Aufmarsch Krim

Ukrainische Panzerfahrzeuge sind kolonnenweise durch Cherson in Richtung der Krim unterwegs und halten Kurs auf die Landenge von Perekop. Die Entfernung zu den provisorisch eingerichteten Grenzübergängen der AR Krim beträgt nur noch weniger Kilometer. Die Militärkolonne besteht nicht nur aus irgendwelchen Truppen, sondern z.B. auch aus modernen Luftabwehrsystemen, wie beispielsweise diesen BUKs:

FlaRak vom Typ Buk-M1 auf der Durchfahrt nahe Cherson, 09.03.2014

FlaRak vom Typ Buk-M1 auf der Durchfahrt nahe Cherson

Schwere Panzerfahrzeuge (30. und 72. Mech. Brigade des 8. Armeekorps), Gardewerfer und sonstige Artillerie sind ebenso mit dabei.

Artilleriegeschütze auf der Durchfahrt durch Cherson in Richtung der Krim, 09.03.2014

Artilleriegeschütze auf der Durchfahrt durch Cherson in Richtung der Krim

Was hat die Gegenseite, die AR Krim? Abgesehen davon, was in „russischer Reichweite“ sein mag, noch nicht viel. Nahe Tschongar wurde ein Grenzübergangspunkt eingerichtet, der mit bewaffneten Grenzern und deren Zeltlagern bestückt ist:

Grenzübergang Ukraine - AR Krim, Tschongar.

Grenzübergang Ukraine – AR Krim, Tschongar.

Grenzposten der AR Krim in Tschongar.

Grenzposten der AR Krim in Tschongar.

Die Landgrenze wurde allerdings teilweise vermint.

Minenfeld auf der HI Tschongar zwischen der Ukraine und der AR Krim, 09.03.2014

Minenfeld auf der HI Tschongar zwischen der Ukraine und der AR Krim, 09.03.2014

Und so sieht selbiges von ukrainischer Seite aus:

Ukrainische Grenzer auf der Nordseite der HI Tschongar, 09.03.2014.

Ukrainische Grenzer auf der Nordseite der HI Tschongar, 09.03.2014.

(Fotos: Jewgenij Feldman)

Unterdessen gibt es die Aufnahmen eines Aufklärungsflugs der ukrainischen Luftwaffe vom 08.03.2014 zu bestaunen, bei dem die Grenzbefestigungen der AR Krim begutachtet werden. Sie bestehen aus vereinzelten, schwach besetzten Posten der erst in ihrer Entstehung befindlichen Grenztruppen der autonomen Republik. Der Aufklärer wird von einem Grenzposten nett „angelasert“:

Vorläufiges Fazit: Vor oder im Kontext des Unabhängigkeitsreferendums am 16. März kommt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mindestens zu Provokationen militärischer Art. Ein Referendum unter den Bedingungen militärischer Handlungen könnte man von vornherein als ungültig betrachten. Kommt all die Technik zum Einsatz, so wird es für niemanden ein leichtes werden, hier die Oberhand zu gewinnen – und ohne militärische Unterstützung seitens der RF wäre die Krim in recht kurzer Zeit platt, auch mit den „höflichen Menschen“. Für eine Erklärung des Aufmarschs haben die Putschisten sich immerhin noch ein Hintertürchen gelassen. Man kann nur hoffen, dass die ganze Technik möglichst schweigt. Für psychologischen Druck reicht das jedenfalls aus.

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  • Jörg

    Die Ratte Gerhard Schröder attackiert Moskau (oder „Putin“?) mit der Behauptung eines angeblichen russischen Verstoßes gegen das Völkerrecht!

    Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) sieht das Vorgehen Russlands in der Ukraine kritisch, will Präsident Wladimir Putin aber gleichwohl nicht verurteilen. „Natürlich ist das, was auf der Krim geschieht, ein Verstoß gegen das Völkerrecht“, sagte Schröder am Sonntag auf einer „Zeit“-Matinee in Hamburg. Dennoch wolle er seinen Freund Putin nicht verurteilen. Er selbst habe als Kanzler beim Jugoslawienkonflikt ebenfalls gegen das Völkerrecht verstoßen. „Da haben wir unsere Flugzeuge (…) nach Serbien geschickt, und die haben zusammen mit der Nato einen souveränen Staat gebombt – ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben hätte.“ Insofern sei er mit dem erhobenen Zeigefinger vorsichtig, betonte Schröder. ( http://www.focus.de/politik/ausland/krim-krise-im-news-ticker-altkanzler-schroeder-haben-in-jugoslawien-nichts-anderes-gemacht-als-putin-in-ukraine_id_3674066.html ).

    Und dann vergleicht er Putins/Moskaus derzeitiges Verhalten in der sog. „Krim-Krise“ mit dem mörderischen Angriffs- und Vernichtungskrieg der Nato/Bundeswehr gegen die Bundesrepublik Jugoslawien! Schrödersche Hetze der widerwärtigsten Art!

    Übrigens: Worin soll den dieser angebliche Verstoß Moskaus gegen das Völkerrecht bestehen? Das sagt uns das Bilderberg-Püppchen Schröder vorsorglich nun überhaupt nicht!

    • Nobilitatis

      Das Problem ist nicht, dass Sie das nicht wissen, sondern dass Sie das nicht hören wollen. Es verstößt gegen das Völkerrecht, das Territorium eines souveränen Staates zu besetzen. In diesem Fall handelt es sich um die Krim-Halbinsel, welche völkerrechtlich zur Ukraine gehört.
      Das können Sie sehr gut mit der Besetzung des Westjordanlandes und Ostjerusalems vergleichen, welche damals völkerrechtlich zu Jordanien gehörten.

      • Karl

        Sie hätten Recht, wenn es einen souveränen Staat Ukraine noch geben würde. Den gibt es aber nicht mehr. Ich bringe dazu mal ein Zitat vom Tauroggen-Blog (im Original sind einige Links zu Quellen eingebaut, also bei Bedarf noch mal dort reinschauen):

        „Auch die völkerrechtliche Situation der Ukraine ist nicht leicht zu durchschauen. Die Putschisten sprechen selbst davon, daß sie eine „Revolution“ (also einen Wechsel der Rechtsordnung) vollführt hätten. Wie vor einer Woche schon dargelegt, wird diese Annahme durch die Handlungen des neuen Regimes gestützt: Es steht nicht mehr auf dem Boden der bisher geltenden ukrainischen Verfassung(en). Statt dessen sind neue Entscheidungsorgane (Maidan-Stab) und Entscheidungsmechanismen (Mehrfachabstimmen im Parlament, Verprügeln von „falsch stimmenden“ Abgeordneten usw.) entstanden. Des weiteren wurde Janukowitschs Amtsenthebung völlig regelwidrig durchgeführt.

        Nun ergibt sich eine seltsame Situation. Janukowitsch ist nach wie vor der rechtmäßige Präsident des ukrainischen Staates. Doch faktische Staatsgewalt hat er im Augenblick nicht, ebensowenig ein anderes der bisherigen Staatsorgane. Zugleich ist eine neue Staatsgewalt entstanden, die jedoch in keiner juristischen Kontinuität zur bisherigen Verfassungsordnung steht. Hier setzt eine Prüfung anhand der Drei-Elemente-Lehre an: Es gibt zwar eine neue Staatsgewalt, diese wird jedoch nicht über das gesamte Staatsgebiet des bisherigen ukrainischen Staates ausgeübt. Auf der Krim und in anderen Gebieten der Südostukraine sind die neuen Kiewer Machthaber keineswegs gefestigt. D.h. ihr Staatsgebiet erstreckt sich nur auf den Westen und die Mitte der bisherigen Ukraine. Ebenso weigern sich erhebliche Teile des bisherigen ukrainischen Staatsvolkes beharrlich, sich dem neuen Regime zu unterwerfen. Mithin umfaßt das Staatsvolk der neuen Staatsgewalt ebenfalls nur die Einwohner in den westlichen Gebieten.

        Ergebnis: Infolge der „Maidan-Revolution“ ist ein neuer Staat entstanden, während der alte ukrainische Staat untergegangen ist. Der neue ist nur teilweise identisch mit der bisherigen Ukraine.

        Die russischsprachigen Einwohner der Südostukraine können in Anbetracht dieser Ereignisse sowie der starken Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind, von ihrem völkerrechtlichen Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen. Auf der Krim ist das praktisch schon geschehen, in anderen Gebieten wird es wohl noch folgen.

        Dieser Befund hat weitreichende Folgen: Solange die Frage der Staatennachfolge nicht geklärt ist, ist nicht sicher, inwieweit der neue Staat an die völkerrechtlichen Verträge der alten Ukraine gebunden ist und ob er überhaupt noch Mitglied internationaler Organisationen wie etwa der UNO ist. Die Rußländische Föderation hat daraus bereits Konsequenzen gezogen und ihre diplomatischen Beziehungen mit Kiew für beendet erklärt.

        Eine weitere Stütze der hier vertretenen Auffassung sind die Aussagen der neuen Kiewer „Regierung“, daß sie für die Schulden des alten ukrainischen Staates gegenüber der RF nicht aufkommen wolle. Würden diese Herrschaften von einer Kontinuität des Staates, also einem reinen Regierungswechsel, ausgehen, dann stellte sich die Frage der Schuldenregulierung überhaupt nicht.

        Allerdings ist zweifelhaft, ob es sich bei der neuen ukrainischen Gebietskörperschaft überhaupt um einen Staat im Vollsinne handelt. Denn er ist nicht souverän, d.h. er steht unter dem massiven Einfluß fremder Staaten, insbesondere der USA. „Premierminister“ Jazenjuk hatte lange Zeit seinen Pressestab in der US-Botschaft in Kiew, zudem haben er und seine Mitstreiter regelmäßig Anweisungen dieser Botschaft entgegengenommen und befolgt. Folglich dürfte es an der staatlichen Souveränität fehlen.

        Daraus folgt ferner, daß alles Gerede über territoriale Integrität hinfällig ist, denn die Grenzen des neuen Staates stehen noch gar nicht fest. Zudem bietet die jüngere Geschichte genügend Beispiele für den Zerfall von Staaten – oft vom „freien Westen“ gefördert (Jugoslawien 1991, Sowjetunion 1991, Serbien/Kosovo 1999 ff.). Deshalb steht die westliche Argumentation auf schwachen Füßen. Doch das stört ihre Protagonisten nicht. Sie wähnen sich im Besitz der alleinigen Wahrheit und wollen die ganze Welt nach ihrem Willen gestalten.“
        http://tauroggen.blogspot.de/2014/03/die-krim-ist-gesichert-putschisten.html

        • Nobilitatis

          Das folgt der unsinnigen Argumentation Putins, dass es jetzt keine Ukraine mehr gäbe, nur weil einzelne Personen von Revolution reden. Völkerrecht ist da nicht so leicht manipulierbar. Die Ukraine ist als völkerrechtliches Subjekt nicht erloschen (genau wie z.B. Somalia). Die 3-Elemente-Lehre gibt es nur bei der Beurteilung des Vorhandenseins eines neuen völkerrechtlichen Subjekts.
          Die Ukraine muss lediglich nach Unruhen zurückkehren zur verfassungsmäßigen Ordnung. So leicht können Sie Staaten nicht auflösen. Das weiß auch Putin, sonst würden Großossetien und Abchasien schon lange zur RF gehören. Bei dem Zerfall Jugoslawiens wurde ein Bundesstaat aufgelöst. Das Problem des Kosovo entstand durch dessen Herunterstufung von einer Republik zu einem autonomen Territorium innerhalb Serbiens.
          Andersherum kommt es am Ende immer auf reale Macht an. Wenn Putin ganz Ukraine besetzt und mit der RF verschmilzt, gehört diese völkerrechtlich zu Rußland, es sei denn, jemand führt erfolgreich Krieg gegen Rußland, um das zu verhindern. Entscheidend ist ein Rechtsakt, der nicht angefochten (d.h. anerkannt) wird. Völkerrechtlich kommt es da nicht auf die Zustimmung der Bevölkerung an.

        • Jörg

          @Karl, 10. März 2014 um 13:26 |

          Ihre Zustimmung zu Nobilitatis‘ wüstem Postulat, Moskau habe eine Invasion in Teile der Ukraine begangen („Sie hätten Recht, wenn es einen souveränen Staat Ukraine noch geben würde„) ist völlig unerträglich!
          Anders als die Nato (z. B. „Blackwater“) ist Rußland doch gerade nicht in die Ukraine einmarschiert!

          Leider ist auch alles andere, was sie an dieser Stelle von sich geben, unhaltbar!
          Ihre „Drei-Elemente-Lehre“ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Elemente-Lehre ) „Staatsgewalt“: Wenn Sie sich die Mühe gemacht hätten, einmal unter „Staatsgewalt“ nachzusehen, nämlich auf http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsgewalt, dann hätten sie dort gefunden:
          Ist die Staatsgewalt an eine Verfassung gebunden, so wird diese auch als pouvoir constitué bezeichnet, als „verfasste Gewalt“. Eine Verfassung entsteht kraft verfassunggebender Gewalt, kraft des pouvoir constituant. Im demokratischen Verfassungsstaat ist die verfassunggebende Gewalt ein unveräußerliches Recht des Volkes“.
          … und genau darum geht es bei diesem Putsch in Kiew: Nicht wer mit Mord und Totschlag an die ‚Macht‘ kommt, ist „Staatsgewalt“, sondern nur was „an eine Verfassung gebunden“ ist! Und die Putschisten in Kiew sind gerade nur unter BRUCH der Verfassung an der ‚Macht‘!

          An der völkerrechtliche Existenz des Staates Ukraine und an der Widerrechtlichkeit des terroristischen Putschistenregimes in Kiew kann also nicht der geringste Zweifel bestehen!

      • gradischnik

        Also die Regierung der Ukraine bezieht sich also auf das Völkerrecht…oder die Eu …..oder die USA ….oder die Nato oder irgendwer???
        Nun, die Regierung der Ukraine, sagen wir mal, Die, die sich jetzt Regierung nennt, ist nichts mehr als ein zusammengeputschter agressiver Ultranationaler und gefährlicher illegaler Haufen, der ja wohl nachweislich Repressalien an ethnischen Bevölkerungsgruppen androht, wenn sie nicht nach deren Pfeife tanzen.
        Was ist denn daran souverän, es sei denn deren agressive Handlungsweise.
        Faktisch ist nach geltendem Recht und Verfassung Janukowitsch Präsident, der nun letztlich Russland um Schutz vor einer Verbrecherbande gebeten hat. Was ist daran nicht legitim? Man darf die Russen nun wohl keineswegs als Minderheit bezeichnen, zumindest nicht im Süden und Osten.
        Wer hat denn im Westjordanland und Ostjerusalem die Israelis um Hilfe gerufen?? Die zukünftigen Siedler?
        Hier ist übrigens ein Teil der Bande auf nem Familienfoto!
        http://russianmoscowladynews.com/2014/03/09/ukraine-dein-schicksal-nachrichten-und-meinungen-teil-13/

        • Nobilitatis

          „Souverän“ bedeutet „aus eigenem Recht“, d.h. man muss niemand anderes fragen. Welches Recht gilt, bestimmen Staaten selbst. Es kommt auf „Legitimität“ an, also Rechtmäßigkeit, um die Handlungen zu rechtfertigen. Für die Anerkennung der Handlungen kommt es nur auf Handlungsfähigkeit, auf die Macht an.
          Vergessen Sie Janukowitsch, der ist kein König, und inzwischen ehemaliger Präsident. Er hat seine Legitimität, das Recht im Namen der Ukraine zu handeln, inzwischen eingebüßt. Man muss sehen, wer in der Ukraine künftig auf welche Führung hört. Wenn Jazeniuk bestimmen kann, wie die ukrainischen Behörden und Sicherheitsorgane handeln, ist er faktisch der anerkannte Staatschef. Für den Moment. Wenn nicht, oder nur eingeschränkt, muss man sehen.

        • gradischnik

          Also wenn ich mal ganz einfach ….“souverän“ ….im Kontext mit dem REVOLUTIONSTRIBUNAL, also der sogenannten jetzigen Regierung der Ukraine definiere, …..dann sind die eben NICHT souverän. In keiner, keinster Weise. Die rufen sogar nach der Nato, um unter deren Rückendeckung durch Nazistoßtrupps Minderheiten im sehr in Frage zu stellenden Staatsgebiet unterdrücken zu können. Das soll Souveränität ausdrücken. ?? Da lachen ja die Hühner, wenns nicht so ernst und traurig wäre.
          …und denen sollen allen Ernstes die Bewohner der Krim die Arme entgegenstrecken und dieses Gesocks wohlwollend empfangen? Gehts noch irgendwie?? Haben Sie vielleicht sowas nicht wie nen klaren menschenverstand? Haben Sie das Familienfoto nicht gesehen oder wollten Sie das nicht? Das sollte doch wirklich reichen!…oder ist es unangenehm, darauf einzugehen?
          Wenn ich auf der Krim leben würde, wäre ich den Russen jeden Tag für ihren Schutz dankbar!!

      • Jörg

        @Nobilitatis
        Ihre faschistoide Nato-Hetze war mit schon immer zuwider!
        „Es verstößt gegen das Völkerrecht, das Territorium eines souveränen Staates zu besetzen“.

        Ja, eben!
        Das gilt für die Bundeswehr in Jugoslawien, in Afghanistan, im Jemen, im Sudan, in Somalia (derzeit „Somalis die Zweite“ – ein bereits unter Volker Rühe völlig zerstörtes Land!), Mali, Libyen, Syrien usw.
        ABER GERADE DIE KRIM IST BIS HEUTE NICHT VON RUSSISCHEN STREITKRÄFTEN BESETZT WORDEN! Jeder, der lesen kann, weiß, daß die dortigen russischen Streitkräfte aufgrund eines Stationierungsabkommens (derzeit mit der Ukraine, demnächst mit den „Freien Bürgern der Krim“) dort sind.

        Warum höre ich von Ihnen, Nobilitatis, nicht mal etwas gegen die Besetzung Syriens? Oder Libyens? Oder Malis? Oder Venezuelas (eindringende kolumbische Verbände)!

        Wieso hat das hier nicht längst jemand klargestellt??? Was ist mit apxwn – mir hat er fortlaufend widersprochen, aber hier schweigt er!
        Bin ich hier unter Idioten??!!
        Wie kann man denn die absurde Behauptung dieses Nobilitatis, daß Rußland die Krim „besetzt“ habe, hier unwidersprochen lassen??!! Da ist man mal einen ½ Tag lang weg – und schon wird – völlig unwidersprochen – so eine widerwärtige wahrheitswidrige Propaganda verbreitet! Wieso stellt sich kein Einziger hier der Lüge dieses „Nobilitatis“ entgegen, daß Rußland auf der Krim „das Territorium eines souveränen Staates“ besetzt habe??!!

        • kaumi

          „Bin ich hier unter Idioten??!!“
          Ich kann nicht für alle meine Hand ins Feuer legen, aber ich bin keiner :-)

          Erwartest du hier tatsächlich minütliche Antworten auf jedes einzelne Posting? Irgendwann hätte sich bestimmt der eine oder andere dazu geäußert, und wenn nicht, Kismet…
          Bleibt zu erwähnen, dass ich deine Auffassung komplett unterstütze. Du hast bloß in Sachen „westlicher Einmarsch“ einige soiuverän-überfallene Staaten dieses Globus‘ hinten runterfallen lassen.

        • Jörg

          Dein Antwort , Kaumi, gibt mir auch wieder Rätsel auf!
          Dein Statement „Erwartest du hier tatsächlich minütliche Antworten auf jedes einzelne Posting?“ ist doch absurd!
          Mein erster(!) Kommentar stammt von heute 7.39 Uhr! Ich war extra ganz früh aufgestanden! … und dann das!
          Dein Kommentar, Kaumi, stammt von 17. 50 Uhr!! … Hallo … das sind mehr als 10 STUNDEN! …STUNDEN – nicht „Minuten“. Bei Stunden mußt Du auf den kleinen Zeiger gucken, Kaumi …

        • Nobilitatis

          Wenn Sie weiter so eine Sprache pflegen („faschistoide NATO-Hetze“) und die Realität verweigern, stimmt Ihnen auch niemand mit funktionierendem Gehirn zu.
          Statt dessen erfinden Sie Ihre eigene Realität. Warum hören Sie von mir nicht mal was über die Überfischung der Weltmeere? Oder Schuheputzen?
          Warum sind bereits ausreichend besprochene Tatsachen „widerwärtige wahrheitswidrige Propaganda“, der bitte alle ganz schnell widersprechen müssen? In Ihrem Sandkasten spiele ich nicht mit.

        • Jörg

          „Statt dessen erfinden Sie Ihre eigene Realität“
          SIE, Nobilitatis, ergehen sich doch in Phantasien! Ihre Behauptung Putin bzw. Moskau habe im Fall der Ukraine „Territorium eines souveränen Staates … besetz(t)„(ihr Kommentar ganz oben) ist doch völlig absurd!
          Wie kommen Sie zu dieser spinnerten (und aufhetzerischen) Behauptung??!!

        • Nobilitatis

          Mal abgesehen davon, dass das die offizielle Position fast aller Staaten ist, und die nur schlecht getarnten russischen Soldaten das Territorium der Krim an allen wichtigen Punkten besetzt halten, wie kommen Sie darauf, dass Sie das noch abstreiten können?

        • Jörg

          @Nobilitatis, 10. März 2014 um 19:02 |
          Mal abgesehen davon, dass das die offizielle Position fast aller Staaten ist, und die nur schlecht getarnten russischen Soldaten das Territorium der Krim an allen wichtigen Punkten besetzt halten, wie kommen Sie darauf, dass Sie das noch abstreiten können?

          Doch – das steite ich ab! Ich weiß auch nicht wo Sie, Nobilitatis, „schlecht getarnten russischen Soldaten“ gesehen haben wollen! (die sollen sich zwecks Bestrafung sofort bei der Kommantatur melden: Da hat man das Tarnen s o lange geübt – und dann versagen die Pfeifen doch tatsächlich!!)

          Auffällig an Ihrte Hetze, Nobilitatis, ist doch nicht nur ihre polemische Lüge vom (angeblichen) russischen Einmarsch, sondern ihr Leugen, daß, „die nur schlecht getarnten Nato-Schergen das Territorium der Ukraine an allen wichtigen Positionen besetzt halten„. UMGEKEHR WIRD DOCH EIN SCHUH DRAUS!

        • Walter Mandl

          Von einer Verletzung der Territorialität durch die RF ist tatsächlich auszugehen, wenn….. davon ausgegangen wird, dass die „freundlichen Menschen“ im Auftrag der RF handeln.
          Nun gibt es eben ein Teil, die von dieser Annahme (mit leicht nachvollziehbaren Begründungen) ausgehen und der RF „Verletzung“ vorwerfen. Daneben gibt es auch jene, die dies nicht annehmen oder auch stillschweigend tolerieren. Wie dem auch sei, ich vermute in besagten „freundlichen Menschen“ Soldaten der RF und bin mir der (wahrscheinlich) rechtlichen Verletzung bewusst. Wenn durch diese Territorialverletzung tatsächlich (es gilt die weitere Entwicklung abzuwarten) das völkerrechtlich definierte Territorium der Ukraine verändert wird, wird diesen Umstand die Ukraine, die EU, die USA und natürlich auch die RF zur Kenntnis nehmen müssen. Manche werden sich darüber furchtbar beschwerden, andere wiederum weniger. Es gab allein in den letzten 20 Jahren eine derartige Fülle von klaren „Verletzungen“, die zum Teil mit wesentlich größeren Veränderungen der betroffenen Gesellschaften verbunden waren, da wird es wegen dieser (möglicherweise) einen Territorialverletzung seitens der RF nicht zum Zusammenbruch der Weltengemeinschaft kommen. Neu ist ja einzig, dass die betroffene Volksgemeinschaft (vermutlich) in großer Mehrheit für die „Verletzung“ stimmen wird und die daraus sich ergebende Konsequenz absolut gegen die Interessen der USA und Europa steht.
          Diese (voraussichtlichen) Umstände machen es mir leicht, offen zu dieser „Verletzung“ zu stehen. Andersrum, also genau so, wie es in den meisten Fällen territorialer Verletzungen zu geht, wäre es schlimm und würde mein offenes Einverständnis nicht haben. Nebenbei bemerkt ist dieser Streitfall einer (möglichen) Territorialverletzung ein Musterbeispiel für die Rückständigkeit der internationalen Regelungen. Nicht das Volk wird geschützt sondern staatliche Gebilde, denen sich ersteres gefälligst zu unterwerfen hat. Das Feudalsystem lässt grüssen!

        • Jörg

          @Walter Mandl, 10. März 2014 um 19:24
          Auch Ihre total einseitige Sicht gibt mir Rätsel auf!
          Nehmen wir mal ihren Satz: „Von einer Verletzung der Territorialität durch die RF ist tatsächlich auszugehen, wenn….. davon ausgegangen wird, dass die “freundlichen Menschen” im Auftrag der RF handeln“ … und ändern ihn ein bißchen auf die wirklichen Vorgänge ab.
          Dann lautet Ihr Satz: „Von einer Verletzung der Territorialität durch die USA USA-EU und die NATO ist tatsächlich auszugehen, wenn….. davon ausgegangen wird, dass die “freundlichen Menschen” im Auftrag der USA USA-EU und die NATO handeln„.

          Und DAS ist doch in Bezug auf die derzeitigen Verhältnisse in der Ukraine die EINZIGE Wahrheit!!.
          Es KANN Ihnen, Walter Mandl, doch gar nicht entgangen sein, daß die USA-EU-Nato den Putsch in Kiew mit Milliarden von $$ erkauft und minutiös geplant hatten. Denken Sie nur mal an den Hack mit dieser Frau Nuland: Nicht ihr „fuck the EU“ war das entscheidende – sondern die Verletzung der Souveränität der Ukraine durch konspirativen Aufbau eines mörderischen, putschistischen Fascho-Mobs!

        • Walter Mandl

          @Jörg
          Geschätzter Jörg, keine Sorge, mir ist nicht entgangen, was lange zuvor seitens der USA/Europa in Richtung
          a) Korruption;
          b) Erpressung und Nötigung;
          c) Terroristischer- u. militärtechnischer Vorbereitungen;
          d) Geheimdienstlicher „Infiltration“

          so alles gegen die RF/Ukraine gelaufen ist. Und selbstverständlich ist jeder der (unvollständig) genannten Punkte allein für sich genommen schon eine Verletzung der Territorialität und Untergrabung der Souveränität der Ukraine. Allein, davon gibt es zwar viele Hinweise, auch z. T. geleakte „Dokumente“, jedoch keine Foto- und Videodokumentationen (weiterlesen) die in der Medienlandschaft Gewicht hätten.

          Ich persönlich pfeife auf das verlogene „Völkerrecht“! Hat noch nie (wenn es von Nöten gewesen wäre) ein Volk vom Tyrannen befreit aber öfters Tyrannen vom Himmel fallen lassen.

          Ich würde es sehr begrüßen, könnte die RF ihr souveränes Territorium so weit erweitern, dass es für den Rest (der Ukraine) keinen zollfreien Badeaufenthalt am Schwarzen Meer gibt.

          Die ganze Diskussion über Recht ist doch (von den USA/EU) nur dafür angelegt, um der RF eine „Verletzung“ nachzuweisen. Es geht dabei nicht einmal um angebliche oder tatsächliche „Rechtsverletzungen“ gegenüber Kiev! Wir brauchen uns deshalb darum nicht besonders kümmern. Da gibt es (auf jeder Seite) Hunderte Experten des Internationalen Rechts incl. der Experten für Verdrehungen und Deutungen. Die brauchen uns nicht als Ratgeber. Aber Russland braucht Beistand und Solidarität. Und zwar exakt bis zu jenem (geografischen) Punkt, an dem der am weitest nach Westen vorgerückte Kamerad steht! Das kann die Krim sein, Kiev oder meinetwegen auch im franz. Brest (https://www.google.at/maps/place/Brest/@48.408408,-4.4996006,12z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x4816bbe1d9925b93:0xc6488358179c30ab?hl=de).

        • Nobilitatis

          Sie haben das realistisch eingeschätzt. Ein paar Anmerkungen:
          Der Erhalt der Territorien der Ukraine ist nicht so stark das Interesse von USA und EU. Denen fehlt eine Motivation, sich für den Erhalt der Ukraine ernsthaft zu engagieren. Besonders Deutschland würde gern die Uhr zurückdrehen, weil der Konflikt „uns“ am meisten schaden könnte.
          Ein schnelles Referendum, noch dazu unter dem „Schutz“ der „Selbstverteidigungskräfte“ macht eine Abstimmung zur Farce. Sie wird am Ende nur von Rußland anerkannt. Auch die Unmöglichkeit für die Ukraine, für einen Verbleib im Staatsverband oder so etwas ähnliches zu werben, nimmt der damit rein symbolischen Handlung jegliche Legitimität. Es ist auch nicht vorstellbar, dass ein unerwünschtes Ende der Abstimmung (also pro Ukraine) hingenommen würde von den Veranstaltern.
          Und schließlich: Anders als im Fall Georgien wird der Fall Krim einen politischen Preis haben.

        • jowi

          Die ganze „Operation Ukraine“ wird einen hohen politischen Preis fordern, vor allem auch für Deutschland!
          Zu Gunsten des transatlantischen Bündnisses und unseres transatlantischen Vasallentums opfern wir unreigenste wirtschaftliche Interessen und riskieren einen Krieg, wenige hundert Kilometer von unserer Grenze entfernt.

          Das Tit for Tat-Spiel hat der Westen angefangen. Aufs Völkerrecht hat schon vorher der Westen geschissen, er holt es heraus, wenn es ihm passt.
          China solidarisiert sich zunehmend mit Russland, auch das ein politischer Preis den der Westen zahlt.

          Auch wenn Russland einmal mehr klein bei gibt wird es einen politischen Preis zahlen. Sonderbar übrigens, wie Sie hier Merkel-Sprech übernehmen.

        • Enis

          Ich finde Jörgs heissblütige Stellungnahmen entsprechen völlig der Realität. Er hat in seiner Argumentation ein Gemisch von syrischer Hitzköpfigkeit, was mir auch gefällt. Aber ich kann seine Argumentationen unterschreiben, die zu 100% sachlich und wahr sind!
          Die offensichtliche Heuchlerei des Westens geht mir langsam auf den Sack. Diese Russophobie überall in den Blättern, diese Aufwieglerei, diese Belehrerei, diese Arroganz eine aufgeklärtere und wertvollere Mentalität bzw. Kultur zu haben ist ein typischer abendländischer Narzismus. Wir brauchen ein Gegenpol, der mit diesen Schurken endlich schluss macht. Darum muss Russland den eingeschlagenen Weg abschliessen, indem es die Krim annektiert! Wer mit Völkerrechtkeule kommt, soll nebst den bereits bekannten Überfällen auf souveräne Staaten in der Neuzeit, mal den Fall von Liwa Iskandarun (Antakya) von 1939 lesen. Damals ein Hochburg des Panarabismus und syrischem Patriotismus wurde von heute auf Morgen den türkischen Schurken geschenkt! Wie? Ja genau, so wie die heutige Krim es machen will. Jedoch mit dem feinen Unterschied, dass das damalige Referandum voll verarschend gefaked wurde! 2/3 der damaligen Bevölkerung war syrisch arabisch und doch das Resultat fiel zu Gunsten der Türken. Mein Urgrossvater, sowie mein Grossvater erzählten uns immer wieder wehmütig von diesem traurigen Ereignis in unserer Geschichte. 1. hätte dieses Referandum gar nicht stattfinden dürfen, denn das war syrisches Gebiet! 2. Es konnte fast gar kein Araber an die Urne, weil sie gar nicht in die Wählerlisten eingeschrieben wurden! Das Resultat war eine Verarschung der Geschichte! Das Volk wollte zurück zu ihren Brüdern und Schwestern. Die Proteste unserer Grossväter danach wurden stummgeschlagen. Das Völkerrecht wurde mit Füssen vergewaltigt! Da kommen jetzt Fachidioten her und erzählen der Menscheit was von Völkerrecht!

          Ich kann den russischen Freunden nur raten den eingeschlagenen Weg jetzt abzuschliessen, oder ihr werdet diesen Fehler noch bereuen. Russland muss diesen Schurken vor vollendeten Tatsachen stellen. Wenns sein muss, dann muss das russische Volk auch bereit sein für seine Würde zu hungern (auf die Embargodrohungen bezugnehmend)!

        • Tunguska

          @Enis

          Das von Antakya hab ich von einem sehr guten Freund auch neulich gehört deren Großeltern damals diese Zeit erlebt hatten. Wirklich schwere Zeiten waren das! Deshalb unterstütze ich deine Aussage 100%ig!..
          Diese ganze Diskussion von Völkerrecht ist nicht so wichtig im Moment…Wenn sich die westlichen „Partner“ nicht daran halten dann sollten wir das auch nicht. Solange es einem guten Zweck dient Pfeif ich drauf!

        • Klotho

          Sie verweigern die Realität, weil es nämlich eine Kriegsgefahr besteht, eine reale in der Westeuropa mitreingezogen werden kann.
          Und die Amerikaner sind verrückt geworden, denn sie drohen Russland. Sie haben grosse Probleme, die Amerikaner, sie sind überschuldet und vor dem neuen Schuldenobergrenze haben sie wohl noch was vor. Ihr Dollar ist nämlich in der Realität nur noch wertloses Papier.

        • helm

          Weil sich das diskutieren mit solchen Menschen nicht lohnt.
          Das ist wie Perlen vor die Säue werfen.

        • helm

          Meine antwort bezog sich auf diesen Post:

          @Nobilitatis
          Ihre faschistoide Nato-Hetze war mit schon immer zuwider!
          “Es verstößt gegen das Völkerrecht, das Territorium eines souveränen Staates zu besetzen”.

          Ja, eben!
          Das gilt für die Bundeswehr in Jugoslawien, in Afghanistan, im Jemen, im Sudan, in Somalia (derzeit “Somalis die Zweite” – ein bereits unter Volker Rühe völlig zerstörtes Land!), Mali, Libyen, Syrien usw.
          ABER GERADE DIE KRIM IST BIS HEUTE NICHT VON RUSSISCHEN STREITKRÄFTEN BESETZT WORDEN! Jeder, der lesen kann, weiß, daß die dortigen russischen Streitkräfte aufgrund eines Stationierungsabkommens (derzeit mit der Ukraine, demnächst mit den “Freien Bürgern der Krim”) dort sind.

          Warum höre ich von Ihnen, Nobilitatis, nicht mal etwas gegen die Besetzung Syriens? Oder Libyens? Oder Malis? Oder Venezuelas (eindringende kolumbische Verbände)!

          Wieso hat das hier nicht längst jemand klargestellt??? Was ist mit apxwn – mir hat er fortlaufend widersprochen, aber hier schweigt er!
          Bin ich hier unter Idioten??!!
          Wie kann man denn die absurde Behauptung dieses Nobilitatis, daß Rußland die Krim “besetzt” habe, hier unwidersprochen lassen??!! Da ist man mal einen ½ Tag lang weg – und schon wird – völlig unwidersprochen – so eine widerwärtige wahrheitswidrige Propaganda verbreitet! Wieso stellt sich kein Einziger hier der Lüge dieses “Nobilitatis” entgegen, daß Rußland auf der Krim “das Territorium eines souveränen Staates” besetzt habe??!

        • Jones2theBones

          Wieso stellt sich kein Einziger hier der Lüge dieses “Nobilitatis” entgegen, daß Rußland auf der Krim “das Territorium eines souveränen Staates” besetzt habe??!
          Helm, das haben ich und andere hier schon öfters/regelmäßig gemacht.
          Da er die Fakten selten beisammen hat, sind die Gespräche desöfteren ins Absurde und Lächerliche abgeglitten.

          @Nobilitatis:
          Man, und du auch, muss sich zwischen einem der beiden Sichtweisen entscheiden:

          Option A:
          Man erkennt Janukowitsch weiterhin als den rechtmäßigen Präsidenten der Ukraine an.
          In diesem Fall ist der Einsatz russischer Truppen in der Ukraine nicht völkerrechtswidrig, da er auf Bitten des ukrainischen Präsidenten erfolgt.

          Option B:
          Man erkennt Janukowitsch nicht länger als Präsidenten der Ukraine an, sondern die Übergangsregierung unter Turchynov in Kiew.
          Da die Vorgänge in der Ukraine ganz klar einen revolutionären Akt darstellen (wie selbst von hießigen Politik und Systemmedien zugegeben), existiert der alte Staat „Ukraine“ nicht länger.
          Dies entspricht weitgehend den Tatsachen am Boden.
          Da also der Staat Ukraine, mit dem man entsprechende Verträge geschlossen hat, nicht länger existiert, sind alle Verträge mit diesem passé.
          Dies gilt sowohl für die russische Föderation, wie auch für die Bevölkerung dieses Staates, die hier von ihrem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen können, da mit diesem neuen Staat keinerlei Gesellschaftsverträge bestehen.

          Unter diesen Umständen sind schon mehrere ehemalige Provinzen zu eigenständigen Staaten geworden. Um 4 Beispiele aufzulisten: Finnland, Estland, Lettland, und Litauen.
          Ich kann mich bei keinem dieser genannten Beispiele daran erinnern, dass es hierfür im gesamten russischen Reich/in der gesamten Sowjetunion eine Volksabstimmung gegeben hätte, wie von unseren Systemmedien allen Ernstes für eine einvernehmliche, zumal illusorische Trennung gefordert wird.
          Stichwort Massenverblödung (Scholl Latour) kommt mir wieder in den Sinn: Ich kann mich allen ernstes bei keinem Staat erinnern, dass es eine derartige Abstimmung gegeben hat, noch einen, wo eine derartige Abstimmung Erfolg hätte.

          Da die Bedrohung der russischen, wie auch der ukrainischen Bevölkerung durch den Eurofaschisten-Mob Fakt ist, und der Putsch selbst ein reines Produkt der Auslandssabotage ist, der den Ukrainern die Freiheit nimmt und die desaströsen kleptokratischen Zustände nochmals verstärkt.
          Das Beispiel Griechenland zeigt, dass diese menschenverachtende Austerität Menschenleben kostet.
          Das Problem, dass Russland nach einer NATO-Aufnahme der Ukraine kaum mehr zu verteidigen ist und bei einem zu großen Ungleichgewicht mit dem dritten Weltkrieg zu rechnen ist, kommt noch hinzu.

        • Nobilitatis

          Sie haben Unrecht. Das habe ich weiter oben schon ausgeführt.
          Variante A) Seit seiner Flucht nach Rußland ist Janukowitsch nicht mehr Präsident. Das ist so, de facto, weil er gewählter Amtsträger war und als solcher seine Anerkennung verloren hat. Unabhängig davon, ob man bei seiner Absetzung Recht gebeugt oder gebrochen hat.
          Variante B) Die Ukraine hat durch unrechtmäßige Zustände nicht aufgehört zu existieren. Ihre Beispiele hinken. Genausogut hätten Sie auch die USA nennen können. Oder die Niederlande und die Schweiz. Oder Taiwan.
          Sie müssen trennen zwischen Völkerrecht und innerstaatlichen/ außenpolitischen Voraussetzungen für Anerkennung von Rechtsakten.
          Wenn Ihre Darstellung zuträfe, müssten die russischen Streitkräfte schon lange so viel wie möglich der Provinz Ukraine besetzen (alternativ vom Faschismus befreien), bevor es die NATO tut. Alles andere wäre dumm. Warum passiert das nicht? Gerade weil Rußland weiß, was möglich ist und zwischen der eigenen Propaganda und Realität zu unterscheiden weiß.

        • Jones2theBones
        • Jörg

          Seit seiner Flucht nach Rußland ist Janukowitsch nicht mehr Präsident. Das ist so, de facto, weil er gewählter Amtsträger war und als solcher seine Anerkennung verloren hat. Unabhängig davon, ob man bei seiner Absetzung Recht gebeugt oder gebrochen hat.“

          Ihre Nato-Propaganda ist völliger absurder Unfug!
          Die Frage, ob jemand Präsident ist oder nicht, richtet sich nach dem (Verfassungs-)Recht des jeweiligen Landes. Sie können sicher sein, Nobilitatis, daß in der ukrainischen Verfassung nicht steht z. B. “ … Präsidentschaft … endet auch dann, wenn der Präsident flieht und als solcher seine Anerkennung verloren hat“

          Nach nationalem Recht und nach Völkerrechtlich ist es KEINESWEGS so, daß die „Flucht“ eines Staatoberhauptes vor Feinden dessen Regentschaft beendet. Das können Sie fortlaufend in der Geschichte nachlesen. Ich glaube es war die norwegische Regierung, die vor den Nazis fliehen mußte. Aber selbstredend waren sie nach wie vor die einzige(!) legitime Regierung Norwegens. Auch so mancher König mußte schon mal fliehen. Das änderte aber nichts am Rechtsanspruch! Nach Napoleon kamen z. b. auch die Bourbonen zurück.

          Ihr erdünkeltes Recht, Nobilitatis, erinnert mich an die Israelis, die die Palästinenser mit Mord und Terror überzogen bis diese flüchteten. Und dann erließen sie ganz schnell ein „Gesetz“, das bestimmte, daß ein Araber, der seinen Grund und Boden verlassen habe, das Recht an diesem verlöre.
          So was ist aber kein „Recht“, sondern das Gegenteil bzw. eine Verhöhnung desselben!

          Selbstverständlich ist der gewählte Janukowitsch das einzige rechtmäßige Staatsoberhaupt.
          Wenn die pösen, pösen Russen Berlin einnehmen sollten und die Merkel würde in die USA fliehen (endlich!), und die Russen würden dann den Enkel von Quisling in Berlin zum Kanzler einsetzen (mit bezahltem Mob vor dem Reichstag oder auch ohne), dann wäre das für Sie, Nobilitatis, gleich ein echter Kanzler – oder was?
          MANN, ;MANN, MANN!
          … nach dem Recht der BRD wäre das Hochverrat, wenn Sie da mitmachten!

        • Jörg

          Nachtrag: … und seine „Aanerkennung“ hat Janukowitsch doch auch nicht verloren Rußland und sicher noch eine ganze Liste von Ländern erkennen ihn doch an.

        • Jones2theBones

          @Nob:
          Variante A) Seit seiner Flucht nach Rußland ist Janukowitsch nicht mehr Präsident. Das ist so, de facto, weil er gewählter Amtsträger war und als solcher seine Anerkennung verloren hat. Unabhängig davon, ob man bei seiner Absetzung Recht gebeugt oder gebrochen hat.
          Stimmt! Jedes Mal wo unsere Kanzlerin ins Ausland fährt, verliert sie ihre Macht. :D
          Und Regierungen im Ausland hat es auch nie gegeben (Polen im 2. Weltkrieg, Gesamtchina in Taiwan, Tibet in Indien, et cetera et cetera)!

          Variante B) Die Ukraine hat durch unrechtmäßige Zustände nicht aufgehört zu existieren. Ihre Beispiele hinken. Genausogut hätten Sie auch die USA nennen können. Oder die Niederlande und die Schweiz. Oder Taiwan.
          Sie müssen trennen zwischen Völkerrecht und innerstaatlichen/ außenpolitischen Voraussetzungen für Anerkennung von Rechtsakten.
          Wenn Ihre Darstellung zuträfe, müssten die russischen Streitkräfte schon lange so viel wie möglich der Provinz Ukraine besetzen (alternativ vom Faschismus befreien), bevor es die NATO tut. Alles andere wäre dumm. Warum passiert das nicht? Gerade weil Rußland weiß, was möglich ist und zwischen der eigenen Propaganda und Realität zu unterscheiden weiß.

          Ok, ich denke zwar nicht dass das was bringen wird, aber hier eine ernsthafte Antwort:
          Ein Staat wird durch seine Verfassung definiert. Tritt eine Revolution ein, so ist der neue Staat, der hieraus entsteht, ein Nachfolgestaat des Vorigen, und nicht (!) der selbe.
          Beispiel Sowjetunion nach dem Zarenreich, die Bundesrepublik Deutschland als Nachfolgestaat des Deutschen Reiches.

          Sind sie des russischen mächtig?
          Haben sie sich die russische „Propaganda“ schon einmal angeschaut und können sie daher als solche benennen?
          Oder vertrauen sie mal wieder ihren Systemmedien, die eine Lüge nach der anderen propagiert, selbst wenn die offensichtlich ist (bsw. Begründung des Irakkrieges 2003).
          Anyway…
          http://data.motor-talk.de/data/galleries/0/69/8132/47406134/uh65410-1283131559-1145798-941670-937204-facepalm-implied-super-super-super-6906051409365670800.jpg

        • Nobilitatis

          „Ein Staat wird durch seine Verfassung definiert. Tritt eine Revolution ein, so ist der neue Staat, der hieraus entsteht, ein Nachfolgestaat des Vorigen, und nicht (!) der selbe.
          Beispiel Sowjetunion nach dem Zarenreich, die Bundesrepublik Deutschland als Nachfolgestaat des Deutschen Reiches.“
          Ein Staat definiert sich selbst durch seine Verfassung oder z.B. das Berufen auf einen Monarchen. Das ist innerstaatliches Recht. Völkerrechtlich ist das anders. Sie können, wie schon so oft gesagt, nicht einfach jeden Staat auflösen, der seine Verfassung ändert. Oder seinen König absetzt und ein Parlament ein. Und so weiter.
          Die Sowjetunion ist in fast alle Verbindlichkeiten, Abkommen, Verträge eingetreten, die für das Zarenreich galten. Für die vorübergehende „Unabhängigkeit“ von zahlreichen Gebieten gab es Rechtsakte. Übrigens auch für die Auflösung des Heiligen Römischen Reichs, für die Unabhängigkeit von Schweiz und Niederlande und wer weiß, was noch. Das Deutsche Reich nach 1945 wurde durch die Alliierten aufgelöst, die durch Besetzung die Verantwortung übernommen haben. Lesen Sie nach unter „Konferenz von Potsdam“.
          Reisen ins Ausland sind nicht dasselbe wie eine Flucht mit Verlust der Macht, Anweisungen zu geben für die Staatsorgane. Taiwan gehört völkerrechtlich zu China, ist nicht unabhängig im völkerrechtlichen Sinn und hat sich eine Zeitlang als das einzige China halten können.
          Ich bin des Russischen mächtig. Ich habe sogar eine gewisse Sympathie für Putin. Er hat das Land aus den Jelzinschen Zuständen herausgeführt. Wenn ich von Propaganda sprach, meinte ich nicht die Gesamtheit der Medienberichte in Rußland, sondern die Argumentation, die Putin für die geplante Annexion der Krim nutzte. Das kann man clever finden, die Wahrheit ist es aber nicht.
          Ansonsten respektiere ich Ihre Sichtweise durchaus, und erkenne an, dass Sie mit vielen Argumenten recht haben.

        • Ende der Zivilisation

          Die internationale Rechtslage und ist eindeutig. Auch Staatstheoretisch kann es hier keine Zweifel geben.
          1. Janukowitsch ist legitimer Präsident der Ukraine.
          2. Alle die von der illegalen Putschregierung verabschiedeten Dekrete und Verordnungen sind nichtig.
          3. Alle Gesetze die von dem Restparlament nach dem Putsch unter Bedrohung und Ausschluss von Abgeordneten zustande gekommen sind sind ungültig. Ungültig sind sie auch wenn sie „normal“ verabschiedet wurden, da sie nicht von einem legitimen Präsidenten unterzeichnet wurden und das Verfassungsgericht ausgeschaltet wurde. Das Verfassungsgericht wurde aufgelöst, die Gewaltenteilung und der Rechtstaat außer Kraft gesetzt.
          4. Die Krim als bereits autonome Region kann von ihrem Selbstbestimmungsrecht gfebrauch machen, da keine legale Regierung der ubergeordneten Eben mehr existiert und somit keine hoheitsrechte ausüben kann. Gegen den erklärten Willen der Mehrheitsbevölkerung der Krim ist in dieser Lage jed Vertretung nach Außen (internationale Beziehung) nichtig.

          Erst nach landesweiten allgemeinen, gleichen Wahlen gemäß geltender Verfassung kann das Parlament in Kiev eine rechtmäßige Regierung bestimmen und selbst Gesetze verabschieden. Alles was bis dahin von Jazenjuk und Co veranstaltet wird, ist illegal, unabhängig davon ob ausländische Regierungen diese Putschregierung anerkennen oder nicht.

        • Reisender

          Die Diskussion zwischen Völkerrecht, Selbstbestimmungsrecht der Völker und Verfassungskonform ist zu diesem Zeitpunkt tatsächlich langweilig. Hier geht es vielmehr um Machtpolitik – von den meisten Seiten. Je nach Blickwinkel nimmt man sich als Argument das eine oder das andere. Für die einen ist der revolutionäre Akt nur zu dem Zeitpunkt, wo die Machtergreifung der Putschisten erfolgte. Für die anderen ist diese revolutionäre Zeit noch nicht vorbei. Vielmehr wird noch in verschiedenen Teilen darum gestritten, wer denn jetzt die Macht hat. Die dritten behaupten, dass alle revolutionären Veränderungen rückgängig gemacht werden müssten.
          Die einen wollen, dass es auf dem Weg zu stabilen Verhältnissen möglichst wenig Menschen sterben. Die anderen wollen einen möglichst großen Teil des Kuchens. Die einen haben Angst davor, unter einer IWF-Diktatur zu leben. Andere haben die Angst unter russischer Vorherrschaft zu leben.
          Die einen wollen auf den Gebieten gewisse Waffen aufstellen, die anderen wollen genau das verhindern. Es geht um Schiefergas-Förderrechte welche durch das grundwassergefährdende Fracking gewonnen werden soll. Oder halt um den Absatz des eigen Gases.
          Viele Menschen wollen wohl nur in physischer, sozialer und ökonomischer Sicherheit leben. Hierzu werden ihnen Versprechungen von verschiedenen Seiten gemacht. Wessen versprechen Realistik sind bleibt unklar. Keiner weiß letztlich, wie sich die EU oder Russland weiter entwickeln wird.
          Die Krim geht jetzt ihren eigenen Weg. Hier hätte es auf dem Stimmzettel natürlich noch die Wahloption geben müssen, dass die Krim ein Teil der Ukraine ohne Autonomierechte sein möchte. Falls es 50 % ungültige Stimmzettel gibt oder die Wahlbeteiligung unter 50 % liegen sollte wäre dies zwar ein schlechtes Zeichen. Doch davon ist ja nicht auszugehen. Ich will mir eine militärische Eskalation gar nicht vorstellen. Insbesondere, falls Polen, Rumänien oder die baltischen Staaten oder gar die USA noch eigene Truppen zur „Befreiung“ der Krim schicken sollten. Die Schwarzmeerflotte wird Nato-Flugzeuge über ihren Stützpunkt nicht dulden!
          Die Frage, wie sich jetzt die Menschen in Odessa oder den Ostprovinzen verhalten sollen, bleibt aber die spannende. Wenn Präsidentenkandidaten durch Verhaftungen wegen verfassungsfeindlichem Verhalten weggesperrt werden kurz nach einem verfassungsfeindlichen Putsch kann von einem demokratischen Prozess nicht gesprochen werden. Falls eine Übergangsregierung nicht versucht wieder zu rechtsstaatlichen Prinzipien zurück zu kehren sondern nur ihren eigenen Machterhalt im Auge hat wird halt Recht zu Unrecht und Widerstand zur Pflicht. Wie dieser Widerstand auszusehen hat falls tatsächlich schon „Blackwater-Söldner“ durch die Straßen laufen ist schwer zu sagen.
          Nur sie müssen die Zeit nützen, solange sie noch da ist.
          Ganz unabhängig vom aktuellen Anlass wäre eine ganz andere Diskussion, ob das Völkerrecht, ein Regelwerk, um Kriege zu verhindern, nicht noch erweitert werden müsste. Es müsste doch Möglichkeiten geben, wie sich Franken aus Bayern lösen kann und mit den fränkischen Teilen in Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen zusammenschließen könnte. Oder sich Schottland von England trennen kann, oder so. Dafür müsste es ein Regelwerk geben. Nach dem ersten Weltkrieg gab es solche Abstimmungen in den Grenzregionen zwischen Dänemark und Schleswig Holstein bzw. Preußen und Polen. Warum sollte es so was nicht auch zwischen der Ukraine und Russland geben? Dieses Regelwerk müsste es aber auch indigenen Völker in Nordamerika erlauben in ihren Gebieten ohne Einwanderer zu leben. Die USA gibt durch Kriege oder unsaubere Verträge erworbenes Land an die indigenen Völker zurück. Die USA entschädigt jene Familien, an welche sie unrechtsmäßig erworbenes Land verkauft hatte. Falls die USA hier einen fairen und von allen Seiten anerkannten Frieden macht kann man sich ja dann Tibet, etc. anschauen (-:

        • Ende der Zivilisation

          Es ist der Westen, der sich hier mit dem Völkerrecht argumentiert, dabei aber seine eigenen völkerrechtswidrigen Handlungen in der Argumentation ausblenden will. Es ist Deutschlands Regierung die doppelte Standards anwendet. Schamlos. Gewissenlos und regelrecht bösartig werden von deutschen Medien und von der Bundesregierung die Argumente der Ukrainer, die NICHT von der Putschregierung vertreten werden möchten, einfach ignoriert bzw. wird PR-mäßig so getan als gäbe es in der Ukraine eine legale und legitime Regierung. Das ist ebenfalls schon Demagogie und Rechtsbruch gegenüber dem deutschen Souverän.

        • Silvio Fienarola

          Na, so ganz richtig sind die Argumente aber auch nicht.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Nachfolgestaat

          Natürlich kann ein Nachfolgestaat, dann selber nach gut dünken irgendwelche Gesetze erlassen, über kurz oder lang wird er aber die übernommenen Verpflichtungen des Vorgängerstaates doch erfüllen müssen, als Beispiel siehe: Staatsanleihen des Russischen Zarenreiches:
          http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8857634.html

          im übrigen sehe ich das wie Walter, obwohl ich ja auch die Position der RF unterstütze. Der Begriff „Völkerrecht“ ist ja sehr Irreführend und müsste eigentlich „Herrschaftsrecht“ heissen; die Auslegung richtet sich jeweils nach den gerade herrschenden Machtverhältnissen auf dieser Welt.

        • Nobilitatis

          Es kommt darauf an.
          Und Sie müssen das Völkerrecht und das innerstaatliche Recht auseinanderhalten. Nach ukrainischem Recht ist, auch nach meinem Ermessen, Janukowitsch vermutlich rechtmäßiger Präsident. Er hat aber die Funktion verloren. Und die Anerkennung. Nicht einmal die derzeitige Krim-Führung erkennt ihn an. Die wollen sich lieber in Rußland eingliedern.
          Wenn das ukrainische Recht rechtsstaatlich angewendet würde (WENN!), wäre die derzeitige Führung unrechtmäßig. Staaten machen aber ihr Recht selbst. Völkerrechtlich kommt es nicht auf das Zustandekommen an, sondern auf die Durchsetzung. Das Völkerrecht ist durchaus nicht eine abgeschlossene Gesetzessammlung, die auf jedes Problem eine Lösung weiß. Wenn sich heute die Krim für unabhängig erklärt, tut das morgen Tschetschenien, Inguschetien, Dagestan etc. pp.
          Die Auslandsregierungen von der Tschechoslowakei, Polen, Frankreich, Norwegen wurden nur von den kriegführenden Staaten (GB, USA) „anerkannt“ und benutzt, soweit möglich. Nach 1945 hat man sie dann ihrem Schicksal überlassen. Und vorher auch nur eingeschränkt respektiert. Völkerrechtlich waren sie irrelevant. Für Könige gilt anderes als für gewählte Vertreter. Für Palästina gelten völkerrechtlich die Grenzen von 1967, die Besetzung ändert die Grenzen nicht. Wie Sie wissen könnten, werden die vertriebenen Palästinenser als Flüchtlinge behandelt und von der UN unterstützt. Sie können mich nicht für die anerkannten Rechtsprinzipien verantwortlich machen, nur weil die Ihnen (in diesem Fall!) nicht passen.

        • kaumi

          Nobil.,

          verrenn` dich doch nicht in Details und Dissonanzen.
          Die derzeitige Übergangsregierung der Ukraine ist nicht legitimiert. Wie denn auch, fanden doch keine Wahlen statt. Dieses Putschregime – und das ist sie, ganz neutral und sachlich – repräsentiert nicht das ukrainische Volk. Oder willst du das behaupten?
          Hätten die Ereignisse in Odessa oder Donezk stattgefunden, wäre die politiscshe Ausrichtung der Putschisten eine andere. Oder willst du dieser These widersprechen?

          Ergo: die aktuelle politische „Kiewer Riege“ ist nicht legitim und somit gibt es in der Ukraine derzeit entweder einen rechtsmäßigen, weggeputschten Presidenten, der im Ausland ist oder es gibt nichts, was legitim wäre, den Gesamtstaat Ukraine zu repräsentieren. In beiden Fällen gilt: Russland ist im Recht. Und: die Nato im Unrecht.

          Ein Gradebiegen der Parteiigkeit und der einseitigen Unterstützung des Westens funktioniert in diesem Falle in der Tat nur durch abenteuerliche mediale Prostitution gedeckt durch gleiches politisches Engagement.
          Ist ja kein Problem (für mich) wenn du das so sehen willst, wie du es siehst (das tun in Mittel- und Westeuropa ja Millionen), aber die Karten „Recht und Legitimation“ solltest du nicht ausspielen. Das wären gezinkte Karten…

        • Nobilitatis

          Es gibt derzeit in der Ukraine weder einen rechtmäßigen Präsidenten, noch eine rechtmäßig zustande gekommene Regierung. Beide Seiten haben Unrecht.
          Völkerrechtlich spielt das aber keine Rolle. Darauf habe ich hingewiesen. Und die Abstimmung über die Zugehörigkeit der Krim wird genauso unrechtmäßig sein. Eine Farce. Wenn das Ergebnis aber anerkannt wird, und sei es aus Ohnmacht, indem man nichts dagegen unternimmt, wird die Krim bald völkerrechtlich zu Rußland gehören. Und man hat einen Präzedenzfall geschaffen, der sich gegen alle Beteiligten richten kann.

        • Ende der Zivilisation

          Der Souverän schöpft neues Recht. Wer und was ist der Souverän?
          Bestimmt nicht die Regierung.

          Im Kriegsfall (und Situationen nch der Kapitulation) sieht die Sache anders aus. IN DER UKRAINE ist jedoch nicht einmal der landesweite Ausnahme- bzw. Notstand ausgerufen worden. Es gilt die Verfassung unter Janukowitsch.

          Sie Nobi, argumentieren unsauber und widersprüchlich. Sie sollten aufpassen, dass sie sich ihren Ruf hier nicht gänzlich vermasseln.

        • Ende der Zivilisation

          Korrektur: Es gilt heute die Verfassung von 2004.
          Am 21. 2. 2014 stimmten 386 der 450 Abgeordneten für die Wiedereinführung der Verfassung von 2004, die dem Parlament mehr Rechte gegenüber dem Präsidenten einräumt.

        • Ludwig

          @Jörg

          Die Russen dürfen sich ausserhalb der gepachteten Militäreinrichtungen gar nicht bewegen, nur das tun sie, auch wenn sie auf den Uniformen keine Abzeichen tragen! Die angeblichen „Selbxtverteidigungkräfte“ fahren mit gepanzerten Mannschaftswagen und Panzern mit russischen Kennzeichen und mit Nummerirungen (z.B. 99, was glaube ich, den Moskauer Militärbezirk bedeutet).
          Die Russen haben damit die Krim besetzt und die Kiewer legitime Regierung beweist Weitsicht, dass sie auf russische Provokationen nicht antwortet. Normalerweise aber wäre ich dafür, die Krim mit Bombenteppichen von der Landkarte zu tilgen!

        • Walter Mandl

          Zwei Millionen Menschen den Tod zu wünschen, weil sie am Sonntag ein Referendum über die Zukunft der Halbinsel abhalten wollen???
          Und obendrein, die Meinung von vermutlich über 95% dieser Menschen ist ja noch gar nicht bekannt. Wie kann man nur so realitätsfern unbekannten (!) Menschen den Tod wünschen? Und wenn sie sich zu 99% für einen Anschluss an die USA entscheiden würden, wäre dies niemals gerechtfertigt. Überlegen sie einmal, was sie hier verbreiten!

        • jowi

          Alles klar, Opfer der West-Propaganda.

          „..Bombenteppiche…“

          Wie alt bist du? Vermutlich durchläufst du gerade die pubertäre Phase von Größenwahn. Wird schon wieder, hoffe ich.

    • Welch selten dämlicher und obendrein bösartiger Vollpfosten.

      Was Schröder sagt, ist vor dem Hintergrund seiner Zugehörigkeit zur politischen Kaste und deren offizieller Propagandalinie zu bewerten – und dann durchaus sehr bemerkenswert, auch wenn man ihm in dem Detail der Völkerrechtswidrigkeit des russischen Vorgehens nicht folgen kann.

  • Klaus

    Wer weiß ob die Luftabwehrsysteme überhaupt bei eingeschalteter Freundfeinderkennung gegen die Russen gehen, die Ukraine hat bestimmt noch die Orginalsoftware drauf. So wies ausschaut macht das Militär alles mit was nichts mit Gewalt zu tun hat, gefährlich wirds nur wenn sie ihre Maidan Spezial Truppen einsetzen. Diese Nationalistan haben keine Hemmungen.

    • Jones2theBones

      Wird noch funktionieren, hat es 2008 in Georgien auch getan.
      Den Radar (und glaube auch die Buk?) haben die zum Schleuderpreis von Yushtshenko gekauft.

      • Jones2theBones

        Allerdings können die gejammt werden. Hat Russland 2008 ebenfalls hingekriegt. Damals hatten die nur eine Su-34, die die georgische Flugabwehr praktisch im Alleingang ausgeschaltet hat. Jetzt verfügen die Russen über 58 von ihnen, und ich hoffe, dass die russischen Reaktionszeiten kurz genug sind, um durch Luftangriffe die gegnerische Technik noch aus der Luft ausschalten zu können.

  • Radostin

    Naja vorsicht. Schröder muss tierisch aufpassen, selbst seriöse Blätter bezeichen ihn mittlerweile als „Gas-Gerd“. Er muss daher immer eine Wörtchen der Kritik an Putin finden, um noch gehört zu werden. Und raffiniert tut er das: Gleich mal den Kosovo-Krieg geächtet. Wahrscheinlich haben die Amis ihn damals erpresst. Vielleicht ist das auch ein Wink an die Serben?

    • kubanka

      ………selbst seriöse Blätter bezeichen ihn mittlerweile als “Gas-Gerd”.

      Seriöse Blätter ? die tägliche Desinformation der BRD-Blätter ist unerträglich…..

  • georg

    Ich denke auch, dass Schröder nicht „der Hetze“ verdächtigt werden kann. Ganz im Gegenteil, der gute Mann lässt keine Gelegenheit verstreichen, der Nato einen überzubraten (TV-Auftritt und seine Meinung zu den Sotchi-Boykotten): “ mal sehen, ob unsere demokratischen Vertreter in Qatar auch ihre Spitzenvertreter im Boykott zuhause lassen. Oder geht es im Endeffekt nur um Putin *zwinker*“.

  • TomGard

    Small Wars Journal Discussion with A. Wess Mitchell

    A. Wess Mitchell is president of the Center for European Policy Analysis (CEPA), a U.S. foreign policy institute dedicated to the study of Central and Eastern Europe.
    ….
    SWJ: What leverage do we have on the table in order to alter Putin’s calculus?

    A. Wess Mitchell: We have a lot of leverage. But in order for it to matter, we have to have the willingness to use it. As Edward Lucas has pointed out, NATO’s collective economic strength is 20 times wealthier than Russia ($40 trillion in GDP versus $2 trillion). With a unified command structure and determined foreign policy, the Russians are using a weak position well, while Western disunity and lack of purpose are neutralizing our natural advantages. Using Western leverage effectively would require a higher degree of commitment from the United States and major European countries to sustaining Western unity in the face of aggression than we have so far shown the political willingness to sustain.

    We also have military leverage. Russia would lose any pitched confrontation with NATO. But here too, the Russians have developed an asymmetric strategy—a kind of “thrust and pause” that involves moving into a territory rapidly with limited objectives and halting abruptly to allow Western divisions to surface in the inevitable post-conflict bickering—that plays to Russian strengths of geographic proximity and concentration of force. No one wants a shooting war over Crimea. But if Ukraine matters to us strategically, then we should be more willing to use military levers to strengthen the Western diplomatic position. To use the previous analogy of the Straits Crisis, Lord Salisbury sent the British Mediterranean fleet into the Black Sea as a counter-demonstration to Russian aggression in the Balkans. … We should use Western military power in a similar way as Britain in the Straits Crisis – to create a lasting impression of our willingness and ability to confront territorial revisionism in future crises, particularly involving the Baltic States.
    – – – – – –

    Das ist eine volle Umsetzung der Drohungen George Soros‘ vom Jahresanfang. Die Versicherung, es gehe nicht darum, die russische Armee direkt zu konfrontieren, darf man ernst nehmen. Die Andeutungen Wess Mitchels am Schluß auch: Die Ukraine als ein Schauplatz künftiger Proxy-Kleinkriege soll nach Norden erweitert werden: Nach Weissrussland.

    Vor der Krim geht es m.E. daher um ein theatralisches Stand-Off. Unvermeidlich muß es einen Auszug der ukrainischen Truppenteile geben, die gegenüber Kiev loyal geblieben sind. Es wäre taktisch klug, wenn dieser Auszug vor dem Referendum bzw. am Referendumsdatum erzwungen würde. Ein paar Anschläge könnten voraus gehen, um einen photogenen zivilen Exodus von der Krim zu organisieren, der dann scheinbar von einem ukrainischen Truppenaufmarsch „gedeckt“ würde. Das wäre eine perfekte PR-Show, welche die NATO hinter photogen aufgestellte ukrainische Einheiten und Waffentechnik positionierte.

    • TomGard

      Ich möchte noch etwas anfügen.

      Putin hat auf seiner Pressekonferenz Unverständnis für den gewaltsamen Verlauf des Putsches in der Ukraine vorgespielt, was die Türen für ein stummes Einvernehmen zwischen den „deutschen“ Kräften in der EU und der RF offen ließ. In diesem Sinne darf man wohl ebenfalls seine klare Stellungnahme gegen einen Anschluß der Krim an die RF verstehen.

      Das Votum des Regionalparlamentes der Krim für einen Anschluß ist, nun ja, eigenartig auch deshalb, weil es doch offenkundig und irreparabel die Stellung der anderen östlichen und südlichen Oblaste gegen die Putschregierung in Kiew schwächt, so lange die RF es bei einer nur bedingten Drohung, in diese Teile der Ukraine einzumarschieren, beläßt. Deshalb vergrößert das Anschlußvotum der Krim die Terrorgefahr in der Ost- und Südukraine, weil es gleich mehrere Interessenten geben muß, die russische Entschlossenheit, der Nato gewisse Grenzen zu setzen, auf die Probe zu stellen.

      Danach stellte das Votum der Duma, den Anschluß gut zu heißen, klar, daß Putins PK nicht ernst zu nehmen war. Hätte er es nicht gewollt, hätte es diesen Beschluß zumindest nicht in der Einmütigkeit gegeben, mit der er gefaßt wurde.

      Das ist schon ziemlich merkwürdig. Hätte die RF Informationen, die klarstellen, es sei chancenlos, auf europäischen Widerstand gegen die Eskalation seitens der NATO zu setzen, wäre es erst recht unnötig, ja schädlich, dieser Eskalation entgegen zu kommen.

      Eine mögliche Lösung dieses Konundrums läge darin, daß es kein Anschlußvotum im Referendum der Krim geben wird. Ich kann darüber kein Urteil abgeben, aber nach allem, was ich in Erfahrung brachte, ist die Anschluß-Fraktion auf der Krim in der Tat eine Minderheit – eine starke Minderheit wohl, aber chancenlos im Referendum, es sei denn, es werde massiv manipuliert. Ohnehin wäre es eine katastrophale Entscheidung, einen Anschluß auf das Votum von sage 55% oder 60% abgegebener Stimmen zu gründen, das wäre eine Einladung einschlägiger Verdächtiger zu einem separaten Bürgerkrieg.

      Ich will die möglichen Schlüsse aus diesen Überlegungen nicht vorstellen, mag aber nicht verzichten, auf die Rolle der UNA-UNSO im „Rechten Sektor“ hinzuweisen. Dmytro Korchynsky, dem mehreren Quellen zufolge nachgewiesen ist, mit den Parteigängern Alexander Dugins und dem russophilen Magnaten Victor Medvedchuk zusammen zu arbeiten, wurde vom ehemaligen ukrainischen Innenministerium wg. Anstiftung zum bewaffneten Aufstand zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Ich habe nichts davon gehört, daß diese Ermittlung von den neuen Machthabern storniert wurde. Unabhängig von dieser Personalie ist schwer vorstellbar, daß UNA-UNSO vom FSB weniger infiltriert sein sollte, als ihre Kampfgenossen im Tschetschenienkrieg.

      • Helm

        Ich antworte mal zumindest auf einen Teil des Beitrages.
        Habe mir den 3 mal Durchlesen müssen und immer noch nicht alles was Du meinst verstanden.Man kann dem schlecht folgen.
        Bitte nicht Böse sein.

        Teile der regierung Russlands haben echt überlegt ob ein Anschluss der Krim an die RF richtig wäre.
        Es ging dabei allerdings nur um Ökonomische Probleme,da die Kosten auf 30 Millarden Dollar geschätzt wurden.Jährlich kostete die Krim den Ukrainischen Staat zwischen 1.5-2 Millarden Dollar.
        Auf Grund dieser Tatsache wurde eben festgestellt das ein Anschluss für Russland Ökonomisch ein Desaster bedeutet.
        Es müssen Verkehrswege von Russland nach der Krim gebaut werden usw.fast alles müsste Mühselig von Russland über Seeweg nach der Krim gebracht werde usw.
        Da giebt es nicht nur Logistische Probleme.
        Dennoch,der Anschluss ist politisch gewollt und nur so erklärbar und wird auch so durchgezogen.
        Ich glaube nicht das Russland noch im letzten Moment abspringt.

        • TomGard

          Auskünfte, über deren Verläßlichkeit ich mir nicht im Klaren bin, sagen, die Bauplanungen für die technische Anbindung der Krim an die RF seien schon Monate vor der „Krise“ abgeschlossen gewesen – ausgeführt von chinesischen Firmen. Weißt Du – oder sonst jemand – etwas darüber?

        • Peter Hofmann

          Nord-Krim-Kanal: „Der Kanal hat eine maximale Kapazität von 380 m³/Sekunde und leitet jedes Jahr über 1,2 Mrd. m³ Wasser vom Dnepr auf die Krim, was 85% des gesamten Wasserverbrauchs der dortigen Bevölkerung entspricht.[2] Durch den Bau des Kanals konnten über 270.000 Hektar der – aufgrund geringer Niederschläge – bis dahin wasserarmen Steppe bewässert werden.[3]

          Im Landesinnern der Krim wird die Wasserversorgung durch den Kanal von Krasnohwardijske übernommen, der bei Dschankoj abzweigt und Wasser in den Westen der Halbinsel leitet.[4] Das Gesamtnetz des Kanalsystems hat eine Länge von 1500 km [3] und ist das größte und komplexeste Bewässerungssystem in Europa.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-Krim-Kanal

          2.700 Km² entspricht der Größe des Saarlandes. Deshalb ist die Krim 1954 zur Ukraine gekommen.

    • Klotho

      Nun aus diesen Interview kann ich entnehmen, das die Amerikaner Russland erobern möchten. Das wird sicher scheitern. Da werden sich die USA eine blutige Nase holen. Das haben schon mehrere Nationen versucht Russland zu erobern und sind immer daran gescheitert. Auch die USA wird scheitern, auch wenn sie sehr intelligente und ausgefeilte Pläne aushecken. Aber es scheint mir, den Amerikanern liegt das in den Genen, das sie anderen alles abluchsen wollen, das hat ja schon mit Ureinwohnern von Nordamerika angefangen, es gefällt den Eliten der USA nicht, dass sie kein Zugriff auf die Bodenschätze von Russland haben und daran verdienen können. Die eigenen Bodenschätze sind ja ziemlich aufgebraucht und der verschwenderische Lebensstil braucht sehr viel Öl und Energie.

      • TomGard

        Ich hätte zu dem Text von George Soros besser noch was gesagt. Soros kündigte zum Jahreswechsel an, Deutschland sei nur mit maximalem Druck zu nötigen, das Projekt einer konkurrierenden Weltwährung fallen zu lassen, und dieser Druck werde sich mittels militärischer Drohungen aus Russland „einstellen“.
        Der Krieg gegen Russland ist, vorerst zumindest, nur ein Manöver, ein Mittel, das über Bande auf Deutschland und seine Verbündeten in der EU zielt.

        • jowi

          „Britannia rules the waves“ und heute vor allem natürlich die USA, auf dem Kontinent sät man Chaos.
          Lange bewährtes Erfolgsrezept und bei immer größerer Bedeutung des Handels mit Gas wichtiger denn je, um die Konkurrenten nicht zu stark werden zu lassen.

          Ist schon irre, wie brav und folgsam der deutsche Untertan ein Spiel mit spielt, bei dem er gegen Russland aufgehetzt wird und am Ende nur verlieren kann, wenn man von der Zufuhr frischer Humanressourcen aus dem neuen Lebensraum im Osten absieht.

  • rocco

    zu Schroeder:
    Ratte hin oder her: Einer der vernuenftigsten Saetze, die ich seit dem Irakkrieg von Schroeder gehoert habe:

    „Ich frage mich, ob es richtig war, ein kulturell gespaltenes Land wie die Ukraine vor so eine Alternative zu stellen: Assoziierung mit der EU oder Zollabkommen mit Russland“, führte Schröder aus. Er hätte es begrüßt, wenn die EU „beide Richtungen“ möglich gemacht hätte. So habe die EU den „Anfangsfehler“ begangen, der zum Konflikt zwischen Russland und der Ukraine führte – mit diesen Worten zitiert die ZEIT ihren Gast

  • Jones2theBones

    Scholl-Latour hat der Telepolis ein herrliches Interview gegeben.
    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41168/1.html

    Ich zitiere:

    TP: Leben wir heute in einem Zeitalter der Massen?

    Peter Scholl-Latour: Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.

    TP: Inwiefern?

    Peter Scholl-Latour: Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.

  • Beinstuhl

  • helm

    Na ja eine Batterie 130 mm Kanonen noch von alten Kraz gezerrt.
    Die Kanone ist nicht zu unterschätzen ,trifft ordentlich bedient ,auf 30 km das was sie treffen soll.
    Mir persönlich täte es unendlich Leid wenn die Ukrainische Armee Kampfhandlungen gegen russische Streitkräfte führen würde.
    Hirngewaschen sind da genug,auf anderen Videos vom Auszug der 95.Motschützenbrigade der Ukrainischen Armee waren durchaus Stimmen im Hintergrund die es begrüßten das es gegen die Russen geht.
    Wir werden sehen,einen Krieg können die damit allerdings nicht gewinnen,auch nicht mit dem Kram den die 95.Brigade da rumgeschoben hat.
    Für einen Bürgerkrieg reichts allerdings ,immer davon abhängig ob die Russen zulassen das sich der Armee der Ukraine nur die Selbstverteidigungskräfte entgegenstellen.

    Aus Krasnodar wird jedenfalls gemeldet das da 30 Km lange Kolonnen russischen Militärs im auf Ihre weiterfahrt warten.Das was ich da sah,war alles Nagelneue Technick.

    https://www.youtube.com/watch?v=8hIr2L5l2tM

    Allerdings auch nichts schweres.

    • Beinstuhl

      Ich halte es eher für eine Msta-B (152mm Haubitze).

      • Helm

        Masta sieht so aus

        http://en.wikipedia.org/wiki/2S19_Msta

        Die gezogene 152 mm D-10 kanns natürlich auch sein,ja wäre wahrscheinlicher,irgend wie hatte die 130 mm Kanone hinten noch einen 2 rädrigen Untersatz.

        • Jones2theBones

          Das hier ist der richtige Link:
          http://en.wikipedia.org/wiki/152_mm_howitzer_2A65
          Und yupp, das sind Msta-B’s.

          Was die Fahrzeugkolonne auf der Straße in Südwestrussland angeht:
          Natürlich sind dort nur die Radpanzer, da die schwereren Fahrzeuge (vor allem mit Ketten) die Straßen kaputt machen würden.

          Was die Krim angeht, so bin ich mir alles andere denn sicher, dass die russischen Kräfte auf der Krim selbst ausreichen, um einen ukrainischen Angriff aufzuhalten, zumal da noch eine Gefahr von Infiltranten und den westtreuen Soldaten in den Kasernen ausgeht.

          Die Kampfbereitschaft der ukrainischen Armee wird durch die Sparmaßnahmen nur bedingt Schaden genommen haben, zumal die Instandhaltung der und Ausbildung an den Bodengerätschaften recht billig und einfach ist. Die Ukraine ist u.a. auch genau deshalb der weltweit 12.größte Waffenexporteur, weil die ihre eigenen Fahrzeuge verbessern und verkaufen.

          Was hierfür relativ im A…. sein dürfte, ist die Luftwaffe. Ersatzteile kosten deftig und erfahrene Piloten, ohne die man genauso gut auf eine Luftwaffe verzichten kann, auch.
          Da die russischen Streitkräfte in unmittelbarer Reichweite vergleichsweise gering ausfallen, nehme ich an, dass die Russen vor allem auf ihre Luftüberlegenheit setzen, um jeden Angriff im Keim ersticken zu können.

        • Ludwig

          Im letzten Jahr gab es eine sehr gut organisierte Übung der ukrainischen Luftwaffe mit Su-27, Su-25, Mig-29 und wie polnische und slowakische Beobachter berichtet haben, war die Übung beeindruckend! Alles, was eingesetzt wurde, war den neuesten Standards entsprechend, da mondernisiert, außer Su-25, die sind von Haus aus so weit, dass sie nicht einmal nach 30 Jahren eine Modernisierung brauchen, außer verbesserte Zielaqnvisierung, was die Zeit im feindlichen Luftraum stark verkürzt hat. Man sollte die ukrainische Luftwaffe nicht unterschätzen, sie haben genug erfahrene und gute Piloten und die Flugzeuge sind durchaus einsatzbereit!
          Das selbe gilt für die Panzertruppe, auch hier sind sehr stark modernisierte Panzer im Einsatz, die durchaus mit den russichen Panzern mithalten können!

  • kaumi

    Kann jemand das Gerücht (oder auch nicht Gerücht) bestätigen (oder dementieren), wonach in Kiew 300 schwerbewaffnete Söldner gelandet sein sollen, die der Firma Academi (ehemals Blackwater) unterstehen?
    Diese Gruppe soll sich sofort in die Ostukraine aufgemacht haben, wo vermehrt prorussische Demos stattfinden.
    Sollte das stimmen, würde Putin ein Grund mehr geboten werden, die Krim in Richtung Festland zu verlassen.

    • Stand ja auch bei http://www.voltairenet.org/article182517.html
      Dort stand, dass sich die US-Söldner im Raum Odessa sammeln würden.

      Des weiteren stand bereits:
      „In den westlichen Regionen der Ukraine würden „Tausende von Kämpfern der verschiedenen Nationalitäten und Religionen“ zusammengezogen, darunter auch Islamisten, die in Libyen und Syrien kämpften; darunter Söldner von Privatfirmen, inklusive 300 Beschäftigte von «Greystone Limited», einer Tochterfirma von Academi (bis 2009 Blackwater Worldwide, bis 2011 Xe Services LLC).“
      Übernommen aus: http://argumentiru.com/world/2014/03/323333

      Ich habe bei „Stop Big Brother“ auch so einiges unter dem Tag Ukraine gesammelt (siehe Angabe unter meine Webseite oder bei Google – „Stop Big Brother“ Ukraine -).

    • Wieder muss erst freigeschaltet werden – also dann ohne Links und eben bei mir danach suchen oder vielleicht geht es mit unterbrochenem Link:

      Stand ja auch bei „http :// http://www.voltairenet.org/article182517.html
      Dort stand, dass sich die US-Söldner im Raum Odessa sammeln würden.

      Des weiteren stand bereits:
      „In den westlichen Regionen der Ukraine würden „Tausende von Kämpfern der verschiedenen Nationalitäten und Religionen“ zusammengezogen, darunter auch Islamisten, die in Libyen und Syrien kämpften; darunter Söldner von Privatfirmen, inklusive 300 Beschäftigte von «Greystone Limited», einer Tochterfirma von Academi (bis 2009 Blackwater Worldwide, bis 2011 Xe Services LLC).“
      Übernommen aus: „http :// argumentiru.com/world/2014/03/323333“

      Ich habe bei „Stop Big Brother“ auch so einiges unter dem Tag Ukraine gesammelt (siehe Angabe unter meine Webseite oder bei Google – „Stop Big Brother“ Ukraine -).

      • kaumi

        Vielen Dank Hr. Dr. für diese schnelle Antwort. Werde mich an ihren Links entlang hecheln.

        • helm

          Macht auch Sinn die Aussage.
          Odessa ist strategisch wichtig,sollte das pro russisch werden und auch nach Beitritt brüllen,wäre im Zusammenspiel mit Transnitrien der Sack zu.

        • Nobilitatis

          Das sehe ich genau so. Das einzige, was mir merkwürdig vorkommt: Söldner aus Syrien und Libyen? Haben die dort plötzlich nichts mehr zu tun? Klingt nach einer Schlagwortsammlung.

        • helm

          Die haben da sicher genug zu tun mit ihrer Schlachterei. in Syrien.
          Betrachte das mal im Zusammenhang mit einer Destabilisierung Russlands aus Richtung Dagestan,Tschetschenien usw.
          Da ist Erfahrungsaustausch nötig und man benötigt nicht immer alle erfahrenen Menschenfresser an einem Ort.

        • Jones2theBones

          Bislang sind die Söldner noch nur ein Gerücht, allerdings scheinen sie nicht so sehr im Westen eingesetzt zu werden, wie im Osten. Dort (in Donezk) sind entsprechende Videoaufnahmen von Leuten in scheinbar westlicher Ausrüstung gemacht worden, die darauf hindeuten.

        • Ja wer vielleicht besser Englisch lesen kann als Russisch:
          http://www.dailymail.co.uk/news/article-2576490/Are-Blackwater-active-Ukraine-Videos-spark-talk-U-S-mercenary-outfit-deployed-Donetsk.html

          In Syrien war zu Beginn auch nur alles Gerücht. Wir können nur hoffen, dass hier Russlands Einfluss wie auch Interessen stärker sind, denn wie auch Peter Scholl-Latour sagt, um nicht nur mich selbst zu zitieren: USA betreiben Kalten Krieg 2.0 und Einkreisung Russlands.

    • TomGard

      Es soll dazu Aussagen von Flughafenpersonal geben, weil diese Typen mitsamt Ausrüstung und Bewaffnung eingeführt wurden. Plausibel soll das Gerücht dadurch werden, daß einem Video zufolge, irgend ein Bystander bei einem Straßenauftritt der Gruppe „Achtung, Blackwater!“ brüllte. Das dürfte in der Tat für einen durchschnittlichen ukrainischen Zeugen eine abseitige Idee sein, wenn er keinen Hinweis erhalten hat.
      Die Vermutung, daß der zum Gouverneur des Oblast Donezk ernannte Oligarch, dessen Name mir entfallen ist (war es Taruta?) die Leutz geheuert hat, ist nicht ganz abwegig,

      Allerdings werden Söldnerfirmen nicht nur von westlichen Regierungen eingesetzt, sondern, wie vor einiger Zeit ein „DailyBeast“-Artikel enthüllte, auch von der russischen Regierung. Einigermaßen klar scheint also, DASS es sich um Söldner handelt, aber offen, in wessen Dienst sie stehen.

      Und übrigens sind die „höflichen Männer“ de jure wie de facto ebenfalls Söldner – irgend jemand bezahlt ihren Einsatz – da hat also jemand Putin „bei der Nase“ genommen. Trickserei lohnt nur in seltenen Fällen. ..

  • helm

    Kann sicher keiner,da es sich um Söldnereinheiten handelt.
    Sähe ja echt Blöd aus wenn die das noch selbst zugeben würden.
    Gehe mal davon aus das die da sind.
    Schweine zieht es zum Trog.

  • k_w

    Willy Wimmer, Mitglied des Bundestages,
    Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Niederrhein,
    Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE

    Herrn Gerhard Schröder, MdB,
    Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland,
    Bundeskanzleramt, Schlossplatz 1, 10178 Berlin
    Berlin, den 02.05.00

    Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

    am vergangenen Wochenende hatte ich in der slowakischen Hauptstadt Bratislava Gelegenheit, an einer gemeinsam vom US-Außenministerium und American Enterprise Institute (außenpolitisches Institut der republikanischen Partei) veranstalteten Konferenz mit den Schwerpunktthemen Balkan und NATOErweiterung teilzunehmen.

    Die Veranstaltung war sehr hochrangig besetzt, was sich schon aus der Anwesenheit zahlreicher Ministerpräsidenten sowie Außen- und Verteidigungsminister aus der Region ergab. Von den zahlreichen wichtigen Punkten, die im Rahmen der vorgenannten Themenstellung behandelt werden konnten, verdienen es einige, besonders wiedergegeben zu werden:

    1. Von Seiten der Veranstalter wurde verlangt, im Kreise der Alliierten eine möglichst baldige völkerrechtliche Anerkennung eines unabhängigen Staates Kosovo vorzunehmen.

    2. Vom Veranstalter wurde erklärt, dass die Bundesrepublik Jugoslawien außerhalb jeder Rechtsordnung, vor allem der Schlussakte von Helsinki, stehe.

    3. Die europäische Rechtsordnung sei für die Umsetzung von NATO-Überlegungen hinderlich. Dafür sei die amerikanische Rechtsordnung auch bei der Anwendung in Europa geeigneter.

    4. Der Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien sei geführt worden, um eine Fehlentscheidung von General Eisenhower aus dem 2. Weltkrieg zu revidieren. Eine Stationierung von US-Soldaten habe aus strategischen Gründen dort nachgeholt werden müssen.

    5. Die europäischen Verbündeten hätten beim Krieg gegen Jugoslawien deshalb mitgemacht, um de facto das Dilemma überwinden zu können, das sich aus dem im April 1999 verabschiedeten „Neuen Strategischen Konzept“ der Allianz und der Neigung der Europäer zu einem vorherigen Mandat der UN oder OSZE ergeben habe.

    6. Unbeschadet der anschließenden legalistischen Interpretation der Europäer, nach der es sich bei dem erweiterten Aufgabenfeld der NATO über das Vertragsgebiet hinaus bei dem Krieg gegen Jugoslawien um einen Ausnahmefall gehandelt habe, sei es selbstverständlich ein Präzedenzfall, auf den sich jeder jederzeit berufen könne und auch werde.

    7. Es gelte, bei der jetzt anstehenden NATO-Erweiterung die räumliche Situation zwischen der Ostsee und Anatolien so wiederherzustellen, wie es in der Hochzeit der römischen Ausdehnung gewesen sei.

    8. Dazu müsse Polen nach Norden und Süden mit demokratischen Staaten als Nachbarn umgeben werden, Rumänien und Bulgarien die Landesverbindung zur Türkei sicherstellen, Serbien (wohl zwecks Sicherstellung einer US-Militärpräsenz) auf Dauer aus der europäischen Entwicklung ausgeklammert werden.

    9. Nördlich von Polen gelte es, die vollständige Kontrolle über den Zugang aus St. Petersburg zur Ostsee zu erhalten.

    10. In jedem Prozess sei dem Selbstbestimmungsrecht der Vorrang vor allen anderen Bestimmungen oder Regeln des Völkerrechts zu geben.

    11. Die Feststellung stieß nicht auf Widerspruch, nach der die NATO bei dem Angriff gegen die Bundesrepublik Jugoslawien gegen jede internationale Regel und vor allem einschlägige Bestimmungen des Völkerrechts verstoßen habe.

    Nach dieser sehr freimütig verlaufenen Veranstaltung kommt man in Anbetracht der Teilnehmer und der Veranstalter nicht umhin, eine Bewertung der Aussagen auf dieser Konferenz vorzunehmen.

    Die amerikanische Seite scheint im globalen Kontext und zur Durchsetzung ihrer Ziele bewusst und gewollt die als Ergebnis von 2 Kriegen im letzten Jahrhundert entwickelte internationale Rechtsordnung aushebeln zu wollen. Macht soll Recht vorgehen. Wo internationales Recht im Wege steht, wird es beseitigt. Als eine ähnliche Entwicklung den Völkerbund traf, war der Zweite Weltkrieg nicht mehr fern. Ein Denken, das die eigenen Interessen so absolut sieht, kann nur totalitär genannt werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    W. Wimmer

  • Ende der Zivilisation

    Die internationale Rechtslage und ist eindeutig. Auch Staatstheoretisch kann es hier keine Zweifel geben.
    1. Janukowitsch ist legitimer Präsident der Ukraine.
    2. Alle die von der illegalen Putschregierung verabschiedeten Dekrete und Verordnungen sind nichtig.
    3. Alle Gesetze die von dem Restparlament nach dem Putsch unter Bedrohung und Ausschluss von Abgeordneten zustande gekommen sind sind ungültig. Ungültig sind sie auch wenn sie “normal” verabschiedet wurden, da sie nicht von einem legitimen Präsidenten unterzeichnet wurden und das Verfassungsgericht ausgeschaltet wurde. Das Verfassungsgericht wurde aufgelöst, die Gewaltenteilung und der Rechtstaat außer Kraft gesetzt.
    4. Die Krim als bereits autonome Region kann von ihrem Selbstbestimmungsrecht gebrauch machen, da keine legale Regierung der ubergeordneten Ebene mehr existiert und somit keine Hoheitsrechte ausüben kann. Gegen den erklärten Willen der Mehrheitsbevölkerung der Krim ist, in dieser Lage jede Vertretung nach Außen (internationale Beziehung) unmöglich.

    Erst nach landesweiten allgemeinen, gleichen Wahlen gemäß geltender Verfassung kann das Parlament in Kiev eine rechtmäßige Regierung bestimmen und selbst Gesetze verabschieden. Alles was bis dahin von Jazenjuk und Co veranstaltet wird, ist illegal, unabhängig davon ob ausländische Regierungen diese Putschregierung anerkennen oder nicht.

    Ich möchte hinzufügen: Die Armee hätte das Recht die Putschregierung von einer weiteren Machtausübung abzuhalten, auch mit Waffengewalt.

    Die Putschregierung ist unter massiver Verletzung der Souveränität durch ausländische Unterstützung und mit verfassungswidrigen Mitteln (u.a. bewaffnete Gewalt) an die Macht gelangt.

    Der Staat Ukraine existiert natürlich noch. Auch die früheren internationalen Verträge (vor dem Putsch abgeschlossen) gelten weiter.

  • Comrade John

    Schon immer und so auch jetzt in Ukraine an der Seite der westlichen Eliten – die Röm.-Kathol. Kirche.

    Was Zollitsch (Vorsitzender deutsche Bischofskonferenz) hier sagt, hat er vermutlich mit dem weissen schwarzen Papst vorher abgestimmt:
    Münchner Kirchennachrichten – 03.03.2014
    Zollitsch kritisiert Rußland
    Die katholische Kirche in Deutschland hat das Verhalten Russlands im Krim-Konflikt scharf kritisiert. Der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hielt der russischen Regierung völkerrechtswidriges Handeln vor.“

    muenchner-kirchennachrichten.de/meldung/article/zollitsch-kritisiert-russland.html

    Eine andere katholische Stimme bestätigt. Sie warf der Regierung Janukowitsch vor, „friedliche Demonstrationen mit Gewalt niederzuknüppeln“ und mit ihren Gesetzen „gegen demokratische Prinzipien zu verstoßen, wie sie etwa in der EU gelten“.
    ZENIT Die Welt von Rom aus gesehen – 28. Januar 2014
    „Krise in der Ukraine: Christliche Kirchen um Schulterschluss bemüht“
    Interview mit Berthold Pelster, Menschenrechtsexperte des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“

    zenit.org/de/articles/krise-in-der-ukraine-christliche-kirchen-um-schulterschluss-bemuht

    „Faschismus“ in Ukraine? Seltsam bleibt, die hiesigen Faschoexperten sehen ausser Zionistenkreise auch keine Kirche am Werk. Dabei ist aus früheren Zeiten gerade die Verbindung Faschismus und Kirche sicher.

    Historisch ging die RKK mit dem italienischen Faschismus 1922-43 zusammen, von dem sie den internationalen völkerrechtlichen Status (Vatikanstaat) u. sagenhafte wirtschaftl. u. gesellschaftspolit. Vorteile erlangte (Lateranverträge 1929). Eindeutig ist das Zusammenspiel der Franco-Diktatur in Spanien mit der Kirche sowie die Protektion faschistischer Regierungen u. Parteien (Faschismus nach der Definition Ernst Noltes) der RKK in zahlreichen anderen europäischen Ländern mit kathol. Mehrheiten, z.B. Österreich vor 1939, Ungarn, Ustaschastaat Kroatien im 2. Weltkrieg usw. Auch die deutsche NS-Regierung hatte über Franz von Papen und Ludwig Kaas einen guten Draht nach Rom. Sie versuchte – allerdings erfolglos – den Vatikan für sich aussenpolitisch einzuspannen; dieser nahm nur die guten Geschenke an (z.B. das berüchtigte Reichskonkordat von 1933, das in BRD auch heute noch zum Nachteil aller deutschen Steuerzahler gilt) u. arbeitete schon vor 1939 mit den Alliierten gegen Deutschland.

    Die universalen Absichten u. die Wirkung der RKK werden gern auch sonst unterschätzt – Die Globalisierer in ihren eigenen Worten:

    TAGESANZEIGER (Schweiz) – 07.07.2009
    “Gegen die Finanzkrise: Papst Benedikt fordert eine Weltregierung

    tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Gegen-die-Finanzkrise-Papst-Benedikt-fordert-eine-Weltregierung/story/28965638

    domradio.de – 25.10.2011
    “Den Primat der Politik wiederentdecken”
    “Der Vatikan hat am Montag Reformvorschläge für das globale Finanz- und Währungssystem vorgestellt. In dem rund 40-seitigen Schreiben mit dem Titel “Für eine Reform des internationalen Finanz- und Währungssystems im Hinblick auf eine öffentliche Autorität von universaler Kompetenz” spricht sich der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden unter anderem für die Schaffung einer Weltzentralbank aus.”
    domradio.de/nachrichten/2011-10-25/vorschlaege-des-vatikan-zu-einer-reform-der-finanzmaerkte

    • Die orthodoxen Russen dagegen haben in ihren Litaneien seit ein paar Wochen ein Gebet um Frieden in der Ukraine drin.

    • k_w

      Religionstechnisch gehört der Westen der Ukraine dem Papst, allen byzantinischen Ritualen zum Trotz. Der Osten gehört den Orthodoxen.

    • Das kommt, wenn man Arschgeigen, die von nichts ’ne Ahnung haben, Politik spielen läßt, statt die heilige Messe zu feiern.

  • Herbert

    Mensch Männer, macht es doch nicht so kompliziert und haut Euch nicht die Köpfe ein!
    Kopie von dessen, was in der Ukraine abgeht reicht doch!
    Man stelle sich einmal Folgendes vor:

    Es werden sich vor dem Bundestag Menschen, die mit der Situation in diesem Land nicht mehr einverstanden sind, für friedliche Demonstrationen anhäufen,die den gesamten Straßenverkehr und das öffentliche Leben dort lahmlegen. Es dürfen aber auch ruhig ein paar bezahlte Ausländer dazukommen. Dann engagiert sich zufällig eine bunte Schutztruppe mit ausländischen Instruktoren, die sich an den Waffenkammern der Bundeswehr/ Polizei bedienen.
    Die Demos dürfen dann ruhig ein wenig wilder werden, Brandflaschen und Steine gegen die Ordnungskräfte sind ja, wie man sieht, ein völlig legitimes Mittel der Meinungsäußerung!
    Vom Ausland muß sich eine Frau Merkel dann aber sagen lassen, dass die Ordnungskräfte sich grillen, steinigen und mißhandeln lassen müssen und keine Gewalt gegen die friedlichen Demonstranten ausüben dürfen.
    Dann wird per Gewalt Bundeskanzler, Bundespräsident,Bundesrat und Bundestag abgewählt bzw. durch frischen Nachwuchs ersetzt und unpassende politische Formationen werden verboten.
    Es finden umfassende Reformen statt, die nicht der Mehrheit gefallen werden, aber auch das ist noch kein wirkliches Problem, denn das starke Ausland mischt weiterhin kräftig mit.
    Daraufhin haben die Sorben im Südosten unseres Landes die Schnauze voll und wollen die völlige Autonomie und später ein eigenes Land.

    Wer die Ausländer und Instruktoren stellt lasse ich offen, es gibt ja in dieser Runde genügend streitbares Potenzial!