Der Winter naht (Teil 2)

(Fortsetzung von hier)

Kurzes Vorwort zu Teil 2: es ist mir aus bestimmten Gründen schwer möglich, “noch weiter hinten” hinter den beschriebenen Ereignissen und Entwicklungen eine geheime Geschichte zu vermuten, die ins Esoterische (im Wortsinn) reicht. Wohl wissend, dass es da auch (genügend!) Quellen und Portale gibt, bleiben wir hier bei der puren Exoterik. Nichts vom hier dargelegten ist geheim oder verborgen, und auf die Gefahr hin, an einer Inszenierung teilzunehmen, bleibt es auch einstweilen dabei.


obama-hopeDer “Arabische Frühling” ist für Obama, alles in allem, erst einmal ein Prozess, der es ihm gestattet, die unmittelbare Präsenz im Nahen Osten zugunsten einer nur noch punktuellen, ansonsten virtuellen Präsenz zurückzustufen – ohne Kontrollverlust. Die Kontrolle ist dabei lediglich anderer Art – man kontrolliert das Chaos. Es sind nichts geringeres als soziale Technologien der sechsten Technologischen Ordnung (nach Lwow und Glasjew – diese “Ordnungen” korrelieren in etwa mit den Kondratjew-Zyklen) plus Drohnen und punktuelle Hubs, die das gewährleisten und bei gleichem Ergebnis wesentlich wirtschaftlicher sind. Kurz zusammengefasst geht es um ein “Outsourcing” der Kontrolle über den Nahen und Mittleren Osten mit der Möglichkeit, notfalls jederzeit unmittelbar aktiv zu werden.

Theoretisch bieten die Prozesse im Nahen Osten Obama allerdings noch eine weitere Chance. Eine Chance, Problemstellungen anzugehen, die sich aus der Zugehörigkeit seinerselbst sowie seiner Administration zu einer der auch innerhalb der USA heftig mit anderen Elite-Gruppen konkurrierenden Gruppe ergeben. Die bedingt so zu bezeichnende internationale Finanzoligarchie und -bürokratie, die Obama vertritt, hat im Nahen und Mittleren Osten keine festen Positionen. Diese Region ist bis dato immer die Domäne der Imperialen, der “Republikaner” gewesen. Die Chancen, die sich Obama boten, nutze er auch sogleich und begann mit einer Bereinigung der wichtigsten Machthebel in den USA – CIA, Außenamt und Verteidigungsministerium: sie wurden der Konkurrenz entrissen.

Plan A: Arabischer Frühling

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Al-Dschasira, Motor des „Arabischen Frühlings“

Heute ist es immer noch schwer zu sagen, inwieweit die Initialereignisse dieses “Arabischen Frühlings” komplett durchgeplant und herbeigeführt oder inwieweit sie auf objektiven Tatsachen beruhten. Auf jeden Fall hatte die damalige Hinwendung der Amerikaner zu den Moslembrüdern und das Auftreten eines neuen Destabilisierungsfaktors in der Region – Katar – alle ziemlich kalt erwischt. Eine solche Pirouette musste man erst einmal von ihrer Tragweite einschätzen, und bestimmt war das einer der Gründe dafür, dass die ägyptischen Militärs sich einstweilen zurückzogen, und dass Russland und China bei der UNSC-Reolution gegen Libyen plötzlich “neutral” waren.

Es brauchte etwas Zeit zu begreifen, was überhaupt vor sich geht. Wohin sich die Lage entwickelt und welche Varianten dieser Entwicklung es gibt. Und die erste Runde ging durch das Überraschungsmoment an Obama.

Die Moslembrüder wurden schnell zur wichtigsten Kraft der Region, ihr Erfolg in Tunesien, Ägypten und gewichtige Positionen in Libyen wurden unter anderem zum Grund dafür, warum die Hamas sich an die Seite der Sieger schlug. Plötzlich war überall die Rede von einer Renaissance des politischen Islam.

Gegenwind

Allerdings hielt die Bestürzung nicht allzu lange an. Schon zu Beginn des Jahres 2012 begann spürbarer Widerstand gegen die Aktivitäten der Moslembrüder.

In Libyen ist die pro-katarische Regierung des Abdelrahim el-Kib bereits zwei Monate nach ihrer Wahl mit Pauken und Trompeten durchgefallen und wurde durch die Leute des Mahmud Dschibril und Ali Seidan ersetzt. Es wäre unsinnig anzunehmen, dass Dschibril sich dabei nicht etwa auf ausländische Unterstützung verließ – gegen Katar und dessen finanzielle Möglichkeiten hat es schon einer vergleichbaren Kraft gebraucht. Wenn man sich in Erinnerung ruft, wohin Dschibril sich nach Gaddafis Tod und seinem einstweiligen freiwilligen Rücktritt begab, so wird klarer, was er da für eine Quelle aufgetan hat und wessen Interessen er vertrat.

Abdelrahim el-Kib / Ali Seidan

Abdelrahim el-Kib / Ali Seidan

In Ägypten nun ging die alte Nomenklatur zu einem Stellungskrieg über und reagierte auf alle Erfolge der “Moslembrüder” durchaus symmetrisch durch die Entscheidungen von Gerichten, durch Sabotage, und steuerte die Lage schließlich souverän in den Zustand eines Kollaps der staatlichen Führungskraft – sehr deutlich in dem Moment, als Mursi zum Präsidenten gewählt und das Parlament faktisch gleichzeitig durch das ägyptische Verfassungsgericht aufgelöst wurde. Was Mursi gleich einmal der Möglichkeit beraubte, eine legitime Regierung zu bilden.

Vertreter der bürgerlichen Gesellschaft in Syrien

Vertreter der bürgerlichen Gesellschaft in Syrien

In Syrien begann die “Opposition”, in einzelne Fraktionen zersplittert, untereinander Krieg zu führen – je weiter, desto schlimmer und erbitterter. Es mag sein, dass diese Zersplitterung vor allem durch Saudi-Arabien inspiriert worden ist, welches primär auf Al-Kaida-nahe Gruppierungen aus dem Irak setzte, die sich ziemlich schnell der Kontrolle durch die Westmächte entzogen haben. Die Saud verstanden sehr wohl, wer als nächstes nach Syrien dran wäre und haben sich damit mindestens für den Fall abgesichert, dass Baschar al-Assad entmachtet wird.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es die Aufgabe des Königreichs ist, den Krieg in Syrien in die Länge zu ziehen – mindestens bis Obama an Tempo verliert. Was ja auch eingetreten ist. Assad nun hat die Zersplitterung voll und ganz für sich zu nutzen gewusst – er behielt Oberwasser und ließ den Feind systematisch durch den Fleischwolf drehen. China und Russland haben allem Anschein nach begriffen, dass man sie im Falle von Libyen ganz banal betrogen hat, standen nun im Falle von Syrien wie eine Wand und zerschlugen jegliche Initiativen, die der Westen in der Richtung unternahm. Ohne einen Unterschied zu machen, was daran die Interessen der USA und was jene Obamas sind.

Restauration

Und Ägypten? Die Militärs haben sich in Verteidigungspositionen ausgeruht und zum Gegenschlag ausgeholt, ohne ihre Vorbereitungen zum Putsch allzu sehr zu verdecken. Das Finale war dabei aber weniger die Räumung der Al-Fateh-Moschee, sondern der Besuch durch den republikanischen Senator McCain. Ungefähr eine Woche vor dem Angriff der Militärs auf die Moslembrüder.

Die Generäle brauchten einen Anlass für die endgültige Lösung des Problems. Nach der Verhaftung Mursis mussten sich die Moslembrüder zu einem Fehler hinreißen lassen. Und McCain lieferte ihnen den Anlass dazu. McCain, der den Putsch – im Gegensatz zu Kerry – einen Putsch nannte und den Moslembrüdern so Mut machte. McCain, ein erbitterter Feind Obamas. Und im Grunde ein Verbündeter des Generals as-Sisi.

Der Senator. Foto: PressTV

Der Senator. Foto: PressTV

McCain kam auf Einladung der Militärjunta nach Ägypten, um der “friedlichen Beilegung” dienlich zu sein; er verkündete sofort mit unverfrorener Direktheit Bedingungen für diese friedliche Beilegung, die keine der Seiten akzeptieren konnte – weder die Militärs, noch die “Brüder”. Die einen wie die anderen verkündeten der ganzen Welt sofort, dass sie unter keinen Umständen miteinander zu verhandeln gedenken.

Es kann schon sein, dass man McCain in vietnamesischer Gefangenschaft das eine oder andere Mal hart mit einem Spaten auf den Kopf geschlagen hat. Aber ein Idiot ist er nicht – die inakzeptablen Bedingungen diktierte er nicht aus Dummheit, sondern aus Berechnung und in der Erwartung einer Absage. Diese Absage kam denn auch, den Generälen waren die Hände fortan nicht mehr gebunden. so dass sie eine Woche und 800 Leichen später endgültig die Macht übernahmen. Frei nach Leo Trotzki – es stellte sich der Sieg der Nomenklatur über die revolutionären Massen ein.

(Fortsetzung folgt)

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Trackback von deiner Website.

  • @apxwn: der Erzählung kann ich soweit erstmal zustimmen. Was mir wiederum fehlt will ich versuchen mit einem Zitat anzudeuten, von jemanden, der eigentlich nicht im Verdacht der „Esoterik“ stehen sollte:
    „Es gibt eine bipolare Spannung zwischen der Fülle und der Beschränkung. Die Fülle weckt den Willen, sie ganz zu besitzen, während die Beschränkung uns wie eine vor uns aufgerichtete Wand erscheint. Die “Zeit”, im weiteren Sinne, steht in Beziehung zur Fülle, und zwar als Ausdruck für den Horizont, der sich vor uns auftut. Zugleich ist der aktuelle Augenblick ein Ausdruck für die Beschränkung, die man in einem begrenzten Raum lebt. Die Bürger leben in der Spannung zwischen dem Auf und Ab des Augenblicks und dem Licht der Zeit, dem größeren Horizont, der Utopie, die uns für die Zukunft öffnet, die uns als letzter Grund an sich zieht. Daraus ergibt sich ein erstes Prinzip, um beim Aufbau eines Volkes voranzuschreiten: Die Zeit ist mehr wert als der Raum.
    Dieses Prinzip erlaubt uns, langfristig zu arbeiten, ohne davon besessen zu sein, sofortige Ergebnisse zu erzielen. Es hilft uns, schwierige und widrige Situationen mit Geduld zu ertragen oder Änderungen bei unseren Vorhaben hinzunehmen, die uns die Dynamik der Wirklichkeit auferlegt. Es lädt uns ein, die Spannung zwischen Fülle und Beschränkung anzunehmen, indem wir der Zeit die Priorität einräumen. Eine der Sünden, die wir gelegentlich in der sozialpolitischen Tätigkeit beobachten, besteht darin, dem Raum gegenüber der Zeit und den Abläufen Vorrang zu geben. Dem Raum Vorrang geben bedeutet sich vormachen, alles in der Gegenwart gelöst zu haben und alle Räume der Macht und der Selbstbestätigung in Besitz nehmen zu wollen. Damit werden die Prozesse eingefroren. Man beansprucht, sie aufzuhalten. Der Zeit Vorrang zu geben bedeutet sich damit zu befassen, Prozesse in Gang zu setzen anstatt Räume zu besitzen. Die Zeit bestimmt die Räume, macht sie hell und verwandelt sie in Glieder einer sich stetig ausdehnenden Kette, ohne Rückschritt. Es geht darum, Handlungen zu fördern, die eine neue Dynamik in der Gesellschaft erzeugen und Menschen sowie Gruppen einbeziehen, welche diese vorantreiben, auf dass sie bei wichtigen historischen Ereignissen Frucht bringt. Dies geschehe ohne Ängstlichkeit, sondern mit klaren Überzeugungen und mit Entschlossenheit.
    Bisweilen frage ich mich, wer diese sind, die sich in der heutigen Welt wirklich dafür einsetzen, Prozesse in Gang zu bringen, die ein Volk aufbauen; nicht, um unmittelbare Ergebnisse zu erhalten, die einen leichten politischen Ertrag schnell und kurzlebig erbringen, aber nicht die menschliche Fülle aufbauen.“ (Franzikus, Evangelii Gaudium)

    Ich frage mich das bisweilen ebend auch, und auch bei den zerstörenden Prozessen, und nicht nur wer diese sind, sondern auch, woran orientieren diese sich, wovon lassen sie sich leiten. Und wenn solche Fragen esoterisch sind, dann gute Nacht Menschheit.

  • Beinstuhl

    Verzeih, dass ich dich so missverstanden habe und dich in jene Ecke stellte! Mea culpa.

    Letztlich ist die Kernfrage, die du schon formuliertest: sind wir ein aggressiver Hühnerstall oder eine Zivilisation, die versteht, dass es miteinander (wahrscheinlich besser) geht?
    Die Diskussion ist interessant. KenFM arbeitet auf YouTube recht häufig zu diesem Thema.
    Das größte Hindernis dafür ist m.E. der Selbsterhaltungstrieb des aktuellen Systems, der – wie wir sehen – über Leichen geht.

  • Deus veniae!
    Was mich umtreibt ist, daß die Menschen, nicht nur die „dumme Masse“ sondern auch kluge engagierte Leute, zunehmend in eine sprachlich/ strukturelle Gefangenschaft, Subalternität geraten, gebracht werden, deren Konsequenz unweigerlich ein perfektes „neues Ägypten“ sein wird. Sprache, das WAS und das Wie von den Dingen und Geschehen die Rede ist, ist zu einer Waffe gemacht worden, dem Wort wird mit beängstigender Konsequenz die zweite Schneide weggeschliffen, damit es als Werkzeug dient, mit dem man demütige, glückliche Zombies im betreuten Denken behütet, die dann auch noch froh sind, daß sie sich nun nicht mehr an den scharfen Worten schneiden können. Das Erzählen von Zusammenhängen ist notwendig immer unvollständig, aber die Auswahl des Erzählten, die herausstellten Zusammenhänge und die gesetzten Betonungen folgen immer den Interessen des Erzählers bzw seines Brötchengebers. Darum finde ich es fatal, wenn die Narrative und Sichten der Märchenonkel der Plutokraten von denen übernommen werden, die von sich glauben, sie würden gegen diese Herrschaft arbeiten.

    • Gebe jedenfalls „zu Protokoll“, dass ich auf diesen deiner Beiträge eine umfangreiche kirchenkritische Abhandlung, was aus meiner Sicht notwendig immer eine grundsätzlich religionskritische (hier: anti-christliche) Stellungnahme einschliesst, geschrieben hatte, was indes aber nicht als Beitrag erschienen ist. Zu deinen Beiträgen ist mir also einiges eingefallen, deren Vertiefen der braucht, der im Schein der Oberflächen nicht wirklich Licht zum Lesen findet.
      Da war natürlich gewaltig Platz für noch mehr. ;)
      Im erweiterten Sinn fiele der genannte (zensierte?) Beitrag unter fundamentale Kulturkritik. Denn schliesslich ist die RKK die weltweit mächtigste Kirche u. ihr geschichtlicher sowie fortdauernder Einfluss geht sogar so weit, dass wir alle angeblich im Jahr 2013 „nach Christi Geburt“ leben, obschon es von der christl. Zentralfigur bekanntlich nichtmal den genauen Geburtsort zu erfahren gibt geschweige denn, dass sachlich seine geschichtliche Existenz feststünde. Soviel als kurze Anmerkung zu Esoterik.
      Die Esoteriker (mindestens im Fall der sog. Religion(en) ist das so) sind offenbar genau die, die uns auch beherrschen und regieren, nicht andersrum.
      Aber wann, wenn nicht zu unserer verhältnismässig kurzen Lebzeiten, müssen wir diese u.a. Fragen stellen – und wenn nicht wir, wer denn dann!
      In diesem Sinne bleibst‘ lieber „dabei“ (bei deinen Themen) u. wirst mit der Zeit darin immer besser – lass dich nicht beirren.

      • ja danke comrad john, für die Ermutigung. Stimmt schon, alter Wein wird immer besser, vorausgesetzt Jahrgang, Boden und Kellermeister gaben ihr Bestes.
        Sodann, wir tummeln uns hier auf apxwns Seite aus einem bestimmten Grund: Syrien und unser Bedürfnis besser zu verstehen, was und warum dort und andernorts passiert. Von daher ist es schlicht unangemessen hier eine ausufernde Religionsdebatte zu führen. Aber wenn man sie denn trotzdem führen will, dann sollte man seine Argumente sorgsam und mit Bedacht wählen, ansonsten riskiert man Kollateralschäden, zu denen man schnell selber gehören kann. Oder ebend der eigene Kommentar. Ich denke, Apxwon hat ihn gelöscht, weil er die Gefühle etlicher Leute hier verletzt hat, die keinen Grund sehen, sich von jemanden, den sie als Kameraden ansehen, mit einem Kübel Aufwischwasser übergiessen lassen zu müssen. Religiöse Menschen halt, die sich hier engagieren. Ich selbst bin seit 50 Jahren fragend in dieser Welt unterwegs, und habe mich nicht beirren lassen. Das hat unter anderem dazu geführt, daß ich mich vor 20 Jahren habe taufen lassen. Ich war vorher ein kirchenkritischer Mensch und bin es heute noch. Aber die Art meiner Kritik hat sich geändert, ich kritisiere nicht mehr die Lampe für die Motten die an ihr kleben, ich kritisiere auch nicht die Motten, die nicht anders können als das Licht zu suchen, ich kritisiere, wenn aus Eigen-, Gruppen- und Machtinteressen den Menschen der Zugang zum Licht verwehrt, erschwert und vergällt wird oder der eine oder andere meint eine Art Zoll für den Zugang verlangen zu können indem er den Leuten einredet er wäre der Türhüter oder auch wenn schlicht mit Kunstlicht hantiert wird um die Leute in den eigenen Laden zu locken. Wenn du bereit bist, sachlich und mit Achtung vor den Menschen zu diskutieren, dann können wir da über vieles Reden. Allerding nicht hier (es sei denn. Apxwon macht dazu einen Faden auf)!

        • das pseudogriechisch macht mich ganz wirr: apxwn, bitte bastle dir ein fahrrad oder eine Brille aus den überflüssigen oooos!

        • Jones2theBones

          Die Griechen haben die Politik als erste wirklich konzeptionalisiert, von dem her kommst du um das Altgriechische kaum rum.
          Auch ist sein Fremdwörtergebrauch eine gute Gelegenheit, Vordenkern wie beispielsweise Aristoteles, Platon & Polybios Tribut zu zollen, sein Allgemeinwissen aufzufrischen, und haben manchmal das Ziel, direkt mit historischen Vorgängern zu vergleichen.

          Als er bsw. (auf dich gemünzt) von Eso- & Exoterik im wörtlichen Sinne gesprochen hat, wird er damit gemeint haben, dass er sich auf die Deutung sichtbarer, also äußerlicher Ereignisse (exoterikos) beschränkt, statt sich in Vermutungen über die inneren (esoterikos) Zustände zu verlieren.
          Die beiden Begriffe findest du schon bei Aristoteles, da hat Esoterik noch nichts mit Astro TV zu tun.

          Wo Roman von Ochlos (gr. für Pöbel) schreibt, bezieht er sich explizit auf Ochlokratie.
          Dabei sind Demokratie & Ochlokratie zwei entgegengesetzte Zustände der selben Herrschaftsform, wobei ersteres den Idealzustand & letzteres das worst-case-Szenario.
          Da findest du bei Polybios (aufbauend auf Aristoteles) auch das bessere Verständnis dieser Herrschaftsformen.
          Jede Herrschaftform birgt dabei ihre Risiken & Chancen, können sowohl gut (Monarchie, Aristokratie, Demokratie), als auch schlecht (Tyrannis, Oligarchie/Plutokratie, Ochlokratie) ausfallen.
          Auch hier ist das heutige Verständnis von Demokratie grundlegend anders, das Wort wird als Euphemismus missbraucht und leider fast selbstverständlich für den richtigen Begriff für die faktische Wahloligarchie gehalten.
          Da Demokratie „Macht des Volkes“ bedeutet, werden die Herrschaftsverhältnisse & Mechanismen unserer Systeme ja von den meisten schwerwiegend missverstanden.

          Ich besserwissere schon wieder… Versuche mich selbst mit aller Macht vom Lernen abzuhalten!

        • Jones2theBones

          *implizit, nicht explizit

        • Comrade John

          Wenn man die (politisch,- wirtschaftlich,- geistig,- kulturelle) One World nicht haben will u. sich fragt, wer denn eigentlich deren Betreiber (es ist eine Art Konsortium) u. was ihre Motive sind, dann wird man zwangsläufig über geschichtlich gewachsene real existierende Kirchenmacht, über weltweite religiöse Mission u. den universalen Anspruch vor allem der abrahamitischen Religionen reden müssen. Der ist mittlerweile bereits in div. UN-Statuten verankert, die jegliche Kritik am Glauben inkriminieren.
          Für mich ist die eine Erörterung ohne den Einschluss der anderen nicht möglich, denn ich trete selbstverständlich dafür ein, die ethnische u. kulturelle Verschiedenheit der Völker u. Stämme gegen jede globalistische Vereinheitlichung zu bewahren u. mindestens in Deutschland u. Europa auch die politische Herrschaft von Religionen aller Art zugunsten eines laizistischen Staatsmodells zu beenden.
          Wir können uns über jene u. andere Grundlagen der NWO bei Politaia unterhalten – und zwar auf Augenhöhe ohne voreingestellte Definitionen, was „Sachlichkeit“ ist u. was die „Achtung“ vor Anderen betrifft. Dort spielen „Gefühle“ in der Debatte sowie Denk- u. Meinungsverbote keine Rolle.
          Endlich war es hier nicht das erste Mal, dass ich mich aus entschieden atheistischer Sicht geäussert habe, ebenso wurde hier früher öfters „themenfremd“ debattiert (Beweis: der eben verwiesene Strang mit Schwerpunkt: Religion) – schon deshalb nehme ich die scheinheilige Aufgeregtheit nicht positiv auf.

    • Brak

      Was soll denn „Deus veniae“ sein? Meintes Du nicht vielleicht etwa Venia Dei? Du solltest Dein Latein aufbessern.

  • kaumi

    Die russische Botschaft in Damaskus ist vor wenigen Stunden Ziel eines Mörsergranatenangriffs geworden. Einige Sicherheitsbeamte seien verletzt, ein Mensch ( wahrscheinlich Zivilist) getötet worden.

    • kaumi

      Heute war die Umayyadenmoschee in Damaskus Ziel des Angriffs. Ebenfalls Mörser, keine Toten bisher, aber ca. 13 verletze BETENDE Zivilisten. Ich habe es aufgegeben, nach deren Agenda zu fragen…
      http://breakingnews.sy/ar/breakingnews/8826.html

      • kaumi

        Leider Korrektur notwendig. Nun sind doch 4 Menschenleben zu beklagen, die Zahl der Verletzten stieg bisher auf 26
        http://breakingnews.sy/ar/article/29966.html

        • Die Ummayyadenmoschee ist auch nicht das erste Mal getroffen worden. Anhar Kochneva hatte erst vor ein paar Tagen frische Schäden durch Mörserbeschuss dokumentiert.

          Die iranische Botschaft in Beirut war heute auch wieder dran. Keine Mörser, sondern wieder ein Sprengstoffanschlag.

          Der Wahnsinn greift spürbar um sich. In Tatarstan (Russland) sind heute wieder zwei Kirchen abgebrannt. Umma-News berichtet stolz. Parallel zum Absturz der Boeing in Kasan sind auch zwei Kirchen Anschlagsziel geworden. Jemand versucht ganz offensichtlich, einen „Religionskrieg“ vom Zaun zu brechen.

          Ebenso gibt es inzwischen Meldungen von Truppen islamistischer Krim-Tataren bei den „Pro-Euro“-Protesten in Kiew. Aus Syrien über die Türkei in die Ukraine zurückgekehrt. Übel.

        • kaumi

          Yow, da geht allerhand ab zur Zeit. Passend dazu eine Nachricht „unter der Hand“, wonach in syrischen Gefängnissen über 90 Kämpfer mit deutschen Papieren einsäßen. Rechnet man die bereits eliminierten Kämpfer dazu sowie die noch an den Kampfhandlungen beteiligten, stellt man fest, dass die hierzulande offiziell kolportierte Zahl nur die Spitze des Eisbergs darstellen kann. Das multipliziert auf alle europäischen Hauptlieferanten (Niederlande, Frankreich, GB, Belgien, Tschetschenien, weitere Ex-UdSSR) ergibt einen realistischen Ausblick dessen, was auf unsere Gutmenschen hierzulande noch alles einprasseln kann, und vermutlich wird.

        • Jones2theBones

          Gehst du beim Boeingabsturz von einem Anschlag aus?

        • Nein. Ich gehe aber davon aus, dass man die Verantwortungslosigkeit und den Geiz der Airline, welche ich für die Ursachen des Absturzes halte, mit einem „Pilotenfehler“ oder notfalls auch mit der Anschlags-Version zu kaschieren versuchen wird. Wenn die Toten schuld sind, dann sind die Lebenden fein raus.

        • Enis

          Mag man mich für einen fanatischen Spinner halten, aber ich sag es trotzdem wieder, diese Kakerlaken werden erst Ruhe geben, wenn man ihren Nest bis zu den Eiern austrocknet. Ich kenne diese Gestalten und ihre Hirnwäsche. Ansonsten werden wir alle in jeder Ecke dieser Welt noch lange jammern.

          @apxwn
          Hast Du mal vor bezüglich der Genf-2 Konferenz einen Beitrag zu schreiben? Ich persönlich bin strikt gegen dieses Affentheater, weil ich genau weiss, dass es reine Zeitverschwendung sein wird. Wer nur im geringsten davon träumt die Macht über die SAA zu erlangen, um sie danach vor den Terroristen zu „entmachten“, der soll lieber seine Zeit damit vergolden Märchen zu schreiben.

          Trotzdem würde mich Deine Einschätzung und die der anderen hier interessieren.

        • Jones2theBones

          Du solltest strikt für und nicht strikt gegen Genf2 sein.
          Die Rechnung ist simpel: Sollte Genf 2 nie stattfinden, dann deshalb, weil die Rebellen gewonnen haben.
          Und andersherum: Genf 2 wird nur dann stattfinden, wenn der Verhandlungserfolg sicher ist. Das kann er erst, wenn die Regierung von Bashar al-Assad vom Westen als die einzige legitime anerkannt wird.
          Genf-2, sollte er kommen, wäre wie der Chemiewaffendeal und der Sanktionserlass an den Iran eine als Verhandlungssieg der westlichen verkaufte Niederlage mit nur rein symbolischen Zugeständnissen von Seiten Russlands & Syriens.

          So wie sich der Krieg hinzieht, sehe ich die These vom Rückzug der USA als immer mehr widerlegt an.
          Die Rebellen sind immer noch zum Widerstand & Gegenoffensiven fähig, was nur dann möglich ist, wenn sie a) weiterhin von Nachrichtendiensten mit Informationen geliefert werden, b) die zu einem großen Teil im Ausland befindliche und vermutlich von ausländischen Militärs und Geheimdiensten geleitete Kommandostruktur weiterhin steht, c) der Nachschub gut funktioniert.
          Da ist die fortgesetzte Beteiligung der Türkei & Saudis als Minimum sicher, aber die verfügen nicht über die Spionagefähigkeiten ihrer mit Satelliten und Aufklärungsschiffen ausgerüsteten westlichen Partner.
          Dass die weiterhin Patriots in der Türkei stehen haben, ist auch mindestens ein Signal der Unterstützung.

          Und noch eine Frage:
          Wie kommen so viele hoch entwickelten chinesischen Waffensysteme an die Rebellen?
          Ist es Zufall dass die Türkei jetzt einen Milliardenrüstungsauftrag an sie vergeben?

        • jowi

          Leider wird man ja mit der Zeit zum Zyniker, je länger man sich mit Außenpolitik beschäftigt.Welcher Staat ist nicht käuflich?

          Für welchen Staat steht Moral und Humanismus an erster Stelle seiner Politik?
          Rückzug der USA? Wohl nur ein Rückzug vor einer direkten Intervention. Ich glaube, dass eine Ausweitung des direkten militärischen Engagements der USA im Moment schlicht nicht bezahlbar ist, also sucht man wirtschaftlichere Wege die Dominanz in „Middle East“ zu sichern und auszubauen.
          „Wenn du deinem Feind die Hand nicht abhacken kannst, dann schüttle sie“, ist dies nicht ein arabisches Sprichwort? Dies scheint die neue amerikanische Politik gegenüber dem Iran zu sein. Gleichzeitig, so scheint mir, wird das schmutzige Spiel, dass im damaligen Iran-Irak-Krieg besonders hässlich gespielt wurde, weiter gespielt. Man spielt Schiiten und Sunniten gegeneinander aus, nutzt deren Rivalität, um für sich selbst (westliche Perspektive) das beste heraus zu holen, also Rohstoffe zu möglichst günstigen Bedingungen und freut sich, wenn sich diese beiden muslimischen Richtungen gegenseitig aufs Blut bekämpfen und so schwächen und ausbremsen.
          Aus dieser Sicht ist auch ein Frieden in Syrien nicht weiter interessant, so lange man die für den Westen negativen Folgen, wie Flüchtlinge, einigermaßen im Griff hat. Die relativ wenigen Christen, die es im „Orient“ noch gibt, sind halt ein Kollateralschaden, den man in Kauf nimmt. Überwiegend töten sich die Muslime ja gegenseitig und der Konflikt lenkt von anderen Dingen, wie z.B. der Palästinenserfrage, wunderbar ab.

          Aus dieser zynischen Sicht ist die Frage „Was bringt Genf 2“, schwer zu beantworten, vor allem aus syrischer Sicht. Denn das Ergebnis von Genf 2 hängt davon ab, was diejenigen davon haben, die die Macht haben. Also die USA und ihre Vasallen, Russland, China, die Golfstaaten … . Alles eine Kosten-Nutzen-Abwägung, ein Verhandeln wie auf dem Basar.
          Wie ein solcher Win-Win-Deal aussehen könnte, offenbart sich mir noch nicht, vermutlich wird deshalb wohl auch erst Mal weiter gekämpft und alle Seiten stärken ihre Vertreter auf dem Schlachtfeld, um später eine möglichst günstige Verhandlungsposition zu haben.

        • Enis

          Schauen wir mal was da raus kommt, obwohl ich eigentlich weiss, dass da nix raus kommt.

          Ich zitiere in diesem Zusammenhang nur mal die neusten Aussagen Assads:
          Vor zwei Jahren hatten wir eine Position der Verteidigung. Heute sind wir auf dem Weg zum Sieg. An diejenigen, die denken wir fahren dorthin um die Macht zu überreichen; wenn sie diese wollen und das Gefühl haben diese auch (mit Gewalt) übernehmen können, dann bitteschön kommt nach Damaskus und übergreift sie.

        • Dike

          Das lässt doch hoffen. Vielleicht besinnen sich die islamischen Geistlichen auf ihre Verantwortung und tun endlich etwas gegen die verfluchten Hetzprediger.

          Tschetschenen Chef Kadyrow will „Banditen“ in Syrien den Garaus machen.

          Die Banditen und Terroristen, die sich in Syrien verschanzt haben, verdrehen die Worte unserer Glaubenslehrer. Sie sagen, nach Syrien kommen sie nach Tschetschenien. Ich träume davon, sie alle bis auf den letzten auszurotten“, sagte Kadyrow auf einen Treffen mit Religionsvertretern der Republik am Freitag.

          „Wir wissen, wie viel Unglück und Leiden die Wahhabiten dem tschetschenischen Volk gebracht haben. Sie haben die Gefühle der Gläubigen beleidigt, Menschen umgebracht: Kinder, Alte, Frauen. Wir lassen nicht zu, dass dieses Übel erneut in tschetschenischem Boden Wurzeln schlägt. Viel davon hängt von Ihnen, den Geistlichen, ab“, hieß es.
          http://de.ria.ru/security_and_military/20131130/267386108.html

  • Nicht direkt zum Thema aber wichtig:

    Als die Münchner Linke die NATO einlud
    Medico International und Adopt a Revolution
    als Handlanger der Bundesregierung:

    http://www.anarchie.de/main-76223.html

  • Beinstuhl

    Ebenfalls Off-Topic:

    Die Flugschau, die Chinesen einerseits und Japaner und Amerikaner andererseits über den disputierten Inseln abhalten, ist beachtlich. Wenn sie nicht gar so sehr voneinander abhängen, könnte man die Situation auch als bedrohlich für den Weltfrieden werten.

    Die ARD „informiert“ typisch: http://www.tagesschau.de/ausland/china1570.html

    Wird es hier dazu Beiträge geben?

  • kaumi

    In Syrien tut sich eine veritable Schlacht auf, die medial noch gar nicht verarbeitet wird:
    seit 48 Stunden finden in Al Ghouta heftige Gefechte statt. Die Söldner haben wohl dank israelscher Hilfe (Satellitenbilder und Auswertung, Taktik sowie erfolgreiches Einsetzen von Störsendern) und dank frischer humaner Power aus dem jordanischen Nachbarland unter Synchronisation der CIA eine erste Offensive gegen die erste Verteidigungslinie der syrischen Armee erfolgreich abgeschloßen. Die beabsichtigte Überwindung und Überrumpelung der zweiten Verteidigungslinie scheiterte, nachdem die syrische Armee ihren Funk neu eingestellt und die Reaktionszeit kurz gehalten hat. Nun befinden sich Einheiten der 4.Devision, im Zusammenspiel mit Einheiten der Hizbullah, im Zustand der Gegenoffensive. Der Vorstoß der Söldner soll große Verluste in ihren Reihen eingebracht haben, was aber, so die Quelle, von den ausführenden Strategen (israelisch-amerikanisches-OP-Zentrum Jordanien) so eingeplant gewesen sei. Die Taktik basierte wohl auf Opferung vieler „Bauern“, um die Flanken zum Durchbruch zu verhelfen.

    • kaumi

      http://assafir.com/Article.aspx?ArticleId=2679&EditionId=2632&ChannelId=63701#.UpogZic6rKM
      In etwas gleiche Aussage in der heutigen Ausgabe des „Assafir“. Leider noch keine englische Ausgabe dazu

      • Enis

        Achi Kaumi,

        ich habe aktuell auch ganz ähnliche Berichte.
        Es handle sich anscheinend um das Gebiet Deir Salman in Ost Ghouta.
        Meiner Quelle zufolge sind die Tage der Terroristen aber gezählt. Zionisten, Funk, Saudis hin oder her. Maher wird ihnen einige Geschenke auf dem Weg zu ihren 72-Jungfraupuppen mitgeben..

        • kaumi

          Achi Enis,

          ich mache mir auch keine Sorgen, dass dieser neuerlicher Durchbruchsversuch von Erfolg gekrönt sein könnte. Allein, es zeigt wieder und zum wiederholten Male auf, dass die Destabilisierungsversuche und -manöver der immer gleichen Fraktion im Grunde nie geendet haben. Für sie ein recht finanziell und militärisch günstiger Beitrag zur Aufrechterhaltung des Loderns der Tragödie. Ich bleibe dabei: Schieß` dem Bandar ins Knie, und vieles erledigt sich von selbst…

        • jowi

          Apropos Jungfrauen im Jenseits.
          Neulich gab es im Radio (SWR2) ein schönes Feature über
          Jenseitsvorstellungen in den verschiedenen Religionen.

          Auch bei den Zarathustriern (Zorastrier, Parsen) kommen im Jenseits bereits Jungfrauen vor, allerdings in einer eher metaphorischen Art, die mit den primitiven bärtigen Islamisten aber auch wirklich gar nichts gemein hat:

          ‚Was für ein junges Mädchen bist du,
          das schönste junge Mädchen, das ich je gesehen habe?’

          Dann antwortet ihm sein eigenes Gewissen:
          ‚O du junger Mann mit guten Gedanken, guten Worten,
          guten Werken und gutem Gewissen,
          ich bin das Gewissen deiner eigenen Person.’

          (Und die Seele fragt:)
          ‚Und wer ist derjenige, der dich begehrte
          wegen deiner Erhabenheit, Güte, Schönheit,
          deines Duftes, sieghaften Macht und Gewalt,
          um den Feind zu überwinden, wie du mir erscheinst?’

          ‚O du junger Mann mit guten Gedanken, guten Worten, guten Werken
          und gutem Gewissen, du warst es, der mich geliebt hat. “

          (Aus dem Manuskript der SWR2-Sendung).

  • habkind

    Baschar Al -Assad hat den Kriegszustand mit Saudi-Arabien verkündet.
    „Nun ist alles möglich“.
    (Al-Mayadeen)
    Auch eine Gruppe aus dem Irak hat vor einigen Wochen Saudi-Arabien
    aufgefordert, keine Terroristen mehr im Irak zu unterstützen, sonst würde diese Gruppe Angriffe auf SA durchführen.
    Der Schuss ins Knie könnte bald erfogen.

  • kaumi

    Wer noch ein Bild- und Tondokument brauchte, um die direkte Verbindung zwischen der „syrischen Opposition“ (alias NK, alias FSA) und den Zionisten zu erkennen:
    https://www.youtube.com/watch?v=GdJpDlP48tM&list=UUGZz8WF9ddf8qOIrZ-qc2JA … bitte schön!
    Mandi Safdi und der Mittelsmann Abu Adnan erörtern in Istanbul in einer Runde mit Knessetabgeordneten die syrische Frage (Tenor: „unser gemeinsamer Feind ist die Familie Assad zusammen mit deren Alliierten Hizbullah und Iran“).
    Das Beitrag lief im israelischen Fernsehen, übernommen hatte ihn LBC

  • kaumi

    In Istanbul schneit`s und in Syrien naht der Winter…

    http://www.syria-news.com/readnews.php?sy_seq=165605
    Während für die Westpresse (selbstredend) die Entführung der syrischen Bürgerrechtlerin Razan Zeituni noch “ Unklarheit über die Täter“ bedeutet, man aber gleichzeitig von der Täterschaft des syrischen Geheimdienstes ausgehen könne, gaben „Aktivistenkreise“ bekannt, dass die Schlepper aus dem Rif Dimashq in den Kreisen der „Jihadisten“ zu suchen sind.
    Jasin Al Haj Saleh, Ehemann einer der Entführten – insgesamt vier Personen – gab jedenfalls gestern zum Besten, dass die Verschleppung dieser Gruppe seitens der „Al Qaidiyin“ (Mitglieder der Al Qaida) eine Ohrfeige und blanker Hohn für die Ziele der Revolution bedeute.

    http://www.syria-news.com/readnews.php?sy_seq=165615
    Avigdor Liebermann, nach Bibi der zweite große Sympathieträger des zionistischen Kartells und Außenminister, sagte einem russischen Sender, „Israel würde sich aus der syrischen Krise komplett heraushalten, Ausnahmen stellten entarnte Aktionen dar, zur Bewaffnung der Hizbullah. Ferner gäbe es zum jetzigen Regime, aktuell, keine geeignete Alternative“!

    http://breakingnews.sy/ar/article/30641.html
    15 „Restposten“ der FSA haben sich zur „Syrischen Nationalfront“ zusammengeschloßen. Unterdessen haben sich ihre Konkurrenten von der radikalislamistischen Front Bab Al Hawa gesichert, einer der bekanntesten Grenzübergänge zwischen Syrien und der Türkei. Der war bis vor zwei Tagen noch in „FSA“ – Hand (mit türkischem Support). Nun nicht mehr…

  • Beinstuhl

    Auch in den Qalamoun-Bergen schneit es. In Jabrud gibt es Minusgrade. Vorallem die Höhlenorks außerhalb der Ortschaften dürften es schwer haben.
    Jabrud selbst könnte sich noch ein wenig ziehen. Das Nest war ein Jahr lang unter der Fuchtel der Orks und soll von ihnen nur so wimmeln. Das ist genug Zeit um eine ordentliche Verteidigung aufzubauen und Nonnen haben sie obendrein. Hisbollah sei aber hochmotiviert, immerhin seien Fahrzeuge der letzten Selbstmordanschläge in der libanesischen Heimat in Jabrud präpariert worden.

  • Nobilitatis

    Tut mir leid, „Schlepper“ sind Vermittler, die z.B. anderen illegalerweise über die Grenze helfen. Wer jemanden verschleppt, ist ein Entführer, oder „neudeutsch“ Kidnapper.