Erpressung

Der Rahbar plaziert persönlich einen Brennstab in einem Atomreaktor.

Der Rahbar plaziert persönlich einen Brennstab in einem Atomreaktor.

Rote Linien sind derzeit in Mode. Irans Präsident Rohani besteht auf dem Recht seines Landes, Uran anzureichern; dieses Recht ist keine Verhandlungssache. Dabei ist er nicht näher darauf eingegangen, was genau dieses Recht beinhaltet. Insofern also ein Hinweis darauf, dass der Iran durchaus kompromissbereit ist, was die Umsetzung dieses Rechts angeht, wie etwa die Anreicherungsstufe und -mengen – aber die Sache an sich steht nicht zur Diskussion.

Die kommende Woche bis zum 20. November wird also für den Feinschliff der Probleme verwandt werden, die eine Einigung bisher unmöglich gemacht haben. Das größte Problem dabei ist allerdings Frankreich. Es gibt eine gewisse Menge an Fragen, warum sich ausgerechnet die Franzosen querstellen. Eine wahrscheinliche Antwort ist banale Korruption. Anders gesagt, wenn Sarkozy sich hat von Gaddafi sponsorn lassen, ist es nicht abwegig zu vermuten, dass andere Scheichs auch andere Franzosen bei den Weichteilen gepackt haben mögen. Man hat Sorge getragen, dass die Ankündigung Saif al-Islams, die entsprechenden „Spendenkanäle“ offenzulegen, nicht umgesetzt werden kann; und zwar sicher nicht, um Herrn Sarkozy zu schützen, sondern eher um das ganze System nicht zu gefährden. Es ist bei alledem mit weit größerer Wahrscheinlichkeit die Hand der Saud als die der Israelis, die hier im Spiel ist.

Die Forderung Frankreichs, den Schwerwasserreaktor in Arak zu schließen, hat dabei mutmaßlich auch einen weiteren Grund: vom Iran werden Garantien dafür verlangt, dass die Franzosen zum Zuge kommen, wenn es gilt, im Iran Reaktoren zu bauen. Auf diese Weise könnte Frankreich seiner Atomindustrie zu Beschäftigung verhelfen – nicht nur durch den Bau von Reaktoren, sondern auch durch die entsprechende Lieferung von Brennstoffen.

Wenn der Iran in dieser Frage Entgegenkommen zeigt, riskiert er es, ähnliche Forderungen auch von den anderen Ländern der 5+1-Gruppe auf den Tisch zu bekommen. Übrigens auch von Russland. Der iranische Außenminister gebrauchte in Genf nicht von ungefähr den Terminus „Erpressung“. Erpressungen sind dadurch gefährlich, dass sie sich ewig lange fortsetzen können, wenn man ihnen einmal nachgibt. Anstatt dieser französischen Erpressung nachzugeben, haben sich die Iraner also erst einmal eine Auszeit bis zum 20. November ausgebeten.

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Trackback von deiner Website.

  • Was kann man mit angereicherten Uran machen, wenn man keine A Bombe bauen will?

    Man kann einen Raketenkopf bauen, ohne Sprengsatz aber mit einem zusätzlichen Raketentreibsatz.

    Das Ding würde im Sinkflug noch einmal beschleunigen und mit mehrfacher Überschallgeschwindigkeit, jede Raketenabwehr durchbrechen.

    Am Boden geht das Ding, wie durch Butter, durch jeden Bunker!

  • walter

    @winfired
    An welche Bunkeranlagen im Westen denkst du da?
    Der Iran benötigt die angereicherten Sorten hauptsächlich für die Versorgung der eigenen AKW`s und darüber hinaus exportiert der Iran nukleare Zellen, die für Röntgenstationen gebraucht werden. Der bisherige Big-Player in Kanada hatte da große Probleme und Iran sprang in die Presche. Weiters wird der Iran für atomar betriebene Schiffe und U-Boote Uran mit einem Anreicherungsgrad zwischen 45 und 53% benötigen. Diese Vorsorgen schaffen nicht nur eine Unabhängigkeit von ausländischen Produzenten, oder Sorgen zu weiter führenden Nuklearprojekten, es geht dabei natürlich auch um Geschäfte, die die Franzosen, Britten, Amis und auch Russen in Milliardenhöhe (kontinuierlich) davon schwimmen sehen. In der Folge gäbe es für einen dieser Lieferanten weitere Milliardenaufträge für Überwachung, Anlagen- Service und vor allem Entsorgung der Brennstäbe.
    Bevor du also mit weiteren unqualifizierten Beiträgen glänzt, solltest du dich zumindest rudimentär geisteswissenschaftlich aufmöbeln. Bis dahin wünsch ich dir noch viele ruhige und lehrreiche Stunden in der „Bibliothek“ und den Gewinn eines möglichst großen Erfahrungsschatzes!

  • Spion Stirlitz

    Danke Walter,

    so richtig verstehe ich es immer noch nicht. Die Dinger sind superteuer und ohne entpsrechende (imperiale) Einsatzdoktrin und global ambitionierte Strategie für meine bescheidene Vorstellungskraft zu überdimensioniert. Für den persischen Golf braucht man keine nuklear-U-Boote, oder nicht? Es sei denn als Abschreckung gegen Israels Ankündigung eines nuklearen Erstschlages, sozusagen als klassische Zweitschlagswaffe. Aber dann müssten entsprechende Raketen und Sprengköpfe ebenfalls vorhanden sein.

    Selbst die UdSSR mit deren immensen Ressourcen ist an diesen Waffen bankrott gegangen, ich bezweifle dass Iran diese Ressourcen haben dürfte.

    • walter

      Die Iranischen Seestreitkräfte werden sich in Hinkunft vermehrt um die Sicherung iranischer Schifffahrtsrouten und Handelswege kümmern müssen. Dazu ist es erforderlich, auch Ausflüge bis zum Golf v. Aden, dem Arabischen Meer und dem Golf v. Bengalen unternehmen zu können. Der Hafen von Gwadar (Pakistan) ist nicht umsonst schon von China erworben worden. (http://www.wsws.org/de/articles/2013/03/06/gwad-m06.html)
      Und China wird gerne mit dem Iran bei der Sicherung seiner Handelsrouten zusammen wirken. Dies und noch weitere Maßnahmen werden dafür Sorgen, dass die angekündigte verstärkte Präsenz von US-Flottenverbänden im Süd- und Ostasiatischen Raum nicht all zu einseitig bleiben wird. Besser, man kümmert sich bei Zeiten um seine „Freunde“ und besucht sie auch auf Hoher See als mit stoischer Mine deren Aktionen abzuwarten. Meinst du nicht auch?

    • Jones2theBones

      @Spion:
      Du musst bei „Atom-U-Booten“ zwischen nuklearem Antrieb und nuklearer Bewaffnung unterscheiden.

      An strategisch bewaffnete Atom-U-Boote ist für den Iran, selbst wenn er die Atombombe wirklich will, nicht zu denken, da entsprechende Technik noch Jahrzehnte brauchen würde, und auch für den Iran nicht zwingend notwendig wäre.

      Was nuklear betriebene U-Boote angeht, so hat das Vorteile und Nachteile.
      Vorteil: Es kann länger unter Wasser bleiben als ein U-Boot mit Dieselmotor, weil dieser eben eine größere Masse an Treibstoff verbraucht (Diesel statt Uran oder Plutonium), und weil dieser Treibstoff (also der Diesel) auch noch im Motor oxidiert, sprich verbrennt, sprich Sauerstoff verbraucht.
      Nachteil: Ein nuklearer Reaktor muss gekühlt werden, dafür führt man die Kühlflüssigkeit von außen ein. Dadurch entstehen zwangsläufig Unregelmäßigkeiten und Wirbel in der Strömung, was sich wiederum in Lärm übersetzen lässt. Ein nuklear betriebenes U-Boot ist also oft ein wenig lauter.

      Jedenfalls liefert der erste Link, den Walter geliefert hatte (hab mir nur den angeschaut) nicht wirklich irgendeine Aussage hierzu.
      Er sagt, WENN der Iran nuklear betriebene U-Boote haben wollte (was er derzeit nicht will), DANN würde der Iran höher angereichertes Uran brauchen.
      No Shit?
      Jedenfalls ist dies momentan noch nicht gegeben.
      Der Iran hält sich (angeblich) momentan bei ca. 20% auf.
      20% Uran braucht man unter anderem für Medizintechnik und eigentlich nur für zivile Zwecke.

      So oder so ist bis zu den 90% noch ein weiter Weg, jedoch auch einer, den der Iran schon lange hätte zurücklegen können, wenn er wirklich die Bombe wollte. Denn die ist im Vergleich zu anderen Technologien relativ einfach.

      Da der Iran neben Russland (WWI) das einzige Land ist, das seinerzeit die Möglichkeit zum Giftgas hatte, aber nicht nutzte und dabei selbst damit angegriffen wurden, vertraue ich dem Iran bei der Atomfrage.
      Sie sind nicht nur „nicht gefährlicher als Israel“ (Brzezinski), sondern bei weitem ungefährlicher, da mit einem Gewissen gesegnet.

  • Jones2theBones

    Bezüglich Frankreich:
    Es hat sich sehr eindeutig auf die Saudi-Israelische Seite gestellt; nicht nur im Zusammenhang mit dem Iran, sondern auch bei Syrien.
    Dass es ein wenig mehr ist als nur reine französische Erpressung, zeigt auch das Treffen des französischen ministre de la Défense beim saudischen König.

    Heißt nicht, dass die Franzosen wieder unabhängige Politik macht; wirklich gaullistische Politik ist spätestens seit Jacques Chirac passé, stattdessen führen die eine Politik in etwa auf dem Level von Qatar & KSA aus, die Vasallentreue mit persönlicher Vorteilsbeschaffung kombiniert.
    Deine Vermutung bezüglich einer gewünschten Beteiligung von Seiten Frankreich am iranischen Atompogramm ist jedenfalls solide und hat historische Vorläufer.

  • public

    „Der Iran muss beweisen, dass er keine Atombombe will“, war im Kern die langjährige Forderung der Unmöglichkeit, weil zu beweisen etwas nicht zu wollen unmöglich ist. Und doch geschah genau das, indirekt durch das Saud-Regime, welches selbst laut den Kriegsmedien problemlos die dem Iran unterstellte Atombombe in Pakistan kaufen kann. Der Iran will keine Atombombe, weil andernfalls der Iran längst eine Atombombe in Pakistan gekauft hätte. Doch der Iran hat in Pakistan keine Atombombe gekauft, denn bereits eine Kaufabsicht wäre, als lang gesuchter Grund für einen Angriffskrieg gegen den Iran über die seit Jahrzehnten eng zusammenarbeitenden Geheimdienste von Pakistan und USA sehr bald zwecks Stimmungmache in den Kriegsmedien ausgebreitet worden. Damit ist der Beweis erbracht. Wer nun noch immer auf dem Thema herumreitet, könnte wohl auch gleich ein Schild mit sich tragen auf dem steht: „Ich bin ein Kriegsverbrecher“.

  • Steinlaus
  • kaumi

    Es gibt Allianzen, die vereinigen einfach das Böse in sich – Orks meet Zombies
    http://www.thesundaytimes.co.uk/sto/news/world_news/Middle_East/article1341561.ece
    Sollte das Treffen 5+1 mit dem Iran nicht das gewünschte (Scheiter-) Ergebnis bringen, werden wohl zwei Nationen zusammengehen, die derzeit dualen Faschismus bilderbuchmäßig zelebrieren. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Zionismus und Wahabismus vereint…

    • Wollte nachher was dazu texten… :)

      • kaumi

        Sehr schön – ich bin gespannt :-)

        • Dike

          Hier die Geschichte mit Referenz zur Sunday Times.

          http://www.berliner-umschau.de/news.php?id=22454&title=Zeitung%3A+Israel+und+Saudi-Arabien+planen+gemeinsamen+Krieg+gegen+Iran&storyid=1001384784552

          Ein neues Zeichen, dass die teuflische Allianz Israel und Saudi nicht aufgeben, ist der heutige Bombenanschlag in Beirut, bei dem 20 Menschen umkamen u a ein iranischer Diplomat. Der Anschlag galt der iranischen Botschaft und soll eine Reaktion auf die scharfen Äußerungen von Hassan Nasrallah anlässlich des schiitischen Ashura Festes in Beirut sein. Er beschwor, dass Hisbollah weiter in Syrien kämpfen wird. Immer wieder beeindruckend die Menschenmasse von Kämpfern, alle in Schwarz und ohne Furcht vor dem Tod. Das ist genau die Stärke der schiitischen Kämpfer. Sie fürchten sich vor nichts. Natürlich ist der Anschlag auch eine Reaktion auf die Schlacht in Qalamoun. Die Verzweiflung der Terroristen muss grenzenlos sein. Immer dann kommen die Bombenanschläge.

          http://uk.news.yahoo.com/video/hezbollah-chief-speaks-lebanese-shiites-180409520.html

          J2B, zu den Idioten, die ihren Mitstreiter geköpft haben, möchte ich nur an den Bericht von Robert Fisk von August 2012 erinnern, als ein syrischer Offizier ihm erzählte, dass einer der gefangen genommenen Terroristen wohl ausrief:“ Wir hätten nie gedacht, dass Palästina so schön ist!“, nicht wissend, dass er sich in Syrien befand. Wir haben es mit wahrhaften Intelligenzbestien zu tun. Hier das Zitat

          „You won’t believe this,“ Major Somar cried in excitement. „One of our prisoners told me: ‚I didn’t realise Palestine was as beautiful as this.‘ He thought he was in Palestine to fight the Israelis!“

        • Nobilitatis

          Bei Syria Comment (Joshua Landis) konnte man lesen, dass der Geköpfte, Muhammed Faris, keineswegs zufällig hingerichtet wurde. Im Gegenteil wusste man (ISIS) sehr genau, wen (Ahrar al Sham) man treffen wollte. Das Gerücht entstand aus einer Missinterpretation von Verhaltensweisen der Islamisten beim Heilen des Konflikts.

    • Spion Stirlitz

      Der Link hat ein Problem. Zionistischer Hackerangriff auf die Seite von the sunday times?

      Ansonten spiegelt es wieder was ich hier immer wieder sage:

      Offensiven in Syrien werden die zionistisch-wahhabitische Jauchegrube nicht besiegen können.

      Der Kampf muss nach Mordor getragen werden. Besiegt werden die Bastarde nicht in Aleppo, Homs oder Damaskus. Die aktuellen Siege können so nicht von langer Dauer sein. Die nächsten Ork-Bataillone kommen schon bald. In Damaskus wurden 31 Soldaten incl. 4 Generäle durch eine Autobombe getötet. Das schmerzt!

      Eine Gegenschlagsinitiative muss dringend her. Die Orks müssen in Riad erledigt werden.

  • kaumi

    Strategischer Move im Nordirak: Erdowahn und Barzani beschwören „Verbindung ubd Brüderlichkeit der Türken und der Kurden bis zum Tod“.
    Die syrischen Kurden (PYD), die traditionell antibarzani eingestellt sind, sollen so weiter separiert und diskreditiert werden. Mal schauen, ob und welche Schlagzeilen diese Sache hervorrufen wird.

    • Spion Stirllitz

      Muahaha – Kurden und Türken, Brüder bis zum Tod. Natürlich.
      Barzani der Alte Kollaborateur, Sippenclanchef und Drogenbaron spielt Erdowahns Polithure.

      Mal sehen, wie lange die ewige Brüderlichkeit in Kurdistan hält. Bekanntermaßen halten Allianzen im Nahen Osten nie besonders lange. Der Clan und die eigenen Pfründe zählen dort immer mehr als alles andere. Warten wir es mal ab.

  • Der iranische Vize-Aussenminister ist bemüht zu versichern:
    Wir schicken keine Waffen und keine Kämpfer nach Syrien“. *Wow!
    http://de.ria.ru/world/20131119/267309473.html

    Ja warum eigentlich nicht. Oder wäre es wirklich schlimm zuzugeben, wenn „einiges“ doch nach Syrien gelangt. Noch anders gesagt: bei wem will man mit solchen Botschaften Rabattpunkte sammeln. Und wieso erklären Türken, Saudis, Israelis offen die Feindschaft gegen Syrien u. prahlen mit ihren Anstrengungen Assad zu stürzen, während seine angeblichen Freunde die Freundschaft von Bedingungen abhängig machen, sie verhüllen u. dauernd Eiertänze hinlegen, indem sie z.B. die neutralen Vermittler geben.

    Ein echter Freund würde sagen: „Wir sind mit dir, Bruder Assad, sag uns was du brauchst, und wir werden es dir geben. Lass uns gemeinsam in die Schlacht ziehen u. die verdammten Imperialisten u. Zionisten an den Ar*** kriegen, bevor sie uns endgültig einmachen.“

    Die logischste Erklärung, warum in Syrien seit zweieinhalb Jahren alles ungehindert kaputt gemacht wird was Generationen dort bewahrt (Weltkulturerbe), neu geschaffen (die technologische Entwicklung) und vorgelebt haben (das friedliche Nebeneinander der versch. Kulturen), während sich die Hilfe der Freunde summasummarum auf das Nötigste beschränkt um das eigene Gesicht zu wahren: Das ist das Bestehen von gemeinsamen Interessen, von Abhängigkeiten, Furcht und informellen Banden und natürlich auch von Hierarchien, die Syriens „Freunde“ veranlasst ängstlich in alle Richtungen (nach oben?) zu schauen. Das heisst die NWO ist längst da, sie sind alle nur Protagonisten u. Antagonisten nach der ungefähren Wortbedeutung und wirken in einem Schauspiel mit – eine Welt voller Lügen. Wer sind die Puppenspieler?

    *Die Feinde Irans lachen ob solcher Worte. Der Anschlag auf die Botschaft in Beirut zeigt, wohin „die Reise“ für Iran u. hier zunächst für Hisbollah gehen soll.

    • Jones2theBones

      Diplomatie, und generell Politik, Ökonomie & Militär, funktionieren nicht so einfach. Dass die Iraner solches („Ein echter Freund […]“) nicht sagen oder tun, liegt lediglich daran, dass es nicht zielführend ist.

      Auch sind echte, dauerhafte Freundschaften gerade zwischen Staaten eine Seltenheit. Wo du allerdings recht hast, ist, dass die Amerikaner sich auf möglichst vielen Seiten engagieren. Gerade bei den Taliban ist es so, dass sie sowohl mit, als auch gegen die USA kämpfen, ähnlich wie die Islamisten im Iraq. Die zentralen Regierungen geraten so in eine Abhängigkeit von den vereinigten Staaten, um deren Drohnen sie daher förmlich betteln, und als außerstaatliches Spezialsonderkommando sind viele von ihnen auf Abruf nach Syrien gereist.

      Wo ich ebenfalls nicht schlau werde, sind die momentanen Atomverhandlungen des Iran.
      Das Atomprogramm war nie die Ursache, stets nur der Vorwand für die feindliche Politik.
      Somit können sie jetzt kaum das wahre Thema der Verhandlungen sein.
      Möglicherweise könnte es zu symbolischen Zugeständnissen kommen, doch selbst die sind fraglich.
      Chamenei hat jetzt selbst betont, dass der Iran keinen Centimeter von seinem Atomprogramm abweicht, dennoch geht alles auf eine Einigung zu.

      Aber was jetzt die neu entdeckten gemeinsamen Interessen sind, bzw. wie jetzt die Zugeständnisse beider Seiten aussehen kann, da habe ich keine Ahnung. Es sieht auch auf amerikanischer Seite kaum so aus, dass es zu nennenswerten Sanktionsreduzierungen kommen wird.

      Irgendwer Ideen?