Interna: Kommentarfunktion

Da hier gerade ein anonymer Anruf (einschließlich Rufnummerunterdrückung) einging, bei dem sich jemand darüber beschwerte, dass seine Kommentare nicht freigeschaltet werden, gibt’s mal zwischen den Dingen eine kleine Aufklärung darüber, wie das hier funktioniert:

  1. Kommentare werden zuerst durch einen Spam-Filter gejagt. Das erledigt ein Standard-Wordpress-Plugin namens „Akismet“. Es erledigt seine Arbeit ganz gut (ca. 50 Spam-Kommentare pro Tag werden rausgeschmissen), es schießt aber auch mal quer und wirft „echte“ Kommentare weg. Der Mülleimer wird aber, bevor er geleert wird, manuell nach solchen Fehlschüssen abgegrast.
  2. Es erfolgt ein weiteres Durchforsten nach bestimmten Schlüsselbegriffen. Wird einer/mehrere davon gefunden, so wird der Kommentar zurückgehalten und zur Moderation vorgelegt.
  3. Enthält ein Kommentar mehr als 2 Links (URLs), so wird er ebenfalls zurückgehalten und kann erst nach Moderation freigeschaltet werden.
  4. Die Kommentare werden nach Urheber (speziell: nach E-Mail-Adresse) dahingehend geprüft, ob es aus genau dieser Quelle schon einmal genehmigte Kommentare gegeben hat. Falls ja, erfolgt eine sofortige automatische Freischaltung des Kommentars. Falls nicht, wird er zurückgehalten und manuell geprüft. Es wird dabei nicht geprüft, ob eine E-Mail-Adresse „echt“ ist und wirklich existiert!

Daraus ist zu schließen, dass man gut und gern anonym bleiben darf, indem man Phantasieadressen für die E-Mail eingibt. Das machen auch die meisten der „etablierten“ Kommentatoren hier exakt so. Nun gibt es eben solche, die unter ein und demselben Pseudonym jedes Mal eine andere E-Mail-Adresse eingeben, weil sie einfach mit dem Schädel auf die Tastatur schlagen und Schrott wie „sgdfvshgdf@web.de“ oder „dororororooror@gmx.de“ fabrizieren. Sowas wird natürlich erst einmal (automatisch) zurückgehalten. Da ich als Betreiber dieser Webseite gezwungen bin, mit offenen Karten zu spielen (sprich: ein Impressum zu führen) – das wurde mir vor einer Weile auch anonym „empfohlen“ und dabei gedroht, ich hätte im Weigerungsfall mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen – halte ich die vorsätzliche Eingabe von offenkundigem Schrott als E-Mail-Adresse generell für unwürdig und empfinde das als Ausdruck einer Geringschätzung. Ich bin nicht begeistert, wenn solche Typen hier ihren Dampf ablassen und dann auch noch anonym anrufen. Nichtsdestotrotz wird Anonymität von mir (noch) gern zugestanden. E-Mail-Adressen werden nicht publiziert und sind niemandem zugänglich. Aber verhöhnen lasse ich mich nicht.

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