Barzeh

Barzeh, ein nördlicher Vorort von Damaskus. Fragmente eines Anti-Terror-Einsatzes. Frontreportage von ANNA-News (15.11.2013).

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  • jowi

    Der Tunnel, groß genug für ein Fahrzeug, ist wirklich krass.

  • Jones2theBones

    Shit…
    Und was hat man mit der ganzen Erde gemacht?
    Über 500m Länge mal 4m Breite mal 5m Höhe gibt 500m x 20m²=10000m³!
    Das reicht für einen Hügel.

    • Eben, das ist das, was am Erstaunlichsten ist (vor etwas über einem Jahr hat hier jemand angezweifelt, dass es in dem angeblich ausschließlich felsigen Untergrund in/um Damaskus überhaupt möglich sei, Tunnel zu graben). Ich denke mal, die Bauherren des Leipziger City-Tunnels rauchen beim Betrachten dieser Aufnahmen nervös die eine oder andere Stange Zigaretten…

      • Jones2theBones

        Er muss sogar felsig sein, sonst wäre die Einsturzgefahr noch größer, man müsste sowohl die Decke, als auch die Seitenwände abstützen und weil wir von vielen vielen Tonnen Gewicht reden, die obendrauf liegen, ist die Einsturzgefahr selbst jetzt noch nicht gebannt.

        Deutet für mich alles darauf hin, dass die KnowHowhilfe beim Bauen bekommen haben. Mindestens von der Hamas, sehr wahrscheinlich auch von Geheimdiensten.

        Assad sollte sich mal den Bau einer U-Bahn überlegen. Die wesentliche Arbeit scheint getan.

  • kaumi

    Ich muss immer wieder feststellen, dass das Netzwerk hier bestens informiert ist. Sehr schön zu sehen.
    Im Grunde wollte ich mich nur mal kurz melden, ganz neue Infos kann ich euch nicht liefern, ihr seid schon auf dem neuesten Stand :-)

    Nicht nur in Damas sondern auch im Rif Halab scheint das Geplänkel ein Ende zu haben. Ich wage mal die Behauptung, dass sich die Söldner derzeit auf ihrem negativen Rekordlevel befinden, sei es militärisch oder bezüglich ihrer Kampfmoral. Allein 600 Deppen sollen sich in den letzten 72 Stunden ergeben haben.
    Diese Phase beinhaltet die Summe aller aktuellen Geschehnisse: dem inzwischen sichtbaren Rückgang der westlichen Unterstützung für die „Rebellen“, gepaart mit der Stabilisierung der kurdischen Kräfte und ihrem konsequenten Kampf gegen die Widersacher, dem inzwischen sehr effizientem Kampf der syrischen Armee, der multiplen Unterstützung dieser Armee aus Kreisen der Hizbullah und der Bürgerwehr, der weiter anwachsenden Unterstützung jetzt auch der ländlichen Bevölkerung (nach ihren Erfahrungen mit den „Befreiern“ werden sie vermutlich etwas länger keine Lust mehr auf eine zweite Revolution haben) und dem inzwischen verbrieften Rückhalt der syrischen Regierung seitens größerer Teile dieses Globus`.
    Selbstredend sind aktuelle Bewegungen ein kleines Zeitfenster der syrischen Akte. Aber der Druck lastet jetzt weniger auf uns (Syrer) als viel mehr auf die Gasstation Qatar und der Tankstelle SA. The Lord of snakes (Bibi) und die Mitglieder seines Terrariums dürfen dabei in keinster Weise übergangen werden. Sie drohen im ganz großen Stil zu scheitern (Syrien, Iran, Ägypten).

    Nehmen wir also momentane Lage entspannt zur Kenntniss aber vergessen wir nie Augen und Ohren offen zu halten. Die Gegner sind weiß Gott keine Laufkundschaft.

    Allen ein schönes Wochenende

    • Josch

      Das Problem bei der amerikanischen Bevölkerung ist der Umstand, dass die meisten dort keine Ahnung haben, was Krieg tatsächlich bedeutet. Schließlich haben weder sie, noch deren Eltern jemals einen Krieg im eigenen Land erlebt. Wenn es irgendwo auf der Welt rummst, dann stets in Übersee. Verhungerte an den Straßenrändern, Kannibalismus und die Hoffnungslosigkeit in einem endlosen Trümmerfeld, fern einer wünschenswerten Zukunft – woher sollen die wissen, was das ist. Wie sollen sie es nachempfinden können auf einer Insel der Seeligen, die langsam im Atlantik versinkt? Bisher haben sie all das nur auf der Welt verbreitet, es jedoch nie selbst erlebt. Die Zukunft könnte da noch einige interessante Überraschungen bereit halten.

  • Det70

    Danke für das Video. Ich bin erschüttert ob der Bilder über diese riesigen Zerstörungen, alles weitestgehend menschenleer.

    Hoffentlich sind nach der Befreiung vom Terrorismus, noch genügend kräftige Hände für den Wiederaufbau da.