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Janukowitsch: Taktik vor Strategie

Stellvertretend für viele zitiere ich Dike mit folgender Meldung, in der die Passivität und Zurückhaltung der ukrainischen Regierung zu den gewaltsamen Ausschreitungen beklagt wird oder nicht nachvollzogen werden kann:

“Wird Janukowitsch nicht von den Russen beraten? Es gibt doch Armee und Polizei. Warum tun die nichts? Wovor haben die Angst?”

Ich will eine Antwort versuchen, die aber etwas ausführlicher ausfallen wird.

''Proteste'' in Daraa, März 2011

”Proteste” in Daraa, März 2011

Was in der Ukraine vor sich ging und geht, hat, wenn man sich die Ereignisse vom Gesichtspunkt der dort angewandten Technologien betrachtet, durchaus große Ähnlichkeit mit den Ereignissen des “Arabischen Frühlings”. Inwieweit die Vorgänge nun gänzlich Projektcharakter haben oder wenigstens zu weiten Teilen spontan und natürlich sind, ist eine schwierige, aber erst einmal auch nicht allzu relevante Frage. Für den Moment ist es wichtiger, dass man anhand verschiedener bekannter Modelle des “Arabischen Frühlings” Vergleiche anstellen kann, welches dieser Modelle am ehesten den Vorgängen in der Ukraine entspricht, womit man die Ereignisse in Kiew und anderswo im Lande mit einem gewissen Verständnis dafür auseinandernehmen kann, was denn jeweils an Motiven dahintersteht.

''Proteste'' in Kiew, Januar 2014

”Proteste” in Kiew, Januar 2014

Und es ist eben das “syrische Modell”, das den Ereignissen in der Ukraine am nächsten kommt – mit einer Ergänzung: die Ereignisse in der Ukraine haben sich weit dynamischer entwickelt, woraus allein schon entsprechende Korrekturen dieses Modells folgen mussten; aber insgesamt gibt es bislang fast keine merklichen Unterschiede. Zum heutigen Zeitpunkt steckt die Ukraine ungefähr im selben Stadium wie Syrien im Frühsommer 2011. Die Konfrontation zwischen den Konfliktparteien ist an einem Höhepunkt angelangt, aber bislang ist der Rubikon, nach dem das Blutvergießen einsetzt, noch nicht überschritten. Die Opposition ist genauso hilflos und hat außer dem kleinsten gemeinsamen Nenner “die Regierung muss weg” kein einziges verständlich artikuliertes Ziel. Die inzwischen aufgetauchten kriminellen Banden stehen nicht unter Kontrolle dieser Opposition, sind ihrerseits noch schwach und haben keine eigene politische Struktur, die sie gezielt und effizient einsetzen könnte. Die Staatsmacht versucht weiterhin, den Gegner durch politische Winkelzüge auszuspielen und riskiert es nicht, hart durchzugreifen und den Gegner damit schachmatt zu setzen. Syrien im Frühjahr 2011, Ukraine im Winter 2013/2014.

Man kann nur spekulieren, was in der Ukraine weiter passiert. Gibt es eine weitere Eskalation, so kommt irgendwann (bald) ein Moment, an dem die kriminellen Banden zum bewaffneten Kampf übergehen – womit die Ereignisse weiter dem syrischen Modell folgen. Wenn ein solcher Moment nicht eintritt, so wird die “Revolution” höchstwahrscheinlich wirklich absaufen; Revolutionen leben durch Bewegung, in einer sich überstürzenden Verkettung an Ereignissen. Das ist wie bei einem Motorrad – es fällt um, sobald es zu langsam wird oder zum Stehen kommt.

Es sieht derweil aber eben nicht nach einer generellen Bereitschaft der Banden aus, zum bewaffneten Kampf überzugehen. Aufrufe des “Rechten Sektor”, langsam mal zu “ernsthafteren” Aktionen überzugehen, gibt es – aber hier greift wohl auch eine ukrainische oder generell slawische Eigenart: die Dinge passieren zu schnell. Es fällt den Menschen unter psychologischem Gesichtspunkt schwer, sich in so kurzer Zeit vom reinen Tumult auf gezielten Mord und Totschlag zu verlagern. Liefe das Chaos in Kiew noch ein halbes Jahr – dann schon eher. Prognosen über eine weitere katastrophale Eskalation hätten dann Hand und Fuss; zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht.

Sieht man sich die Ereignisse also mit dem Hintergrund des “syrischen Modells” an – also von der Gewissheit, hier seien sozialpsychologische Technologien am Werk – so scheitert die “Revolution” gerade. Sie hat keine Ziele, ist nicht zur weiteren Eskalation bereit und bleibt immer noch ein Lokalereignis ohne deutlich erkennbare, nachhaltige auswärtige Unterstützung. Die Autoreifen auf dem Maidan sind auch inzwischen alle – das Feuer der Revolution erlischt.

Links Tahrir, rechts Maidan: die bequemen und lappigen Turnschuhe sind für den Winter in Kiew denkbar ungeeignet, der Rest stimmt halbwegs.

Links Tahrir, rechts Maidan: die bequemen und lappigen Turnschuhe sind für den Winter in Kiew denkbar ungeeignet, der Rest stimmt halbwegs.

Modelle sind natürlich nur Krückstöcke für die mentale Einordnung von Ereignissen; in Wahrheit ist es komplizierter. Umso mehr in der Ukraine. Will man die verschiedenen politischen Interessen, die es in der Ukraine gibt, in einem Modell anordnen, dann wird man unweigerlich scheitern, ebenso auch mit daraus abgeleiteten Prognosen und selbst mit objektiven Einschätzungen der aktuellen Lage. Politisch ist die Ukraine auch im friedlichen Grundzustand dem Chaos am nächsten.

Es kann hilfreich sein, sich einfach die Person Janukowitsch zu betrachten. Aus seiner Biografie kann man sogleich folgern, dass jemand mit einem solchen Lebensweg wohl kaum zu den Strategen zählen wird. Annahmen, dass er mit seiner Untentschlossenheit in den vergangenen Tagen in Wirklichkeit irgendwelche komplizierten geopolitschen Manöver im Hintergrund fährt, wären demnach nicht allzu stichhaltig. Im Knast lernt man, genau wie in den 1990er Jahren im postsowjetischen Raum, anderes: dass der Taktiker überlebt. Und dass Janukowitsch ein brillianter Taktiker ist, steht vollkommen außer Frage. Man braucht ihm nicht zu erklären, wie man einen Überlebenskampf gewinnt.

Sein Ziel liegt dabei auch auf der Hand – er muß unbeschadet und möglichst siegreich durch die 2015 kommenden Präsidentschaftswahlen gehen. Dadurch, dass er Julia Timoschenko kaltgestellt hat, brachte er sich selbst in eine schwierige Lage – er hat für diese Wahl keinen ernstzunehmenden Gegner mehr, keine Kontrastfigur, vor deren Hintergrund er sich profilieren und damit die Wahl gewinnen könnte. Ihm fehlt etwas, demgegenüber er das geringere Übel wäre. Über seine eigene Unpopularität ist er mit Sicherheit im Bilde. Und in dieser Hinsicht ist er in den Wochen der “Proteste” absolut richtig vorgegangen: er schuf sich Gegner, denen gegenüber er schlicht als Dichter und Denker, als genialer Lenker und als “Vater der ukrainischen Nation” erscheint.

Wiktor Fedorowitsch. Foto: Premier.gov.ru

Wiktor Fedorowitsch. Foto: Premier.gov.ru

Janukowitsch hat wie jedes beliebige ukrainische Staatsoberhaupt mit seinem Land aber noch ein weiteres, generelles Problem, das sich in der politischen Realität des Landes ein wenig wie das “n-Körper-Problem” in der Astronomie ausnimmt. In diesem Sinne ist die Ukraine wie ein Sonnensystem mit einem Massezentrum und gleich vier Objekten, deren “Geschwindigkeit” und “Koordinaten” man nicht alle gleichzeitig bestimmen kann. Die Einheit des Landes im Zentrum, gibt es vollkommen verschiedene Interessen von vier unterschiedlichen Regionen des Landes. Westukraine, Krim, Ostukraine, Zentrum. Jede Region hat ihre Spezifik und ihre eigenen Interessen. Alle Interessen auf einen Nenner zu bringen und dabei die Einheit des Landes zu gewährleisten ist schier unmöglich.

Die Präsidentschaftswahlen von 2010 gewann Janukowitsch durch die Stimmen des Ostens und des Südens. Als Präsident des gesamten Landes musste er aber alle Interessen bedienen – und das tat er, indem er die des Ostens und des Südens zurückstufte und die der Westukraine dagegen bevorzugte, womit der Einheit des Landes gedient werden sollte. Es geht nach wie vor nicht, all diese verschiedenen Richtungen unter einen Hut zu bringen; die Ukraine ist in ihrer Geschichte immer Teil etwas Größeren gewesen, und eine staatliche Unabhängigkeit bedeutet für sie das immerforte Leben an irgendwessen Tropf. Irgendwie lebt es sich so zwar, aber richtig aufstehen und eigenständig handeln ist unmöglich.

Es kann und wird im Rahmen einer “unabhängigen Ukraine” keine eindeutigen, alle zufriedenstellenden politischen Entscheidungen geben. Fordert man folglich von Janukowitsch “entschiedenes Handeln” bezüglich der Unruhen in Kiew und den regionalen Verwaltungen, so versteht man einfach die Eigenarten dieses Staates nicht. Den man eigentlich als “Staatsgebilde” bezeichnen müsste, als Proto-Staat. Die Ukraine hat nach wie vor keine vollwertige, eigene Staatlichkeit, keine zweifellos eigenen Traditionen und Geschichte, ganz egal, wie die ganzen neueren Haus- und Hofhistoriker sich öffentlich über Entdeckungen angeblicher “antiker ukrainischer Volkskunst” begeistern mögen. Fakt ist, dass “uralte ukrainische Traditionen” nach wie vor erfunden und gewaltsam eingepflanzt werden, um damit Identität zu schaffen. Es ist trotzdem nicht abzusehen, ob es jemals zur Findung einer solchen genuinen Staatlichkeit und Identität kommt, aber aus diesem Grunde steht für Janukowitsch im Moment die Wahl: entweder gewaltsames Handeln oder die Einheit des Landes. Er hat sich offenbar entschieden.

Sergej Kaiser schrieb über die Oppositionellen: “…niemand von Ihnen ist so schlimm wie Janukowitch.” (sic)

Oppositionelle Müllberge, ul. Gruschewskogo, Kiew. Foto: Ilya Varlamov

Oppositionelle Müllberge, ul. Gruschewskogo, Kiew. Foto: Ilya Varlamov

Jetzt aber schon. Denn was die Taktik angeht, so hat Janukowitsch seine oppositionellen Gegenspieler erfolgreich und öffentlich in den von ihnen selbst fabrizierten Dreck gezogen, ohne, dass es dabei seines Eingreifens bedurfte. Als Gegner sind sie ihm nicht wirklich gefährlich, und bei den kommenden Wahlen wird nun jedermann vor Augen haben, dass sie nichts anderes sind als Bastarde und Dreckspatzen. Er bleibt deutlich erkennbar das geringere Übel, die Einheit des Landes ist gewahrt. Dass dafür der Berkut, die Straßen von Kiew und die Menschen, die hier und in den regionalen Verwaltungen von den Banditen “auf die Fresse” bekamen, bezahlen müssen, ist eben so – in der Politik gibt es keine Gerechtigkeit.

 

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Trackback von deiner Website.

  • der alte Umpitz

    Das ist die beste Einordnung der “Ereignisse” in der Ukraine die bisher fand. Und ich bin sicher, dass Putin genau die gleiche Sicht auf die Dinge (incl. Janukowitsch) hat. Dass er die Kredite vorerst auf Eis legte ist daher überhaupt keine Überraschung mehr, wenn man sich Deiner Sichtweise ansschliesst. Dann bekommen sie sofort einen Sinn.

  • Dass der Putsch in der Ukraine, von EU und Deutschland orchestriert, stark dem Plot gegen Syrien anlehnt, war mir auch sofort angefallen als ich McCain, Westerwelle und Ko. in Kiew herumtrampeln sah.

  • sh4n

    Ok. Sagen wir mal, die Einheit kann gewahrt werden. Aber für wie lange? Du schreibst ja selber, dass die vier regionalen Blöcke der Ukraine nicht unter einen Hut zu bekommen sind. Langfristig muss es eine “Bereinigung” des staatlichen Systems kommen. Sonst ist der nächste Konflikt nur eine Frage der Zeit.
    Vielleicht wäre eine Verlagerung von Entscheidungsgewalt in die Provinzen, eine Dezentralisierung, bei gleichzeitiger ökonomischer und außenpolitischer Integration in einen Block (EU/Eurasische Union) eine Lösung.

    • Bis zu den Wahlen 2015 reicht es ja erst einmal. Wird sich Janukowitsch sagen…

  • Nobilitatis

    Eine Integration in irgendeinen ökonomischen/ politischen Block zu fordern ist kurzsichtig. Die Ukraine muss die Wirtschaft auf die Beine stellen. Erst dann ist eine Integration sinnvoll, und zwar egal ob nach Westen oder Osten. Am besten wäre eine gleichzeitige Integration der Märkte von EU und Rußland zum gegenseitigen (!) Vorteil.

    • Das ist ja die Idee der Eurasischen Union. In gewisser Weise führt Putin hier Gorbatschows Idee vom “gemeinsamen Europäischen Haus” weiter. Zu Zeiten Gorbatschows gehörten die asiatischen Länder (Kasachstan usw. ) alle noch zur Sowjetunionr. Gorbatschow damals und heute Putin geht es darum, den Kalten Krieg zu überwinden. Leider wollen die westlichen Länder das nicht. Sie wollen die Grenze zwischen den Blöcken immer weiter nach Osten verschieben.

    • jowi

      Kooperation von Ost und West statt Konfrontation wäre nicht nur für die Ukraine gut, die momentane Ostpolitik verstößt auch gegen fundamentale Interessen Deutschlands, sie wird Deutschland von den USA aufgezwungen.

      Es geht doch um die wirtschaftliche Erdrosselung Russlands, welches unter Putin 2013 zu selbstbewusst Außenpolitik betrieben hat und den Interessen des Westens in die Wege kam.
      Diese Taktik hat schon Ende der 80er Jahre funktioniert und nun – nachdem Phoenix wieder aus der Asche gestiegen ist – wiederholt man das Ganze.
      Dazu könnte auch passen, dass Deutschland 2013 bei der Stromerzeugung den Anteil vom vergleichsweise sauberen Erdgas von 12,1% auf 10,5% gesenkt hat, welches auch noch den Vorteil hat, dass die Kraftwerke sehr flexibel und schnell hochgefahren werden können und damit eigentlich die ideale Ergänzung zu Wind und Sonne wäre, während der Anteil der schmutzigen heimischen Braunkohle leicht von 25,5% auf 25,8% gesteigert wurde.

      Die Grundlage für die korrupte Oligarchenwirtschaft in der ehemaligen Sowjetunion legten die USA und ihre Helfer ja selbst, als sie die staatlichen Betriebe “quick and dirty” privatisiert haben, nachhaltige Prosperität gehörte ja auch nicht zu den Zielen der Kaltenkrieg-Sieger. Der Kommunismus sollte möglichst schnell und nachhaltig zerstört werden.
      Selbst wenn die Ukraine von heute auf morgen die Korruption besiegen würde, woher sollten die die Kredite kommen, um eine wettbewerbsfähige Industrie aufzubauen? Wie soll so schnell der Rückstand aufgeholt werden?
      Die Ukraine bekommt momentan nur noch politische Kredite, also Kredite gegen politische Gegenleistungen.
      Was mich am meisten wütend macht, ist, dass die EU so skrupellos Hoffnungen weckt, die sie nie und nimmer erfüllen kann.
      Rumänien ist hier das Vorlage – wie übrigens schon bei der Revolution, das Schema gibt es schon viel länger als Syrien, siehe die hervorragende Arte-Doku: die gut gebildeten Ukrainer gehen nach Deutschland, GB, Niederlande, etc., gegen den Zuzug der verarmten ungebildeten Massen wird man sich mit Händen und Füßen wehren und das fruchtbare Land wird von mitteleuropäischen Landwirten gepachtet oder gekauft. Die EU-Peripherie blutet aus, wird zum Hinterland, die Gewinner sind die mitteleuropäischen Staaten, vor allem Deutschland.

  • knechtrechtruppig

    Die Lösung des Konflikts liegt in der ökonomischen Perspektive der Ukraine.
    Die Lösung auf die es hinausläuft ist eine Sonderwitschaftszone.
    Kaliningrad ist was das angeht ein Beispiel wie Russland funktionierende Strukturen geschaffen hat.
    Freier Handel hat noch immer zu mehr Wohlstand geführt.
    Und wirtschaftlich abgesicherte Menschen sind zufriedene Menschen.
    China ist was das angeht auch so ein Beispiel.
    Die Sonderhandelszonen sind defakto eigenständige Verwaltungsgebiete.
    Das Problem dort als auch in der Ukraine sind die Flächenprovinzen wo nicht so viel geht wie in den wirtschaftlichen Ballungsräumen.
    Das die Ukraine Potential hat steht außer Frage.
    Wenn nicht dann würde die EU nicht derart fieberhaft versuchen sich dort einzuklinken.
    Das russische Intresse geht allerdings und das völlig berechtigt weit über das wirtschaftliche hinaus.
    Die Ukraine war die Wiege der russischen Nation.
    Die Rus hatte über sehr lange Zeit seinen Mittelpunkt im Zentrum der Ukraine…Kiewer Rus.
    Kiew war Hauptstadt bevor das Fürstentum in Moscow auch nur Ansatzweise die Bedeutung hatte wie derzeit.
    Ich gehe da auch nicht auf Zarenresidenzen in der Sommerfrische wie Sankt Petersburg ein.
    Das ist und bleibt russiches Kernland.
    Der Versuch der EU im Auftrag des Atlantischen Bündnisses das zu ändern kann nur Scheitern und zu Ereignissen führen welche Europa als weit in die dunkle Vergangenheit gedrängt erachtete.
    Aber nein Profitgier und Intolleranz waren immer noch die besten Auslöser für ausweglose Situationen.
    Ich will da nicht weiter drauf eingehen das ist ausreichend bekannt.
    Die Schablone passt 1:1 auf die alten Muster.
    Auf Kommunismus folgt Faschismus.
    Und was die EU anbelangt lässt sich schwer einschätzen in welchem Stadion dieses künstliche Gebilde sich derzeit befindet.
    Ich tendiere dazu die EU als EUDSSR auf dem fatalen Weg des absoluten Machtzentralissmus zu sehen.
    Dann immer auf Russland zu weisen und mit der Demokratie als Keule zu schwingen ist lächerlich wenn es mit derartigen Methoden wie jetzt in der Ukraine geschieht.
    Selbst besser machen kann oder will es die EU derzeit nicht.
    Ganz abgesehen von den finanziellen Möglichkeiten.
    Dieses “demokratische” Wintermärchen kann die EU alles kosten was noch übrig ist von dem was sie anzubieten hat.

    Der arabische Frühling 2.0 wird durch Wiederholung der orangenen Revolte in der Ukraine als Lückenfüllendes “warten auf Sotschie” nicht automatisch zu einem Wintermärchen in Kiew.

    Das was im anglo/amerikanischen Vorgarten sprich im arabischen Raum nicht funktioniert läuft direkt vor der Tür eines erstarkenden Russlands mit Sicherheit aus dem Ruder.

    Und das gewollt so scheint mir.

    Nicht nur die Ukraine hat ein Probem…oder besser gesagt gleich zwei…nein der atlantische Partner der EU hat eines und fataler Weise hat er es der westlichen Welt auf”s Auge gedrückt.

    Da Amerika laut eigener Lesart die westliche Welt “ist” und einzig verbliebene Supermacht der Welt …*lol*

    Wer”s glauben mag, bitte aber das Haltbarkeitsdatum ist abgelaufen und die Bankster suchen sich gerade eine neue Basis um die Profite der Zukunft zu sichern.
    Und da läuft die Planung ohne die anglo/amerikanische ausgepresse Machtstruktur.
    Gerade wird wie bei einer Zitrone der letzte Saft ausgepresst und es bleibt nurmehr eine “harte Schale” über welche durchaus ehrhaft noch Restverbindlichkeiten abhalten(militärisch??abwehren??) muss.

    Game over.

    • Nobilitatis

      Vielen Dank auch an Rußland für die “funktionierenden Strukturen” im alten Königsberg. Kant wäre begeistert.

      • Jones2theBones

        Tja, hätt man vor den Überfällen halt nachdenken müssen.

        • Nobilitatis

          Kollektivschuld?

        • Jones2theBones

          Nein, keine Schuld, sondern Politik.

          Das Problem mit den Grenzen haben nicht nur die Deutschen, sondern viele, und gerade auch Deutschland hat nicht nur verloren, sondern auch sehr gerne zugelangt.
          Die Dänen wollen auch gerne wieder das Land wieder, das schon seit den Zeiten Karls des Großen anerkanntes dänisches Gebiet war, der Schleswig von Holstein trennende Grenzfluss Eider mit dem Grenzwall Danevirke, und so wie das deutsche Reich 1917 nach mehreren Schweinetricks bei Brest-Litowsk einkassiert hat, braucht man sich über die Konsequenzen nicht wundern.
          Zumal Bismarck selbst auch noch vor einem Krieg mit den Russen gewarnt und die Konsequenzen richtig vorausgesehen hat.

        • Jones2theBones

          Und davon abgesehen…
          Das Sovietregime ist vom deutschen Reich installiert worden, und du beklagst dich darüber, dass außer dem gesamten Zarenreich ein paar Quadratkilometer von euch ebenfalls zugrunde gerichtet worden ist?

        • Nobilitatis

          Jetzt wissen wir ja zumindest, dass es ein “euch” gibt, in dem Sie nicht enthalten sind.
          Das “zugrunde richten” hat Sowjetrußland und das Zarenreich in der Geschichte auch häufiger alleine hinbekommen. Und ich finde es generell daneben, dass eine komplette Bevölkerung ermordet und vertrieben wird, um einen eisfreien Hafen zu bekommen, oder eine ehemalige Führung zu bestrafen. Das hat eine völlig andere Qualität als sonstige kriegerische Gebietszuwächse. Rußlands Eroberungen und Überfälle könnten gleichermaßen durch die Zerstörungen des 2. Weltkrieg “bestraft” worden sein?
          Und das Sowjetregime wurde keineswegs vom Deutschen Reich installiert. Lediglich unterstützt. Die Oktoberrevolution ist ein russisches Geschichtsereignis.

        • Onkel Einarr

          Ich gebe Dir recht!
          Die behauptung von J2tB zeigt den Mangel am dialektischen Verständniss der geschichtlichen Ereignisse..

        • BronfMan

          Streit um Grenzen von gestern ist ja ein gaaanz alter Bart…
          Paßt der noch in die Zeit?

          Heute geht’s um alle Grenzen, und die sind überall offen, Freunde.
          Auch Russland wird gerade zum Multikulti-Ethnoerlebnis-Park :
          http://de.ria.ru/society/20140129/267732941.html

          Fragt euch mal lieber, wieso.

        • Tunguska

          Dann guck dich mal in Moskau um…
          Vielvölkerstaat ist immer ein Zweischneidiges Schwert….

        • Nobilitatis

          Niemand ist eine Insel. Die Zeit der national abgekapselten Staaten ist vorbei. Also geht es nur noch darum, wie man damit umgeht.
          Für die Ukraine scheint das auch ein Problem zu sein: Minderheitenrechte. Wieso ist Russisch nicht zweite Amtssprache? In anderen Ländern geht das auch.

        • BronfMann

          Hallo Nobilitatis.
          Verstehe nicht ganz. Die Zeit der national abgekapselten Staaten ist vorbei, oder ist die Zeit der verschiedenen Völker vorbei. Was meinst du?

          Ich finde ja auch, das Argument hinkt. Sehen wir in die Geschichte zurück, dann war England oder meinetwegen Frankreich, Deutschland nie “angekapselt”. Die Herrscherhäuser haben untereiander geheiratet, und Wanderbewegungen gab’s damals auch, Hugenotten kamen z.Bsp. nach Deutschland. Trotzdem gab es immer Franzosen, Engländer, Deutsche, Spanier… Will ja nicht reizen, klingt für mich aber irgendwie so als wenn in Europa bald alle Afrikaner und Asiaten werden. Wer will das?

        • BronfMann

          Ok., Rußland ist ein Vielvölkerstaat…
          Das erklärt aber nicht die Masseneinwanderung von Kasachen, Kirgisen… und illegal mal gar nicht. Ich meine, das machen wir doch auch nicht, oder. Wenn wir verreisen oder uns im Ausland niederlassen wollen, haben wir unseren Paß dabei, stimmt’s?
          Auch daß in russischen Großstädten Ghettos entstehen wo “Banden” regieren (siehe meinen Link) und Polizei guckt zu… ist normal?

        • Jones2theBones

          @BronfMann: Na erstens sieht die Polizei nicht nur zu, sondern wer ein asiatisches Aussehen hat, dem wird regelmäßig in den Pass geschaut.
          Zweitens, von einigen geht bestimmt Kriminalität aus und das Problem mit dem Islamismus wird durch einige der Einwanderer noch verschärft.
          Und wenn sie sich auf Dauer niederlassen, kommt es in der Jugend ganz natürlich zu einer Identitätskrise und Bandenbildung, ABER:
          Die meisten Arbeiter tun die Arbeit ausführen, für die die Russen mittlerweile zu faul und zu stolz sind. Geht mal am Kreml durch den Alexandrowski Sad (= Alexandergarten) spazieren, und schaut euch an wie viele der dortigen Bauarbeiter Asiaten sind…
          Wie so oft wird wegen einiger schwarzer Schafe gleich die ganze Herde abgeschrieben. Der Rassismus ist des russischen Volkes unwürdig.
          Zumal noch dazu kommt, dass Zentralasien für Russland von enormer Wichtigkeit ist, und enge wirtschaftliche und persönliche Bindungen für Russland vorteilhaft sind.
          Und drittens soll man mal schauen, wie viele Russen/Russischsprachler (6 mio!) es in Deutschland gibt.
          Und nicht alle hinterlassen einen positiven Eindruck.

          @Nob:
          “Jetzt wissen wir ja zumindest, dass es ein “euch” gibt, in dem Sie nicht enthalten sind.”
          Ich habe mich nie als Deutschen bezeichnet.
          Zwei Nationalitäten genügen vollauf. Nichtsdestotrotz lehne ich nichts deutsches ab und billige, anders als sie mit ihrer Russophobie, jedem Land seinen Patriotismus zu.
          Da muss man auch nicht einer Meinung sein.
          Man tut der Heimat jedoch keinen Gefallen, wenn man ihre Verfehlungen leugnet.

          “Das “zugrunde richten” hat Sowjetrußland und das Zarenreich in der Geschichte auch häufiger alleine hinbekommen. Und ich finde es generell daneben, dass eine komplette Bevölkerung ermordet und vertrieben wird, um einen eisfreien Hafen zu bekommen, oder eine ehemalige Führung zu bestrafen. Das hat eine völlig andere Qualität als sonstige kriegerische Gebietszuwächse. Rußlands Eroberungen und Überfälle könnten gleichermaßen durch die Zerstörungen des 2. Weltkrieg “bestraft” worden sein?
          Und das Sowjetregime wurde keineswegs vom Deutschen Reich installiert. Lediglich unterstützt. Die Oktoberrevolution ist ein russisches Geschichtsereignis.”

          Fakt ist, dass die Bolschewiken allerhöchstens den Rückhalt von 25% der Bevölkerung hatten, dass Lenin schon allein der Geographie wegen kaum aus der Schweiz hätte nach Russland gelangen können, hätte er nicht die Ermutigungen, die Finanzierung und den plombierten Eisenwagen von der OHL bekommen. Der Oktoberputsch, denn dem ist diese Katastrophe vom Ablauf her näher, wäre ohne nicht zu machen gewesen.
          Was danach folgt, habe ich entgegen Ihrer Wahrnehmung nicht rechtfertigt. Aber wie Goethe so schön schrieb:
          “Denn als Geister
          Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
          Erst hervor der alte Meister.
          [...]
          Die ich rief, die Geister,
          Werd ich nun nicht los.”

          (in umgekehrter Reihenfolge)

          Ihre Rede einer “Bestrafung” Russlands 1941 wegen früherer Eroberungen liest sich lächerlich, denn vor 1945 hat Russland nie Reichsgebiet annektiert, und ist aufgrund der Tragweite der Apologetik beeindruckend.

          Umgekehrt hätte es Preußen ohne Russland nicht zum Kaiserreich schaffen können.
          Wie wärs mit dem Wunder von Brandenburg 1762, als die Russen nicht erst mit der Thronbesteigung Peters des III., sondern auch schon unter Elisabeth mit den harten Österreichischen Forderungen nicht zufrieden waren und sich aus dem Krieg zurückzuziehen begannen, oder mit dem vierten Koalitionskrieg, wo russische Soldaten seit der Schlacht von Jena und Auerstedt praktisch alleine kämpften?

        • Nobilitatis

          Das mit der Russophobie ist ein Witz, oder?
          Und das mit der “Bestrafung” Rußlands ist, ziemlich offensichtlich, eine Replik, die die Absurdität des Arguments aufzeigt.
          Ich erspare mir mal die Aufzählung von Rußlands Eroberungen, auch die unmittelbar vor 1941. Das können Sie in Geschichtsbüchern nachlesen. Man muss sich nicht nur auf Reichsgebiet beschränken, wenn man eine Karma-ähnliche Bestrafung propagiert.
          Ich bin Sachse, auf die russische Unterstützung Preußens hätte ich gut verzichten können. Vom Standpunkt der Nationalbewegung war Preußens Kaiserreich verzichtbar. Eine großdeutsche Lösung wäre vielleicht besser gewesen. Aber ich bin nicht für alternative Geschichtsverläufe zuständig.
          Ich lehne dumpfe Nationalismen ab. Egal von welcher Seite. Und die Geschichte hat uns zwar geformt, gibt aber nicht vor, was wir heute tun müssen. Wir haben keine Verantwortung für Verbrechen der Geschichte, aber wir müssen heute verantwortlich handeln.

      • knechtrechtruppig

        So zu denken ist recht einseitig.
        Ihr gutes Recht nur liegen sie dabei absolut daneben, denn Ich bin ein absoluter Fan von Geschichte und den dazu gehörenden Fakten.
        Was meine Anspielung auf Königsberg betrifft so geht es mir dabei um die Perspektive die aus einer Ausgangslage XY erreicht werden kann.
        Und die war nach den WK2 nicht gerade prickelnd.
        Sie halten meine Anspielung auf den Status Quo in Kaliningrad “Königsberg” für eine Wertung der Lage dort.
        Sie sind offensichtlich der Meinung ich befürworte das. Ich habe das nicht gewertet sondern lediglich die Faktenlage als Beispiel herangezogen um die Möglichkeiten der Ukraine zu verdeutlichen.
        Was bringt es ständig in der Vergangenheit zu schwelgen wenn dabei die Zukunft nicht gestaltet wird, sondern die selben Fehler wieder gemacht werden.
        Jeder holt seine “Leichen” aus dem Keller der Geschichte und haut sie dem jeweilig “Schuldigen” um die Ohren.
        Toll.
        Kann man machen.
        Aber dann doch bitte nicht immer nur auf Europa und dabei der Konflikt Deutschland/Russland beschränkt.
        Wie schon in meinem ersten Beitrag zu Lage der Ukraine gesagt sehe ich da durchaus Potenzial um auch mal anders an die Sache ranzugehen.
        Unsere Freunde jenseits des Atlantik und auch die Jungs auf ihrer Insel vor dem Europäischen Festland arbeiten härter an der destabilisierung Europas als Russland es jeh tat.
        Auch hatten die anglo/amerikanischen Freunde seit jeher genügend Finanzmittel welche immer nur Versprechen auf Profit waren.
        Das hat Fiat oder Giralgeld wie der Petrodollar so an sich.
        Aber eben keine Deckung die über den Verprochenen Zins samt Zinses”Zins hinausgeht.
        Deckung im Sinne von Gegenwert …Fehlanzeige.
        Deckung war die Umdrehungszahl der Druckerpressen.
        Schulden waren es die den Profit sicherten.
        Das geht aber unaufhaltsam dem Ende entgegen.

        Desshalb meine Frage an Sie…sind Sie ein Mensch der die Zusammenhänge nicht bemerken will und in der Vergangenheit Fehler immer nur bei anderen suchend genau dazu herhalten muss das die selben Fehler Europa wieder in Schutt und Asche legen.

        Genau mit diesen Menschen wird derzeit in der Ukraine “demokratisch” eine gewälte Regierung zu Fall gebracht…oder auch nicht.
        Die friedlichen Menschen werden wie auch wie zum arabischen Frühling verheizt.
        Nicht das ich was gegen konservative Gesinnung hätte.
        Weit gefehlt, mich kotzen jedoch diese linken Spinner an die mit ihrer faschistoiden Ideologie der Kommie-Sozialistische Ableger der Faschisten sind.
        Noch etwas nationale statt internationale…Gesinnung, etwas braune Farbe um sich von den roten zu Unterscheiden und fertig ist die braune Fraktion die “sechste Kollonne” das Destablisations-Kommando des Geldsystems.
        Was soll daran bitte neu und was demokratisch sein.
        Die Weimarer Republik dürfte die Vorlage für genau diese Art der neu “Demokratisierung” eines Systems sein.
        Der dem System dann folgende wurde nun wiederum völlig demokratisch durch Wahlen und die Dummheit der Menschen an die Macht gebracht.
        Merken sie was …Geschichte.

        Das wird diesmal aber nicht funktionieren und das wissen unsere anglo/amerikanischen Freunde und Stadthalter der Nato nur zu gut.

        Nach Ende des “kalten Krieges” Konflikts der Systeme zogen sich die Russen aus den Einflusspgebieten zurück….die andere Seite versprach viel…und dehnte seine Bereiche der Einflussnahme auf genau diese Gebiete aus.
        Ok werden sie jetzt sagen der “Gewinner” bestimmt die Spielregel.
        Genau das passiert doch jetzt wieder.
        Eben nur von genau der anderen Seite.
        Das unsere Verbündeten keine Freunde mehr sind zeigt auch die Tatsache das auf deutschen Boden immer noch mindestens 16 Atomsprengköpfe und diese wenn auch extrem veraltet dennoch einsatzfähig und voll funktionsfähig in der Pfalz gelagert werden.

        Nun ist die Pfalz mit ihrer direkt an das ehemalige Einflussgebiet der ex Warschauer Packt Staaten wie Polen oder Slowakei, Rumänien bekannt dafür das Aufmarschgebiet zur Verteidigung Deutschland gegen die roten Horden zu sein….Nein…denke ich doch wohl auch.
        Polen, Slowakei, Rumänien alles Nato Gebiet.
        Und jetzt.

        Die” frei fallenden(ungelenkten) A-Bomben vom Typ Stadtaufheller haben schon in Hiroschima und Nagasaky die Menschlichkeit der Amerikaner spüren lassen…sind allenfalls dafür geeignet deutsches Kerngebiet im westlichen Teil Deutschlands auf Linie zu halten.

        Wenn diese Freunde uns verlassen dann stehe ich mit Winkeelementen(Union Flag oder Stars & Stribs) am Wegesrand und winke zum Abschied.
        Ich weiß nicht was sie als dem alten Deutschland nachtrauernder Mensch dann gerade machen werden.
        Aber ich habe so die Befürchtung das wir uns nie auf einer Wellenlänge befinden können und ich denke das ist auch “gut” so.

        Wenn sie so sehr der alten deutschen Größe nachhängen dann sind diese Partner mit Sicherheit die falschen Ansprechpartner für ihre Wünsche.

      • knechtrechtruppig

        Ihr gutes Recht nur liegen sie dabei absolut daneben, denn Ich bin ein absoluter Fan von Geschichte und den dazu gehörenden Fakten.
        Was meine Anspielung auf Königsberg betrifft so geht es mir dabei um die Perspektive die aus einer Ausgangslage XY erreicht werden kann.
        Und die war nach den WK2 nicht gerade prickelnd.
        Sie halten meine Anspielung auf den Status Quo in Kaliningrad “Königsberg” für eine Wertung der Lage dort.
        Sie sind offensichtlich der Meinung ich befürworte das. Ich habe das nicht gewertet sondern lediglich die Faktenlage als Beispiel herangezogen um die Möglichkeiten der Ukraine zu verdeutlichen.
        Was bringt es ständig in der Vergangenheit zu schwelgen wenn dabei die Zukunft nicht gestaltet wird, sondern die selben Fehler wieder gemacht werden.
        Jeder holt seine “Leichen” aus dem Keller der Geschichte und haut sie dem jeweilig “Schuldigen” um die Ohren.
        Toll.
        Kann man machen.
        Aber dann doch bitte nicht immer nur auf Europa und dabei der Konflikt Deutschland/Russland beschränkt.
        Wie schon in meinem ersten Beitrag zu Lage der Ukraine gesagt sehe ich da durchaus Potenzial um auch mal anders an die Sache ranzugehen.
        Unsere Freunde jenseits des Atlantik und auch die Jungs auf ihrer Insel vor dem Europäischen Festland arbeiten härter an der destabilisierung Europas als Russland es jeh tat.
        Auch hatten die anglo/amerikanischen Freunde seit jeher genügend Finanzmittel welche immer nur Versprechen auf Profit waren.
        Das hat Fiat oder Giralgeld wie der Petrodollar so an sich.
        Aber eben keine Deckung die über den Verprochenen Zins samt Zinses”Zins hinausgeht.
        Deckung im Sinne von Gegenwert …Fehlanzeige.
        Deckung war die Umdrehungszahl der Druckerpressen.
        Schulden waren es die den Profit sicherten.
        Das geht aber unaufhaltsam dem Ende entgegen.

        Desshalb meine Frage an Sie…sind Sie ein Mensch der die Zusammenhänge nicht bemerken will und in der Vergangenheit Fehler immer nur bei anderen suchend genau dazu herhalten muss das die selben Fehler Europa wieder in Schutt und Asche legen.

        Genau mit diesen Menschen wird derzeit in der Ukraine “demokratisch” eine gewälte Regierung zu Fall gebracht…oder auch nicht.
        Die friedlichen Menschen werden wie auch wie zum arabischen Frühling verheizt.
        Nicht das ich was gegen konservative Gesinnung hätte.
        Weit gefehlt, mich kotzen jedoch diese linken Spinner an die mit ihrer faschistoiden Ideologie der Kommie-Sozialistische Ableger der Faschisten sind.
        Noch etwas nationale statt internationale…Gesinnung, etwas braune Farbe um sich von den roten zu Unterscheiden und fertig ist die braune Fraktion die “sechste Kollonne” das Destablisations-Kommando des Geldsystems.
        Was soll daran bitte neu und was demokratisch sein.
        Die Weimarer Republik dürfte die Vorlage für genau diese Art der neu “Demokratisierung” eines Systems sein.
        Der dem System dann folgende wurde nun wiederum völlig demokratisch durch Wahlen und die Dummheit der Menschen an die Macht gebracht.
        Merken sie was …Geschichte.

        Das wird diesmal aber nicht funktionieren und das wissen unsere anglo/amerikanischen Freunde und Stadthalter der Nato nur zu gut.

        Nach Ende des “kalten Krieges” Konflikts der Systeme zogen sich die Russen aus den Einflusspgebieten zurück….die andere Seite versprach viel…und dehnte seine Bereiche der Einflussnahme auf genau diese Gebiete aus.
        Ok werden sie jetzt sagen der “Gewinner” bestimmt die Spielregel.
        Genau das passiert doch jetzt wieder.
        Eben nur von genau der anderen Seite.
        Das unsere Verbündeten keine Freunde mehr sind zeigt auch die Tatsache das auf deutschen Boden immer noch mindestens 16 Atomsprengköpfe und diese wenn auch extrem veraltet dennoch einsatzfähig und voll funktionsfähig in der Pfalz gelagert werden.

        Nun ist die Pfalz mit ihrer direkt an das ehemalige Einflussgebiet der ex Warschauer Packt Staaten wie Polen oder Slowakei, Rumänien bekannt dafür das Aufmarschgebiet zur Verteidigung Deutschland gegen die roten Horden zu sein….Nein…denke ich doch wohl auch.
        Polen, Slowakei, Rumänien alles Nato Gebiet.
        Und jetzt.

        Die” frei fallenden(ungelenkten) A-Bomben vom Typ Stadtaufheller haben schon in Hiroschima und Nagasaky die Menschlichkeit der Amerikaner spüren lassen…sind allenfalls dafür geeignet deutsches Kerngebiet im westlichen Teil Deutschlands auf Linie zu halten.

        Wenn diese Freunde uns verlassen dann stehe ich mit Winkeelementen(Union Flag oder Stars & Stribs) am Wegesrand und winke zum Abschied.
        Ich weiß nicht was sie als dem alten Deutschland nachtrauernder Mensch dann gerade machen werden.
        Aber ich habe so die Befürchtung das wir uns nie auf einer Wellenlänge befinden können und ich denke das ist auch “gut” so.

        Wenn sie so sehr der alten deutschen Größe nachhängen dann sind diese Partner mit Sicherheit die falschen Ansprechpartner für ihre Wünsche.

        • Nobilitatis

          “Wenn sie so sehr der alten deutschen Größe nachhängen ” – kann es sein, dass Sie da etwas falsch verstanden haben?

        • knechtrechtruppig

          Kann sein.
          Dann jedoch basierend darauf das sie ….Zitat:” Vielen Dank auch an Rußland für die “funktionierenden Strukturen” im alten Königsberg. Kant wäre begeistert.” doch recht eindeutig Bezug auf diese Zusammenhänge nehmen.
          Die Beiträge hier dachte ich zeigen die Meinung eines jeden einzelnen jedoch mindestens mit Bezug zur derzeitigen Situation in der Ukraine.
          Meine Meinung dazu hatte ich gesagt, sie die ihre.
          Alles bestens.
          Jedoch zielt ihre Kritik für mich am Thema vorbei.
          Wenn für sie die Lage in “Königsberg” als nicht Vorteilhaft angesehen wird ok.
          Dann ist bitte was genau ihr Lösungsansatz.?
          Und im besonderen mit Bezug auf die Lage in der Ukraine.
          Nichts liegt mir ferner als eine Wertung abzugeben..weder über die Situation noch über andere Menschen.
          Das schließt sie absolut mit ein.
          Jedem seine freie Meinung.
          Und genau das sollte auch in der politischen Kultur für alle Länder gleichermaßen gelten.
          Und leider stelle ich für mich fest ist das nicht so.
          Vorurteile und Mißtrauen sind noch immer die besten Hilfsmittel “böser” Absichten.
          Und was das angeht sieht es heute dunkler denn jeh aus.

        • Nobilitatis

          Wenn ich die gleichen Kriterien anwende, wie Sie, dann führt das zu dem Schluss, dass Sie für die Ukraine vorschlagen, alle Bewohner der Regionen, die mit der Regierung Janukowitsch gegenwärtig mehrheitlich nicht einverstanden sind, teils zu ermorden und teils auszusiedeln.
          Ich glaube nicht, dass Sie das bezweckten, aber ich wollte Sie darauf aufmerksam machen.
          Mein Lösungsansatz ist kein Geheimnis: Fairer Ausgleich auf politischer Ebene mit dem Ziel einer unabhängigen und wirtschaftlich leistungsfähigen Ukraine und Integration der Wirtschaftsblöcke EU/ Ex-Sowjetstaaten. Kein Gegeneinander, weil das beiden schadet.
          Und: Keine Ansprüche aus geschichtlichen Ereignissen ableiten. Abgesehen von rechtlich ungeklärten Fragen (wie Beutekunst).

        • knechtrechtruppig

          Wir können uns hier trefflich um die Form und Auslegung der geschichtlich veranlassten Probleme in dieser Region streiten.
          Wie schon gesagt daran liegt mir nichts.
          Meine Meinung habe ich gesagt und nichts zielte in irgend einer Weise darauf ab die aktuelle Lage in die eine als die andere Richtung zu werten.
          Mein Anliegen war lediglich die Perspektiven für diese Region aufzuzeigen welche ich für realistisch halte.
          Die Option EU war eine die jedoch von den Verantwortlichen der EU nicht wirklich gleichberechtigt mit diesem Land ausgearbeitet wurde.
          Daher hat sich der frei gewälte Vertreter der Ukraine in diesem Fall war es Janukowitsch für eine neue Bewertung der Lage entschieden.
          Ob das gut war oder nicht werde ich nicht bewerten.
          Sie schreiben von einer gegenwärtig mit der Lage unzufriedenen “Mehrheit”.
          Da stimme ich insofern zu als das viele Menschen unzufrieden sind mit ihrer wirtschaftlichen Situation.
          Das die EU daran etwas ändern kann bezweifele ich.
          Ich gehe sogar soweit zu sagen das es überhaupt nicht im Intresse der EU liegt daran etwas zu ändern.
          Einen frei und in dem Fall von der Mehrheit der Menschen der Ukraine gewälten Vertreter mal eben wegzudemonstrieren ist kein einfaches Unterfangen.
          Und demokratisch ist es mit den Mitteln wie derzeit in der Ukraine auch nicht.
          Auf beiden Seiten.
          Die Frage ist nur wer destabilisiert da die Lage mehr…Russland oder die EU.
          Die wirtschaftlich besseren Angebote hat scheinbar Russland gemacht sonst hätte nicht so ein Magnat wie Janukowitsch der nur an seinen wirtschafltliches Voteil im Auge hat so reagiert wie er es tat.
          Genau das was ihm vorgeworfen wird von der Mehrheit der unzufriedenen Menschen dort betreibt die EU doch mit Leuten wie Klitschko und Arsenij Jazenjuk (Yulia Tymoshenko”s Platzhalter) die als demokratische Opposition stilisiert werden…wobei sie nichts weiter sind als Magnaten der 2. oder 3. Reihe.
          Über die Nationalisten vom Schlag der Svoboda mit ihrem “Führer” Oleh Tjahnybok rede ich gar nicht erst.
          EU und Demokratie…das ich nicht lache.
          Im Gegensatz zur demokratischen”abgebrannten” EU “stahlt” Russland mit Putin als “lupenreinen” Demokraten, sei es auch nur im übertragenen Sinn…finanziell geradezu alls Paradis.
          Wer da die besseren Karten hält …man wird sehen.
          Scheinbar ist es der EU dann lieber wenn alles in Schutt und Asche gelegt wird, beim demokratischen Umschwung zu neuen Magnaten-Regierungen.
          Fairer Ausgleich…wann war die Welt jeh fair.

        • Nobilitatis

          “Sie schreiben von einer gegenwärtig mit der Lage unzufriedenen “Mehrheit”.” – Habe ich nicht. Ist aber wahrscheinlich so.
          Ich habe irgendwo geschrieben, dass der Konflikt nicht durch Bürgerkrieg gelöst werden wird, das ist unrealistisch, Panikmache. Sondern durch Mehrheiten im Parlament/ bei der Präsidentenwahl. Und dass die Akteure das wissen und sich dementsprechend verhalten. Auch Janukowitsch, der ja Timoschenko deswegen aus dem Spiel genommen hat und nicht wegen angeblicher Korruption.

    • Das Stichwort „Sonderwirtschaftszone“ gefällt mir. Leider führst du es nicht weiter aus. Ich hatte vorige Woche auch schon diesen Gedanken, und zwar konkret für Galizien, vielleicht auch – getrennt zu betrachten – die Karpatenukraine. Diesen Oblasten könnte man einen autonomen Status ähnlich demjenigen der Krim in Aussicht stellen – mit der Perspektive, auch wirtschaftlich und einwohnerrechtlich gewisse Vollmachten zu erhalten, um mit auswärtigen Nachbarstaaten oder der EG eigene Vereinbarungen treffen zu können, ungeachtet eines Fortschreitens der gesamten Ukraine auf dem Weg zur eurasischen Integration und Zollunion mit Rußland. So könnte man der Gemütslage der Westukrainer entgegenkommen (was die Karpatenukraine betrifft: dem Bedürfnis der Ruthenen sowie der Ungarn, Rumänen, Russen und übrigen Minderheiten, als Nicht-Ukrainer anerkannt zu sein). Und wenn die EG Galizien kalt abblitzen ließe, tja – dann könnte dort vielleicht auch ein Heilungsprozeß einsetzen.

  • Wenn syrische Verhältnisse einziehen dann wird russisches Militär einrücken, in den Osten der Ukraine.

    Der Westen wird dann versuchen Russland zu destabilisieren und Russland wird danach sein Öl gegen Energiegedeckte Rubel verkaufen, das würde Europa aufspalten!

  • Jones2theBones

    Hoffemers.

  • Jörg
  • BronfMann

    Ja, ganz schlimm diese schlechten Politgeschichten, die das Leben oder wer-weiss-wer immerzu schreibt.
    Zur Auflockerung hier mal was richtig Kulturelles…

    So schön war Kiew einst (2012):

    http://collive.com/show_news.rtx?id=23224&alias=top-diplomats-join-kiev-party

  • Klitschko und Jazenjuk sind heute in München bei der Sicherheitstagung:

    http://www.welt.de/newsticker/news2/article124403274/Kerry-trifft-in-Muenchen-ukrainische-Oppositionsfuehrer.html

    “An der Sicherheitskonferenz werden auch Vertreter der ukrainischen Regierung teilnehmen.”

  • Jones2theBones

    Immer schön wenn die Tagespropaganda die eigene Seite belastendes Material liefert:
    http://www.tagesschau.de/videoblog/warschauer_notizen/warschauernotizen138.html

    Zu sehen beispielsweise das Registrierungsbüro für Kiew, wo sich die Demonstranten vor der Abfahrt in organisierten Bussen in einer Liste eintragen, sowie die Organisierung der Straßenschlachten von Oben herab, wie am Sammeln der Ausrüstung deutlich wird.
    Womit schwerlich irgendwelche “Provokateure” am Werk sein können.

  • Jones2theBones

    Roman hat neulich mal das hier gepostet:
    http://obzor.mk.ua/uploads/posts/2014-01/1390766554_xojatomlgrw.jpg

    http://www.chartophylakeion.de/blog/2014/01/23/kiew-unbekannte-russische-scharfschuetzen/#comment-23819

    Und ich habe neulich das Bild hier entdeckt:
    http://vk.com/photo-50203704_321773717
    Ich glaube das ist er.

    Der Bericht einer Augenzeugin steht im Text darunter.
    Der Mann ist tapfer, hat nicht geschrien, was aber eh nicht genützt hätte.

    Es gibt jedenfalls so einige Leute die man mit mehr als nur etwas Prügel erziehen sollte.

    • Jones2theBones

      Und es gibt Hoffnung:
      http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine826.html

      Wenn die ukrainische Armee endlich sich mal auf Seiten der Regierung einmischt, bleibt nur noch eines zu tun:

      • Der Kerl mit seinem “abgeschnittenen Ohr” ist auch wieder so eine Farce. Er ist einer der Mitinitiatoren des sog. “Auto-Maidan”, gerade das Foto und die Story von VK.com in Deinem vorigen Kommentar ist eine Aktion von “Aktivisten” dieses Auto-Maidan.
        Das sind alles Versuche, die erlöschende “Flamme der Revolution” neu zu entfachen. Dem Zustand der revolutionären “Massen” nach kann man absehen, dass bald eine neue Leiche auftaucht. Kaum sah es nach einer relativen Stabilisierung aus, wird dieser kaputte Herr Bulatov ans Tageslicht gezerrt – wo er war, wer ihn angeblich “verschleppt” hatte – das wird nicht beleuchtet. Hauptsache Blut zur rechten Zeit.
        Allerdings greifen diese Tricks nicht mehr so recht. Es müsste etwas heftigeres her, wenn die Sache nochmals entflammen soll.

        • Jones2theBones

          Die Notwendigkeit, vk.com mitzuverfolgen, hat sich schon dadurch erschlossen, dass ich dadurch sowohl die Einladung als auch die Bestätigung für die Heirat eines meiner besten Russischen Freunde heute/gestern erfuhr.
          Kommen weitere Fragen hinzu:
          Was ist der Sinn des Lebens?
          Wer ist der Typ mit dem ich gerade getanzt habe?
          Warum hat ein guter Freund von mir nicht mit ihm getanzt?
          Und wie konnte Tanya, obschon der deutschen Sprache nicht mächtig, erahnen, dass ich einen Witz über sie gerissen habe, und mich deswegen dreschen?
          Fragen über Fragen, vk hat auf sie alle irgendwie eine Antwort.

        • Dike

          Absolut einleuchtend der Vergleich Ukraine/Syrien. Wenn es nach dem gleichen Schema weiterlaufen soll und wie apxwn sagt, das Momentum genutzt werden muss, bevor die Lust auf Aufstand und Protest bei der Masse der Protestierer wieder abebbt, dann müsste nach der Taktik der Vandalen ein Opfer her, oder mehrere. Ein Ereignis wie Ghouta. Apxwn hatte auch mal den Namen Klitschko fallen lassen. Ein mögliches Bauernopfer. Klitschko hat ja medienwirksamen krankenbesuch abgestattet. Die Töne der Opposition werden jetzt lauter und es wird von Europa mehr aktive Hilfe gefordert. Nochmal alles richtig anheizen. Gleichzeitig meldet sich Deutschland in aufmüpfiger Art und will jetzt wieder aktive Außenpolitik betreiben. Wieder vorne mitmarschieren und nicht nur still Waffen liefern.

  • BronfMann

    Vitali und Bulatow im Bild bei der “BILD”…
    http://www.bild.de/politik/ausland/ukraine/vitali-klitschko-bei-pruegel-opfer-im-krankenhaus-34479430.bild.html

    Soooo macht man Propaganda…
    Wer so eine Nummer aufzieht wie BILD und ihr Kult um Vitali, der hat noch MEHR vor…. Die BILD und der Verlag, die sind ja nicht irgendwer, hallo…?

    Die lammfromme russische Presse kann da nicht mithalten. Hat vielleicht auch “Order” bekommen und soll’s gar nicht…
    Braves Russand, guckt nur zu wie es Zug um Zug umzingelt wird…

    Meiner Meinung nach wird der Wille der westlichen Herrschaften in der Ukraine den Systemwechsel zu machen hier sehr unterschätzt.

    • jowi

      Gekreuzigt? Groß waren die Nägel aber nicht und zwei Ohren hat der Mann auch noch.
      Das soll nicht zynisch sein, aber die Übertreibungen sind doch offensichtlich.

      Zur BILD braucht man eigentlich nichts mehr sagen, seit eh und je ein Werkzeug der westlichen “Schutzmächte”, um den deutschen Michel auf Kurs zu bringen.

  • Habkind

    sagt der nicht, “Es gibt keine einzige heile Stelle an meinem Körper”?
    Na, auf dem Bild hat der aber keine einzige Blessure, keine blauen Stellen, keine Schnittwunde am Oberkörper. In seinen Vorwürfen hört sich das aber ganz anders an. Wie lange war der verschwunden – 7 Tage. Sein Bartwuchs lässt auch zu wünschen übrig.
    Aber solch ein Vorfall war ja zu erwarten, es steht ja eine (Münchener-)Sicherheitskonferenz an, und vor so einer Konferenz muss etwas schlimmes passieren – wie z.B. Houla in Syrien vor einer UN-Sitzung.

  • Jeanne

    Das vorläufige Abschlußpapier des “Strategic Diskussion Club”, ein Forum, das die NATO 2012 noch rasch vor den Regierungsumstellungen Janukowitsch’ mit ukrainischen Partnern unter dem Schirm eines “Institute of World Policy” aus der Taufe gehoben hatte. Das Ziel: “Demokratisierung der gesamten ehemaligen Sowjetunion”. Der Weg: EU- und NATO-Integration der Ukraine – alles Weitere werde sich finden …

    http://iwp.org.ua/img/SDK_united.pdf

  • Tetiana

    A journalist from Kiev Oksana Skoda writes: “We have obtained information on location of “torture chamber” where so called “abduction victim” and shady AutoMaydan leader Dmitriy Bukatov has been held for 8 days. According to the source the entire time he was missing, Bulatov spent at the country house of millionaire Yuriy Zazulya within the city of Kiev on Sportivnaya in the affluential area known as Rusanov Gardens.The house also doubles as an “entertainment club” with bar, sauna and other attributes of good times and is known in certain circles and for selected people as Zozulya’s Nest. Bulatov had been seen there on the days of his alleged abduction alone with Anatoliy Gritsenko, who is a close friend of Zozulja and Bulatov.
    We have submitted all the information to the Ministry of Police and State Prosecutors Office and the obtained information can be verified by testimonies of mentioned Zozulia, Gritsenko and others who have access to Bulatov’s closest circle.
    It is our believe that submitted evidence will help the investigators to focus on “staging the abduction” lead and put the farce of fake crimes towards fake opposition to end”