Krim: Die fünfte Kolonne

Aufnahmen im Vorfeld der Erstürmung des Parlaments der Autonomen Republik Krim in Simferopol durch die Tataren (26.02.2014, 12 Uhr GMT+1). Am Parlament gab es zwei „konkurrierende“ Manifestationen – die Tataren und Gegner des gewaltsamen Bandera-Putsches (im Sprachgebrauch der europäischen Medien „Separatisten“).

Soeben läuft die Erstürmung des Parlaments durch die Tataren. Grund: heute sollte entschieden werden, ob es ein Referendum zur Erklärung einer Autonomie von Kiew geben wird. Die Polizei hat sich zurückgezogen. Von den Russen gibt es noch nicht genügend Widerstand. Noch eine Stunde, und die Krim ist verloren – die einzige Region der Ukraine, die ansatzweise Hoffnung auf Widerstand gegen den Putsch bot.

Erwähnten wir hier nicht vor ein paar Tagen die „fünfte Kolonne“ auf der Krim und in diesem Zusammenhang die Connection zu den Wahhabiten?

Live bei Espreso.TV: https://www.youtube.com/watch?v=Y_LFrMcoEm4 (für mich allerdings blockiert, offenbar durch den „GEMA“-Mechanismus bei Youtube).

UPDATE – live bei RT: http://rt.com/on-air/crimea-protest-russian-support/

Supporters of pro-Russian policies and their opponents are protesting the building of the peninsula’s parliament. All in all, there are up to 5 thousand Tatars and 700 pro-Russian demonstrators gathered at the scene.

Tags:

Trackback von deiner Website.

  • jowi

    Unglaublich, was ist mit den Russen los, sind die gelähmt?

    • Snackbarian

      in zukunft nicht mehr auf apxwn und den mainstream hören. das parlament wurde relativ schnell zurückerobert… diese islamofaschisten waren einfach schneller da und besser organisiert. aber in der unterzahl, und zwar erheblich.

      nicht verzagen, vladimir fragen!

      • Du wirst schon verzeihen, wenn ich nicht permanent online sein kann. Um die aktuelle Entwicklung halbwegs aktuell abdecken zu können, bräuchte es schon eine ganze Redaktion…

      • jowi

        Oder apxwn wollte mobilisieren?

        Ich bin erleichtert und lese fast schon amüsiert US-Verteidigungsminister Hagel fordert „Transparenz“ von Moskau.

        Da macht die NATO eine verdeckte Operation nach der anderen, unternimmt frechste Provakationen direkt vor der Haustür Russlands und macht dann so eine Verlautbarung. Schamgrenzen kennen die keine.

        Mit imperialem Duktus mimt man mal wieder den Weltherrscher, dem sich alle zu unterwerfen haben.
        Hoffentlich fällt diesem verlogenen Pack die ganze Sache so richtig auf die Füße, so dass es weh tut. Russland, nicht einschüchtern lassen!

  • Enis

    und wir Syrer machen uns Hoffnungen, dass Russland uns nicht im Stich lässt?!

  • Walter Mandl

    Hier sehen wir die unmittelbare Kriegserklärung an die RF und seiner Bürger – allen voran jenen, die im Kaukasus beheimatet sind. Die Reaktionsmöglichkeiten der RF werden durch die Ausweitung des Putsches in Kiev eingedämmt bzw. Provokationen herausgefordert. Eine kritische Betrachtung der russischen Zurückhaltung erübrigt sich, die Dinge entwickeln sich geradezu explosionsartig. Russland braucht jetzt keine kritischen Analysen unsererseits! Beistand und Gottes Schutz werden erbeten und dringend benötigt.
    Auch meine persönliche Bestürzung zum Ausdruck zu bringen, erspar ich den Lesern.
    Gott schütze Russland, seine loyalen Vertreter und Bürger!

  • Jones2theBones

    Well… F**k!

    Aber es scheint mir so, dass die russische Gegendemonstration mittlerweile schon größer ist.
    Die Aufnahme, die ich gerade sehe/höre, wird von Seiten der Tartaren gemacht. Man sieht die Tartaren im Hof, die wirklich kaum mehr als einige hundert sein können. Und während die „Slava Ukraina!“ und manchmal „Allahu Akbar!“ rufen, klingen von außen (und weiter weg) die „Rossiya“-Rufe.

    Der Kommentator hat gerade davon gesprochen, dass die Polizei das Parlament verteidigt, aber es keine Polizisten zwischen den Demonstranen gibt. Auf den Zufahrten zu Sevastopol sind laut Bildunterschrift Betonblöcke aufgestellt, um die Zufahrt zu blockieren.
    Die russischen Einwohner riegeln die Stadt ab und liefern eine noch größere prorussische Demonstration.
    Die russischen Streitkräfte in Sevastopol ziehen ihre Kampfanzüge an.

    • Walter Mandl

      Ich denke nicht, dass es entscheidend ist, welches Lager hier vor dem Parlament stärker vertreten ist, so wie es aussieht, sind gewalttätige Auseinandersetzungen vorprogrammiert. Und als Reaktion darauf ist ein Aufeinandertreffen der Blöcke dahinter nur mehr ein kleiner Schritt. Ich bin entsetzt, zutiefst bestürzt und voller Trauer um die vielen Menschen, die in diesen Stunden unwissend und Hetz-manipuliert ihre eigene (ohnedies bescheidene) Zukunft zu Grabe tragen.

    • kubanka

      Hat jemand von den Lesern hier eventuell eine Information, ob der junge Berkut-Angehörige den man ein Auge ausgestochen und eine Hand abgehackt hatte sein Martyrium überlebt hat ?
      Sind eigentlich alle Berkut-Geiseln wieder auf freien Fuß ?
      Gibt es so etwas wie eine Erfassung aller ermordeten Sicherheitsbehörden. Deren Leichen müssen doch irgendwo ab geblieben sein. Warum schickt kein neutraler Staat ein Untersuchungsteam , so wie sonst auch wenn etwas in Afrika, oder sonst wo passiert. Ich meine das ist doch dort kein dritte Weltstaat, fast jeder Ukrainer hat doch ein Handy oder Laptop und Internet.
      Es müssten doch tausende von Berichten im Netz von Beobachtern aller Lager hochgeladen worden sein.

      • Walter Mandl

        Warum schafft die Camorra keine Verbrechensnachweise ans Tageslicht wenn ein unwilliger Richter oder Staatsanwalt ermordet wurde?

  • Jones2theBones

    Erinnert ihr euch noch an die britischen (u.a. von den US-Spezialeinheiten verwendeten) AS50-Scharfschützengewehre in Syrien? Alle die anderen Sniper?

    Dann dürfte euch das hier interessieren:

    • jowi

      Kannst du evtl. eine kurze Zusammenfassung geben, ich kann leider kein Russisch.

      • Jones2theBones

        Die Demonstranten wurden von Scharfschützen getroffen, während sie gegen die Polizei vorrückten… im Rücken!
        Auf dem Vorschaubild sieht man einen roten Kreis um einen weißen Punkt, wo eine Kugel eingeschlagen ist. Logischerweise kam der Schuss ungefähr aus der gleichen Richtung wie die Kamera – ungefähr. Es muss da keine Absprachen zwischen dem Filmer und dem Sniper geben, wobei verwundert, dass der Typ seelenruhig die Opfer filmt und nicht nach dem Scharfschützen sucht. Die werden wohl in verschiedenen Zimmern des selben Gebäudes sein.
        Der Mann, auf dem mit den blauen Pfeil gezeigt wird, schaut hoch, als die erste Kugel einschlägt. Folglich sucht er den Sniper.

        Im Video wird anfangs ein Krankenhaus gezeigt und ein Arzt interviewt.
        Der zeigt dann eine Kugel.
        Diese Kugel ist eindeutig eine 7.62x51er, also westliche Munition aus einer westlichen Waffe, beispielsweise einer M14. Über solche Waffen verfügt der Berkut nicht. Es wurde seitens der legitimen Regierung kein Versuch unternommen, dies propagandistisch auszunutzen. False Flag ist somit ausgeschlossen.

        Als nächstes wird das Video gezeigt, von dem man schon ein Bild in der Vorschau sieht. Die Demonstranten halten ihre Schilder in eine Richtung, die Schüsse kommen eindeutig aus einer anderen, wie der Schuss in den Baum es dokumentiert.

        Später wird historisch perspektiviert. 1993 feurten die Amerikaner in Moskau von ihrer Botschaft aus. In Vilnius gab es auch mysteriöse Sniper, und man kann die Liste noch ewig lang fortsetzen.

        • Jones2theBones

          …Bleibt noch anzumerken, dass Scharfschützengewehre das denkbar ungeeignetste Mittel für das Auseinandertreiben von Demonstranten ist.

          Dafür reicht ein gesunder Menschenverstand.
          Scharfschützen sind zum gezielten Töten von Menschen da, meistens leise. Da ich bei den Aufnahmen keinen Knall bei den Schüssen des/der Sniper gehört habe, nehme ich an, dass er gar mit Schalldämpfer gearbeitet hat.
          Es geht nicht darum, die Demonstranten in Panik auseinanderrennen zu lassen. Um Himmels Willen nein. Dafür würde man kaum tödliche Waffen mit viel Krach und Rauch einsetzen.

          Es geht darum, die Konti mit Toten und Verletzen zu füllen, und dabei eine Panik unter den Demonstranten tunlichst zu vermeiden. Also knallt man die einen ab und der Rest ist erniedrigt, schockiert, wütend, fühlt sich persönlich an die Eier gegriffen und denkt nicht mehr rational.

        • jowi

          Herzlichen Dank für die Zusammenfassung.
          Ich zweifle nicht daran, dass die Sniper Provokateure waren, wir kennen doch das Drehbuch schon, z.B. aus der Doku über die Revolution in Rumänien.
          Was ich nicht verstehe: warum funktioniert die selbe Falle immer und immer wieder?
          Warum gab es keine Polizeihubschrauber, keine Gegenmaßnahmen der Geheimdienste, … . Ist der russische Bär noch im Winterschlaf?

        • Für die Ukraine lautet die vorläufige Antwort: SBU. Also der Geheimdienst. Komplett neu geschaffen unter Juschtschenko. Das hatte ich hier vor Wochen schon einmal angesprochen, damals noch vage, aber inzwischen ist es recht gewiß. Wenn ich nachher noch genug Energie habe, kann ich mich mal dazu äußern.

        • Jones2theBones

          Was austauschbar war und auch ausgetauscht wurde, war der Verwaltungsapparat drüber. Die sind aber darauf angewiesen, dass jemand ihre Order ausführt.
          Die Leute in Speznas-Einheiten wie beispielsweise die Abteilung „A“, ersetzt man nicht einfach mal eben. Die werden eine personelle Kontinuität haben, die bis in die Sovietzeit zurückreicht und die Chefs der Einheit werden in dieser Zeit noch gedient haben.
          Gerade die Gruppe „A“ pflegt ihre Vergangenheit und hält regelmäßig Treffen und Freundschaftswettkämpfe mit den Alphas der anderen beiden russischen Staaten ab.

          Daher ist die Meldung (die ich früher mal gebracht habe), die Abteilung „A“ hätte sich geweigert, gegen die Berkut vorzugehen, äußerst glaubwürdig.
          Kommt noch hinzu, dass die Leute aus der „A“ wie die Leute des OMON/Berkut aus dem Militär rekrutiert werden.

          Die A’s sind zwar ein wenig elitärer, werden aber in den Berkuts ihre Kameraden sehen, wie es bei Angehörigen von Streitkräften ohnehin Sitte ist.

        • MM

          Espresso TV sollte in Deutschland zugänglich sein, aber beispielsweise der LiveSteam von RadioSvoboda ist wie von dir beschrieben durch GEMA gesperrt.
          http://www.youtube.com/watch?v=9uex2ftXGd4

          Eine relativ einfache Möglichkeit dieses Problem zu umgehen, ist die Erweiterung ProxMate für den google-Browser Chrome. Sie ist eine deutlich bessere (kostenlose) Alternative als die kurzlebigen IP-Port-Proxies

          PS: RadioSwoboda alias RadioFreeEurope ist – wie der Name andeutet – sehr…..naja..ihr wisst schon.^^

        • MM

          Falls ihr solche Sender, d.h. Liveübertragungen bei YouTube (Espresso usw. ) mitschneiden wollt, dann verwendet ffmpeg. Ist etwas umständlicher, aber machbar und immer noch deutlich einfacher als sich ein Skipt unter Python zu schreiben oder ein vorhandenes zu adaptieren. Es gibt auch dutzende Programme, doch haben sie sich alle für den konkreten Fall von YouTube Live-Übertragungen als nutzlos herausgestellt.

          Schaut, das habe ich gerade exemplarisch von dem LiveStream von Espresso bei YouTube mitgeschnitten. Wenn ihr wissen wollt wie man ffmpeg dafür einsetzt und was man dafür braucht, dann lasst es mich wissen. Ist nur ein Angebot von mir.

          Der exemplarische Mitschnitt:

          http://www.youtube.com/watch?v=bKIYwbPJtsU&feature=youtu.be

          PS: @apxwn, dich nehme ich natürlich aus. Du hast bestimmt schon eine bessere Alternative auf Lager. ;)
          Ich habe echt nichts besseres und vor allem einfacheres gefunden um die YouTube Live-Übertragungen mitzuschneiden und ich habe wirklich sehr viel ausprobiert. Beste Grüße, Michael

    • Enis

      Ukraine, Venezuela, Auftrüstung für Terroristen in Syrien; die neue amerikanische Aussenpolitik setzt Tatsachen. Sie sind verhasst, aber eben leider erfolgleich. Vielleicht macht Russland das nach..

      off topic:
      Die Ost-Ghouta Brigade hat wieder zugeschlagen… Ca. 150 Kadavier liegen für die Geier herum.. Das ist schon der x-te Hinterhalt am gleichen Ort. Die sind so was von dumm. Wetten die nächsten nehmen nochmals den gleichen Weg!

      Danke SAA.

      • jowi

        Sie sind aus verschiedenen Gründen erfolgreich, die sorgfältig studiert werden sollten.

        Unvollständige Liste:

        1. Überlegenheit bei den Geheimdiensten (verdeckte Operationen).
        2. Machen die Spielregeln beim globalen Casino-Kapitalismus.
        3. Hervorragende globale Vernetzung.
        4. Unzufriedenheit (Wirtschaft, Freiheit) in den Zielbevölkerungen.
        5. Beherrschung der Medien.
        6. Überlegenheit bei Kommunikationstechnologien (Internet, …).
        7. Geostrategische Thinktanks, die dem Gegner einen Schritt voraus sind.
        8. Skrupellosigkeit bei der Wahl der Mittel.

      • neoguerilla

        Hier das passende Video zur gelungenen militärischen Operation der SAA:

        • Jones2theBones

          Krass!
          Mich interessieren Hintergrundinfos, bitte teile sie mit uns!

        • Ostghouta. Verschiedenen Angaben zufolge zwischen 150 und 175 Tote auf Seiten der Al-Nusra-Front und der Dschaich al-Islam. Söldner und überwiegend Nichtsyrer.

        • Jones2theBones

          Luftangriff?
          Artillerieangriff?
          Sprengfallen?

          Wie sprengen die synchron den ganzen Weg?

        • Tunguska@gmx.de

          Vielleicht ist es eine Sprengleiter wie sie für das Sprengen von Mienen benutzt wird…die kann man auch gegen Soldaten einsetzten!

        • Ja, aller Wahrscheinlichkeit nach war es das!

        • Nobilitatis
        • Jones2theBones

          Syrianperspective etc. sind keine seriösen Quellen.

        • Enis

          @all,

          meine Bezugsquellen sprechen auch von Sprengfallen. Später kommt auch Artillerie und AK zum Einsatz. Diese Opereation wurde mit der Zusammenarbeit der syrischen Aufklärung und des Nachrichtendienstes der Hezbollah geplant und von der Haras al cumhuriyye (Republikanische Garde) mit den Kämpfern der Hezbollah ausgeführt. Ich habe vor 2 Monaten gelesen, dass die Hezbollah anscheinend Agenten in diese Gruppen eingeschleust hat. Nach Rückkehr von der erfolgreichen Mission hatte man ein Foto von diesem Agenten veröffentlicht, der sah aus wie eine Oberratte :)

          So wie in diesen Aufnahmen ersichtlich ist, scheint sich die Zahl der Rattenversammlung aber viel höher zu sein, als die angeblichen 175.

        • Nobilitatis

          Wenn Sie sich für Details interessieren, müssen Sie nehmen, was Sie kriegen können. SyrPer berichtet oft zutreffend. Man muss nur verifizieren.

        • Jones2theBones

          Stimmt auch wieder.
          Danke.

        • kaumi

          http://www.syria-news.com/readnews.php?sy_seq=167968
          Aus einer Erklärung des Online-Magazins „syria-news“, pseudoneutral im Auftreten, de facto aber inhaltlich prorevolutionär:
          Die NK möchte eine internationale Untersuchung des „Massakers“ in der Ostghouta anstrengen. Bei den Getöteten handele es sich um „Jungesellen, die einfach der Hungersnot entfliehen wollten und sich auf den Weg machten, ein etwas besseres Leben zu finden“.
          Die NK fordert die Namen aller beteiligten Offiziere an diesem Hinterhalt und möchte sie vor ein internationales Gericht bringen. Ferner wird die Berichterstattung und die „schonungslose Darstellung der Geschehnisse, die den getöteten jede Würde genommen hat“, kritisiert.

          Ich bin eigentlich nicht der Typ, der Töten und Blutvergiessen auch noch verbal sarkastisch oder ironisch kommentieren möchte. Bei dieser offiziellen Erklärung mache ich aber mal eine Ausnahme, emotional gezwungen sozusagen:
          Wieso sind diese Junggesellen nachts um 3 unterwegs? Mit Waffen? Und teilweise in militärischer Uniform?
          Wie wäre es mit der Präsentation der Namen dieser Junggesellen, die überwiegend aus Qataris, Saudis und Jordaniern bestehen sollen? Warum regt sich die NK über die Tötung auf, jetzt wo diese Junggesellen ihren 77 Jungfrauen begegnet sind?

          In your face, NK. Fällt euch wirklich nichts debileres mehr ein?

        • Enis

          Achi,
          Du du scheinst trotz all dem Schmerz noch menschliche Gefühle zu beherrschen. Ich hatte bei der Ansicht der Aufnahmen eine unbeschreibbare Befriedigung. Ich habe nur bedrückende Gefühle für Menschen, damit sind diese Säugetiere ausgeschlossen.

          off topic: so sehen die restlichen Helden der Verteidiger des Aleppiner Gefängnisses aus. Wären gut als Agenten einzusätzen..
          Haltet durch Helden..Die SAA ist ca. 4Km in die Reichweite vorgerückt..

          https://www.facebook.com/suriyem1/photos/a.363282287048354.79216.363220503721199/682047735171806/?type=1&theater

          Zurück zu der Ukraine. Ich habe es mir nochmals überlegt. Es wäre doch schädlich wenn Russland militärisch in dieser aktuellen Situation eingreifen würde. Denn somit hätten die tollwütigen Hunde eine Ausrede in Syrien einzumarschieren. Ich hoffe es gibt in der Krim genügend Milizen, die mit Unterstützung Russlands einfache Angriffe abwehren könnten.

          Meine Verschwörungstheorie ist, dass die NATO ukrainische Faschisten ermuntert Russen in der Ukraine anzugreifen, damit Russland sich gezwungen fühlt ihre Brüder drüben militärisch zu schützen. Danach hätten sie einen Vorwand in Syrien einzugreifen, weil Russland dem politisch nichts mehr entgegensetzen kann.

          Entsorgt diese Tataren rüber, damit wir sie auch zu ihren Puppen entsenden können.

          https://www.facebook.com/suriyem1/photos/a.363282287048354.79216.363220503721199/682047735171806/?type=1&theater

        • Enis

          Achi,
          Du du scheinst trotz all dem Schmerz noch menschliche Gefühle zu beherrschen. Ich hatte bei der Ansicht der Aufnahmen eine unbeschreibbare Befriedigung. Ich habe nur bedrückende Gefühle für Menschen, damit sind diese Säugetiere ausgeschlossen.

          off topic: so sehen die restlichen Helden der Verteidiger des Aleppiner Gefängnisses aus. Wären gut als Agenten einzusätzen..
          Haltet durch Helden..Die SAA ist ca. 4Km in die Reichweite vorgerückt..

          https://www.facebook.com/suriyem1/photos/a.363282287048354.79216.363220503721199/682047735171806/?type=1&theater

          Zurück zu der Ukraine. Ich habe es mir nochmals überlegt. Es wäre doch schädlich wenn Russland militärisch in dieser aktuellen Situation eingreifen würde. Denn somit hätten die tollwütigen Hunde eine Ausrede in Syrien einzumarschieren. Ich hoffe es gibt in der Krim genügend Milizen, die mit Unterstützung Russlands einfache Angriffe abwehren könnten.

          Meine Verschwörungstheorie ist, dass die NATO ukrainische Faschisten ermuntert Russen in der Ukraine anzugreifen, damit Russland sich gezwungen fühlt ihre Brüder drüben militärisch zu schützen. Danach hätten sie einen Vorwand in Syrien einzugreifen, weil Russland dem politisch nichts mehr entgegensetzen kann.

          Entsorgt diese Tataren rüber, damit wir sie auch zu ihren Puppen entsenden können.

        • Und so ging die Geschichte aus:

  • demq

    Bei so viel Kritik gegen Russland muss ich aber nun Fragen, was sollen oder können die Russen den machen?
    Intervenieren wie in Afghanistan und sich so ihren eigenen Grab graben?
    Wenn die Ukrainer zur Hölle fahren wollen dann bitte… ist deren Entscheidung! nach 2 Jahren heulen sie doch und wollen aus der EU wieder raus. Der „EU-Berkut“ wir aber ohne langes schwächelndes hin und her sofort Demonstranten zu Brei verarbeiten.

    Des weiten geschehen Sachen die wir nicht sehen! Auch damals in Syrien hat man den Russen vorgeworfen sich zu sehr zurück zu halten.. im Endeffekt war Russlands verhalten und auch die der Syrien die offensichtlich von den Russen beeinflusst war das einzig richtige um eine NATO Intervention aufzuhalten!

    Natürlich hätte die syrische Arme sofort hart antworten können, auch hätten sie das recht die Türkei , Jordanien und co anzugreifen um die Aggression zu unterbinden, aber wozu hätte das geführt? Zu der absoluten Vernichtung von Syrien, Genozid und Zerstörung!

    Ich denke nicht das die Russen schlafen. Natürlich überschlagen sich die Ereignisse, Die passende Antwort wird es zum passenden Zeit geben. In dieser Situation voreilig oder emotional zu handeln heißt falsch zu handeln und eine garantierte Niederlage, auf kurz oder lang!

    Die Ukraine ist Grade nur 2 Schritte nicht nur von einem Bürgerkrieg sondern auch noch einem Krieg entfernt. Es ist äußerster Sorgfalt geboten!

    (ps an apxwn:
    Kann wieder seit ca2 Wochen auf den Blog von Russland aus zugreifen. Leider hatte ich, als ich damals auf den Fehler hinwies, nicht die Möglichkeit Kontakt aufzunehmen. sry )

    • Enis

      demq,
      Krim ist nicht Afghanistan. Sollte die russische Mehrheit dort systematisch gejagt werden, ist es mehr als berechtigt, dass Russland eingreift. Dass Russland keinen Krieg eingeht für uns Syrer als fremdes Land leuchtet ein, doch wer soll dann die Russen in der Ukraine beschützen als die Russen selbst?

      Klar es braucht eine gewisse Schmerzensgrenze, die zuerst überschritten muss. Soweit sind wir noch nicht. Doch selbst um die mediale Aufmerksamkeit scheint mir die russische Seite sehr zurückhaltend.

      Die Welt braucht endlich einen ernstzunehmenden Gegenpol. Mit opportunistischen „Nichteinmischungsaufrufe“ kommt man nirgends hin. Russland muss endlich Zähne zeigen. Die Welt ist nicht nur Amerika und Europa. Die halbe Welt würde sich umgehend hinter ein starkes Russland stellen!

      Wie man diesen Schurken trotzt hat ein Land, ein Volk, ein Präsident und eine Armee gemeinsam gezeigt!

      Mein Gefühl der Wut ist bei den russichen Freunden. Ich bete für euren Sieg gegen die Natosklaven in der Ukraine und in der EU!

      Von diesen drei Prinzipien sind wir unbeirrbar; Gott, Syrien und Bashar!

      • In diesem Sinne ist die Krim mit Kosovo vergleichbar. Wo es auch keine albanische Mehrheit gab. Die Tataren in Simferopol (12% der Bevölkerung der Krim) brüllen heute: „Schert euch zurück nach Russland“ und „Allahu akbar“… Aber sie sind eben organisiert im Gegensatz zur lappigen russischen Mehrheit.
        Schojgu hat vorhin was verlauten lassen. Die NATO auch…

        • Nobilitatis

          Wieso gab es im Kosovo keine albanische Mehrheit?

        • Jones2theBones

          Ein großer Teil der serbischen Bevölkerung wurde vertrieben. Hiernach sind nur wenige Prozente übrig geblieben, die in an Restserbien angrenzenden Gebiete über 90% der Bevölkerung stellen.

          Ironie an dieser Geschichte:
          Während den Kosovoalbanern ein Recht auf Selbstbestimmung zu- und Serbien die Souveränität abgesprochen wird, heißt es bei den Serben im Kosovo, dass die „Souveränität“ des (nicht von allen Staaten anerkannten) Kosovo nicht angetastet werden darf.
          Folglich werden regelmäßig die internationalen Truppen gegen die Serben eingesetzt.

          Aber wie heißt es so schön? Wenn Moral gut ist, hat Doppelmoral doppelt so gut zu sein.

        • Jones2theBones

          Eine weitere Parallele des Kosovo zur Ukraine ist der Umgang mit Denkmälern in diesem Land. Mit dem Niederreißen von Kirchen, teilweise aus dem 9ten Jahrhundert, als es den Islam im Balkan noch nicht gab, versucht man die Geschichte umzuschreiben, ebenso wie die UPA/Pravyi Sektor in der Ukraine Statuen niederreißt und versucht, Klöster des russischen Patriarchats zu stürmen und der eigenen Kirche zu übergeben.
          Logisch daher, dass die katholische Kirche (wie es den Anschein hat) und die nicht kanonischen ukrainischen (von Mainstreamlügnern salopp als „die Orthodoxen“ bezeichneten) Kirchen die Eurofaschisten unterstützen.
          Es gibt viel hierdurch für sie zu gewinnen.

          Allerdings scheint der Herr mit dem Verhalten nicht so ganz zufrieden damit gewesen zu sein.
          http://rt.com/news/pope-doves-omen-ukraine-222/

        • Nobilitatis

          Die Vertreibungen (im Kosovo) sind bekannt. Ein trauriges Kapitel auf dem Balkan mehr. Aber wenn man den herkömmlichen Geschichtsquellen glaubt, gab es seit Anfang des Jahrhunderts albanische Mehrheiten, vor dem Kosovokrieg werden 80 % angegeben. Es wurde auch berichtet, dass die Flüchtlinge aus Bosnien/ Kroatien im Kosovo angesiedelt werden sollten. Nicht ganz freiwillig, übrigens. Jedenfalls war immer die Rede von einer albanischen Mehrheit.
          Aber die Konfrontationen mit den internationalen Truppen gehen häufig auf das Konto von serbischen „Hardlinern“.

  • Jones2theBones

    Gerade im russischen Radio gehört: Bei den Für- & Gegendemonstrationen ist 1 Mensch gestorben.

  • knechtrechtruppig

    Wieder eine eindeutig einseitige und leider auch völlig falsche Darstellung der Situation in diesem Land.
    http://www.taz.de/!129377/
    Die taz als eindeutig linke Zeitung hat mir persönlich noch nie als Informationsquelle zugesagt.
    Mit dieser Art von pro faschistisch sich dem großen Geld und der imperialistischen Machtelite anbiedernden Berichterstattung wird es auch diese Postille schaffen ihre geneigte Leserschaft aufzuschrecken.
    Obwohl ich eher dazu neige anzunehmen das jenes rot/linke Fußvolk eher wieder seine braun/linke Fratze zeigt.
    Die Maske fällt Stück für Stück.
    Der Fasching ist vorbei.
    Konservative werden als Rechte dargestellt, die sich rechts nennen sind der linke Rand des Spektrums und der Faschismus kann wieder Fuß fassen in der Mitte Europas.
    Weiter so……das Ende steht doch jetzt schon fest.

    • Tunguska

      Der Artikel könnte auch von der Bildzeitung stammen!

  • Jones2theBones

    Ich höre gerade russisches Radio (vesti.fm) und da läuft gerade so eine Sendung, wo die Leute anrufen und zu einer Frage hinsichtlich der Krim Stellung nehmen können.
    Jetzt gab es da gerade so einen recht aufgebrachten Anruf, wo einer Kontakt mit Freunden auf der Krim hat, und von bislang 10 getöteten in Simferopol redet, dass sich da gerade 3 Lager von Demonstranten befinden (Prorussen, Tartaren, Banderovzi = Eurofaschisten), und dass zur Zeit Scharfschützen auf sie feuern, keiner weiß wer.
    Ist alles ein Gerücht, noch. Hoffen wir es ist falsch.

    @Knechtrechtruppig: taz gehört zum selben Einheitsbrei wie am anderen Ende die Welt. Keine Objektivität und nur Scheinunterschiede.

  • kaumi

    Alle russischen Freunde hier haben selbstredend deutlich besseren Zugang als ich zu Originalquellen und Insiderinfos.
    Bevor jetzt aber wieder – vorschnell – der Stab über Moskau gebrochen wird, möchte ich hier mal frech behaupten, dass die Russen ihren Marine-Stützpunkt nie/never aufgeben würden. Und sollten die Opferzahlen unter den Russischstämmigen steigen, dann wäre auch dies ein Interventionsgrund, zumindest im Osten des Landes. Aber, und ich kann das hinsichtlich der Konsequenzen absolut verstehen, beten sie im Kreml wohl dafür, es möge nicht so weit kommen.

    • Walter Mandl

      Westliche Medien zeichnen zu allen Anlässen ein Bild von „Gut“ und „Böse“. Selbst die Berichterstattungen zu den Spielen in Sotschi wurden dazu missbraucht. Auch wenn 50 % der Meldungen vollkommen erlogen bzw. falsch dargestellt werden und der Rest derart gekürzt und tendenziös gebracht wird, um die eigene Propaganda zu unterstützen, darf man nicht automatisch spiegelverkehrt die Welt sehen.
      Weder kann es Aufgabe Moskaus sein, die Welt vor den Amis (Nato) zu retten, noch darf man in die Sicht verfallen, im Kreml würden sich die einzigen und letzten wahrhaftigen Demokraten befinden!
      Außerdem dürfte nachvollziehbar sein, dass die russischen Sicherheitsorgane zur Zeit mit anderen Gefahren konfrontiert sind, und daher als primäres Ziel keinesfalls eine militär. Intervention starten können. Was in der Ukraine geschieht könnte unmittelbar nach einer Intervention auch am Roten Platz geschehen! Abgesehen davon darf niemals vergessen werden, Russland ist nicht Putin allein. Die Eliten und auch die Hundertschaft der NGO’s sind nicht damit beschäftigt, auf das „Erscheinen“ eines Jelzin-II zu warten und zwischenzeitlich den Ofen zu füllen. Täglich stellen sie Fallen und indoktrinieren an tausenden dafür geeigneten Plätzen. Deren gibt es in der großen RF ausreichend. Abertausende Beamte sind bei Laune zu halten und Hunderttausende Bürger fortwährend in „DEMO-kratisierungsunterricht“ zu stärken. Stell dir doch einmal die dahinter stehenden Strukturen bildlich vor. Ihr Ziel kennen die Vertreter der Eliten. Wahrscheinlich auch die Basis-Szenarien für das „Go“. Unbestimmt ist (vielleicht) nur der konkrete Termin. Und keine Sorge, so die Eliten sich nicht hinter den Bühnen einigen können, wird auch der russische Bär seine Pranke erheben. Spätestens, wenn es um sein Fell geht. Dann darf wieder (ausreichend) gestorben werden. Diesseits wie jenseits der Blöcke. Billige Orden aus Blech und Email werden die Sieger voller Stolz bis ins Grab begleiten. Und natürlich werden die Sieger (das ist jetzt schon gewiss) die Edlen und Gerechten sein, die für den Rest der Welt „ihr“ Blut vergossen haben. Und die Verlierer werden spiegelverkehrt jene sein, die den Krieg begonnen haben und folgerichtig die gesamte Verantwortung dafür zugewiesen erhalten. Auch das ist gewiss.
      Dieser kleine, nicht kalkulierbare Unsicherheitsfaktor, lässt die großen Player noch zögern. Nicht die Vernunft und Verantwortung. Ansonsten sähen wir seit Jahrzehnten eine andere „Politik“ auf der internationalen Bühne. De facto gibt es also kein gutes Volk das von bösen Wölfen bedroht wird. Dafür aber Millionen Menschen, die für Wölfe in den Krieg ziehen und meinen, damit Schafe retten zu wollen. Sie bemerken nicht, dass es nur um Vermögenssicherungswünsche ihrer Leitwölfe geht. Welch Irrsinn der Menschheitsgeschichte! Ganz offensichtlich sind sowohl degenerierte Hausschweine als auch hungrige Wölfe der Spezies Mensch weit überlegen. Beide Gattungen fallen nur übereinander her, wenn der eigene Magen unstillbaren Hunger meldet.

      • kaumi

        Walter,
        dem allem kann und will ich nicht widersprechen.
        Wir regen uns über die Kriegstreiberei des Westens – zu recht – fürchterlich auf. Lassen wir den Russen Zeit und Weisheit, angemessen zu reagieren. Und hoffen wir, dass eine angemessene Reaktion nicht Krieg bedeutet.
        Selbstredend sind die Kremlisten nicht die letzten Demokraten dieser Erde, aber als Verterter einer Großmacht doch in ihrem Treiben und Ausschweifungen weit friedlicher, dialobereiter und berechenbarer als die Demokrat-Imperialisten.
        Diese (in Form der Nato) haben sich heute erst wieder gemeldet und der „souveränen Ukraine“ jedwede Unterstützung zugesichert. Müßig zu fragen, was denn die Nato plötzlich mit den reineuropäischen Kontroversen der Ukraine, Russlands und der EU zu schaffen hat. Aber der Ami kann einfach nicht anders. Es ist nicht mehr zu ertragen. Und es ist nicht mehr zu ertragen, die rückgratlosen Volksvertreter Europas bei ihrer „Arbeit“ zuzuschauen.

      • Jones2theBones

        Erstens sollte die Regierungsform (=Art von Regime) kein Kriterium für die Beurteilung sein, sondern wie beim Menschen die Handlungen.
        Vor allem da in Russland ein sehr erheblicher Teil der Bevölkerung dem Zaren und/oder den Soviets nachtrauert.

        Tatsache ist die, dass Russland keine Großmachtattitüden an den Tag legt, sondern außerordentliche Geduld.

        Ansonsten gilt:
        „Der Fürst muss dem Pfad des Guten folgen, so lange er kann, aber bereit sein, den Pfad des Bösen zu nehmen, wenn er dazu gezwungen ist.“
        Macchiavelli „Il Principe“

        • Walter Mandl

          Hast du schön zum Ausdruck gebracht, gefällt mir. Und natürlich bin ich immer auf der Seite, die von den Imperialisten bedrängt wird.
          Es ist dennoch eine menschliche Katastrophe, dass der „Fürst“ den Pfad ändern kann, der „Knecht“ aber stets in sein Verderben marschiert.

      • ISKANDER

        Du hast wohl Recht, Walter, doch bedenke das Russland jetzt global denken & handeln muss wenn es nicht die letzten potentiellen Verbündeten an Invasoren verlieren möchte.
        Die Liste der „Gefallenen“ ist schon lang. In nicht allzu ferner Zeit steht der Bär mit dem Drachen Rücken an Rücken alleine da.
        Gerade die Asymetrie des Widerstandes ist der perfekte Bumerang gegen die USA & Co.
        Die Amis wissen das ihnen die Zeit bis zum Erscheinen eines neuen Wodka – Messias in der RF nicht wirklich bleibt und setzen so auf Gewalt wie man sieht.
        Was wir erleben ist ein glasklarer heißer 3. WK in neuem Outfit.
        Russland muss und zwar jetzt gegenhalten. Die NATO steht taktisch bereits tief in der RF drin (Ukraine, Georgien,etc., auch wenn diese Gebiete politisch kein Teil der RF sind)
        Die NATO ist ein tollwütiger Hund, den stoppt nur der Hundefänger aber keine Zurede.

        • Walter Mandl

          Ich stimme dir bei, und ergänze:
          Wir werden nicht einzig unsere Hoffnung fokussieren auf das Tun oder Nichttun der RF. Es ist Zeit den Ranzen (Sturmgebäck) zu packen und die Schuhe zu schnüren. Frisch und rasch können wir den Freunden zur Hilfe eilen und den gemeinsamen Feind überraschen. Heute hier, morgen woanders, am Ende treffen wir uns und singen das Lied der Arbeit mit den Rhythmen der Freiheit!

  • Peter Hofmann

    Es ist immer einfach, mit einem fremden Arsch über den Bodensee zu reiten. Hoffen wir, dass alle einen kühlen Kopf behalten.

  • sh4n

    Welche Szenarien bleiben Russland?

    – Neuwahlen? Die hätten als Folge mindestens Kreditabschlüsse mit IWF und EU zur Folge; wenn nicht gar ein Assoziierungsabkommen
    – Auseinanderbrechen der UA in West/Ost? Dazu müsste der Osten sich erheben und sich klar zur RF bekennen.
    -Militärintervention? Ich kann die Folgen nicht abschätzen; wahrscheinlich würde die EU/Nato mindestens ukrainische Kämpfer aufrüsten und koordinieren.
    -Abwarten und Tee trinken? Vielleicht die beste Alternative. Die EU hat einen hohen Einsatz, den sie eigentlich nicht halten kann. Vielleicht merken die Ukrainer nach der x-ten Bedingungsstellung „Geld nur gegen Privatisierung, Deregulierung, Kommerzialisierung“ ja, dass es die EU nicht gut mit ihr meint und Russland kann das Momentum für sich nutzen.

    • Walter Mandl

      „Abwarten und Tee trinken“ ist sicher eine aussichtsreiche Variante für die RF. Wenn darunter verstanden wird, die eigenen Reihen zu schließen und nach Maulwürfen Ausschau zu halten.

      Und natürlich merken die „Ukrainer“ bald, was es mit der EU auf sich hat. Das Problem dabei: Die, die es merken, werden sich innerlich von der EU abwenden (dürfen) und resignieren aber nicht am Verhandlungstisch in Brüssel oder im Parlament in Kiev sitzen. Und die Entscheidungsträger kennen schon jetzt sowohl die Aussichten für das „Volk“ als auch die persönlichen Perspektiven. Letzteres zählt für sie und sonst nichts.

      Daher ist die Variante mit „Abwarten und Tee trinken“ für die RF nicht wirklich befriedigend. Aber ziemlich sicher besser als „losschlagen und untergehen“.

  • Dike

    Russische Truppen an der Westgrenze Russlands auf Befehl Putins in Alarmbereitschaft.

    Den Bewohnern der Krim wird die russische Staatsbürgerschaft angeboten.

    Vielleicht bietet sich Russland somit d i e Gelegenheit die Krim zurückzuholen. War das vielleicht ein Grund für das Zögern Russlands? Die Bewohner der Krim entscheiden selber und „unabhängig“, dass sie wieder zu Russland gehören wollen. Dafür war und ist die Eskalation vonnöten.

  • Felix Klinkenberg

    Mal sehen, wie die angestellten Protestiere reagieren werden, wenn die pünktlichen Gehaltszahlungen aus der Nato enden, wenn dann die Ziele der Nato erreicht sind.
    Russland wird nur eingreifen, wenn ihre Brüder in der Ukraine, massenhaft Massakriert werden.

  • Onkel Einarr

    Also mein Schwager war heute in Simferopol.. der lächerliche Angriff mit Wasserflaschen auf die „pro Russen“ wie er kamen von Tatarischer Seite, aber auch erst als sich die Kosacken aus dem gedränge zurückzuogen.
    Den Platz hatten die Tataren abgesperrt erzählte die Klassen kameradin meiner Frau, damit nicht noch mehr hinkommen..
    Ich habe auch Tatarische verwandte in Simferopol..
    Für die Demo gab es 800 Griwna und 1000 Griwna wenn man in erster Reihe mitmacht.
    Die Tataren sind sich aber auch nicht alle für diesen „gewählten“ Führer im Meclis.. der bekahm damals glaub ich 144 zu 114 Stimmen.
    Des weiteren gibt es Tataren die in der Swoboda aktiv sind.. die Teilnahme der extremen rechte im Konflikt um Berg Karabach (90’er) brachte hier bei einigen pluspunkte ein – ein im nachhinnein wichtiger Schritt um die Krim mit Hilfe der Krimtataren schwächen zu können..
    Vor zwei Tagen puchschte die antirussische Stimmung ein Sunnitischer Imam mit einem Prister des Kiewer Patriachats auf.
    Der Imam sprach bestes türkisch mit einem leichtem landdialekt, aber kein Tatarischen dialekt!
    Da wurde über das kluge, vernünftige, gerechte und sich selbst zum regieren fähige Volk der Krimttaren erinnert – man solle sich an die Osmanischen traditionen erinnern..
    Da Platzte mir aber der Kragen.. das Krimkhanat war ein Vasallenstaat und kein Teil des Osmanischen Reiches!
    Dieses kluge Volk weiß nichts über ihre Vergangenheit als Krimtataren oder Sowjetmenschen..
    Erika Steinbach vom Bund der Vertriebenen hat mit den bezahlten Imamen von Erdogan deren Hirne vernebelt..
    Ein glück das nicht alle Krimtataren diese hier gezeigte Meinung vertreten – aber die Risse gehen durch Familien..
    jaa.. einige waren auch in Syrien..

    • jowi

      Danke für den Bericht!
      Heute sieht die Lage auf der Krim doch schon besser aus als gestern, als apxwn einem einen Schreck eingejagt hat.

      Der Westen pocht doch immer auf Volksabstimmungen und Selbstbestimmung der Völker. Sollen sie doch auf der Krim so eine Abstimmung durchführen ;-) .
      Die Krimtartaren sollten die ausländischen Agiteure in ihr Schranken weisen und sich nicht instrumentalisieren lassen. Aber der Bär schläft wohl doch nicht und auch Russland hat einen Geheimdienst ;-).

      Wie die Reaktionen der NATO zeigen, wird sie nervös. Russland muss Kante zeigen und verflixt auf der Hut sein, um weitere Fallen rechtzeitig zu erkennen und unschädlich zu machen. Ich drücke die Daumen!
      Warum? Weil dem Westen die moralische Überlegenheit fehlt, um eine Weltherrschaft des Westens zu rechtfertigen. Wir brauchen das russische Gegengewicht.

      • Nobilitatis

        Hm. Sie machen es sich einfach. Braucht die Welt noch so ein Gebilde wie Südossetien, Abchasien, Transnistrien (oder auch Kosovo, Bosnien etc.)?

        • ISKANDER

          @Nobilitatis:
          Gebilde gibt es eine Menge. In ihrer Ausführung fehlt u.a. auch Israel, Tschechien, Estland, Lettland….wollen wir weitermachen?

        • Nobilitatis

          Nein, die von Ihnen genannten Staaten würde ich hier nicht einordnen. Das Kennzeichen war die fehlende Staatlichkeit, das Loswerden eines Teils der Bevölkerung und das Aufrechterhalten durch fremde Truppen. Bei Israel fehlt dieses Merkmal völlig. Hier steht vor allem die Definition der endgültigen Grenzen an. Bzw. es gibt so viele Probleme, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
          Die Tschechei (oder Tschechische Republik) hat sich friedlich von der Slowakei getrennt, ein souveräner Akt. Was Sie an Estland und Lettland stört, weiß ich nicht. Die sind Ergebnis der Auflösung der Sowjetunion. Man hätte noch das Gebiet Königsberg nennen können, aber das hat keine eigene Bevölkerung mehr, ist also nur Territorium. Auch über Moldawien könnte man reden. Oder Mazedonien. Da treffen dann die bereits genannten Gründungen (bei Mazedonien ist das die Auflösung Jugoslawiens) zu.

        • jowi

          Ich schäme mich immer mehr, diesem Westen anzugehören. Diese VERLOGENGHEIT ist doch kaum noch auszuhalten.

          Wenn es dem Westen passt, dann hat er gegen solche „Gebilde“ nichts einzuwenden. Sie selbst führen das ehemalige Jugoslawien als Beispiel an.

          Und – hier muss ich Iskander zustimmen, was ich nicht immer sagen kann – für eines dieser Gebilde wird global sehr viel riskiert und manipuliert: ISRAEL.
          Was opfert man im Westen nicht alles für diesen zionistischen Traum?

          Und wer hat eigentlich damit angefangen, die nach dem 2. WK gezogenen Grenzen von Nationalstaaten wieder in Frage zu stellen?

          Ich bin kein Russe und vor 10 Jahren wäre ich noch auf die Medienkampagne hier im Lande hereingefallen, aber wenn sich die Russen jetzt nicht die Krim zurück holen, dann wären sie mit dem Klammerbeutel gepudert.

        • Nobilitatis

          Rußland wird sich nicht „die Krim zurückholen“. Das würde die Büchse der Pandora öffnen. Man wird ein separatistisches Gebilde stützen. Dafür gibt es auch ein Drehbuch. Sollte sich die Ukraine wehren, werden russische Truppen eingesetzt, gibt Kiew nach, schickt Rußland Friedenstruppen. Die gute Nachricht ist, dass die Ukrainer als Brudervolk betrachtet werden, es wird also keine Vertreibungen geben.

        • jowi

          Wer sprach hier von Vertreibungen? Ich nicht!

      • triangolum

        Wie war das damals noch als Russland strikt gegen Abspaltungen aus völkerrechtliche Gebilde, also Staaten, war? Im Bezug auf Serbien und den Kosovo? Wovor hat Russland gewarnt? Was hat es dazu gesagt? Das es das Tor für den Bruch der staatlichen Souveränität ist und nie wieder geschlossen werden kann? Wenn es keine strikte Vereinbarung gibt wo Staaten nicht von Außen her zerrissen werden dürfen durch Einseitige Anerkennung gegen Völkerrechtliche Prinzipien dann wird es kein Völkerrecht mehr geben.

        Russland war lange Jahre weiterhin gegen das Konstrukt Kosovo. Hat aber dann im Zuge des Konfliktes mit Georgien die beiden kleinen Teil Republiken dann Anerkannt und prompt die Rechnung bekommen.

        Es wäre nur zu ironisch wenn die Krim und andere teile der Ukraine nun mit großen Mehrheiten in Referenden einen Anschluß an Russland suchen und der Westen was von Völkerrecht und volle Souveränität und Anspruch der Staaten daher redet und der NATO Politiker wieder mal massiv droht.

        Wäre auch mal ein Bericht wert was die NATO heute ist. Militär was anderen nicht nur politisch etwas vorschreibt sondern auch noch selbstständig droht und das ohne jede Legitimität oder übertragenden Rechten und Mandaten. In den heutigen westlichen Medien ist das kein Verteidigungsbündnis mehr sondern eine Art Poltisches Entscheidungsinstrument welches direkten Militäranschluss.

        Die NATO ist Stand heute eine politische Größe mit direkter Gewalt Anlandungsmöglichkeiten und dies ohne jede Mandats Legitimierung.

        • Nobilitatis

          Separatismus auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion gab es lange vor Kosovo. Ich erinnere an Berg Karabach, Tschetschenien, Transnistrien. Auch in Georgien (Abchasien und Südossetien) fing das eher an. Die Haltung Rußlands ist Selbstschutz, vor allem mit Blick auf den Kaukasus.

        • Jones2theBones

          Triangolum,
          wie von dir selber genannt, hat Russland das Völkerrecht nicht zuerst abgeschafft, sondern der Westen. Und es spielt erst einmal keine Rolle, dass die Russen die Südosseten & Abkhazier anerkennen, zumal es in Anbetracht der Vorgeschichte legitim ist.
          Die westlichen Handlungen sind nicht davon abhängig gemacht und werden auch nicht damit begründet.
          Sämtliches Völkerrecht ist de facto durch das Recht des Stärkeren ersetzt, der liberal intervenieren darf, wo er will, während der Schwächere fremdbestimmt wird oder Bürgerkriege erleiden muss.

          Würde man in Abkhazien und Südossetien Volksabstimmungen über den Anschluss an Russland halten, so würde die Mehrheit sich für den Anschluss aussprechen. Gleiches wäre wahrscheinlich im Osten und Süden der Ukraine ebenfalls der Fall, insbesondere der Krim.

          Ein solcher Anschluss steht aber nicht zur Debatte, weil es keine Politiker gibt, die dies fordern, und weil es enorme diplomatische Schwierigkeiten mit sich führen würde, und weil es den Westlern egal ist, was die Bevölkerung will.

          In 30 Minuten ist die Pressekonferenz von Yanukovich in Rostow-am-Don.

        • Nobilitatis

          So einfach ist die Sachlage nicht. Was Abchasien betrifft, würde eine Volksabstimmung völlig anders ausfallen, wenn man die vertriebenen Georgier einbezieht. Einer Volksabstimmung, bei der nur die abstimmen dürfen, die dafür sind, fehlt dagegen die Legitimität.
          Eine Volksabstimmung in Südossetien hat dasselbe Problem, und ist natürlich durch die Tatsache beeinflusst, dass die meisten Osseten in Nordossetien leben (und von den Russen vor ihren muslimischen Nachbarn geschützt werden (Beslan etc.).
          Dann muss man bei einer Forderung von separatistischen Sezessionen aus souveränem Staatsgebiet bedenken, dass das ein zweischneidiges Schwert ist. Stichwort Tschetschenien, Inguschetien, Dagestan etc.

        • Jones2theBones

          Nobilitatis,
          Sie/Du und ich haben desöfteren ähnliche Standpunkte.
          Aber solche Einwürfe tun mich wegen ihrer Irrelevanz so schon stören und bei falschen Fakten auch wirklich mehr als nerven.

          Das letzte Mal wo wir das Thema hatten, habe ich nicht die Möglichkeit bestritten, dass es am Südkaukasus zu ethnischen Vertreibungen gekommen ist.
          Ich habe darauf hingewiesen dass den Quellen zu den ethnischen Vertreibungen, übrigens beiderseits, nicht zu trauen ist, da parteiisch und oft mit dem Zweck der Kriegspropaganda.

          Ähnlich wie auch bei ihrer komplett falschen Behauptung bezüglich der Russlanddeutschen ist auch in Abkhazien erstmal davon auszugehen, dass andere Gründe überwiegen.
          Erstens ist die ethnische Zusammensetzungen in vielen Regionen in den letzten hundert Jahren großen Veränderungen gewesen, wo Industrialisierung und Verstädterungen, stalinistische Siedlungspolitik und schlussendlich die Kriege für ein ständiges auf und ab gesorgt haben.
          Zweitens ist es völlig natürlich aus Kriegsschauplätzen zu fliehen. Es ist auch völlig logisch dass die Georgier zu ihren Verwandten in Georgien fliehen, wenn sie die Möglichkeit haben.
          Drittens ist momentan jeder fünfte Abkhaze Georgier. Ich zitiere Wikipedia:
          „Die Zahl der in Abchasien lebenden Georgier nahm in den letzten Jahren nicht ab, sondern stieg sogar. Die abchasische Regierung bemühte sich in den letzten Jahren auch, georgischstämmige Bewohner des Landes mit abchasischen Pässen auszustatten, damit diese an der abchasischen Politik teilhaben können – jedoch unter der Bedingung, dass diese ihre georgische Staatsbürgerschaft ablegen.“
          Viertens hatten die Georgier zu keinem Zeitpunkt eine Bevölkerungsmehrheit, weshalb der Einwand ohnehin sinnfrei ist, da man davon ausgehen kann, dass die überwiegende Mehrheit der anderen Ethnien für die Abspaltung und einen Anschluss stimmen würden, auch wenn die Mehrheit der Georgier dagegen stimmen würden.
          Fünftens stimme ich dir bei dem Separationismus zu.
          Kleinstaatlerei ist keine Lösung und die Situation ist im ganzen Kaukasus schlicht abnormal und die Feindschaft zwischen den Georgiern und Russen, zwischen Armeniern und Abkhazen meines Wissens ein Novum.
          Es gibt ganz klare Unterschiede zwischen dem tschetschenischen Terror einerseits, der schlicht als Ursache den Djihad hat, und Abkhazien andererseits. Da die georgische Unterstützung der Tschetschenen deutlich älter ist als die russische Anerkennung Abkhaziens, wäre ansonsten ohnehin die Öffnung dieser Büchse der Pandora der damaligen georgischen Regierung zuzuschreiben.
          Aber letzten Endes ist es die gleiche Staatssabotage, deren Wirkung man momentan in der Ukraine sieht.

          Und als letztes die Aufforderung: Bitte beim Thema bleiben, ja?

        • Nobilitatis

          Ich bezog mich auf den vorigen Kommentar, in dem von Ihnen eine Volksabstimmung erörtert wurde. Da bin ich beim Thema geblieben. Ich kann den gesamten Hass im Kaukasus nicht nachvollziehen. Und den gab es auch schon vor der Beteiligung der Russen.
          Die Georgier hatten lt. Wikipedia vor dem Krieg eine relative Mehrheit, waren deutlich mehr als die Abchasen.
          http://de.wikipedia.org/wiki/Abchasien
          Die Büchse der Pandora bezog sich auf das Herauslösen von Landesteilen. Aber auch das Verhalten der georgischen Seite, die zum Sezessionskrieg führte, ist damit gut beschrieben.

        • Jones2theBones

          Ich auch. Und die Mehrheit gilt nur im Vergleich mit den anderen Ethnien einzeln, nicht, wenn man die alle auf einmal nimmt. Plus stalinistische Siedlungspolitik und viele andere Ereignisse, dass dort wirklich alles starken Schwankungen unterworfen war und in den hundert Jahren vor dem Krieg die georgische Bevölkerung dort sich versechzigfachte.

          Was den Hass angeht und den plötzlichen Nationalismus, verstehe ich das weder im Kaukasus, noch in der Westukraine und im Baltikum.
          Es ist fremdgeschaffen und ähnlich absurd, aber möglich, wie die Schaffung einer Bayrischen Volksbefreiungsarmee.

          Um zurück zu meiner vorletzten Aussage zu kommen, so spielt es schlicht keine Rolle, was die Russen machen.
          Das Völkerrecht ist de facto abgeschafft und wird seitens des Westens ignoriert. Zwar wird man weiterhin die Russen für alles unliebsame kritisieren, aber wieder ist das Völkerrecht nicht ursächlich.

        • jowi

          „Das Völkerrecht ist de facto abgeschafft…“.

          Richtig, statt dessen amerikanisch-angelsächsisches Faustrecht, wie es Willi Wimmer ausdrückt, siehe http://oconomicus.wordpress.com/tag/willy-wimmer/.

          Die können nur „Tit for Tat“ spielen und das machen die Russen nun auch. Und wer angefangen hat ist auch klar ;-) .

  • Peter Hofmann

    Interessante Einschätzungen sind hier zu finden: http://chinamatters.blogspot.de

  • mba

    Ein sehr anschaulicher Überblicksartikel über die ältere und jüngere Geschichte der Krim bei RT: http://rt.com/news/crimea-facts-protests-politics-945/

  • Jörg

    Hier eine gute Zusammenfassugn zur Geschichte der Krim:

    http://rt.com/news/crimea-facts-protests-politics-945/

    • Nobilitatis

      Als „Zusammenfassung zur Geschichte der Krim“ ist das ein Witz. Und für die jüngsten Ereignisse fehlt viel Hintergrund.

      • Jones2theBones

        Wieso?

        • Nobilitatis

          Weil da nur sehr rudimentär etwas über die Geschichte steht.

        • Jones2theBones

          Was hat da deiner Meinung nach gefehlt?

        • Nobilitatis

          Äh? So ziemlich alles.
          Da steht praktisch nichts über Geschichte. Wer sind die Ureinwohner? (Weil heute in den Tagesthemen die Krimtataren als solche bezeichnet wurden.) Wieso wurde die Krim verschenkt? (Da fehlt alles an Hintergrund.) Was ist mit Krimkriegen, wieso ist die Schwarzmeerflotte dort, die vielen Einwohnerverschiebungen und Entwicklungen seit schon vor der Zeitenwende, das kulturelle Bewusstsein der jetzigen Bewohner, und noch so viel mehr. Wikipedia ist doch im Vergleich viel genauer.

        • Jones2theBones

          Krimkriege spielen in dieser Thematik keine Rolle, ebenso wie die ganz alten Ureinwohner, warum sollen die erwähnt werden?
          Wäre es besser gewesen, wäre es eine Doktorarbeit über Byzantinistik & Skythen gewesen?
          Scherz beiseite: die Tartaren sind die Ureinwohner, weil beim Mongolensturm (fast) alle anderen, die vorher da gewohnt haben, vertrieben, versklavt oder getötet wurden.
          Und selbst die davor waren nicht zwingend die Ureinwohner, da Völkerwanderung paar Jahrhunderte davor…?
          Kann halt die jetzige Generation an Tartaren natürlich nichts für, nur setzt Staatssabotage an allen Bruchlinien an, die es finden kann. Wie bei den Tschetschenen gehen die Loyalitäten teilweise mitten durch Familien.

          Chruschtschew schenkte es an sich selbst. Der war erst Chef der ukrainischen SSR, und nach seiner Thronbesteigung hielt er es für angemessen, dem was beizusteuern.
          War damals eh nicht von Belang und die Grenzen der Ukraine sind allgemein willkürlich und fremdbestimmt.
          Die Schwarzmeerflotte ist logischerweise dort, weil der Hafen von Sevastopol gut ist, und aus Prestige & Tradition.

          Mir ist der Artikel jetzt schon zu lang. Die hätten sich um ein Vielfaches kürzer fassen können. In der Kürze liegt die Würze.
          Wer mehr wissen will, kann woanders nachlesen.

        • Nobilitatis

          A) Der Artikel wurde hier als „gute Zusammenfassung der Geschichte“ verkauft. Dass Sie da besser Bescheid wissen, und keinen Überblick brauchen, verbessert die Enttäuschung nicht.
          B) Die jüngsten Entwicklungen fand ich interessant, die qualifizieren aber nicht als Geschichte. Dagegen wäre ja gerade der Status, die Bevölkerungsentwicklung etc. und die Loyalitäten (und die Institutionen) der Krimtataren interessant gewesen. Auch im Hinblick auf künftige Entwicklungen. Und was ist mit der Selbstorganisation der russischen Nationalisten?
          C) Am ehesten als Ureinwohner qualifiziert hätten wohl Griechen. Die wurden 1944 ebenfalls deportiert. Ich glaube, die Tataren werden im russischen Bewusstsein als Angreifer und Besatzer (Räuber und Banditen) empfunden.
          D) Man kann natürlich auch mehrere Artikel schreiben.

        • Onkel Einarr

          Die Krim ist schon ein sehr interessantes stück Erde..
          Skythengräber, Roxelanen, Grichische Siedlungen aus der Antike, Ostgothen die hier Siedelten und der Arianischen Kirche angehörten.. mit Atila dem Hunnenkönig gegen Rom zogen -gibt soviele blonde Krimtataren.. berühmte Juden wie A.A.Joffe, Armenier..
          Die Christianisierung der Russischen Slawen die hier ihren Lauf nahm – von Byzantinischen Einfluß zeigt immernoch das Wappentier Adler im Russischen Wappen.. Das Krimkhanat und Bahcesaray..
          Die Tropsteinhöhlen mit Funden von Tieren aus vergangenen Zeiten..z.B ein Babymamut..
          Die Krimkriege.. das Spiel des deutschen Kaiserreichs mit dem Osmanischen Reich welches zur Teilnahme im Weltkrieg führte.. deutsche Botanische Gärten.. Museen die den Schlachten gewidmet sind die hier geschlagen wurden.. All die Sowjetischen Filme die hier gedreht wurden..
          Die Heldenstadt Sevastopol..
          Diese Halbinsel war nie Ukrainisch.. die Ukraine kahm zur Krim – und verlangt jetzt das die Menschen dort Ukrainisch sprechen.
          Es war Katerina die große die den Süden eroberte.. Nun Möchte wohl Angela die mächtige in ihre Fußstapfen treten.. Sie schickt schon Swoboda und Udar vor..

  • jowi

    Das ist ja amüsant, was man bei CNN lesen kann:
    http://edition.cnn.com/2014/02/28/politics/ukraine-u-s-intelligence/index.html

    Da jammert ein amerikanischer Offizieller, dass die Geheimdienste noch nicht „inside the Russian decision making cycle“ sind.
    Offensichtlich waren die Schlapphüte etwas überrascht von den Geschehnissen auf der Krim.
    Auch der Kommentarbereich ist lustig, z.B. dieser hier über die Doppelmoral des Westens:

    „Once upon a time a number of foreign dignitaries have assembled in Kiev’s Maidan Square where they unanimously…..(wait for it)…….. accused Russia of interfering in the internal affairs of Ukraine! :)

    -Ambassadors of the United States, France, Spain, Germany, Denmark
    – The Assistant Secretary of State Victoria Nuland
    – U.S. senators Chris Murphy and John McCain
    – German Federal Minister for Foreign Affairs Guido Westerwelle
    – EU High Representative for Foreign Affairs and Security Policy Catherine Ashton
    – Former President of Georgia Mikheil Saakashvili
    – Member of the European Parliament Jacek Protasiewicz
    – Minister of Foreign Affairs of Lithuania Linas Linkevičius
    – Chairman of the Seimas of Lithuania Loreta Grauzhinene
    – Former Prime Minister of Poland Jaroslaw Kaczynski
    – Czech Republic Senator Jaromir Stetina“

    Immer wieder beruhigend, dass nicht die ganze Welt auf diese Falschspieler herein fällt.

    • jowi

      Der Kommentarbereich machte mich auch auf eine Passage der Nuland-Rede aufmerksam, die ich überhört hatte, in der sie bekannt gibt, dass die USA über 5 Milliarden Dollar in die Unterstützung einer antirussischen „Demokratiebewegung“ in der Ukraine investiert hat:

      • jowi

        Mist, die Zeitmarke wird oben ignoriert. Bitte auf 7:40 Minuten vorspulen, das andere Gesülze sollte man sich ersparen!

  • Jones2theBones

    Erinnert ihr euch noch an Nulands Telefonat?
    Wie die nicht wollte, dass Klitschko Regierungsverantwortung bekommt, und „Yats“ als Chef haben wollte?
    Ist ja alles so gekommen wie die es wollte.
    Was glaubt ihr, wie viele von der Partei „Udar“ sind im Kabinett vertreten?
    Richtig. Niemand.

    Und nachdem ich mir einige der Kabinettsmitglieder angeschaut habe, kann ich feststellen, dass sie eines schon mal mit Janukowitsch’s Regierung gemeinsam hat: Der einfachste Weg rein führt über eine Bank.