Katar ist raus

Emir Tamim bin Hamad al-ThaniKatar bietet der syrischen Regierung an, die diplomatischen Beziehungen wiederaufzunehmen. Das meldet gerade ITAR-TASS* unter Berufung auf Al-Mayadeen, und obwohl sowas in der Art vor kurzem auch schon bei Al-Manar angemerkt wurde, ist das doch mal eine Nachricht. Emir Tamim führt damit die von ihm mit seinem Machtantritt begonnene Linie zu einem logischen Ende. “Gewinnen” kann Katar nicht mehr, inzwischen ist es wichtig, nicht mehr zu verlieren.

Das Ziel Katars in diesem Krieg war der Regimewechsel zugunsten der dem Emir hörigen Moslembrüder. Dieses Ziel ist definitiv nicht mehr zu erreichen; die “Brüder” sind im gesamten Nahen Osten gescheitert. Etwas Einfluß haben sie noch in Libyen und Tunesien, aber es kann unter keinen Umständen mehr die Rede von einer Machtübernahme in der Region sein. Andere politische Ziele hatte Katar nicht, folglich kann man auch offiziell ausscheiden.

Mehr noch, die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen bedeutet, dass Emir Tamim die Wahrscheinlichkeit eines Umschwungs zugunsten Saudi-Arabiens in Syrien gering schätzt. Das Ziel des Königreichs im Syrienkrieg ist eine Spaltung des Landes, ein Weitertragen des Krieges in den Irak und die Schaffung eines “sunnitischen Puffers” zwischen der Arabischen Halbinsel, den schiitischen Gebieten im Irak, der alawitischen Enklave an der Küste Syriens und schließlich dem Iran. Die Saud sind aus diesem Grunde weiterhin in Syrien und dem Irak aktiv, wo sie mit den Händen der von ihnen finanzierten Rebellenbanden Krieg führen; Tamim al-Thani scheint aber etwas zu wissen, was die Saud nicht wissen wollen.

Emir Tamim positioniert sich eindeutig als Vasall Obamas und seiner Gruppierung und also gegen dessen Konkurrenten. Der junge Emir geht damit in seinem Einsatz aufs Ganze. Im Falle eines Fiaskos der Obama-Politik wird man ihn um sein persönliches Schicksal schwerlich beneiden können, denn weder die “republikanischen” Falken in den USA, noch die israelische Kriegspartei oder die Saud werden ihm diesen unverhohlenen Verrat verzeihen. Der Emir wird indes sicher nicht so handeln, weil er in einer ausweglosen Lage ist, obwohl gerade die finanzielle Situation im Emirat bedrohlich werden kann. Vielmehr erklärt er damit seine Neutralität in den kommenden, sich bereits abzeichnenden Entwicklungen.

* Bei ITAR-TASS steht derzeit (20.10.2013, 02:26 GMT+1) allerdings noch der Name des alten Emirs. Wohl ein Versehen?

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

  • kaumi

    Sehr kompakt zusammengefasst – und sehr richtig!
    Einzig und allein die Validierung der Nachricht ist noch nicht gesichert.
    Sollte aber medial bereits der „Weichmacher“ eingesetzt worden sein um diplomatisch den Weg zu bereiten, so zählen für mich tatsächlich hauptsächlich zwei, vo dir genannten, Punkte, als Spirit des Ganzen:
    1). Qatar ist raus und seine Siegeserwartung des KSA ist geringer…
    …als 2). ein Fall Syriens.
    Dass im internationalen Innercircle diese Bewegung an Fahrt aufnimmt, beweist die Tatsache, dass seit kurzem z.B. Spanien, Italien, Belgien und, im sehr geheimen, auch Deutschland an eine engere (Sicherheits-) Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung interessiert sind und diverse Vertreter der höheren Geheimdienstebenen der genannten Länder sich in Damaskus die Klinke in die Hand geben.
    Assad soll seine Zustimmung von der Bedingung abhängig gemacht haben, dass genannte Staaten erst wieder ihre Vertretungen in Damas besetzen müssten. Die Verhandlungen sind in vollem Gange, das Druckmittel sind die vielen hunderte europäischer Djihaddisten, die allmählich in ihre Heimatländer zurückkehren.

  • habkind

    Die im Nahen Osten einmalige Übertragung einer Macht vom Vater an den Sohn wahr anscheinend nicht so friedlich wie allgemein angenommen. Das der Abgang des alten Emirs nicht freiwillig war, ist ja bekannt. Dass aber der Sohn Warnschüsse auf den Vater abgibt und ihn anschließend einsperren läßt, ist doch mehr als ich erhofft hatte.

    http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13920727001447

  • Pingback: Katar ist raus | volksbetrug.net()

  • littleguerillero

    ….wenn dem so ist, verlassen wohl neben den großen, auch die kleinen Ratten das Schlachtfeld.

  • Dike

    Danke apxwn. Das Gerücht kursierte ja schon vor einiger Zeit. Dazu passt auch der Austausch der 2 türkischen Piloten Geiseln gegen die 9 libanesischen Pilger vorgestern. Angeblich soll Katar maßgeblich dazu beigetragen haben, dass dieser Austausch erfolgreich endet. So arbeitet Katar beharrlich an der Imageverbesserung. Naja.

    @ habkind

    Das ist ja ein Ding. Wenn das stimmt, was in dem Artikel steht, dann wirft das ein interessantes Licht auf das Verhältnis der Eltern zu den Kindern. ich erinnere an die Tochter des Emirs, die ihren Vater wegen der Rolle Katars im Krieg gegen Syrien öffentlich kritisiert hat.

    Nur noch kurz zu Genf 2. Der Termin ist angeblich der 23.11. Die Opposition bleibt bei ihrer Forderung: Assad muss weg. Wer vertritt eigentlich all die Al Qaida nahen Terroristen in Genf?

    • ISKANDER

      @Dike:
      Die Konferenz Genf 2 ist keine Konferenz im Sinne von Kriegsparteien die eine Verhandlungslösung suchen.
      Genf 2 wird ein Potemkinsches Dorf werden, eine bühnenreife Tragikkomödie, die von gesichtswahrendem Ausstieg eines totalen Verlierers – der Terrorallianz“ – erzählen wird.
      Der Westen wird bis dahin einen Sack Reis aufbauen und Opposition dranschreiben. Dann kommen im Stechschritt die Kriegstreiber selbst in den Saal, gefolgt von einer Meute willfähriger West – Regimepressen Schreiberlingen.
      Was in Genf „beschlossen“ wird, wird tatsächlich im Vorfeld zwischen den großen Spielern, darunter Russland und China, ausgehandelt und in Reprintausgaben gegossen.
      Es ist also vollkommen unwesentlich, wer für die großen „Befreier“, die „Rebellen“, die „Aufständischen“ auzftritt. Sie haben den Krieg verloren wie einst die Contras in Nicaragua.
      Syrien wird sich in den nächsten Monaten Zug um Zug freikämpfen und dann den Wiederaufbau starten.
      Bis dahin sind jedoch noch einige Provokationen der Zionisten zu erwarten, hoffen wir, das diese im Vorfeld durch Russland und im weiteren Sinne nunmehr den USA – unmöglich gemacht werden.

      • Dike

        Hallo Iskander,

        Das mit dem Sack Reis könnte stimmen. Bei einer Presse Konferenz hat Kerry heute beteuert, dass Assad in Zukunft keine Rolle in Syrien haben wird. Das kann nur ein Signal an die Opposition sein, dass ihre Bedingung sozusagen erfüllt wird und sie ohne Gesichtsverlust an Genf 2 teilnehmen können. Wohl wissend, dass die Entscheidung, wer Syrien in Zukunft führen wird, allein vom syrischen Volk getroffen wird. Es gibt niemanden, der als ernst zu nehmender Nachfolger von Präsident Assad in Frage kommt. Da werden sich wohl einige Oppositionelle schwarz ärgern.

        Auch interessant: Saudiarabien schäumt über die amerikanische Nahost Politik und die USA verlangen von Saudiarabien die Absetzung von Bandar, dafür dass er die USA in den Krieg in Syrien hineinziehen wollte. Dies soll angeblich Ende November per Dekret durch Den König geschehen. Ha! Alle die Assad stürzen wollten geraten in Schwierigkeiten oder sind schon gefallen. Das ist ja wie ein Fluch!

        http://www.presstv.ir/detail/2013/10/22/330788/ksa-plans-major-shift-in-us-dealings/

        http://www.presstv.ir/detail/2013/10/09/328375/saudi-may-fire-bandar-over-syria-report/

        • Nobilitatis

          Dabei muss man beachten, dass Herr Kerry keine Glaubwürdigkeit mehr zu verlieren hat. Wer sich auf dessen Redebeiträge verlässt, ist selbst schuld. „Und ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“
          Ich hoffe, diesmal darf ich kommentieren. Bin schon 2mal ausgebremst worden.

    • habkind

      Vielleicht will jede Gruppe einen Vertreter schicken. In Genf gibt es
      bestimmt noch ein Fußballstadion, was man für die Konferenz mieten kann.

  • habkind

    Ich weiss nicht, ob diese internationale Delegation von Juristen
    auch juristische Schritte gegen die Verursacher anstreben wird, aber
    zu hoffen wäre es. Einzig ändern wird sich nichts.

    „Eine Delegation der internationalen Gruppe von Juristen für den Frieden in Syrien ging nach Damaskus, um der Sache auf den Grund zu gehen: ist das Land Opfer einer Revolution, wie wir es in Tunesien gesehen haben oder steht es unter einem äußeren Angriff nach dem Modell von Nicaragua?
    weiterlesen:
    http://www.neopresse.com/politik/naherosten/syrien-widersteht-obwohl-es-von-allen-seiten-angegriffen-wird/

  • ISKANDER

    @Habkind:
    Syrien wird zwar diesen mörderischen Angriffskrieg gegen sein Volk gewinnen, doch Sieger im juristischen Sinne ist es nicht.
    Es wird in absehbarer Zeit kein „Tribunal“ zur Rechtsfindung geben, dies wird die Terrorrallianz nicht zulassen.
    Das Recht und seine historische Auslegung ist immer durch Sieger erfolgt, der Verlierer zahlt und wird diffamiert über Generationen.
    Dies zeigt das Schicksal Deutschlands, Viernams, Nicaraguas, Cubas und Anderer. Syrien wird froh sein dürfen, ein stilles Plätzchen in dieser Welt der Absonderlichkeiten zu finden, unbehelligt und bedeutungsloser als früher, ein wenig eingebunden in die Containertätigkeiten der zehrenden Marktwirtschaft.
    Und doch glaube ich voraussagen zu können, das dieses Tribunal Nürnberg II in 10, 20 Jahren steht. Allerdings werden dann die Plätze der Angeklagten gefüllt sein von jenen Leuten, die heute noch sich als Sieger dünken, ausgebrannt und hohl, nur noch Schatten ihrer einstigen Macht darstellend.
    Die Führer der weltweiten Terrorallianz, darunter USA/Israel haben den Bogen überspannt. Das Korn auf den Feldern ist reif und steht erntebereit.

    • walter

      @ISKANDER
      Hallo Iskander, ich freue mich über Deinen hoffnungsvollen Ausblick. So sehr ich Syrien wünsche, aus diesem Alptraum entkommen und sich regenerieren zu können, ist meine Zukunftserwartung etwas skeptischer. Ich sage dies nicht, um gegen eine hoffnungsvolle Moral zu schreiben. Nein, ich fürchte eher, dass einem möglichen Trugbild (militär. Kontrolle) voreilig zu sehr Hoffnung gewidmet wird. Absolute Achtsamkeit und Vorsorge ist daher auch dann geboten, wenn kein einziger externer Terrorist auf dem Territorium Syriens vermutet werden kann. Warum ich das meine? Nun, die Terror-Allianz hat in den letzten Jahrzehnten Dutzende Staaten – zum Teil auch wiederholt – angegriffen. In der Regel verliefen diese Attacken verdeckt (wie bisher in Syrien) oder auch nicht. Dessen ungeachtet fallen mir nur zwei Nationen ein, die dem Ansturm der Okkupanten (vor Syrien) nachhaltigen Widerstand leisteten. Korea und Vietnam. Beide opferten einen unbeschreiblichen Preis dafür und wurden nachhaltig von außen (SU/China) unterstützt. Die Motive der USA waren in diesen beiden Kriegen geostrategisch (Korea) und machtpolitisch (Vietnam) „begründet“. Auf keinen Fall gab es für die USA zwingende wirtschaftliche Aspekte. Und doch (!) waren sie bereit, einen für Amerika sehr hohen Preis zu zahlen. Syriens Chance, dass die USA von ihm lassen, ist so lange gegeben, als dass die Angreifer nicht offen interveniert haben, der (abermalige) Gesichts- und Gewichtsverlust wäre ganz einfach zu hoch. Dieser positiven Zukunftsbewertung steht neben einigen öffentlichen Äußerungen/Festlegungen Kerrys und Obamas aber vor allem die für die ganze Schweinerei zugrunde liegende wirtschaftliche Not der USA wie Europa entgegen. Das wiegt sehr schwer. Wie oder womit sollen die Hunderten Milliarden Geschäfte, die sich die Räuber durch Ausbeutung und m.o.w. zwingend durch syrisches Territorium führende (neue) Pipelines kompensiert werden?
      Das ist der eingravierte Punkt auf dem Rechenschieber der Akteure. Der bisher für den Krieg gegen Syrien aufgebrachte finanzielle Preis der großen Gegner Syriens ist (verhältnismäßig) gering und steht für die Alles-entscheidende-Einsatz-Runde noch ungeschmälert bereit. Da helfen vermutlich auch keine befreiten Zonen und schon gar nicht zu Tausende vernichtete Exil-Terroristen. Letztere sind selbst in den Augen der Kommandoführer (Prince Bandar, Katar im Austausch mit Putin) nur eine Manövriermasse, der keinerlei Rolle in Syriens Zukunft zugedacht wird.
      Ich will damit nicht zum Ausdruck bringen, dass der heroische Abwehrkampf der SAA nutzlos ist. Im Gegenteil, würde sie diesen Kampf nicht führen, gäbe es längst irakisch-libysche Zustände in Syrien! Daher ist die Frage zu stellen, welche Ziele sind mit den zur Verfügung stehenden Mitteln vertretbar zu erreichen? Und nachdem diese Ziele (vielleicht besser benannt mit „Kompromisse“) nicht von mir eingeschätzt werden können und sollen, hoff ich inständig auf eine Balance von Mut und Vernunft jenes Mannes, der nicht nur dazu legitimiert ist (dies zu tun) sondern sich als meines Erachtens einzig relevante Kraft dazu erwiesen hat. Baschar al-Assad. Ich denke, das ist der Punkt, wo sich meine Hoffnung mit der Deinigen wieder trifft. Assad und die SAA führen einen verzweifelten und brutalen Überlebenskampf. Ganz sicher nicht nur zum eigenen Fortbestand (ist auch legitim) sondern auch als Voraussetzung für künftigen Lebens- Kultur- und Wirtschaftsraum der Bevölkerung. In diesem Sinne appelliere ich Wachsamkeit und Wehrhaftigkeit gegenüber den Feinden aufrecht zu halten und Vertrauen in die Entscheidungen Assads zu legen. Für die Menschen in und außerhalb Syriens (Flüchtlinge) gibt es dazu eigentlich keine Alternative. „Sieg“ heißt also vorerst bereits überleben. „Wiederaufbau & Regeneration“ wäre ein Segen. Das wünsch ich Dir und den Millionen Frauen, Männern und Kindern in und außerhalb Syriens.

  • ISKANDER

    @Habkind:
    Und doch ist das syrische Volk Sieger im Sinne der Ehre, der Standhaftigkeit und Glaubwürdigkeit.
    Ich verneige mich vor diesem tapferen Volk aller Religionen, seiner Armee und seinem Präsidenten Bashar al – Assad.

  • habkind

    @hallo Iskander,

    letzte Tage hatte ich noch einen Bericht vom 15.Juni 2012 auf
    Neopress gelesen. Mir hat eine Passage gefallen – und ich hoffe, sie wird von der syrischen Regierung umgesetzt – die tatsächlich einige Regierungen in Erklärungsnot bringen wird.
    Möglich das Syrien nach Kriegsende eine Art Nürnberger Prozesse führen wird, um das öffentliche Recht einzufordern.

    „Nach der Gefangennahme eines ehemaligen Insassen des US-Folterlagers Guantanamo in Homs, ein mutmaßlicher Kopf eines vermuteten geheimen Terrornetzwerks, beginnen syrische Sicherheitsdienste, die Angelegenheit genauer unter die Lupe zu nehmen. Künftig könnte es passieren, dass Syrien seine ausländischen Gefangenen vor Gericht stellt und die Verhandlungen live im Fernsehen übertragen lässt.

    Die Quellen sagen aus, dass mindestens 200-300 Angehörige privater „Sicherheitsfirmen“, die in Wahrheit Söldnerfirmen sind, neben mehreren hundert ausländischen Soldaten gefangen genommen wurden in den letzten 15 Monaten. Unter ihnen sollen sich portugiesische Fallschirmjäger befinden, bei denen Syrien sich fragt, wie die ins Land gekommen sind. In den Verhören gaben die Männer an, aus dem Dienst ausgeschieden zu sein, was jedoch in vielen Fällen dem Alter der Gefangenen nicht entspricht. Die Quellen geben darüber hinaus an, dass die Gefangenen Monate vor Beginn der Kämpfe in der Region waren. Damit stellte sich die Angelegenheit so dar, dass sie darauf warteten, dass eine geeignete Lage zum Losschlagen entstand, gezielte Provokationen syrischer Sicherheitskräfte.“
    Rest:
    http://www.neopresse.com/politik/naherosten/auslandische-soldner-viele-deutsche-in-syrien-festgenommen/

  • ISKANDER

    @Habkind:
    Es ist nicht verwunderlich, das Söldner der NATO – Staaten gefangen wurden/werden.
    Die NATO hat eine Art „Neo – SS“ aufgebaut zur Bekämpfung ihrer und fremder Völker. Man nennt sie „Gladio“ in Anlehnung der käuflich gewissenslosen Gladiatoren des vergleichbaren untergegangenen Römischen Imperiums.
    Allerdings bleibe ich bei meiner Vermutung, das die Terrorallianz unter Führung der USA/Israels, in den Waffenstillstandsverhandlungen Genf II, erzwingen wird, das Syrien eben kein Nürnberg II startet. Niemand weiß es besser als Täter, das Gerichte schlecht sind und der Nimbus von Nürnberg I seinen Glanz verlieren und vor allem ungestellte Fragen aufwerfen würde.
    Syrien wird diese Kröte schlucken wie auch schon Vietnam und Nicaragua. Allenfalls erlaubt man die Vorführung von einigen syrischen Deserteuren und Gladios, welche anderweitig die Gunst der Zionisten/Us-Amerikaner verloren haben.

    • Nobilitatis

      1) Gladio heißt „Schwert“.
      2) Die überwiegende Menge der Gladiatoren waren versklavte Kriegsgefangene, die in der Arena („Circus“) um ihr Überleben kämpfen mussten, oder gar als alternative Hinrichtungsart.
      3) Die SS, trotz ihres gegen Ende des Krieges hohen Anzahl an Nichtdeutschen, war keine Fremdenlegion. Die einzelnen Truppenteile wurden häufig nach ihrer Nationalität aufgestellt, teils als geplante Keimzelle künftiger deutschfreundlicher Armeen anderer Staaten. Das waren keine Söldner.
      Ich persönlich glaube nicht, dass in Genf ein verlorener Rattenkrieg noch in einen diplomatischen Erfolg a la „Assad muss weg“ umgemünzt werden kann. Man kann maximal die Folgeschäden (Internationaler Gerichtshof etc.) für die westlichen und nahöstlichen Unterstützer eingrenzen. (Vielleicht gibt es einen Deal: Aufbauhilfe gegen Strafverzicht gegen z.B. Türkei und Katar.)
      Ich glaube, dass danach der Boden für Israel heiß werden könnte.

    • Silvio Fienarola

      @ISKANDER
      Gladio ist tatsächlich von Gladius abgewandelt, womit das römische Kurzschwert, also synonym eine Stosswaffe, gemeint war, die von den römischen Legionären im Nahkampf sehr effektiv eingesetzt wurde, da sie gerade bei wenig Bewegungsfreiheit, einem langen Schwert überlegen war.
      Gladiatoren hingegen, waren Schwertkämpfer die zu rituellen Zwecken der Totenverehrung, in der Frühzeit des römischen Imperiums auftraten.
      Die Kämpfe fanden im privaten Rahmen reicher Auftraggeber statt.
      Es waren keine Sklaven, man könnte Sie vermutlich eher mit den japanischen Samurais vergleichen.
      Mit dem Kampf bis zum Tod, demonstrierten die Kämpfer, das der Tod nicht zu fürchten ist, und auf diese für uns sicher makabere Weise, gedachte und ehrte man eben die Verstorbenen.

      Gladio war ursprünglich die Bezeichnung für die italienische operative Einheit, in anderen Ländern wurde sie unter anderen Bezeichnungen geführt.

      Die Gruppen wurden als „stay behind the line“ Guerilla – Organisationen
      aufgebaut, weil der Westen während dem kalten Krieg davon ausgieng, das Europa durch russische Truppen überrant werden könnte und man für diesen Fall eine „Waffe = Gladius“ zum Einsatz bringen wollte, die dem Gegner die langfristige Besetzung des Gebietes erschweren und das Terrain für einen Gegenschlag vorbereiten sollte.

      In der Schweiz hiss die Organisation P26 und P27 . Sie wurde im Verlaufe der Ermittlungen zur „Kopp Affaire“ durch die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) aufgedeckt, und im Untersuchungsbericht 1990 beschrieben.
      Das Meiste ist jedoch bis heute immer noch Geheim.

      Hier habe ich 2 Fernsehberichte als Link eingefügt, die sehr aufschlussreich sind.

      Eine Kurze Nachrichtensendung aus dem Jahre 1990:

      http://www.srf.ch/player/tv/srf-wissen/video/eine-geheime-schweizer-nachrichtenorganisation?id=5baf7920-ce7c-48db-b94e-b9767e6febbb

      2009 wurde eine sehr gute Dokumentation (ca.24 Min.) ausgestrahlt, mit Zeitzeugen / P26 Mitgliedern, die dabei beteiligt waren:

      http://www.srf.ch/player/tv/reporter/video/in-geheimer-mission-mitglieder-von-p-26-brechen-ihr-schweigen?id=136127bb-65ef-4278-8618-93fb2800d5a3

  • habkind

    @Iskander, du glaubst garnicht, wie sehr ich hoffe, dass du voll
    daneben liegst. Vielleicht ist Assad von einem anderen Schlag – andererseits ist ihm das Interesse seines Landes und der Bevölkerung wichtiger, als sowas wie Rachegefühle in Form von öffentlicher Gerichtsverhandlungen.
    Leider wirst du also Recht behalten.

    • walter

      @habkind
      So Assad (hoffentlich) in Genf die „Verhandlungen“ er- und überlebt, vergleichbar mit einem Lauf über juristisch vermintes Territorium – wird er die von Dir angedeuteten Kompromisse eingehen müssen.
      Aber keine Macht der Welt, keine juristische Bombe und kein Revolver kann UNS daran hindern, die Verbrechen gegen das syrische Volk öffentlich zu machen! Daher sind wir gefordert, uns auf derartige stillschweigende Kompromisse der syrischen Führung einzustellen und unsere Arbeit der Aufklärung und Anklage weiter voran zu treiben!
      Lang lebe Syrien!

      • Iskander

        @walter:
        du sagst es treffend. Ja, wir hier müssen das aussprechen und in die Welt tragen, was Assad und Syrien nach dem Kriegsende nicht mehr offen sagen dürfen/können/werden.
        Ich nehme dies Syriens legitimer Führung nicht krumm, sie MUSS aus dem machbaren etwas zimmern, sie MUSS etwas schaffen was alle vereint.
        Jetzt gilt es erst einmal, die Rattenplage möglichst erbrarmungslos auszurotten und zugleich in der Konferenz, die die Westmächte so gerne „Versailles“ oder „Trianon“ genannt hätten, scheitern zu lassen, allein schon durch die Vorführung der „Rebellen“ in der „Kinder-tobe-ecke“ dieses Kaufhauses der obskuren Begierden.
        Ich möchte aber auf ein Faktum verweisen in diesem Zusammenhang, was mir etwas Sorge bereitet.
        Wird der Iran unter Rouhani unkäuflich bleiben und die hart erkämpften Früchte des Krieges und der knallharten Solidarität von Ahmedinedschad auch einfahren? Oder wird er den Umgarnungen der Mächte des Satans folgen?

        • habkind

          @Iskander:
          ich denke, der Iran wird unkäuflich bleiben. Die Länder, die glaubten, auf dem Westen zuzugehen, ist gleichbedeutend mit Frieden, Anerkennung und evtl. wirtschaftlichen Wohlstand, haben ihre Erfahrung gemacht.. Man kann dem imperialistichen Westen seine Versprechen nicht einfach glauben.
          Auch Rouhani weiss, dass die USA ihre Ziele nicht aufgegeben hat und einen schwachen Moment Irans gnadenlos ausnutzen wird – wie mit Lybien. Hat Gadaffi nicht seine Arme ausgebreitet, seine atomaren und chemischen Waffen abgestossen um des „Friedens willen“?
          Den Dank der westlichen Welt kennen wir (Sarkozy hat von Gadaffi vorher noch 150 millionen Dollar Wahlkamphilfe bekommen, zusätzlich zu dem, was Gadaffis Kinder beigesteuert haben. Man möchte schon fast sagen, was für Idioten).

        • walter

          @iskander & habkind
          Iskander, auf Deine (berechtigte) Frage, ob die IR Iran unter Rouhani (weiterhin?) unverkäuflich bleiben wird ist anzumerken, dass sich dies erst weisen muss. Denn seit 1979 stellte sich diese Art der Versuchung nicht mehr! In der endlosen Phase wurde die IR Iran hauptsächlich beengt (Sanktionspolitik) und/oder massiv bedroht. Die Phase der Versuchung kommt also erst auf die Eliten des Landes zu. Und je näher sich die Verhandlungsteams im „Vorfeld der Annäherung“ kommen, desto grösser wird die Volks-Vision vom jetzt-endlich-friedlichen Onkel, der vergleichbar einem Weihnachtsmann mit prall gefüllten Säcken durch Zimmern wandert, in denen Millionen Kinder (ausgehungerte junge Konsumenten mit grenzenlosen Erwartungen und Revolutionspotentialen) mit erwartungsvollen Blicken der lang ersehnten Bescherung harren! Das bedeutet, der Druck auf die Führungsmannschaft in Teheran nimmt exponentiell (!) zu und kommt von zwei Seiten. Der Zeitpunkt der aktuellen Annäherungsbereitschaft seitens der VS ist meines Erachtens wohl bestimmt und kalkuliert. Nicht zu vergessen: Viele starke Signale der Führungen wurden bisher einfach unbeantwortet belassen. Nicht ohne Kalkulation. Die wirtschaftliche Situation im Iran ist (seit Jahrzehnten von außen bestimmt), an einem Punkt angelangt, ab dem nur mehr zwei Optionen verbleiben:
          A) Weiterhin souveräne Staatspolitik betreiben, mit Inkaufnahme der Sanktionen und dem Ergebnis innerer Aufstände.
          B) „Wendebereitschaft“ diplomatisch (weiterhin) signalisieren und auf Antwort hoffen. Nun gibt es erstmals entsprechende US-Reaktionen. Und es erfolgt der Versuch einer vorsichtigen Öffnung.
          Beide Seiten erhoffen sich, daraus Vorteile ziehen zu können. Teheran kann großen politischen und wirtschaftlichen Innendruck abbauen und die USA möchten die Tür so weit als möglich geöffnet sehen. Aber Hauptsache, sie haben ihren Fuß wieder im Türspalt. So wird es genügend Verhandlungsmasse geben, um gegenseitige Fortschritte zu erzielen. Der Clou an der Sache: Die VS brauchen die Verhandlungstür nicht von außen mit ihrer Kanonenpolitik zerschmettern (Irak, Libyen), auch nicht aus den Angeln heben. Es genügt ein Spalt der Öffnung. Den Rest der Drehbewegung erledigen dann die im (noch) abgeschotteten Bereich wartenden konsum- und machthungrigen „Fraktionen“ im Iran. Und am Ende, wenn es WTO-Beitrittsverhandlungen, IWF-Kreditlinien für den raschen Ausbau von Infrastrukturen und vielleicht sogar militärtechnische Übereinkünfte zwischen den Vertrags-„Partnern“ geben wird, gibt es weit und breit keine Tür mehr, mit Hilfe derer etwas abgeschlossen, verschlossen und gesichert werden könnte. Dieser Weg der Annäherung hat für die VS zwar den Nachteil der langsamen Entwicklung aber dieser Zeitverlust liegt bereits in der Vergangenheit. Die US-Sanktionspolitik der letzten 30 Jahre gegenüber der IR Iran sind nicht nur als Bestrafungspolitik zu sehen sondern vorrangig als Investment. Dieses Zeit-Investment wird sich bei den kommenden Verhandlungen in Form rascher Fortschritte rentieren.
          Die von Iskander eingangs gestellte Frage zur Führung im Iran bezüglich Käuflichkeit ist daher einerseits (bedingt) zu bejahen und anderseits zu erweitern mit der Frage der Geschicklichkeit:
          Wird es der neuen Führung in Teheran möglich sein, die Tür nur soweit zu öffnen, dass eine weitere (voll)souveräne Steuerung (Kontrolle) der innen- wie außenpolitischen Mechanismen aufrecht bleiben?

          Vorsichtig ausgedrückt würde ich meinen, dass dies ein „Ding“ ist, dass unerreichbar ist. Denn die härtesten und geschicktesten iranischen Verhandler können am Verhandlungstisch stets nur Übereinkommen mit einer Seite (US) der Bedrohung führen. Die zweite, mindestens ebenso drängende Seite, Konsumenten und Eliten, ist entweder daran nicht beteiligt (Konsumenten) oder hat gänzlich anderes im Sinn.
          Ein Teufelskreis der Entwicklungen, der viele (noch unbekannte) Abzweigungen kennt.
          Also:
          Unsere Hoffnungen und unser Vertrauen sollte niemals fußen auf irgendwelche Regierungen, Fraktionen oder gar Personen. Warum? Alles kann sich wandeln und wenden. Aber wir haben es in der Hand, ob wir als Widerstand gegen den vorherrschenden Imperialismus käuflich werden. Daher ist und darf der Erfolg unserer Bewegung nicht gekettet sein an der „Aufrichtigkeit“, „Beharrlichkeit“, „Ritterlichkeit“ oder „Treue“ von Regierungen (die kennen das nicht) oder Einzelpersonen (können mitunter gewendet oder entsorgt werden). Unsere Kraft liegt darin, dass WIR nicht verhandeln müssen und nicht gewendet oder verblendet werden. Heute sind wir (noch) einige Tausend (ich weiß es nicht), aber morgen könnten wir schon Hundertausende sein. Und der Werdegang der Geschichte wird sich bekannterweise nicht in einer „Woche“ festigen. Also werden wir unbeirrt weiter forschen und „missionieren“. Heute für Syrien und morgen vielleicht schon „im“ Iran oder sonstwo auf dieser kleinen Welt. Es gibt genug Felder zu bestellen. Und die Ernte wird reifen!

  • Silvio Fienarola

    Amnesty prangert US-Drohnenangriffe an

    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert die USA und ihren Einsatz von Drohnen in Pakistan. Mit den Angriffen hätten die USA Völkerrecht missachtet und möglicherweise sogar Kriegsverbrechen begangen.

    http://www.srf.ch/player/tv/tagesschau/video/amnesty-prangert-us-drohnenangriffe-an?id=910a86da-a8e0-41ab-8de4-5890ffa933fb

    http://www.amnesty.ch/de/laender/amerikas/usa/dok/2013/usa-pakistan-drohnen

    „Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht“ – Der Tag wird kommen, so sicher wie der nächste Winter.

  • Iskander

    @Silvio:
    Die USA haben nicht nur „möglicherweise“ Völkerrecht mißachtet, sondern tun das seit ihrem frühen Engagement in der Weltpolitik. Zahlreiche Staaten können ein Lied davon singen. Das Königreich Hawaii wurde (obwohl eher elektrifiziert als die tolle USA), geschluckt bis heute, Haitii nach Gutdünken und Gezeitenlust besetzt, „gesäubert“ und verlassen. Deutschland und Europa zweimal technisch ausgeplündert, Vietnam und Fernost in Brand gesteckt, Chiles demokratisch gewählte Regierung Allende massakriert, Grenada als Appetithäppchen verspeist, Präsident Bishop wie einen Affen behandelt, Cuba in die Standby Position gezwängt, den halben Orient mit Hunderttausenden Opfern zerbombt.
    Nein, die USA verletzen nicht „möglicherweise“ das Völkerrecht und begehen „möglicherweise“ Kriegsverbrechen – sie sind die Mutter der Kriegsverbrechen, ein Terrorstaat wie es ihn so noch nie in seiner Machtentfaltung gegeben hat.

    • Silvio Fienarola

      @Iskander, Hallo! Das war ein Zitat, ist doch klar ersichtlich, also bitte keine unnötige Kritik.
      Es ist doch aber schon ein kleines Zeichen, dass nun auch AI (aus welchen Gründen auch immer) umschwenkt und über AIUSA eine regelrechte Kampagne gegen die O’bomber Regierung gestartet hat.

      im Weiteren bin ich praktisch fast zu 100% auf gleicher Linie wie Du und habe zB. folgendes gepostet:

      sirola sagt:
      13. Januar 2013 04:43
      „..Amerika ist nicht mehr das grossartigste Land der Welt…“

      War es auch nie, insofern sind solche Hollywood-Szenen doch nur Augenwischerei und die Botschaft die transportiert werden soll ist „…wir haben doch auch schon soooo viel Gutes getan für Arme, Forschung und Kunst….“
      Während der gesammten Geschichte der USA, gab es keinen Zeitpunkt, ja nicht eimal eine Sekunde, während der die USA nicht irgendwo auf der Welt eine Regierung bedrohten oder stürzten, Hunderttausende verfolgte, folterte und umbrachte oder auch immer wieder Krieg führte oder andere Länder als sogenannte Schutzmacht wiederrechtlich annektierte.

      Ein interressantes Beispiel ist die Geschichte Hawaii’s: http://de.wikipedia.org/wiki/Hawaii

      Aber die USA sind tatsächlich auch einzigartig und führend, eigene Interessen mit Gewalt durchzusetzen, die Welt durch eine sektenverseuchte Optik wahrzunehmen, Intervention zu Gunsten eigener Interressen als humanitäre Hilfe zu verkaufen usw.

      Hollywood war dabei schon immer ein sehr nützliches Propagandawerkzeug, um Geschichte umzuschreiben und die Massen mit einer gehörigen Gehirnwäsche neu auszurichten.

      Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die USA ist nicht das grossartigste Land der Welt http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/01/die-usa-ist-nicht-das-grossartigste.html#ixzz2iaSdnrSo

      ich poste zumeist unter sirola oder meinem vollen Namen oder beides.

      Wir sind Weggefährten, mit vielen Anderen, die sich für Syrien engagieren. Es wird sicher noch ein sehr langer Weg sein, selbst wenn das Land eines Tages längst befriedet ist wird unsere Solidarität zu diesem geschundenen Land weitergehen, damit die Wunden eines Tages heilen.
      Danke dir Iskander, und allen Anderen die sich dafür einsetzen.

  • Iskander

    Passt zwar nur bedingt zum Thema – doch in Ermagelung aktiver Syrienthemen hier ein interessantes Faktum als Weitergabe an Interessierte:
    In Syrien gibt es eine weitere neue Pro Assad Kraft. Nach der Parteinahme der meisten Kurden für die Regierung und Milizbildung (YPG), formierte sich nunmehr auch aus den Christen eine Pro Regierungsmiliz – die SOTORO. Der militärische Arm der SUP (Syrisch – Christlichen – Einheitspartei) unter Eshow Gourige.
    Diesen Artikel lieferte „Die Welt“, heute unter: „Die Christen ziehen in die Schlacht“.
    Allerdings befasste dich der zweite Absatz des Artikels mit dem üblichen Ballaballa des westlichen Dekadenzgefasels vom gewünschten Rückzugs von Assad von der Macht usw.
    Die Redakteure versuchen halt den Spagat und wohl dem, dem es gelingt, so wenigstens ein paar Fakten zu transportieren abseits vom Mainstream.

  • Pingback: Zieht sich nun auch die Türkei aus dem Krieg gegen Syrien zurück? | Mein Parteibuch Zweitblog()

  • Beinstuhl

    Recht konkrete Hinweise, die die den Beitrag bestätigen. Katar scheint damit zu rechnen, dass die syrische Regierung bleibt.

    http://www.digital-resistance.com/middle-east/insight-qatar-opens-up-to-hezbollah-and-damascus-after-hostage-deal/