Krak des Chevaliers

Fast unauffällig, aber durchaus zeichenhaft ist in Syrien die Festung Krak des Chevaliers (arabisch al-Husn) von der Syrischen Arabischen Armee befreit worden. Gleiches gilt für zwei von der Al-Nusra-Front besetzte, nahegelegene Orte.

Die im 11. Jahrhundert erbaute Festung wurde ungefähr Anfang März 2012 von den „Rebellen“ gestürmt und erobert, nachdem die dort wachhabende Polizeimannschaft ausgelöscht worden war. Am 17. Juni 2013 wurde berichtet, einer der Türme der Festung sei durch einen Luft- oder Artillerieangriff der Armee zerstört oder schwer beschädigt worden. Anhar Kotschnewa hatte dokumentiert, dass sich die Schäden in Grenzen hielten und nicht nachhaltig sind – es gebe Spuren von 2 größeren Einschlägen in den Mauern, die „Ecke eines der Türme“ sei beschädigt.

Noch Mitte 2013 zählten die in der Festung und in den anliegenden Orten verschanzten Dschihadisten ca. 1.700 Mann. Seit ungefähr Mitte Januar 2014 waren Festung und besetzte Ortschaften abgeriegelt, es gab teilweise schwere Kämpfe bei Ausbruchsversuchen der Rebellenbanden.

Krak des Chevaliers, Provinz Homs, Syrien. Foto: Xvlun / Wikimedia Commons

Krak des Chevaliers, Provinz Homs, Syrien. Foto: Xvlun / Wikimedia Commons

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  • Enis
  • Reisender

    Überdehnung der Kräfte
    Bei den jetzigen militärischen Erfolgen frage ich mich, wann die Kräfte der SAA wieder überdehnt sein werden? Für eine Armee ist es eine lösbare Aufgabe, 1.700 Mann, welche lokalisiert sind, zu umkreisen und zu besiegen. Doch es können gleichzeitig, unauffällig verteilt, vielleicht schon 15 km weiter, wieder Nachschub geschmuggelt werden. Insbesondere, falls Schmuggler in der ortsansässigen Bevölkerung verankert sein sollten.
    Weiterhin stellt sich die Frage, wie verhindert werden kann, dass die Rebellen wieder ihre Taktik ändern und es wieder zu Hit-and-run-Aktionen kommt. Hier mal ein Checkpoint überfallen, dort mal eine Bombe auf einer Nachschubroute legen. Dann wieder eine Autobombe auf einem Markt explodieren lassen.
    Eine aus mehreren Ketten bestehende flexible Grenzsicherung, welche eine ausreichende Tiefe hat, bindet hingegen viele Kräfte. Womit sich wieder die Frage stellt, ob die SAA Territorium zurück erobern oder möglichst viele Abschüsse erzielen möchte. Dabei aber gleichzeitig in ihrem Vorgehen beachten muss, dass ihr Vorgehen nicht zu weiteren Rekrutierungen aus dem Kreis der Zivilisten führt. Die Geländegewinne als solches sind daher schon nützlich, wenn sie die Frontlinien verkürzen. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Abschusszahlen höher sind als die Neurekrutierungen. Die Reservate müssten versiegen. Egal, ob aus Kriegsmüdigkeit, Ausreisebeschränkungen ihrer eigenen Jugend von Drittstaaten bzw. bessere wirtschaftliche Perspektiven im Zivilleben oder auch die abschreckenden Verlustraten.
    Ein immer noch drohender Einmarsch von ausländischen Armeen, etwa eine ausgeweitetes eingreifen der israelischen Luftwaffe, macht die Sache ja nicht leichter. Solange sich die Politik der Nachbarstaaten, etwa nach Wahlen, nicht ändert, muss leider mit weiterem Kriegsleid gerechnet werden.

    • Nobilitatis

      Ich glaube, hier kommen die NDF ins Spiel.

    • Enis

      @Reisender
      Nenne mir bitte ein einziges Land, das gegen versprengten Terror etwas anrichten konnte? Es geht darum den Terror auf kleine Flächen einzudämmen, sodass er die Nationale Sicherheit nicht mehr gefährden kann. Mach Dir keine Sorgen über die Überdehnung der Kräfte bei der SAA. Überlass es dem syrischen Geheimnis, wie wir alle diese wirtschaftlichen und menschlichen Verluste wettmachen.

      Ich mache mir vielmehr Sorgen über die tollwütigen Hunde im Westen. Die bellen immer lauter.

      • Spion Stirlitz

        Lieber Enis,

        machen Sie sich um das Hundegebell keine Sorgen, Iran, Russland und China wissen jetzt definitiv was die Stunde geschlagen hat. Das das Imperium samt Speichellecker jetzt in einen full-large Scale war eintreten wollen glaubt ernsthaft niemand. Es wird Gebell für die heimische Propaganda-Front sein, ein paar tausend neue Orks mit modernen Waffen aus Jordanien/Schweine-Arabien, mehr nicht.
        Seit dem Giftgas-Fake vom August 2013 ist klar, daß ein Angriff aus Syrien einen Angriff aus Russland darstellt. Die Zwischen zeit wurde wahrscheinlich im geheimen zur Optimierung der Luftabwehr genutzt. Wieso sollte Putin jetzt noch mit der Lieferung spezifischer Technik sich zurückhalten? Das ist seit dieser Woche Geschichte. Der Preis war das C-Waffen-Abkommen, aber ich bin mir sicher, daß mit Sicherheit ein paar Depots übrig geblieben sein werden. Und diese Restunsicherheit kann niemand im Westen ausräumen.
        Abwarten, nicht in Panik bringen lassen. Im Hintergrund wurden diese worte-case Szenarien schon längst in alle Planungen eingebaut. Auch wenn man offiziell nicht geliefert hat, im Hintergrund wird man nicht so blauäugig gewesen sein, westl. Zusagen getraut zu haben. Putin und sein Stab sind sicher keine Naivlinge. Der Mann hat erlebt, wie die Sowjetunion mit vagen Versprechungen und alberner Gorbimanie im Westen zerlegt wurde und was in der Folge die Zusagen Wert gewesen sind (NATO-Osterweiterung, Serbien, Kosovo, Lybien…). China wird sich annähern, Iran ebenfalls. Das wird jetzt eine Schicksalsgemeinschaft, nötig wäre ein Nachfolger zum Warschauer Vertrag, ein Pendant zur NATO. Die Shanghai-Gruppe ist dazu nur der Auftakt. Die Eurasischen Mächte müssen begreifen, das die angelsächsichen Indianermörder, Sklavenhalter und Atomwaffen-User nicht hinter dem Atlantik und Pazifik einfach Ihrem Tagesgeschäft fröhnen werden. Deren Geschäftsmodell ist auf globales/universales Raubrittertum gebaut. Das sind Heuschrecken im wahrsten Sinne des Wortes.

        Ab jetzt gibt es nur noch die und wir. Die eurasischen Großmächte arbeiten schon am Gegenschlag.

        • Enis

          Spion,
          hoffen wir einfach, dass es es so rauskommt wie Du denkst. Ich bin da einbisschen pessimistischer, da ich mich sehr tief mit den Gegebenheiten dieser Hunde auseinandersetze..

      • Reisender

        Natürlich kann kein Staat verhindern, dass jemand mit dem Küchenmesser an der Bushaltestelle mehrere Menschen absticht. Es gibt Staaten, welche durch stark befestigte Grenzanlagen das unkontrollierte Eindringen in ihr Staatsgebiet jedoch relativ gut unter Kontrolle haben. Das ist jedoch geographisch für Cuba leichter als für Syrien. Falls die eigene Bevölkerung sich einigeln möchte, wie Israel, geht es auch einfacher, als wenn es Familien gibt, welche auf beiden Seiten der Grenze wohnen.
        Doch letztlich müssen sich Teile der Welt mal klar werden, wie sie mit Saudi Arabien umgehen wollen. So lange von dort Ideologien gepredigt und finanziert werden, welche ein Sterben im Kampf höher ansieht als ein Leben in Frieden hat die Welt ein Problem. Somit müsste mal an der Wurzel des Übels gerüttelt werden.
        Solche Ideologien können jedoch nur auf fruchtbarem Boden fallen, falls bei den häufig sehr jungen Menschen es eine Orientierungslosigkeit gibt.

  • ich hab leider nicht über sanktionen, aber über die neue pressefreiheit in ukraine:
    anjamueller.livejournal.com/12600.html

    bitte weiter geben

  • kaumi

    Ich bin nur 50 Km von Qal`at Al Husn entfernt aufgewachsen, war dutzende Male in der Festung, wenn ich bei meinen Großeltern im Wadi Al Nasara meine dreimonatigen Sommerferien verbracht habe. Ihr glaubt gar nicht was das für diese Region bedeutet, den höchsten geographischen Punkt wieder unter Kontrolle zu haben und nicht dauernd der Gefahr ausgesetzt zu sein, von „oben“ mit Granaten und Raketen wahllos beschoßen zu werden.
    Meiner im Wadi versammelten Verwandschaft jedenfalls – und natürlich mir – ist gestern ein riesengroßer Felsbrocken vom Herzen gefallen. In den letzten Wochen mehrten sich die feigen Übergriffe per Heckenschützen und nächtlichem Beschuß doch sehr.
    Nach diesem Sieg an dieser Front ist vorerst die Westgrenze zum Libanon so kontrolliert wie lange nicht mehr. Wie Enis schon sagte, wir reden hier nicht über die komplette Auslöschung der Ratten. Denn auch in Al Husn konnten viele dieser Söldner versprengelt in die Umgebung flüchten. Das ist zwar beschissen, aber nicht zu vermeiden. Und: an der fortlaufenden Niederlage der „Rebellen“ ändert das nichts, es verlängert nur das Leiden und die Unsicherheit der syrischen Bevölkerung.
    Wir haben nun noch die Südfront (Jordanien/Israel) und die Nordfront (Türkei), wobei die nördliche der beiden Hotspots definitiv unübersichtlicher ist, der Süden aber, m.E., die gefährlicheren Optionen beinhaltet.

    • Enis

      @kaumi
      wenn ich mich geographisch nicht irre, dann ist Qal’at Al Husn von den Alawitengebirgen umgeben, dass bis in den Libonon mündet. Wer sich in der Geschichte der Alawiten auskennt, wird merken, dass diese Gebirge bis anhin viele Rattenplagen überlebt haben!

      Wie Du berichtest sind die Menschen in Wadi al Nasara sehr ehrleichtert.
      https://www.facebook.com/552217711482577/photos/a.661149000589447.1073741975.552217711482577/661149023922778/?type=1&theater

    • Nobilitatis

      In diesem Fall Ihnen ganz besondere Glückwünsche zu diesem Sieg!

      • Enis

        Leider haben wir aber soeben eine doch wichtige Niederlage erlitten. Der letzte Grenzübergang in Regierungshand zur Türkei ist soeben an die Nusra gefallen! Es gibt aber weiterhin heftige Gefechte..

        • Enis

          Gott und SAA sei Dank!
          95% des Gebiets um Grenzübergang Keseb/Türkei ist wieder zurückgewonnen. Es gibt Restpest am Grenzposten.. Nur Frage der Zeit.

        • Enis

          Der Genzübergang ist wieder zurückerobert! Mit Rückendeckung der türkischen Schurken hatten hunderte Ratten die Gegend Kasab und den Grenzposten überfallen. Halbes Dutzend Grenzpolizisten wurden getötet und eine ältere Frau von einem Sniper in den Kopf geschossen. Diese wunderschöne Gegend wurde Gott sei Dank durch anrückende Unterstützung wieder zurückerobert. 17 Ratten wurden ausgeschaltet. Der Rest floh wieder in die Türkei.

  • Reisender

    http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-kampfjet-tuerkei100.html

    Da versucht doch die Türkei unbedingt noch ihren Krieg zu bekommen. Da bleibt wohl nur übrig, die ersten 5 bis 25 km an der Grenze zu räumen und einsickernde Kräfte auf eigenem Boden zu bekämpfen. Dabei ist jederzeit damit zu rechnen, dass es türkische Feuerhilfe für den Feind geben wird. Die Türkei warten ja nur darauf, dass vielleicht ihre eigene Truppen beschossen werden um den NATO-Fall auszurufen zu können. Solche Nachrichten bestärken meinen Pessimismus, dass das Leiden bald vorbei sein wird. Es gibt keinen Frieden mit bestimmten Regierungen in den Nachbarländern.

    • Walter Mandl

      Abwarten, Erdogan braucht dringend einen nationalen Sack, in dem er sein „Volk“ zur Einigung (hinter ihm) rufen kann. Wenn die obige Meldung über den Abschuss einer Mig-23 stimmt, ist mehr ein inszeniertes Eingreifen der Nato-Patriot-Stationen zu fürchten. Zuzutrauen wäre den Meistern der Lüge ein solches Planspiel allemal.

  • Walter Mandl

    Und schon meldet „Stimme Russlands“, den Beschuss syrischen Territoriums durch türkische Artillerie und Panzergeschützen.
    http://german.ruvr.ru/news/2014_03_23/Turkei-eroffnet-Artilleriefeuer-auf-Syrien-7955/

  • Walter Mandl

    Auf Reuters.de ist zu entnehmen, dass die abgeschossene Mig-23 (gemäß Meldung seitens der „Döhnerbude in London“) auf syrischem (!) Gebiet niedergegangen ist!
    http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEEA2M01Q20140323

  • Enis

    Walter,
    Es gibt aktuell heftige Gefechte um den letzten Grenzübergang Kasab in regierungshand, welcher seit heute Morgen wieder in den Händen von Kannibalen gefallen ist. Es gibt Aufnahmen, die belegen, dass Terroristen unbehindert aus türkisches Territorium eingedrungen sind. Die osmanischen Hunde geben ihnen Rückendeckung mit Artillerie und Panzerfeuer. Die NDF hat sich ca. auf 2.5km hinter den Grenzübergang zurückgezogen und warten auf Verstärkung. Das Gebiet ist sehr hügelig und daher sehr schwierig für Bodenoperationen. Das geeigneste wäre hier die Luftwaffe. Doch schon wieder müssen wir von diesen stinkenden Knoblauchfresser eine Schmach erdulden. Zum Glück konnte sich der Pilot mit dem Schleudersitz retten. Momentan gibt es koordinierte Angriffe aus mehreren Fronten. Der Jude lässt die Ratten im Süden und sein Bruder Osman aus dem Norden einsickern. Auch gibt es Angriffe aus der Gegend um Aleppo.

    Als Antiimperialist muss ich gestehen, die Osmanen hätte man damals unter Knechtherrschaft zwingen müssen, als ihr Untergang besiegelt schien. Der künstliche Staat ist ohnehin das Übel der Menschheit.

    Nach einigen wichtigen Siegen erleben wir wieder einige Schmach durch Schurkenstaaten. Es ist natürlich einfach über einen verletzten herzufallen. Trotz unserem verletzten Stolz hoffe ich schwer, dass die syrische Regierung sich nicht provozieren lässt und momentan auf Gegenmassnahmen verzichtet. Ich habe in diesem Krieg wirklich etwas dazugelernt, nämlich geduldig zu sein!

    Mir ist aktuell das Überleben Syriens am allerwichtigsten. Aber ich träume so stark davon den Osman und den Zion einen K.O.-Schlag zu verpassen.
    Angeblich ist Gott gross.

  • ISKANDER

    Für Syriens Verteidiger ist es nicht kriegsentscheidend ob der Grenzübergang in Lattakia in ihrer Hand ist. Eine versetzte Front in geeignetem Gelände ist strategisch bedeutsamer.
    Auch der Verlust einer MIG ist zu verschmerzen.
    Wichtiger ist der Blick nach Moskau. Nutzt Putin diesen Vorfall um in Syrien der NATO eine Revanche für die Ukraine zu geben – oder hält er sich zurück.
    Eine offenere Unterstützung der SAA durch Russland ist jetzt nicht nur wünschenswert, sondern geboten denn der Westen hat ja vorgemacht wie es geht.
    Meine Hauptsorge Nummer 2 gilt unverändert der materiellen Versorgung der gebeutelten SAA und des syrischen Volkes. Hier liegt eine Sollbruchstelle – in der Auszehrung nach 3,4, 5 Jahren erbitterter Zerstörung. Und genau darauf zielt der Westen ab. Er muss – und wird nicht intervenieren. Er zehrt Syrien mithilfe der Terroristen aus.
    Ein Kommentator in diesem Thema schrieb mal vor nicht allzu langer Zeit sinngemäß: Es ist an der Zeit die Quellen des Terrors trocken zu legen.
    Ein Schlag Russlands gegen das KSA wäre ein Anfang. In jedwedem Format.

    • Walter Mandl

      @Enis & Iskander
      Dank euch für die Informationen. Es ist keine Schmach, im Kampf um Recht zu fallen, auch wenn es sich „nur“ um eine alte Mig-23 handelt. Welche Schmach muss es dagegen sein, zeitlebens ein Profil zu haben, dass viele mit Verrat/Habgier und Unreinheit assoziieren?

      • Enis

        es gibt Berichte wonach angeblich eine unbemannte türkische Drohne über Kasab abgeschossen wurde. das syrische Militär ist angeblich auf den Weg zum Abschussort um Aufnahmen zu machen.

      • ISKANDER

        @Walter:
        Ich spüre dein Herzblut für Syrien aber auch deine steigende Verzweiflung über die sich immer verwickelter darstellende globale Lage in die uns alle das Terrorregime der USA & Vasallen führt.
        Ich möchter dir Trost geben. Was bei der Terrorallianz wie Fortschritt aussieht ist Zeichen des Niederganges. Es ist – wie an einem Mandelbaum dessen Borke irreparabel angefressen ist, er blüht scheinbar noch einmal mit aller Kraft auf und man fragt sich: „Woher diese Kraft?“
        Doch die Kraft reißt dann abrupt ab und wenn du die wirtschaftliche und bonitäre Basis der USA/EU ansiehst, dann erkennst du sehr flink, das dies alles nur Flares aus einem kollabierenden System sind. Und auch wenn das Ganze noch 5 oder 10 Jahre dauert, der Globus bietet keine unerschöpflichen, verwertbaren Blutreserven mehr für das draculanische Monster – System.

  • Enis

    Iskander,
    In vielen Punkten stimmen wir uns überein. Doch der Verlust dieses Grenzübergangs ist ein herber Rückschlag für die Verteidiger Syriens auf beiden Seiten der Grenze. Es war die letzte Möglichkeit eine psychologische Verbindung auf beiden Seiten aufrecht zu erhalten, auch wenn mal nur abenteuerlustige sich über diese hüglige Gegend nach Syrien wagten.

    Das türkische Militär berichtet fast täglich, dass ihre Flugzeuge von syrischen Raketenradars für mehrere Sekunden/Minuten angedockt werden. Ich hoffe die syrische Luftverteigung ändert mit diesem Vorfall auch ihr Engagement und drückt mal auf den Knopf.

  • ISKANDER

    @Enis:
    Möge Gott Maher und Bashar davor bewahren – auf den Knopf drücken zu lassen und alle verantwortlichen Offiziere an den Knöpfen ebenso!
    Erdowahn braucht momentan nichts mehr als eine Opferrolle, der ist sonst auf Dauer fertig.
    Die Größe im Krieg besteht in dem klaren und kühlen Kopf. Der aber, der mit pochendem Herzen und vor Wut zitternder Hand das Visier einrichtet – hat verloren.
    Erst wenn die türkische Armee zum Schrein von Aleppo vorrücken sollte – ist es klug zu kämpfen – oder auch noch immer nicht?
    Es gilt Fallen zu stellen, Fallen in die sich die Türken mit Interessen der Kurden und der ISIL sowie anderen Kräften verwickeln. Und darauf ist Erdowahn sicher nicht scharf.

  • kaumi

    http://breakingnews.sy/ar/article/35945.html
    „Ich war damit beschäftigt, Terroristenverbände in der Region Kassab zu bekämpfen, als ich in ca. 7 Km Entfernung zur türkischen Grenze – in syrischem Gebiet – von einer Rakete geroffen wurde. Ich konnte mich noch rechtzeitig rausschleudern. Mir geht es gut und ich möchte mich so schnell wie möglich wieder meinen Kameraden im Kampf anschließen.“

    Die gesamte Entwicklung ist leider nicht überraschend. Es bleibt abzuwarten, welche Intensität diese direkten Aggressionen des Erdowahn annehmen und ob Netanjahu parallel ähnliches im Süden plant.

  • Franz

    Stimmen werden lauter, dass die Türken Heute oder Morgen militärische Aktionen in Syrien starten werden. Angeblich stehen 1000 Spezialkräfte der türkischen Armee an der Grenze bereit um gegen die Orks vorzugehen.

  • Franz

    Gibt es Infos zu Melone? Immer noch keine Updates auf seinem Blog

    • ISKANDER

      @Franz:
      Die türkischen „Aktionen“ sind nicht wesentlich. Sie dienen der „Innenpolitik“ in der Türkei. Und wenn überhaupt der Osmane schießt – dann nur gegen syrische Soldaten. Gegen „Orks“ gehen die sicher nicht vor. Die sind doch ihre natürlichen Verbündeten und Golems.
      Ich hoffe, die SAA bekommt den Qualamoun unter Kontrolle und die Altstadt von Homs, um Kräfte frei zu bekommen für die wesentlichen Gefahrenquellen im Süden und Norden.

      • Franz

        Solange die Orks in Syrien verweilen, magst Du recht haben, aber anscheinend gibt es immer mehr Anschläge auf türkischen Boden. Ich denke die Türken werden gegen ISIL und YPK vorgehen wollen. Ich glaube auch, dass die anderen Kriegstreiber die Türken zwingen einzugreifen. Und wie Du schon erwähnst, geht es auch um „Innenpolitik“. Erdogan ist angeschlagen. Ein bisschen Krieg würde seine Situation wohl verbessern. Wie auch immer, es zeichnet sich etwas ab. Erst die erneute Aggression der Israelis, dann die Attacke der Türken. Warten wir die nächsten Tage ab.

        • ISKANDER

          Die Orks auf der türkischen Seite der Grenzgebiete bekommt Erdowahn nicht mehr weg. Er mag sie nach Syrien reindrücken aber die schnappen gleich zurück. Es sind Geister die er rief und die hinfort ein Eigenleben führen werden. Und sie neigen dazu, sich wie heißer Brei zu vermehren.
          Er wird sich noch danach zurück sehnen, einst „nur“ die Kurden am Bein hängen gehabt zu haben.

        • Enis

          die Tatsache, dass die syrische Regierung in Latakias Umland bis anhin nur wenige und zeitlich begrenzt reguläre Einheiten der SAA einsetzte, zeigt dass es sich in dieser Gegend nicht in Gefahr sieht. Ich hoffe jedoch, dass nach den letzten Ereignissen einige Jungs von Mahers Garde aus Damaskus und Homs auch mal Latakias Dörfer besuchen werden.

  • Enis

    die aktuellen Nachrichten aus Nord-Latakia sind gar nich gut.
    Der Grenzübergang ist verloren, Keseb ist gefallen, das erste Dorf Samra am Meer ist gefallen und soeben der 45. Kontrollpunkt.

    Wir regen uns zu Tode auf ob der lässigen Vorbereitungen der syrischen Behörden. Wie will man mit nur ca. 300 Mann eine Kannibalenarmee mit ca. 3500 Kakerlaken verteidigen. Absolut nicht, dass Latakia grundsätzlich bedroht wäre. Das Problem ist viel mehr, dass es sehr schwierig sein wird diese Gegenden am Rif zurück zu erobern, weil deren geografischen Gegebenheiten sehr anspruchsvoll sind.

    Die SAA muss jetzt wieder Kräfte mobilisieren, welche woanders fehlen werden.

    Mein Glaube an die SAA ist aber unendlich. Wir hoffen alle auf eine schmerzvolle Antwort an die Kakerlaken und ihren Sponsoren.

    • Enis

      Einbisschen verspätet, aber Artillerie-, Raketen-, sowie Helikopterangriffe auf die Kakerlaken ist massivst ausgeweitet worden. Das türkische Terrorregime schiesst immer wieder mit Artillerie auf die andere Seite.

      • Enis

        für die, die aktuelle Situation über google map nachvollziehen wollen. Die Nusra-Kakerlaken sind von der türkischen Seite von Gözlekciler gerade in Richtung Keseb vorgedrungen. Von dort aus links Richtung Samra, dann durch Taytuzalaq und schlussendlich in Ziwan Tarak zum Meer angekommen. Jetzt eröffnen sie eine Front Richtung Nab Ain. In den nächsten Tagen wird die Schlacht entschieden werden müssen, ansonsten sind alle anderen Geländegewinne für die Katze! Die kriegt man sonst nicht mehr so leicht weg.

        Eine Bitte: Es soll doch bitteschön keiner mehr dieses Grossmaul SyrPers hier zitieren!

    • Die „Latakia-Offensive“ steht unter dem Generalkommando eines gewissen Emir Abu Musa al-Chechen. Der hat mit der ISIS erst einmal nichts zu tun, aber aus irgendeinem Grunde ist er in der Position, gleich mehrere Banditenbrigaden kommandieren zu können. Diese sind die sattsam bekannten Al-Nusra-Front, die Ansar al-Islam und eine gewisse „Sham al-Islam“. Mit anderen Worten, die (seit ungefähr Januar) zu erwartende Terroroffensive aus dem Norden läuft jetzt, und zwar unter einem Kommando, das in etwa Ahnung davon hat, was es tut. Nomen est omen. :(

  • Comrade John

    „die aktuellen Nachrichten aus Nord-Latakia sind gar nich gut.“

    Vielleicht sollte man einfach mal zwei, drei Tage abwarten u. beobachten statt vorschnell irgendwas festzustellen, das sich im Kampfverlauf auch wieder ändern (und dann nochmal ändern) kann. Aktuell /heute Nacht melden mehrere syrische Medien bspw. die Rückgewinnung des Point 45 durch die SAA uam. , Beispiel –
    https://www.facebook.com/syria24english

    Das wirklich entscheidende Bedrohungspotential ist die türkische Armee und je nach Eskalation die Antwort Syriens. Ich hoffe nicht, dass die Nato-Türken „grünes Licht“ von ihren Kumpanen in Brüssel, Washington und Tel Aviv bekommen haben. Erst dann könnte es in Latakia richtig „eng“ werden.

    • Enis

      @Comrade
      Ich versuche hier nur sachliche Informationen und die grosse Enttäuschung vieler Bürger auf beiden Seiten der Grenze zu teilen. Es war und bleibt grobfahrlässig wie Syrien den letzten Grenzübergang und Keseb an die Terroristen verlor. Es waren einzig einige arme NDF Mitglieder die heldenhaft bis zum letzten Schuss ihr Land verteidigen konnten. Da nützt all die hohle Propaganda von SyrPer nicht.

      Ich bin nicht minder patriotisch oder Assad-Loyalist als er, aber wir müssen sachlich und kritisch bleiben in unseren Informationen. Das tut sogar SANA aussergewöhnlich gut.

      Ja, Gott sei Dank Punkt 45 ist wieder befreit, aber die Kakerlaken haben weiterhin einen Korridor von etwas mehr als 5 Km und bis zum Meer in der Hand. Ich habe niemals zweifel an die SAA gehabt. Diese wird die Ratten dort alle im Meer versenken. Aber es wird sehr teuer sein. Diese Gegend ist für die Bodenoffensive extrem schwierig. Die ganze Sache hätte gar nie soweit kommen sollen!

      • Nobilitatis

        Man kann die Ratten auch auf Abstand vernichten.

        • Jones2theBones

          Die Region ist hügelig/bergig.
          Außerdem gibt die türkische Armee und Luftwaffe den Hunden… Ach falsch, ich mag Hunde… Ratten… Sind auch Teil des Ökosystems… hah, ich habs: Menschen Rückendeckung, daher ist das auf Abstand vernichten nicht ganz so leicht.
          Aber generell werden halbwegs moderne Schlachten auch heutzutage mit Artillerie/Luftunterstützung gewonnen, daher setzen beide Seiten die Artillerie extensiv ein.

  • Comrade John

    Immer wieder faszinierend zu sehen, was Russland macht.

    Ich will hier Niemand die gute Laune nehmen oder die Hoffnung, dass am Ende alles irgendwie halb so schlimm ist oder noch besser wird, sei es in Syrien oder anderswo.
    Aber solche Meldungen, Ihr Lieben (bitte auch den Link im Link anklicken!), solltet ihr schon noch zur Kenntnis nehmen und in das Geschehen einordnen (können).
    Was ich davon halte Geschäfte mit einem USraelischen Frontstaat gegen Syrien zu machen, während die halbe Region in Flammen steht, das muss ich ja wohl nicht noch extra ausführen –

    RIANovosti – 26/3/2014
    „Lawrow spricht mit König von Jordanien zur Lage in Syrien und zum AKW-Bau

    http://de.ria.ru/politics/20140324/268105496.html

    • AKWs sind nun einmal, neben Erdgas und Waffen, ein russischer Exportschlager.

      • TomGard

        Falsch. Ich hasse es, „Comrade“ recht zu geben, aber das ist ein hochpolitisches Statement. Über dicke Geschäfte schweigt man in der Politik, es sei denn ….

        Naja.

        • Die erste Meldung (bei RIA) zur Teilnahme an der AKW-Ausschreibung in Jordanien stammt vom April 2009. Es stehen regelmäßig analoge Meldungen zum Bau von AKW im Iran, in Bulgarien, Vietnam, China in den Meldungen. In den offiziellen Verlautbarungen des russ. Außenministeriums gibt es Meldungen über die russische AKW-Initiative in Jordanien seit mindestens 2011. Medwedew (also nicht irgendwer) war genau zu diesem Thema 2011 zu Besuch bei Abdullah II.

          Ich lasse die Interpretation, die TG (und etwas ungehobelter „Comrade“) vertreten, natürlich gern zu. Jede Politik besteht bekanntermaßen ausschließlich aus Interessen und keinen Deut aus menschlichen Regungen. Mir fällt allerdings in diesem Zusammenhang etwas ein: Tom, wie steht’s eigentlich mit den Tuareg im Azawad? (Keine rhetorische Frage, habe derzeit wirklich keine Vorstellung.)

        • Comrade John

          So, und nun sehen „wir alle uns gemeinsam“ nochmal an, was mit dem ersten u. einzigen AKW passierte, das einmal in Syrien (bei Al Kibar, Deir Ezzor) fertig gebaut werden sollte:
          Es wurde nämlich im Sept. 2007 von mehreren F-15 der israelischen Luftwaffe platt gemacht. –>
          20 minuten.ch
          Syrien baute AKW – Israel zerstörte es

          http://www.20min.ch/news/dossier/nahost/story/18295446

          Es muss sich natürlich auch weiterhin niemand dazu genötigt sehen irgendeinen politischen Zusammenhang zwischen dem einen u. dem anderen AKW herzustellen – „Gott bewahre!“ (Redensart)

        • kaumi

          Das ist ja das Wunderbare an „Analysen“ und Prognosen: EINE Meldung, ZIG Schlußfolgerungen…
          Da möchte ich nicht abseitsstehen. Jordaniens (vermeintlicher) Coup mit Russland kann weiß Gott viel einfacher auch genau umgekehrt gesehen werden. „Willst Du, Jordanien, was von mir, kriegst du das, wenn du mir, Russland, ein wenig entgegenkommst.“.
          Jetzt wieder zu glauben, dass Moskau Syrien für ein AKW „verkaufen“ würde… soll ich wirklich darauf antworten?

          Was wir an den verschiedenen Fronten in Syrien derzeit erleben – im Übrigen gab es gestern einen gescheiterten Versuch, über Quneitra (Südfront) in die südlichen Regionen Damaskus` einzusickern – ist doch absolut zu erwarten gewesen. Spannend ist immer nur die Frage, wie intensiv die Gefechte sind und wie offen sie von den Alliierten unterstützt werden.
          Weder die Türkei, noch Israel noch irgend ein anderes aktives Anti-Assad-Land hat sich aus der Supporterriege verabschiedet. Man sollte also nicht gleich in Panik verfallen, wenn allenthalben irgendwo ein neuer Hotspot eröffnet wird. Die Rahmenbedingungen sind die gleichen wie im März 2011!
          Ich bin mir sicher, und das habe ich bereits einige Male hier verbalisiert, dass die Krim-Krise und die Syrienkrise die gleiche Medaille zieren. Das führt dazu, die Bindung zwischen Moskau und Damaskus zu intensivieren.
          Dass man alle zwei Wochen sich dazu genötigt sieht, immer wieder das gleiche zu schreiben und Russland zu verteidigen, ist inzwischen mühselig und nervig. Was haben „Analysten“ von Julius Hensel (mag ich wegen politischer Einstellung ganz und gar nicht, auch wenn prosyrisch), über „Hinter der Fichte“ bis hin zu Spiegel und Welt nicht alles in irgendwelche „Geschäfte“ oder „Verlaubarungen“ Russlands hineininterpretiert und wie oft erfolgte schon der Abgesang über die Achse Moskau-Damaskus? Und? Wo stehen wir? Eben!

          In Damaskus und Umgebung (sowie sogar Idleb und Halab) beobachtet man seit Tagen, dass die Geschäftsleute kleine syrische Fähnchen an ihre Läden hissen, und zwar die einzig wahre Fahne. Hier kann man auch Interpretationen und Analysen freien Lauf lassen: ich sage, es handelt sich um ein offenes Bekenntniss FÜR Syrien und GEGEN die „Revolution“. Soll heißen, nicht nur die russisch-syrische Allainz wird intensiver sondern auch innersyrisch wächst der Zuspruch für das SYSTEM. Sollen die NATO-Außenminister unter diesen Fakten machen as sie wollen. Wird ein Genozid an Syrern geplant oder wie stellen sie sich das weitere Vorgehen vor?

      • Reisender

        Um Energie zu erzeugen ist ein AKW in einem Wüstenstaat aber eine sehr schlechte Idee. Von der Endlagerfrage, den Atomkatastrophen und ähnlichen Problemen ganz abgesehen.
        Wo soll denn das Kühlwasser herkommen?
        Bzw. wo soll das AKW denn stehen?
        Am Jarmuk direkt zur Grenze mit Syrien?
        Am Jordan direkt zur Grenze an das Westjordanland/besetzte Gebiete?

        Wie ein AKW im Kriegsfall verteidigt werden soll, ist auch nicht so klar.

        Das Geld in mehrere Solarfelder investiert würde in einem so sonnigen Land mit großen Wüstenflächen deutlich besser sein.

        Bei all den Kosten von AKWs lohnen die sich doch nur, wenn es auch ein militärische Komponente gibt. Diese Kosten – Nutzen – Rechnung gilt aber auch für den Iran.

        • Wo es stehen soll, ist m.W. noch nicht endgültig geklärt. Es gab Verlautbarungen der JAEC über „60 Kilometer östlich von Al-Zarqa“, aber nichts genaueres.

        • Jones2theBones

          Mal vom Techniker zum Grünen:
          Quark.
          Wo das Wasser für die AKW’s herkommen soll? Aus dem Meer bei Aqaba oder aus Flüssen, von denen Jordanien auch einige hat. Beispielsweise der Zarqafluss bei der Stadt Zarqa in der Nähe der Hauptstadt (und in ausreichender Entfernung von den Grenzen).

          Momentan verbraucht Jordanien mW. fast alles zuhause geförderte Öl für die Stromerzeugung.
          Gerade dieses Land braucht eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und billigen Strom. Bei halbwegs modernen AKWs ist dieser 1) sicher, 2) billig, 3) mit minimalen Eingriffen in Natur und Umgebung verbunden.
          Was die Endlagerfrage angeht, so ist die recht zufriedenstellend lösbar. Es ist schlicht der Geiz, der die Leute davon abhält.

          Solarkraft hingegen ist bei momentanem Entwicklungsstand für Verlierer und nur als Prototypen zu gebrauchen.
          Sie kosten bei der Herstellung viel Geld und Energie, und diese holt die erst nach Jahren oder auch einem Jahrzehnt wieder rein. Die durchschnittliche Haltbarkeit liegt bei meinem Wissensstand bei ca. 15 Jahren.
          Die Eingriffe in die Natur, die man normalerweise mit regenerativen Energien vermeiden will, holt man dadurch wieder rein, dass da große Felder her müssen.

          Die militärische Komponente ist lediglich ein Bonus, der ja nur von 9 Staaten in Anspruch genommen wird (6 davon legal, nur USA, UK & Israel damit direkt gefährlich, da Verwendung wirklich in Betracht gezogen).

          Saudi-Arabien ist das einzige Land, das die nicht zwingend braucht und dennoch will, und wo die Nuklearbewaffnung gewünscht ist.
          Dabei muss man die Atombomben nicht zwangsläufig besitzen, sondern nur zur schnellen Herstellung fähig sein. Sprich: Die Möglichkeit der Bombe innerhalb weniger Tage/Stunden.
          Die Saudis haben aber diese Möglichkeit schon durch die Pakistaner.

          Beim Iran ist zwar diese Möglichkeit potenziell auch gegeben, aber Fakt ist, dass der Iran von AKWs auch auf friedliche Weise sehr stark profitieren könnte.
          Aus meiner Sicht haben die mit ihrer Chemieverweigerung im Golfkrieg auch ein gewisses Vertrauen verdient.

        • Jones2theBones

          Kommt bei Jordanien noch dazu, dass man das realistisch sehen muss. 8 Mille sind nicht genug für eine eigene Politik.
          Jordanien ist auch sonst so schwach, dass es nicht Syrien sein kann.
          Es ist mit dem Überleben beschäftigt, und das geht für die nur mit den USA.
          Dass das nur mit Kollaboration geht, ist bedauerlich, aber aus meiner Sicht kaum zu verurteilen.

  • Enis

    ich kann folgende Nachricht bestätigen:
    http://www.zeit.de/news/2014-03/26/syrien-aktivisten-syrische-regierung-verstaerkt-truppen-in-provinz-latakia-26165608

    Zusätzlich sind die Befreier von al Zara und al Husn auf dem Weg in den Norden Latakias. Die Republikanische Garde kommen leider immer noch nicht zum Zuge. Die Ratten konnten heute bis Kastal Maaf stichnadelartig angreifen und sich wieder zurückziehen. Die Kakerlaken sind zwar noch nicht an der roten Grenze zur Latakias Festung angekommen, doch sie schafften es wieder bis wenige Kilometer zu den Bekannten. Die Bevölkerung glüht vor zorn gegen dieses Ungeziefer und ihren Sponsoren.

    Ich denke die Ratten sind gut beraten nicht in Gefangenschaft zu geraten, zumindest nicht bei den Bekannten.

    • Enis

      Zur Ergänzung:
      In der Gegend um Kastal Maaft leben viele Turkmenen. In dieser Gegend sind turkmenische Kakerlaken aktiv.