiner Erzählung über Obama’sche Kalküle als Erfahrungstatsache und herrschaftslogische Selbstverständlichkeit hinstellt. Da geht euch dann ja nicht der moralische Hut hoch, gelle?
    Fortsetzung folgt.

  • Den im letzten Teil geschilderten Stand des negativen und pluralen Unwillens der bürgerlich urbanen Bevölkerung gegen oktroyierte Herren hatten Armee, Regierung und Zivilgesellschaft so gut als möglich zu erhalten und zu pflegen, um Syrien vor einem finalen Zugriff zu schützen und sich unter Ausnutzung der Fronten in der imperialen Konkurrenz zu gegebener Zeit in einen Burgfrieden mit dem Imperium zu retten. Die Option, diesen Stand durch positive Momente zu ersetzen, gab es nicht. Der Kriegsverlauf bewies das m.E., einschließlich und besonders der schon angesprochenen zwiespältigen Folgeerscheinungen der Volksbewaffnung. Ich werde das jetzt allerdings nicht begründen, weil ich stattdessen weiter unten deutlich machen werde, warum Überlegungen zur politischen und zivilgesellschaftlichen Bewaffnung und Mobilisierung gegen den imperialen Krieg in Syrien nicht mehr aktuell sind. Es sei aber daran erinnert, daß ihre Aktualität immer schwer zweifelhaft war: auch 4 Mio Syrer können gegen einen unzweideutig entschlossenen imperialen Angriff nicht bestehen. Die historischen Beispiele liegen auf der Hand.

    Die Verteidiger standen vor der Wahl, entweder Verhandlungsmasse gegen das Imperium zu mehren, zu erhalten und zu formieren, oder in Erwartung eines fatalen Schicksals zu einem suizidalen Kampf über zu gehen.

    Solche Verhandlungsmasse – ich habe das in älteren Postings angesprochen – ist nicht, ich wiederhole, nicht territorial, wie aus den weiter oben vorgestellten Überlegungen zwanglos hervor geht. Auch der Verlauf des Krieges zeigte das.
    Die Verteidiger haben und konnten den Angreifern aufgrund willkürlicher taktisch / strategischer Entscheidungen, Territorien außerhalb der Kapitale und der regionalen Metropolen überlassen, der syrische Präsident hat sich im Interview mit Al Manar persönlich zu diesen Entscheidungen bekannt.

    Einen der wesentlichsten Gründe nannte ich weiter oben: Die traditionellen Elemente der syrischen Herrschaftskultur, die die ständische Despotie der Armee und der Baath-Partei in Kraft ließen, traten gut genug in die ordnungspolitischen Funktionen des Staatswesens ein, um sowohl die Regierungsmacht in den Städten, als auch die Landstände und ihre regionalen Verkehrs- und Handelsknoten schlecht und recht über die Runden zu bringen. Auch das Banden- und Mafienwesen gehört in Teilen zu diesen staatstragenden Strukturen. Gemessen an der Dauer und Eigenart des Krieges war das Flüchtlingselend bis zum durchschlagenden Angriff auf Aleppo erstaunlich geringfügig.

    Umgekehrt: „Territorialgewinne“ haben die Angreifer im Verlauf des letzten Jahres mehr geschwächt, als die Verteidiger. Auch in diesem Punkt berufe ich mich auf die Darstellung des Präsidenten im schon genannten Interview.

    Die Drahtzieher des Söldnerkrieges haben diese Schwächung teils aus eigenen Kalkülen zugelassen, teils war sie Folge und Begleiterscheinung der Konkurrenz der Auftraggeber. Ich bezweifle, daß die Verteidiger Syriens einem entschlossenen Söldnerkrieg mit einheitlicher Kommandofront hätten standhalten können, sie wären spätestens im zweiten Jahr buchstäblich ausgehungert worden. So aber waren die Söldner zu einem gut Teil mit Selbstbehauptung im Land und aus seinen Erträgen, und mit der Bewährung gegen konkurrierende Gruppen mit antagonistischen Agenden befaßt, statt mit dem Kampf gegen die Zentralmacht.

    Diese Umstände schufen Voraussetzungen, daß den Verteidigern Syriens aus der Konkurrenz der imperialen Fraktionen heraus mit „Genf 2“ ein mindestens vorläufiger Verhandlungsfriede in Aussicht gestellt wurde.
    Fortsetzung folgt

  • TomGard

    Wichtigste Bedingung für die Hegemonialmacht des Imperiums war eine das Gesicht Obamas und also der USA wahrende formelle Entmachtung des Präsidenten, als des Oberbefehlshabers der syrischen Armee, zugunsten eines militärischen Exekutivrates, der auch menschliche Opfer zu bringen gewesen wären: Jene Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden, der Luftwaffe, der Geheimdienste und einiger als Todesschwadrone gegen sunnitische Kommunen hervor getretener Einheiten, wie z.b. der 76. Division der motorisierten Infanterie, die in 4/12 in der Provinz Idleb derart berserkerhaft zu Werke ging, daß der Landstrich binnen kurzem an die Söldner fiel. Zu diesem Aspekt später mehr.

    In diesem Zusammenhang wäre ich dringend an einer Übersetzung dieses Artikels in SyriaTruth interessiert, die Kaumi verweigert hat.

    Besonders hervor heben möchte ich den dem Autor des vorletzten Links zufolge v.a. von chinesischen Diplomaten beworbenen Vorschlag, sukzessive und separate Waffenruhen und -stillstandslinien an verschiedenen Fronten auszuhandeln. Tatsächlich konnte nur so vermieden werden, dem Bandenwesen, kleide es sich in religiöse Gewänder, oder nicht, Raum und mittelbare Legitimation zu verschaffen. Ohne eine Fortsetzung des Kampfes gegen die Takfiris, die Vergewaltiger, Entführer und Plünderer konnte es keine Schonung der Zivilbevölkerung geben, die allen Seiten am Verhandlungstisch die zur Handlungsfähigkeit erforderliche Akzeptanz der syrischen Straßen verschafft, bzw. belassen hätte – incl. den beteiligten Autoritäten des alten Staatswesens.

    Die Leser dürften wissen, von welchen Seiten den Waffenstillstandsbemühungen entschiedener und blutiger Widerstand entgegen schlug. Extremisten aller Lager sammelten sich gewissermaßen um die Verschwörer aus den Reihen des türkischen Tiefen Staates und Saudi Arabiens, um den amerikanisch-russichen Einigungsprozess zu sabotieren, während die Zionisten nicht nur mit Luftangriffen und ihrer Subversionstätigkeit im und gegen den Libanon klar machten, daß sie einen Verhandlungsfrieden unter der Tutorenschaft der Weltmächte nicht dulden würden. Und zu diesen Extremisten gesellten sich die Parteigänger der syrischen Restauration, der Wiederherstellung der der Terrorherrschaft von Armee und Geheimdiensten, auf dem integralen Territorium Syriens.

    Der Stellenwert dieses Extremismus im Kraftfeld zwischen rationalem und suizidalen Widerstand versteht sich eigentlich von selbst. Er erodiert den weiter oben charakterisierten Widerstand gegen oktroyierte Herren. Die Parteigänger der ständischen Terrorherrschaft gehörten in der Vergangenheit der syrischen Zivilgesellschaft an, aber als antagonistischer Bestandteil ihres Konsenses, eine (allenfalls) in Kauf genommene Last der „historischen Schicksalsgemeinschaft“, die zu sein sich die Zwangsgemeinschaft der syrischen Terrorherrschaft hat verständigen sollen und müssen. Das unterscheidet die syrische Nation übrigens nicht von irgend einer beliebigen anderen, ihre Differenz zu, beispielsweise, demokratisch formierten Gesellschaften Westeuropas liegt nicht in ihrer Gewaltnatur, sondern in der ständischen Formierung derselben. In Westeuropa taucht dasselbe Motiv in jedem beliebigen Ordnungsstreit auf, und sei er auch noch so trivial. Das „wo kämen wir denn da hin, wenn …“ mobilisiert zwanglos die volle Wucht staatlicher Terrormacht gegen jeden, der sich anmaßt, auf einem Interesse, seinem Gehalt und dessen Erfüllung etwa bestehen zu wollen, statt sich mit einem „Recht“ zufrieden zu geben, dessen Gehalt herrschaftlicher Gewährung obliegt.
    Fortsetzung folgt

  • ISKANDER

    Bitte TomGott, mülle nicht schon wieder in ellenlangen Geschwafel diese brisante Diskussion zu, es ist mit deinen schwuchtelig – holprigen Kommentaren für Leser unerträglich, dem Faden zu folgen.
    Wenn du reden magst, bitte, aber fasse dich knapp und sachlich wie alle anderen und lass deinen Psychoquark außen vor.
    Das Überscrollen ist einfach lästig.

  • TomGard

    Der Syrienkrieg hat nun im Maße wie er den Widerstand der Bevölkerung gegen Usurpatoren stärkte, die Stellung der einheimischen Usurpatoren, der ständischenHerren des staatlichen Terrors und der Menschenschinderei, geschwächt.

    Diese unvermeidliche Kriegsfolge wurde natürlich durch die Polarisierung entlang der im Krieg aufgerissenen Fronten und Spaltungen zwischen den Bevölkerungsteilen verdeckt. Es lag daher für die syrische Nomenklatura nahe, die Schinder und Schlächter neu zu instrumentalisieren, ihnen Gelegenheit zu geben, in das patriotische Ehrengewand von Verteidigern der Nation gegen ausländische Subversion zu schlüpfen.
    Aber für diese Rolle sind sie absolut ungeeignet. Das liegt wahrscheinlich nicht einmal so sehr an ihrer berüchtigten Bestialität, sondern in der von mir vielbeschworenen ständischen Natur ihrer Formierung. Ein Stand bleibt als Verteidiger der Nation ungeeignet, er wird allenfalls opportunistisch in dieser Rolle geduldet und im Rahmen der Ordnungsbedürfnisse akklamiert.
    Der Putsch gegen die Schinder, mindestens in Gestalt einer Ablösung und Aburteilung ihrer Führungsfiguren zugunsten glaubwürdig patriotischer Nachfolger, wurde daher mit wachsender Kriegsdauer überfällig.

    Es ist wohl nicht so, daß die patriotische Umformierung der ständischen Schinderherrschaft vollständig daneben ging.
    Zum Teil scheint sie gelungen zu sein.. Aber eben das ließ umgekehrt den ständischen Widerstand in den betroffenen Kreisen wachsen. Das wurde an zahlreichen Episoden der Fortsetzung der Folterherrschaft, und insbesondere in einer „Kultur“ des „Verschwinden-lassens“ 10 Tausender Menschen deutlich. Etlichen der Verschwundenen mag mancher Leser aus guten Gründen keine Träne nachweinen, und ich selbst hätte in vielen Fällen vermutlich nur den einen Einwand, daß die Opfer für die Stärkung der ständischen Herrschaft mißbraucht werden, indem sie mit unbekanntem Schicksal verschwinden, anstatt an Ort und Stelle exekutiert zu werden. Wofür im Zweifel die Exekutoren auch republikanisch gerade zu stehen hätten. So aber versteckt sich jeder Folterer hinter der Institution des Folterstaates und deren ständischer Selbstbehauptung . Hier, spätestens, sollte der Antagonismus zwischen patriotischer Kriegführung und Selbstbehauptung ständischer Terrorherrschaft augenfällig werden: Die Terroristen werden benutzt statt bekämpft! Die Bekämpfung ist nur ein Modus und eine Begleiterscheinung des Selbsterhaltes des syrischen Staatsterrorismus.

    Und entsprechend korrupt und dysfunktional fällt die geheimdienstliche Bekämpfung auswärtigen Terrors dann halt aus! Es ist seit zwei Jahren eine Binsenweisheit, daß die Söldner im geschehenen Umfang nur haben einsickern können, weil die Korruption innerhalb der Ordnungskräfte, einschließlich des staatlichen Terrorapparates, und die Verwicklung ihres Personals in kriminelle Unternehmungen bis hinauf in die Staatsspitze, ubiquitär waren.
    Fortsetzung folgt

  • TomGard

    Gut, ich komme zum Kern.
    Die FB-Verlautbarung der syrischen Luftwaffe von gestern abend

    „… 3 days ago, terrorists have tried to use two poison gas missile against the army in order to negate the advances made against them but failed in their attempt resulting in the warheads landing in areas that support and act as an incubator for these terrorist groups …“
    (Vor drei Tagen versuchten die Terroristen, zwei mit Giftgas bestückte Raketen gegen die Armee einzusetzen, um die gegen sie erzielten Gewinne zunichte zu machen, doch der Versuch schlug fehl, indem die Projektile in Gebieten einschlugen, die Brutstätten für die Terrorgruppen darstellen, und in denen sie Unterstützung finden.)

    „The targeted site is currently infested with terrorists and it is not possible to secure entry for the UN in this area without two possible agreements, a ceasefire or a total withdrawal of the terrorists from the area. The Syrian armed forces have indicated that only the latter is an acceptable option and will never agree to another ceasefire until the conflict has come to an end.“

    (Das betroffene Gebiet ist zur Zeit von Terroristen durchseucht und ein sicherer Zugang für (das UN-Personal) wäre nur möglich, wenn es entweder eine Waffenruhe gäbe oder die Terrorgruppen die Gebiete vollständig räumen würden. Die Bewaffneten Kräfte Syriens haben deutlich gemacht, daß für sie nur die letztere Option in Frage kommt, und sie bis zum Ende des Konfliktes in keine Waffenruhe mehr einwilligen werden.)

    Die Verlautbarung ist gleichbedeutend mit einem Putsch der Luftwaffe gegen die politische Führung, namentlich ihren Oberbefehlshaber Bashar al Assad. Das ist umso unzweideutiger, als die syrische Regierung wenige Stunden später die UN – Gesandte Angela Kane empfing, die nicht gekommen wäre und nicht hätte zu kommen brauchen, beruhte der o.a. Beschluß der syrischen Luftwaffe auf Weisung oder Einverständnis der Führung.

    Eine militärtaktische Beurteilung des Wortlautes ergibt dasselbe Resultat.
    Nach Angaben der Luftwaffe liegen die kritischen Orte wenige hundert Meter von der Kampflinie entfernt. Anderen Verlautbarungen zufolge will sie sie bereits eingenommen haben. Unterstellt, die letztgenannten Berichte wären falsch, wäre eine Waffenruhe mit dem Zweck, der Kommission Zugang zu gewähren, dasselbe wie ein Rückzug aller bewaffneten Kräfte aus der zu untersuchenden Zone und ihrem Nahbereich. Die „Alternative“, die die Luftwaffe vorstellt, ist ein Phantasiegebilde.

    Den politischen Absichten der False-Flag-Operation kommt der Putsch maximal entgegen. Dem Weißen Haus bleibt keine Alternative zum militärischen Eingreifen, will es die Rolle der USA als der Führungsnation des Weltmarktes und ihrer imperialen Metropolen nicht beschädigen.

    Es gibt Rückwirkungen, die in der Agenda der Urheber der False-Flag Operation gelegen haben können, aber nicht mußten.
    Die russische Außenpolitik wird zu einer nationalfaschistischen Wende gezwungen, in der sie m.E. irrig darauf setzen muß, sie werde China zu einer mehr oder minder subalternen Allianz im Projekt eines russisch dominierten, ganz Eurasien umfassenden „5. Reiches“ nötigen. McCain wird über Brzinsky triumpieren.

    Der militärische Flügel der US-Elite und seine zionistischen Verbündeten werden triumpieren. Die Verbunkerung Damaskus wird zum Vorwand genommen werden, Stadtgebiet und Umland mit Tonnen von Uranstaub zu bedecken. Der Süden Syriens wird auf Generationen zum auswärtigen Betreuungsfall.

  • …bisher sind zu wenig Vorbereitungen getroffen als wenn die USA & Co. intervenieren könnten. Auch wenn verkalkte Senatoren meinen ein paar Raketen reichen dafür aus. Das ist weder der Irak 2003 noch Libyen 2011. Das ist hier ein Land mit einer schlagkräftigen, motivierten fähigen Armee und Armeeführung und zudem auf genau solch ein Luftkriegsszenario mit SOT Teams ala IDF & Co. vorbereitet.

    …wie schon im vorletzten Thema angemerkt ist zudem die iranische Position klar hierzu. (wer mag kann es da lesen)

    …ohne massive Vorbereitungen, besonders mit einer Intervention des Irans und all seinen Folgen daraus, kann die USA nichts machen. Denn der Iran wird und kann dann nicht mehr zuschauen.

  • TomGard

    Mein letztes Posting ist ein Zitat. Um den Lesern Kompensation für meine „schwuchtelig – holprigen Kommentare“ zu verschaffen, gebe ich ihnen Zugang zur eleganten und blumigen Prosa Iskanders.

    „Sie wissen, das ihr Organismus zerfressen und unheilbar krank geworden ist. Ergo kommt dem Imperium nur die totale Zerstörung seiner Umgebung in den Sinn.
    Im Prinzip verhält sich die USA/Al-Kaida nicht anders wie ein Virus in einem Organismus. Den Tod des Ganzen in Kauf nehmend, um den eigenen Stoffwechsel um ein Quentchen an Zeit zu verlängern.
    Das Ziel des Imperiums, China und Russland mit in den Abgrund zu reißen ist jedoch nicht mehr realisierbar.
    Beide Länder verfügen über gesunde homogene Völker und den ureigen bescheidenen Willen zu überleben.
    Der Westen hingegen ist durchseucht von dem unheilvollen Tun der Zionisten und dekadent geworden. Er ist ein absterbender Ast am Baum der Geschichte, wie ein Zweig eines Baumes dessen Rinde beschädigt ist und der von einem aggressiven Pilz durchdrungen ist.
    Schaltet man im Westen den Strom ab, bricht alles zusammen. Wer weiß dort noch wie man ein Feuer anmacht, sich mit Naturmitteln heilt, Nahrung herstellt und ohne ASB, Versicherungen, Behörden, Rollstühle, TV – Beschallung und Supermärkten sein Leben fortführen könnte??
    Es wird uns noch eine extrem harte, dunkle und lange Zeit von weltumspannend eskalierenden Kriegen bevorstehen, die auch Zentraleuropa, die USA und den Zionistenstaat heimsuchen. Alles wird zerstört werden, zertrümmert.
    Doch etwas neues wird daraus enstehen wie nach einem Waldbrand ein erstes zartes Grün das Rabenschwarz unterbricht.
    Dieses Grün wird in Fernost, Russland, China und Lateinamerika zu erst zu sehen sein. Dies sind die Pole der Zukunft. Der Rest: Geschichte.“

    Übrigens: Diese „Geschichte“ von der „Geschichte“ wird seit 8000 Jahren periodisch wiedergekäut. Ihr seid eine verdammt langweilige und vollkommen sterile Rasse. Männer eben.

    • „Ihr seid eine verdammt langweilige und vollkommen sterile Rasse. Männer eben.“

      IHR seid … Männer. => Was ist dann TG ??

  • ISKANDER

    Triangolum:
    Syrien und der Iran sind mit einem Militärpakt verbunden. Dies ist die rote Linie, welche die
    US – Allianz bislang stoppte. Sollte dennoch der Tatbestand einer offenen Invasion erfüllt werden, wird Iran gefragt sein und eingreifen müssen.
    Dies und der dann offene Hisbollah Bienenkorb dürfte ein verdammt hohes Risiko für die Aggressoren sein. Das wissen sie auch und alles andere ist Theaterdonner.
    Syrien ist nicht allein. Gott Sei Dank.

    • …ich hatte dazu schon im vorletzten Artikel/Thema was geschrieben. Der Pakt ist nicht nur Floskel.
      …es geht bei dem Pakt um viel mehr. Darum geht es auch in Syrien um viel mehr. Und das hat wenig mit Öl was gemein.

      …der Aufmarsch der USA müsste viel mehr umfassen als das was bisher passiert. Daher ist jedes Gerede um US Intervention (noch) eine lahme Ente.

    • Comrade John

      Die offene US-Intervention ist noch nicht da. Aber sonst – „reicht das alles“ noch nicht aus, was die westlichen Brüder mit Israel zusammen in Syrien angerichtet haben?

      Die Al Qaida-Connection der CIA u. anderer westl. Geheimdienste (Frankreich, GB) ist bekannt;
      das Nato-Mitglied Türkei dient als Transitland u. Aufmarschgebiet für Terroristen;
      Israel greift Syrien mehrmals aus der Luft an;
      nächstes u. letztes Beispiel >> das wird ganz offen von unseren Medien gemeldet:
      „Generalstabschefs beraten in Jordanien“ (die führenden Nato-Generäle, Bw-Generalinspekteur Wieker ist auch dabei)
      http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3388859/generalstabschefs-beraten-jordanien.story

      Worauf warten die Freunde Syriens also – auf die Einschläge der ersten Welle der US-Marschflugkörper?

      Ich möchte Keinem die Zuversicht nehmen, nur bisher überzeugt die bekanntgewordene militärische u.a. Unterstützung für Syrien seitens Russland, Iran (u. China noch weniger) mich nicht.

      Anlässlich der rätselhaften Einnahme des Flugplatzes Mennegh (Provinz Aleppo) vor einigen Wochen hat der Autor dieses Artikels bei SyriaNews scharfe Kritik an den Freunden Syriens geäussert; seine Zeilen gebe ich jedenfalls mitzubedenken:
      http://www.syrianews.cc/meng-battle-axis-resistance/
      [etwas oberhalb der dritten Graphik – Putin „die Krake“ – geht’s los]

    • Die Freunde Syriens Antworten wie die Feinde Syriens. Verdeckt

      Wenn Du keine offene Militärinterventionen gegen Syrien hast kann weder der Iran noch Russland wirklich offen etwas unternehmen.

      Russland ist mehr für Diplomatische Rückendeckung. Zudem hält die USA Moskau für noch nicht stark genug oder Putin für nicht Mutig genug das die Russen sich militärisch quer stellen.

      Das sieht aber bei Iran anders aus. Selbst wenn Iran seinen Beistandspakt im Falle eines Falles nicht bis zum Ende durch zieht, so kann die USA sich weder darauf verlassen das der Iran das nicht macht noch kann die USA & Co. es sic h leisten dafür keine Vorbereitungen zu treffen.

      Bedeutet: Entweder ich plane immer mit dem sofortigen Kriegseintritt des Irans oder ich lass es doch besser.

      Syrien selbst ist nach 30. Monaten Krieg, der im Wissen von Syrien, Moskau, Iran, China usw. wer dafür verantwortlich ist, auf dem Weg die Terroristen los zu werden. Nur offen in diesen Krieg einzusteigen macht sich weder PR mäßig gut noch von der Bewertung der arabischen Region usw.

      Ja, Israel hat 4 oder 5 Mal direkt eingegriffen. Aber, die haben mit Syrien auch nur Waffenstillstand oder so was ähnliches. Das ist in etwa schon ein Ding ala Hisbollah & Co. usw. Also eine andere Art der Antwort usw.

      Aber wenn die USA mit regulären, also nicht Delta Forces, sich in diesen Krieg einmischen wird der Iran nicht zögern das selbe zu tun.

      Die Einnahme des Flugfeldes war eine verdeckte SAS Operation. Eventuell auch mit türkischen Kräften.
      Das selbe mit dem Gebiet des ersten möglichen chemischen Angriffes gegen die SAA. Auch das war solch eine verdeckte Operation.

      Moskau, Teheran, alles wissen das. So Antworten die aber auch. Zumindest der Iran. Siehe Waffen, Siehe Logistik, Siehe Drohnen usw.

      Wenn die USA wirklich das Spiel ändern wollen, Katar & Co. ihre 20 bis 40 Mrd US Dollar, die da schon verheizt wurden, retten wollen müssen diese offen Krieg führen. Die Terroristen werden es nicht schaffen Syrien nieder zu werfen. SAS & Co. werden dies nicht verhindern können. Der Iran (+ bissel Moskau) stellt genug gleichwertiges Material entgegen dafür.

      Der Iran wird jedoch ganz sicher darauf offen Antworten.

      Bedeutet, die USA müssen demzufolge viel mehr „Vorbereiten“ als einen weiteren Zerstörer usw.

    • Comrade John

      Die verdeckte militärische Hilfe der Freunde Syriens im Sinn ausschlaggebender Potentiale sehe ich nicht. Ich sehe auch nicht ihre offene, die man mindestens auch erwarten kann, im Sinn eines diplomatischen Schulterschlusses. Zum Beispiel die demonstrativen Besuche russischer u. iranischer Spitzenpolitiker in Syrien. Keiner von ihnen war in Damaskus, seit zweieinhalb Jahren nicht!

      „Syrien“ ist unsere Gegenwart, es ist die Nagelprobe. Wenn Syrien fällt, dann ist es mit der nominellen Unabhängigkeit der Nationalstaaten, mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker, endgültig vorbei. Dann werden die westl. NWO-Globalisten sich Afrika u. Amerika unter den Nagel reissen u. Russland u. China auf ihre traditionellen Räume u. Einflussgebiete zurückdrängen. Dort dürfen sie (evtl. mit Indien) dann zum Endkampf antreten. Russland wird schon vorher zermürbt u. zerstückelt werden, erste Anzeichen (Afghanistan, Tschetschenien, Georgien…) waren zu sehen, u. in Dagestan u. Tatarstan ist die CIA-gesponserte Al Kaida aktuell am Wirken.

      Wohin Russland gehen will, und auf welche Weise es seinen Weg geht, das zeichnet sich heute für die Zukunft ab.

      Zurück zu Syrien. Im Vergleich zu den „Anstrengungen“ des Westens u. seiner regionalen Freunde, die sie alle gegen Syrien unternehmen, leistet „Freund“ Russland einen Klacks. Da müssten in Tartus u. Damaskus normalerweise Schiffe u. Flugzeuge mit Hilfsgütern im Abstand von Stunden anlanden! Wo sind die modernen Kampfpanzer (auf Bildern sehe ich fast nur alte T55 u. 62 fahren), wo stehen die Batterien von Raketenwerfern, was ist mit Kampfhubschraubern, was macht die Aufklärung aus der Luft? Jetzt wäre die Zeit da (gewesen) für massive militärische Schläge auf die Terroristen – sie zum Laufen bringen (wer noch laufen kann) bis hinter die Landesgrenzen. Die Armee bemüht sich, ohne Frage, doch wirkt das (warum auch immer) alles sehr gebremst, eher wie eine zersplitterte Polizeiaktion, nicht wie eine militärische Offensive zur Entscheidungsschlacht.

      Kürzlich warf gerade der Verlust der Luftwaffenbasis Mennegh im Norden Aleppos erneut Fragen auf. Um es mal auf die russische Hilfe zu beschränken: Fragen nach der wahren militärischen Unterstützung Syriens durch Russland. Die syrische Luftwaffe hat scheinbar keine Flugzeuge oder das Knowhow solche Feindansammlungen (wie bei Mennegh) aus der Luft zu bekämpfen, ebensowenig war sie imstande die angegriffene Basis zu entsetzen bzw. die Besatzung aus der Luft zu evakuieren. Die restliche Besatzung soll gefangen bei den verlogenen Kurden stecken.

      Der Krieg dauert jetzt einfach zu lange. Die Syrer haben nicht alle Zeit der Welt übrig wie die Russen, die nur von der „Genfer Konferenz“ palavern. Was sollen die syrische Regierung da eigentlich ausser faule Kompromisse machen?
      Jeder Tag, den die Sache noch andauert, kostet Menschenleben u. Gesundheit, das menschliche Potential, das für den späteren Wiederaufbau (falls es den überhaupt noch gibt) fehlen wird. Einen Teil der Syrer, besonders die jüngsten Flüchtlingskinder u. die Waisen, vom Krieg traumatisiert, kann man vermutlich schon „vergessen“. Syrien wird, auch wenn die Sache bald irgendwie zum Besseren wendet, vermutlich ein anderes Land als vorher sein.
      Wieviel hilft Russland Syrien, was macht Iran, wie gross ist die Hilfe von Hisbollah in Syrien? Dies und anderes steht bei SyriaNews zu lesen. Es ist eine harte Zwiwschen-Abrechnung mit den „Freunden“ Syriens. Nicht alles teile ich, das meiste aber schon.
      http://www.syrianews.cc/meng-battle-axis-resistance/

      Das abschliessend an der Stelle u. bitte als Meinungsäusserung unter Freunden sehen.

    • Anonymous

      In dem Artikel auf syrianews geht es ziemlich hart zur Sache mit den Freunden Syriens. Man hofft natürlich, dass man Russland und Iran, Hizbollah Unrecht tut, aber in einigen Fällen ist gesundes Misstrauen angebracht und Fragen müssen gestellt werden dürfen.
      Eine Plauderrunde in Genf halte ich inzwischen für ausgeschlossen. Die Syrer dürfen sich nicht mit diesen Verbrechern an einen Tisch setzen. Mit denen gibt es nichts zu verhandeln. Sollten Russland und Iran zahnlose Tiger sein, dann haben sie für die nächsten Jahrzehnte ausgespielt. Alles wird so wie es immer war. Deprimierende Aussichten.
      Dike

  • Anonymous

    Ja was denn, TomGott, was willst du uns denn sagen?
    Die Syrer sind selber Schuld, wenn ihr Land durch die Amis plattgemacht wird? Sie hätten zu ihrem eigenen und Amerikas Nutzen Assad loswerden müssen, die Tür öffnen und Obama hereinbitten sollen, dann müssten man sie nicht mit Uranmunition bombardieren? So aber sind die bescheuerten Syrer selbst schuld, wenn sie sterben und eine der ältesten Kulturstädte und -stätten der Welt atomar verseucht wird? Und wenn es geschähe, dann wäre es dir eine Genugtuung, recht gehabt zu haben? Du bist doch krank!
    Das ist genau deine Art der Argumentation: Das Opfer ist doch selbst schuld, wenn es vergewaltigt wird – warum trug sie einen so kurzen Rock!
    Vielleicht bin ich auch nur zu dumm, deinem aufgeschriebenen Zeug zu folgen, was ich auch wirklich nur widerwillig überflogen habe. Aber wenn einer nicht in der Lage ist, sich so auszudrücken, dass man ihm auch folgen kann, dann soll er die Leute nicht belästigen und sich in anderen Foren äußern.

    Soja Kosmos

    • TomGard

      Der Iran bemüht sich, den Schaden zu heilen.
      „UN inspectors will be allowed to visit the site of an alleged chemical weapons attack in the east of Damascus, said Iran’s Foreign Minister on Saturday. Mohammad Javad Zarif spoke with his Syrian counterpart, Walid Muallem, by phone on Saturday.“

      Indem die syrische Regierung zu dem Verfahren Zuflucht nimmt, den ausländischen Aggressoren und der eigenen Generalität ihre politischen Absichten mittels iranischer Versicherungen und Stellungnahmen mitzuteilen, bestätigt sie, daß die Machtübernahme der Luftwaffe ernst zu nehmen ist und unternimmt einen Versuch, ihre Folgen zu heilen. Die Luftwaffe soll aus dem Mund des iranischen Außenministers erfahren, daß sie auf iranische Unterstützung ihrer „Endkampf“visionen nicht zu rechnen hat, egal was ihr subalterne Kommandeure zu erzählen belieben.
      —-

      Soja, selbst bei flüchtigem Lesen kann Dir nicht entgangen sein, daß ich niemand anderes, als die Generalität der Luftwaffe für den Schaden zuständig mache, den sie meines Erachtens angerichtet hat. Nicht die Angreifer – das empört Dich ja gerade gegen mich – aber auch und erst recht kein anderer Syrer. Deinem Vergleich mit dem Vergewaltigungsopfer folgend, kann niemand, der angegriffen wird, Fehler begehen, geschweige sein Schicksal wenden. Er erklärt die Überwältigung Syriens, die Zerstörung Damaskus schon für vollendet, bevor sie stattgefunden hat, und zum Gegenstand historischen Gedenkens.

      Dein Verdikt trifft somit Dich selbst: Mit Deinem Moralismus entwaffnest Du die Angegriffenen.

      Das macht übrigens generell einen Großteil des ideellen Gewinns des (religiösen) Moralismus für Unterworfene aus: Das materielle Opferdasein Unterworfener ergänzt der Moralismus um einen ideellen Opferstatus, der die Unterwerfung nicht angreift, sondern idealisiert und feiert. Der gewalttätigen Entwaffnung wird so eine intellektuelle und spirituelle Ent-Rüstung (= Entwaffnung!!) beigesellt.

      Ja, das ist dumm. Vorsätzliche Hausfrauen- und Proll-Dummheit.

      (Diese Antwort ist kein Bruch meines Indianerehrenwortes. Wer mich jetzt noch ansprechen will, soll das auf meinem Blog tun. Hier will ich nicht mehr schreiben.)

    • @Soja Kosmos
      Es ist keine Frage der Intelligenz, Belesenheit oder der Bildung, um TG`s Ergüsse als krude Menge wilder Gedankensprünge zu bemerken. Hier in diesem Blog gibt er sich alle Mühe, wie ein Eiskunstläufer gleich, selbst nach einem gedrehten 4-fach-Axelsprung unmittelbar den Doppelsalto zu schaffen. Ein derart hohes Risiko vermeidet er auf seinem Blog. So gesehen braucht er diese Arena als Trainingsplatz um nach gewonnener Einsicht seiner Möglichkeiten eine möglichst tadellose Kür in seinem Blog abliefern zu können. Das Problem dabei, entgegen üblicher Szenarien hat der Sportler beim Training wesentlich mehr Publikum als bei seiner echten Kür. Das schafft natürlich Verdruss und zwingt den Mann eine Hassliebe zu diesem Platz auf. Eine Befreiung aus dieser Zerrissenheit kann sich TG nur selbst gewähren. Die Zeit möge es ihm bescheiden.

    • TomGard

      WM,
      wo stimmt, was Du sagst, hast Du recht :), diese Ehre bin ich Dir schuldig, nachdem ich Dich geärgert hab.

      Nur ist Dein Vergleich hart neben der Sache. Die „Kunststückchen“, die ich hier versucht habe, sind nicht auf Staunen berechnet, dann hätt ich ja zögerlicher und bedenklicher zu Werke gehen müssen. Ich versuche eine Transformation. Ich will meinen Begriffsapparat auflassen, ohne seinen Inhalt preiszugeben. Sprache ist ungleich Begriffsapparat, doch je kürzer die Rede, desto größer die Überschneidungen. Solche Transformationen werden deshalb gewöhnlich, und wahrscheinlich mehr oder minder obligatorisch, in umfangreichen, diskursiven Werken unternommen, und daran bin ich aktuell teils gehindert, teils außerstande. Daher suchte ich Anknüpfungspunkte bei Leuten, deren Gedankenwelt in vollem Gegensatz zu der Meinen steht, weil ich weiß daß dieser Antagonismus nur Erscheinungsform eines Zusammenhanges ist, nämlich Erscheinungsform einer anderen Transformation derselben gedanklichen Gegenstände.

      Jemandem, der das einen Mißbrauch nennen will, habe ich nichts einzuwenden, insofern bekenne ich mich dazu.

    • Anonymous

      @ Walter Mandel
      danke, eine schöne + treffende Beschreibung! Ich bin ja nicht blöd, ich kenne meine Grenzen und will + kann hier gar nicht mitreden, ich lese und bin froh über jeden guten Beitrag. Lese auch TGs Blog mit Gewinn, auch wenn ich nicht alles verstehe und manches anders sehe.
      Aber hier vergiftet er die Atmosphäre mit seiner Bosheit, seinen Unterstellungen, seiner selbstgerechten, selbstverliebten Art, in seinem Blog scheint keiner das Bedürfnis zur Auseinandersetzung mit ihm zu haben und nun hat er sich hier hineingedrängt, um endlich ein wenig mit den anderen Kindern im Sandkasten spielen zu können, bei ihm zu Hause spielt keiner mit ihm – das wird wohl Gründe haben. Einsames, unverstandenes Kind.
      Soja K.

  • Anonymous

    @Soja,

    machts einfach wie ich… weiterscrollen. Es lohnt sich einfach nicht sich Kommentare dieses „Users“ durchzulesen. Dafür ist das Leben zu kurz.

    Gruß Det70

    • Anonymous

      Recht haste. SoKo

    • Anonymous

      @TomGard, auch wenn es nur eine „Trainingseinheit“ war, danke für die Gedanken. Öffnen den Horizont.
      @einige hier, sorry, aber ihr seid einem Schwarz-Weiß-Denken verhaftet, dass es weh tut. TGs Kommentare sind wenigstens gute, fundierte Denkansätze, marxistisch gefärbt zwar, möglicherweise falsch, aber wenigstens Grauwerte einbeziehend. Teilt meinetwegen aus gegen ihn, er tut’s ja auch, aber macht ihn nicht mundtot.
      Das Erkennen von Fehlern ist immer der erste Schritt zu deren Behebung. Das gilt auch für den syrischen Kampf. Unbequemes sollte man wenigsten anzuhören in der Lage sein.
      @apxwn Bester Blog zur Sache! Danke!

  • Comrade John

    Von der Netzseite der syrischen Luftwaffe.
    Sie verkündet Entschlossenheit zum Einsatz der Raketenwaffen auf alle regionalen Ziele.

    „Due to America’s threats and in the light of their terrorist’s use of chemical agents against the Syrian army, the missile forces are on alert to destroy targets all over the middle east beginning with the state of israel’s military capacity and ending with all the military bases owned by the USA in stages depending on enemy reaction. The Syrian armed forces have no choice but to strike back in order to prevent cascading attacks from the enemy.“

    https://www.facebook.com/SyrianAirForce

  • Georg

    Apxwn, kaumi und viele andere, auch TG, haben es im Grunde längst verstanden. Assad darf niemals (!) diesen Krieg als Gewinner verlassen. Unzählige Originalzitate höchster Stellen aus dem Land der unbegrenzen Aggressionen dienen als Beleg.
    Summasummarum lassen sich unter dieser Kenntniss alle Analysen (soll man sie wirklich so nennen?) das Klo runterspülen, vor allem TG`s inzwischen unselige Pamphlete.
    Es gibt keinen Platz für schlaue, smarte Interpretationen. Es gibt nur diese eine Agenda. Einzig darf darüber spekuliert werden, wie und wann dieser Zugriff erfolgen soll.
    Ob die Russen mit den Amis, die syrische Regierung mit den Rebellen oder die Zionisten mit den Marsianern (gelle TG), nichts ist von Belang, da alles gesagt.
    Beharrt Israel auf seine Lösung (Assad eliminieren), lassen sich die Amis vor diesen karren spannen und zeigt sich die russisch-iranische Seite weiter unnachgiebig, wird es zu einem überregionalen Krieg kommen.
    TG, übernehmen sie…

    • TomGard

      “ Einzig darf darüber spekuliert werden, wie und wann dieser Zugriff erfolgen soll … nichts ist von Belang, da alles gesagt. … TG, übernehmen sie…“

      Wenn ich mir solche Vorschriften von den in ihrer Konkurrenz antagonistisch vereinigten Ausbeutergesellschaften nicht machen lasse, wieso sollte ich sie mir von einem Georg gefallen lassen?

      Schau mal nach Libyen. Oder auch nach Afghanistan oder Somalia. Vermutlich wird sich unter den Lesern niemand finden, der einen „failed state“ nicht für die schröcklichste Strafe des allmächtigen Gottes für seine ungezogenen Schäfchen hält. Dummerweise gibt sich eine allzu große Zahl der Bewohner dieser Landstriche alle erdenkliche Mühe, diesem Mythos der Herrschaft bildliche Belege zu verschaffen.

      Ich behaupte hier mal frech, unter den aktuellen Bedingungen des vollendeten Weltmarktes verhält sich die Sache anders, als in frühbürgerlichen Gesellschaften, in denen kommunaler Widerstand gegen Sklaverei und klassenstaatliche Unterwerfung leicht zu brechen war. Heute dürfte er zunehmend unbesiegbar werden, wenn er sich verständig aufstellt, weil die Betroffenen vom Standpunkt der Metropolen des Weltmarktes überflüssiges Volk sind, dessen Ausbeutung zunehmend weniger lohnt, auch für lokale Herren.
      Entvölkerung, Massenvernichtung, Entmenschung lokaler Populationen sind Drohungen, die im Irak und in Afghanistan exemplarisch wahr gemacht worden sind, aber das ändert nicht, daß sie kein Mittel der Herrschaft sind, sondern deren Grundlagen zerstören. Das Verhältnis ist heute global dasselbe, wie national zu Zeiten der funktionellen und physischen Vernichtung der Arbeiterklasse zu Zeiten des sog. „Manchesterkapitalismus“. Es käme darauf an, den „Kreis aus Kreisen“ der Geschichte der Sklaverei zu verlassen, statt abermals Rückgriff auf historische Formen zu nehmen.
      Deshalb habe ich auf diesem Blog über möglichst viele Erscheinungsformen der Sklaverei, sklavischen und herrischen Denkens gered‘.
      Aber blöd bin ich deshalb nicht, ich stell‘ das ein.

  • Anonymous

    Mich wundert nicht das benehmen der USA und EU sondern das schweigen und nichts tun Russlands. Wird den Russland zulassen das die NATO, außerhalb von einem Beschluß des Sicherheitsrates der UN, seinen Verbündeten Syrien bombardiert in der man eine Basis unterhält. Putin und Medwedew agieren so als wäre es nicht mehr das Russland von Jelzin als die russische Politik von den westlichen Botschaften bestimmt wurde. Jetzt wird man die beiden an ihrer Unterstüzung für Syrien messen. Wer sollte Russland noch ernst nehmen wenn die eigenen Interessen nur so weit gehen wie Uncle Sam das zuläßt.

  • ISKANDER

    Innerhalb der stillen Siplomatie werden sicherlich Kontakte laufen.
    Es gibt zwei Optionen:
    Entweder wurde ein Deal ausgehandelt zuungunsten Syriens zwischen Russland und den Kriegstreiberstaaten -oder-
    Wir erleben gewaltigen Theaterdonner um die syrische Offensive zum Stehen zu bringen. Russland weiß das nichts passiert und schont seine Stimmbänder.
    M.E. wird es keine Invasion geben, allenfalls ein paar bunkerbrechende Cruise Missiles auf ausgewählte Nervenzentren der Republikanischen Garden um dann den Ratten der FSA/AL-Kaida wieder das Oberwasser zu verschaffen was nötig ist um sich gegenseitig ohne Gewinnchancen zu zerfleischen.
    Vergessen wir nicht das Kriegsziel der USA!
    Syrien zu verschleißen, zu beschäftigen und als Schlachthaus für Terroratten zu mißbrauchen.

    • „Option1“ = „Option2“ = x
      x = y

      Schade, daß Iskander, Apxwn, John etx. = ††

      nix hilft, sie sprechen aus, was im Geist bürgerlich unterworfenen Pöbels enthalten ist und wüchsen nach, wie die Stinkepilze im Walde.