Slawjansk: Sturm

babajDie Ukraine gibt es nicht mehr. Ganz in den alten Traditionen begann um 4 Uhr Morgens die Erstürmung der Stadt Slawjansk. In den ersten Stunden wurden mehrere Checkpoints der Milizen besetzt. Angegriffen wird mit schwerer Militärtechnik, bis zu 20 Militärhubschrauber sind im Einsatz.

Updates kommen aller paar Minuten im Twitter-Stil, hier sollen die wichtigsten wiedergegeben werden.

Wer Russisch versteht, kann sich in die Live-Übertragung des Funkverkehrs der Donezker Milizen einklinken: http://www.ustream.tv/channel/monte99 (nur operative Informationen)

Alle Uhrzeiten GMT+3 (Moskauer Zeit).

6.45 Uhr Gefechte um den TV-Sender

6.49 Uhr Meldungen über den ersten abgeschossenen Helikopter

6.58 Uhr Lt. RIAN ist der TV-Sender von ukr. Sondereinheiten erobert worden, ein Panzerfahrzeug wurde vernichtet

7.04 Uhr Meldungen über einen zweiten abgeschossenen Helikopter

7.08 Uhr Die Bürgermilizen in Slawjansk melden den dritten Helikopter-Abschuss. Der Pilot ist schwer verwundet und wird medizinisch versorgt.

Anmerkung: „Youtube-Zeit“ ist die von Amerika – falls jemand bemerkt, dass die Videos am 1. Mai hochgeladen worden sind.

Kommentare der Milizen zum Piloten: „Keine Angst, Kumpel, du wirst noch eine Weile leben…“ Ein hagerer Bewaffneter ist außer sich, weil die Kameraden den Piloten schwerverwundet zurückgelassen haben.

7.10 Uhr Angriff auf Kramatorsk

Aktuell: Wie immer Live-Reportage von LifeNews: http://lifenews.ru/watch-live

Die entsprechenden Youtube-Liveschaltungen werden in Deutschland gewohnt blockiert.

7.17 Uhr Mobilisierung der Milizen in Lugansk

7.20 Uhr Gefechte im Gebiet des Bahnhofs von Slawjansk

7.45 Uhr Erste Meldungen über Verluste der Milizen – ein Toter und ein Verwundeter. Das Zentrum von Kramatorsk wird mit Bussen blockiert.

kramatorsk

7.50 Uhr via RT: Ponomarjow meldet zwei abgeschossene Hubschrauber, einen gefangenen Piloten und einen weiteren, der umgekommen sei. Der verwundete Pilot wurde von seinen Kameraden zurückgelassen: ein anderer Hubschrauber landete neben der Absturzstelle, die Besatzung nahm dem Piloten Waffen und Dienstmarke ab und ließ ihn zurück. Militärhelikopter setzen Sprengraketen ein.

8.00 Uhr Die Milizen melden, dass die Strafexpedition im Wesentlichen an den Checkpoints “versackt” ist. Awakow meldet wie gewohnt im FB, dass 9 Checkpoints erobern seien, Jewgenij Poddubyj (Rossija-24, dürfte bekannt sein) meldet hingegen aus Slawjansk, dass man davon vor Ort nichts merkt.

hubschrauberpilot slawjansk

Verwundeter Hubschrauberpilot in Slawjansk

8.11 Uhr Alarmsirenen in Kramatorsk. Sämtliche Kirchen läuten ihre Glocken

8.21 Uhr RIAN meldet drei zerstörte Schützenpanzer der Bürgermilizen in Slawjansk. Es werden “Kanonen” (sic) am TV-Sender aufgebaut.

Ungeachtet dessen, dass es weiterhin Gefechte an den Checkpoints und an den Außenbezirken von Slawjansk gibt, ist der Sturm vorerst ins Stocken geraten. Keine Helikopter mehr über Slawjansk.

10.06 Uhr Die Bevölkerung (und nicht etwa die Milizen) in Kramatorsk bauen eilends Barrikaden in der Stadt auf – man fällt Bäume, blockiert Straßenkreuzungen. In den Kirchen beginnen Fürbittgottesdienste.

11.47 Uhr Per Ustream/monte99 kommt die bislang unbestätigte Meldung, dass über Kramatorsk irgendwelche chemischen Substanzen versprüht werden. Menschen auf den Straßen bekommen diffuse Beschwerden wie Brechreiz usw.

12.00 Uhr Am besetzten TV-Sender auf dem Berg Karatschun gehen Artillerieeinheiten in Stellung.

12.40 Uhr Neue Angriffswelle auf Slawjansk. Gefechte südwestlich der Stadt im Gebiet Andreewka.

12.50 Uhr „Crowd-Source“-Karte mit Markierungen über Zusammenstöße, Blockaden, Stellungen, Checkpoints (russ. Sprache): http://voicesevas.ru/maps

"Separatisten" bei Kramatorsk.

„Separatisten“ bei Kramatorsk. Mehr: http://youtu.be/w5RS1hiUv0w

12.59 Uhr Live-Stream einer Reporterin, die Checkpoints in und um Slawjansk abfährt: http://www.ustream.tv/channel/newsfront2

16.00 Uhr Youtube-Playlist mit Aufnahmen der heutigen Gefechte und Scharmützel

16.26 Uhr Ponomarjew teilt mit, dass es unter den Milizen drei, unter Zivilisten bisher zwei Tote gibt.

"Russische Sondereinheiten" versuchen, die Militärtechnik der Junta zu stoppen. Nahe Slawjansk, 02.05.2014 gg. 14 Uhr

„Russische Sondereinheiten“ versuchen, die Militärtechnik der Junta zu stoppen. Nahe Slawjansk, 02.05.2014 gg. 14 Uhr

16.49 Uhr Unruhen in Odessa. Live bei RT: http://rt.com/on-air/odessa-clashes-ukraine/

16.57 Uhr Die Reporterin (sie heißt Katja) von newsfront2 auf Ustream befindet sich am Checkpoint „Karandaschi“ in einem Vorort von Slawjansk. Es wird in Kürze ein Angriff des „Rechten Sektor“ / der Nazigarde erwartet. Die Männer beginnen, an den Barrikaden Feuer zu legen.

17.50 Uhr Russland beruft den UN-Sicherheitsrat ein.

17.55 Uhr Drei Ein Toter in Odessa, davon mind. einer vom „Rechten Sektor“. Messerstechereien und vereinzelte Schüsse.

18.09 Uhr In Slawjansk ist derzeit noch alles ruhig, die Leute erwarten in Kürze einen neuen Angriff. 2 Brigaden der Selbstverteidigung von der Krim versuchen sich durchzuschlagen. Livestream aus Slawjansk: http://www.ustream.tv/channel/newsfront2

19.15 Uhr In Odessa machen rund 1.000 „höfliche“ Odessiten Jagd auf angereiste Bandera-Kampfgruppen und „Ultras“ (Hooligans). Dutzende Verletzte. Die Polizei hält sich weitgehend heraus bzw. deckt die mit Knüppeln bewaffneten Bürger vor den Schlägertrupps ab, was die #euromaidan-Propaganda enorm erbost. Die Euromaidan-Kampfgruppen nehmen derweil Gehwege auseinander, um sich mit Pflastersteinen zu bewaffnen.

Odessa, 02.05.2014

Odessa, 02.05.2014

Seit einer Weile: Der UN-Sicherheitsrat tagt. Tschurkin: „Kiewer Clique“, die „sogenannte Regierung in Kiew“, „Regime“… Volles Rhetorik-Programm. Livestream aus New York

Nachtangriff auf Slawjansk:

23 Uhr Reporter von KP.ru melden einen weiteren Toten von der Volkswehr und drei Verwundete.

23 Uhr Geballer nahe Kramatorsk. Lage bislang unklar, Erste-Hilfe-Wagen fahren verstärkt durch die Stadt.

0.30 Uhr Gemeldet werden Dutzende Tote und Verletzte in Kramatorsk – „Mehr, als in Odessa…“. Sonderkommandos hätten tagsüber den Ort infiltriert und seien als Volkswehr aufgetreten. In der Nacht haben sie die Waffen gegen die Bewohner gewendet.

0.50 Uhr Kramatorsk: 70 Tote, über 100 Verwundete. RT.com meldet wesentlich geringere Verluste. Es ist eben Nacht.

1.30 Uhr Der neuerliche nächtliche Angriff auf Slawjansk scheint vorerst abgewehrt. Ein Reporter von KP.ru teilt aus dem Ort mit, die Sonderkommandos der Junta hätten sich zurückgezogen, deren Scharfschützen wurden von mobilen Brigaden der Volkswehr auseinandergejagt. Momentan herrscht im Ort vollkommene Stille.

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  • Mathew Miller

    Und Russland reagiert gelassen mit …tja eben nichts.
    Militärmanöver im Baltischen Raum.
    Kiew schick erneut das eigene Militär gegen Aufständische.
    Die „Milizen“ und „Terroristen“ stehen dem imho relativ zivil gegenüber.
    Verteidigung der Stellungen und humaner Abtransport von Verletzten.
    Das Bild mit dem abgeschossenen Helikoptepiloten den Milizionäre zur medizinischen Hilfe bringen ist schon eindeutig.
    Hat noch jemand die Bilder von Mogadischu im Hinterkopf als den Freunden ein Black Hawk abgestürzt war und die lokale Miliz samt Stadtteielbevölkerung nach Verletzten suchte und zum Unglück für einige von jenen auch fand.
    Black Hawk Down war und ist was dieses System erzeugt.
    In der Ukraine läuft sich dieses System gerade eine blutige Nase gegen eine stoisch abwartende Haltung der Verweigerung.
    Das wird nichts.
    Jedoch kommen wieder auf beiden Seiten Menschen zu Schaden.
    Jenen gilt mein Mitgefühl.

  • Sinnvoller wäre es, wenn die ukrainische Armee jetzt die jetzige Junta beiseite schiebt und eine „richtige“ Junta einsetzt, evtl. nach ägyptischen Vorbild.

    • urkeramik

      gibt es da ernsthafte Hoffnungen?

      • urkeramik

        oder ist es nicht ehr Zeit, das die russische Luftwaffe zeigt, was sie die letzten Jahre gelernt hat und das ihre neuen Präzisionswaffen taugen?

        • Mathew Miller

          Machen sie doch an der Baltischen Grenze.

    • Robert Ketelhohn

      Ich frage mich schon lange, wie tief und wie lange die Generäle noch den Kopf in den Sand stecken können.

    • S. Matt (triangolum)

      …welcher Aktive General soll das machen? Nur der „Präsident“ könnte in die östliche Provinz reisen um dort zum Banner zu rufen und die östlichen und südlichen Provinzen zur wahren Ukraine ausruft und damit Legalität gibt welche dann gegen die wahren Putschisten und Verbrecher in Kiew vorgeht. Zumal andere Länder so auch legal unterstützen.

  • Mathew Miller

    Gründe für die neuerliche Eskalation 20.30 Uhr: Bei einem Verlust der Kontrolle über den Osten des
    Landes benötigt die Ukraine nach Einschätzung des Internationalen
    Währungsfonds (IWF) mehr Finanzhilfe. Der bereits genehmigte Kredit über
    17 Milliarden Dollar für das von Unruhen erschütterte osteuropäische
    Land müsse dann „geändert“ werden, teilte der Fonds mit. Eine
    Verschlechterung der Beziehungen zwischen der Ukraine und Russlands, das
    etwa ein Viertel der Exporte Kiews kauft, dürfte die Wirtschaft in der
    Ukraine belasten. Zudem bestehe Unsicherheit mit Blick auf das
    Versprechen der ukrainischen Regierung, politisch unbeliebte Reformen
    auch wirklich umzusetzen, warnte der IWF.

    Tja nun geht“s an die Substanz.
    Seltsam wird doch ständig behauptet das der ganze Osten der Ukraine von Kiew subventioniert wird.
    Anspruch und Realität.
    Ohne den Donbass ist die Ukraine am Ende…Wirtschaftlich.
    Und genau das spielt Russland in die Hände.
    Da kann noch so gelogen werden die Tatsachen bleiben.

    Nicht umsonst.
    Die Reaktion Kiews nach der Warnung des „Helfers“ IWF.

    05.32 Uhr: Verschiedene Kontrollposten am Stadtrand von
    Slawjansk werden attackiert, zitierten russische Medien einen Sprecher
    der Separatisten.

    05.23 Uhr: Offenbar
    haben ukrainische Truppen mit einer Aktion gegen prorussische Aktivisten
    in Slawjansk begonnen, berichtet „Russia Today“. Demnach gäbe es
    Berichte, dass auch ein ukrainischer Militärhubschrauber abgeschossen
    wurde.
    Nächste Runde.

  • Jones Bones

    Leute,

    ihr macht euch das zu einfach, wenn ihr einen Militäreinsatz fordert, ohne die Fallen mit einzuplanen. Ihr solltet euch diese Denkweise aus Prinzip abschaffen, denn:
    γλυκύ δ᾽ἀπείρῳ πόλεμος.
    πεπειραμένων δέ τις ταρβεῖ προσιόντα νιν καρδία περισσῶς.
    „Süß ist der Krieg dem Unerfahrenen.
    Der Erfahrene aber fürchtet im Herzen sein Nahen.“
    Pindar

    Wenn die russische Armee die Luftwaffe einsetzen würde, so würde sie in erster Linie riskieren, dass sie die falschen Leute trifft.
    Das Risiko gibt es immer, und die Präzisionswaffen, die so 100%ig präzise übrigens nicht sind, unterscheiden auch nicht zwischen richtigen und falschen Leuten.

    Wie bei der nächtlichen Übung im Kiewer Stadtgebiet zu sehen (die ja schon von vornherein schon ganz offensichtlich eine Generalprobe war; nur der Märchenschau und den auf zwei Augen Blinden fällt sowas nicht auf), wird dieser Ansturm von den Maidanschlägern und ausgewählten SBU-Mitarbeitern ausgeführt; die weitgehend nicht der Junta, sondern dem Volk treue Armee hingegen steht weitgehend zu menschlichen Schutzschildern reduziert draußen herum und soll die Schläge einfahren, die jeglicher Entsatz bringen würde.
    Seien es Milizen oder die russische Armee.
    So werden nicht noch mehr Soldaten durch Ihnen widerwärtige Befehle zum Überlaufen provoziert, sondern können in ihrer Lethargie verharren.

    Wenn also die russische Armee eingreifen muss, dann hat sie 2 Alternativen:
    1) Sie kann einen Blitzkrieg durchführen, wie ihn viele prognostizieren.
    Zu diesem ist sie militärisch ohne Einschränkung gut in der Lage; doch mit politischen und anderweitigen Einschränkungen.
    Sie müsste, um einen schnellen Vormarsch am Boden abzusichern, viele militärische Ziele bombardieren und würde Teile der ukrainischen Armee und der Bevölkerung in der Ukraine damit gegen sich aufbringen.
    Eine Rakete aus der Luft ist der Tod aus dem Nichts, da würden viele keine Chance zum Überlaufen bekommen.

    2) Von dem her würde sie wohl eher in „slow motion“ und vorsichtig vorrücken.
    Die Geschwindigkeit würde maßgeblich vom überhaupt nicht einschätzbaren Widerstand abhängen.

    Die ukrainische Armee würde wohl teilweise zerfallen, die Junta würde sich Richtung Lwiw absetzen, die juntatreuen Armeeeinheiten Richtung Dnepr und insbesondere Kiew zurückziehen. Der Prawyi Sektor würde einen auf Werwolf/Gladius/Djihad machen und Terroranschläge verüben.
    Die russische Armee würde wohl das Gebiet östlich des Dnepr und die südlichen Provinzen besetzen, sofern es nicht zu anderweitigen Vereinbarungen käme.

    Aber so oder so ist ein Militäreinsatz die absolute ultima ratio und führt unweigerlich zu weiteren Toten. Da muss in Moskau gründlich erwägt werden, ob man da Leichen einsparen würde!
    Wie von Roman gesagt ist das bestmögliche Ende, das diese Geschichte noch nehmen kann, ein „echter“ Militärputsch und eine „echte“ Militärjunta und dafür bete ich!
    Das Problem ist, dass sie zu diesem wohl kaum in der Lage ist.
    Kommissare, die die höheren Dienststellen lahmlegen; da kann das Militär ja nur lethargisch sein!

    • Jowi

      Die Gefahr eines Militärputsches hatten die westl. Geheimdienstler von Anfang an auf dem Radar und werden Gegenmaßnahmen ergriffen haben. Da müsste man also auf handwerkliche Fehler von CIA und Konsorten hoffen.
      Propagandistisch bereitet die russische Seite ein militärisches Eingreifen vor, da spielt ihnen die Kiew-Aktion in die Hände.
      Wenn diese nun auch noch mit Artillerie in die Stadt feuern lässt, dann ist die rote Linie wohl endgültig überschritten.

      Putin muss behutsam vorgehen, hätte er gleich russisches Militär intervenieren lassen, so hätte man das im Westen als Beweis dafür verkauft, dass die prorussischen Milizen moskaugesteuert sind. Das Vorhandensein von tragbaren Boden-Luft-Raketen wird auch bereits als ein Beweis für die russische Unterstützung in Diskussionen genannt.

      Aus meiner Sicht macht Putin den Ritt auf der Rasierklinge ganz gut, hektische Bewegungen macht man in so einer Situation besser nicht. Die Zeit spielt sowieso für Russland und gegen Kiew.

      • Mathew Miller

        Der gesamte CIA ist ein handwerklicher Fehler.
        Die Virginia-Farm-Boy“s haben doch nichts mehr im Griff.
        Da kann doch jeder kleine technische Angestellte mit entscheidenden Informationen zum angeblichen Hauptgegner überlaufen.
        Wer“s glauben will.
        Da haben ganz andere die Fäden in der Hand die Marionette CIA zappelt doch spastisch schon seinen letzten Tanz.
        Der CIA macht genau das was seine Aufgabe ist….aber Zukunft gibt es für diesen Haufen Sc…e nicht.
        Einmal im Locus der Geschichte runtergespült schwimmt selbst der Verein nicht wieder auf.
        Die USA sind fertig.
        Die Schalomski“s samt ihrer Bankster haben eine Entscheidung getroffen.
        Die Frage wird sein ob Europa sich opfern wird um diesen Vorgang noch zu verzögern.
        Ich glaube nicht.

    • Mathew Miller

      Der rechte Sektor hat in der Region Donbass in etwa die Haltbarkeit eines Eiswürfels in der Hölle.
      Die gesamte Nationalgarde samt den entlassenen Sträflingen welche neuerdings in jene integriert wurden ist nur das Kanonenfutter welches Kiew im Aufrag ihrer meistbietenden Herrchen vor ihren Strafkommandos vom SBU hertreiben.
      Der SBU wird vom CIA gesteuert.
      Private „Sicherkeitsdienste“ Söldnergruppen bilden den harten Kern der Einheiten.
      Und zwischen allen steht die ukrainische Armee.
      Als Dienstleister der mit marodem Militärgerät den logistischen Nachschub eher schlecht als recht aufrecht erhält.
      Aufrecht erhalten muss…denn große Teile dieser Armee sind nicht bereit gegen das eigene Volk und seien es auch Aufständische wirklich hart vorzugehen.
      Aus diesem Grund ist bei jeder der bisher angesetzten Kommandoaktionen die Kiew als Kampf gegen Terroristen bezeichnet immer auch wieder eine neue militärische Führung gesetzt.
      Und auch diesmal werden wieder große Teile dieser Armee desertieren oder gewisse Befehle verweigern.
      Diese Truppenteile werden abgezogen und ausgetauscht werden…andere werde demobilisiert.
      Keine Chance für Kiew das zu ändern.
      Ihre rechten Schlägertruppen und die entlassenen Häftlinge können den militärischen Aspekt einer solchen Aktion nicht leisten.
      Über den anderen Teil rede ich hier erst gar nicht.
      Kein Söldner lässt sich von derartig „behinderten“ kognitiv Eingeschränkten Lokalpolitikern wie jenen in Kiew in Konflikten ohne Aussicht und Anspruch auf Gewinn verheitzen.
      Zumal ihr Auftraggeber im Asland sitzt.

      Wenn das Militär weiter derart schlecht versorgt wird wie bisher und eine entsprechend Umfängliche Rotation der einzelnen Einheiten Landesweit dazu geführt hat das jedem bewusst wird wofür er geopfert wird…dann ja dann…ist alles durch.
      Einen Militärputsch wird es nicht geben.
      Das Ukrainische Militär macht das am besten was es immer schon seit der Loslösung von der UDSSR getan hat.
      Nichts.
      Die Ukraine als eigenständigen Staat hat es nie gegeben.(von kurzen geschichtlichen Zwischerzeiten als Vasall oder besetztes Gebiet unter fremder Verwaltung mal abgesehen)
      Als Nation schon.
      Geschichtlich war es immer zwischen den Machtgebieten ein Spielball.
      Das Konstrukt das als Machtvakuum bisher diesem Land zugestanden wurde wird derzeit voll und ganz demontiert.
      Von allen Seiten.
      Game over.
      Die Leute verlieren alles, nichts bleibt.
      Ein Leben ist in in solchen Zeiten leider nicht viel wert.
      Dementsprechend die Entwicklung.
      16.49 Uhr Unruhen in Odessa.
      Der Weg ist klar.
      Im Oste der Ukraine ist alles schon entschieden.
      Immer ein Auge auf Transnistrien und Moldawien haben.
      Wenn dann dort.

    • Frieden

      „Das Problem ist, dass sie zu diesem wohl kaum in der Lage ist“

      Warum nicht? Es sollte doch, aus Sicht einer Machtübernahme durch das Militätr, ausreichen die Befehlsgeber der faschistischen Clique zu entmachten. Wieviele sind das?

      Aber Leute, wir alle machen es uns zu einfach. Denn den Laden am Laufen halten die Geldgeber. Keiner von den Jungs im Rechten Sektor oder in der NG, in der Armee, würde wohl sein Leben riskieren, seinen Nachbarn und seine Brüder umbringen, für eine ungewisse Zukunft und das Land verraten, wenn er nicht mit Dollars schlichtweg nur gekauft wäre. Wenn er eine Alternative hätte, seinen Lebensunterhalt auf würdige Art und Weise zu verdienen und ein anständiges Leben zu führen, würde das kein Mensch tun. Oder?

      • S. Matt (triangolum)

        …auch wenn die „Regierung“ in Kiew durch einen Putsch mit CIA & Co. Zügen entstand so hat diese eine gewisse Legitimität. Für einen Gegenputsch, und das wäre ein Putsch von Teilen des Militärs bedarf es Rückhalt im Militär. Und den musst du erzeugen. Einfach sagen wir machen das nicht mehr mit und besetzen Kiew wird so nicht klappen. Ganz davon abgesehen das es dort zu Szenen kommen kann wie in Kairo. Panzer gegen Zivilisten. Du brauchst also etwas oder jemanden der diesen Putsch einen legalen Rahmen gibt, der den Rest des Landes außer Kiew eint.

        …das kann nur der alte Präsident der zum Banner ruft und die östlichen Teile die sich erhoben haben zur Ukraine erklärt und alles andere als Putschland und er das Militär aufruft wieder Ordnung und Sicherheit im Land herzustellen. Dann könnte das russische Militär logistische Hilfe leisten (Nachschub und so…)

        …die Forderung in Genf würde dann auch umgesetzt werden in einem Punkteplan. Entwaffnung der Milizen (das Militär mit Unterstützung aus Russland) ist dann alleinig für Sicherheit legal zuständig.
        …es wird ein neuer Termin für freie Wahlen ausgerufen, ein Dialog zur Aussöhnung davor abgehalten usw.

        …ich bin nicht sicher ob der Westen hier Militärisch über CIA & Co. Hilfe leisten würde dem rechten Sektor & Co. Aber… Russland hätte so legale Mittel zur Unterstützung, das Land wäre wieder befriedet und das Genfer Abkommen in Kraft gesetzt.

        …ich frage mich schon seit Wochen warum das nicht gemacht wird.

        • Jones Bones

          Jein.
          Die einzige (!) „Legitimität“, die man in Kiew besitzt, ist die eines faktischen Herrschers. Das ist in sich keine Legitimität, sondern bedeutet lediglich, dass man zu einem Machtfaktor ist, mit dem man international reden kann. Gab einen (französischen?) Fachbegriff dafür, den ich gerade nicht parat habe…

          Der Grund, warum es zu einem Putsch erst einmal wohl kaum kommt, ist der, dass man die oberste Riege gleichgeschaltet hat.
          Genauso wie es mit den anderen Institutionen wie dem Verfassungsgericht auch war. Dabei waren die Westler durchaus schon vorher drin repräsentiert. Hier zeigt sich der totalitäre Unterschied zu Janukowitschs fragiler Balance.
          Hinzu kommt, dass die Machthaber in Kiew durch die Massenmedien sich einen Rückhalt in Teilen der Bevölkerung geschaffen haben und ihn seitens der „Banderovzyi“ auch immer schon hatten.

          Die einfachen Soldaten können zwar überlaufen oder unter Lebensgefahr eine Meuterei anzetteln, ein Putsch ist so hingegen nicht möglich.

          Aber: Wer die Wahrheit auf seiner Seite hat…

        • Dike

          Ob es sich um einen legalen Rahmen handelt, oder nicht, kommt doch ganz auf den Betrachter an. In Ägypten war die Welt auch gespalten. Viele sahen den Putsch als anti demokratisch und verfassungswidrig (zB Türkei). Andere unterstützten den Putsch. Die Putschisten warfen Mursi und den Moslembrüdern Hochverrat und mehrfachen Mord vor. Das gleiche könnten Putschisten der jetzigen Kiewer Junta zu Recht vorwerfen. Der legale Rahmen ist absolut gegeben und fordert geradezu auf zu putschen. Panzer werden doch auch jetzt schon gegen Zivilisten eingesetzt. Mutige Armeeangehörige könnten die Ukraine vor dem Ausverkauf und der totalen Katastrophe retten. Damit wäre die NATO Schachmatt. Alle ausländischen gewaltfördernden Kräfte in der Ukraine müssten sofort verhaftet werden. Was gab es denn für die Freilassung der deutschen Militärspione, oder wurden die einfach so wider entlassen. Diese dramatische Begrüssung auf dem Flughafen in Berlin. Es ist alles widerlich! Vielleicht hat ja Janukowitsch einen guten Draht zu einigen einflussreichen Offizieren. Die muss es doch geben. Man sieht doch täglich, dass die ukrainischen Soldaten mit sich ringen und nicht gegen die eigenen Leute vorgehen wollen. Die, die trotzdem kämpfen, bekommen sicherlich einen satten Bonus. Wie sieht es denn aus, mit der Zusammenarbeit der ukrainischen und russischen Streitkräfte? Gibt es da keine alten guten Verbindungen? Ich hoffe inständig, dass Russland noch ein (oder mehrere) Ass(e) im Ärmel hat und die Lage nicht einfach nur aussitzen will.

    • ISKANDER

      Jones: Recht hast du ohne Frage, doch hoffe nicht auf einen Putsch durch das Militär. Diese Militärspitze ist schon seit Jahren westlich gekauft und nicht mehr Teil des Volkes. Es müssten untere Chargen meutern, klassisch wie schon so oft geschehen….
      Ich persönlich gehe davon aus das Russland mehr verliert durch weiteres Warten, als durch eine Schutzmission.
      Und nochmal an alle: Glaubt nicht das der Westen irgend eine Art von Glaubwürdigkeit besitzt, alles wird geschehen wie er es will oder die gepeinigten Kreaturen emanzipieren sich noch rechtzeitig.

      • Jones Bones

        Ich hoffe darauf, glaube aber nicht daran.
        Eigentlich hilft da nur eines:

        • Ich bin eigentlich auch für nachhaltige Lösungen.

  • Jones Bones

    Eine Armee befreit ihr Volk…

    … Ich krieg mich gerade echt nicht ein. PANIK!

    • jens frank

      Und was machen wir hier? Wann laufen unsere Soldaten zum Volk über, was Frieden will, bevor sie zum bündnisfall befohlen werden. Das, was ihr hier alles schreibt, bitte postet es auch auf der Facebook Seite unserer Soldaten. Ihr dürft ihnen diese Informationen, die ihr habt, nicht vorenthalten, damit sie sich wirklich auch eine eigene Meinung bilden können. Und nicht noch selbst in ihr verderben geschickt werden, ohne es zu ahnen.

  • Mathew Miller

    Alles kommt wie es kommt.
    Der Weg zurück ist meist der schlimme.
    Das haben in der Geschichte in diesen Regionen schon viele Armeen bitter lernen müssen.
    Die Einheiten dürften anhand ihres Materials entweder Nationalgarde oder eine der anderen Kampfverbände unter SBU-Führung sein.
    Auch der gut gefütterte „Nationalgardist“ im Humvee muss durch das Gebiet zurückmarschieren welches er vorher „befriedet“ gesäubert hat.

    Das kann schnell nach hinten losgehen.
    Das Militär ist definitiv noch nicht voll raus aus der Nummer.

    Mag sein das die Menschen diese Einheiten nicht zum einlenken bringen.
    Mag sein das Kiew der sich ausweitende Streik in den Kohlegruben mehr zu schaffen macht.
    Umstellen der Taktik ist in dem Fall die beste Lösung.
    Und einfach die Reihen lichten lassen bis der Nachschub problematisch zu organisieren ist.
    Die abgeschossenen Transporthelis tun der Planung sicher schon weh.
    Die abgeschossenen Kampfhelis sicher nicht so sehr.
    Schade um die Besatzungen.
    Ich bezweifele das da einer den Befehl zum schießen umsetzen wird.

    Russland oder Einheiten die pro sind wird warten und den Sack dann an einer strategisch sinnvollen Stelle dicht machen.
    Und dann wird es für Kiew schnell sehr eng.
    Wenn ich mich nicht schwer täusche.

  • limbojack

    Die Kiew Putschisten haben die Wehrpflicht wieder eingeführt.
    Dann ist wohl klar wohin das 1. Geld vom IWF fließen wird.

  • Mathew Miller

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41598/1.html

    Es gibt aber bekanntlich auch militante Kräfte, die für
    die ukrainische Regierung nicht nach den Genfer Vereinbarungen
    entwaffnet werden müssen. Offenbar mit Duldung, vielleicht sogar mit der
    Unterstützung der ukrainischen Regierung wird, wie Jarosch, Führer und
    Präsidentschaftskandidat des Rechten Sektors am Mittwoch sagte,
    ein Bataillon mit 800 Kämpfern aufgestellt, um in der Region Donezk für
    Ordnung zu sorgen. Das habe man mit dem Innenministerium, den
    Sicherheitsbehörden und dem Nationalen Verteidigungsrat beschlossen. Er
    sagte, die Anwesenheit von Bewaffneten des Rechten Sektors würde die
    Menschen in der Ostukraine nicht beunruhigen. Sein Hauptquartier habe er
    jetzt in Dnepropetrovsk bezogen.

    Nach der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Novosti habe
    der moldawische Abgeordnete Juri Muntjan behauptet, „dass die Straße
    zwischen Odessa und der abtrünnigen Region Transnistrien von Aktivisten
    des rechtsextremen ‚Rechten Sektors‘ kontrolliert werde. Der
    transnistrische Parlaments-Vizechef Sergej Tscheban sagte, dass die
    Einwohner der Region auf dem Weg nach Odessa gestoppt und durchsucht
    werden. Die ukrainische Polizei sehe dem Treiben nur tatenlos zu.“ Das
    mag auch wieder Propaganda sein, Tatsache aber ist, dass die Lage um
    Transnistrien schnell explodieren kann.

    Das wars dann.
    Transnistrien ist definitiv mit an Bord.
    Und wieder einmal war es nicht Russland welches den Ausschlag gegeben hat.
    Aber um so härter zuschlagen wird.

    Hoffentlich gibt es genug Leichensäcke vor Ort…mind. 800 sollten es schon sein.

  • Jones Bones

    Ich hatte zwar mal einen tagesschau-account, habe aber nur ganz selten da was reingeschrieben und durch die Zensur gekommen ist es nie, obwohl ruhig und meines Erachtens recht sachtlich formuliert.
    Bei den anderen Medien habe ich nie einen Kommentar verfasst und auf facebook hatte ich denen noch nie etwas geschrieben, bis eben heute mein Fass mit einer Mischung aus Entsetzen und Wut übergelaufen ist.
    Ich war echt wütend und habe beim Schreiben nicht damit gerechnet, dass der länger als 10 Sekunden, geschweige denn 3 Stunden, drin bleiben würde…
    Aber lest selbst:

    „Ihr nennt sie „Separatisten“, aber dass die sich gegen diese Anschuldigung verwehren und die Abspaltung nur als ultima ratio sehen, sagt ihr nicht!
    Ihr nennt sie „Terroristen“, aber terrorisiert haben die anders als eure Freunde in Syrien noch keinen!
    Ihr nennt sie „Banditen“, aber gestohlen wurde noch nichts!

    Ihr könnt euch rühmen, an diesen Kriegen teilzunehmen. Das Blut der Menschen in der Ukraine, in Syrien, in Libyen, in Afghanistan und anderswo klebt an euren Mikrofonen und Kameras, auch wenn ihr nur an der Heimatfront kämpft!
    Ihr hättet die Macht das zu verhindern, stattdessen treibt ihr Volksverhetzer sie weiter an!

    Schande über euch Kriegstreiber, die ihr auf jegliche Ethik mit Füßen trampelt!
    Schande über euch Volksverhetzer, die ihr bei euren Pflichten als Menschen wie auch als Journalisten kläglich versagt!
    Schande über euch Dummschwätzer, die ihr nach der Pfeife von Soros und dem „Ukraine Crisis Media Center“ tanzt!
    Schande über euch Rufmörder, die ihr mit böser Absicht desöfteren Dinge falsch übersetzt!

    Hätte Goebbels sich nicht selbst getötet, wäre er hingerichtet worden. Euch Rufmördern und Beihelfern zu Massenmord wünsche ich vom Herzen einen Nürnberger Prozess!

    Und damit meine ich nicht das gesamte ARD, sondern natürlich nur jene Leute, die die Verantwortung dafür tragen.
    Aus meiner Familie waren Leute sowohl in KZ’s und in Gulags, und ihr instrumentalisiert die und spuckt auf deren Gräber!“

    Was meint ihr dazu?

    • Jowi

      Etwas emotional, aber im Großen und Ganzen korrekt.
      Hier hat ein Volker Bräutigam Beschwerde beim Rundfunkrat eingelegt:
      http://www.hintergrund.de/201404303089/kurzmeldungen/aktuell/ukraine-berichterstattung-beschwerde-beim-ndr-rundfunkrat.html

      Auch etwas emotional, aber ebenfalls in der Sache richtig. Freilich wird das an den vermutlich an den verantwortlichen Damen und Herren abprallen.
      Sinnlos ist es trotzdem nicht. Nur der Kampf zu dem man nicht antritt, ist von vornherein verloren. http://www.youtube.com/watch?v=RkNsEH1GD7Q

    • Ruth

      Danke JB, du drückst genau aus, was ich (und wahrscheinliche viele andere hier auch) denken. Und nein, ich finde es nicht zu emotional. Diesen ganzen miesen Kriegshetzer-Schreiberlingen MUß man so entgegentreten. Wie kann man als friedliebender Mensch emotionslos bleiben, wenn der 3.WK vor der Tür steht?! Und selbst wenn es nicht dazu kommen sollte, sondern „nur“ ein Bürgerkrieg in der Ukraine entbrennt…die Hände dieser Schmierfinken und Lügner sind schon jetzt blutbefleckt.
      UND SAGE KEINER, ER HABE ES NICHT GEWUßT

    • zoon politikon

      Meine Strategie in den Kommentarspalten der Mainstream-medien sowohl bei FB als auch bei deren Onlinepräsenzen ist folgende : Ist bereits ein sinnvoller , den betreffenden „Bericht“ demaskierender und den Author bloststellender Kommentar vorhanden, setze ich einen „upvote“. So gehe ich die Ersten Seiten der Komentarspalten durch.
      Ist ein Troll bei FB mit seinem Kommentar auf in den oberen Rängen oder noch kein aufklärender Kommentar verfasst, kommentiere ich selbst. Gebetsmühlenartig dabei Wahrheiten zu posten ist völlig in Ordnung, der Bezug zum jeweiligen Artikel muss nur gering sein.

      Es geht in erster Linie darum das uninformierte Leser erkennen das a) Die Mehrheit die sinnvollen Kommentare unterstützt die die Artikel der Propaganda Schreiber demaskieren und somit klarer Informiert werden und b) Propaganda Trolle möglichst im Nirvana der Kommentarspalten untergehen.

      Aufklärung ist der Ausgang des Menschen …
      Ich sehe diese tägliche Aufklärungsarbeit als eine meiner Pflichten als aufrechter Mensch an. Mögen sich der Friede durchsetzen, danke für eure wertvolle Arbeit hier und anderswo.

    • habkind

      Sehr gut geschrieben – auch wegen der Emotionen, womit der Kommentar ja auch autentische wird.
      Auch wenn diese Kommentare bei den meisten Schreiberlinge nichts bewirken, bei dem einen oder anderen aber doch – und steter Tropfen höhlt den Stein.
      Wenn es den Schreiberlingen zu viel wird und ihr Gewissen anfängt, zu reagieren, werden auch ihre Tasten entsprechend die Wahrheit tippen.

      • Das Ding mit dem Gewissen funktioniert ja gerade anders herum. Wenn man es ein, zwei Mal überhört hat, schweigt es. Deswegen muss man es eigentlich ständig bilden und wie ein Instrument nutzen.

  • S. Matt (triangolum)

    …ich möchte mal einen neuen Artikel anregen den ich gerne von Dir hätte. Der Vergleich zwischen der Unterstützung, der Aussagen, der Handlungen des Westen im Bezug auf Syrien und Assad (oder seinen „Gegnern“) und dieser Putsch Regierung in Kiew.

    …ich bin sicher das Du hier etwas gutes zusammen schreiben kannst was ich dann quer verlinken kann.

    …ich habe mir die Pressekonferenz der beiden Schauspieler in Washington D.C. angeschaut, schlimm. Die Ukrainer machen doch schon deutlich was sie wollen. Was sollen die noch machen? Ein Kreuzchen bei einer Wahl?

    …schlimm auch das einzig und alleine Sanktionen gegen Russland hier erwähnt werden. Als wenn Russland für das ganze schuldig ist und das betreibt. Es macht mich nur noch wütend was hier gespielt wird. Ekelhaft.

  • Klaus

    Herzlichen Dank für die aktuellen Berichte und Links. Ich weiß wieviel Arbeit das ist und welche Zeit es kostet.Ich wünsche allen Menschen in der Südostukraine, dass sie unversehrt bleiben und hoffe, dass Russland bald Schluß macht mit dem Faschistentheater. Das Russland damit Schluß macht, da bin ich mir sicher. Fraglich ist nur wann. Vielleicht greifen sie heute Nacht noch ein oder Morgen? Nach der Sitzung des Sicherheitsrats??
    Leider weiß ich nicht, wie die Knöpfe und Passwörter funktionieren. Hoffe auf Verständnis.

  • Mathew Miller

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/gerhard-wisnewski/dritter-weltkrieg-briten-machen-panzer-mobil.html
    Briten machen Panzer mobil

    Warten oder nicht warten.

    Die Entscheidung wird Russland gerade abgenommen.

    • ISKANDER

      Eine große Konfrontation zwischen NATO und RF im Stile alter Kriege wird es heuer eher nicht geben.
      Wie es momentan ausschaut, nicht einmal eine russische Intervention in der Ostukraine.
      Die NATO wird sich auch und gerade – ohne Krieg – im Baltikum, in Moldawien und der Ukraine, später in Georgien und Aserbeidshan einnisten.
      Die Panzer- und Truppenbewegungen durch Deutschland (ich berichtete) und jüngst durch Österreich gen Osten dienen wohl der Besatzung der Ostgebiete.
      Putin muss die Rüstung der RF voran bringen ehe er einer Konfrontation dieser Art standhalten kann.

      Und er braucht dazu den Donbass wie weiland Deutschland Rumänien.
      Ihm geht es ähnlich wie Deutschland 1939 beim Angriff auf Polen.
      Es ist dieselbe Doppelfalle wie 1939:
      Einmarsch zum Schutz der drangsalierten eigenen Volksgruppe bei struktureller militärischer Rüstungsunterlegenheit des Einmarschierenden.
      (Deutschland hätte den Krieg gegen Polen ganz fix verloren wenn die „Schutzmächte“ Frankreich + England ihren Beistandsvertrag erfüllt hätten, doch man wollte offenbar erst die Konfrontation Deutschlands mit Russland. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Der WK hätte so nie stattgefunden)

      Ich las letzte Woche irgendwo (auf einem russischen Kanal glaube ich), das Russland und China ihre Rüstungsausgaben dies Jahr um 100 % erhöht hätten.
      Also, Gefahr ist erkannt.
      Könnte ein Grund sein, warum Putin zögert und oft an Deutschlands Lage von 1939 denken mag.

      Wäre nun noch interessant zu wissen ob die NATO den Totalangriff aus Enttäuschung erwägt, ehe die RF auf Augenhöhe ist. Glaube ich aber auch nicht – denn die NATO und insbesondere die USA ist in ihrer jetzigen Ausgangsstellung nicht kampffähig genug.
      Womit wir wieder in der Taktik des „Anschleichens“ sind.