Qualifizierte Kader

Das Wall Street Journal berichtet ausführlich über einen Herrn namens Tarkhan Batirashvili aka Omar al-Schischani (Dank an „Beinstuhl“ für den Link). Sowohl in der Story als auch in einem der dort publizierten Fotos fehlt allerdings nicht weniger als die Hälfte. Die Syrer haben nun das unbeschnittene Foto von 2008 irgendwo herausgekramt:

omar-al-schischani

Jeweils rot eingekreist – Herr Batirashvili. Die Anordnung der beiden Bilder ist arabischerweise von rechts nach links zu lesen. Rechts sieht man den Chef der Dschaisch al-Muhadschirin wal-Ansar im Kreise friedlich demonstrierender „Syrer“, die Aufnahme datiert auf das Jahr 2013, der Ort ist grob Nordsyrien. Links nun selbiger in Georgien, und zwar in der Zeit um den sogenannten „Kaukasuskrieg“ von 2008, oder, wie die Russen das abkürzen, „080808“. Neben ihm jemand, den das WSJ weggeschnitten hat – ein NATO-Militärinstrukteur.

Was sagt man nun dazu. Eigentlich haben wir hier die klassische Biographie eines Mitarbeiters der Al-Kaida Corporation vor uns. Ausbildung bei der CIA oder bei anderen militärischen Strukturen der USA, und später Dschihad im Namen der Vereinigten Staaten Allahs…

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Trackback von deiner Website.

  • Spion Stirlitz

    Auch auf die Gefahr hin, hier mit immer der selben Leier zu nerven, hier haben wir ein sehr gutes Beispiel (vielen Dank für Eure super Recherchen!) dafür wie man professionelle Wühl- und/oder Subversionsarbeit leistet um die Gegner (z.B. Russland oder Syrien) mit Problemen zu beschäftigen.

    Meine bereits gefühlt zehnte Frage: Wieso machen „unsere“ Leute das nicht in der umgekehrten Richtung?

    Da die Kriege zunehmend asymetrisch werden – ich sprach schon mal an, daß in Zukunft keine Panzeroffensiven aus der tiefe des Raumes entscheidend sein werden – liegt hier der Schlüssel in der „Counterinsurgency“.

    Ich finde es „toll“, daß die USA und Ihre Franchise-Unternehmen in Nahost mit Diversen Al Quaida-Derivaten die globale Agenda bequem aus der „tiefe des Raumes“ umsetzen. Ein inoffizieller Krieg, der zeitlich und örtlich praktisch unbegrenzt geführt werden um auf lange Sicht den Gegner zu zermürben.

    Ohne Gegenstrategie gegen dieses Konzept sind alle gefeierten Siege in Al Qusair, Qualamun, …. Pyrrhussiege.

    • Jones2theBones

      Diese Strategie ist nicht neu, beruht aber auf der Voraussetzung, dass man massiv Geld investiert.
      Von syrischer Seite kann man in die Kurden der Türkei investieren, die Russen hingegen können in der EU nicht viel tun.
      Ehrenvoll ist diese Taktik der 5. Kolonne nicht. Es ist die unehrenhafteste und grausamste Art der Kriegsführung, die ich kenne.
      Mich ebenfalls wiederholend, kann ich auf den Vergleich Kommunisten/Islamisten verweisen.

      Die richtige Taktik ist hierbei, Ruhe zu bewahren, die typisch russische Art der tiefgestaffelten Verteidigung anzuwenden und den Gegner vor dem umso massiveren Gegenschlag zu verausgaben.

      Und das wird er auch, trotz der teils empfindlichen Schläge, die er austeilt.

      Soziale Spannungen spitzen sich in Europa zu, und das Regime ist bald nur noch durch einen Terrorstaat mit totaler Überwachung zu erhalten.

      Südamerika war mal der Hinterhof der USA. Jetzt haben sie außer in Columbien, nirgends mehr was zu sagen.
      Das gleiche gilt im Nahen & Mittleren Osten.
      Die Libyer, Syrer, Kurden, et al. werden sich auf lange Zeit von den Westmächten weg den Russen zuwenden.

      Brandwunden verheilen, aber den heißen Ofen vergisst man nicht.

      • @Johannes
        …Vergleich Kommunisten/Islamisten…
        Das ist überhaupt ein sehr treffender Vergleich, denn das Prinzip ist bei beiden eine übernationale Netzwerkstruktur („kommunistische Internationale“).
        Zu Gegenstrategien hatte ich mich vor längerer Zeit mal geäußert, und zwar nicht im Sinne einer „5. Kolonne“. Es ist natürlich richtig, dass man derzeit nur auf diese Art der Aggression reagiert und den Tatsachen hinterherhinkt. Wiewohl ich meine, dass diese reflexiven Gegenmaßnahmen (z.B. RT als eine Art Nachahmung von Al-Dschasira) inzwischen einen gewissen Umbruch bewirkt haben, stellt sich die Frage nach der Vorbeugung.

        • Jones2theBones

          Richtig.
          Durch RT wird das westliche Nachrichtenmonopol ein großes Stück weit gebrochen, und auch wenn es nicht die Russophilie sonderlich fördert, so sorgt es wenigstens für kritischere Stimmen gegen die Regierungen.

          Präventiv lässt sich gegen diese Internationalisten (Liberale, Kommunisten & Islamisten) wenig machen. Wie bei AIDS hilft nur Information.

          Davon abgesehen hat Russland in meinen Augen durch die Jahrhunderte sehr erfolgreich reflexiv agiert und ich sehe keinen Bedarf für falschen Aktionismus.

          Die westliche Terrorpolitik kommt mit einem hohen Preis.
          Sie ist erstens verbunden mit sehr hohen Kosten, und zweitens gilt hier das Prinzip „Oderint, dum metuant“ nicht, da die Opfer nicht die Wahl haben, durch Passivität dem Terror zu entgehen.

          Ebenfalls verbunden mit Kriegen sind ihre hohen Kosten. Das ist einerseits von den heimlichen Aggressoren auch so erwünscht, hat aber auch einen Erschöpfungsfaktor zur Folge. Nur mit hohen Kosten lässt sich so ein Zustand der Instabilität aufrechterhalten, denn es wird zwangsläufig nach einer Balance gesucht. Sei es, weil eine Seite gewinnt, oder weil ein Frieden erreicht wird.

          Ist also eine solche Zeit der Wirren, Revolten & Erniedrigungen erst geschafft, hat sie einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

          Man denke an das Schicksal der Polen nach der Smuta.

  • Spion Stirlitz

    Werter J2B,

    …“Ehrenvoll ist diese Taktik der 5. Kolonne nicht. Es ist die unehrenhafteste und grausamste Art der Kriegsführung, die ich kenne.“

    Das stimmt in jeder Hinsicht, aber wir reden hier über Krieg. Da spielen diese Kategorien von „fair play“ aber nunmal keine Rolle. Der Sieger diktiert anschließend ohnehin die Regeln und schreibt die Geschichtsbücher. Deshalb ist es vollkommen sinnlos „ehrenhaft zu verlieren“, wenn anschließend die Geschichtsschreibung das ohnehin wieder umlügen wird, als „Volksaufstand“, „Sieg gegen die undemokratischen Herrscher“, „Sieg der Freiheit“ und ähnlichen Bockmist.

    Atomwaffen sind auch keine „ehrenhaften“ und „ethisch vertretbaren“ Waffen, trotzdem werden sie auch in Russlands Inventar niemals fehlen (dürfen). – Die „Initiative“ Obamas in der Hinsicht auf A-Waffen Abrüstung ist in keiner Weise glaubhaft.

    Ich bin nachwievor davon überzeugt, daß man den Gegner mit den selben Methoden auf seinem Territorium angreifen muss, also in diesem Fall eben subversiv, durch die Hintertür, …Wenn Russland, Syrien u.a. reine Defensivstrategien auf heimischem Terrain fahren, gibt es keine dauerhafte Ruhe zu Hause, höchstens temporär. Der Iran ist da schon eine Stufe weiter durch seine Hisbollah. Genau so müssten auch die anderen Vetreter via Proxies und Undercover arbeiten um mal die behäbige, fettfgefressene Dolce vita in Riad und Doha zu stören. Wenn das nicht passiert, haben die Brüder wieder Zeit sich den nächsten Schritten zu widmen. Geld und Zeit ist genügend vorhanden, Skrupellosigkeit ebenfalls.

  • Nobilitatis

    Nur dass der Gegner nicht in Riad/ Doha sitzt und eine Instabilität dort ebenfalls dem Master im Schatten nützt. Wenn es nicht zum Regime Change führt und danach die Länder der Sphäre der Angreifer entzogen werden, hat es keinen Wert.
    Ich setze meine Hoffnungen auf ein Erstarken des Panarabismus, möglichst unter Führung Assads und damit zu einem Containment des Zionistenlagers. Wenn alle kooperieren (Iran, Irak, Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten, Palästinenser aller Lager und wer noch etwas beizutragen hat), könnte das gesamte Nahostproblem gelöst werden, und zwar ohne ein „Ausradieren“ der Zionisten von der Landkarte. Einfach durch demokratischen Regimewechsel

  • Spion Stirlitz

    Lieber Nobilitatis,

    Ihre Anmerkungen zum notwendigen Regimechange in Doha/Riad ist nicht viel zuzufügen. Aaaaber …., der Panarabismus ist aktuell so was von tot, „toter“ geht es nicht!

    Der Panislamismus ist die bestimmende Kraft unter den 90% Sunniten der arabisch-islamischen Welt. Und der Islam hat gerade erst seinen 30 jährigen Krieg begonnen, der wahrscheinlich erst blutig bis zur Erschöpfung aller Parteien ausgefochten werden muss. Leider. In jedem Fall sieht es aber derzeit danach aus.

    Oder sehen Sie irgendeinen Ansatz von panarabischen Gefühlen in Ägypten, Jordanien, Lybien oder sonstwo?

    Das sind leider nur Wunschträume, zumindest aktuell. Ob es in 20 Jahren wieder anders läuft muss man abwarten, aktuell köpft man lieber seinen Bruder. Allahu Akbar.

    Darauf sollte eine Gegenschlagsstrategie nicht setzen, sondern stattdessen nach dem worste-case Szenario praktikable Ansätze verfolgen.

    Ich weiß, vom PC aus leicht gesagt, etc. … trotzdem nicht falsch!

  • jowi

    Erst war ich skeptisch, dass diese beiden Gesichter ein und dem selben Mann gehören sollen, aber nach intensivem Vergleich scheint es mir doch sehr plausibel.
    Interessant, dass das Wall Street Journal diese für den amerikan. Geheimdienst recht unangenehme Sache publik macht. Da musste ich sofort an Daniel Pearl denken, der auf so grausame Weise geschlachtet wurde, nachdem er in Pakistan für das Wall Street Journal Recherchen machen wollte.
    Damit niemand auf die Idee kam, sein Tod könnte mit Recherchen über die geheimdienstliche Verwicklungen zu tun haben, wurde auf übelste Weise das Klischee eines blutrünstigen islamischen Antisemitismus bemüht („I come from, uh, on my father’s side the family is Zionist. My father’s Jewish, my mother’s Jewish, I’m Jewish. My family follows Judaism. We’ve made numerous family visits to Israel.„, damit auch wirklich niemand auch nur eine entfernteste Verbindung zwischen Israel und Al-Quaeda herstellt.

    Danke WSJ, danke apxwn!

  • Reinhard

    Ich bin jedes Mal sehr dankbar über die Hintergründe, Informationen und Gedanken hier auf diesem Blog – Klasse!

  • MM

    Gibt es eigentlich irgendwelche Belege dafür, dass der Mann rechts auf dem Foto ein NATO Militärinstrukteur war/ist?
    Der Typ könnte doch einfach nur ein anderer georgischer Soldat sein?
    Warum kämpft eigentlich ein sunnitisch-wahhabitischer Tschetschene an der Seite der christlich-orthodoxen Georgier?! Warum hat er einen (für mich) georgisch klingenden Nachnamen?

    Lauter Fragen.. :)

    Gruß, MM

    • Ja, dieser konkrete Mann rechts im Bild ist vielleicht nur ein anderer georgischer Soldat (ich stütze mich oben auf die Auskunft der Russen zu diesem Bild). Aber 1 plus 1 ist 2. Die georgische Armee ist komplett von den Amerikanern großgezogen worden. 2008, kurz vor dem Angriff auf Südossetien, lief „Immediate Response 2008“, aber auch unabhängig davon sind nicht wenige US-Militärinstrukteure permanent vor Ort gewesen. Und Batirashvili war bei der militärischen Aufklärung.

      Der „sunnitisch-wahhabitische Tschetschene“ ist die Zustandsbeschreibung nach dem Karriereknick. Er ist aufgrund einer Krankheit aus der Armee ausgeschieden, saß später in Haft wegen illegalem Waffenbesitz und dort hat dann der Wahhabismus sein Hirn heimgesucht. Vollkommen typische Entwicklung. Radikalisierung durch Scheitern in der Gesellschaft.

  • MM

    Danke für die Antwort. Es ist nun ein wenig klarer…

  • MM

    Im Übrigen, 1+1 ist nicht immer 2. Es kommt auf den Körper an.
    Mit Körper ist was anderes gemeint als das woraus wir bestehen ;)
    Es ist ein mathematischer Struktur….aber das ist eine andere Geschichte.

    Ich habe deinen Text analog übernommen, aber besser es wäre natürlich, wenn man handfestere Belege hätte. Zumindest gibt es den WSJ Artikel.
    Gruß, MM

  • MM

    „…eine mathematische…“

  • MM

    Gibt es eigentlich Informationen über die Rolle der Türkei in dem Proxy-Dschihadisten-Krieg? Ich kann mir vorstellen, dass die Türkei eine bedeutende Rolle bei der Radikalisierung insbesondere der Tschetschenen und damit der Destabilisierung des Nord-Kaukasus gespielt hat. Hast du bzw. ihr irgendwelche Quellen, Artikel oder Analysen in Verbindung mit dieser Frage?
    Gruß,MM

  • Enis

    Ich zitiere den Chef der so gelobten Kurdenpartei PYD im neusten Interview:

    „In Norden Syriens leben sowohl Kurden als auch Araber zusammen. Die Araber dort müssen eines Tages bestimmt ausgesiedelt werden. Diese Gegenden sind kurdische Gebiete, Die Dörfer sind alles Kurden. Früher hat der Staat systematisch die Araber dorthin gesiedelt. Jetzt mischen sich zu den Arabern die Jabhat Nusra. Den Arabern, bzw. dem Staat wurde aus einem speziellem Grund ein Flughafen überlassen. In Hasaka und Qamisli gibt es eine heikle Situation. Wenn man es forciert kann es einen Arabisch-Kurdischen Krieg geben. In Hasaka gibt es den Staat, den Arabern und uns (Kurden). Diese Kräfte werden sich eines Tages bestimmt bekriegen..“

    Zudem in folgende Gegende in der Altstadt von Aleppo bereinigt:
    Suk al Suf, Suk al Zaheb, Suk al Zarb, Suk hayrati biki, Makam al Vali Maruf. Die Zerstörung ist jedoch immens.

    In Qalamoun bei Deir Atiye und Al Nabk gibt es weiterhin erbitterte Kämpfe. Die SAA hat leider bis anhin nicht geschaft den Widerstand der Hardcoreterroristen zu brechen. Darum gibt es wieder vermehrt Artillerie und Luftangriffe.

    • Enis

      Ich nehme meinen indirekten Angriff auf die Kurden (vorerst) wieder zurück. Der Grund ist, habe von einer gut informierten und vernetzten syrischen Quelle (Sunnit, Christ, Alawit) erklärt bekommen, dass die Mehrheit der syrischen Kurden während dieser weltweiten Verschwörung eine vorbildliche und ehrenhafte Haltung getragen haben. Es gebe aktuell einen gut funktionierenden Austausch zwischen den syrischen Staat und den Kurden.

      Kurz zu folgenden Punkte..
      Verrat:
      Ja, anfänglich habe es einen vielfältigen und gut organisierten Verrat gegeben. Von einfachen Soldaten bis hin zu Mukhabarat, Beamten und Politikern habe es eine Abwanderungsbewegung stattgefunden. Eine Art Staatsstreich. Daher war der Staat für eine Zeit wie „benommen“. Man wusste nicht mehr genau wer wo noch funktionsfähig war. Die SAA sei aber eine der loyalsten Gebilde in diesem Wirrwarr geblieben. Diese Selbstreinigung habe jedoch wesentlich beigetragen, dass der syrische Staat wie eine Seele zusammenhebt!

      Hezbollah:
      Die Hezbollah sei mit einer Einheit von ca. 3-4 Tausend in Syrien anwesend. Die ausländischen „Freiwilligen“ sind nur an der Verteidigung von ihren heiligen Schreinen beteiligt.

      Iran:
      Personell ausser einzelnen Beratern vehement verneint. Dafür trägt es in zwei anderen Bereichen eine massive Unterstützung, die den syrischen Staat und die SAA noch lange am Leben halten werden.

      Russland und China:
      Coaching beim Schachspielen!

      Kurdische PKK:
      sind mit ca. 500 Mann an der Verteidigung einer winzigen Gemeinschaft(christliche) beteiligt!! Mit Bewilligung des syrischen Staates in einem Gebiet in Nordwesten Syriens!

      Überfälle Latakia in August 13:
      Auf die Frage warum der Staat die Bevölkerung dort nich im Voraus bewaffnet hat, kommt immer wieder die gleiche Antwort. Der Staat versucht mit aller Kraft eine konfessionelle Parteilichkeit und Auseinandersetzung zu verhindern. Die SAA solle einzig für die Sicherheit aller Syrer sorgen.

      Situation der Minderheiten (Christen, Druzen, Schiiten und Alawiten):
      Sie wurden am Anfang dieser takfirischen Verschwörung regelrecht niedergemetzelt. Besonders die Christen und Schiiten hätten unglaubliche Wucht der Zerstörung und Vertreibung erlebt! Die meisten Verluste in der Minderheiten haben aber die Alawiten zu verzeichnen. Denn es gibt Familien bei denen bis zu 20 Mitglieder entweder bei der SAA oder bei den Volksarmeen sind.
      Die Minderheiten klammern wie eine Faust aneinander.

      Sunniten:
      1/3 für die Regierung, 1/3 neutral (eher für die Regierung bzw. mit dem späteren Sieger), 1/3 gegen die Regierung.

      Hamas:
      Musterverräter! Ein militärischer Arm ist jedoch für den syischen Staat. Hamas sei sowohl an den Kämpfen als auch am Tunnelbau beteiligt. Den Tunnelbau hätten sie jedoch von der Hezbollah gelehrt bekommen! Die Hezbollah kenne deshalb auch ein „Gegengift“ bzw. wissen wie diese aufgespürt werden können. Deshalb die hohe Anzahl der entdeckten Tunnels.

      Palästinenser:
      ca. 30% für, 40% neutral, 30% gegen

      aktuelle Unterstützung für Bashar:
      ca. 65%

      Kriegsvorhersage:
      Es wird noch sehr sehr lange dauern. Jahre.
      (Da bin ich anderer Meinung)

  • Enis

    In Rakka hat die eingeschlossene 17. Brigade wieder einen heldenhaften Widerstand geleistet! Die Plage hat sich zurück gezogen. Leider sind 12 Märtyrer zu beklagen.

    Nachschub an Waffen, sowie auch Verpflegung gibt es nur aus der Luft wie folgt:

    https://www.youtube.com/watch?v=0rnF1J3IXGQ

    Ohne ihre genaue Mission zu können, wünschte ich mir, dass sie restlichen dort -vorausgesetzt möglich- mit Helikoptern evakuiert werden!

    Möge Gott ihnen und ihren Verwandten Kraft geben.

  • chl

    @ Enis, Sie binden auf jeden Fall erhebliche Kräfte der Terrorbanden.
    Mit Sicherheit das x-fache der eigenen Stärke.
    Nach diesen Video (nicht ganz neu) ist die Moral trotz der langen Belagerung noch gut. Wahrscheinlich wird mit den angeblichen Erfolgen der Terrorbanden wieder maßlos übertrieben.

    http://www.youtube.com/watch?v=vWAd2H78bS4

    Hintergrundartikel, auch mit einigen unerfreulichen Aspekten, zur
    Situation bei Raqqa hier:

    http://syria360.wordpress.com/2013/11/08/the-mysterious-fall-of-raqqa/

  • kaumi

    Ich stell` das Video mal hier rein, passt schon:
    https://www.youtube.com/watch?v=8iUpIPkiDtA
    Ein Jordanier, der während des Interviews irgendwie der Meinung ist, von alliierter Seite befragt zu werden, um dann komplett die Orientierung zu verlieren, als ihm eröffner wird, welcher Seite er tatsächlich gegenübersitzt… der Augenblick der „Erleuchtung“ ist eine wunderbare Sequenz. Der letzte Teil des Interviews dürfte nach „korregierenden Maßnahmen“ zustande gekommen sein…

    • Beinstuhl

      Weiß man, welches Objekt es war, das er und der Kanadier sprengen wollten?

      • Kann mich an einen Videobericht erinnern, ihn aber nicht mehr finden. Der Kanadier hat sich und einen Haufen Leute gesprengt, den zweiten Kerl hielt man erst für eines der Opfer und entdeckte seinen Sprenggürtel, als man ihn medizinisch versorgen wollte. „Objekt“ war in dem Kontext irgendein Amt, wohl in Damaskus.

    • jowi

      Das ist doch eine arme Sau.
      Die eigentlichen Verbrecher sind die, welche solche geistig leicht bis schwer behinderten Menschen als Waffen missbrauchen.

      Die Spielchen, die man hier von Regierungsseite aus mit diesem Debilen treibt, kann ich auch nicht lustig finden, tut mir leid.

      • kaumi

        Die Spielchen, die hier mit armen Behinderten getrieben werden, sind unter normalen Umständen nicht lustig. Unter normalen Umständen fahren aber auch nicht zwei Unterbelichtete durch fremdes Land, einzig und allein das Ziel vor Augen, möglichst viele Ungläubige, völlig wurscht ob unter 10 Jahren oder über 80, in ihre Einzelteile zu pulverisieren.
        Als Betroffener dieser unnormalen Umstände muss ich gestehen, dass obiges Video, in Verhältnis gesetzt zu den begangenen Taten dieser beiden Massenmörder, eine recht harmlose Angelegenheit ist.

        • Enis

          @jowi
          kennst Du einen einzigen Islamisten der nicht schwer behindert ist?
          Mag für friedliche Verhältnisse Geschmacklos sein, aber seien wir ehrlich, dass die Regierung ihn überhaupt ärztlich versorgt hat, spricht für sie. Bei den Kannibalen wäre ein syrischer Soldat mit einer Säge zu Tierfutter verarbeitet worden. Er mag einbisschen wirr zu erscheinen und zu reden, aber er macht mir mit seinen Aussagen einen zurechnungsfähigen Eindruck..

          Unterdessen ist bekanntlich Deir Atiyeh gefallen. Sie SAA wird bald Al Nabk für sicher erklären. Dann kommt der Winter. Die Nachschubwege der Terroristen sind bis dahin abgeschnitten. Dann heisst mal in Höhlen verkriechen und Würmer fressen. Ob sie damit überleben ist eine andere Sache.

          Erste Bilder aus Deir Atiyeh von der NDF:
          https://www.youtube.com/watch?v=XxZ2g67mDbM

          Es läuft langsam aber stetig und entschlossen voran. Leider sind dabei aber auch Opfer zu beklagen. Märtyrer Kommandant Ali Veci Sedud, Chef der NDF in Tartous, gefallen in Deir Atiyeh. Die Söhne und Töchter von Tartous schwören Maher und Bashar Treue bis zum letzten Mann.

        • Enis

          Die ersten Zivilisten in Deir Atiyeh feiern die Befreier der SAA.

        • Beinstuhl

          Für Meinungsbildungszwecke vor einer breiten Öffentlichkeit will ich es vorerst nicht verwenden, da ich recht skeptisch bin, was das Zustandekommen des Interviews – auch des ersten Teils – angeht. Die Behinderung könnte auch eine Folge der Explosionsverletzung, seiner medizinischen Behandlung, Vollnarkose oder aber ein akuter Drogenrausch sein. In Syrien gibt es ja Spezialisten für Verhörmethoden, wie man spätestens im zweiten Teil bemerkt.

          Wenn die Skepsis richtig lag, wird die terrophile Propaganda bald ihr Übriges tun und ihre Meinung zu den Umständen veröffentlichen.
          Eine Behinderung von vornherein schließe ich aber auch nicht aus. Besonders recht hat zudem Enis, mit dem was er über schwere Behinderungen sagt ;)

          Interessant finde ich besonders den ersten Teil, in dem der Terrorist so sehr aus dem Nähkästchen plaudert. Ob es tatsächlich ein Missgeschick war, oder ob man ihm zum Martyrium verhelfen wollte, ist mir unklar. Sollte sich bestätigen, dass NuSIL und Co mit der (in Afghanistan-Dokus manchmal beschriebenen) Kurierfalle arbeiten und ihre Dümmsten so aussortieren, ließe sich daraus doch sicherlich was für die Jihadi-Channel machen. Mann kann ganz einfach mit dem Koran „beweisen“, dass dies höchst unislamisch ist und nebenbei ein bisschen Misstrauen und Angst in den Reihen der Orks schüren. Es wäre aber schlicht unwirtschaftlich, da ein Fahrer mehr Bomben liefern kann, wenn er überlebt.

  • kaumi

    Wie nennt man sowas? Entfesselte Orks? kannibalische Hyänen? Islamistische Psychopathen?
    Wie auch immer der Begriff lauten sollte: es ist definitiv einen „win-win-Situation“
    https://www.facebook.com/photo.php?v=374965999304716

  • kaumi

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/10485970/Syria-dispatch-from-band-of-brothers-to-princes-of-war.html
    Vom Zigarettenverkäufer zum Warlord: eine Revolution der unbegrenzten Möglichkeiten!

  • Beinstuhl

    FSA bietet „SAA“ Kooperation an.
    Zuerst die Hauptaussagen des Artikels:

    – Idriss gibt die Vorbedingung, dass Assad vor Genf II zurücktreten soll auf
    – Idriss würde sich damit zufrieden geben, wenn Assads Rücktritt am Ende des Verhandlungsprozesses stünde
    – Idriss würde sich dazu bereit erklären, mit dem was dann vom Apparat noch da ist, gemeinsam die Salafisten zu jagen

    Unser Freund, der Tschetschene hat auch einen kurzen Auftritt im Artikel:
    /*
    The foreign fighters are recruited by a network headed by Abu Ahmad al-Iraqi who, as the name suggests, had served in Iraq. The “most dangerous and barbaric” of these are 250 Chechens based in Aleppo under Abu Omar al-Chechen. Once they reach Syria the foreign volunteers are “fitted with explosive vests and threaten all who dare to confront them”, says the report.
    */

    http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/syrian-rebels-consider-joining-forces-with-regime-troops-to-fight-alqaida-8981081.html