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Baschar al-Assad – Exklusivinterview für Rossija-24

Gestern Abend ist ein Exklusivinterview des syrischen Staatspräsidenten bei Rossija-24 (Vesti.ru) erschienen. Es führte Jewgenij Poddubnyj, den man sonst nur vom Posen vor Panzern und Scharfschützenstellungen kennt (der vorgestern in Maaloula allerdings in eine mißliche Lage geriet, als die SAA ihn und sein Team beim übereilten Rückzug einfach in dem Ort vergaß). Inhalt des folgenden Gesprächs ist natürlich vorwiegend die russische Initiative zur „Teilentwaffnung“ Syriens, wie sich hier jemand ausgedrückt hat.

Jewgenij Poddubnyj und Baschar al-Assad

Herr Präsident, vielen Dank, dass Sie dem Sender Rossija-24 Gelegenheit zu diesem Interview geben. Die wichtigste Frage zu Beginn: Weshalb hat sich Syrien mit der Initiative Russlands einverstanden erklärt, die Chemiewaffen in internationale Kontrolle zu übergeben, und wieso kam dieses Einverständnis so schnell?

Syrien hat der UNO einen solchen Vorschlag schon vor über 10 Jahren unterbreitet – die Nahostregion von Massenvernichtungswaffen zu befreien, insbesondere, da sich diese Region durch Instabilität auszeichnet und Kriege bereits seit Jahrzehnten andauern. Das alles begann schon vor vielen Jahrhunderten. Eine Entfernung von Massenvernichtungswaffen aus der Region wird somit direkte Auswirkung auf die Stabilität der Region haben. Die einzigen, die sich unserem damaligen Vorstoß widersetzt haben, waren die Vereinigten Staaten. Wir begrüßen es durchaus nicht, dass es im Nahen Osten überhaupt Massenvernichtungswaffen gibt. Unsere Sorge galt schon immer der Stabilität und dem Frieden der Region.

Das ist die eine Seite. Die andere betrifft die derzeitige Situation. Zweifellos unternimmt der syrische Staat jegliche Anstrengung, damit unser Land und andere Länder der Region nicht in noch einen irrsinnigen Krieg hineingezogen wird, den einige Kriegsbefürworter in den USA im Nahen Osten entfesseln wollen. Bis zum heutigen Tage zahlen wir den Preis für die Kriege, die Amerika entfacht hat, zum Beispiel in Afghanistan – obwohl dieses Land recht fern von Syrien ist – oder im Irak – dieser nun wiederum liegt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.

Ich bin der Meinung, dass ein jeglicher Krieg gegen Syrien ein Krieg sein wird, der die gesamte Region in Mitleidenschaft zieht, so dass der Nahe Osten über Jahrzehnte in eine Zeit der Instabilität und Probleme eintreten wird. Damit werden auch die kommenden Generationen zu tun haben.

Der dritte und wichtigste Grund ist die Tatsache des russischen Vorschlags an sich. Gäbe es diese Initiative nicht, so wäre es für Syrien sehr schwer, sich in dieser Richtung fortzubewegen. Unsere Beziehungen zu Russland beruhen auf gegenseitigem Vertrauen, und dieses Vertrauen hat sich während der Zeit der syrischen Krise, also in den vergangenen zweieinhalb Jahren, nur noch vergrößert. Russland hat durch sein Handeln bestätigt, dass es sehr wohl versteht, was in unserer Region vor sich geht, Russland hat seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt und bestätigt, dass es eine ernstzunehmende Macht ist, auf die man zählen kann.

All diese Gründe haben Syrien dazu bewogen, die Konvention über das Verbot von chemischen Waffen zu unterzeichnen.

Der Präsident der USA, Herr Obama, sowie der US-Außenminister Kerry sind der Meinung, dass Syrien sich einzig aus dem Grunde zur Überantwortung seiner Chemiewaffen in die internationale Kontrolle entschlossen hat, weil es die unmittelbare Bedrohung eines Raketenangriffs gab. Ist das wirklich so?

Wenn wir an die Ereignisse im Zusammenhang mit den US-amerikanischen Drohungen denken, die es in den vergangenen Wochen gab, so hatten diese Drohungen nicht etwa die Sicherstellung der chemischen Waffen zum Ziel. Die Drohungen fußten auf einer Provokation, die unter Anwendung chemischer Waffen in einem Vorort von Damaskus, Al-Ghouta, ablief. Diese Provokation ist von der US-Führung veranstaltet worden. Anders gesagt, uns hat niemand gedroht, um damit die Herausgabe chemischer Waffen zu bewirken. Das stimmt also nicht. Die Amerikaner haben erst nach dem G20-Gipfel in Russland begonnen, von einer solchen Wendung zu sprechen. Was uns nun tatsächlich zu diesem Schritt veranlasst hat, so ist das wirklich allein die Initiative Russlands und die entsprechenden Verhandlungen, die wir mit der russischen Seite geführt haben.

Ich möchte nochmals bekräftigen, dass, gäbe es die russische Initiative nicht, so würden wir diese Frage auch nicht mit irgendeiner anderen Seite besprechen. Das ist also eine Art amerikanischer Propaganda, da Kerry und seine Führung, darunter auch Obama, immer als Sieger dastehen wollen, die mithilfe von Drohungen Ergebnisse erzielt haben. Das interessiert uns aber nicht.

Gestern war zu hören, dass Russland einen Stufenplan für die Übergabe der chemischen Waffen unter internationale Kontrolle an die USA gerichtet hat. Welche Mechanismen sind denn überhaupt für die Verwirklichung dieses Prozesses vorgesehen?

Selbstverständlich wird sich Syrien in den kommenden Tagen an die UN und die Organisation für das Verbot chemischer Waffen wenden. Darin enthalten sein werden Dokumente eher technischer Natur, die für die Unterzeichnung der Vereinbarung notwendig sind. Danach beginnt die Arbeit, die schließlich zur Unterzeichnung der Chemiewaffenkonvention führen soll. Diese Konvention beinhaltet eine Vielzahl von Punkten. Einer davon betrifft das Verbot der Herstellung chemischer Waffen, ebenso gibt es auch ein Verbot der Lagerung und der Anwendung. Danach tritt die Konvention in Kraft. Aus meiner Sicht beginnt die Gültigkeit der Vereinbarung einen Monat nach Unterzeichnung, und Syrien wird damit beginnen, Daten über seinen Bestand an Chemiewaffen an die internationale Organisation zu übermitteln. Das sind Standardprozesse, die so vorgesehen sind, und daran werden wir uns auch halten.

Ich will mich für alle klar verständlich ausdrücken: diese Mechanismen werden nicht einseitig funktionieren. Es bedeutet eben nicht, dass Syrien die Dokumente unterzeichnet, die Bedingungen daraus erfüllt und fertig. Es handelt sich um einen beiderseitigen Prozess, der in erster Linie darauf abzielt, dass die USA ihre Politik der Drohungen gegen Syrien einstellen, ebenso hängt alles davon ab, inwieweit der russische Vorschlag umgesetzt wird.

Sobald wir uns davon überzeugen, dass die USA tatsächlich an der Stabilität unserer Region interessiert sind und mit ihren Drohungen und Bestrebungen zum Überfall auf Syrien aufhören, ebenso auch die Waffenlieferungen an die Terroristen einstellen, gehen wir davon aus, dass man die notwendigen Prozesse bis zum Ende verfolgen kann, dass sie wirksam und für Syrien akzeptabel sein werden.

Aber das sind, wie gesagt, keine Mechanismen, die nur von einer der Seiten zu bedienen sind. Eine überaus wichtige Rolle kommt dabei Russland zu, denn zu den USA haben wir kein Vertrauen und auch keine Verbindungen. Russland ist derzeit das einzige Land, das diese Rolle übernehmen könnte.

Gehen wir mit dem Thema der Umsetzung dieser russischen Initiative weiter: welche internationale Organisation wünschen Sie in der Syrischen Arabischen Republik sich als diejenige Struktur, welche die Kontrolle über die syrischen Chemiewaffen übernimmt? Wir haben es ja hier nicht etwa mit einer Standardsituation zu tun.

Wir denken, dass eine logisch für diese Rolle geeignete Struktur die Organisation für das Verbot chemischer Waffen ist, da diese Organisation als einzige über entsprechende Fachleute in diesem Bereich verfügt und außerdem die Einhaltung der Chemiewaffenkonvention in allen Ländern der Welt überwacht.

Wir alle wissen, dass Israel die Chemiewaffenkonvention zwar unterzeichnet, aber bisher nicht ratifiziert hat. Wird Syrien es fordern und darauf bestehen, dass Israel die formale Unterzeichnung der Konvention endgültig in die Tat umsetzt?

Als wir früher ein Projekt der Abschaffung von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten eingebracht hatten, haben die USA dieses Projekt behindert. Einer der Gründe dafür war, dass es Israel weiterhin möglich sein sollte, über solche Waffen zu verfügen. Wenn wir uns für den Nahen Osten Stabilität wünschen, müssen sich alle Länder an die Konvention halten. Und das erste der Länder, das sich daran halten muss, ist Israel, denn Israel hat Atom-, Chemie- und biologische Waffen und überhaupt jede Art Massenvernichtungswaffen. Wir müssen uns weiterhin dafür einsetzen, dass kein Land mehr über solche Waffen verfügt. Das allein schützt uns vor möglichen kommenden, verheerenden und teuren Kriegen – nicht nur im Nahen Osten, sondern weltweit.

Syrien übergibt seine Chemiewaffen einer internationalen Kontrolle. Dabei wissen wir jetzt schon mit Sicherheit: russische Experten haben es nachgewiesen, dass chemische Waffen in einem Vorort von Aleppo durch Rebellen aus einer radikalen Gruppierung – also von Terroristen – eingesetzt worden sind. Was muss man Ihrer Meinung nach unternehmen, um sowohl die Menschen in Syrien als auch die Menschen in den Nachbarländern vor Extremisten zu schützen, die nicht vor der Anwendung chemischer Kampfstoffe zurückschrecken?

Der Vorfall, den Sie meinen, ereignete sich im vergangenen März, als die Bewohner des Gebiets Chan al-Assal nahe Aleppo von Terroristen mit Raketen beschossen wurden, die mit chemischen Giftstoffen angefüllt waren. Als Folge dieses Angriffs gab es dutzende Opfer. Wir haben uns aus diesem Grunde an die UNO gewandt, damit eine Expertenkommission entsandt würde, um die Einzelheiten dieses Zwischenfalls zu klären und zu bestimmen, welche der Konfliktparteien für diesen Angriff verantwortlich ist. Hier ist uns die Lage klar: es handelte sich dabei um das Werk der Terroristen. Damals hatten sich die USA gegen eine Entsendung von Experten nach Syrien gestellt. Folglich haben wir mit russischen Experten zusammengearbeitet und ihnen alle uns zur Verfügung stehenden Beweismittel übergeben. Aus diesen Beweismitteln wurde klar, dass im Norden Syriens operierende Terroristen für diesen Angriff verantwortlich sind.

Was jetzt notwendig ist, ist die Rückkehr der Delegation aus Chemiewaffenexperten, die ungefähr noch vor einer Woche in Syrien gewesen sind. Sie sollen nach Syrien zurückkehren, um eine während ihres vergangenen Aufenthaltes zwischen uns geschlossene Vereinbarung zu erfüllen. In dieser Vereinbarung geht es um Untersuchungen in mehreren Provinzen, in erster Linie in Chan al-Assal. Wir müssen diese Angelegenheit genauestens untersuchen lassen, um zum Beispiel die Zusammensetzung der chemischen Stoffe zu bestimmen und dadurch, welches Land hinter der Anwendung steckt. Ebenso wichtig ist es auch in Erfahrung zu bringen, welche Länder diese chemischen Stoffe in die Hände der Terroristen gegeben haben, so dass diese Länder schließlich zur Verantwortung gezogen werden können.

Herr Präsident, eine Klärung ist noch notwendig: ist es überhaupt realistisch, die bei den Terroristen vorhandenen chemischen Kampfstoffe zu beschlagnahmen?

Das hängt davon ab, ob diejenigen Länder, die Beziehungen zu den Terroristen pflegen, bekannt werden. Alle Länder sprechen zwar davon, dass sie keine Terroristen unterstützen, aber wir wissen sicher, dass der Westen sie logistisch unterstützt – und dabei soll es sich angeblich um “nonlethale” Dinge oder sogar “humanitäre Hilfe” handeln. Doch im Endeffekt haben der Westen und einige Länder der Region – wie etwa die Türkei, Saudi-Arabien, früher auch Katar – direkten Kontakt mit den Terroristen, die sie mit allen Arten von Waffen unterstützen. Wir sind der Meinung, dass eines dieser Länder es war, das den Terroristen die chemischen Waffen zur Verfügung gestellt hat. Selbstverständlich könnten diese Länder damit aufhören, die Terroristen mit solchen oder anderen Waffen zu unterstützen.

Dabei gibt es aber auch noch Terroristen, die auf keine Seite hören, und wenn sie in den Besitz von Waffen gelangen und damit die Möglichkeit zu Zerstörungen bekommen, fühlen sie sich niemandem gegenüber mehr zu irgendetwas verpflichtet, auch nicht denen, die sie finanziert und bewaffnet haben.

Einige US-amerikanische Medien meldeten, dass angeblich Ihre Offiziere – also Offiziere der Syrischen Arabischen Armee – bei Ihnen um Genehmigung für die Anwendung chemischer Waffen im Kampf gegen die bewaffneten oppositionellen Banden gebeten haben. Sie, Herr Präsident, sollen ihnen diese Genehmigung verweigert haben. Diese Offiziere sollen nichtsdestotrotz auf eigene Faust chemische Waffen eingesetzt haben, speziell in Ost-Ghouta. Ist diese Darstellung richtig, sind in Syrien solche Vorgänge überhaupt möglich?

Das ist nichts als eine Facette US-amerikanischer Propaganda. Solche Propaganda bedient sich immer aller Arten der Lüge zur Rechtfertigung der eigenen Kriege. Dieses angebliche Gespräch erinnert daran, was Colin Powell unter der Führung von George Bush jr. vor etwas mehr als 10 Jahren getan hat, um damit den Krieg gegen den Irak zu rechtfertigen. Sie brachten Beweismittel und behaupteten, damit würde bestätigt, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen herstellen lässt. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Lüge handelte. Heute lügen sie auf verschiedene Weise, eine Variante ist die, die Sie gerade erwähnt haben.

Die Wahrheit indes ist, dass es ein solchen Gespräch in Syrien zwischen niemandem gegeben haben kann. Diese Art von Waffen wird in den verschiedensten Ländern und Armeen der Welt zentral verwaltet – es gibt derartige Waffen nicht unmittelbar bei den Streitkräften – anders gesagt, es gibt keine regulären Truppen, die diese Art von Waffen mit sich führt – also weder die Landstreitkräfte, noch die Panzerdivisionen oder andere. Es handelt sich um eine Sonderform von Waffen, die auch von Sonderkräften eingesetzt werden würde. Das ist also eine vollkommen unlogisch erscheinende Lüge, die keiner wirklich glauben kann.

Vor kurzem wurden dem US-Kongress Beweise vorgestellt, die als “überzeugend” und “unzweifelhaft” beschrieben wurden – Videoaufnahmen, aus denen folgen soll, dass die chemischen Waffen im Damaszener Vorort Ost-Ghouta von der syrischen Armee eingesetzt worden seien. Was können Sie zu dieser amerikanischen Version sagen?

Sie haben weder dem Kongress, noch der Presse und folglich auch nicht ihrem eigenen Volk auch nur einen einzigen Beweis vorgelegt, ebenso auch keinem anderen Land der Welt, nicht einmal Russland, welches an dem Verhandlungsprozess teilhat. Alles, was es gegeben hat, sind nichts als Worte, und auch das ist eine Facette der US-amerikanischen Propaganda. Die Logik hingegen sagt, dass man keine Massenvernichtungswaffen nur hunderte Meter von seinen eigenen Streitkräften entfernt anwenden kann. Man kann keine Massenvernichtungswaffen in Wohnorten einsetzen, weil das zu zehntausenden Opfern führen würde. Ebenso werden Massenvernichtungswaffen nicht in der Zeit von Vorstößen eingesetzt oder wenn der Erfolg auch mit gewöhnlichen Waffenarten nicht ausbleibt. Ihre Logik ist nicht überzeugend. Deshalb befindet sich die US-Führung derzeit in einer schwierigen Lage. Sie lügt viel weniger professionell, als es das noch die George-Bush-Administration getan hat. Die vorige US-Administration hat gelogen, aber dabei wusste sie, wie sie einen Teil der Welt von ihren Lügen überzeugen konnte – im Unterschied zur derzeitigen US-Regierung, die nicht einmal ihre Alliierten von ihren Lügen überzeugen kann. Das ganze Gerede hat keinen Sinn. Es entbehrt jeder Logik und ist auch völlig unglaubwürdig.

Die letzte Frage, die ich einfach stellen muss, da sie die Sicherheit der gesamten Region betrifft. Vor kurzem haben russische Medien gemeldet, dass die bewaffneten oppositionellen Banden womöglich eine weitere Provokation planen, in der sie chemische Waffen gegen Israel einsetzen könnten, und zwar von einem Territorium aus, das von der Syrischen Arabischen Armee kontrolliert wird. Haben Sie in Ihrer Eigenschaft als Oberbefehlshaber solche Informationen?

Es wurde ja schon bestätigt, dass die terroristischen Gruppierungen über chemische Kampfstoffe verfügen und sie in Syrien auch bereits gegen unsere Soldaten und Zivilisten in Anwendung gebracht wurden. Es gibt diese Stoffe also. Weiterhin wissen wir, dass diese Terrorbanden und jene, von denen sie gesteuert werden, einen militärischen Überfall durch die USA provozieren wollen. Vorher hatten sie versucht, Israel in die syrische Krise hineinzuziehen. Es ist überhaupt nicht ausgeschlossen, dass diese Angaben wahr sind und den genannten Zielen dienen sollen. Wenn es in einer Region Krieg gibt, so vergrößert sich das Chaos, wenn aber das Chaos zunimmt, ist es unabdingbar, dass die Territorien für Terrorbanden durchlässiger werden und sie damit mehr Schaden und Zerstörung anrichten können. Solche Bedrohungen sind eine echte Herausforderung, denn die Terroristen verfügen über chemische Kampfmittel, und es gibt Länder, die sie mit diesen Mitteln versorgen.

Herzlichen Dank für die Beantwortung unserer Fragen!

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  • LeChevalier

    Allah yinsirak ya Bashar, Allah yinsirak ya Suriya!

    Wieder einmal beweist Assadna, dass er weise im Umgang mit den Fakten umgeht. Was mir aber ehrlich gesagt Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass die USA niemals die Waffenlieferungen an die Teufel stoppen werden. Daher müsste laut Assads Worten der Beitritt in die C-Waffen-Konvention nicht erfolgen, zumindest nicht umgesetzt werden. Was bedeutet das? Genau, ein US-Angriff.

  • CIA/Mossad versorgen, nunmehr verstärkt und mit Hilfe der Ölgeld-Scheichs die ihnen im Sold und zu Diensten stehenden Banditen mit Waffen. Auch nach dem russischen Vorschlag einer Kontrolle Syriens auf Chemiewaffen, dem ja Obama akzeptiert hat, hat sich da nichts geändert. Assad ahnt, dass dies nicht gut für Syrien ausgehen wird, der Abnutzungskrieg hat das Land 6 Millionen Leute gekostet, die geflüchtet, massakriert oder vergasst wurden. Ohne eine substantielle Hilfe des Großen Bruders wird da vermutlich alles so laufen, bis Syrien ganz in Trümmern liegt. Auch die Leute halten noch zu Assad, doch das wird sich bald, angesichts der hereingeströmten Propaganda-Journalisten, ändern, und das wird das Ende Syriens sein.
    Was tun, sprach Lenin. Ja, es gibt nur die eine Lösung, die mir aber unwahrscheinlich erscheint. Russland schmeisst sich ins Zeug und spricht den Obamas und Co deutliche Worte: Sie sollen ihre Ölscheichs zurückpfeiffen und die ihre Söldner aus Syrien zurückziehen.

  • TomGard

    Da es hier sonst niemand sagt: Assad hat mit diesem Interview voraussichtlich sein persönliches Todesurteil besiegelt.

    • Mit dem, was Du vermutlich meinst, stößt er aber auch nur in eine größere Trompete. Zum Beispiel: das hier und ähnliches. Das ist also kein Alleingang, da steckt mehr dahinter.

    • DerBaske

      Assads „Todesurteil“ hat sich mitnichten erst in diesem Interview herausgeschält. Assads Todesurteil wurde in Jerusalm direkt nach 2006 gefällt. Seit 2011 schreitet man zur Vollstreckung.

    • TomGard

      Das hatte ich nicht in erster Instanz im Auge, obwohl es gewiß eine Rolle spielt.

      Ich kann aber keine solche Trompete in einem Moskauer Orchester erkennen. Bin ich unzureichend informiert?

    • Zum Einwurf des Basken ein Blogeintrag von mir vom 5.5.2011, „Assads Auftrag und Galgenfrist“

      Bei der Gelegenheit will ich daran erinnern, daß Obama in Syrien ein „Deja vu“ – Erlebnis hat.

      Am 1. Mai 2011 bombardierte die US-Air Force ein angebliches „Command and Control“-Center, das sich als das Wohnhaus von Saif al Arab Gaddafi heraus stellte, der dem Angriff angeblich, zusammen mit drei Enkeln Gaddafis unter 10 Jahren zum Opfer fiel.
      Diese Aktion setzte ein Ausrufezeichen dahinter, daß der NATO-Angriff zu diesem Zeitpunkt komplett gescheitert war. Der Brückenkopf Misrata war mit Hilfe loyaler Stammeskrieger der Warfalla isoliert. An der Küstenfront drohten die Angreifer aufgerieben zu werden, weshalb ihr Kommandeur, Abdel Fattah Younis, später dafür ermordet, insgeheim Waffenstillstandsverhandlungen mit Mutassim führte. Separatistische Stämme der Cyrenaica versuchten zusammen mit Loyalisten einen Gegenaufstand in Benghazi, dessen Niederschlagung französischer Kampfhubschrauber und qatarischer motorisierter Infanterie bedurfte. Im amerikanischen Kongress mehrten sich Stimmen, die auf ein Impeachment wg. Mißachtung der föderalen Hoheit über amerikanische Kriegführung drängten und die Wirkung des o.g. Angriffes beschrieb ich damals so:

      “ … schaut doch bitte in die Leserbriefspalten der NYT oder anderer amerikanischer Zeitungen. Obama hat verschissen. Der Putsch Hillary Clintons ist von unerwarteter Seite zum Durchbruch gebracht.
      In den USA haben Kindsmorde eine anderes Gewicht, als in Europa, und was davon nicht in der alten Tradition steckt, das stammt aus 70 Jahren Retortenmischerei in Hollywood. Die Empörung aufrechter Bürger ist echt und empfunden. Die Feigheit und Hinterhältigkeit des Angriffes auf die Wohnresidenz, ob die Kindstötungen einkalkuliert waren, oder nicht, ist unverzeihlich für Obamas Wahlvolk. Wer davon nicht überzeugt ist, wäge immerhin den Abscheu, mit dem viele Poster auf die Jubelfeiern reagierten, mit denen die Nachricht der Morde in Benghazi aufgenommen wurde, und die Resonnanz, die sie fanden. Dieser Krieg ist „verbrannt“, und auch wenn viele der Kritiker von heute es eben darum akzeptieren werden, wenn diese „Leiche“ nun möglichst rasch in einem libyschen Großkrematorium verbrannt werden sollte, ist es auch der Präsident. Das „demokratische“ Lager und mit ihm die Fraktion der Wall-Street, die den zivilen Wirtschaftsstandort USA noch nicht auf den Schrott zu werfen bereit waren, dürfte damit entmachtet sein, und seine Parteigänger sich in die Winde zerstreuen, sofern sie nicht ins gegnerische Lager wechseln.
      Glaubt nicht, das werde erst im nächsten Jahr wirksam. Obamas Chancen auf eine Wiederwahl sind derart beschädigt, daß der Riss, der sich in seinem Lager überdeutlich abzeichnete, ab sofort ein offener Bruch sein dürfte. Die Ratten verlassen das Schiff nicht erst morgen. Es wird der enge Kreis derer bleiben, die unausweichlich mit Obama „untergehen“ müssen, und ihnen bleibt nichts, als „Das Beste“ aus ihrer individuellen Lage heraus zu schlagen.“

      Wenige Stunden nach diesem Eintrag folgte … Abbottabad, die Hinrichtung eines Mannes, der eigens zu diesem Zweck als künftiger Doppelgänger des längst gestorbenen Osama bin Laden in Pakistan „vorgehalten“ worden war. Mit diesem „Kaninchen-Trick“, der die Niederlage in Libyen vergessen machte, rettete sich Obama, um den Preis, die Kontrolle und Reorganisation des Libyenkriegs vollständig an Killary Clinton und ihre Verbindungsleute beim CIA, in London, Paris und Doha, abzugeben.

    • Die direkte Auswirkung war, daß Doha die Führung im Syrienkrieg übernehmen konnte und der dortige Ableger des „Brookings-Instituts“ die zentrale politische Koordinationsstelle des Krieges für Interessenten aus den übrigen Golfstaaten, Ägypten, Israel und der Türkei wurde.

      Dazu könnte man sich meinen Eintrag vom Juni ’12 zu Gemüte führen:

      Simon Peres: Gegenwart ist der Übergang zur Zukunft. Der knappest mögliche Begriff einer „zionistisch-amerikanischen Weltverschwörung“

    • Nobilitatis

      Sie (TG) scheinen sehr gut informiert über z.B. den Ablauf des Krieges in Lybien. Sie scheinen auch in der Lage, über solche Details verständlich zu schreiben. Warum nutzen Sie nicht die Zeit, die Sie zuviel haben, und schreiben darüber ein Buch. Zeitgeschichtlich, populärwissenschaftlich und allgemeinverständlich. Die meisten Menschen wissen über Lybien nicht mehr, als im „Spiegel“ oder „Stern“ vorkommt, man kann sich das nicht richtig vorstellen. Gleichzeitig hat es aber immer wieder Bedeutung im heutigen Zeitgeschehen. Ich würde sowas kaufen.

  • kaumi

    http://lightbox.time.com/2013/09/12/witness-to-a-syrian-execution-i-saw-a-scene-of-utter-cruelty/?iid=lb-gal-viewagn#6
    Das wird die öffentliche Wahrnehmung weiter beeinflussen.
    Möge sich Gott den Opfern und den Tätern annehmen!

    • Enis

      @kaumi
      Die Pest kam von Zion und seinem Bruder „Takfir“. Doch wir müssen eingestehen, dass dieses semitisch-wahhibitisches Giftcoktail unterdessen einen kleinen Teil der syrischen Gesellschaft unterwandert hat. Der Reporter berichtete, dass rundherum Menschen singend und klatschend diese Zeremonie feierten! Das erinnert mich an die Aussagen einer christlichen Augenzeugin aus Maaloua, wonach nach der Sturm der blutrünstigen Kakerlaken einige Flüchtlinge aus Douma und Harasta, welchen man zuvor aus menschlicher und patriotischer Solidarität Unterschlupf und Verpflegung gewährte, auf die Strasse gingen und die neuen „Befreier“ bzw. die Vertreibung der Christen mit grosser Freude und Gesänge feierten! Auf einem anderen Level geschah dieses Verhalten auch damals bei den Übergriffen in Lattakia. Entgegen der Behauptungen des oberstrategen TomGards, war es nicht ein Verwandter Assads, der Verrat ans eigene Volk begehte, sondern ein mit „takfirischen“ Viren infizierter Offizier im Form eines Schläfers in der SAA und einige weitere mitinfizierte Soldaten, die sich gegen viel Geld an der Koordinierung dieser geheimen Aktion der Erstürmung dieser Dörfer beteiligten. Als erstes wurden die strategischen Wachepunkte gestürmt, die darin befindlichen Soldaten eingekesselt und gefangengenommen. Der Kommandant dieser Einheit wurde an Ort und Stelle erschossen. Danach folgte eine unbeschreibliche Gewaltexzesse der blutrünstigen Monster, der man erst nach ein paar Tagen einhalt gebiete konnte. Danach wurden die Terroristen gnadenlos zurückgeschlagen und voneinander abgeschnitten bis man sie schliesslich in Salma einschliessen konnte. Die Soldaten standen einige hundert Meter vor Salma. Viele warteten mit grosser Energie und Kampfgeist auf den Befehl der Erstürmung. Doch zu Enttäuschung vieler Beteiligten kam ein überraschender Befehl vom Zentralkommando des syrischen Militärs, wonach die Operation abgebrochen werden sollte. Denn die Erstürmung Salma würde eine grosse Flüchtlingsbewegung verursachen (entgegen meiner Annahme sei die Zone in und um Salma nicht entzivilisiert). Salma befindet sich an der Grenze zur Türkei und ist umgeben vom Turkmenischen Berg indem sich viele syrische Turkmenen und sunnitische Bürger aufhalten. Von Salma aus würde man dann auch richtig Aleppo aufmarschieren können was wiederum zu riesigen Flüchtlingswellen kommen würde. Ausserdem hätte es für diese weitgehende Operation die erfolgreiche Brigade, welche die Autobahn zwischen Hama und Halfiya kontrolliert, gebraucht, die man dieser strategischen Gegend auch nicht entziehen wollte.

      Die Führung habe dann aus gesellschaftlicher Überlegungen entschlossen Salma nicht zu überrennen. Die Propanda einer „konfessionellen Säuberung“ habe die Führung in der damaligen weltpolitischen Situation für zu hoch befunden und dafür entschieden die Operationen lokal zu begrenzen.

      Das Problem an der ganzen Sache sehe ich aber, dass die syrische Führung ständig solchen Gefahren aus dem Weg gehen will, wobei die Ratten weiterhin unbekümmert Säuberungen durchführen. Ich persönlich würde eine gnadenlose Operationen zur Vernichtung der Ungeziffer befürworten. Lieber schon heute als morgen. Zivile Kollateralschäden wären sicherlich gegeben. Die Frage ist nur was mehr Schaden anrichtet? Denn die Mentalität der Blutrünster verstehen kein Erbarmen!!

      Jedes Entgegenkommen ist reine Zeitverschwendung und verkompliziert die Lage nur mehr..

    • Nobilitatis

      @TG: m.E. ist unter Kriegsbedingungen eine Unterscheidung zwischen den „Syrern“, die grauenhafte Verbrechen begehen, um ihre strategischen Ziele zu erreichen, und deren „Verwandtschaft“ in einer Angriffshandlung nicht möglich. Es besteht nur die mögliche Wahl zwischen Angriff oder kein Angriff. Wenn Enis sich dafür ausspricht, unter Inkaufnahme von „Kollateralschaden“ und Assad dagegen, unter Inkaufnahme von weiteren Terrorhandlungen der davongekommenen Akteure, kann man nicht die Wortwahl zur moralischen Aburteilung mißbrauchen. Beide hatten sehr gute Gründe für ihre Wahl. Und ob die des syrischen Präsidenten LANGFRISTIG richtig war, wird sich erst zeigen. Emotional ist unsere Reaktion immer so, dass wir TÄTER zur Verantwortung gezogen wissen wollen. Und sei es, dass sie ihr Leben während einer Kriegshandlung aushauchen.
      Übrigens sind seitens der syrischen Regierung keine Hinrichtungen bekannt geworden. Bei den Takfiris reicht schon die falsche Religion oder ein Regierungsposten.

    • Nochmal der Bezug:

      http://apxwn.blogspot.com/2013/08/fur-nichts.html?showComment=1377184778930#c3603387765587558457

      Ich bin mit der Löschung meines Kommentars von heut Mittag einverstanden, weil ich – alle zwei Minuten von Töchterlein gestört – verkürzt geredt habe.

      Also:
      1) Der Zusammenhang zwischen den Massakern in Latakia und der False-Flag – Operation in Damaskus ist bewiesen.
      2) Vor den Massakern in Salma gab es Säuberungsaktionen in der Umgebung, die zusammen mit der geographischen Lage der Orte, der militärischen Lage in diesem Abschnitt und Berichten über Beteiligung von Elitetruppen unter dem Kommando von General Hassan Behauptungen plausibel erscheinen lassen, Salma sei abgeschnitten gewesen.

      3) Es gab Berichte, die militärische Führung in Damaskus habe General Hassan daran gehindert, Salma ohne Rücksicht auf die Geiseln zu stürmen.

      4) Im Resultat entkam mindestens ein Teil – wenn nicht gar alle – der Terroristen mit einer Anzahl von Kindern im Schlepp, die später teils getötet, teils betäubt wurden, um in Anlagen, die in es in Salma nicht gibt – möglicherweise in der Türkei? -vorbereitende Filme für die False-Flag-Operation in Damaskus zu drehen.

      5) Die Geschichte, die Enis jetzt erzählt, widerspricht allen seinerzeitigen Berichten.

      6) So wenig, wie zwischen den verschiedenen Versionen zu unterscheiden ist, so klar ist, daß aus dem Lager der syrischen Verteidiger Nebelkerzen geworfen und Desinformation verbreitet wird.

      7) In diesem Lager stimmt man bei abweichenden Versionen überein, daß „Verräter“ am Werk waren.

      8) Diese „Verräter“ hatten Teil an einer Operation, die unzweideutig das Narrativ eines alavitischen Überlebenskampfes befördern sollten und daher, unter den gg. Bedingungen, einschließlich der geplanten False-Flag – Operation und der erwarteten Folge eines Luftwaffenüberfalls auf Damaskus, bezweckt haben, die politische Option eines Exodus der Alaviten aus den Siedlungsräumen außerhalb der Küstenregionen und eines Teils des Distrikt Homs zu befördern.

      @ Nobilitatis möchte ich noch sagen, seine Rede von „moralischer Aburteilung“ ist eine Projektion. In meinem Kommentar stand grammatisch wie inhaltlich ein klarer Bezug: Respekt!

      btw., was sollte es für einen „Sinn“ haben, „92% eurer Gattung“ moralisch zu verurteilen, noch dazu mit dem Verweis, darauf sei „geschissen“, weil Milliarden Fliegen bekanntlich nicht irren können?

      Der Sache nach ging es mir da um das patriarchalische Phänomen der beistehenden Hetzer und Möchtegernhenker. Denn die Entscheidung über „Kollateralschäden“ ist definitiv eine Fall- zu Fall- Entscheidung militärischer, im Unterschied zu zivilen Akteuren, in der Zivilisten keine Stimme haben. Was Enis da oben hingeschrieben hat, ist daher klar und eindeutig ein Plädoyer für einen genozidalen Bürgerkrieg anstelle einer militärischen Verteidigung staatstragender Insitute, zu denen auch so was wie „öffentliche Sicherheit“ und Kalkulierbarkeit militärischer Übergriffe auf Unbeteiligte zählt. Es ist ein Symptom für den Erfolg, den die imperiale Strategie der Auszehrung der urbanen Zivilgesellschaft Syriens bis zu ihrer Vernichtung bei Opfern, wie Enis eines ist, zeitigt.

      Das Blöde ist halt, daß sich solche Erfolge totsicher einstellen. Warum? Siehe die „92% eurer Gattung“, womit ich die Träger der „emotionalen Pest“ meine, die Patriarchate züchten und viele Dutzend Krankheitsbilder hat. Der „Erfolg“ beruht daher nicht auf einem individuellen sondern auf einem kollektiven Phänomen und Versagen in patriarchalischen Gesellschaften. Daher die „92% der Gattung“.

    • TomGard

      Wichtige Korrektur: Unter Punkt 6 muß es „entscheiden“, nicht „unterscheiden“ heißen

      Gruß vom Töchterlein (hat heute Gäste)

    • Enis

      @Nobilitatis
      ich lasse mich nicht mehr auf diesen Rabbiner (hebräisch:Meister,Lehrer)ein. Unsere Meinungen hier bewirken politisch und militärisch eine reine Niete. Alles wird auf dem Feld in Syrien entschieden. Ich habe eine reiche Erfahrung mit dummen und arroganten Menschen. Sie reden soviel und so kompliziert, damit man so verwirrt wird, dass man die Sachlage nicht mehr versteht.

      Ich frage dich in aller Deutlichkeit und Sachlichkeit, was verdieneen folgende Menschen?

      http://breakingnews.sy/en/article/25355.html

    • Enis

      ich beantworte es auch gleich:
      Standeserschiessungen auf Ort und Stelle.

      Die Verbreitung solcher mittelalterlichster Ideologie kann nicht mehr durch Erziehung gestoppt werden. Es kann nur militärisch bis zur Wurzel runter gelöst werden!

      Ansonsten wird mir die Geschichte Recht geben! Ich hoffe jedoch trotzdem, dass ich mich irre und die Geschichte unseren weisen Präsidenten auf Lebensdauer(in unserem Geist)mit seiner Zurückhaltung doch Recht gibt.

    • TomGard

      Wer jetzt noch handfeste Relevanz meiner Reden verlangt, wird etwas Arbeit investieren müssen:

      http://ciwclibya.org/syria/specificcommunites.html

      Nebst updates hier:
      http://acloserlookonsyria.shoutwiki.com/wiki/Main_Page

      Ein sehr klarer Indizienbeweis, daß die Massaker von Baniyas mit einem kleinen Massaker begannen, das eine kleine Gruppe Shabiha in al Bayda an einer Fraktion der Familie al-Biassi begingen, die sich schon im Sommer 2011 der „Rebellion“ angeschlossen hatte. (Diese Fraktion hatte immensen Zulauf bekommen, nachdem eine Abteilung der SAA alle männlichen Einwohner eines benachbarten Dorfes zusammen getrieben und mit Gewehrkolben zusammen geprügelt hatten, um sie anschließend mit Stiefeln zu traktieren.)
      Die Shabiha-Gruppe wurde von „Rebellen“ aufgerieben, die anschließend ein Rache-Massaker an der loyalen Fraktion derselben und verwandter Familien begingen, das später in Baniyas fortgesetzt wurde.

      „Übrigens sind seitens der syrischen Regierung keine Hinrichtungen bekannt geworden.“ (Nobilitatis) Was für eine fette Lüge, nachdem der Blogautor selbst mehrfach solche Hinrichtungen in chutz genommen und in kommentierten Filmen beworben hat! Mindestens Dutzende Hinrichtungen im Zuge einer Sippenhaftung, begangen an Familienmitgliedern bekannter Kombattanten, sind von westlichen NGO’s genauestens und nahezu zweifelsfrei dokumentiert. Nicht alles, was aus der Ecke kommt, ist erfunden.

      Schade um Deine Ehre, Herr Ehrenwert.

    • TomGard

      Zitat Enis:
      „Ich frage dich in aller Deutlichkeit und Sachlichkeit, was verdieneen folgende Menschen?
      ….
      ich beantworte es auch gleich:
      Standeserschiessungen auf Ort und Stelle.“

      Ich würde sie auch erschießen. Aber nicht mit der Rechtfertigung, sie hätten das „verdient“.
      denn:

      „Die Verbreitung solcher mittelalterlichster Ideologie kann nicht mehr durch Erziehung gestoppt werden.“

      Richtig, aber:

      “ Es kann nur militärisch bis zur Wurzel runter gelöst werden!“

      Das geht nicht! Das Gegenteil wäre die Folge dieses Versuches: Es würde eine neue Wurzel gelegt, eine neue Zucht geschaffen.

      Der letzte Bürgerkrieg ist noch nicht ganz zwei Generationen her, dennoch macht ihr euch in hellen Scharen blind gegen alle Lehren, die spätestens jetzt, nach der teilweisen Wiederauflage des damaligen Krieges, zu ziehen wären.

    • @ Enis 14. September 2013 17:06

      Meine hundertprozentige Zustimmung zu Deiner erklärten Absicht.
      Ich schliesse mich dem an u. werde künftig nicht mehr auf die Sirenenklänge hebräischer Schallplatten schreiben, das auch gemäss einem Rat von @ Soja Kosmos.
      Ausserdem kündige ich an mich hier künftig nurmehr sporadisch „zu Wort“ zu melden, was eine ganze Reihe von Gründen hat aber bestimmt auch den, dass es mir innerlich widerstrebt das syrische Drama dauernd kommentierend zu begleiten u. dabei gar nicht helfen zu können.

      Noch zum Artikel:
      Alles was Assad sagt ist richtig, besonders das Herstellen eines Junktim zwischen dem Beitritt zur C-Waffen-Konvention plus verbundene praktische Folgeschritte und der Beendigung der US-Kriegsdrohungen sowie Stop der Waffenlieferungen an die FSA-Nusrah-Banden. Seine Worte zeigen einen Mann, der das nationale Interesse Syriens im Auge hat u. die Ehre des Landes wahrt.

      Leider hat Assad es mit keinem normalen ritterlichen Gegner zu tun sondern mit Abschaum, der Syrien unter allen Umständen u. mit allen Mitteln vernichten will. Es geht diesem Feind überhaupt nicht um die C-Waffen u. um Fragen der ethischen, regelrechten Kriegführung nach den Völkerrechtsurkunden.
      Die jüngsten Meldungen zu den Verhandlungen zwischen Kerry u. Lawrow deuten wiederum an, dass die Politik der Erpressung weitergeht u. von Syrien möglicherweise noch die bedingungslose politische Kapitulation verlangt werden wird. Es sollen nichtmal mehr die von Assad genannten [normalen] Standardprozesse (dazu zählen zeitliche Fristen) gelten dürfen.
      http://de.ria.ru/politics/20130914/266875549.html

      Aber Assad sagt, er vertraue Russland heute noch mehr als vor zweieinhalb Jahren (als der verdeckte Krieg gegen Syrien begann), und mir steht es nicht zu die Berechtigung dieses Vertrauens infrage zu stellen oder sagen wir besser: es wäre nutzlos es infrage zu stellen.

    • Anonymous

      Enis, Propagandamaxe was willst du eigentlich. Du Weichei hattest doch schiss von einem Amerkianischen Anschlag und nun möchtest du Verräter zurechtweisen.
      Wenn Assad Russland und Iran nicht hätte wäre er längst Geschichte und könnte keine hunderttausende Menschen vernichten und Millionen in die Flucht treiben.

    • Fast das wichtigste vergessen.
      Kein Abschied ohne Wahlspruch und daher:

      LANG LEBE DAS SÄKULARE SYRIEN!

    • Nobilitatis

      TG, bevor Sie meine EHRE beflecken mit Ihren Projektionen, sollten sie mindestens eine BEKANNTE Hinrichtung der syrischen Regierung nachweisen.
      Ansonsten – Kerry-Style

      anon: Beschimpfungen ohne Namen sind kindisch. Wenn die Rebellen ihre Financiers nicht hätten, gäbe es keinen Bürgerkrieg ohne Bürger und hunderttausend Menschen (darunter sehr viele Rebellen) wären noch am Leben und niemand hätte flüchten müssen. Und Syrien wäre vielleicht eine Musterdemokratie.

    • Anonymous

      Nobilitatis,
      gut mag sein. Die Sache ist, das sich die Syrer erst selbst bewaffneten, aufgrund des Fehlverhaltens des Regimes. Wäre Assad wie ein Mubarak zurückgetreten gäbe es weder Bewaffnung, noch diese vielen Opfer und es würde Demokratie herrschen.
      Was für einen Unterschied macht es denn, wenn selbst die gewaltbereite Opposition anfangs Demokratie wollte, ob nun Assad dabei ist oder nicht? Er ist doch nur derjenige der dieses Regime am Leben hält, damit es die Macht nicht mit dem Volk teilen muss oder ganz übergibt.
      Es ging hier also im Grunde nicht um die Syrer oder Religion, sondern um den Machterhalt des Clans, der im Besitz aller wichtigen Dinge ist und selbst vor Gewalt nicht zurückschreckt, um nicht teilen zu müssen. Es ist ein Kampf zwischen Arm und Reich, die Verhandlungslösung bleibt aus, da die Reichen ohne einen militärischen Druck über Leichen gehen, um ihre Macht zu erhalten.

    • Anonymous

      Ich kann ja Assad ganz gut verstehen, das er die Terroristen loshaben möchte, aber im Grunde ist er ein Problem das den Terror gegen sein Land aufrecht erhält.
      Frieden erreicht man mit Gerechtigkeit, mir erscheint es da aber eher so als das ein Syrien unter der Weiteren Herrschaft von Assad nur sehr schwer Gerecht sein kann.

    • Enis

      @Ananoym
      Was hast du für eine beschränkte argumentationsrhetorik.du esel,ist das etwas ungewöhnliches alleine gegen die halbe welt zu verlieren?ich bin trotz meinem unbiegsamen patriotismus realistisch genug dies zu akzeptieren.nicht mal russland hätte eine chance.doch ihr verdammten angsthasen habt keine hosen mit bodentruppen zu kommen.so feige wie ihr immer seid.unser hauptziel ist zuerst die ratten auszuschalten.mit deinesgleichen haben wir noch unendlich viel zeit.wir werden unseren kindern die feinde syriens sehr detailliert mitgeben.

    • habkind

      @anonym 19:33
      das ist ja eine niedliche Naivität

    • Anonymous

      Anon klingt doch wie Markus!

      Comrade bitte nicht die Segel streichen. Dann hat TG doch alles erreicht und der Blog wird seiner. Auf seinem Blog schreibt er seine eigenen Kommentare zu seinen eigenen Texten.

      Dike

    • TomGard

      Dike, Du verhältst Dich wie eine mäkelnde Kundin beim Dorfbäcker. Ein ums andere Mal schleppst Du hier Fragen an, die ich Dir als getreulicher Service-Mann beantworte. Die Antworten mögen Dir nicht passen, aber Du erhältst halt von niemandem erwünschte Antworten. Periodisch beschimpfst Du mich und forderst jetzt von John, Kunde zu bleiben, damit der mich anstatt Deiner zukünftig weiter mit seinen faulen Eiern (Lügen) bewirft. Was für eine armselige Vorstellung!

      Aber ich werd Dir Deine Fragen getreulich weiter beantworten, kannste Gift ‚drauf nehmen.

  • Anonymous
    • Wayne Madsen reitet da m.E. wieder mal ein Steckenpferd. Die mich überzeugenden Argumente von Yossef Bodansky, warum, falls in Damaskus denn überhaupt Sarin zum Einsatz kam – statt, evtl., nur zum Spurenlegen benutzt zu werden – es sich um sog. „Küchensarin“ gehandelt haben muß, sprechen gegen die Herkunft aus einem echten Labor und den Mühen, die dafür hätten aufgewendet werden müssen.

    • Nobilitatis

      Es kann nur Sarin gewesen sein. Die Obamas (Leute, die wie er argumentieren) verwenden schon die Gleichsetzung Sarin = syrische Regierung. Die wissen, wovon sie sprechen und das Prinzip ist erprobt (Saddam = Al Quaida).
      Es muss auch selbstgebrautes Sarin gewesen sein, weil lybisches etc. vielleicht doch einen Herkunftsnachweis ergeben könnte. Und dann könnte langfristig doch der internationale Gerichtshof winken. Wer weiß schon, was die Zukunft bringt?

  • Nobilitatis

    Auf SpON erscheint ein Artikel über den freigekommenen italienischen Journalisten. Geschrieben … Ausgerechnet! von Rania Salloum. Da hat jemand Sinn für Humor.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/krieg-in-syrien-erlebnisse-eines-entfuehrten-journalisten-a-921630.html

  • Bläst F. MICHAEL MALOOF die Große Trompete?

    Danach wäre Bandar schon fast aus dem Schneider, Davutoglu müßte brav „schnippeln“, um nicht hinein gebracht zu werden, und die ISIL würde die „Schiebung“ kassieren – gen Bagdad, um dort ihr wohltätiges Werk fortzusetzen.

  • Anonymous

    @apxwn
    Vielen Dank – einmal mehr! – für die Übersetzung eines sehr wichtigen Interviews!
    Es überrascht immer wieder, welch kühlen Kopf Assad selbst in Situationen zeigt, die man seinem schlimmsten Feind nicht wünscht, es sei denn man gehört zu einer Kategorie Mensch, der man das Attribut „menschlich“ am liebsten entziehen würde.

    @TomGard

    Einmal mehr frage ich mich, was deine Motivation für deine ausufernden Ergüsse ist, dass du ein Töchterchen hast, welches dich bei deiner sucht-artigen Internetbeschäftigung unterbricht, macht die Sache noch verwunderlicher.
    Aus dem Textschwall kristallisiert sich für mich heraus, dass es dir ein Anliegen ist, darauf hinzuweisen, dass Pro-Assad-Gruppen auch Gräueltaten begangen haben, bzw. begehen.
    Einverstanden, dies ist anzuprangern und es ist einzufordern, dass Assad diese Auswüchse in die Schranken verweist. Von mir aus kannst du auch fordern, dass sich grundsätzlich an der im „Orient“ so archaisch daherkommenden Einstellung, Herrschaftsverhältnissen durch Gewalt die normative Kraft des Faktischen zu geben, grundlegend etwas ändern soll.

    Das wären alles halbwegs edle Motive für diesen geradezu fanatischen Eifer hier die Kommentarspalten zu füllen.
    Richtig glauben kann ich allerdings nicht, dass du alleine das Ziel verfolgst, den bösen Menschen als Heilsbringer deine Philosophie von Sklaven und Herren beizubringen. Die bösen Menschen davon abzubringen, immer und immer wieder danach zu streben, sich über über andere Menschen zu erheben.
    Leider sehe ich noch ein anderes Motiv. Ein eitles Motiv. Das, einen anderen Blog, der eine treue Leserschaft hat, zu kapern und zu okkupieren. Deine Urinmarke hier zu hinterlassen, um zu zeigen: ich bin da.
    Das ist hündisch und menschlich zugleich. Aber lästig. Und angesichts des realen Leidens in Syrien auch unanständig.

    Es grüßt, JoWi

    • TomGard

      „… kristallisiert sich für mich heraus, dass es dir ein Anliegen ist, darauf hinzuweisen, dass Pro-Assad-Gruppen auch Gräueltaten begangen haben, bzw. begehen.“

      Nope, von Gräueltaten, begangen von „Pro Assad-Gruppen“, außerhalb der dafür vorgesehenen „geschlossenen Anstalten“ habe ich nie geredet und mir sind auch keine bekannt. (Die Kriminellen, die es auf der Seite auch gibt, und denen v.a. Vergewaltigungen neben Raub und Plünderungen vorgeworfen werden, lasse ich außen vor.)

      Einmal mehr bietest Du das Beispiel eines der unendlich vielen Menschen, der sich in seinem geschlossenen moralischen Universum bewegt und darin unerreichbar ist.

  • Anonymous

    Alle

    Ein sehr interessanter Artikel über den Verlauf des G20 Gipfels und den wahrscheinlich wahren Grund für den plötzliche Rückzug der Amerikaner

    http://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2013/09/09/die-ergebnisse-des-g-20-treffens-der-handel-ist-nicht-abgeschlossen/

    Dike

    • TomGard

      Dike, Nikolai Starikow ist ein Scharlatan, die Bestandteile der von ihm so genannten Vorvereinbarungen einer „Valuta-Union“ sind teils ein, teils mehrere Jahre alt. Wichtigster Punkt ist die Brics-Entwicklungsbank, die letztes Jahr gegründet wurde. Der Handelsumfang aller Bestandteile der diversen Fonds und Projekte, auch den Energiestoffhandel und Erschließungsprojekte zwischen Russland und China betreffend, ist nach wie vor marginal, was in erster Linie daran liegt, daß man in China nicht im Traum daran denkt, die Dollars abzuschreiben, sondern sie nach Kräften in Afrika, Südamerika und Asien investiert.

      Ich habe keine Verweise dazu, schätze aber, Apxwn dürfte welche parat haben.

      Zu den UFO-Raketen habe ich Ende des letzten Threads das Nötige gesagt.

      Der Usurpator ;)

  • habkind

    T-Online streicht die Kommentarfunktion für Syrien-Artikel.
    Ob es wirklich nur darum geht, dass keine sachliche Diskussion ist,
    bezweifle ich.
    Der wahre Grund liegt wahrscheinlich darin, dass die meisten Kommentatoren eine andere Sichweise zum Syrien-Konflikt haben
    wie die Presse.

    Syrien-Konflikt
    Hessischer Islamist offenbar im Kampf gefallen

    Liebe Leserin, lieber Leser,

    wir haben uns dazu entschlossen, in diesem Artikel keine Kommentare zuzulassen. Erfahrungsgemäß ist zu einem solchen Thema keine sachliche Diskussion möglich. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Redaktion von t-online.de

    http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_65428944/syrien-konflikt-islamist-aus-hessen-im-kampf-gefallen.html

  • TomGard

    Assad:
    „Unsere Beziehungen zu Russland beruhen auf gegenseitigem Vertrauen, und dieses Vertrauen hat sich während der Zeit der syrischen Krise, also in den vergangenen zweieinhalb Jahren, nur noch vergrößert. Russland hat durch sein Handeln bestätigt, dass es sehr wohl versteht, was in unserer Region vor sich geht, Russland hat seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt und bestätigt, dass es eine ernstzunehmende Macht ist, auf die man zählen kann.“

    Kerry (nach RT):
    Russian and US teams of experts (!) had reached „a shared assessment“ of the existing stockpile.

    Vor diesem Hintergrund ist mir die Bedingung, die syrische Deklaration habe binnen einer Woche zu erfolgen, ein Rätsel. Nominell sollte sie leicht zu erfüllen sein (sage ich unabhängig von meiner Überzeugung, daß wenig da sein dürfte) weil es selbstverständlich ein strenges Inventurregime über alles gibt, was mindestens als Vorprodukt angesehen werden kann. Aber was ist mit auftretenden Differenzen zwischen den imperativen „Schätzungen“ der Herren Lavrov und Kerry und den syrischen Angaben? Die normale 30 Tage – Frist ist geeignet, Diskrepanzen dieser Art auszuräumen, wenn es beiderseits einen Willen dazu gibt, aber 7 oder 8 Tage Deadline schließt das aus.

    Man könnte voreilig den Schluß ziehen, eine UN-Verurteilung nach Art. 7 sei bereits fest vereinbart, aber eben daß dieser Schluß nahe liegt, nimmt ihm die Plausibilität. Warum sollte Russland einen derartigen Aufwand treiben, um eine Farce abzuspielen, die jeder durchschaut? Wenn es aber keine Farce ist, warum dann die verkürzte Frist? Und wenn die RF sichere Kenntnis von den relevanten Beständen hat, warum läßt sie sich dann unwidersprochen auf „gemeinsame Schätzungen“ mit US-„Experten“ ein, die bekannt haben, daß sie nicht wissen, wieviel da ist und wo es ist?

    Vielleicht hat ja jemand eine Lösung für dies conundrum.

    • TomGard

      Eine mögliche Antwort von einem Standard-Leser:

      „Die Russen hätten mit dem C-Waffenvorschlag nicht vorpreschen sollen
      Obama hätte sich bei den eigenen Abgeordneten eine blutige Nase geholt und wäre danach windelweich gewesen…

      eine verpasste Chance!“

      Eine „gelehrte“ Version gibt es hier:

      President Obama’s Brilliant Strategy No One Seems To Recognize – See more at: http://freakoutnation.blogspot.co.at/#sthash.z6OdAxpW.dpuf

      Demnach fand gestern in Genf US-Innenpolitik statt und die einwöchige Frist dient allein der Image-Pflege einer US-Regierung, die Putin unbedingt handlungsfähig halten will.

  • Anonymous

    Ich möchte gerne wissen, warum dieses Interview Assads Todesurteil sein soll?

    Die Wahrheit über die Giftgas Farce wird bald aufgedeckt werden und das wird das Todesurteil für die Täter und Mitwisser sein.

    Dike

    • TomGard

      Gaddafi besiegelte sein Todesurteil mit seiner Rede vor der UN 2008, in der er eine Abschaffung des Sicherheitsrates UND eine der seiner Bedeutung angemessene Repräsentation und Rolle Afrikas in der UN forderte. Das konnte er nur tun, weil die Akzeptanz für sein Projekt einer unabhängigen afrikanischen Entwicklungsbank und eine schrittweise politische Union afrikanischer Staaten ein Niveau erreicht hatte, das mit politischen Mitteln nicht mehr zu gefährden war.
      Wenn eine das Imperium gefährdende politische Entwicklung nicht mehr politisch aufzuhalten geht, stellt es ein Gedankenverbrechen dar, daß als ein Solches militärisch bekämpft werden muß. Den zu Unterwerfenden muß aus Sicht des Imperiums klar gemacht werden, daß es existenz- bis lebensgefährlich ist, an der Schwelle eines solchen Gedankenverbrechens weiter zu denken.

      Ich will jetzt nicht all die Passagen zitieren und besprechen, in denen Assad „Gedankenverbrechen“ begeht, die besonderes Gewicht dadurch erhalten, daß es in einem Interview geschieht, das er Rossija-24 gab. Im Kern geht es dabei darum, daß man fürchtet, Putin könnte seine „eurasischen Träume“ mit weiteren faschistischen Putsch-Maßnahmen gegen die oligarchische Nomenklatura unterfüttern, weil und wenn gewisse amerikanische Träume von einem baldigen Ende des Euro sich erfüllen und die Eliten Deutschlands dadurch genötigt werden, sich an das eurasische Projekt weiter anzulehnen, als sie jetzt Lust verspüren. (Ja, von „keine Lust haben“ muß man da reden. Das weiß ich aus erster Hand, soweit es um Technologie-Politik und Infrastruktur-Projekte geht)

      Zusammen gefaßt: Die Architekten der amerikanisch-russischen Verständigung zur gemeinsamen Bewirtschaftung der in Syrien affizierten globalen Interessen des Imperiums müssen sich einig sein, daß sie auf keinen Fall Großmachtsträume russischer Patrioten in einem Umfang füttern darf, der dem germeinsamen Zweck der Hegemonialmacht und der Regionalmacht zuwider läuft. Es muß klar gestellt bleiben, daß die RF gewichtige Regionalmacht und als solche von den USA anerkannt, aber keine Weltmacht sind, noch als solche agieren darf. Die einzige Option, dies klarzustellen, ist die Schaffung eines „Gedankenverbrechens“ nach dem eingangs angeführten libyschen Muster, und für diese Rolle hat sich Assad in diesem Interview – schlecht beraten – qualifiziert.

    • TomGard

      PS.: die übliche Erklärung für Gaddafis Hinrichtung, er habe „zu viel gewußt“, unterstrichen auch von seinem einstigen Mitarbeiter und Gegenspieler im LNC (wie hieß der Henkersknecht noch?), stimmt nicht. Das ist die Erklärung für die unspektakuläre, geradezu „heimliche“ und vergleichsweise „humane“ Hinrichtung Mutassims, aber nicht für die Schlachtung seines Vaters.

  • Nobilitatis

    Ich denke, dass
    a) Eine Aflösung der Eurozone nicht mehr zur Debatte steht.
    b) China selbstverständlich seine Dollarbestände einer sinnvollen Nutzung zuführen möchte. Die Frage ist, inwieweit man weiter Dollar-Schulden aufkauft, wenn ständige Gefahr der Entwertung droht. Und ob die aufgekaufte Rohstoffmacht in Dollar gehandelt wird.
    c) Es nicht darauf ankommt, ob eine Valuta-Zusammenarbeit zwischen Rußland und China (und Indien, und islamischen Staaten wie Iran, vielleicht mittel- und südamerikanische Staaten? etc.) schlagartig erscheint, sondern ob sie sich langsam etabliert. Die Reaktion darauf wird auch nicht schlagartig erscheinen.
    Kriegserklärungen gehen schnell. Ökonomische Entwicklungen brauchen Zeit. Aber sie sind grundlegender.

    • TomGard

      „Eine Auflösung der Eurozone nicht mehr zur Debatte steht.“

      Möglich (zumal die US-Elite auch in der Frage gespalten ist), aber warum denkst Du das und hast Du dafür Anhaltspunkte?

  • Anonymous

    Danke für die Veröffentlichung der Übersetzung! Wieder mal ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Situation.

    Ich muss mich allerdings noch strikter dazu zwingen, nach den Artikeln mit dem Lesen aufzuhören und die oftmals zynischen Kommentare einfach zu ignorieren, sonst hinterlässt der Besuch des hervorragenden Blogs eine unangenehme Übelkeit.

  • kaumi

    Who the fuck is Tumeh?
    „Moderater Islamist an Spitze von syrischer Opposition gewählt“
    http://www.dradio.de/nachrichten/2013091502/2/

    Leute, inzwischen ist das, was die NK an „demokratischen Wahlen“ fabriziert, echte Realsatire.
    Da scheinbar jeder syrisch-stämmige Mensch irgendwann gefragt wird, ob er nicht für einige Tage oder Monate den Vorsitz dieses Karnevalsvereins besetzen wolle, möchte ich euch dringend davon abraten, diese Position zu bekleiden. Heuert lieber bei den „Anonymen Alkoholikern“ oder dem heimatnahen Schützenverein an. Ist merklich ehrenhafter.

  • Ich habe die Artikel und Kommentare hier aufmerksam gelesen und eine Menge über den Krieg gegen Syrien erfahren. Der momentane Stand der Dinge ist der, dass in Syrien nach Giftlagern gesucht wird, während die Banditen verstärkt mit modernen Waffen ausgestattet werden. Das bedeutet das baldige Ende des demokratischen und säkularen Syriens und seine Aufteilung in Herrschaftsbereiche, die von USrael kontrollierte werden. Assad stimmt der Eingung Russlands und der USA auf Vernichtung seiner Giftgasbestände und ich verstehe dies nur als eine Lösung, die keine Alternative hat, die aber die Agonie Syriens nur verlängern will.
    Russland hätte angesichts eine gewissen Wende in der westlichen Öffentlichkeit ganz anders gegenüber den Zion-Amis auftreten können, hätte den Abzug der Banditen aus Syrien verlangt.
    Assad konnte nicht anders als zuzustimmen, Putin hätte aber anders können. Das er das nicht getan hat, verstehe ich nicht, oder ich kann mir diverse Überlegungen denken, auch solche, die ungünstig für Syrien sind.
    Zum Schluß noch mal zum TomGard. Ich habe schon mal die Vermutung aufgestellt, dass er ein (bezahlter) Troll ist. Und dieser Troll, mit der Toleranz (?) von Apxwn hat es geschafft, diesen Blog zu einem zionistischen Brei zu verwandeln. Eigentlich schade, weil hier so exzellente Stimmen zu Wort gekommen sind, die angewiddert von diesem Gard den Blog verlassen. Apxwn, muss das sein?

    • Am 17.1. 2012 schrieb ich auf meinem Blog in zwei Teilen: „Russland verkaufte Syrien“ und habe wenig später auf diesem Blog begonnen, unter anderem diese Analyse fortzuführen und Illusionen und völkische Ideologien zu bekämpfen, die um die russische Syrienpolitik gesponnen werden.

      Jetzt ist die Transaktions-Phase des Verkaufs erreicht und für jeden erkennbar, der sich nicht vollkommen blind und taub stellt.

      Reaktion? Der Bote soll gerichtet werden!

      Das ist exakt ein Symptom der „Emotionalen Pest“, die ich weiter oben erwähnte, und die eine maßgebliche (allerdings nicht immer entscheidende) Rolle bei Ritualmorden, Massenschlachtungen und ethnischen Säuberungen aller Art gespielt haben, seit Keimformen von „Nationen“ aus dem Ei der Versklaverei der Frauen und benachbarter Stämme und Kulturen schlüpften.

      Emmanuel ruft nach meiner Entfernung, so wie das Publikum in Aleppo nach der rituellen Köpfung des jungen Soldaten verlangte: Als Rache dafür, daß die SAA nicht hielt, was sie als Preis ihrer brutalen Despotie versprach: Daß nach Abzug des Tributes die patriarchalen Geschäfte ohne weitere Beeinträchtigung und Belästigung oder Dazwischentreten anderer Prätendenten und Kriegeraristokratien weiter gehen könnten.

      Ich könnte den ganzen Tag kotzen, dieser „Menschheit“ anzugehören – aber ich kann ihr schließlich nicht kündigen, gelle?
      So werdet ihr mich entweder wirklich töten müssen oder den Narren ertragen!

    • TomGard

      Für die Interessierten: Sprechender, weil weniger um „fitzelige“ Auslegungen von Verlautbarungen bemüht, ist Teil 2 des erwähnten Artikels:

      http://tomgard.blog.de/2012/01/18/russland-verkaufte-syrien-teil-12481113/

    • Anonymous

      „Russland hätte angesichts einer gewissen Wende in der westlichen Öffentlichkeit ganz anders gegenüber den Zion-Amis auftreten können, hätte den Abzug der Banditen aus Syrien verlangt.“

      Emmanuel, da überschätzt du das Blatt, das Russland auf der Hand hat, denke ich. Auch den Stimmungswandel in der westl. Öffentlichkeit überschätzt du, immer wieder bin ich frustriert und fühle mich als Außenseiter, wenn ich mit Freunden und Bekannten über Syrien diskutiere. Immer noch halten sie den Westen für einen Hort der Demokratie und Freiheit und Regime wie Assad für die Ausgeburt des Bösen. Dazu (!) gesellt sich allerdings eine zunehmende Sorge, dass die Revolten im Nahen Osten noch schlimmere Leute nach oben spülen könnten.
      Nein, Russland hat großartig die kleinste Chance genutzt, um einer unaufhaltsam und unbesiegbar erscheinende Aggressionsmaschine die Fahrt zu nehmen. Dafür ist ein Preis zu zahlen und der ist – im Vergleich zum Verlust der Lufthoheit und der weiteren Zerstörung wichtiger Infrastruktur – verschmerzbar, die Chemiewaffen sind in der augenblicklichen Situation für Assad eher eine Last als ein Vorteil. Wichtig ist nun, die technische Umsetzung der Vorgaben sorgfältig zu planen, so dass Terroristen keine Vorteile aus der Aktion schlagen können.

      Zu TG: Er versucht dem Nichts durch Schreiben zu entkommen und mich dünkt: er wird verlieren!

      LG, JoWi

  • ISKANDER

    @Emmanuel:
    ich schließe mich deiner Bitte an Apxwn an.
    Der Blog steht am Scheideweg:
    Ursupation durch den Zion – Schizo TG und damit Bedeutungsschwund – oder erhalten wir diese wichtige Informations- und Aufklärungsquelle gemeinsam gegen den Zersetzungsversuch.
    Die Apelle vieler User, TG`s Geblubber einfach zu scrollen, ist aufgrund seiner pathologischen Schreibsucht nicht sinnvoll.
    Besonders traurig finde ich, das es Kommentatoren hier gibt, die TG versuchen „milde“ zu stimmen, auf ihn eingehen oder ihn gar auffordern: „Ein Buch zu schreiben“.
    (Wieder ein Buch mit geklauten Textbausteinen, wirr, unlesbar und voller Hass auf alles? NEIN DANKE!)
    Eine zivilisierte Diskussion erfordert eine Grundregel:
    1) Verzicht auf Fäkal- und pornosprachliche Beleidigungen
    Dies aber benutzt TG und gehört deswegen schlicht vor die Tür gesetzt.

    • TomGard

      Apxwn,
      wenn Du mich öffentlich (!) aufforderst, dem von Iskander angemahnten Mob zu weichen, werde ich Dir gehorchen. Ich möchte gern vermeiden, daß von Typen wie Iskander geschickte Schlägertrupps mich, meine Frau oder mein Kind zusammenschlagen oder verstümmeln.

    • TomGard

      Dike,
      warum ist Dein Gedächtnis an dieser Stelle so kurz?
      Hier:
      http://apxwn.blogspot.com/2013/09/ausweg.html?showComment=1378815498945#c8476345192645883263

      ging es um die nicht ganz unbedeutende Frage, ob Teile der UN-Bürokratie, die bei aller imperialen Instrumentalisierung ein administratives Eigengewicht hat, versucht sein könnten, sich gegen den russisch-amerikanischen Deal aufzulehnen. Sie wurde am vorliegenden Beispiel – vorerst – geklärt.

      Was Jowi oben schreibt:
      „Er versucht dem Nichts durch Schreiben zu entkommen und mich dünkt: er wird verlieren!“
      hat z.B. die Wahrheit, daß Gaddafis Tod für mich ein persönlicher Schock und eine persönliche Bedrohung war und bleibt, den allgemeinen Grund habe ich Dir genannt.

      Zum anderen Teil aber ist Jowi’s Satz eine typische Projektion. Denn „vor dem Nichts“ stehen jetzt viele Adepten dieses Blog’s, die fest darauf vertraut haben, „russische Gegenmacht“ werde für ihre ideellen, ggf. vielleicht gar materiellen Interessen einstehen. Deshalb wird keinesfalls zufällig jetzt zum finalen Halali geblasen, TG „zur Strecke“ zu bringen. Wenigstens diesen Erfolg, „“, klagt man jetzt von Apxwn ein, der gleichsam stellvertretend für die Patrioten des fiktiven „Russischen Reiches“ zum polizeilichen Akt schreiten soll.

  • @Emmanuel
    Nichts muss sein!
    Selbstverständlich versuchen die imperialen Kräfte jenseits des (vorerst) ausbleibenden offenen Militärschlags ihre „Ziele“ mit nun (auch offiziell propagierten) verstärkten Unterstützungen der „Opposition“ weiter zu verfolgen.
    Selbstverständlich hätte Lavrov/Putin den Abzug der Infiltrierten (öffentlich) fordern können. Und selbstverständlich werden mangels Ausbleiben solcher Forderungen Theorien geboren und verfolgt.
    Es darf und soll dessen ungeachtet aber auch angedacht werden, welchen realen Effekt eine derartige (öffentliche) Forderung den bewirkt hätte?
    Wer sich auf diese Frage einlässt, wird schnell einbekennen müssen, dass mit einer solchen Forderung keine einzige Position Syriens verbessert worden wäre.
    Niemals könnten die USA es zulassen, dass nach solcher Forderungsstellung die saudische Unterstützung einschläft. Die sich daraus stringent ergebenden Rückschlüsse hinsichtlich der amerikanisch-saudischen Allianz wären für die USA fatal und folgenschwer!
    Und Putin würde nach dem sich für ihn ergebenden günstigen „Blatt“ riskieren, doch nur als ein regionaler Player dazustehen, dem viel internationale Sympathie zufällt, der jedoch machtpolitisch als kein durchsetzungsfähiger Partner gehandelt wird.
    Daher meine ich, ist es für eine (voreilige) Bewertung der Schutzmacht Russland noch zu früh.
    Und es ist offensichtlich, dass die soeben neu gemischten syrischen Karten das Spiel der großen Teilnehmer nicht beendet hat. Am Ende wird der Pott zugeteilt, und wir werden genau beobachten, wessen Hände sich danach strecken.

  • Liebe Leute, da ich momentan wirklich keine Zeit habe, ist die Kommentarfunktion für Anonym vorerst einmal nicht mehr zu haben. Die Sache („Kommentarmoderation“) läßt sich vom Smartphone aus nur sehr schwer realisieren, ich müsste immer erst an einen Rechner gelangen, um sinnvoll arbeiten zu können.

    Generelles: ich bin nicht euer Papa, das hier ist das Internet. Kommt miteinander klar. Bitte! Ich erwäge einen Umstieg auf Google Plus, das ist bequemer zu handeln, hat aber auch Nachteile (bspw. kompletter Wegfall der Anonymität, insoweit man bei G+ nicht ano- oder pseudonym registriert ist). Für Hinweise, Vorschläge und Angebote (mailto: apxwn at yandex punkt ru) bin ich dankbar. Ich habe Material für neue Beiträge und würde mich lieber dem widmen, als Zankereien auseinanderzudividieren.

  • Ok, dann wollen wir mal!

    Die kurdische YPG hat einen hochrangigen Kommandeur der teuflischen Nusra-Front getötet. Ghassan Arnous ist der Name dieses Teufels. Möge er ewig in der Hölle schmoren. Mit ihm zusammen sind fast 70 Terroristen von den Kurden getötet worden.

    Die SAA hat drei Kleinstädte in der Provinz Homs von Teufeln befreit: Mzayan al-Baqra, Mas’aad und Masi’aad Richtung Jab al-Jerah. Dort hatten sich viele Terroristen verschanzt. Generell gab es am Wochenende erfolgreiche Operationen in Homs, wo insgesamt über 150 Terroristen vernichtet worden sind.

    Dann gibt es Meldungen aus Adana/Türkei, dass die Nusra-Teufel, die mit Sarin von der Polizei festgenommen wurden, zu 25 Jahren Haftstrafe verurteilt worden sind. Allerdings habe ich dazu keine offizielle Nachricht mitbekommen.

    Es gibt Gerüchte, dass ehemalige UCK-Kämpfer aus Albanien/Kosovo nach Syrien reisen wollen, um dort zu kämpfen. Allerdings ist mir schleierhaft, auf welcher Seite. Im Jugoslawien-Krieg hat die Hizbullah Partei für die UCK genommen, es wäre denkbar, dass diese jetzt an der Seite der Hizbullah gegen die Teufel kämpfen werden.

    Ansonsten gibt es die üblichen offiziellen Meldungen von RIA Novosti und Voice of Russia.

    Syrischer Minister: Damaskus wird alle Forderungen zu C-Waffen-Vernichtung erfüllen
    http://de.rian.ru/politics/20130916/266881335.html

    Studie: Radikale Islamisten dominieren unter Syriens Regimegegnern
    http://de.rian.ru/politics/20130916/266881430.html

    Russland schickt weiteres Landungsschiff ins Mittelmeer
    http://de.rian.ru/politics/20130916/266882635.html

    Kerry: Möglichkeit eines Kriegseinsatzes in Syrien bleibt vorhanden
    http://german.ruvr.ru/2013_09_15/Kerry-Moglichkeit-eines-Kriegseinsatzes-in-Syrien-bleibt-vorhanden-7980/

    Irans Außenministerium: C-Waffen in Syrien wurden von Rebellen eingesetzt
    http://german.ruvr.ru/2013_09_15/Irans-Au-enministerium-C-Waffen-in-Syrien-wurden-von-Rebellen-eingesetzt-0547/

  • Die Türkei hat einen syrischen Transporthelikopter vom Typ M-17 (russisches Fabrikat) auf SYRISCHEM Territorium abgeschossen. Offiziell lautet die Version der Faschisten-AKP, dass der Hubschrauber zwei (!) Kilometer tief in den türkischen Luftraum eingedrungen sei, woraufhin F-16-Kampfjets von Malatya aus aufstiegen. Das stimmt aber nicht. Der M-17 wurde mit einer Boden-Luft-Rakete von türkischem Territorium aus abgeschossen. Die beiden Piloten konnten sich zunächst retten, wurden dann aber von den FSA-Teufeln getötet.

    Die AKP-Türkei will offensichtlich provozieren und eine Reaktion Syriens beschwören, um den NATO-Bündnisfall ausrufen zu können. Man will den Krieg, auch gegen den Willen der türkischen Bevölkerung!

    • Wenn sie bloß „getötet“ worden wären…

      Dass Erdogan den Krieg bzw. die Errichtung von „Sicherheitszonen“ in Syrien will, ist vollkommen logisch, denn ansonsten fliegen ihm sehr bald die „syrischen Rebellen“ um die Ohren, mitsamt den Kurden und der „türkischen Bevölkerung“, die all das nicht will. Er braucht die Zonen in erster Linie dazu, die Flüchtlinge samt Banditen nach Syrien zu deportieren, ansonsten kommt’s bald zu Emiraten auf türkischem Boden.