Öko-Dependancen

Greenpeace-Support - Climate DefenderDie niederländische Regierung hat inzwischen eine Bürgschaft in Höhe von 3,6 Millionen Euro für die Freilassung der „Greenpeace“-Aktivisten aus russischer Haft geleistet.

Das gibt alles in allem ein sehr interessantes Bild ab – die Bohrplattform „Priraslomnaja“ wurde von Greenpeace-Aktivisten von einem Schiff aus, das unter holländischer Flagge fuhr, angegriffen. Es schiene ja, dass es die Öko-Organisation sein müsste, welche eine solche Bürgschaft für ihre eigenen Leute übernimmt, da diese nichts weiter taten, als die Agenda von „Greenpeace“ in die Tat umzusetzen.

Stattdessen übernimmt ein Staat dafür die Verantwortung, der, wie es schien, in keinerlei Bezug zu den Aktivitäten von „Greenpeace“ steht.

Im Endeffekt haben wir die Situation, dass Holland nichts weiter ist als eine Rechts- oder Finanzabteilung der Öko-Terroristen. Ist schon klar, die niederländische Regierung begründet ihre aufrichtige und aktive Anteilnahme am Schicksal der Ökokollegen damit, dass das Schiff unter holländischer Flagge fuhr – aber so unverhohlen nach der Pfeife von „Greenpeace“ zu tanzen, ist dann doch zuviel des Guten. Wenn man sich dazu daran erinnert, dass die Holländer sich haben zu Provokationen gegen russischen Diplomaten hinreißen lassen, so stellt sich wirklich die Frage nach dem Ausmaß des Einflusses der Öko-Terroristen auf dieses europäische Land.

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Trackback von deiner Website.

  • Klaus

    eher vermute ich, dass Greenpeace nach der Pfeife von Geheimdiesten tanzt, wie auch eine ganze Reihe weiterer NGO´s.
    Nach dem beschämenden Verhalten des Westens im Terrorkrieg gegen Syrien und dem Nichterreichen seiner Ziele ist die Popularität von Putin und Russland enorm gestiegen, auch im Westen.
    Die Achse des Bösen sucht nach einem Ausweg. Den sehen sie darin Russland und Putin zu provozieren, um undurchdachte Reaktionen zu erzeugen.
    Holland ist dabei auch nur vorgeschickt.

  • Enis

    „Hängt die Grünen auf, solange es Bäume gibt“.
    Ex-Fussballaer Mehmet Scholl.

    Ich wette diese Öko-Salafisten haben schon Tausende Flugkerosin hinter sich, fahren Autos, tragen Plastiktüten, benutzen viele eloktronische Geräte usw. usw.

    Ab nach Sibirien.

    • jowi

      Die Radikalisierung in Syrien hat offenbar auch dich erreicht.
      Und dass dein Prophet ein Fußballer ist, nun ja …

      Jedem sein Niveau.

      • Enis

        @jowi

        Der erste Satz war natürlich spöttisch gemeint.. Mehmet Scholl ist wegen dem ja auch nicht ins Gefängnis gelandet. Und übrigens viele Deutsche haben ihm noch kräftig zugeklatscht! Sind das auch nivieaulose Radikale??

        Keine Angst unsere einzigen Feinde zum Vernichten ohne Erbarmen sind die Takfiris. Alles andere ist ein Menschenrecht!

        Aber der zweite Teil von meinem oberen Post ist ernst gemeint. Diese Doppelmoral geht mir einfach auf den Sack und ist nicht aufrichtig!

        WWF, Greenpeace, AI, HRW, all diese angeblichen NGO’s und sogar die UNO sind Marionetten der Amerikaner. Mag sein, dass die netten Beitragszahler wirklich aus Überzeugung handeln, aber verfolgt man die Politik ihrer Organisationen, dann fällt einem schon recht schnell auf, dass sie parteiisch und voreingenommen sind!!

        Ich als Nichtgrüner bin überzeugt, dass ich einiges grüner bin als die angeblichen Öko-Terroristen. Ich fahre Fahrrad, nehme immer ÖV, esse fast immer Öko-Produkte, werfe niemals Sachen auf die Strasse, brauche meine Geräte bis sie ausgelebt haben, usw. usw.
        Wäre doch schön wenn alle Grünen auf diesem Niveau wären!

        Ich bin einzig gegen diesen politischen Öko-Klima-Terror. Nichts ist bewiesen. Die Erwärmung, Naturkatastropehn und Klimaveränderungen hat es immer gegeben und wird immer geben. Ich hab auch schon gehört, dass einige Länder anscheinend überholzt seien. Zuviel Wald, geht das? Ich bin nicht vom Fach. Aber ich lese halt beide Seiten und nichts ist klar, ausser dass die eine Seite meint die andere betreibe absichtliche Täuschung.

        Was meinst Du dazu??

        • jowi

          Erst mal bin ich beruhigt, dass du mich weder an einem Baum aufknüpfen, noch nach Sibirien schicken willst. ;-)

          Natürlich ist die Umweltschutzbewegung ein Kind westlicher Wohlstandsgesellschaften, wenn die eigene Sicherheit und Existenz täglich durch Terroristen bedroht ist, dann ist einem die Bedrohung der Arktis ziemlich egal, das ist klar. Richtig ist auch, dass viele in der Umweltbewegung nur den Dreck vor der Tür des Nachbars aber nicht vor dem eigenen Tor sehen. Die radikalste Atomkraftgegnerin in meiner Studentenzeit hatte ihren Anti-AKW-Aufkleber auf ihr Auto geklebt und fuhr damit jeden Tag zur Uni. Damals konnten sich noch sehr viele Studenten kein Auto leisten. Diese Verlogenheit gibt es also, da gebe ich dir voll recht.
          Was aber übertrieben ist und auch ständige Wiederholung ist kein Beweis, das ist die Annahme dass die Nichtregierungsorganisationen wie Greenpeace, Amnesty International und andere alle zur Schikane anderer Staaten von den USA oder einem anderen westl. Land geschaffen wurden und von diesen ferngesteuert werden. Das halte ich für ein Gerücht! Beispielsweise hat Greenpeace in den Anfangsjahren gegen die Plutoniumfabriken in den USA demonstriert, mit Sitzblockaden etc.. Und nicht ohne Erfolg. Und es sei an die Versenkung der Rainbow-Warrier durch den franz. Geheimdienst erinnert.
          Das heißt nicht, dass solche Organisationen nicht auch gelegentlich instrumentalisiert werden, oder Agenten als Tarnung dienen.

          In den Sommerferien las ich das Buch „Inside WikiLeaks“ von Daniel Domscheit-Berg. Darin erzählt er eine amüsante Anekdote über das deutsche Goethe-Institut: Wikileaks wurden IP-Adressbereiche zugespielt, die der BND (Bundesnachrichtendienst) zum Surfen im Netz benutzte. Wikileaks konnte damit nachweisen, dass vom BND unter anderem ein Wikipedia-Eintrag über das Goethe-Institut abgewandelt worden war. Sie hatten den Eintrag „Viele dieser Institute wurden weltweit als Anlaufstelle des BND benutzt.“ ins Gegenteil umgekehrt. (Inzwischen fehlt der Hinweis ganz.)

          Fazit: Es gibt gute Gründe gegenüber den NGOs misstrauisch zu sein, aber es wäre falsch, sie komplett zu verteufeln, man würde ja auch nicht Rotes Kreuz oder Roten Halbmond verbieten, nur weil hin und wieder ausländische Geheimdienste diese Organisationen zum Einschleusen von Agenten missbrauchen.

          Deshalb brauchen wir überall, auch bei den NGOs, Transparenz und Kontrolle durch die Basis!

        • MüllerThorgau

          „Deshalb brauchen wir überall, auch bei den NGOs, Transparenz und Kontrolle durch die Basis!“…Zitat Ende

          Aber ja doch….Augsburger Puppenkiste….!

    • Brak

      Warum ausgerechnet in diese schöne idiotenarme Land?

  • Martin

    Das stinkt ganz schön. Kurz nach der Festnahme der Aktivisten gab es ja aus russischer Quelle eine Nachricht, dass die technische Ausstattung des Greenpeace Schiffes einige Merkwürdigkeiten aufwies, die eine verdeckte Aktion der Dienste nahelegen. Weiss jemand etwas näheres, oder ist da nur ein GPS-Plotter zu Propagandazwecken interpretiert worden?

  • jowi

    Ich glaube auch nicht, dass hier der Schwanz mit dem Hund wedelt, sondern umgekehrt.
    Auch die Bezeichnung der Greenpeace-Aktivisten als Öko-Terroristen geht mir viel zu weit.
    Ich muss mich als zahlendes Greenpeace-Mitglied outen und bitte um eine differenziertere Betrachtung: Erstens ist die Ausbeutung von Bodenschätzen in arktischen Gewässern aus umweltpolitischer Sicht wirklich sehr problematisch, Greenpeace demonstriert hier schon lange auch gegen amerikan. Konzerne. An das Unglück der Exxon Valdez in Alaska sei erinnert. In nahezu jedem Mitgliedsheft der letzten Ausgaben war der Abbau von Ölsanden in Kanada ein Thema.
    Natürlich überzieht Greenpeace auch des öfteren und auch die spektakulären nach Aufmerksamkeit heischenden Kletteraktionen sind oft ein wenig peinlich und fragwürdig. Daneben fand ich auch manche Aktionen gegen Fischer.
    Nun zur anderen Seite: der Rolle der Niederlanden. Dass diese – nicht zuletzt in Energiefragen – in Konkurrenz mit Russland stehen, steht außer Frage. Dass es Verbindungen, welcher Art auch immer, zwischen dem niederländischen Geheimdienst und Greenpeace gibt, auch das möchte ich nicht ausschließen. Leider werden NGOs sehr oft von Geheimdiensten als trojanische Pferde missbraucht. Dies darf man dann aber nicht Greenpeace, oder generell den NGOs anlasten, sondern den Staaten, die mal wieder vor nichts zurück schrecken.
    Fazit für mich: der Sache nachgehen, wie es zu dieser Aktion kam und welche Rolle die Niederlanden dabei spielte. Eine pauschale Verunglimpfung der gesamten Organisation erscheint mir ohne weitere Recherchen voreilig und ungerecht.

  • Brak

    Der Begriff Terrorist ist schon gerechtfertigt. Wer ist ein Terrorist? Wer andere mit Schrecken (= Terror) und Schlimmerem erpressen will, nur weil der nicht so denkt, wie der Terrorist. Was haben die grünen Spinner vom Club of Rom und Jugendliche in den 70/80-iger Jahren mit ihrem Gespinne vom Peak Oil und vom sauren Regen etc. für Schrecken eingejagt. Grüne sind Verbrecher, die ihre verengte negative und von Ängsten bestimmte Weltsicht anderen aufdrücken wollen. Leider ist in D die öffentliche Meinung vollkommen auf Seiten dieser Fantasten, aber auch nur deshalb, weil andere begriffen haben, wie man diesen Wahn vortrefflich in Geld ummünzen kann. Wir müssen den ganzen Quatsch bezahlen.

  • Jones2theBones

    Nicht Greenpeace steht unter der Kontrolle der Niederlande, sondern beide sind unter der Kontrolle des „Westens“, was & wer auch immer das sein mag. Indirekt betone ich deshalb, weil die von Greenpeace auch ab und an gutes geleistet haben. Beispielsweise Demonstrationen gegen den Raketenabwehrschild in Polen.
    Wie bei den Medien kann ich die Motivfrage dahinter nicht beantworten.
    Es reicht jedenfalls, dass die meisten Aktivisten nicht nur naiv, sondern oft auch Idioten sind, und nicht annähernd so kritisch, wie sie sich geben.
    Wer vernunftsgegabt ist, unterwirft sich keiner Strömung, sondern behält seine eigene Meinung.