• Home
  • Stream
  • ANNA-News-Filmteam auf dem Weg nach Harasta angegriffen

ANNA-News-Filmteam auf dem Weg nach Harasta angegriffen

Das Fahrzeug des Filmteams von ANNA-News wurde auf der Fahrt nach Harasta bei einer Geschwindigkeit von ungefähr 120 km/h von zwei Scharfschützenkugeln der „Rebellen“ getroffen. Der Fahrer wurde getötet, Andrej Filatow (dessen Bilder ich sehr gerne in die Beiträge einstelle) wurde leicht verletzt. Der Dolmetscher im Beifahrersitz hat es geschafft, in voller Fahrt das Lenkrad festzuhalten und das Fahrzeug abseits zum Stehen zu bringen. Damit hat er der Crew insgesamt das Leben gerettet.

Die Leute vor Ort sind sich einig, dass die Scharfschützen nicht zu den abgerissenen Halunken zählen, die man für gewöhnlich unter den „Rebellen“ vorfindet, sondern absolute Profis sind.

Demokratischer Krieg gegen Frauen, Kinder und Journalisten eben, genau wie hier bei einem (mutmaßlichen) Mörserangriff der „Regimegegner“ auf eine kommunale Einrichtung in Aleppo:

Tags:

Trackback von deiner Website.

  • Beinstuhl

    YouTube sagt: „Dieses Video ist privat“.

    War es ein gezielter Anschlag oder beschießen die auf gut Glück vorbeirasende Fahrzeuge?

    • Tatsächlich. Da haben die aber schnell was rückgängig gemacht. Möglicherweise waren da zu viele Gesichter zu sehen, die man noch wegretuschieren möchte. Es war ein recht kurzer Film, man hat die Kamera kurz nach dem Einschlag der Schüsse eingeschaltet. Man sah von der Rückbank aus den toten Fahrer und den Beifahrer, der das Fahrzeug unter Kontrolle hielt und zum Stehen brachte. Der tote Fahrer wurde dann offenbar in einem Krankenhaus medizinischem Personal übergeben. Filatow kommentierte die Sache anschließend unter einer Menge an Flüchen.

      Man kann nicht ausschließen, dass es ein gezielter Anschlag war, aber ein solches Schicksal hat in der Vergangenheit tausende Syrer ereilt. Es müssen ganze Vororte dem Erdboden gleichgemacht werden, um diese Art von Terrorismus zu beenden.

    • PS. Video wurde eben aktualisiert und scheint zu laufen.

      • Jones2theBones

        Die Frage stelle ich mir auch… Gemessen daran, dass das Auto 120 Sachen hatte (und auch gehabt haben muss, da die die Zeit hatten die Kamera rauszuholen eh das Auto fertig gerollt ist und das Auto aus der Reichweite des Snipers gerollt ist)…

        Aber da dies keine Premiere ist und das häufig passiert, gehe ich mal davon aus, dass Andrej vergleichsweise zufällig Opfer wurde.

  • Enis

    Da der Fahrer getroffen wurde, gehe ich davon aus, dass es ein gezielter Schuss war um das Auto ausser Kontrolle zu setzen. Bei 120 ohne Kontrolle hätte weiteres passieren können. Meine Vermutung liegt darin, dass die Terroristen wie immer die Shabbihas im Auto „vermutet“ haben..

    Syrien:
    In Raqqa ist die 17. Brigade der SAA seitz 2 Tagen unter massivem Beschuss. Es gab Märtyrer. Doch die eingeschlossenen Soldaten leisten einen verbissenen Widerstand. Dutzende Ratten mussten auch mit dem Leben zahlen. Die Luftwaffe bombardiert die Umgebung der 17. Brigade um sie zu entlasten. Die Ratten zwingen die Menschen in Raqqa für ihre Artgenossen Blut zu spendne. Der lokale Chef der Terrorbande Ahrar Sham, Ebu Yasir ist auf dem Weg zu seinen Jungeseln.

    Aleppo: wenig Informationen die von der SAA herausgegeben werden. Einzig Berichte von Kämpfen um das Industriegebiet Seyh Neccar und der grossen Moschee Aleppos.

    Homs: aktuelle Lageberichte einzig von al-akhbar.

    http://english.al-akhbar.com/content/syria-tense-coexistence-between-regime-and-militants-homs-district

    Damaskus-Qalamoun:
    Grosse Anzahl von libanesichen Terrorjihadisten(ca. 1000) sind auf dem Weg nach Deyr Atiyah um bei einem Gegenangriff zu starten, nachdem vor kurzem die Terroristen den Vormarsch der SAA einzig durch Selbstmordanschläge zu stoppen versuchten. In den nächsten 48 Stunden erwartet man grosse Kämpfe um diese Stadt. Dann müsste noch Al Nabk und Yabroud fallen. Dann sind die Terroristen abgeschnitten und die Nachschublinien Richtung Damaskus am Arsch. Dann sollte der eigentliche Kampf um die Grenze zum Libanon beginnen. Die Hezbollah wird hier einen Schlussstrich ziehen!

    Weiteres aus Qalamoun von al akhbar:
    http://english.al-akhbar.com/content/al-akhbar-qalamoun-cave-commandos-vow-move-war-lebanon

    Wie am Schluss berichtet wird, selbst dort in ihren angeblichen Hochburgen geniesst unser grossartige Präsident an Loyalität.

  • MM

    Engische UT sind vorhanden. Ich werde sie heute abend noch übersetzen. Könntest du an die englische SRT rankommen?
    Gruß, MM

  • MM

    Habe sie bereits und damit hat sich die Nachfrage erledigt.
    Gruß MM

    • Alles klar, danke. Für die Zukunft: „Google2SRT“. Das hätte ich genommen…

      • MM

        Bin gleich fertig. Soll ich es direkt an ihn senden oder willst du es erst haben? Gruß, MM
        Kannst mir auch per Mail antworten. Das hier muss ja nicht sein.

        PS: Danke für Google2SRT! Amara war in diesem Fall hilfreich.

  • Beinstuhl

    Ich traue meinen Augen kaum!

    Frederik Pleitgen, der Sohn vom alten Fritz In Damaskus. Für CNN. Bei der SAA.

  • Dike

    Pleitgen ist schon seit Monaten für CNN in Damaskus und bekommt Interviews u a mit Mekdad.

    Dass er die SAA begleiten darf fand ich allerdings auch bemerkenswert. Er muss wohl einen Vertrauensbonus haben.

    @ alle

    Beunruhigend sind die Meldungen aus Maaloula. Die Terroristen haben es bis ins Zentrum geschafft und in einem Kloster Geiseln genommen.

  • Dike

    Es wurden 12 Nonnen aus einem Kloster in Maaloula von Terroristen entführt. Das Schlimmste ist zu befürchten. Es sieht so aus als würde sich die syrische Armee und die Terroristen im Kreis drehen. Assad hat das auch in einem Interview mit Al Akhbar erwähnt. Sie befreien einen Ort, ziehen weiter und die Terroristen kommen zurück. Die syrische Armee liquidiert 1000 Terroristen und 2000 Neue kommen ins Land. Wie lange hat die syrische Armee noch die Kraft zu kämpfen?

    http://www.presstv.ir/detail/2013/12/03/338035/syrian-militants-kidnap-12-nuns/

    • Die Frage ist, wie lange die Menschen noch die Kraft haben. Maaloula brennt, gab’s verschiedentlich auf Video zu sehen.

      • Beinstuhl

        Mit dem Katz-und-Maus-Spiel bin ich mir in der Qalamoun-Sache nicht sicher. Ich sehe keine strategische Wichtigkeit in Maaloula selbst. Es war eine Mischung zwischen verbrannter Erde und Wutventil. Das einzig nützliche für die Rebellen sind die Nonnen, die nun als Geiseln in Yabrud sind. Gebrauchen könnten sie um die SAA in Verhandlungen zu zwingen oder als menschliche Schutzschilde.
        Ich nehme an, die Rebellen wollen Yabrud unter allen Umständen halten (darum vielleicht auch das „plötzliche“ Aufgeben mancher vorgelagerter Stellungen. Die Attacke auf Maaloula dient auch diesem Ziel.