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Retrospektive Dschobar: Absetzen der Infanterie

Ziemlich starke Bilder vom massiven Sturm auf verschanzte Terrorbrigaden im Damaszener Vorort Dschobar, 21. August 2013. Die Provokation mit den chemischen Kampfstoffen passierte genau an diesem Tag und, wie es in den ersten Meldungen der „Rebellen“ hieß, auch genau in der Gegend. Zur Erinnerung hier verlinkt: das damalige Statement von ANNA-News. Die Szenen im Video hierunter sind genau die dort beschriebene Phase nach der 45-minütigen „Artillerievorbereitung“ und dem Absetzen der Sturmtruppen, also nach 8 Uhr morgens.

(Bitte ggf. deutsche Untertitel aktivieren!)

Nur für den Überblick hier noch einmal der genaue Ort der Handlung (Angriffsrichtung m.E. West -> Ost):

 

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  • ich bin stolz auf unsere syrischen Loewen, die die Heimat verteidigen und der ganzen Welt zeigen: ein geeintes, starkes und stolzes Volk laesst sich NICHT unterdruecken.

  • kaumi

    Nicht Djobar, aber Syrien:
    https://www.youtube.com/watch?v=aNZ_RHAPxso&feature=youtu.be

    Eine akkreditierte syrische Journalistin stellt einige Fragen an den ständigen UN-Vertreter Syriens Al J`aafari bezüglich Genfer Konferenz.
    Ich versuche im Folgenden die Kernpunkte, möglichst nah am Original, zu übersetzen.

    Journalistin: “ Hr. J`aafari, ich als Syrerin möchte Sie fragen, wieso sich das syrische Regime gegen Verhandlungen mit der Opposition sperrt? Warum einer Übergangsregierung nicht zugestimmt wird? Die einen werfen Fässer ab, die anderen schlachten am Boden, sie (die Regierung) hat gezeigt, dass sie seit 3 Jahren keine Mittel findet, das Sache zu beenden. Sie hat versagt. Man muss es so klar sagen, das Regime hat versagt.
    Wäre es nicht an der Zeit, in der Syrienakte eine neue Seite aufzumachen und auf dem Wege von Verhandlungen neue Pfade zu beschreiten, anstelle ihrer Dauerforderung, zuerst müsste der Terrorismus bekämpft und das Blutvergiessen beendet werden?“

    Al J`aafari: „Wer sagt Ihnen denn, dass wir gegen Verhandlungen sind? Aber Politik ist nicht Theorie, Politik ist real, da gibt es `eins, zwei, drei und vier`, in der Politik müssen konkrete Schritte nacheinander abgehandelt werden.
    Ich kann mich doch nicht mit Leuten an einen Tisch setzen, während die Verterter dieser Verhandlungspartner in meinem Land weitermorden. Ich kann sie doch nicht in Adra oder einen anderen Stadt morden lassen und mich dann parallel zu ihren an einen Tisch setzen. Das ist absurd. Und eins müssen erst noch verstehen: ich vertrete hier eine Regierung, die anderen vertreten Namen- und Staatenlose. Nennen Sie sie Rebellen, Jihadisten, Revolutionäre, wie sie wollen. Niemals kann eine Regierung, die ihr Volk und ihr Territorium verteidigt, sich auf die Ebene der Terroristen erniedrigen. Nicht nur in Syrien, nirgends auf der Welt.
    Unsere Einheiten haben einen aus Frankreich beauftragten marrokanischen Terroristen mit 300 (!), nicht mit 4 oder 10, nein mit 300 Kugeln niedergestreckt. der wollte unbedingt zu seinen Jungfrauen im Paradies. Warum schickt uns die französische Regierung, oder soll ich sagen `das französische Regime` -so wie sie es mit uns machen – aber nein, ich bin Diplomat, ich weiß, was sich gehört, warum also schickt uns also die französische Regierung solche Terroristen? Warum bürgert Großbritannien 500 britische Jihadisten aus, die bei uns kämpfen? Was ist für eine Botschaft? Mordet in Syrien oder werdet dort getötet, aber ihr dürft nicht nach GB zurück, weil Morden hier verboten ist? Dort (in Syrien) ist töten gerecht und in Europa ist es ein terroristischer Akt?
    Schicken wir als Regierung Soldaten oder Terroristen nach SA, Qatar, Frankreich oder GB? Schicken wir irgendwen mit Tötungsauftrag in diese Länder?
    Ich bitte Sie! Erweitern Sie Ihren Horizont und überblicken Sie das Ganze. Lassen Sie sich nicht von den gesungenen und geschriebenen Heldenliedern beeinflussen.“

    Diese Übersetzung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gibt aber dem überwiegend Gesagtem wieder.

    • Enis

      Achi,
      Jaafari ist einfach einzigartig!
      Ab min. 6.00 ist auch wirklich köstlich, als er ihr in Bezug zum franz./marokkanischen Terroristen sagt:
      „jihadi, jihadi, baddu hürriyet, baddu cenni, baddu mitlek hik…“

      Es gibt weiterhin gute Nachrichten aus dem Feld.
      Hunderte Familien sind in Barzeh wieder zurückgekehrt, nachdem Ruhe und Ordnung herrscht.

      http://www.youtube.com/watch?v=ri41xd4L-jc#t=103

      In Aleppo und einigen Gebieten in Damaskus Umland geht die Reinigung ungebremst weiter. Auf die links zu den jugendfreien Aufnahmen verzichte ich.

      • Ja, ich habe vorhin die Bilder aus Barzeh gesehen. Danke übrigens für den Verzicht auf die Links zu „jugendfreien“ Videos.

        • Enis

          Dafür gibts weitere Bilder von der National Defence Forces (NDF) aus Barzeh: