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Igor Strelkow: Kampfgeist (Interview vom 26.05.2014)

Das gestern von KP.ru geführte Interview mit dem Kommandeur der Volkswehr in Slawjansk, Igor Strelkow, verantwortlich für Verteidigung der VRD, gibt Aufschluß über einige Details der Konfrontation in und um Slawjansk und die derzeitige Lage. Nach dem gestrigen Tag in Donezk mit um die 50 Toten unter Zivilisten und Angehörigen der Volkswehr sieht die Lage derzeit nicht allzu rosig aus – Strelkow spricht an anderer Stelle davon, in Donezk sei die Lage schlecht, was vor allem mit einem unfähigen Kommando bei der Sicherung des Flughafens zu tun habe. Slawjansk selbst aber ist, wie man zu sagen pflegt, eine „Festung“. Strelkow äußert sich auch zum Grund der insgesamt mangelnden Unterstützung im Donbass und anderswo in der Ukraine – nach den blutigen Übergriffen der Junta in Odessa, Mariupol und gestern in Donezk eigentlich unbegreiflich.

Mit Dank an Anja Müller für die Übersetzung!

igor-strelkow

KP: Igor Iwanowitsch, beschreiben Sie bitte die Lage in und um Slawjansk.

Strelkow: Es sind weiterhin massive Kräfte der “Nationalgarde”, der 25. und 95. Fallschirmjägerbrigaden um die Stadt herum konzentriert. Sie haben eine Menge an Artillerie und Panzerfahrzeugen. Der Gegner befestigt seine Positionen, dabei sind seine konkreten Absichten nicht ganz klar. Aber die wesentlichen Objekte der Volkswehr sind mit Artillerie-Dummies angepeilt worden, so dass wir den Beginn einer massiven Bombardierung der Stadt nicht ausschließen können.

KP: Was sollten Ihrer Meinung nach die Einwohner der Stadt tun? Es sind ja noch 100.000 in der Stadt, diese Leute haben die Stadt ja nicht verlassen.

Strelkow: Ich empfehle der Zivilbevölkerung nach Möglichkeit aus der Nähe von Objekten der Volkswehr wegzuziehen, um nicht im Falle eines Artilleriebeschusses oder von Luftangriffen zu Schaden zu kommen. Wir sind sicher, dass wir einen beliebigen Angriff von Infanterieeinheiten zurückschlagen können, selbst solche, die von Panzerfahrzeugen verstärkt werden. Aber leider können wir die Menschen nicht vor einem Artilleriebeschuss oder vor Bombenangriffen aus der Luft beschützen, sollte es dazu kommen. Aber im Falle von Angriffen durch Bodentruppen des Feindes sind wir gewiss, dass wir solche recht effizient zurückschlagen können.

KP: Was war denn mit dem getöteten Journalisten und seinem Dolmetscher? Es gibt dazu viele Gerüchte und Phantasien.

Strelkow: Sehr einfach. Sie fuhren in die Außenbezirke der Stadt, in ein neutrales Territorium in der Nähe der Siedlung Andrejewka, um von dort eine Reportage zu machen. Sie wurden bemerkt. Und da die ukrainischen Truppen dort auf alles schießen, was sich bewegt, sind sie mit Artilleriefeuer eingedeckt worden.

KP: Waren sie denn nicht als Presseleute zu erkennen? Haben die dort nicht gesehen, dass es sich um Journalisten handelt?

Strelkow: Ich kann nicht sagen, ob sie das gesehen haben oder nicht. Sie unterscheiden nicht, wer Zivilist ist und wer nicht; sie schießen auf alles, was sich bewegt. Es gibt sehr viele solche Fälle in der Oblast Donezk und Lugansk, wo Leute erschossen werden, die ihnen einfach nur entgegenkommen. Derzeit wird die reguläre Armee planmäßig durch die Nationalgarde ausgetauscht, welche zu weiten Teilen aus Einheiten des “Rechten Sektors” besteht. Also aus den ehemaligen “Aktivisten” vom Maidan. Diese nun betrachten die ganze hiesige Bevölkerung als Feind. Für die ist es etwas völlig normales, ein auf der Straße vorüber fahrendes Fahrzeug zu zerballern, oder in die Fenster des vierten Stocks von Wohnhäusern zu schießen, wie das in Kramatorsk lief – sie sind der Meinung, dass sie sich hier so zu verhalten haben.

KP: Zu den Ergebnissen der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine: Poroschenko gibt widersprüchliche Erklärungen ab; einerseits sagt er, man müsse verhandeln, andererseits wird angekündigt, dass man “die Sache” zu Ende bringt und aus diesem Grund der Anti-Terror-Einsatz noch intensiviert wird.

Strelkow: Nun, die Meldungen über ein Fortführen ihrer Operation bestätigen sich an vielen Stellen. Es rücken immer neue Armeeeinheiten an, heute gab es die Meldung, dass sie damit beginnen, ein Feldlazarett einzurichten. Und zwar eines mit großer Bettenzahl – das heißt, sie bereiten sich auf eine Menge an solchen Opfern vor, sie haben nicht genug Betten in normalen Krankenhäusern. Militärtechnik rollt heran – heute kamen insgesamt 14 Panzerfahrzeuge, es gibt Meldungen über weitere Artillerieeinheiten – noch eine Batterie wurde gestern auf dem Berg Karatschun platziert; vor einer Stunde wurden in Richtung Kramatorsk 7 Hubschrauber gesichtet; 4 Transport- und 3 Kampfhubschrauber. Kurz, der militärische Aufmarsch hier hält an, aus der Gegend abgezogen werden nur die Einheiten, die in den Kämpfen bereits Verluste erlitten und ihren Kampfgeist komplett eingebüßt haben.

KP: Nehmen wir einmal an, Poroschenko sei – wie er angedeutet hat – zu Verhandlungen bereit. Wenn jetzt Poroschenko kommt und sagt, Igor Iwanowitsch, lass uns reden. Was würden Sie sagen?

Strelkow: So, wie ich das einschätze, wird er nicht kommen und das nicht vorschlagen. Aus einem einfachen Grund: mir liegt die Information vor, dass es einen Befehl gebe, mich zu liquidieren. Mit allen Mitteln. Deswegen wird niemand, denke ich, mit mir verhandeln es ist sinnlos mit mir zu verhandeln; ich bin kein Politiker, sondern ein Feldkommandeur, der die Garnison der Stadt Slawjansk und der umgebenden Städte befehligt. Wenn schon verhandeln, dann unmittelbar mit der Leitung der Volksrepubliken Donezk, Lugansk und den Organen von Neurussland, die im Entstehen begriffen sind.

KP: Unter Berücksichtigung dessen, was Sie sagen, wie schätzen Sie die Chancen von Slawjansk, des ganzen Gebiets und der Volksrepublik Donezk insgesamt ein?

Strelkow: Unter Berücksichtigung von alledem kann ich sagen, dass wir die Stadt Slawjansk recht lange verteidigen können. Und das aus einem einfachen Grund. Der Gegner hat sehr viel Artillerie, sehr viele Panzerfahrzeuge, eine absolute Luftüberlegenheit, aber der Kampfgeist der gegnerischen Bodentruppen ist nicht ausreichend, um es zu wagen, sich auf die Straßen der Stadt zu begeben. Wir haben wenig Waffen, vor allem zu wenig schwere, und wir können dem Gegner “im Feld” nicht wirklich etwas entgegenhalten, aber bei Zusammenstößen im Stadtgebiet können wir, da unsere Leute einen sehr hohen Kampfgeist haben, jeden, der sich hierher wagt, stoppen und zurücktreiben.

KP: Können Sie eine Prognose für einen Tag, oder für die Woche machen?

Strelkow: Ich kann keine Prognosen machen. Die Logik des ukrainischen Militärkommandos ist mir unklar. Wenn man sich die Karte ansieht, so gibt es eine Menge an möglichen Maßnahmen, die sich einem da faktisch aufdrängen. Aber sie scheinen dem ukrainischen Militärkommando eben nicht in den Sinn zu kommen. Ganz im Gegenteil unternehmen sie vieles, was scheinbar der militärischen Kompetenz von Gefreiten entsprungen ist.

KP: Gibt es viele, die von der Gegenseite zu Ihnen überlaufen?

Strelkow: Das sind nur Einzelne. Ja, es gibt Überläufer, aber die fallen nicht ins Gewicht. Viel häufiger ist es, dass Soldaten, genauer genommen in den ukrainischen Streitkräften, die unternommenen Aktionen einfach sabotieren. Sie sabotieren die Ausführung von Angriffsbefehlen, es hat häufig Fälle gegeben, bei denen ukrainischen Militärs einfach in die Luft geschossen haben. Wir denken, dass tun sie, um hinterher zu sagen, dass sie nicht genug Munition haben, um die ihnen gestellten Aufgaben zu erfüllen.

KP: Was benötigt die Selbstverteidigung im Moment?

Strelkow: Alles. Wir brauchen Waffen, Munition, schwere Waffen, Medikamente, Lebensmittel, finanzielle Mittel, und in der ersten Linie brauchen wir abhörsichere Kommunikationsmittel.

KP: Und Leute?

Strelkow: Die Leute kommen. Obwohl ich sehr viel kritisiert wurde, besonders auf den russischen Webseiten, für fatalistische Äußerungen.

KP: Davon habe ich gehört.

Strelkow: Natürlich hält sich jeder für einen großartigen Strategen, denn von weitem sieht man ja alles besser. Die Sofa-Sondereinheit weiß immer besser, was hier alles zu tun ist. Nichtsdestotrotz hat mein Aufruf seinen Zweck erfüllt. Zumindest hier, in der Volksrepublik Donezk. Und wie das alles in Russland von “Patrioten” aufgenommen wurde, die mit der Tastatur bewaffnet kämpfen, das interessiert mich wenig. Tatsächlich kommen jeden Tag 40 bis 50 Menschen aus den Gebieten Donezk und Lugansk, um sich als Freiwillige zu melden. Nicht alle von ihnen bleiben, es läuft eine Art natürliche Selektion. Nach dem ersten Artilleriebeschuss erinnern sich 2-3 Menschen plötzlich an die Probleme zu Hause, die sie dort sofort zu erledigen haben, aber die meisten bleiben. Sie bleiben hier an unseren Positionen, verstärken die Verteidigung. Das erlaubt es mir, einige Kampfgruppen schon aus der Stadt heraus zu verlagern. Die letzten Attacken, die wir durchführten, zum Beispiel bei Nowotroizkoe – die erfolgreiche Vernichtung einer gegnerischen Straßensperre – das haben Einsatzgruppen durchgeführt, die wir, dank dem Zulauf der Freiwilligen, aus Slawjansk heraus und ins Hinterland des Gegners bringen konnten.

KP: Wie ist das Kraftverhältnis ungefähr? Oder darf man das nicht sagen?

Strelkow: Ich möchte das Kraftverhältnis nicht besprechen. Was die Panzertechnik angeht, so hat der Gegner natürlich eine absolute Überlegenheit. Wir haben eine gewisse Zahl Panzerabwehrwaffen, die es uns erlauben, gegen die Panzertechnik vorzugehen, sofern sie diese einsetzen sollten. (…undeutlich…)

KP: Kann man solchen Webseiten vertrauen, die in Ihrem Namen Meldungen publizieren, solchen, wie zum Beispiel rusvesna.su und anderen? Denken Sie daran, es gab die Falschmeldung, Sie hätten angeblich gesagt, dass die ukrainischen Einheiten in Wolnowacha durch Ihre Leute angegriffen worden seien.

Strelkow: Das war keine Falschmeldung. Ich habe das tatsächlich gesagt. Und in Wolnowacha war tatsächlich eine der Kampfgruppen aktiv, die zwar nicht unmittelbar von mir befehligt wird, aber formell zu der mir unterstehenden Volkswehr gehört. Das war eine von der “Bes”-Gruppe, einer Einheit aus Gorlowka, durchgeführte Attacke. Unmittelbar danach haben sie ein Video im Internet veröffentlicht, wo sie die erbeuteten Waffen zeigten. Ich wusste, dass dieses Video publiziert ist und hielt es nicht für nötig, die Wahrheit zu verbergen. Das war tatsächlich ein im militärischen Sinn harter Angriff auf eine gegnerische Straßensperre.

KP: Und der Angriff durch die Kampfhubschrauber hat dann sozusagen noch einmal nachgesetzt?

Strelkow: Ja, durch die Hubschrauber haben sie sich selbst noch mehr Verluste zugefügt.

KP: Weswegen – aus Unwissenheit, oder handelte es sich um bewusste Zerstörung?

Strelkow: Ich halte das nicht für eine bewusste Zerstörung. Das zeugt nur vom völligen Unwissen über die Lage und von der Unprofessionalität des Militärkommandos, der Hubschrauberpiloten und aller anderen.

KP: Wie beginnt ihr Tag normalerweise? Können Sie ein wenig über sich erzählen? Wie oft sprechen Sie mit Ihrer Familie?

Strelkow: Gar nicht. Und zwar seit die Journalisten damit angefangen haben, meinen Verwandten in Moskau nachzustellen, was ich sehr schlecht finde. Genau wie die Versuche, in mein Privatleben einzudringen. Seitdem habe ich keinen Kontakt zu meinen Verwandten mehr. Alle meine Telefone werden abgehört, deswegen bevorzuge ich es, mich auf die Erfüllung meiner militärischen Pflichten zu konzentrieren. Nachrichten darüber, wie es meinen Verwandten geht, bekomme ich durch Boten.

KP: Noch eine Frage. Warum funktioniert die Sache hier, nicht aber in anderen Landesteilen. Saporoschje erhebt sich nicht, und die Leute in Odessa haben sich erst massiv aufgeregt, das Aufbegehren ist dann aber eingeschlafen…

Strelkow: Weil es entschlossene Menschen gibt, die bereit sind auf eine Karte alles zu setzen, inklusive eigenes Leben, Reputation und alles andere…

KP: Ich war auf dem Maidan. Auf den ersten Ruf hin kamen dort hunderttausende. Und hier – den Ruf gibt es ja…

Strelkow: Verstehen Sie, ein solcher Ruf kann von einem Menschen gemacht worden sein, der lediglich die Hände an den Mund legt, um ihn zu verstärken, und der Ruf kann von tausenden von Kameras auf tausende Bildschirme übertragen werden. Die Rufe vom Maidan wurden von allen ukrainischen Massenmedien sehr gut bedient. Ich war damals eine Woche lang in Kiew und war im Sicherheitsdienst involviert, als Reliquien – die Gaben der Heiligen Drei Könige – nach Kiew kamen. Und in den wenigen Augenblicken, in denen es etwas Zeit gab, habe ich mir die lokale Presse angeguckt, auch das Fernsehen, habe die Gruschewskogo-Straße besucht, den Maidan, und – aus dem Blickwinkel eines Fachmannes für solche Fragen betrachtet – konnte ich erkennen, dass all das sehr gut organisiert war, alles war bestens geplant. Jeder, der sich dorthin begab, geriet in eine Atmosphäre, in der er mächtige Unterstützung fühlte, er fühlte, dass das alles eine enorme Basis hat, dass seine Meinung von einer riesigen Menge an Menschen geteilt wird und die Massenmedien, die angeblich Janukowitsch unterstehen, in Wirklichkeit mit ihm selbst mitfühlen. Daher war auch die Bewegung sehr stark. Hier, im Südosten, der vollkommen durch feindliche Propaganda überflutet wird, welche sich seit dem Maidan um 180 Grad gewendet und nun die Volksproteste als faschistischen Aufstand bezeichnet, werden die Menschen durch Fernsehen, Radio und Internet, in denen eine durchorganisierte Informationskampagne geführt wird, unterdrückt. Das ist das Erste. Das Zweite ist das Fehlen einer wirklichen Unterstützung von außen. Einer solchen, wie sie die USA und die ukrainischen Oligarchen dem Maidan leisteten. Seitens von Russland gab es eine solche Unterstützung nicht im Entferntesten. Russische Oligarchen, die fähig wären, eine solche Bewegung zu unterstützen, gibt es hier nicht. Bestenfalls gab es hier Oligarchen wie Taruta und Achmetow, oder Dobkin, die sich in erster Linie um ihre eigenen Taschen gekümmert haben. Und nicht um eine wirkliche Bewahrung der Rechte der russischen Bevölkerung auf freie Willensbekundung.

KP: Da Sie gerade von Russland und von Hilfe aus Russland reden – man liest sehr oft im Internet, dass es russische Einheiten gebe…

Strelkow: Ich weiß, dass es in Gorlowka einen Tschetschenen gibt, einen Einheimischen, der schon lange hier lebt, er ist in einer Einheit von Freiwilligen. Andere Tschetschenen habe ich hier nicht gesehen. In Slawjansk gibt es auf jeden Fall keinen einzigen.

KP: Gibt es viele Freiwillige aus Russland?

Strelkow: Sagen wir so, es gibt Freiwillige aus Russland. Aber zu 90% haben wir Einheimische in unseren Truppen. Das sind von der Nationalität Russen und Ukrainer. Es kam eine Gruppe von Baschkiren, aber sie haben nicht zu den Waffen gegriffen, sie kamen nur, um zu helfen, mit humanitärer Hilfe. Danach haben sie uns damit geholfen, Verteidigungseinrichtungen zu bauen. Sie haben einige Tage lang gearbeitet und fuhren dann nach Hause.

KP: Und das alles freiwillig?

Strelkow: Ja, freiwillig. Sie kamen, haben Verteidigungsstellungen gegraben und dann sind weggefahren.

(Video oben: CNN-Reportage von gestern aus Donezk. Damit wollte bewiesen werden, dass die Volkswehr durch Leute aus Tschetschenien verstärkt wird, die Kadyrow persönlich dahin kommandiert haben soll. Das Problem ist nur, dass der Bewaffnete auf dem LKW die Frage des Reporters gar nicht versteht – die Frage war, in welcher tschetschenischen Einheit dieser diene. Die Antwort des Mannes ist nur ein Schulterzucken und eine Bemerkung wie „Das ist schon lange her“, woraus der Reporter schließt, er sei Mitglied tschetschenischer Polizeieinheiten.)

KP: Sie werden beschuldigt, sie zahlen hier Geld. Ich verstehe, dass das Blödsinn ist, aber sagen Sie das bitte.

Strelkow: Derzeit habe ich ein großes Problem. Ich kann den Leuten aus der Volkswehr, die schon einen Monat lang und länger mit der Waffe in der Hand für die Unabhängigkeit kämpfen, und nicht einmal ihren Familien helfen. Die Menschen kämpfen hier, ja, hier werden sie verpflegt und sie bekommen Kleidung, sie haben Waffen und Munition. Aber ihre Familien bekommen nichts. Das ist ein großes Problem. Ich brauche Mittel, um den Menschen irgendeine Mindestunterstützung zu geben, damit die Familien und die Kinder nicht hungern müssen. Ich habe dieses Geld aber nicht. All diese Märchen darüber, dass wir hier Söldner versammeln und uns Soldaten “kaufen”, sind wieder so ein Teil des Informationskrieges, der gegen uns geführt wird.

KP: Apropos Söldner. Gibt es hier tatsächlich polnische Söldner?

Strelkow: Wir haben Information, dass der Berg Karatschun tatsächlich von einer polnischen Söldnereinheit gesichert wird. Sie gehen allerdings nirgendwohin, beteiligen sich nicht an den Angriffen, sondern bewachen nur den Karatschun an seinem Perimeter. Sie nutzen modernste Technik und Mittel, wie beispielsweise Wärmesichtgeräte und Scharfschützengewehre mit großer Reichweite. Ich habe allerdings keine Beschwerden gegen sie, denn solange sie nicht attackieren, stören sie mich nicht.

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  • Spion Stirlitz

    Scheint so, als ob V. Putin seine Landsleute in der Ostukraine zugunsten des Oligarchen Porsche(nko) am langen Arm verhungern lässt. Das Ding ist doch ohne echte Unterstützung aus Russland in einigen Wochen tot. Gegen die schiere Feuerkraft, selbst wenn sie stümperhaft geführt sein mag, wird Strelkow und Co. nicht viel entgegensetzen können. Aus seinen Zeilen spüre ich keinen Siegeszuversicht, eher ein nüchternes sich fügen in die Realität. Und die sieht besch..eiden aus. Wer es anders sieht, mag mich gerne aufklären.

    • soja kosmos

      Nein, seh ich auch so, ein tot geborenes Kind, denn für die Russen sind die „Brüder und Schwestern“ offenbar einfach nur Verhandlungsmasse. Dazu dann solche Traumtänzer wie Gubarew. Der einzige kluge + vernünftige Politiker scheint mir Zarjow zu sein.
      Ohne eine substanzielle direkte oder indirekte Unterstützung von außen (und innen) wird es bald traurig enden. Das könnte Putin zu Hause dann aber auch Ärger bereiten.

      • Es ist zwar richtig, dass niemand Putin dazu gezwungen hat, solch hehre Worte vom „Neurussland“ und dem „brüderlichen Volk“ zu reden – er hat das selbst gesagt und wird nun daran gemessen.
        Andererseits kann man berechtigt fragen, wo nach all dem Wahnsinn in Odessa, Mariupol und gestern in Donezk denn die Proteste sind? Wo bleibt der Generalstreik der Leute, die in Firmen arbeiten, welche nach wie vor Steuern an die Junta zahlen? Warum erheben sich die Menschen nicht zu Hunderttausenden? Strelkow versucht oben eine Antwort – und sie hat ihre Richtigkeit!, aber irgendwie wird auch klar, dass die meisten immer noch zu hoffen glauben, es geht schon irgendwie an ihnen vorüber. Und ganz objektiv ist die sogenannte Generation Y die, welche jetzt im wehrfähigen Alter ist. Aber mit der kann man nichts anfangen – nirgends!
        Und nun fragt euch, wieso dieses klaffende Loch ausgerechnet mit russischen Streitkräften gestopft werden soll.

        • soja kosmos

          Ich denke nicht an Streitkräfte und „offene“ Unterstützung durch Russland, ich dachte eher an indirekte Kanäle, wenigstens auf irgendeine Weise Geld. Jedenfalls hat Putin zwischenzeitlich durch bestimmte Äußerungen den Leuten in der Ostukraine doch gewisse Hoffnungen gemacht, sie wenigstens politisch zu unterstützen – mehr jedenfalls als mit Aufrufen, die Strafaktion zu beenden. Die anfänglichen „Rossia“-Rufe fand ich nicht gut, die haben Putin eher geschadet und ihnen selbst nicht genützt. Die Leute haben auch genug Fehler gemacht, selbst nach dem Referendum noch eine Aufnahme in die Russische Föderation zu beantragen, war eine riesige Dummheit, damit haben sie das Referendum entwertet.
          Solche politischen Entwicklungen/Ereignisse haben eine nicht planbare Eigendynamik und die massiven Geschütze, die der Westen gegen Russland aufgefahren hat und wie sich die Dinge hochgeschaukelt haben, das war in der Härte schon überraschend. Klar, das die Situation für Putin nicht komfortabel ist, ich habe auch nicht mit öffentlichen Sympathiekundgebungen für Neurussland gerechnet, Einmarsch schon gar nicht, aber mit einer gewissen Unterstützung „unter der Hand“ schon.
          Andererseits: Ja, wenn die eigenen Leute nicht mitmachen, dann ist es eine Totgeburt und Hilfe von außen verlängert nur das Elend. Ich habe im Moment keine Hoffnung. Vielleicht geht noch mal ein Ruck durch die Leute, wenn die Strafaktionen so blödsinnig und brutal weitergehen, und sie werden aktiv.

        • ISKANDER1

          @soja: erinnere dich an meine Worte vom 10. und 11.05.14 in diesem Blog. Warst du nicht echauffiert bis zur Halskrause über das, was ich damals vorausschauend zur heute eingetretenen Situation äußerte?
          Und was höre ich hier von dir?
          Aber trotzdem, was du jetzt sagst, scheint m.E. im Wesentlichen korrekt.

    • urkeramik

      Die Position Putins und Russlands ist deutlich komplizierter und unangenehmer, als manch einer wahrhaben will. Greift er ein, bekommt er sofort die ganze Macht der westlichen Medienstreitmacht zu spüren, plus Sanktionen, plus Militär das ihm auf die Pelle rückt. Ein Teil der örtlichen Bevölkerung würde das sicher begrüßen, da es aber keine kurzfristige Aussicht auf eine wirtschaftliche Stabilisierung der südöstlichen Provinzen gibt, wäre es fraglich, wie lange die Zustimmung hält, und vor allem müßte Rußland viele Jahre beträchtlich die Gegend subventionieren (wie stände denn die russische Bevölkerung zu einem Soli für den Donbass?). Greift er nicht ein verliert er bei einem Teil der Russen an Reputation, die ersten entsprechen Kommentare gibt es schon: „У Путина духа нет – он трус, предатель русских Донбасса и болтун имхо сейчас забился в угол накрылся одеялом и плачет под юбкой у Кабаевой “ und innenpolitische Schwierigkeiten können „gefördert“ werden (30 Mrd möchte McCain dafür bereitstellen) Das ganze ist eine ausgeklügelte Falle, in der alle Beteiligten (die Ukrainer, die EUropäer, die Russen) verlieren egal was sie machen (solange sie sich nicht zusammentun) – lediglich die Dollar-Oligarchen gewinnen, Europa ordnet sich brav unter und kauft mehr Waffen, Rußland wird geschwächt und in regionale Konflikte gezogen, in denen die globale Dominanz dieser Oligarchen weiter gefestigt wird. Die Breszinkis und Kagans reiben sich da kräftig die Hände – so lieben sie das.
      Dazu kommt der anhaltende Drogenkrieg, die islamistische Drohung, der Würgegriff des Geldsystems…
      Nicht einmal auf die Unterstützung Kasachstans und Belarusslands könnte Putin zählen, zu groß ist dort die Sorge etwas zu verlieren das man, bei Lichte besehen, gar nicht hat. Kasachstan wird aufpassen müssen – es ist der nächst Kandidat für einen antirussischen Umsturz.
      In diesem Netz von Zwängen, Drohungen und lediglich kleinen Möglichkeiten, die auch noch gefährliche Widerhaken haben, muß Russland einen Weg finden seine Interessen zu wahren. Meiner Meinung nach gibt es trotzdem Chancen, die aber nicht in erster Linie am Kreml und Putin hängen, sondern an den Menschen – vor allen denen vor Ort, aber auch hier. Wir hier als „Sofa-Sondereinheit“ müssen unsere Mächtigen zwingen eine andere Politik zu machen und die Menschen in der Ost Ukraine müssenviel stärker noch Position beziehen – positive Ansätze gibt es nun ja und auch an Courage mangelt es den Leuten dort offensichtlich nicht.
      Mit Verhandlungsmasse hat das alles wenig zu tun, Putin muß Realpolitik zum Wohle Russlands machen, sonst wäre er ein schlechter Präsident. Wenn sich der Widerstand im Donbass auf breiter Basis sich konsolidiert, mit klaren Zielen, Strukturen und Köpfen, dann wird es auch für Putin einfacher – noch einfacher würde es, wenn hier in EUropa und besonders in D man sich zu einer souveräneren Politik aufraffen könnte.

      • soja k.

        Ja, so ist es.

      • Nobilitatis

        Sie sollten sich entscheiden, ob Sie Belarus oder Weißrussland schreiben wollen. Außerdem vermute ich, dass nicht alle, die hier mitlesen, russische Zitate verstehen.

        • urkeramik

          Sie sollten sich entscheiden, ob Sie nun Dorfrichter oder Oberlehrer sind. Wollen Sie beides sein bitte ich doch tunlichst um entsprechende Beglaubigungsschreiben. Im Übrigen verstehe ich ihre Mitteilungen oft auch nicht – selbst die Maschinenübersetzung von Kugel und Windelweich hilft da nicht weiter. Aber Kopf hoch, das wird schon noch.

        • Nobilitatis

          Was ist Ihrer Meinung nach der Unterschied zwischen Dorfrichter und Oberlehrer bei einem Kommentar? Und was ist Ihr Problem mit meinem Hinweis? Dass er (zutreffende) Kritik beinhaltet, oder dass das von mir kommt?
          Ich konnte Ihr russisches Zitat übrigens verstehen. Aber das trifft eben nicht auf Alle zu.

      • Spion Stirlitz

        Ich finde Ihren sehr differenzierten Kommentar ausgesprochen gut. Insbesondere das strategische Dilemma ist klar. Macht Putin in der Ukraine etwas gibt es Probleme, macht er nix gibt es auch Probleme.
        Der Schlüssel ist offenkundig die informelle Unterstützung. Diese scheint nach Angaben von Strelkow aber eben kaum existent zu sein. Auch die Meldungen über die „Erfolge“ der ukrainischen Armee/Nationalgarde bestätigen, daß es kein bewußtes runterspielen ist, um etwa die angenommen inoffizielle russische Unterstützung zu verschleiern. Es schein vielmehr tatsächlich ein Zurückziehen der Unterstüzung zu sein.
        Wieso sich die Generation Y ohne Unterstützung des „starken“ Russland gegen den von CIA, EU, … finanzierten und ausgerüsteten „Rechten Sektor“ und Nationalgarde stellen, weiß wahrscheinlich nur apxwn selbst. Ich würde auch keinen Finger krümmen und den Kelch an mir weiterziehen lassen, wenn ich kein Logistik, Aufklärung, Geld und Waffen von meinen „Brüdern“ bekäme. Der Gegenpart aus Kiew erhält das alles aber in ausreichender Menge. Wer aus der Bevölkerung ist den Suizidgefährdet im Donbass? Mit Sofakrieger und Generation Y hat das eher weniger zu tun, als eher mit der Analyse der realistischen Gewinnchancen denke ich mal.

      • ISKANDER1

        Er (Putin) muss keine Panzerarmeen schicken die laut „Urähh“ brüllen.
        Putin muss nur das tun, was der Westen seit langem tut: Verdeckt unterstützen, die UNO benützen, Allianzen schmieden und die Nachrichten auf Trab bringen.
        Auch Geld sollte ebenso wie Waffen zur Selbstverteidigung fließen. Das kann man ja auch ohne Aeroflot via Moskau anstellen. Dazu gibts doch Partner :-)
        Auch Freiwillige aus der ganzen befreundeten Hemisphäre sollten geworben, ausgebildet und eingeschleust werden.
        Er muss nur lernen und zwar sehr schnell. Sonst behalte ich Recht mit meiner Einschätzung von Anfang Mai, das die Menschen in der Ostukraine Opferlämmer sind.

        • Gestern machte u.a. bei den diversen Euromaidan-Medien die Nachricht die Runde, es seien um die 40 Militärlaster mit Freiwilligen von Russland aus in die Ukraine unterwegs.
          Am heutigen Morgen gab es die Nachricht, dass beim versuchten Grenzübertritt drei dieser Fahrzeuge, die Waffen und Munition geladen hatten, von ukrainischen Grenzbrigaden aufgebracht wurden und einer der Eindringlinge erschossen wurde.
          Die übrigen sind aber durchgekommen. Proof: Eintrag des Junta-Chefpropagandisten Dmitry Tymchuk.

          Mit anderen Worten, es gibt keinen Grund, sich über einen Mangel an „Undercover“-Unterstützung zu beklagen, denn solche Aktionen setzen zumindest die Kooperation der lokalen Behörden auf russischer Seite voraus.

        • urkeramik

          Nein – ganz klar. Russland sollte nicht die Methoden des Westens anwenden, maximal punktuell macht das Sinn. Gerade in diesem Fall ist es aber so, das die amerikanischen Strategen es wünschen, daß Russland so handelt, was es Amerika ermöglichen würde Russland in einem lang andauernden Low-Level-Konflikt zu binden und zu zermürben. Deshalb wäre es für Russland besser eine kurze heftige Reaktion a la Georgien oder auch Krim zu machen. Das würde aber voraussetzen, daß man sich entweder nach Zerschlagung des Gegners schnell zurückziehen kann (wie in Georgien) oder die Territorien mehrheitlich für einen Anschluß bereit sind (wie die Krim) so das sie nicht zum Unruheherd werden. Die dritte und wahrscheinlichste Variante wäre eine Flugverbotszone über dem Donbass zu deklarieren und alles Fluggerät und alle schwere Militärtechnik zu zerlegen. Allerdings wäre dies der ultimative Test der amerikanischen Bereitschaft in den direkten Konflikt mit Russland zu treten.

        • xxtunguskaxx

          Gibt es denn im ganzen Gebiet keine Kasernen mit Militärtechnik die man benutzen kann?? Das frage ich mich schon die ganze Zeit…

        • Klar, aber die werden ja von Militärs gehalten. Außerdem gibt es riesige Lager mit massenweise Waffen teilweise noch aus dem Ersten Weltkrieg – zum Beispiel das Wolodarskij-Salzbergwerk (cf. http://www.theguardian.com/world/2014/apr/24/protesters-ukraine-weapons-cache-mine).

        • xxtunguskaxx

          Hmm…Stürmen wie es die Maidanis damals gemacht haben…
          Habe neulich ein Video gesehen wo einer der Kämpfer so eine art Panzerabwehrgewehr hatte das ziemlich alt aussah..vielleicht waren die da schon dran?!

        • ISKANDER1

          Auch keine schlechte Idee!

      • Dike

        Toll analysiert urkeramik! Das gleiche traf auf Syrien zu. Schafft es das Volk und dessen Armee nicht allein, die Feinde zu besiegen, dann kann auch Mütterchen Russland mit Waffen nicht viel ausrichten. Das Land muss von innen gesunden. Ein bitterer Prozess, aber anders geht es nicht. Vielleicht werden die Soldaten der ukrainischen Armee nach und nach erkennen, dass sie für einen schändlichen Krieg benutzt werden und immer öfter den Befehl verweigern. Nur mit Söldnern wird die Junta in Kiew die Macht nicht halten können. Problematisch ist wie immer die Informationspolitik und die Rolle der Massenmedien. Solange die Menschen im Westen der Ukraine nicht über die wirklichen Zustände im Osten ihres Landes informiert werden, kann sich auch dort keine Solidaritätsbewegung formieren. Natürlich müssen die Menschen im Ausland auch Farbe bekennen und Solidarität zeigen. Aber momentan interessieren die Deutschen und Europäer nur die eigenen Probleme und Brieftaschen. Ich vermute, dass es (wie apxwn oben sagt) den meisten Ukrainern ähnlich geht und sie wünschen sich nur, dass der Kelch an ihnen vorübergeht. Es muss erst noch viel schlimmer werden, bevor es besser wird.

        • TomGard

          Dike,

          mit Verlaub – und weil es an dieser Stelle um den Kern der Sache geht – der Vergleich mit Syrien ist ein sehr, sehr grober Unfug, wenn es um mehr geht, als ein paar Methoden und Taktiken der Subversion. Auch die syrische Gesellschaft war stark fraktioniert und korrumpiert, besonders durch alle Arten von „grauen“ Geschäften und Ausplünderung durch die bucklichte „Familie“ von Assad, aber sie war nicht gespalten, wie die ukrainische (das syrische Kolonialregime über Royava gehört in eine andere Kategorie). Das heißt:

          Unter einer nationalistischen Agenda gilt für die Ukraine noch viel, viel mehr, was für Syrien aus weniger offensichtlichen Gründen auch gilt: TINA. Die ukrainische Armee kann nur entweder einen Bürgerkrieg im Osten, oder einen im Westen führen, die Option, einen Bürgerkrieg zu vermeiden, steht ihr nicht zur Verfügung!

          Deshalb steht unter Merkels und Putins gemeinsamer Patronage in der Ukraine jetzt sofort an, was in Syrien eben in der Keimform ist: Eine Refeudalisierung, die Schaffung eines Gefolgschaftssystems über (im Falle der Ukraine: oligarchischen) Fürstentümer / Provinzen, die auch eigene militärische Kraftzentren darstellen. Der „Charme“ des Projekts für Putin und Merkel besteht darin, daß es der NATO die Beute wegnimmt. Es wird keine ukrainische Armee geben, die willens und imstande ist, ein territoriales Gewaltmonopol neu zu errichten und zu halten, stattdessen eine „Eingreiftruppe des ‚Hofes‘ in Kiev“, das Äquivalent einer königlichen Ritterarmee, die stark genug und technisch ausreichend überlegen ist, Gefolgschaftsverweigerungen in einzelnen Provinzen zu bestrafen, aber schon an ihre Grenzen stößt, wenn Gefolgschaftsverweigerungen in mehr als einer Provinz anzeigen, daß das Gefolgschaftssystem aus dem Gleichgewicht ist.

          Poroschenko hat dies Projekt praktisch im Klartext angekündigt!
          http://www.kyivpost.com/content/politics/poroshenko-promises-to-raise-ukrainian-army-pay-to-83-a-day-349713.html

          (Ich kann den Artikel nicht lesen aber ich weiß trotzdem, daß es ‚drin steht :))

          Ketelhohn und andere: Spart euch euren Speichel, das war’s mal wieder von mir für die nächsten Wochen

    • madurskli

      als ob hinz und kunz wüsste was russland alles plant, im hinterzimmer. ausführt und in die wege leitet.

      ausserdem, es kommt schon:

      „Die Belegschaften der Bergwerke Skotschinski, Abakomow, Tscheljuskinzy
      und Trudowskaja sind heute nicht zur Arbeit gegangen“, teilte einer der
      Kumpel RIA Novosti mit. „Die Menschen gehen nicht unter Tage und fordern
      ein Ende der Kampfhandlungen.“ Die Bergleute entsandten Unterhändler
      zur Leitung der „Donezker Volksrepublik“.

      http://de.ria.ru/politics/20140527/268601127.html

  • Beinstuhl

    Oha, da malt jemand Linien und Pfeile und will Chartophylakeion einordnen.

    http://criticusnixalsverdruss.files.wordpress.com/2014/05/propagramm3.jpg

    • Nettes Diagramm! Aber ich muß anmerken, dass ich die in „meiner“ Nähe verorteten Ressourcen entweder unsinnig finde oder (größtenteils) erst danach googeln musste. Bemerkenswert ist auch, dass wir hier wieder das liberale politische Bild von Rechts / Links haben, außerhalb dessen kein Diskurs möglich zu sein scheint…

    • urkeramik

      Was du dir alles reinziehst, davon kriegt man doch Hirnkrätze !?

    • Nobilitatis

      Dieser Typ fiel auch bei SPON auf, weil er in der Syrienberichterstattung besonders verbohrt antisyrisch kommentiert hatte. Er besaß eine Anzahl von Pseudonymen, die aber alle ähnlich gestrickt waren. Scheinbar voller Sendungsbewusstsein.

    • Ben

      Eine ordentliche Arbeit… wie immer, man muss auch das erkennen und verstehen was dort nicht drin steht. Sollte das alles mehr oder weniger korrekt sein erhält man damit einen guten Ueberblick über die Komunikation der einzelnen Entitäten… eine Wertung etwa ist in der unteren rechten Ecke „total fascism“ zu finden was dies gefährlich macht…

      Auf der anderen Seite gibt es dann noch das http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513 hier das man auch mal in einen solchen Chart bringen müsste. Das war bereits im Jahre 2009…

      27’000 PR Berater polieren das Image der USA…

      Ein Chefredaktor beklagt den immensen Einfluss des amerikanischen Verteidigungsminsteriums auf seine Journalisten. Jetzt ist ihm der Kragen geplatzt: Er enthüllt schier unglaubliche Fakten über die PR-Arbeit des Pentagons.

      • Kotromanic

        Tja, ich denke wenn Russland zulässt das die Ostukrainer zerschmettert werden wird es einen enormen Einfluss auf die Zukunft haben. Niemand wird mehr so dumm sein sich mit den USA anzulegen und an Russland anzulehnen. Zumindest niemand ohne Atombomben. Assad sollte schauen das er irgendwie ein Abkommen mit den Saudis trifft bei dem das Recht auf Leben für die Aleviten und Christen gegen alle Öl/ Gasquellen getauscht wird. In den Medien wird ja schon wieder von Giftgasangriffen und Fassbomben geschrieben. Jetzt wo Russland beschäftigt ist wird es in Syrien wohl zuende gebracht werden.

    • Carlo57

      Mist, die Seiten sind mir alle bekannt und viele davon lese ich regelmäßig. Da hat der Verfasser wohl irrtümlich eine kleine Zusammenstellung von Qualitätsseiten im Internet gemacht und seinen eigentlichen Auftrag verfehlt.
      Naja, die USA und ihre „geheimen“ Dienste, Qualität sieht anders aus, was soll’s.
      Aber mit den Pfeildiagrammen hat es der Verfasser, vielleicht ist er Sozialpädagoge, mit Neigung zum verwaltungsreferenziellen Beruf.
      Nur, ehrlich gesagt vermisse ich eigentlich das Buch vom Cheffe (Brzeschin…und irgendwie was mit ..insky, ach ich lasses, weil ich das nicht aussprechen kann!) in der Grafik, nämlich „The Grand Chessboard“, weil das ja als Grundlage für alle Verschwörungstheoretiker und Spinner wie mich, gerade so selten abgehandelt wird, aber dennoch als Ursache für meinen Irrglauben verortet wird.

  • Ruth

    Ich hoffe, mein Bauchgefühl gibt mir recht, daß da im Verborgenen eine kurze, heftige Reaktion seitens Russland vorbereitet wird (evt.auch ohne, daß RU offiziell selbst beteiligt ist). Mir erscheint das alles irgendwie auffällig ruhig. Der Aufruf Strelkows vor 2 Tagen zu stärkerer Mobilisierung-er zeigte sich sehr besorgt, teils deprimiert…Ablenkung, um den Feind im Glauben zu lassen, daß sie geschwächt seien? Die Ankunft mehrerer LKWs mit Freiwilligen vor einigen Tagen…nur zum Gräben ausheben lt.Strelkow?? Der neuerliche Konvoi heute? Die Rückeroberung des Donetzker Airports (meldet Anna-News und Stimme RU)-weiß Jemand Genaueres? Heute sehr viele Menschen (schätze einige tausend) bei der Rede von Puschilin in Donezk. Die Hinzuziehung älterer, hocherfahrener Militärexperten vor einiger Zeit in RU (Roman berichtete). Gestern berichtete Spon ohne weiteren Kommentar in einem Halbsatz, daß Achmetow aus Donezk geflohen sei…
    Evt. nach dem D-Day am 6.Juni? Ich hoffe, ich täusche mich nicht…

    • Nobilitatis

      Ich hoffe, Sie täuschen sich. Eine politische Lösung ist einem kurzen, heftigen Krieg mit vielen Toten vorzuziehen.

    • ISKANDER1

      Ria.ru meldet – Russische Truppen verlassen die Grenzgebiete zur Ukraine. Zeitgleich bestätigt die NATO (ruvr.ru heute) den Abzug „Tausender“ Russischer Militärs aus den russischen Gebieten der Grenze.
      Gleichzeitig intensiviert die Junta den Beschuß der Städte und lässt alle Animositäten fallen. Der Freibrief ist erteilt.
      Lawrow ist wie immer: „besorgt“….und „fordert“….
      Weißrusslands Präsident gratuliert dem US Statthalter Poro zu dessen „Wahlsieg“…
      So, das muss ein Scheißgefühl sein für die Volkswehrleute und all die Menschen die sich „eingelassen“ haben auf Widerstand.
      Genaue Zählungen sind mir nicht bekannt, aber das erste Tausend Toter dürfte seit dem Putsch bald voll sein.
      Der Zustrom von Freiwilligen aus Russland wird das auch nicht aufhalten
      wenn sie mit Macheten, Schrotflinten und Handpistolen bewaffnet kommen.
      Die Menschen in der Ostukraine sind mglw. – das Bild rundet sich – verkauft und verlassen.
      Es ist alles sehr abenteuerlich und das klingende Spiel mit wehenden Fahnen in die weitere Einkreisung Russlands. Ohne die Waffenschmieden, Gruben und Cluster der Ostukraine wird die Armee der Russische Förderation ziemliche Versorgungsprobleme bekommen.
      Nicht umsonst galt auch 1941 der Hauptschlag gegen Russland über diese weiche Südroute und hätte beinahe geklappt wenn die Russen damals keine Alliierten im Rücken gehabt hätten. Hat man in Moskau nichts dazu gelernt?
      Auf was wartet Moskau? Auf die Erleuchtung der NATO?
      Oder laufen hier Abmachungen und Deals die wir nicht erahnen?
      .

      • xxtunguskaxx

        Das Lukashenko dem Schokokönig gratuliert hat, hat mich auch ziemlich erstaunt!
        Irgendwas ist doch oberfaul hier!

      • jens frank

        Bleibt Moskau keine andere Wahl als das kleinere Übel, die letzten tapferen Menschen, die sich gegen das System mit ihrem Leben zur Wehr setzen, allein zu lassen? Womit mag Moskau dazu gezwungen werden?

  • Ich gehe mit ziemlich vielen Dingen hier mit, mal abgesehen von Formulierungen, mit einigen Anmerkungen:
    – Donezk Flughafen: nachts (vielleicht 3 Uhr) wurde den ukr. Militärs (diverse, nicht nur reguläre Einheiten) ein Ultimatum gestellt, den Flughafen binnen 12 Stunden zu räumen – die Fotos in der Morgensonne sind also plausibel
    – „Bes“-Leute, nur zum Verständnis: gehören zum Kommando von Igor Bezler (Gorlowka)
    – die Dummy-Geschosse der Artillerie von Karatschun auf Positionen in Slawjansk sind belegt.

    Die Note, dass die Borodaj-Leute (eigentlich – aber auch nur mutmaßlich – andersherum: Strelkow-Leute) besonders Achmetow, indirekt auch den Russen selbst quer im Hals stecken, ist ohnehin meine Rede.

    • Robert Ketelhohn

      Gehst mit? Ferkel-Поросенко-Fuckin? Da wurde doch oben vor Hirnkrätze gewarnt. Die kriege ich, wenn hier schon wieder dieser Kretin auftaucht, Gardehusar Junker Jörg. Verzeihung, aber wenn ich hier nicht sofort verschwinde, werde ich ausfällig.

    • TomGard

      Mit Formulierungen brauchen wir uns vielleicht schon deshalb nicht aufzuhalten, Roman, weil Strelkow selbst sich ziemlich deutlich zur Kriminalität und dem Bandenwesen geäußert hat, das sich eben nicht nur im Windschatten der „Blauen“ (im Westen), sondern auch der (such Dir ne Farbe aus) im Osten breit macht, und diese Auskunft ist von seinem Status und seiner Agenda (ob nun Patriot oder FSB-Agent, was sich ohnehin nur an den Rändern beißt) wenig abhängig.

      Die Borodais haben TASS-Journalisten gesagt, die Aktion begann mit einer Besetzung des Terminals, und anders wäre ein „Ultimatum“ Kinderkacke. Zur Sicherung des Terminals wird man kaum weniger als 60 Mann brauchen, dann hat man noch keinen Mann zum Aufbau eines Belagerungsringes um die Funktionsgebäude abgestellt.
      Ich will auch noch darauf hinweisen, wie albern die „Begründung“ der Aktion war. Die Aufständischen haben nicht das Personal, die Stadttore zu kontrollieren, wieso dann ausgerechnet den engen Rindviecherzugang, der nur im Gänsemarsch zu passieren ist? Für das angegebene Ziel reichte ein Kontrolltegime über die Frachttore des Flughafens!
      Mit anderen Worten: Die Aktion stinkt hunderte Meilen weit nach einer Falle, in die man das dümmste Schlachtvieh getrieben hat, zumal es offenbar keine drei Stunden gedauert hat, bis die Luftwaffe eingriff. Die Piloten und Mannschaften müssen fast schon angekleidet gewartet haben und es brauchte keine Zeit für Konferenzen und Sitzungen, eine derart weitreichende Entscheidung wie den Einsatz von Bomben und Raketen zu treffen, noch dazu – zumindest angeblich – gegen ein brandneues, erst 2012 fertig gestelltes State of the Art-Terminal.

      Ich wollte nicht bestreiten, daß Dummy-Geschosse gefeuert wurden, sorry für die mißverständliche Formulierung. Nur – offenbar wurden sie nicht zum dem Zweck abgefeuert, eine Offensive vorzubereiten, denn es gibt (das war das Argument) keinen äußeren Grund, warum solch eine Offensive dann abgesagt wurde. Also wurden sie gefeuert, um die Verteidiger zu ärgern und aufzuscheuchen. Zugleich wurden aber Siedlungen am Stadtrand mit scharfer Munition belegt. Daraus darf, ja muß man als Kommandeur schließen, daß da zwei Gruppen von Akteuren am Werk sind, die keinem einheitlichen Kommando folgen.

      • Nur ganz kurz noch zu Strelkows Verhältnis zum Bandenwesen, das es natürlich auch im Osten gibt: Strelkow hat vorgestern zwei Kommandeure der Volkswehr für Plünderungen, Raub usw. exekutieren lassen. cf: http://anjamueller.livejournal.com/42603.html

        Besonders interessant ist dabei natürlich die zitierte Gesetzesgrundlage. Kriegsrecht.

        • Jones Bones

          Yup, der Präzedenzfall, auf den man sich beruft, liegt im Jahre 1941.

          Tom, 200 Leute seitens der Volkswehr beim Kampf um den Flughafen ist keineswegs unrealistisch, sondern angesichts von von der Volkswehr selbst eingestandenen Verlusten von 50 Kämpfern (+ 50 Zivilisten) durchaus realistisch, zumal ein Ziel von der Bedeutung und Größe diese Zahl auch braucht, vor allem bei der Fläche die der Flughafen hat, und wo sich die Kämpfe wohl kaum auf den (eig. unwichtigen) Terminal beschränkt hat, sondern wo ein ATC-Turm, wie es die an jedem Flughafen gibt, strategisch ebenfalls recht wertvoll ist; ebenso wie viele weitere Gebäude.
          Deine Rechnung mit den 60 Mann liest sich sowieso, bei fehlender Kenntnis zur Lage, wie ein sehr weites aus dem Fenster lehnen.

          Das Aufscheuchen der Leute in Slawyansk durch Dummygeschosse und der Beschuss der Außenbezirke liest sich für mich nicht als Widerspruch, sondern man treibt die so raus.

          Die Artillerie dürfte weiterhin zum größten Teil der regulären Armee und einem einheitlichen Kommando unterstehen.

          Desweiteren las sich Girkin (heißt sein Vater jetzt Ivan oder Vsevolod? Wiki sagt letzteres) teilweise etwas arrogant, wo er die Inkompetenz anderer kritisierte. Kann andererseits nicht anders, als ihm recht zu geben. Mit totaler Luftüberlegenheit und Überlegenheit an sonstiger Technik gibt es vieles, was man machen kann.

          Was Volnovakha zeigt, ist wohl das altbekannte Problem, an der viele Armeen und insbesondere die ehemaligen Sowjetarmeen kranken: Nämlich Koordinationsprobleme zwischen Bodentruppen und Luftunterstützung, die verschiedenen Teilstreitkräften unterstehen.

        • TomGard

          Sorry, Jones, ich hab‘ mal wieder zu wenig ausgeschrieben, weil ich dachte, das Argument sei auch mit dem bloßen Hinweis verständlich.

          Ich weiß doch nicht, wie viele Leute den Besetzungsversuch gestartet haben, ich weiß nur – wie Du – daß 200 Mann schon ziemlich wenig sind. Wenn die Zahl und die Zeugenaussage des Reuters-Korrespondenten also pi mal Daumen stimmt, dann war er mit Beginn der Operation um 3:00 Uhr vor Ort und also vorab informiert. Kein Beweis, aber ein klares Indiz für eine Falle.

        • TomGard

          Eines noch – weil dieses Interview das gerade anbietet – und dann bin ich wirklich wieder stumm.

          Mateusz Piskorski behauptet da einerseits – wie Du und auch Nobi unten implizit unterstellen – Poroschenko sei eine Marionette der Faschisten und der US-Kriegsfraktion im Hintergrund.

          Aber dann muß er „realistisch“ anerkennen, daß diese Marionette, wäre sie eine, gar keine Funktion hätte, sondern nur eine „Larve“ ein „Gesicht“ der US-Faschisten wäre, die Akteure aber andere.
          Wozu wäre er dann aber gewählt worden, und weshalb wurde der Testfall des ersten, echten Luftwaffeneinsatzes veranstaltet, nachdem er gewählt war? Und wozu sollte man die Larve, die vor der Wahl für eine gewisse Kompromissbereitschaft stand, gleich wieder gründlichst demontieren, so daß es zumindest im Inneren so ist, als wäre er nicht gewählt worden?!

          Das ist doch offenkundig dummes Zeug! Aber wie kommt es zu solchen logischen Kurzschlüssen?
          Sowohl Piskorski, als Du und (von einer anderen Seite) Nobi führen es vor. Ihr wollt unter allen Umständen an dem Dogma festhalten, Aufstandsbekämpfung in der Ostukraine könne nur von „Sendboten des Teufels“ ausgehen, das „Absolut Böse“ sei da am Werke (weshalb Putin natürlich jenseits jeden Verdachtes ist …) und es ginge nur ums Schlachten und Ausrotten, Du, Jones, referenzierst dazu gern die nationalsozialistische Eroberung, die tatsächlich eine partielle Ausrottung (nicht nur der „Juden“, sondern auch des rassisch verseuchten/ verkommenen Teils des slavischen „Sklaven“volkes) bezweckte.

          Die entsprechende Rhetorik von Pravy und jetzt eben auch Poroschenko und Sprechern des Innenministeriums und Militärs nehmt ihr selbst dann noch für bare Münze, wenn euch wochenlange Beobachtung der Ereignisse, eure Parteilichkeit, und obendrein noch der „Engel“ Igor Strelkow höchstpersönlich lehren, das sei NICHT so, weil es gar nicht GEHT. Es geht nicht etwa deshalb nicht, weil der Versuch Putin als weißen Ritter zu Pferde auf das Schlachtfeld beriefe, mit Exkalibur allen Schlangen alle Köpfe abzuschlagen. Nein, es geht nicht, weil die „Teufel“ entweder zu schwach, oder eben gar keine Teufel, sondern arme Schlucker sind.

          Warum hat man die Schlächterei aber dann überhaupt begonnen, und warum wurde sie von der US-Kriegsfraktion gedeckt, gestützt, beworben, wenn das (angebliche) Ziel gar nicht erreichbar ist?! Alle so dumm, wie Maulwürfe?
          Wohl kaum.
          Folglich geht es um Terror, nicht um Vernichtung.

          Ich habe hier vor Monaten geunkt, das Ziel der US-Kriegsfraktion könne eine große Fluchtbewegung aus dem Osten der Ukraine Richtung Russland sein, womöglich auch nach Weissrussland, damit man dort gleich weitermachen kann. Wir wissen nicht, in welchem Umfang es solch eine Fluchtbewegung gibt, weil alle Parteien ein vitales Interesse haben, darüber kein Wort zu veröffentlichen. Aber wir wissen, daß der Terror auf eine Weise dosiert ist, daß die Fluchtbewegung KEIN Ausmaß und keine Formen annimmt, die nicht mehr zu verbergen wären. Selbst wenn die US-Leute sie gerne hätten, so weit wollen es einheimische Akteure, von ein paar Söldnern abgesehen, eben NICHT kommen lassen. Die Bevölkerung wird geduckt und gedemütigt, ihr soll deutlich gemacht werden, sie habe über kurz oder lang nur die Möglichkeit, entweder zu fliehen, oder die Kiever Besatzung zu dulden, wenn sie sich nicht mit Greis, Weib und Kind den Reihen der Kombattanten anschließt, aber sie wird nicht massenweis aus den Städten ins freie Feld getrieben.

          Das „Absolut Böse“ wirkt also „nur“ als das ganz normal „Böse“, nämlich so böse, wie sich JEDE Gewalt mit territorialem Anspruch aufführen täte, nur etwas chaotischer, als man das im Mitteleuropa der letzten 120 Jahre von Ausnahmen abgesehen (Spanien! Griechenland!) gewohnt ist.

          Ergo: Die Marionette Poroschenko ist nur dann eine – und keine funktionslose Larve – wenn sie den Auftrag bekam und auch bis zu einem gewissen Grade erfüllen kann, die Aufstandsbekämpfung mit dem Ziel der Befriedung zu führen, statt, wie die Auftragnehmer Nulands und Kerry’s, mit dem Ziel, den Krieg zum Institut und die Ukraine abschließend zum Failed State zu machen.

          Daß es so ist, sagte Poroschenko allen Interessierten explizit in seiner Kriegsrhetorik: Die Aufstandsbekämpfung solle endlich zielführend werden, sie solle das Bandenwesen bekämpfen, statt es zu institutionalisieren.

          Diese eure Fehler sind ein Paradebeispiel, wie Moral und Parteilichkeit die Arbeit des Verstandes zugunsten von Diensten die ihm abverlangt werden, nahezu still legen. Und sowas sage ich aus Parteilichkeit für euch, um mal an ganz alte „Sträuße“ anzuknüpfen, denn mit einem dienstbaren Verstand seid ihr halt keine Subjekte mehr, sondern Vollzugsorgane von Subjekten, an die ihr euch hingegeben habt.

        • urkeramik

          Das ist allles hüsch geschrieben. Aber wie wäre es den beiden Varianten, der Schokoladenmafiosi wäre entweder die Marionette der Fashington-Fraktion ODER der Kryptoachse Merkel-Putin, ein dritte hinzuzufügen, die eine Variante der ersten ist: Poroshenko ist eine Marionette der Kriegschaotiker mit dem Auftrag, Merkel und insbesondere Putin als ein Verhandlungs- und Hoffnungsangebot zu erscheinen. Und zwar derart wie du es zu erkennen meinst, mit der Folge, das Russland nicht einer Konsolidierung der Separatisten zuarbeitet (sie quasi fallenlässt für die Hoffnung eines moderaten Regimes in Kiew), diese dadurch soweit geschwächt werden, dass sie ihr Ziel einer Separation nicht erreichen können, aber, als schwacher Widerstand den Vorwand für eine weitere Terrorisierung durch Nationalgarde und rechten Sektor, auf die der Schokokönig keinen oder nur begrenzten Einfluss hat, liefern. Er wäre dann so etwas wie ein Köder für Merkels und Putins Hoffnungen dem Dilemma zu entkommen. Damit würde seine Wahl den von dir beschriebenen Zielen der US-Kriegsfraktion nicht nur nicht widersprechen, sondern sie befördern. Es entspräche auch der kranken Denke der entsprechenden Kreise.

        • Jones Bones

          Tom,

          Ich weiß ja nicht was Noob geschrieben hat, aber ich habe von Poroshenko nicht als einer US-Marionette geschrieben.

          Vielmehr gehe ich aus eigenen Überlegungen davon aus, dass er eher der EU-Fraktion nahesteht. Ein Punkt, wo ich mit deinen Ausführungen durchaus übereinstimme.

          An das „absolut Böse“ habe ich nie gedacht; mache zwar moralische Wertungen (wie du auch), versuche aber sie aus den restlichen Überlegungen rauszuhalten.

          Das einzige was mich an deinem Post wundert, ist, wie du zu solchen Schlüssen über meine Haltungen gekommen bist.
          Gibt es jemanden der genauso heißt wie ich?

          Wenn du jetzt sagst, es sollen mindestens 200 Männer sein, dann kannste damit zwar durchaus recht haben, aber ich muss für mich eingestehen, dass ich nicht wüsste, woher die VRD denn so viele Humanressourcen herbekommen sollte. Eine Verlustquote von 25% ist allerdings verdammt hoch. Allerdings gab es bei diesem Gefecht besondere Umstände: Der beschossene Verwundetentransport bsw., sowie die besonders intensiven Luftangriffe.

        • Nobilitatis

          Ich weiß nicht mehr genau, was ich geschrieben habe, es scheint kurze Zeit sichtbar gewesen zu sein. Aber ich fühle mich von Ihnen, TG falsch wiedergegeben. Ich hatte im Wesentlichen vermutet, wie der ukrainische Staat, wer immer auch diesen jetzt gerade steuert, gerade vorgehen wird. Zielgerichtet. Und dass Slaviansk wohl eher nicht frontal angegriffen wird.
          Poroschenko wurde zwecks Versöhnung aufgestellt und hat sich mit UDAR verbündet. Das spricht eher gegen die unterstellte US-Verbindung.

        • Nobilitatis

          Korrektur: Mein Kommentar steht unten und enthält nichts dergleichen. Einen anderen hab ich nicht geschrieben.

  • Nobilitatis

    Strategisch gesehen kann es sinnvoll sein, nicht ausgerechnet das gut verteidigte Slaviansk anzugreifen. Wenn die dort konzentrierten Kräfte isoliert werden, wird die Region durch die zahlenmäßig überlegenen Armeekräfte kontrolliert. Es entsteht ein Momentum, weswegen Armeeangehörige nicht mehr die Seite wechseln wollen. Politisch bedeutende Personen der Regionen werden entweder inhaftiert, eliminiert oder in einen politischen Prozess einbezogen. Der militärisch gut organisierte harte Kern in Slaviansk hat dann keine politische Perspektive mehr. Von Syrien lernen heißt siegen lernen.

  • lilith

    Es paßt zwar nicht ganz zum Thema, ich stelle den Link dennoch mal rein http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/politik-and-gesellschaft/ukrainischer-general-auf-den-knien-/ .

  • Det70

    Die Mauer kommt auch, spätestens wenn das die neue EU Aussengrenze wird. Dann gibt es keinen kleinen Grenzverkehr mehr. Das fällt dann der örtlichen Bevölkerung noch mehr auf die Füße. Beispiele im Baltikum gibts dafür genug, wo ganze Dörfer durch einen stark bewachten Zaun getrennt wurden. Heute brauchts teure Visa und kilometerlange Umwege um in die andere Dorfhälfte zu kommen.
    Das sollte, grad uns Deutschen noch sehr stark im Bewusstsein verhaftet sein.

    • Höhlenbewohner

      Die grüne Grenze muss lückenlos überwacht werden können. Es muss sichergestellt werden, das keine antirussischen Diversanten, Saboteure, Spione, … aber auch keine illegalen Geld-und Drogentransfers stattfinden können. Das ist eine gigantische Aufgabe.

      Hier liegt vielleicht auch ein Grund, warum ein Enthauptungsschlag bzw. eine Kommandoaktion im März gegen die faschistische Putschtruppe nicht gewagt wurde. Die EU/Nato-Grenze der Ukraine, alle Flughäfen, hätten parallel gesichert werden müssen gegen westliche Interventionen aller Art, das Banken und Kommunikationssystem von den EU/Nato-Staaten abgekoppelt werden müssen. Das hätte alles gleichzeitig geschehen müssen. Dabei gleichzeitig die Putschisten-Entscheidungsebene und ihre US-Hintermänner ausschalten…vermutlich die komplexeste Aktion die es je gegebene hätte.

  • soja kosmos

    Frisch bei RIAN: „Kiew setzt EU-Assoziierungsverhandlungen aus

    Poroschenko bittet EU um Aufschub von Assoziierungsabkommen

    Der gewählte ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat die EU-Führung um
    einen Aufschub bei der Unterzeichnung des Wirtschaftsteils der
    Assoziierungsabkommens ersucht. Das berichtete die „Wall Street Journal“
    am Mittwoch unter Berufung auf einen nicht genannten ranghohen
    Diplomaten.
    Am vergangenen Montag hatte Poroschenko mit EU-Kommissionspräsident
    Jose Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy telefoniert.
    Nach Worten von Van Rompuys Verwaltungschef Didier Seeuws bat
    Poroschenko dabei um mehr Zeit für die Unterzeichnung des Dokuments. Der
    gewählte Präsident habe gesagt, er werde sich dieses Problems annehmen,
    nachdem die Situation günstiger geworden sei, teilte Seeuws einer
    Gruppe von Diplomaten mit.
    Den Angaben zufolge ersuchte Poroschenko die EU-Führung, die
    Assoziierung zwischen Brüssel und Kiew in einer EU-Erklärung zur Ukraine
    nicht zu erwähnen, die in der Nacht zum Mittwoch veröffentlicht wurde.
    Auch Barrosos Mitarbeiter bestätigten, dass ihr Chef und Poroschenko das
    Assoziierungsabkommen erörtert hatten. Dabei soll Poroschenko zu
    verstehen gegeben haben, dass er nicht auf diese Pläne verzichtet,
    konnte aber keine konkreten Termine nennen.“

    • ISKANDER1

      Klar, ein Assi – Abkommen unter fliegenden Raketen und Hubschrauberangriffen könnte die Stimmung weiter aufheizen.
      Es ist die alte Taktik des Westens: Erst schlagen wir alles kaputt, dann waschen wir die Köpfe/Gehirne mit Konsum und dann verabschieden wir Gesetze die dann eh keiner mehr mibekommt. Ist es in der BRD anders??

      • soja kosmos

        Nein, aber ich freue mich auf die Akrobatik, die die Medienhuren nun veranstalten werden müssen – Janukowitsch wurde ja genau diese Entscheidung mörderisch übel genommen, genauer noch Putin – „der Russe“ war ja eigentlich schuld an der Nichtunterzeichnung, Putin hat doch Janukowitsch erpresst, wenn ich mich recht erinnere, oder? Hahahah! Und nun? Schönes Ding!

        • Nobilitatis

          War da nicht noch was mit der russischen Zollunion?

        • soja kosmos

          Ja sicher. Und? Die Zollunion wäre für die Ukraine sicher vorteilhaft, für alle Beteiligten. Darum geht es oben aber gar nicht vordergründig. Poroschenko hätte den Maidan in nicht allzu langer Zeit selbst vor der Tür, ließe er sich auf das Assoziierungsabkommen ein. Es ist nun mal nicht von Vorteil für die ukrainische Wirtschaft und damit die Bürger. Die Illussionen der Euromaidaner würden sich binnen kürzester Zeit genau als selbige erweisen. Und mit dem Aufschub der Assoziierung ist es nun nicht anders. Dumm gelaufen. Poroschenko wird einfach mal ins Portemonnaie geschaut haben und kurz durchgerechnet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass seine westlichen „Partner“, für die die Wahl ja schon vor der Wahl gelaufen war – von dieser Entscheidung überrascht wurden, das war im Vorfeld vermutlich abgesprochen. Aber dem Volk muss es ja nun „vermittelt“ werden und darauf freu ich mich. Ich krieg zwar die Krätze, wenn ich die unverfrohrenen Lügenbolde von ARD, ZDF, spon und diese bekloppten Grünen ertragen muss, aber in diesem Fall bin ich gespannt.
          Das Assoziierungsabkommen war/ist ein politisches Programm des Westens, sich die Ukraine unter den Nagel zu reißen und sie von den Russen abzuschneiden, ohne Rücksicht auf Verluste.
          Für die Russen ist es natürlich geostrategisch ein riesiger Verlust. Aber darum ging/geht es ja. Brzeziński reibt sich die Hände. Mich kann es nicht freuen, wenn Obama schon wieder Amerikas Führungsrolle für die nächsten hundert Jahre beansprucht und Merkel dazu aus seiner Gesäßöffnung mit USA-Fähnchen winkt. Und dieser Jatzenjuck darf nun auch noch bei der Verleihung des Aachener Karlspreises auftauchen und reden. Das schlägt dem Fass den Boden aus! Wenn Du dich damit wohl fühlst – bitte.
          Bluten – und das leider im wahrsten Sinne des Wortes – muss der einfache Bürger, ob er die Zusammenhänge nun begreift oder nicht. Und die, die sich zu wehren versuchen, bekommen am schnellsten und härtesten aufs Maul, denen wird auch einfach mal das Lebenslicht ausgeblasen. Wenns Russen sind, ist es der nationalistischen Bagage eh egal, nur weg mit Schaden. Man erinnere sich an Timoschenkos aus tiefstem Herzen kommende Wünsche diesbezüglich.

    • Robert Ketelhohn

      Nicht so ganz überraschend. Beobachten wir das mal. Porosenko hat ja nicht nur Schokolade, er hat massive finanzielle Interessen auch in der Russischen Föderation (Kfz, Werften).

      Der Mann ist ein korrupter Oligarch, dem Milieu der organisierten Kriminalität entwachsen. Sein Vater, geborener Walzmann, der es noch zu sowjetischer Zeit als Fabrikdirektor und Spekulant zum Millionär brachte, wurde 1985 wegen Unterschlagung zu fünf Jahren Arbeitslager verurteilt.

      Der Sohn stieg in die Geschäfte des Vaters ein. Nach dem Ende der Sowjetunion begann Poroschenko zugleich eine politische Karriere, nirgendwo anders als in der klassischen kriminellen Oligarchenpartei der „Sozialdemokraten“ Medwedtschuks und der Brüder Surkis. Später beteiligte er sich führend an neuen Parteigründungen, die in die „Partei der Regionen“ mündeten.

      Später wechselte Poroschenko auf Juschtschenkos Seite über. 2005, nach dem „ersten Majdan“, wurde er Nationalbankdirektor und Außenminister. In dieser Zeit stieg er vom Multimillionär zum Milliardär auf, in die erste Reihe der Oligarchen.

      2012 wiederum diente er eine Zeitlang als Wirtschaftsminister unter Präsident Janukowitsch. Ab Dezember 2013 schlug er sich auf die Seite des „Euromajdan“ und befeuerte diesen mit seinem Fernsehsender „5. Kanal“ propagandistisch.

      Poroschenko ist gewiß keiner der ukrainischen Nationalisten oder gar Nazis. Der Mann ist in erster Linie auf seinen eigenen Vorteil bedacht, auf Geld und Macht. In zweiter und dritter Linie auch. Auf gewisse Weise ist er eine Neuauflage Juschtschenkos – mit dem er auch durch gegenseitige Patenschaften für Kinder verbunden ist –, aber mit stärkeren eigenen Geschäftsinteressen in Rußland, was ihn möglicherweise entsprechenden Verhandlungen geneigter machen könnte, als es bislang den Anschein haben mag.

    • TomGard

      Um diese Veröffentlichung hat es ja unterdes ein hübsches Verwirrspiel gegeben, siehe:

      Reuters.

      Ein ähnliches Spiel gibt es um die Gaspreisverhandlungen. Während Oettinger behauptet, die ukrainische Delegation strebe einen Preis um $390 an (das entspricht in etwa dem Preis für D. und Ö.), beharrt Jats auf dem Discountpreis von $270. Hintergrund ist, daß Jats offenbar in US-Auftrag den Stützungs-Preis vom Dez. zum „Krim-Discount“ umdeklarieren will. Nach Vertragslage von 2009 (auf der Basis der Tymoschenko-Verträge) betrug der Sewastopol „Leasing“-Discount $100, doch dieser Abschlag wurde auf den seinerzeitigen politischen Preis von über $480 gewährt, den Putin den alten US-Proxies aufgedrückt hatte, unter Berufung auf illegale Entnahmen und andere Unregelmäßigkeiten und als Kompensation dafür, daß Russland Wartung und Reparatur der Anlagen teilweise übernahm. „Fair“ ist der Vertrag von 2009, auf dem Russland jetzt besteht, ganz gewiß nicht, aber dennoch rief Oettinger die ukrainische Regierung dazu auf, die Krim-Frage aus den Gasverhandlungen ‚rauszuhalten.

      Ein weiterer Hintergrund ist das Gezerre um Junckers EU-Kommissionspräsidentschaft, zu dem ich mich hier geäußert habe:

      http://tomgard2.blog.de/2014/05/28/poker-fuehrung-eu-kommission-j-c-juncker-18554439/

      Es sieht stark danach aus, daß es mit Juncker den Assoziationsvertrag in seiner gegenwärtigen Formulierung nicht geben wird und der NATO-Agent in der EU, Stefan Füle, seinen Hut nehmen müßte.

      Andererseits aber hat die EU schon im März die Westukraine summarisch bestochen, keine ukrainische Regierung zu dulden, die das Assoziationsabkommen absagt oder auch nur aufschiebt: Mit Vorab-Zollerleichterungen auf Agrarprodukte, die angeblich €400 Mio wert sein sollen und an die Unterzeichnung des ökonomischen Teils des Asso-Abkommens gebunden sind. Siehe:

      http://www.enpi-info.eu/maineast.php?id=36454&id_type=1&lang_id=450

      Weitere Links:

      http://en.itar-tass.com/economy/733748

      http://en.itar-tass.com/economy/733803

      http://blogs.wsj.com/economics/2014/05/26/ukraines-poroshenko-faces-economic-challenges-after-election-victory/?KEYWORDS=poroshenko

  • Nobilitatis

    Ihre Darstellung ist ungenau. Welche Pläne haben Sie für die „Selbstverteidigung“ der russischen Nationalisten? Welche Beziehung hätte „Neurussland“ zum Gesamtstaat außer der Vetomacht für Entscheidungen? Gibt es Freizügigkeit oder wäre dieses Neurussland zu reich dafür, Ukrainer aufzunehmen? Darf sich Neurussland separat der Eurasischen Union anschließen?
    Was machen wir mit Oblasten, die nicht zu Neurussland gehören wollen?
    Was in Russland jedes Kind weiß, kommt aus dem Fernsehen. Schuld sind zur Zeit die Faschisten.

  • urkeramik

    Na ja, man soll ja jedem ne Chance geben, aber das der „Kleinkriminelle“ Poroshenko sich als Patriot „auf seine Art“ entpuppt halte ich doch ehr für unwahrscheinlich:
    „Billionaire Poroshenko started his business by laundering the money of Soviet times’ administrators. He has never been an entrepreneur to start a business of his own. The story is invented. He made a head start thanks to the criminal connections of his father sentenced for large-scale theft in 1986. Having served the sentence, Poroshenko Sr. launched his own business making his son involved in the activities. The business was dirty, it all started with plundering state property by armed gangs. The Poroshenko family had plans to expand the activities beyond Ukraine. Tatyana Mikoyan, a well-known Kiev-based lawyer, remembers what the family did in Transnistria, «It was horrible back in the 1990s: illegal arms, prostitutes, drugs – all bringing profits to father and son». Poroshenko Sr. was awarded for his merits – in 2009 he received the Hero of Ukraine decoration bought for him by his son who paid to then President Yushenko, the Godfather to Petro Poroshenko’s children. The would-be President-elect is well known for misappropriating budget funds. He has the reputation of someone who knows how to make money out of thin air. Many times he has been accused of being involved in large scale corruption schemes, open lobbying, embezzlement of budget allocations, tax evasion, illegal operations to acquire shares and physically threatening political opponents and competitors. Certainly he is not just another swindler but a tycoon, an owner of huge and diversified business empire.
    Forbes lists Petro Poroshenko as the 130th richest Jew in the world with 1, 6 billion dollars. The would-be President of Ukraine Poroshenko was born Waltzman. Poroshenko is his mother’s name, she was also a Jew. In the past Poroshenko was a sponsor of Our Ukraine and Victor Yushchenko. His business empire also includes the 5th TV channel known for vehement anti-Russian propaganda.“

    Es sei denn du meinst mit „auf seine Art“ etwas wie „wenn ich Großkhan der Ukroligarchen werde ist es das Beste fürs Land“ – solche Art Patriotismus traue ich ihm allerdings auch zu.
    Aber warten wirs ab, was er treiben wird, vllt sehen wir dann, was ihn treibt.

  • Jones Bones

  • urkeramik

    Bilder von der Bergarbeiter Demo/Streik in Donezk:
    http://tutuskania.livejournal.com/1645468.html

    Immer noch keine Massen aber doch deutlich mehr als Achmetow auf die Beine bekommen hat.

  • loliolg

    Wie mir scheint, spielen Lawrow und Putin auf Zeit. Die ständigen „Strafaktion muss aufhören“ zeugen eher von einer Zeitverzögerung als von einer echten Reaktion. Solche Zitate haben noch nie Aggressoren von ihren Taten abgehalten. Und ich glaube auch nicht, dass Putin Neurussland einfach aufgeben wird. Deshalb glaube ich, dass Russland auf eine bestimmte Entwicklung hofft. Doch was könnte passieren, was im Interesse Russland ist, wenn sich die Geschehnisse langsam entwickeln?
    Eine friedliche Volksbewegung, wie der Maidan eine gewesen sein soll?
    Was denkt Ihr?

  • Jörg

    Interessant ist dieser Artikel: „Ukraine: Die aktuelle Situation im Donbass und die Allianz Russland-China“ – http://www.neopresse.com/politik/ukraine-die-aktuelle-situation-im-donbass-und-die-allianz-russland-china/ . dies ist eine Übersetzung des Original-Artikels „Ukraine SITREP May 27th, 14:54 UTC/Zulu: assault on Donetsk and a look from above“ – http://vineyardsaker.blogspot.de/2014/05/ukraine-sitrep-may-27th-1454-utczulu.html .

    Meine Sicht auf die Regierung Putin – und Putin selbst – ist allerdings viel kritischer.
    1.) Putin ist ein 40 Milliarden Dollar schwerer russischer Oligarch. An der Ausbeutung des Staatsvermögens der russischen Bürger (insbes. zu Jelzins Zeiten) zum Zwecke der persönlichen Bereicherung hatte Putin lebhaften Anteil genommen: http://friedensblick.de/11452/putin-ein-ehemaliger-freund-des-westens-wird-boese/ .

    2.) Putin ist ein beinharter Vertreter der „New World Oder“ („NWO“). Regelwidrig hat dies erst kürzlich ein überaus redseliger pensionierter US-Diplomat ausgeplappert: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/paul-joseph-watson/hochrangiger-amerikanischer-diplomat-erklaert-russland-haelt-sich-nicht-an-die-spielregeln-und-verr.html;jsessionid=4E656B423F06981C38CD6C48C56227B0%20%20Subject:%20=?utf-8?Q?Hochrangiger=20amerikanischer=20Diplomat=20erkl=C3=A4rt:=20Russland=20h=C3=A4lt=20sich=20nicht=20an=20die=20Spielregeln=20und=20verr=C3=A4t=20die=20=C2=BBNeue=20Weltordnung=C2=AB=20-=20Kopp=20Online . Dies erklärt auch, warum der Oligarch Putin sich der Zerstörung des Iraks, Afghanistans, Libyens und Syriens nicht nur nicht entgegengestellt hat, sondern sich sogar permanent tatkräftig daran beteiligt hat.

    Selbstverständlich hat dieser hysterische pensionierte US-Diplomat unrecht: Nein, Putin hat durchaus nicht die NWO verraten – und er wird dies auch zukünftig nicht tun! Dies kann man schon an folgendem sehen:
    a) Putin hatte Janukowitsch, den einzigen legitimen Regierungsvertreter der Ukraine verraten – ehe man auch nur bis drei zählen konnte. Deswegen floh auch Janukowitsch – und nicht weil er (wie ich zunächst annahm) ein Feigling ist.
    b) Ohne Not erkannte Putin diese „Wahl“ (die man aus unzähligen Gründen keinesfalls als ein solche bezeichnen kann) der Kiewer Chunta a priori(!!!) für wirksam. Putin hätte ja etwas abwarten können. Aber es war ihm wichtig, völlig übereilt seinen Mitverschwörern der „New World Order“ sofort anzuzeigen, daß er nach wie vor ein verläßlicher Partner bei diesem Putsch gegen die Freiheit der Menschheit ist.

    Das sagt schon alles! Denn selbstverständlich hätte Putin die Möglichkeit gehabt, wie folgt vorzugehen: Die russische Regierung hätte für die Unterstützung der ukrainischen Rebellen und Regimegegner mit Waffen wie auch mit Ausbildung sorgen können. Auf das allfällige aufjaulen der Nato-Staaten und ihrer Medien hätte Putin anbieten können, die Unterstützung einzustellen – aber nur für den Fall, daß das US-israelische Imperium (und seine Vasallen) auch die entsprechende Unterstützung für die nach Syrien eindringenden ausländischen Söldnerarmeen einstelle, und daß es außerdem das Nato-Regime in Kiew mäßige. Der „schwarze Peter“ hätte dann bei der Nato gelegen.

    Putin w i l l aber, daß Syrien grausam ausgehungert wird (sowohl, was Lebensmittel, Medizin aber auch Verteidigungswaffen und Munition angeht). Und er w i l l auch, daß die ukrainischen Regimegegner ausgehungert werden.
    Daß Putin nicht alle russischen (und europäischen) Interessen sofort verraten kann, liegt auf der Hand: Es würde sich Widerstand in Rußland regen. Das darf er nicht riskieren.

    Auch von einer Verteidigungs-Allianz von China und Rußland bin ich nicht überzeugt. Hier müßte Rußland sich im Streit zwischen der Volksrepublik China und der Sozialistischen Republik Vietnam unzweideutig auf die Seite Chinas stellen. Nach meiner Einschätzung wird dies Putin aber keinesfalls tun. Denn Putin ist eines der wichtigsten ‚Frontgeschütze‘ der von ihm und den anderen Oligarchen – dir wichtigsten sind die US- (z. B. „Koch-Brothers“) und die israelischen (z. B. „Adelson“) Oligarchen vorangetriebenen „New World Order“!

    • sina

      Sorry, ich bin wirklich für jede verrückte These zu haben, aber dein oben geschriebenes ist blanker, auch schon überholter, und im Kern bösartiger Unsinn. Schon die Oligarchenthese zu Putin mit den 40 Mrd Sternchen ist eine alte PR-Lüge.

      Die einzige Frage, die man sich beantworten muss, ist doch die, was tatsächlich aus russischer Sicht überhaupt tatsächlich möglich ist, und die Antwort heute kam doch promp mit in Aussichtstellung der Gründung der Eurasischen Union. Auf diesem Gebiet kann Rußland mit besten Siegeschancen tätig werden, aber nicht mit einem militärisch sinnlosen Unterfangen, welches auch aus russischer Sicht unbezahlbar ist.

      Rußland hat, nach der Konterrevolution von 1991 durch die eigenen Eliten innerhalb der Nomenklatura an einer Linie immer festgehalten: nur noch das politisch umsetzen, was wirklich möglich und finanzierbar ist. Und viele Spielräume hat Rußland als vorrangiger Rohstofflieferant einfach nicht – da hatte selbst die Sowjetunion mehr Möglichkeiten, die genau durch die Zerstörung der Lebensader für Erdöl und Ergas Ende der 70 ziger Anfang der 80 ziger Jahre (Stichwort – Peakoil, Saudi Arabien – und der künstlich gesenkte Preis für Erdöl in dieser Zeit http://www.heise.de/tp/artikel/26/26259/1.html) vernichtet worden ist.

      Diesen Hintergrund hat in Rußland niemand vergessen, und jeder heute politisch Verantwortliche in Rußland wird mit diesem Hintergrund handeln.

  • kaumi

    Dieses aktuelle Bonmot wollte ich euch nicht vorenthalten:
    „Steinmeier: Moskau muss Einsickern von Kämpfern und Waffen unterbinden “
    dpa, 29. Mai 2014 17:00

    Ookay… eigentlich müsste jetzt Moskau Flug- und Raketenabwehrsysteme an der Grenze zu Ukraine stationieren, „um den erwarteten Angriff der Ukraine auf Russland abzuwehren“.
    Dann erwarte ich Luftangriffe Russlands und Tschetscheniens auf ukrainische Abwehrstellungen rund um die Hauptstadt Kiew, „weil man fürchten muss, dass diese Waffen in falsche Hände geraten“. Und schließlich müsste die UNO die ukrainische Führung als „nichtlegitim“ bezeichnen, da es doch „Luftangriffe gegen das eigene Volk fliegt“. Achso: und unsere Presse hat sofort nur noch vom „ukrainischen Regime“ zu sprechen.
    Wenn alle diese Punkte erledigt sind, kann Steinmeier vielleicht kommen und sich einen feuchten Händedruck abholen. Aber nur vielleicht!

  • Jones Bones

    Tom,Dass die Junta ihre Taten nur aus reiner Bosheit tun, habe ich nicht behauptet, noch habe ich Putin zum Engel stilisiert.
    Alle diese schwer dogmatisierenden Ausdrücke wie „Sendboten des Teufels“ hast du eingeführt. Und ja, mir ist klar dass das als Übertreibungen gemeint sind. Allerdings stimmt die Vorlage dafür nicht.

    Dass die Möglichkeiten der prowestlichen Militärs eingeschränkt sind, dass die verschiedenen Organisationen (teilweise auch mit verschiedenen Zungen) (vermutlich) kein einheitliches Kommando, dafür aber Koordinationsprobleme haben; dass die Junta nicht in der Lage ist, ohne Aufräumen zig Checkpoints im Feindesland aufzubauen, ohne dass die riskieren, fertig gemacht zu werden, hast du selbst beschrieben, auch wenn es im Kontext nicht so ganz stimmt.
    Zumindest zeitweise war die Einkesselung von Slawyansk erfolgreich, nur reichen dafür vermutlich a) die Kräfte nicht und b) stehen denen wohl die Milizen der VRD im Weg.
    Apropos Kräfte reichen nicht: 6000 Mann inklusive logistischen Personals?!? Wohl kaum. Die Zahl wird wahrscheinlich selbst für das nicht logistische Personal im 5stelligen Bereich liegen.
    Erstens deshalb, weil die ukrainische Armee selbst über eine 100000nde Mann starke Armee verfügt, zweitens, weil man es bei einem Operationsgebiet der Fläche braucht.
    Allein schon dafür, strategisch und taktisch wichtige Objekte zu schützen; sowie die Grenze.
    Selbstverständlich wird die Zahl der direkt kämpfenden deutlich geringer sein.

    Davon abgesehen gilt: Jeder tut im Rahmen seiner Möglichkeiten (fast) alles, was für ihn von Vorteil ist. Dass für die Junta neben militärischen Einschränkungen durchaus auch politische gegeben sein dürfen, habe ich nie in Abrede gestellt.

    Weiterhin stand heute bei RIA-N, dass laut Ponomarjow bislang ca. 1200-1300 feindliche „Soldaten“ (was schwerlich auf alle zutreffen dürfte) getötet wurden.
    Die Zahl mag schwer übertrieben sein, gibt aber die Größenverhältnisse des Bürgerkrieges wieder.

    • Carlo57

      Jones,
      ich frag mich wie lange die russische Föderation noch warten will.
      Könnte sie wenigstens nicht jetzt schon eine Flugverbotszone über dem gesamten Donezk und der Südukraine verhängen? Mit ein paar modernen Suchoys könnten die Kiewer Mordbrenner doch schnell in die Grenzen zurückgewiesen werden.

  • soja kosmos

    Auf NEOPresse findet sich ein m.M. seht guter Beitrag zu Ukraine/Russland, eine nachvollziehbare Einschätzung der russischen Aussenpolitik, sehr sachlich und nüchtern (ohne irgendwelche spekulativen Schlenker hinter Kulissen und Vorhänge, die mancher ja sehr liebt, gelegentlich auch interessant sind, oft aber nur ablenken).
    http://www.neopresse.com/politik/ukraine-die-aktuelle-situation-im-donbass-und-die-allianz-russland-china/

  • Ruth

    Es scheint sich zu bestätigen, daß Achmetow aus Donezk geflohen ist und sich derzeit in Kiew aufhält, nachdem er von den Förderalisten aufgefordert wurde, seine fälligen Steuern an die VRD zu zahlen. Seine Residenz wurde besetzt.
    http://www.tt.com/home/8438379-91/ukraine-wahl—oligarch-achmetow-verlor-seine-macht-im-osten.csp (sehr tendenziöser Artikel)
    http://zn.ua/UKRAINE/rezidenciya-ahmetova-pereshla-pod-kontrol-separatistov-145785_.html

  • Ruth

    Jazenjuk wurde heute zur Karlspreisverleihung in Aachen gebührlich empfangen ;-)

  • Ruth

  • sina

    morgen wird es auch eine linke Demo in Berlin am Potsdamer Platz gegen den Faschismus in der Ukraine geben (zwar sicher klein, aber immerhin tut sich was)

    http://arab.blogsport.de/2014/05/25/31-mai-solidaritaet-mit-den-antifaschistinnen-in-der-ukraine/

    • ISKANDER1

      Was soll dieses Schisma?
      Es gibt in Berlin bereits die Friedensdemo von Mährholz – jeden Montag.
      Wenn dieser Schwachsinn der Linken nicht aufhört ihre eigenen Brötchen zu backen statt anzupacken an der gemeinsamen großen Deichsel des Wagens der im Drecke steckt, dann sind die Gewinner die notorischen Spalter dieser Welt.
      Vielleicht machen auch bald die Vegetarier ihre eigene Show?
      Leute – Einigkeit tut not! Legt diese aufgepfropften Links/Rechts Kulte beiseite und kämpft gemeinsam für wirklichen Frieden.

      • sina

        Wer behauptet, es gäbe kein links und kein rechts mehr, wer wie der deutscher Kaiser 100 Jahre später, den gleichen Unsinn „ich kenne nur noch Deutsche“, verbreitet, lügt und vor allem, nach dem, was am Maidan und in Odessa passiert ist, ist eigene Stimme linker Positionen, sozialer Forderungen (die es am Maidan anfangs sogar gab, und die dann wegnationalisiert und weggeprügelt worden sind) und das benennen kapitalistischer Interessen, vor allem des deutschen Kapitals, und dessen Vertreter mehr als notwenig. Wer behauptet, so etwas gäbe es nicht mehr, wo die Armen Europa unter der Austeritätpolitik Deutschlands leiden, es gäbe keine Unterdrücker und Unterdrückten mehr, es keine Gewinner und Verlierer das real herrschenden Kapitalismus mehr, der gerät irgendwann in den nationalistischen Taumel, wie er am Maidan entstanden ist und zu dem Wahnsinn geführt hat, der heute dort herrscht.

        Ich persönlich bin mit jedem solidarisch, der dem faschistischen Wahnsinn in der Ukraine das Genick bricht.

        PS: Es sind und waren vor allem Linke Gruppen und Menschen in der Ukraine die von Anfang an dem faschistischen Terror aus Kiev ausgeliefert sind und umgebracht werden, und da hat eine Person wie Lars Mährholz, der über seine ganz besonders eigene rechte Geschichte verfügt mehr als nur Widerspruch verdient.

        • ISKANDER1

          Es gibt keinen linken oder rechten Frieden.

          Es gibt nur Frieden.
          Was ist das für ein Schwachsinn den du da von dir gibst.
          Urteile nicht über Leute die nicht kennst, lerne sie kennen, lerne zu disputieren mit anderen und dann urteile.
          Geh hin und rede mit denen denen du hier Gerüchte anhängst.

          Schau dir mal genauer an wer das Leid in der Ukraine ausgelöst hat, die kennen kein Rechts/Links sondern nur Kohle und haben in dem Rechten Sektor genau die radikalen Trottel gefunden die es braucht um Kriege zu befeuern. Und nur Rechte allein langen nicht zur Zündtemparatur, dazu braucht es ebenso verbohrte linke Radikale. Die sind der Sauerstoff zu jedem Brand.
          Solange wie du weiterträumst in dem aufgesetzten Links/Rechts Schema, solange tun andere das, was du eigentlich gar nicht willst – nämlich ungestört Krieg führen.

        • sina

          Mährholz stammt aus der rechten FDP Ecke, und der hat in den letzten 25 Jahren keine Form von sozialer Politik gemacht, nirgendwo. Er ist irgendwo in Berlin vor ein paar Monaten mal plötzlich aufgetaucht, und spielt den Superhippie. Er ist Trittbrettfahrer mit kruden Thesen, kein Gott und keiner der es verdient, unwidersprochen werden.

          Im Gegensatz zu Dir, und zu Freundchen Joyes kenne ich die Konfliklinien zur Ukraine und zur Old CCCR seit fast 40 Jahren, und diese nicht aus irgendwelchen Blogs, sondern aus unmittelbarer Erfahrung.

          Im übrigen: was fällt Dir eigentlich ein, auf die linken Opfer – die Stellen nämlich die Mehrheit jener, die von den Ultranationalisten schon immer
          angeriffen wurden — zu spucken? Was bildest du Dir eigentlich ein?

          Hast du Deinen geschrieben Unsinn mal gelesen, der ja im Kern bedeutet, ohne die Linken gäbe es die ukrainischen Nazis nicht? Noch ganz tacko in der Birne?

        • Ruth

          Wo hat Iskander hier linke Opfer verhöhnt? Er sprach von Nazis und evt. auch auf dem Maidan anwesenden linksradikalen Radaubrüdern.
          Und die Konfliktlinie lief schon IMMER zwischen Ukrainern und Russen IN der Ukraine (habe in den 70/80er Jahren in Kiew gelebt). Der damalige Nationalismus vieler(nicht aller) ethnischer Ukrainer wurde bloß durch die antifaschistische Ausrichtung der UdSSR unterm Deckel gehalten.
          Ansonsten nochmals meine Zeilen von weiter oben: Linksintellektuellen Dünkel ablegen, handeln, aber GEMEINSAM, gegen Rechtsradikalismus, Faschismus und Krieg und FÜR Frieden! Auch wenn die Hausfrau von nebenan und der Schrebergärtner sonst nicht zu Ihrem bevorzugten Freundeskreis zählt.

        • Ruth

          Genauso isses…Danke! Hätte ich mich ja einige Zeilen weiter oben gar nicht so aufregen brauchen ;-)

        • Jones Bones

          Sina, tut mir leid, aber: Bullshit.
          Totalitärer Bullshit sogar.

        • sina

          Bullshit liest man hier nur von dir – aber weeste, ich habe ja im Kern was für ded moros und ähnlich optische Gestalten übrig, auch wenn diese sonst keine einige Fremdsprache sprechen.

        • Jones Bones

          Ne Sina, weeste, det war ned als ne Beleedigung gemeint.
          Aber im Prinzip machste den nach, den du selbst als Negativbeispiel darstellen wolltest. Kaiser Wilhelm hat nämlich wiederholt Partei ergriffen. Erst wo es dann eine Notlage gab, wo er die Sozen und den Burgfrieden gebraucht hat, kam er mit der Aussage.
          Und die ist richtig. Nur womöglich nicht ehrlich gemeint oder freiwillig gesagt.

          Wenn du die „linken“ Opfer explizit hervorhebst, dann drückste implizit damit aus, dass du die höher schätzt als alle anderen, und das wäre menschenverachtend.
          Und ebenso dumm ist es, dass du, um mit jemandem einer Meinung zu sein, dafür noch die Vorbedingung hast, dass er deine Ideologie teilen muss.
          Dir ist doch hoffentlich klar dass Russland heute nicht mehr kommunistisch ist, oder?
          Die vernünftigen Gründe, gegen Putsch und Junta in der Ukraine zu sein, sind bsw., dass die sowohl gegen die Moral, als auch gegen die nationalen Interessen sowohl der Ukraine, als auch Deutschlands verstoßen.
          Und was sind die kommunistischen Gründe? Ideologienkrieg & Kampf der Systeme ist nicht mehr.

        • sina

          Ich sehe das so: Wer die Motive von handelnden Menschen entpolitisiert, diese nicht erwähnen will, entstellt diese ein zweites Mal und das haben jene, die gehandelt haben, wo die Mehrheit geschwiegen hat, nicht verdient.

          Iskander hat mit der Kernaussage doch recht, dass der Protest gegen die schlimmen oligarischen Zustände (jene die Kohle haben und jene die keine Kohle haben) für vielen Menschen in Kiev der Grund und das Motiv zum Protest war, aber die Antwort auf diese sozialen Zustände am Maidan war doch war eine Ethnisierung und Ultranationalisierung, also eine Beantwortung dieser sozialen Frage von Rechts, die zum dem geführt hat, was heute passiert.

          Die soziale Kernthese der politischen Rechten am Maidan ist und war doch ganz einfach umschrieben: gäbe es keine „Russen“ in der Ukraine (keine Sprache, keine Kultur, keine Menschen), gäbe es dieses soziale Elend nicht und die Ukraine würde nur so vor Reichtum blühen. Der „Russe“ und „Rußland“ ist schuld daran, das wir keine Kohle haben, er „saugt“ die Ukraine aus, er macht sie „unrein“ , er, er , er usw.

          Und all dieser Wahnsinn ist entstanden, weil Diskussionen und soziale Forderungen über den gestrigen und heutigen Kapitalismus in der Ukraine, jenseits dieser unsinnigen, verbrecherischen Stimmungsmache, am Maidan von Anfang an nicht zugelassen worden sind und nicht mehr möglich waren. Darum sind linke eigenständige linke Positionen auch so wichtig und für ihre Gegner so gefährlich, weil diese sie die Einzigen sind, die der rassistischen Ethnisierung der sozialen Frage ihre verlogene nationale Maske vom Gesicht reissen.

        • Höhlenbewohner

          „Und all dieser Wahnsinn ist entstanden, weil Diskussionen und soziale
          Forderungen über den gestrigen und heutigen Kapitalismus in der Ukraine,
          jenseits dieser unsinnigen, verbrecherischen Stimmungsmache, am Maidan
          von Anfang an nicht zugelassen worden sind…“ Stimmt genau. Die Menschen in der Ukraine wissen was sie in den letzten 25 Jahren verloren haben. Das soziale Aufbegehren, der Wunsch nach Gerechtigkeit, Wohlstand und wirtschaftlicher Teilhabe an den Ressourcen des Landes wurde durch den Umsturz und die folgende faschistische Gewaltherrschaft unterdrückt und vereitelt.

        • Jones Bones

          Klar sina, aber letzten Endes sind fast alle Opfer, ob links oder nicht, schlicht Opfer von Willkür geworden. Da hat die KPD viel einstecken müssen, klar. Und dagegen, dass man Ideale hat, habe ich nichts.
          Kann mit Kommunismus nichts anfangen, kann aber damit leben.
          Und so lange eine andere Meinung nicht Hass ist und auf ein „gegen“, statt auf ein „für“ ausgelegt ist, dann hat man die zu respektieren.
          Ich kenne die Montagsdemos nicht wirklich.

          Schlimmstenfalls wären deren Organisatoren halt welche, die sich selbst halt profilieren wollen.

          Und was du in den letzten zwei Absätzen schreibst, ist nichts, was ich eine besonders linke Haltung nennen würde. Sie ist schlicht vernünftig, während die Gegenseite, die in diesem einen spezifischen Fall halt vor allem aus Rechtsextremen besteht, schlicht asozial und amoralisch ist, bzw. die unwissenden Mitläufer eben unvernünftig.
          Mag sein dass die dortigen rechten Leute in den gleichen Schranken denken wie du und u.a. deshalb, aber auch wegen der Rolle der KPD, die Linken bevorzugt angreifen.

          Aber das macht dieses Denken nicht weniger irrational. Ich finde es aus Prinzip falsch und hässlich, dass Politik, Gesellschaft und Moral auf so etwas reduziert wird.
          Es erinnert auch an die Römer: Grün gegen Blau.

        • Petra Moser

          @sina,
          Ihre Überlegungen kann ich nachvollziehen, danke schön.

        • Ruth

          Himmelherrgott, ich kann diesen abgehobenen linksinttelektuellen Scheiß nicht mehr hören ( und Ja, bin selbst ne rote Socke, aber parteiungebunden). Frieden ist nicht links oder rechts, sondern Leben oder Tod!! Ist das so schwer zu kapieren???
          Menschenskind, dann geht doch, ihr ach so schlaue und gebildete Linke, die ihr die Weisheit mit Löffeln gefressen habt, auf die Montagsdemos, schnappt euch die Mikros und legt los!! Aber Nein, iiiihhh,,,wir sind ja was besseres. IHR seid es, weswegen dieses konservative Kriegstreibergesocks in Dtl./EU/USA schalten und walten kann, wie es will. IHR spaltet und verhindert damit, daß die große Masse gehört wird!
          Diskutiert, schlagt evt. vorhandene Rechte mit euren Argumenten…DAS wäre linkes Bewußtsein!
          Lesen bzw. anhören…Pflicht!!
          http://kenfm.de/blog/2014/05/14/linke-und-urheber-rechte/

          Und Entschuldigung für den Ton…

        • Ruth

          Nachtrag: Wenn ihr so weitermacht mit der Spaltung der friedliebenden Menschen und zulaßt, daß aus dem (schon unselig genug) Bürgerkrieg in der Ukraine ein 3.WK entsteht, dann könnt ihr diesmal nicht mehr mit dem Finger auf die Sozies zeigen und schreien „ihr habt uns verraten“. Dann seid ihr genauso mitschuldig!
          (soll oben natürlich linksintellektuell heißen…)

          Hier übrigens noch ein sehr bewegendes Gedicht:
          http://outsiderebel.wordpress.com/2014/03/15/begrabt-mein-herz-in-simferopol/

        • Höhlenbewohner

          Gemach, Gemach, deine Leidenschaft in Ehren. aber so einfach sollten wir uns es nicht machen.
          Natürlich haben „Antifa“ und gerade die systemstützenden opportunistischen Kreise in der Linkspartei ANGST vor dem Volk. Das ist quasi denen ihr raison d`etre (Daseinsgrund), Ergebnis ihres einseitigen Menschenbildes und eines zwanghaften Fokussieren auf bestimmte historische Erfahrungen des 20.Jahrhunderts. Andere globale Entwicklungen der letzten 50 Jahre werden da schon mal übersehen und nicht verstanden.
          Aber das ist nur ein TEIL des linken Spektrums, hier und auf der Welt. Die lateinamerikanische Linke ist sicherlich antiimperialistisch, was sich die deutsche Linkspartei in den Jahren 1990-2008 versucht hat abzugewöhnen, aber jetzt werden sie von der Realität wieder eingeholt. Die Linke
          Man sieht wie schwer sie sich tut sich schwer damit NSU, NSA und den US-Imperialismus in ihr modernes Weltbild einzuordnen. Beispiel gefällig:
          http://blog.wawzyniak.de/der-generalbundesanwalt-und-die-spionage/

          Kenfm hat das versucht auf den Punkt zu bringen. Es ist notwendig Klartext zu reden, die real existierenden aber bisher unter der Decke gehaltenen Konflikte müssen der breiten interessierten Öffentlichkeit vermittelt werden. Wir brauchen eine belastbare, rational nachvollziehbare Vorstellung von den Ursachen von Kriegen und den dafür schuldigen Politikern.

        • Ruth

          Wo sind wir hier unterschiedlicher Meinungen? Auch ich bin der Meinung, daß Ken es in seinem Beitrag auf den Punkt gebracht hat. Auch ich bin der Meinung, daß die DEUTSCHE Linke zu lahmarschig ist, m.M.n. auch zu arrogant.
          Und Ja-die lateinamerikanische Linke hat der europäischen ne Menge voraus. Sie ist (in vielen Ländern LA) in der Lage, Bündnisse einzugehen, anstatt sich abzuschotten.
          Lebe hier seit einigen Jahren…

        • ISKANDER1

          Interessant ist das Video von Ken Jebsen mit Lars Mährholz auf kenfm zu dem ganze großen Thema, ua.: „Mauern in den Köpfen“.
          Es ist paradox: Venezuela, Bolivien, Ecuador und andere lateinamerikanische Staaten sind in ihrer manifestierten Kritik am System des Weltkapitalismus selbigen dicht und unangenehm auf der Pelle, während in Deutschland eine bigotte Schicht von linksradikalen Habenichtsen & Sektierern sich in ihren Schubladen des 20. Jhd. auf Dauer eingerichtet hat und nur noch Peinlichkeiten absondert. Leute die nicht reden, nicht zuhören und folglich auch nicht analytisch zu denken vermögen.
          Sie widerlegen sich selbst durch ihr Tun und dienen dem System was sie zu bekämpfen vorgeben. Ihr rudimentärer Reflex ist der Pawlowsche….
          Die Welt braucht Frieden und Frieden braucht offenen Disput.
          Wer den Disput scheut ist Wegbereiter des Krieges.

  • Jones Bones

    Tom,
    Es geht mir nicht um stilistisches Herumschleichen, sehe die Ukraine in einer Zwangslage, unterteile die Situation nicht in Schwarz/Weiß und sehe als Hintergrund der Taten sowohl Poroshenkos, als auch Putins, erstmal pragmatische Motive, die mit den Interessen der Bevölkerung nichts zu tun haben müssen.Ich verbürge mich auch nicht für die moralische Integrität irgendeines Fremden, noch will ich die Leute anderweitig charakterlich und moralisch bewerten und verurteilen.

    Deswegen schrieb ich auch bei Ponomarjows Nennung von 1200-1300 getöteten Gegnern, die noch nicht einmal eine offizielle Verlautbarung war, auch davon, dass die Zahl schwer übertrieben sein könnte und dürfte. Meine Pointe, dass das schon lange nicht mehr nur eine sog. „ATO“ ist, sehe ich dadurch bestätigt, dass das Wort „Krieg“ jetzt auch seitens der Westpropaganda (Märchenschau & gestern) heute mehrfach fiel.

    Anders sieht es da offenkundig bei dir aus, willst das Böse in mir und anderen durchschaut haben und machst massiv Streß, ebenso wie kaum ein Satz deiner Analysen ohne moralische Wertung auskommt. Ja, Politik und Krieg ist zynisch.

    Will ich den Krieg?
    Nein, ich will ihn nicht (wobei mir klar ist dass seine Majestät Kaiser Wilhelm das auch gesagt hat).
    Wünsche ich den Leuten auf der Gegenseite (ukr. Armee, Nazigarde & Co.) den Tod?
    Nein, denn ich bin mir sicher, dass die meisten von ihnen gute Leute sind.
    Tu ich das komplette Zentrum und den Westen der Ukraine als faschistisch denunzieren?
    Nein du Honk!!! Wie auch? Habe Familie und Freunde dort!

    Weiterhin sollte dir bekannt sein, was Terror bedeutet.
    Tätigkeiten ausführen, mit dem Ziel, Angst und Schrecken zu verbreiten. Dir sollte klar und bekannt sein, dass dergleichen seitens der „Separatisten“ allenfalls in geringerem Umfang getätigt wird.
    Dir sollte auch bekannt sein, dass die Zivilbevölkerung in Slawyansk und anderswo nicht als menschliche Schutzschilde benutzt werden, sondern die Möglichkeit zur Flucht haben und sie auch nutzen, und dass aufgrund der Tatsache, dass die militärischen Aktionen der VRD (fast) ausschließlich militärische Ziele haben, und dass ein Vergleich mit der FSA deren Opfer verharmlost und ein Skandal ist.

    Steinmeier hat übrigens von „denen da hinten“ in dem Sinne gesprochen, dass das die gleichen Leute seien, die einfache Lösungen hätten. Beispielsweise zur Eurokrise.
    Selbst wurde er dafür beschimpft, dass er selbst zu denen gehört, die den Krieg antreiben, antwortete darauf, dass Deutschland partout aktiv sein müsse.

    Desweiteren sind die Rollen recht klar verteilt. Die VRD ist weitestgehend in der Defensive, von ein paar Sticheleien abgesehen. Nazigarde & Co. (womit ich NICHT die ukrainische Armee meine) befinden sich im Feindesland und sind von der Bevölkerung nicht erwünscht.
    Aus der Tatsache, dass die VRD-Truppen mit Artillerie beschossen werden und die Bevölkerung dadurch terrorisiert wird, einen Strick für die VRD-Truppen zu drehen, ist mE ein neuer argumentatorischer Tiefpunkt von dir.

  • sina

    Du hast absolut recht. So ist es genau in vielen, vielen Punkten.

    Darum ist das Getue, vom es gäbe kein links und kein rechts mehr gelogen : wer die neoliberalen Positionen, den sozialdarwinistischen Verhaltens- und Erklärungsmustern und den herrschenden Imperialismus und die kapitalistische Normalität nicht mehr erwähnen will und nicht mehr benennt, der hat kein Interesse an Veränderung.

    Wenn ich mir überlege, hier wird jemand verteidtigt, der die politischen, ultrakapitalistischen Positionen eines Alexander von Stahl vertreten hat, dann fällt mir auf soviel Stumpfsinn nur purer Zynismus: verreckt doch selbst an eurem schönen Kapitalismus, den ihr so gern ohne Oligarchen, ohne Imperialismus und ohne Krieg haben würdet wollen. Nur gibt es dieses Eine, nur mit dem Anderen, und das haben 25 Jahre nach 1991 mehr als bewiesen.

    • Petra Moser

      Ich pflichte bei.

  • soja kosmos

    In Lugansk wurde das Regierungs-/Verwaltungsgebäude der Volksrepublik bombardiert. Offiziell gab es neben vielen Verletzten fünf Tote, möglicherweise mehr. Regierungsvertreter seien nicht unter den Verletzten und Toten, heißt es. Im Gebäude sei ein Brand ausgebrochen.
    Passend zu dieser Entwicklung: ANNA-News ist wieder einmal nicht erreichbar.

  • soja kosmos

    Auf russland.RU kann man Teile der neuen Donezker Verfassung
    nachlesen. Ich hoffe, das ist nur ein Entwurf. Mit diesem Programm kann
    man kein Neurussland aufbauen, da bekommt man die ukrainische
    Bevölkerung der anderen Oblaste nicht hinter sich – absolut
    nationalistisch, religiös, kapitalistisch. Da könnte Achmetow auch
    bleiben.
    Das haben sich Zarjow und Gubarew aber sicher anders vorgestellt.

    • soko

      ENTWARNUNG: russland.RU meldet, dass es sich vermutlich nur um EINE im Umlauf befindliche Version eines Verfassungsentwurfes handelt, eine Verfassung wurde jedenfalls noch nicht angenommen, nun ist man auf der Suche nach anderen Versionen … :-)

  • SouthFront

    Field report from the Commander in Chief of the Armed Forces of the Donetsk People’s Republic, Igor Ivanovich Strelkov:

    “The situation on the front’s northern sector is grave.

    The enemy has captured the town of Krasny Liman, after a short battle
    in which they had overwhelming superiority in every way. The local
    militia took heavy losses. Now the Ukrainian National Guard is there,
    mocking the local populace. The fall of Krasny Liman is a heavy blow to Slavyansk as well.

    We were unable to aid the tiny garrison, as we were being stormed at the same time.

    Starting at 5 a.m., the enemy heavily bombarded the town of Semyenovka
    using many different types of land-based weaponry, strike-fighters and
    attack helicopters. The bombardment is still ongoing and has resulted in
    casualties, so far 7 dead and 10 wounded.

    After that, the
    enemy attacked Semyenovka with tanks, APCs and infantry from the
    National Guard, approaching from the direction of Seleznyevka. After a
    long and difficult battle the enemy was forced to retreat, having lost 2
    APCs and an armoured Hummer, as well as one T-64 tank. Unfortunately,
    the hardware was not on our territory and has already been evacuated by
    the enemy. An enemy Mi-24 was damaged by smalls arms fire and forced to
    land. Unfortunately, it will quickly be repaired, therefore it cannot be
    count as lost but merely temporarily taken out of action. Numbers of
    casualties among enemy infantry are unknown.

    In light of the
    gargantuan advantage the enemy has in terms of the weaponry available, I
    see our victory in this battle as a genuine feat of arms by our
    militia. It’s very regrettable that they must accomplish such feats
    using anti-tank rifles aged from WWII and having to make every single
    bullet count due to the lack of ammunition. If the situation continues
    as it is now, we will soon run out of ammunition, and that will be our
    end.

    But we will still defend Slavyansk to the end! No one and
    nothing can help us now. Our reconnaissance subdivision in the area of
    Krasny Liman also took heavy losses due to air strikes, however they
    still managed to destroy two cars and one ZU-23-2 anti-aircraft gun
    belonging to the enemy, by ambushing them.

    The Krasny Liman company also reported taking down one Sukhoi fighter.

    I can neither confirm nor deny at the moment, but according to certain
    information the Kramatorsk company destroyed one BTR-80. On the Western
    outskirts of Slavyansk our special forces destroyed 1 enemy IFV.

    In any case, the enemy is constantly using strike-fighters against us,
    2-3 at a time. They work in shifts and use several airbases. In addition
    to this, there are always 6-7 attack helicopters in the sky. Columns of
    enemy artillery, infantry, and armour continue to crawl towards
    Slavyansk literally from every direction. The times when they
    outnumbered us 10 to 1 are now “the good old days”. A division of BM-27
    Uragan (“Hurricane”) multiple rocket launcher systems is moving towards
    us, whereas Semyenovka was already shelled today by BM-21 Grad (“Hail”)
    multiple rocket launcher systems. The amount of self-propelled and
    regular artillery pieces (calibres 122mm above) has for a long time
    already numbered over 50, and as for mortars, I’m not even going to
    attempt to count them. The enemy’s aim is to close the ring around
    Slavyansk tightly and once and for all.

    Quelle: https://www.facebook.com/southfronteng/photos/a.608496692575623.1073741827.608489642576328/634542363304389/?type=1&fref=nf

  • sina
    • Reisender

      Die unübersichtliche Lage wird um eine Facette reicher. Bei so vielen Waffen im Umlauf wird es immer schwerer irgend eine Seite davon zu überzeugen, weswegen sie sich entwaffnen lassen sollte im Rahmen einer Friedensvereinbarung. Hier dürften alle Beteiligte befürchten, dass die Abrechnung noch kommen wird.

      Ich frage mich gerade, ob die RF ihre Grenzen auch dicht machen wird, falls die sogenannte Anti-Terroraktion in voller Härte weiter läuft?

      • sina

        Gut formuliert, nur Eines ist auch sicher, richtige Faschisten ließen sich noch nie in der Geschichte mit Samthandschuhen von ihren Vorhaben und Vorstellungen abbringen. Dafür bedarf es eine harte Hand und je mehr Freiwillige sich diesem Wahnsinn, jenseits ihrer verschiedenen Sichtweisen auf das Leben und auf die Welt, gemeinsam entgegenstellen, desto schwieriger wird es für jene, die von einer rassenreinen Ukraine träumen und dafür diesen verbrecherischen Krieg führen.

        Ich vermute, in Moskau wird man versuchen den schwachen Präsidenten Poroschenko gegen die eigenen ukrainischen Nazis zu schützen, die die Sicherheitsstrukturen übernommen haben. Solange diese nicht zurückgedrängt sind, wird die Grenze durchlässig bleiben.

        • ISKANDER1

          Sina, du verfängst dich in einer typisch ultralinken – ideologischen Sackgasse.
          Das Geschehen in der Ukraine auf Nazis runterzubrechen, die: „von einer rassenreinen Ukraine“ träumen – zeugt davon, das du dich nicht genügend auseinandergesetzt hast mit den Strukturen die im Hintergrund laufen.
          Zu keiner Zeit ging es um eine „rassenreine Ukraine“. Die, welche als rechter Sektor zusammengefasst bezeichnet werden, sind nur nützliche Idioten gewesen. Selbst mißbraucht und verheizt.

          In ihrer grenzenlosen Blödheit wurden sie „vorgeschickt“ und ihnen geflüstert, sie hätten nun Macht.
          Diese Macht wird ihnen von den gleichen Puppenspielern in Übersee abgenommen, sobald sie ihren Job getan haben.
          Diese Hintergrundfiguren pfeifen auf „rassenreine Ukraine“ – nicht aber auf ihre Dividenden und Gewinne.
          Diese Hintergrundfiguren sind es auch, die sowohl NAZIS, als auch Ultras aus dem linken Bereich der Gesellschaften benötigen, kultivieren, steuern und mit Stiftungen + Geldern züchten.
          Beide Extreme bedingen einander wie Positron und Elektron.
          Wer also eine gerechtere Welt, eine sozialere und vor allem intelligentere Gesellschaft bauen möchte, muss sich aus diesen Spielregeln wortwörtlich freidenken.
          Geschieht das, zerreißt der gelegte Nebel und die Hintermänner können sich nicht länger verstecken.
          Mir persönlich wird sich die ganze Sache (überall) zu einfach gemacht mit: „Die NAZIS“. Das erinnert mich fatal an frühere Zeiten: „Die JUDEN“. Beides ist zu kurz gesprungen.

        • sina

          Tut mir leid, aber du liegst um Welten daneben: die ukrainischen Nazis haben ihr ganz eigenes Programm. Die wollen weder was mit der EU, noch mit Deutschland, noch mit den Vereinigten Staaten zu tun haben – nach ihrer Lesart, benutzen sie diese Strukturen für ihr ganz eigenes Programm.

          Schau dir genau an, was Lajschko (immerhin 8 Prozent bei den Wahlen), seine Freunde im Sicherheitsdienst und der ganze andere rechte Rest dort planen. Und glaube ja nicht, diese Leute hängen von irgendwelchen „Puppenspielern“ ab – so dämlich sind die nämlich nicht.

        • ISKANDER1

          Tut mir leid Sina, du argumentierst unverändert an der Sache vorbei.
          Wenn nun die russischen Medien mantraartig von NAZIS (in der Ukraine) reden, so ist auch das geschickte Inszenierung denn man hofft mit diesem ultimativen Begriff des Bösen die höchste Schmähung und Diskreditierung zu erreichen.
          Freilich und da hast du klar Recht – sind die Swobodaleute Nazis und Speerspitze des Terrors in der Ukraine.

          Deren Verbrechen kann man nicht beschönigen, es ist aber typisch, das es dem ultralinken Lager nicht gelingt, zu differenzieren. Sie hören „Nazi“ und fühlen sich in ihrer engen Sicht endlich mal bestätigt.

          Was ich sagte, ist durch deinen Meinungsfilter gefallen, weil die Andockstellen für umfassende Analyse allen Menschen fehlen, die ihr Meinungsbild zu ihrer alleinseligmachenden Religion erhoben haben.
          Wir alle, die wir uns hier im Blog versammelt haben, teilen unsere Sorge um die Menschen in der Ukraine & Syrien. Wir alle hier beschönigen keinen Terror oder Gewalt sondern setzen uns mit unseren bescheidenen Mitteln dafür ein, diesen anzuprangern. Und das ist unsere gemeinsame Basis. Wir haben als Schwarm ein sehr breites Herkunfts- und Meinungsspektrum

          Du darfst aber nicht erwarten, das die Mehrheit der Leute linksradikales Denken teilt und du diese wegen dieser Ansichten in ideologische Ecken stellen darfst.
          Denn genau diese Denke ist auch im umgekehrten Falle Teil der Ideologie des ultrarechten Randes. Und diese gemeinsame Basis solltest du meiden.
          Wenn du meinen obigen Beitrag aufmerksamer gelesen hättest, hättest du verstanden WARUM die Nazis i.d. UA unter Waffen stehen und WER ihnen diese hat zukommen lassen. Die wachsen nämlich nicht an Bäumen.
          Klar haben diese Typen einen Plan, ihren Plan für die UA. Doch um deren lausige Pläne geht es den Spendern von Geld, Logistik und Waffen gar nicht.
          Dieser Plan der Swobodaleute ist nur benutzt als Hebel von anderen Spielern, die weltweit auf Randgruppen zurückgreifen bzw. Radikale züchten. Wenn man dieses menschenverachtende Tun stoppen will, dann gelingt das ausschließlich über einen möglichst großen Konsens und der ist ganz sicher nicht möglich unter der Meinungshoheit von ultralinken oder ultrarechten oder ultrareligiösen Positionen.
          Denn ultralinke Positionen sind nicht konsensfähig, sondern bergen ebenso Gewaltanspruch in sich wie ultrarechte: nämlich die Verweigerung von realer Meinungsfreiheit. Lies mal Rosa Luxemburg….
          Schlußendlich Sina, möchte ich dir vom arroganten Roß herabhelfen:
          Im Gegensatz zu dir, habe ich jede Menge Lebenserfahrung und zwar von beiden Seiten des Eisernen Vorhanges, aus jahrelangen Auslandserfahrungen und 5jährigem Srachunterricht in Russisch.
          Auch habe ich schon uniformiert im Schlamm gelegen und russische Panzer als recht flinke Erscheinungen hautnah erlebt.
          Also, Ball flach halten und Konsens suchen um etwas reales für die Unterdrückten in der Welt zu erreichen.

        • sina

          Deine Puppenspieler und Strippenziehergeschichten sind eine weit verbreitete Armseligkeit von Jenen, die wirklich nichts zur Erkenntnis beitragen wollen, und vor allem können, weil diese tatsächlich Nichts wissen: ничто́, ничто́, ничто́.

          Du hast also Auslandserfahrung, 5 Jahre Russischunterricht, und dazu mal neben ein paar russischen oder sowjetischen ? Panzer gelegen, wo ich nebenbei fragen könnte „Name, Einheit, Dienstgard“, – das ist sicherlich ein wenig mehr, als der deutsche Durchschnittsbürger sein eigenen darf, nur weißt du, meine alte jüdische Lehrerin in Moskau, meinte nach 10 Jahren Leben in dieser Stadt, „Kinder, ihr wisst nichts von diesem Land“ und sie hatte Recht.

          Ponimaesh – verstehst du den Kerngehalt dieser Aussage?

          PS: für dich am Rande, Lajschko ist nicht svoboda, sondern Chef der Radikalen Partei, aber diese Feinheiten fallen dir ja nicht mal mehr auf, so wir dir jenes Zitat von Rosa Luxemburg, weil es als Kritik nur unter Sozialisten galt, nicht mal in seiner Kernbedeutung geläufig ist.

          Und Du willst was von flachen Bällen husten – ich bitte Dich – dich nervt hier nur, dass dir jemand deinen eigenen Horizont aufzeigt, ganz ohne Puppenspieler, arbat u silowiki.

        • ISKANDER1

          Nein Sina, mich nervt nichts.
          Nicht mal dui schaffst es denn du bist denen die du zu bekämpfen vorgibst, näher im Geiste als du es wahrhaben willst. Und deshalb fühlst du dich so angegriffen.
          Es sind nur typische Reflexe von Radikalinskis, auf beiden Rändern zum Verwechseln ähnlich.
          So funktioniert die Unterdrückung in der Welt und du bist ein Spielball und merkst es nicht!

        • Petra Moser

          @ISKANDER,
          Meiner Einschätzung nach
          dient Ihr letzter Auftritt nicht allzu sehr der Lösung von gesellschaftlichen
          Problemen. Und: Wer ‚links’ und ‚rechts’ in den gleichen Topf wirft, steht
          meiner Meinung nach rechts.

        • ISKANDER1

          Ich vermag zwischen Menschen zu dfifferenzieren und bekämpfe Krawallos & Intoleranz aller Art in meinen Beiträgen.
          Das alte Schemata des Teile und herrsche Prinzips, also die Polarisierung in antiquierte Rechts/Links Schematas interessieren mich nicht mehr.
          Ich sehe das, was die Strippen zieht und wer sich davon mißbrauchen lässt und in welcher Form.
          Die Ultralinken – nicht die Linken – sind nun einmal Teil der Gewaltobsession in der NWO Kultur. Sie werden gezüchtet für die Bekämpfung jedweden Aufkommens von selbstbestimmten Nachdenken unter den Bürgern.
          Sie glauben im Überschwange ihrer Förderung irrtümlich die schweigende Mehrheit zu vertreten, was ein fataler Irrtum ist. Sie machen das Menschenrecht der freien Meinungsäußerung teilbar und maßen sich an, die Meinungshoheit zu implizieren. (Nicht anders wie in rechtsradikalen Kreisen)

          Solange man Menschen unter Linksradikalen und Rechtsradikalen Subkulturen gegeneinander zu hetzen versteht, gibt es probate Feindbilder und das nenne ich: „Teile und Herrsche“.
          Warum wohl ist zb. die rechte Szene in weiten Teilen eine Art Abteilung des Verfassungsschutzes? Glauben Sie, das dies in der ANTIFA Szene anders aussieht??
          Wer stiftet Gelder? Wozu??
          Qui bono?

        • Petra Moser

          ISKANDER,
          Sie wollen partout nicht zwischen Links und Rechts unterscheiden, dann muss ich mich fragen, was Sie in diesem Forum suchen. Meinen Sie, dass Sie einen einzigen Besucher umstimmen können?

        • madurskli

          lechts- rinks- scheissegal!

          bald stehst du mit deinen antiquierten vorstellungen alleine als saurier da.

          ganz besonders bei gemeinsamen feinden wirken solche kategorien zunehmend lächerlich!

          wenn zb eine marie le pen gegen faschisten ist:

        • madurskli

          hier noch deutlicher:

        • Petra Moser

          @madurskli:disqus

          Was hat der Clip von ANNA-News mit marie le pen (Sie meinten wohl Frau Marine Le Pen) zu tun?

        • madurskli

          wirklich sehr zufällig hat sich HdF heute auch geäussert, zitate:

          „Hallo Dittfurth und Konsorten: Wenn Antifaschismus jetzt rechts ist, was ist dann noch links?“

          „Leute die verzeifelt versuchen, diese Friedensbewegung in eine rechte Ecke zu stellen, haben nun (r)echte Probleme. Wer will behaupten, dass angebliche „Neurechte“ das antifaschistische Partisanenlied „Bella Ciao“ und „Das weiche Wasser bricht den Stein“ mitsingen oder Dehms Forderung „Nie mehr Faschismus – nie mehr Krieg“ applaudieren?“

          „Den Vertretern der „reinen Lehre und führenden Rolle der Linken“ sei gesagt:
          Die Friedensbewegung ist Sache das ganzen Volkes.

          Gut, dass es Linke wie Dehm und Dagdelen gibt.“

          Quelle:

          http://hinter-der-fichte.blogspot.co.at/2014/06/diether-dehm-nie-mehr-faschismus.html

        • Walter Mandl

          Geschätzte Petra Moser, Sie laufen ernsthaft Gefahr, sich selbst in ideologischen Wolken zu verheddern. Ein Schritt zurück und die gewonnene Sichtdistanz nutzen, kann da sehr hilfreich sein. Weder Gut noch Böse können auf einer Werteskala „Links-Mitte-Rechts“ festgemacht werden.

        • Petra Moser

          @Walter Mandl,
          sehr geehrter Herr Mandl, für Ihren Ratschlag danke ich sehr! PM

        • Ruth

          Menschen wie Sie sind es, die die Linke (damit meine ich nicht die heutige Partei) seit Jahrzenten spaltet, damit ihrer Kampfkraft beraubt und den Rechten in die Hände arbeitet. Versuchen Sie doch einfach mal ohne Vorurteile an die neuen Montagsdemos ranzugehen…schauen Sie sich Videos aus vielen Städten an, lesen Sie Meinungen dazu. Und NEIN, bei den Montagsdemos/Mahnwachen geht es NICHT um eine sozialistische Revolution, sondern „nur“ um Frieden.

        • Petra Moser

          Ruth (Guest):
          sehr geehrte Frau Ruth xxx, für Ihren Ratschlag danke ich sehr! PM

        • Walter Mandl

          Sina, Nazis hin oder, sie sind und waren doch stets Handlanger im Spiel der großen Eliten. Das soll keineswegs eine Verharmlosung der Nazis sein. Was wäre aus den Nazis in Deutschland der 30er wohl geworden ohne a) Duldung und b) extreme Förderung durch einschlägige Finanzeliten in den USA und GB? Als der große Gefreite Adolf zur Gruppe der NSDAP stieß, hatte dieser Verein gerade ein paar Reichsmark in der Vereinskasse. Und genauso verhält es sich mit militanten Kräften der politischen „Gegenrichtung“. Ideologie wird doch nur als Treibsatz für die Opferbereitschaft des Fußvolks gebraucht! Daher interessiert es mich niemals, ob jemand links oder rechts angesiedelt ist. Mich interessiert aber, wie politische Akteure mit den ewig benachteiligten und ausgebeuteten Arbeiterschichten einer Gesellschaft umgehen oder umzugehen planen. Not kennt keine Ideologie, Hunger und Elend haben immer den gleichen Geschmack. Politische Ideologien sind ein Ersatz für die zurückgehende (Ver)Leitfunktion der spirituellen Fürsten dieser Welt.

  • habkind

    vielleicht hat Russland seine Taktik doch gänzlich verändert und benutzt – wie der Artikel schildert –

    feine Taktik zur Bekämpfung seiner Feinde. Gleichzeitig benutz es die scheinheilige Art des Westens, und spricht seine Feinde immer noch mit „Freunde und Partner“ an.

    Ich finde, Russland hat in den letzten Jahren seine Kampfmethoden so weit verfeinert, dass es vom

    plumpen und einfältigen Haudrauf (Obelix) zum pfiffigen und trickreichen Krieger (Asterix) sich gewandelt hat.

    Krim-Einsatz: Nato-Offiziere bewundern taktische Überlegenheit der Russen

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten |

    Veröffentlicht: 09.06.14, 11:57
    „Die Nato ist klammheimlich begeistert von der russischen Taktik
    in der Ukraine. Sicherheitsbeamte als auch Mitglieder von Geheimdiensten
    sind sich einig: Moskau hat einen brillanten Feldzug geführt. Die
    Russen seien dem Westen stets einen Schritt voraus, sagen Militärs
    anerkennend. Voll Neid auf die üppigen Militärbudgets sprechen die
    Nato-Offiziere von einem „meisterhaften“ Stil der modernen
    Kriegsführung.
    weiter lesen ….

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/09/krim-einsatz-nato-offiziere-bewundern-taktische-ueberlegenheit-der-russen/

    • Jones Bones

      Mal ganz knallhart gesagt: Russland lässt Neurussland, genauso wie den Rest der Ukraine, fallen. Und zwar genauso, wie Jelzin hat Jugoslawien fallen lassen.

      Kann sein dass sich da noch eine Verhandlungslösung ereignet, aber die Chance sehe ich als kaum gegeben an. Russland hat jegliches militärisches Druckmittel selbst aufgegeben, die Truppen zurückgezogen, etc.

      Und natürlich geht es hier um geopolitischen Intrigen, und Notwendigkeiten. Und vielleicht kann Putin da nicht anders. Aber der fade Beigeschmack, die Bitterkeit und Trauer bleibt.

      • Ruth

        Evt. ist da doch noch nicht das letzte Wort gesprochen…
        http://de.ria.ru/zeitungen/20140609/268715475.html

      • soja kosmos

        Was heißt „fallen (ge)lassen“, Intrigen usw., so ein Käse. Es geht um Kräfteverhältnisse. Das Russland Putins mit dem des Säufers Jelzin zu vergleichen halte ich für unangebracht.
        Die Amis haben es geschafft, die Ukraine unter ihre Kontrolle zu bekommen, im Moment die Europäer – gegen ihre eigenen Interessen – einzubinden und gegen Russland in Stellung zu bringen. Russland kann als sehr teuren Erfolg die Rettung der Krim verbuchen. Mehr ist am Boden im Moment offensichtlich nicht drin. Ich sehe im Moment keine Chancen für die Volksrepubliken, für Neurussland schon gar nicht. Dazu müsste sich innerhalb der Ukraine etwas bewegen und das ist nicht absehbar, nicht einmal innerhalb der gedachten Gebietes Neurussland.
        Es scheint nun wirklich auf ethnische „Säuberungen“ hinauszulaufen. Kowal, der kiewer Verteidigungsminister faselt etwas von Lagern und „Filtration“ – will die Russen alle in irgendwelche Lager stecken und checken, wer „brav“ war und wer gekämpft hat, diese „Filtration“ soll in mehreren Durchgängen erfolgen und (!) es sollen im Osten ukrainische Ukrainer angesiedelt werden, um diesen russischen Unruheherd zu „befrieden“.
        Die sicheren Fluchtkorridore gen Russland lassen zwar auf sich warten, aber aus Lugansk, heißt es, seien schon 90 Prozent der Zivilbevölkerung geflohen. Glaubt jemand, die kämen in nächster Zeit zurück? Inzwischen werden Infrastruktur und Wohnhäuser plattgemacht.
        Griffen die Russen in irgend einer Weise militärisch ein, wäre es dem Westen nur recht – hat irgendwer von euch Lust auf den dritten Weltkrieg? So wie es jetzt aussieht, würden die NATO-Europäer mitmachen.

        Was bleibt? Die USA schwächen, den Dollar schwächen, zusammen mit China, den BRICS-Staaten und die Wirtschaft nach vorne bringen.

        Es ist bitter und traurig, aber für Kämpfer in Donezk, Lugansk, Slawjansk sehe ich im Moment keine Chance. Die militärische Variante des Widerstandes gegen Kiev zu wählen war nicht klug. Die Ostukrainer haben mit der militärischen Hilfe Russlands gerechnet (aus Russland kamen anfangs ja auch so zu verstehende Töne), aber Russland ist nicht stark genug. So ist es einfach, Punkt.
        Mein Russisch ist zu schlecht, um das im Detail nachlesen und verstehen zu können, aber es gibt in letzter Zeit offenbar auch Konflikte untereinander, ich habe mir sagen lassen, es gibt Vorwürfe von Veruntreuung und Zurückhaltung von Spendengeldern und -waren, Vorwürfe, man habe am Flughafen Donezk vorsätzlich die russischen Freiwilligen verheizt u.ä.m. Vielleicht unvermeidlich bei so inhomogenen Gruppen, aber die Kampfkraft stärkt es nicht. Vielleicht sollte man dem auch nicht all zuviel Bedeutung beimessen.

        Es ist eine wirklich tragische Situation.
        Die Krim war ja auch nur bedingt ein Erfolg – die Russen mussten reagieren, das haben sie erfolgreich und geschickt getan, mehr war im Moment nicht drin, die Ukraine ist weg.
        Punktsieg für die Amis.

        Und wir hier? Reden schlau, urteilen, verurteilen. Wir sollten uns hier um Widerstand und eine breite Friedensbewegung kümmern, die rechte und linke einschließt. Mir ist im Moment ein klar denkender Willy Wimmer von der CDU lieber als ein Liebich von der Linken, ohne das verallgemeinern zu wollen.

        • Petra Moser

          @soja kosmos,
          es sickern Information durch, nach denen die Regierung der USA 4000 sogenannte GI’s nach Bagdad schicken will. Damit könnte möglicherweise das Kräfteverhältnis, von dem sie in Ihrem Artikel sprechen, zuungunsten der Amerikanischen Regierung ausfallen.

        • soja kosmos

          Wegen 4000 Mann? Na …

        • soko

          Nachtrag: Die Schlächter in der Ukraine sind nationalistische und
          faschistische Ukrainer, die vermutlich von den Amis geführt werden und
          zunehmend militärisch besser ausgerüstet werden, zum Schlachten braucht
          man dort kein amerikanisches Fußvolk, das machen die Ukrainer selber.

        • Petra Moser

          @ soja kosmos,
          Ja, nur 4000 GI’s. Davon werden einzelne wohl in Särgen nach Amerika zurückreisen. Aber soweit wird es, wenn ich Sie richtig verstehe, nicht kommen, weil Friedensnobelpreisträger Herr Obama eine politische Lösung bevorzugt.

        • soko

          Ich kann mich gar nicht erinnern, von Obama und vom Irak gesprochen zu haben …
          Soweit ich bisher gehört habe, ziehen es die Amerikaner vor, im Irak aus der Luft, mit Drohnen und Bombern vorzugehen und die irakische Armee weiter aufzurüsten. Sie werden zu vermeiden suchen, Bodentruppen zu entsenden, denke ich. Von den 4000 Mann hab ich noch nichts gehört.

        • Petra Moser

          @soko (Guest):

          Sorry, habe ich mich verschrieben? Es sollen nun schon 7’000 GI’s im Irak eingetroffen sein. Möglicherweise werden diese nun in die Provinz Soleymaniye verlegt.

        • soko

          Liebe Petra Mosner, ich will mich nicht streiten, wenn es so ist, ist es so. Wir sind uns in der Sache doch einig: Die USA haben den Irak, ein intaktes Land, zerstört. Nun werden sie die „Geister“, die sie riefen, nicht mehr los. Wenn der erneute Einsatz dort die Amerikaner schwächt – ich habe nichts dagegen. Nur setze ich nicht allzu große Hoffnungen auf diese „Schwächung“. Jedenfalls nicht schnell. Wenn es anders kommt, soll es mich freuen.
          Was die Bodentruppen betrifft: Es ist nach wie vor die Rede davon, dass sie nicht eingesetzt werden. Ich habe auch keine Info dazu gefunden.
          Bei DW heute:
          „… Washington arbeite mit den Partnern im Irak an einem „geeinten Vorgehen“
          gegen die anhaltende Aggression der Islamisten, sagte
          Außenamtssprecherin Jen Psaki. „Im Rahmen des US-irakischen
          strategischen Rahmenabkommens werden die Vereinigten Staaten dem Irak
          jede angemessene Unterstützung zur Verfügung stellen, damit diese
          Bemühungen erfolgreich sind.“ US-Präsident Barack Obama sagte am
          Donnerstag (12.06.2014) vor Journalisten: „Ich schließe nichts aus.“ Nur
          der Einsatz von Bodentruppen stehe nicht zur Debatte, ergänzte das
          Präsidialamt. …“

        • Petra Moser

          @soko.
          Ich danke für Ihre Antwort sehr. Offenbar befinden sich nun schon
          11’000 GI’s auf Irakischem Boden. Das sieht nach einer Vorbereitung für eine offene Intervention in Syrien aus. Ich hoffe sehr, ich täusche mich.

        • S. Matt (triangolum)

          …die ISIS ist die Bodentruppe der USA, der Sauds, von Israel. Die werden oder sollen ja den künstlichen Konflikt Sunniten gegen Schiiten neu entflammen und eher den Iran ein zweites Mal in einem sehr starken Konflikt ziehen um diesen zu Schwächen. Die Türkei hat schon in Syrien das Kurden „Problem“ gut gelöst bekommen durch FSA und ISIS. Und nun wird auch bald im Irak das geklärt sein. Und Israel auch bald seine „Konzentrationszone“ in Jordanien oder Syrien für die bevorstehende Vertreibung erhalten (der Palästinenser aus der Westbank). Es ist nur eine Frage der Zeit bis es dieses Puffergebiet gibt welches die Sauds hier mit USA & Co. aufziehen. Und von da aus kann man so viele schöne Sachen machen, auch nach „Norden“. Das Öl wird eh Richtung USA & Co. fließen. Das ist einfach zu gut geplant mit jeder Menge Puzzleteile die schon seit Jahren „erarbeitet“ werden. Incl. der Reduzierung der Bevölkerung dort. Ich dachte immer die Dinge die zum ersten und zweiten WK führten waren Menschenverachtend und schlimm aber das hier ist nicht minder genauso Ekelhaft. Diese Planer sind einfach gut darin was sie machen. Und wir einfach nicht mal im Ansatz in der Lage überhaupt abbilden zu können was hier passiert.

        • Petra Moser

          @soja kosmos,

          es sollen inzwischen schon 7’000 GI’s im Irak bereit stehen.

    • Jow

      Putin hat mit seinem Möglichkeiten ganz gut dagegen gehalten, dem kann man wohl beipflichten. Als Ex-Geheimdienstler hat er viele der unzähligen verdeckten Expansionsbemühungen westlicher Aggressoren durchschaut und mit gleichfalls verdeckten Methoden ganz gut dagegen gehalten.
      Aber insgesamt sitzt er augenscheinlich am kürzeren Hebel. Die Krim wird wohl bei der RF bleiben, aber in der Ostukraine sehe ich zumindest kurzfristig schwarz. Die Separatisten haben nicht einen Bruchteil der finanziellen und materiellen Unterstützung, den die Gegenseite hat und der Westen sitzt bei dem Casino-Kapitalismus, bei dem die RF mitspielen will (gibt es Alternativen?), an der Kasse und ist der Hauptschleusenwärter der Finanzströme.
      In Ria Novosti wurde Putin außerdem mit den offenen Worten zitiert, dass die RF bei vielen ihrer modernen Waffensysteme noch auf längere Zeit von westlichen Elektronikbauteilen abhängig ist.

      Die RF ist also zu abhängig vom Westen, um Neurussland aggressiver zu unterstützen, der ukrainische Militärputsch ist ebenfalls ausgeblieben, der ukrainische Geldadel unterstützt Kiew, summa summarum sieht es momentan nicht gut aus, für die Separatisten.
      Langfristig können sich die Neurussland-Anhänger vielleicht Hoffnung machen. Wenn der Westen sich weiterhin so knausrig in der Unterstützung der Ukraine zeigt, dann kann das Land eigentlich nur dramatisch den Bach hinunter gehen. Die Verelendung im Osten der Ukraine wird dann die Separatistenfraktion stärken.
      Mittel- bis langfristig könnte sich so vielleicht doch noch ein Neurussland von Kiew und dem Westen frei machen.
      Putin ist in stürmischer See ganz gut gesegelt, den sicheren Hafen hat er aber noch nicht erreicht. Es bleibt für ihn sehr ungemütlich.
      Was mich betrübt, ist v.a. der Erfolg den die Transatlantiker darin hatten, einen Keil zwischen Europa und Russland zu treiben. Die RF ist gezwungen, sich verstärkt Asien zuzuwenden. Dort zu segeln ist für Putin allerdings ebenfalls nicht ohne Tücken.

  • limbojack

    Es gab kurz eine Reuters Meldung über russische Panzer in der Ostukraine?

  • limbojack

    Eine Pro Maidan Seite postet dieses Video dazu!

  • limbojack

    Es ist sicher eine Fake Meldung – aber ich gebe mal die Bilder dazu weiter!

    • Jones Bones

      Nein limbo, das ist völlig richtig, wurde so auch von Gubarew angekündigt, dass Neurussland bald (also jetzt) über Panzer verfügen würde.

      Beute ist wohl noch immer die einfachste Erklärung hierfür, denn selbst wenn Russland wollte, sind Panzer zu teuer als dass Russland die zur Verschrottung liefern würde.
      Bin eh skeptisch, was ihre Verwendbarkeit angeht, auch wenn die Freischärler bislang schon diverse Fahrzeuge sehr gut eingesetzt haben bei Überfällen.
      Bei länger währenden Gefechten würde Luftwaffe und Artillerie ein Problem werden.

      • limbojack

        Danke für die Info!

        • xxtunguskaxx

          T-64 kommt hin, wenn ich mich nicht irre dann hatten die doch ne Gasturbine und der Panzer im Video hat eindeutig eine. In Charkow wurden damals ganz viele von denen gebaut. Russland setzt die auf jedenfall nicht ein!

        • limbojack

          Da kann wer sein versprochenen Waffenstillstand wohl nicht liefern.
          Ein „false flag“ als Vorwand wäre ja mal eine neue „Variante“ aus dem CIA Handbuch. Bleibt wieder die Frage, wer hat wie viel Macht?

  • limbojack
  • limbojack

  • limbojack

    Mal sehen wohin uns diese Propaganda führen soll….es werden wohl Beutepanzer oder ukrainische Armee sein. Aus Russland würden sicher nicht 3 einzelne Panzer kommen.

  • limbojack

    Auffallend ist auf jedem Fall, wie viele Leute an den richtigen Stellen warten, um 3 Panzer zu filmen.

  • soja kosmos

    Kiev setzt in der Ostukraine offenbar Phosphorbomben ein – hier in Semenjowka zu sehen, Brandbomben wurden/werden auch in Slawjansk eingesetzt (Russland sammelt allenthalben Beweise für eine Art Kriegsverbrecher/Kriegsverbrechen-Prozeß).
    http://www.kontrtube.ru/videos/2825/posledstviya-bombardirovki-semenovki-fosfornymi-minami/

    „Phosphorbombe
    Eine Phosphorbombe ist eine Brandbombe, die ein Gemisch aus weißem Phosphor und Kautschuk enthält.
    Phosphorbomben töten nur Frauen und Kinder, nie Kämpfer!
    Weißer Phosphor ist die reaktivste Modifikation des Phosphors. Er entzündet sich selbst allein durch den Kontakt mit dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff und brennt dann mit einer 1.300 Grad Celsius heißen Flamme unter starker Entwicklung von weißem Rauch (Phosphorpentoxid), der stark giftig ist.
    Neben der Brandwirkung und den schwer heilenden Verletzungen, die ein Hautkontakt schon bei geringen Mengen verursacht, sind weißer Phosphor und seine Dämpfe hochgiftig. Für einen Erwachsenen sind bei direkter Aufnahme schon 50 mg tödlich. Der Tod tritt erst nach 5 bis 10 Tagen ein, die Giftwirkung beruht auf einer Störung der Eiweiß- und Kohlenhydratsynthese, im toxischen Lungenödem.
    Opfer verbrennen bis auf die Knochen
    Wer aber intensiven Kontakt mit weißem Phosphor hatte, muss meist nicht mehr mit Sprengsätzen getötet werden. Kommt die Substanz mit Sauerstoff in Kontakt, beginnt sie augenblicklich zu brennen und entwickelt Temperaturen von rund 1300 Grad Celsius. Der Kontakt löst bei Menschen neben Verbrennungen Schäden an Lunge, Leber, Herz, Nieren oder Knochen aus. Zudem ist weißer Phosphor hochgiftig:
    Weißer Phosphor wurde bereits im Zweiten Weltkrieg beim Bombardement deutscher Städte eingesetzt. Vermischt mit Kautschuk ergab er eine zähflüssige Masse, die sich, einmal in Brand geraten, nicht mit Wasser löschen ließ, an den Opfern kleben blieb und üble Wunden verursachte. In Dresden schwammen hunderte brennende Leichen nach Angriffen im Fluß.
    Eine mit Phosphor in Kontakt gekommene Person wird versuchen, die brennenden Stellen auszuschlagen. Da der Phosphor jedoch mit einer Kautschukgelatine versetzt ist, bleibt die zähflüssige Masse an der bis dahin noch nicht brennenden Hand haften und wird so weiter verteilt. Weißer Phosphor erzeugt in der Regel drittgradige Verbrennungen, zum Teil bis auf den Knochen. Da diese bei einem Angriff meist großflächig sind, sterben Betroffene langsam an ihren Verbrennungen, sofern sie nicht durch Inhalation der giftigen Dämpfe, Verbrennung der Atemwege oder Intoxikation zu Tode gekommen sind.
    Weisses Phosphor tötet auf unberechenbare Weise. Es bildet eine Wolke, die im Umkreis von 150 Metern jeden Menschen und jedes Tier verbrennt.» (Tagesanzeiger.ch)

  • ISKANDER1

    Es ist doch zum schmunzeln, wie hilflos dreist die „WELT“ am 12.06.14 rekapitulierte – das ein – so wörtlich: “ Deutsches Meinungsbild im Visier von Putins Agenten“ existiere. Und um noch eins drauf zu setzen, fabulierte das Systemmedium fort: „…Im Internet organisieren prorussische Aktivisten groß angelegte Kampagnen…“
    (Quelle. Politik – Internet Kampagnen)
    Hey – wenn das mal nicht die Einleitung zum Karneval ist!
    Also mal ehrlich: In deren Augen sind wir alle hier, ob pro oder contra – Aktivisten Putins. Nur weil wir uns Gedanken machen, unser Rückrat bewahren und für Frieden und Gerechtigkeit eintreten.
    Selbst die sind einbezogen, die sich dessen gar nicht bewußt sind….
    Was mir aber tatsächlich zunehmend Sorge macht, ist die Unfähigkeit vieler (auch hier), Konsens, um des gemeinsamen Zieles wegen zu suchen.
    Wollen wir was oder wollen wir uns nur pfauenartig in unseren Eitelkeiten spreizen? „Recht behalten“ – um jeden Preis, persönliche Weisheiten bissig verteidigen oder wollen wir eine Basis schaffen: „GENUG“ zu rufen und gemeinsam zu überlegen was unsere Möglichkeiten sind, diesem erkanntermaßen kriegstreibenden und krudesten System aller Zeiten unsere Zuarbeit zu entziehen?
    Ich sehe immer wieder Abgrenzungseifersüchteleien statt zb. gemeinsamer Vernetzung. Ich sehe die unselige Schubkastenpolemik und vermisse dagegen den realen Beitrag des Einzelnen zum Zeitenwandel.
    Aufwachen, Leute!

    • Ruth

      Die SZ heute auch http://www.sueddeutsche.de/politik/propaganda-aus-russland-putins-trolle-1.1997470
      Bekommt aber mächtig Gegenwind von den eigenen Lesern.
      Die Amis sind wohl etwas irritiert, dass das Manipulationsmonopol nicht mehr so einfach funktioniert.

    • xxtunguskaxx

      Meine volle Zustimmung! Besser hätte man es nicht schreiben können!
      Aber was könnte man tun? Montagsdemos haben wir ja schon, bzw finden die überhaupt noch statt?

      • Ruth

        Ja, finden noch statt. Hier ein kurzes, schönes Video aus Berlin am 9.6.14. Das Gedicht „Frieden“ unter Beschreibung des Videos ist lesenswert!

        Und der eine oder andere Linke findet nun auch mal den Weg hin. Auch wenn er bisher fast nur singt.

        • Ruth

          Interessantes Video v. 9.6.14 aus Erfurt. Fangen jetzt die Verbote der Montagsdemos/Mahnwachen an?