Retrospektive Dschobar

Damaskus hat größtenteils keinen Strom, einige der Leute von ANNA-News sind auf Heimaturlaub. In dieser Lage wird liegengebliebenes Filmmaterial gesichtet und zusammengeschnitten (Strom kommt derweil aus Dieselgeneratoren, dank denen auch der Mobilfunk vor Ort noch läuft).

Diese heute bei ANNA-News veröffentlichen Aufnahmen sind zwar schon eine Weile alt, aber in mehrerer Hinsicht interessant. Zum einen gehört das wieder in die Kategorie „Gesichter der syrischen Armee“ und ist nach zwangsweisem Durchgucken von „Allahu akbar“-Rebellenvideos eine wahre Wohltat. Vor diesen Männern kann man nur den Hut ziehen. Zum anderen sieht man gleich mehrere Arten Panzertechnik im Einsatz, und die Aufnahmen sind vom Morgen des 21. August aus Dschobar, dem Ort, der in den frühesten Meldungen dieses Tages als angebliches Ziel eines Chemiewaffenangriffs genannt wurde (kurz darauf zu „Ost-Ghouta“ umdeklariert). Zuguterletzt ist es geradezu virtuos, wenn sich T-72 und „Akazien“ durch zugeparkte Vorstadtstraßen manövrieren, ohne auch nur einen Rückspiegel der geparkten Privatfahrzeuge zu krümmen…

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