Slawjansk, 19.06.2014: Einkesselung

Die im Video und im Lagebericht weiter unten erwähnten Ortschaften auf der Karte:

Nun, soeben habt ihr Detonationen gehört. Das sind Panzer, die Semjonowka angreifen. Sie beschießen dort direkt unsere Stellungen. Der Angriff erfolgt von mehreren Seiten aus. In Semjonowka ist es noch ok, dort haben sich unsere Soldaten recht gut verschanzt.

An anderer Stelle hat der Gegner gleichzeitig unsere Stellungen bei Jampol angegriffen. Das ist in Richtung Krasnyj Liman. Von Süden aus hat er die Stadt Sewersk angegriffen, wo wir nur eine sehr kleine Garnison haben. Kurz, es gibt dort fast niemanden, der dort kämpfen könnte – 30 Mann Bürgerwehr mit Karabinern sind keine Macht, die eine Panzerrotte und ein Bataillon motorisierte Infanterie aufhalten könnte.

Ich bin soeben aus einem Gefecht bei Jampol zurückgekehrt; wir haben schwere Verluste an Technik und Wafffen. Und das aus einem einfachen Grund: der Gegner hat dort wieder über 100 Einheiten Panzerfahrzeuge gegen uns geworfen, bei massiver Unterstützung durch Artillerie – Gardewerfer und Mörser.

Den ersten Angriff haben unsere Kämpfer abgewehrt. Es wurde ein Panzer zerstört. Aber zwei Haubitzen können es kaum mit 15-20 Panzern aufnehmen. Das Gefecht dort dauert noch an; unsere Soldaten halten sich, doch für den Abend ist es nicht ausgeschlossen, dass der Gegner es schafft, dort durchzubrechen.

Andererseits hat es keinen Sinn, die Stellung Jampol zu halten, nachdem Sewersk gefallen ist. Unsere Garnison gerät somit in eine komplette operative Einkesselung, und wird wohl so kämpfen müssen, wie die Garnison der Festung Brest – also ohne jeglichen Nachschub.

Meinerseits danke ich zutiefst der Russischen Föderation, die uns und das russische Volk im Donbass so massiv unterstützt.

Ich hoffe andererseits immer noch, dass das Gewissen – falls es ein solches in Moskau überhaupt gibt – noch dazu reicht, wenigstens irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen.

Vielen Dank.

Dazu noch sein schriftlich verbreiteter Lagebericht vom heutigen frühen Abend:

Die Einheit in Jampol ist zerschlagen. Die Männer von der Bürgerwehr, von denen drei Viertel über keinerlei Kampferfahrung verfügten, haben dem Sperrfeuer der Artillerie und dem Panzerangriff nicht standhalten können und haben sich ungeordnet in verschiedene Richtungen zurückgezogen. Die wenigen, die an Ort und Stelle verblieben, starteten einen Gegenangriff, griffen den Gegner von der Flanke an und konnten 4 Infanteriepanzer zerstören, bevor sie an ihre Positionen zurückkehrten; indes hat der Gegner sie allerdings bereits von einem möglichen Uferwechsel abgeschnitten. Die Reste der Einheit und der ihr zur Unterstützung entsandte Entsatz führen derzeit ein Gefecht, um aus der Einkesselung auszubrechen. Die Brücke in Zakatnyj ist vom Gegner besetzt und wird von einem Kampfpanzer bewacht.

Ich würde aber denen, die die Bürgerwehr jetzt einer mangelnden Standhaftigkeit bezichtigen, einmal empfehlen, hierher zu kommen und sich selbst einmal in dieser Lage zu versuchen: der Gegner hat pro 10 Mann einen Panzertransporter oder Schützenpanzer (ganz abgesehen von den zwei Dutzend Kampfpanzern), wir hatten dagegen für die ganze, sich verteidigende Einheit kein einziges Panzerfahrzeug. Sie feuerten mit einer Batterie Gardewerfer und einer Division Selbstfahrlafetten und von Kampfjets aus auf unsere Stellungen, an „Artillerie“ haben wir 2 rückstoßfreie SPG-9 und eine SU-23-2. All unsere Kommunikation haben sie mit Mitteln der elektronischen Kampfführung lahmgelegt, so dass unsere Funkgeräte vollkommen nutzlos waren. Das Kräfteverhältnis bei der Infanterie ist 1 zu 10. Da hätte sich wahrscheinlich auch die Garde nicht halten können.

In Sewersk läuft noch ein Gefecht. Da versuchen die Jungs von Mosgowoj, den Gegner aufzuhalten. Aber auch dort ist das Kräfteverhältnis himmelschreiend gegen uns.

Ich lese hier und da mitunter Kommentare hinsichtlich der Aussichten der Volkswehr und der Möglichkeit, dass Russland eingreift. Dazu kann ich nur eines sagen – noch vor einer Woche hätte man die Lage retten können, sofern wir schwere Waffen bekommen hätten. Jetzt ist diese Zeit verstrichen. Wir brauchen militärische Hilfe von Russland.

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  • soja kosmos

    Eine Tragödie. Mir fehlen die Worte.

    Und bei RIAN ist es eine banale Meldung unter vielen:

    „Ost-Ukraine: Gefechte mit Panzern und Kampfjets nördlich von Donezk
    17:04 19/06/2014
    Nach der von Präsident Pjotr Poroschenko angekündigten Feuerpause
    liefern sich die ukrainische Armee und die Volksmilizen am Donnerstag
    im Norden des Gebietes Donezk erbitterte Gefechte. Die Milizen erleiden
    nach eigenen Angaben große Verluste. Die Kiew-treuen Kräfte setzen
    Kampfjets und Panzer ein. …“

    http://de.ria.ru/politics/20140619/268802303.html

    • Das Statement von Strelkow ist in etwa zu der Zeit aufgezeichnet worden, zu der der RIAN-Artikel veröffentlicht wurde; also gegen 17 Uhr Ortszeit. Die hinken naturgemäß hinterher, andererseits kann man nicht verkennen, dass die Russen zwar die „humanitäre Katastrophe“ medial beleuchten, andererseits aber merklich abwiegeln.

      • soja kosmos

        Offen gestanden, ich bin ratlos. Ohne Hilfe – verdeckt oder offen – ist
        Neurussland (derzeit) ein tot geborenes Kind. Das bleibt eine Tatsache,
        die jedem klar sein wird. Ich habe keine Illusionen. Mit dem Kopf nicht,
        aber das Herz tut weh beim Anblick des ungeheuren und ungestraften
        Unrechts, dass da im Donbass
        tagtäglich von statten geht.
        Dazu die unerträgliche Ignoranz der
        hiesigen Medien und Parteien, was die braune Suppe betrifft, die sich in
        Kiew und der Ostukraine austobt. Keine Reaktion in diesem Deutschland
        auf Jatzenjuks „Untermenschen“, keine Reaktion auf den Überfall auf die
        russische Botschaft in Kiew, der der ukrainische Aussenminister
        wortreich beiwohnte (na gut, der wurde jetzt entfernt, aber die
        internationalen Reaktionen waren lau bis nicht vorhanden), kein
        Ordnungsorgan schritt ein, keine Reaktion auf die geplanten und offenbar
        teilweise schon gebauten „Filtrationslager“, keine Reaktion auf die
        geplanten ethnischen Umsiedlungen und – wenn es stimmt – die kostenlose
        Landvergabe an ukrainische Soldaten, so sie im Osten kämpfen. Nichts.
        Diese unglaublichen Vorgänge sind unfassbar. Und immer wieder die Propaganda gegen Russland, ohne Ende. Das Ziel ist Russland.
        Was
        allein lösen die lächerlichen drei alten Panzer, die nachweislich nicht
        von den Russen kommen, für eine Propagandawelle aus!
        Gas soll geliefert werden, muss aber nicht bezahlt werden.
        Undsoweiterundsoweiter.
        Und
        trotzdem oder gerade deshalb: ich sehe nicht, wie das offizielle
        Russland den Leuten in der Ostukraine helfen kann. Eine ganz verfahrene
        Kiste. Täte Russland etwas, fiele der Westen über Russland her und tut
        die Regierung nichts, schaffen die russischen Nationalisten in der
        Heimat Probleme.

        Das die Dinge sich in der Ostukraine so – also
        militärisch – entwickelt haben, war keine geplante Sache, man kann es
        also auch keine Fehlentscheidung von irgend jemandem nennen. Zarjow
        sagte das sinngemäß in einem Interview mit ausländischen Journalisten in
        Moskau. Die Dinge haben sich von unten entwickelt und liefen/laufen
        entsprechend chaotisch (vom diesem Interview hab ich nur eine
        Kurzkurz-Zusammenfassung von einem Russischsprachler bekommen). Was will
        ich sagen: Ich kann wenig anfangen mit diesen Spekulationen, ob und wer
        da nun auf russischer Seite geheimnisvoll und hinterhältig irgendwelche
        Fäden im Hintergrund zieht und spinnt. So etwas mag es geben, ich will
        das gar nicht ausschließen, für die Beurteilung der momentanen Situation
        halte ich es aber nicht für wesentlich.
        Die Situation ist unter den
        gegebenen Umständen aussichtslos und tragisch. Verantwortlich dafür sind EU, NATO, die USA und die ukrainischen
        Nationalisten und Neofaschisten.

        Man darf nicht aus den Augen verlieren, dass die Aufständischen im Donbass keine homogene, einheitlich geführte Gruppe sind. Ich weiß zu wenig, habe aber den Eindruck, dass da an ganz verschiedenen „Fäden“ gezogen wird. Das ist ja alles aus einer sehr schnellen Bewegung entstanden, ohne vorhandene Strukturen. Ich kann oft kein einheitliches Vorgehen erkennen.

        Trotzdem bin ich von der zurückhaltenden medialen Begleitung der Vorgänge durch Russland irritiert. Das heutige Russland Putins ein Russland der/mit Oligarchen. Dieser Umstand ist sicher nicht bedeutungslos.
        Andererseits: Vielleicht sind wir auch noch zu „besoffen“ im Kopf nach der Krim-Aktion? Das war sicher militärisch eine geniale List, wurde gefeiert wie ein Sieg, war am Ende aber nur eine rettende Reaktion auf den Griff des Westens nach der Ukraine. Die Krim ist teuer gerettet, aber die Ukraine ist für Russland verloren.

        Unabhängig von all dem: Es sollte dringend ein deutssprachiges RT geben.

        • soko

          )-: Was mache ich falsch, dass es im Text diese blödsinnigen Umbrüche gibt? Ich schreibe hintereinander weg und mache nur da einen Absatz, wo ich ihn wünsche – ist der Text aber freigegeben, dann umbricht er an den blödsinnigsten Stellen … Wie gesagt: das ist weder „gemacht“ noch gewollt. :-(

        • Bestimmt nutzt Du einen Mac… :) Ich hab’s mal ein wenig angepasst, hoffe, das war ok.

        • soko

          ja + danke!

    • Auf RT habe ich die Nachricht von der Einkesselung soeben (23 Uhr Ortszeit) zum ersten Mal vernommen.

  • guy incotnito

    Also ich würde vor meiner Haustüre so einen Krawall nicht zulassen. In Syrien ist es ja auch politisch korrekt und humanitär Waffen an „Freiheitskämpfer“ bzw „Aktivisten zu liefern“. Wieso zieht Russland hier vor seiner Haustüre den Schwanz ein?
    Die Russen müssen ja nur einem Feldstecher über die Grenze schauen um Aufklärung zu betreiben, dann Komandos ohne Hoheitsabzeichen rüberschicken punktuell koordiniert mit den auszurüstenden Seperatisten zuschlagen. Russland sollte eindeutig von seinem Hausrecht gebraucht machen. Jeden Schritt sie zurückweichen nähert sich die NATO u co weiter an Russland. Ich verstehs nicht.

    • ISKANDER1

      guy incotnito: Weil Russland Teil der Playerszene ist….das Filetstück Krim ist herausgebissen, der Rest des Kadavers den US Geiern zum Frasse freigegeben.
      Ich deutete diese Entwicklung vor Wochen schon an und wurde dafür hier ziemlich unverstanden.
      Russland ist nicht der tragische Held und der Westen das Biest, beide sind am Selbstnutz so weit interessiert, das sie tragische Fehler machen, Sympathien verspielen und beide – Trümmerwüsten hinterlassen.
      Auch die Russen sind Mittäter am Völkermord in der UA – sie lassen ihre Landsleute abschlachten durch Zuschauen.

      All die, welche ihren ganzen politischen Focus auf die Nazis in der Ukraine abladen, sei gesagt, das auch diese Sicht eine weitere Totgeburt ist.
      Die „Nazis“ in der Ukraine sind „nur“ der Knüppel in der Hand der Mörder.
      Wenn ich als Kriminialkommissar einen Mord zu begutachten habe, verhafte ich auch nicht das Messer, sondern den Arm der es lenkte.
      Und wer soweit mitfolgen kann, darf den Horizont erweitern.
      Schaut nach Übersee – Washington, Tel Aviv, schaut in die Bilderbergerszene, Rothschild & Co, schaut in die IWF & Bankenwelt, in diese ganze verkomme Brut die im gemeinen Volke täglich als „erfolgreich“ wahrgenommen und entsprechend nachgeäfft wird.
      Karrierismus, Gier, Ego…. es ist im Kleinen nicht anders wie im Großen.
      Mit dem einzigen Unterschied, das der „kleine“ Mann nicht verstehen will, was Teile und Herrsche Politik in seiner Politikwahrnehmung bedeutet.
      Solange radikale Linke wie besoffen den Nazi Faktor als Mantra anbeten, solange werden sie nichts, rein gar nichts verstehen von dem Weltgetriebe.

  • Stas

    Jeden Morgen wenn ich meine Augen öffne, denke ich mir:“hoffentlich sind die ersten russischen Streitkräfte auf den Boden der Ukraine“. Jeden Tag vergeblich. Solche Nachrichten und Interviews verpassen mir dann zusätzlich ein Schlag in die Magengrube. Ich bleibe trotzdem optimistisch, ich glaube einfach an Putin, ich weiß nicht warum, aber ich denke dieser Mann hat einfach seine Gründe die wir nicht oder noch nicht erfassen können.

    Werden oder wurden nicht gerade vor kurzen massiv russische Truppen an die Grenze der Ukraine verlegt?

  • Ruth

    Ich habe bei den Aussagen von Strelkow immer ein eigenartiges Gefühl. (Hatte ich ja schon mal geäußert und dafür Prügel bezogen ;-) ). Irgendwie paßt da auch wieder nicht dazu, daß sie Nahe Lugansk das gesamt Bataillon „Ajdar“ zerlegt haben.
    Hier Nachricht: http://de.ria.ru/politics/20140619/268800856.html
    Hier Video dazu: https://vk.com/video-72238349_169877032?list=098cde52736c91a284

    Kennt jemand von Euch diese Seite? Ist die echt? Schön wäre es ja…
    https://vk.com/respublika_lv

    • Wo ist Lugansk, und wo hockt Strelkow? „Ajdar“ wurde wirklich zerlegt, wie die Junta selbst bestätigt – mit der Angabe, diese hätten sich ohne Befehl und in Eigeninitiative in einen Hinterhalt begeben. Worauf letztlich auch Poroschenkos heutige Initiative beruht, die diversen Todesschwadronen binnen 5 Tagen formal einem einheitlichen Kommando zu unterstellen. Es ist mehr als offensichtlich, dass Kiew über einen großen Teil von ihnen gar keine Kontrolle hat.

      Damit versucht Poroschenko zwar einerseits Kontrolle in die Prozesse zu bekommen, andererseits auch „sozial“ wirksam zu sein: nur als reguläre Kombattanten anerkannte Leichen bekommen das Begräbnis bezahlt, bzw. deren Hinterbliebene eine Abfindung. Dieser Umstand ist auch einer der Gründe, aus dem es bei den Ukrainern in den offiziellen Angaben verhältnismäßig wenige Tote, aber ziemlich viele „Vermißte“ gibt. So entlastet man das ohnehin leere Budget.

      • Ruth

        „Wo ist Lugansk, und wo hockt Strelkow?“ Das ist mir doch klar, Roman. Aber ich bin der Meinung, daß Slawjansk und Lugansk nicht völlig unabhängig agieren…daß die einen ALLES und die anderen NICHTS haben. Ich bin einfach der Meinung, Strelkow untertreibt bewußt…und hoffentlich habe ich recht (und das nicht, weil ich unbedingt recht haben will…).

        • Vielleicht nicht „völlig“ unabhängig – kommunizieren können sie sicher, aber viel mehr auch nicht. Lugansk versucht m.M.n. primär die Sicherung der östlichen Grenze, ansonsten hocken alle eben doch recht nah an ihren Heimatorten und verschanzen sich. Das ist das übliche „Problem“ von Bürgerwehren, die nicht zu Armeen werden wollen oder können. Weil sie eben keine Armeen oder Diversanten sind, wie sehr die ukr. und US-Propaganda uns das auch weismachen wollen.

          Theoretisch und konsequenterweise könnten die „Neurussen“ sich des historischen Vorbilds der Entstehung der Roten Armee bedienen – was sie teilweise auch zu tun versuchen. In Lugansk wurde beispielsweise ein eigener Geheimdienst und auch eine Smersch-Einheit (Spionageabwehr) gebildet. Aber diese Maßnahmen kommen reichlich spät. Dabei war „Neurussland“ mit all den danach vermuteten Zentralisierungen erst einmal der richtige Schritt. Jetzt geht’s aber, offen gesagt, ums blanke Überleben der VRD und VRL.

        • Ruth

          Da hast Du absolut recht. Vllt.reisen von DEN Jungs ja gleich ein paar weiter…;-)
          „…Die Soldaten demonstrierten den Nahkampf und das Handhaben von
          Schusswaffen aller Art sowie simulierten Operationen zur Befreiung von
          Geiseln und zum Schutz einer Wagenkolonne mit ranghohen Beamten. An der
          Übung nahmen Angehörige der Bataillone „Süd“ und „Nord“ des russischen
          Innenministeriums teil….“
          http://de.ria.ru/society/20140619/268804492.html
          P.S. Kannst du bitte JB mal fragen, was er von dieser vk-Seite hält, die ich oben verlinkt hatte?

  • Mathew Miller

    Ich denke das dürfte der Anfang vom Ende der Kiewer Marionetten sein.
    Allerdings auch für die automomen Regionen im Osten der Ukraine.
    Die RF wartet noch auf das volle Ausmaß dessen was nach einem Zusammenbruch der Ostukraine zu erwarten ist.
    Danach dürfte eine Sicherung der gesamten Ost und Südükraine als Proxy-Staat mit Anbindung an Transnistrien anstehen.
    Die Zentralukraine samt Kiew dürfte als neutrales Gebiet angedacht sein.
    Die Westukraine so what…steht denke ich nicht auf der Agenda.
    Hilft den Menschen in den umkämpften Gebieten nicht wirklich, dennoch denke ich das dürfte alles nur der Auftakt sein.
    Anders kann und wird das nicht laufen.
    Mein Beileid den Menschen…allen Menschen dort.

  • Spion Stirlitz

    Ach ja, wie ich schon am 28.05. bei dem Artikel „Kampfgeist“ gepostet hatte, gegen die schiere Feuerkraft aus allen Rohren hilft (leider) auch kein Kampfgeist, wenn keine effektiven Abwehrwaffen in ausreichender Anzahl vorhanden sind.
    Da dass Lügenimperium auch die humanitäre Katastrophe durch die Bombardements der zivilen Objekte in Slawjansk, Mariupol etc. im Windschatten der Fußball-WM beharrlich verschweigt, sollten die Kämpfer sich besser zurückziehen und eine effektivere Taktik überlegen.
    Wie ich es schon geahnt hatte, Putin lässt die armen Teufel einfach am langen, ausgestreckten Arm verhungern. Selbst eine humanitär zu begründende „Flugverbotszone“ nach NATO-Vorbild will er nicht aussprechen und durchsetzen. Man kann nur spekulieren warum. Alles in allem eine äußerst beunruhigende und frustrierende Entwicklung. Ich sehe die Machtlosigkeit Russlands und die daraus nur erwachsende weitere Ermutigung für die Falken des Imperiums weiter zu machen. Es hat schon fast Parallelen zu Stalins Stillhalten vor der Operation Barbarossa, als die Wehrmacht schon über 2 Mio. Soldaten an der Grenze aufgestellt hatte und alle Nachrichtendienst-Quellen sogar den Angriffsplan mitgeteilt hatten. Das ist schon einmal schief gegangen. Das Imperium wird es nur als Einladung zu weiterem Kesseltreiben werten. Eine ultimative Kante ist jetzt mehr als überfällig. Alle Tupolew Bomber in die Luft, alle Raketensilo-Deckel auf, alle Atom-U-Boote auf Gefechtsstation, volle Gefechtsbereitschaft, Verlegung großer Truppen- und Panzerverbände an die Grenze, … das ganz große Kino. Vorher wird sich auch in den westlichen Gesellschaften keine Antikriegsmasse bewegen lassen. Alle im Westen halten das Ganze für ein lokales Problem und verstehen die strategische Tragweite nicht.
    Ich weiß nicht was noch passieren muss, damit der Ernst der Lage klar wird und es besser jetzt ein präventives Eingreiffen, welcher Art auch immer erfolgt (R2P?), als daß man später strategisch in einer ausweglosen Lage nicht mehr reagieren kann. Das jugoslawische Szenario gegen Russland läuft bereits an und die Russen wirken eher rat- und hilflos als wirklich entschlossen. So gewinnt man keinen Krieg. Väterchen Frost wird kein drittes mal Russland retten, die Mittel und Planungen des Pentagon dürften erheblich besser sein als die des OKW.

  • Jörg

    Der Plan, die die kiewer Junta verfolgt, ist es, das zionistische (israelische) Vorgehen zu kopieren.
    Bereits seit den 1940er Jahren begingen die Zionisten in Palästina systematische(!) Massenmorde und systematischen(!) Genozid an den Palästinensern. Dies zu dem Zweck, die in Furcht und Schrecken („shock and awe“) versetzten Bewohner Palästinas zur Flucht zu bewegen, um sodann dieses ethnisch gesäuberte Gebiet als ‚eigenes‘ zu okkupieren. Dieser Plan war erfolgreich, wie die zahlreichen palästinensischen Flüchtlingslager in benachbarten Ländern beweisen.
    Auch der preußisch-deutsche Osten wurde am Ende des 1. Weltkriegs auf diese Weise ethnisch ‚gesäubert‘ und die Territorien erobert. Dieser Plan ging ebenfalls auf. Zuvor hatten die Nazi-Deutschen in Polen ebenfalls ethnisch gesäubert („Himmlerland“, „Wartegau“) und die Territorien als eigene okkupiert. Dieser Plan scheiterte jedoch, da diese Deutschen den Krieg verloren.
    Auch die Indianer (Nordamerika), die Maoris (Neuseeland), die Aboriginees (Australien) wurden genozidal verfolgt … bis die Territorien „gesäubert“ in Besitz genommen werden konnten. Erfolgreich.

    Die kiewer Junta wird jetzt extreme Grausamkeit walten lassen und einen Genozid nach dem anderen Begehen, bis dies ukrainischen „Russen“ (für mich sind es allerdings nach wie vor ‚ukrainische Russischsprachige‘), in Panik versetzt, die Ostukraine verlassen und in die RF flüchten.

    Die Regierung in Moskau weiß das – und sie wird nichts dagegen unternehmen. Die RF hat immerhin den Vorteil eines nicht unerheblichen Zuwachses der eigenen Bevölkerung. Darüber hinaus sind diese Flüchtlinge wegen ihrer ‚ethnischen Nähe‘ problemlos integrierbar.

    Die kiewer Junta wird eine entvölkerte Ostukraine erfolgreich in Besitz nehmen können.

    Diese Sache ist also schon gelaufen. Wir können nur noch zugucken. Denn weder aus den Nato-Staaten noch aus Moskau oder Peking wird es irgendeine Hilfe geben, die dieses Schicksal abwenden könnte, da es am Willen dazu fehlt.
    Natürlich werden wir noch über Monate eine aus Moskau kommende entsetzliche, verlogene russische Gefühlsduselei und jede Menge gespielte ‚Empörung‘ ertragen müssen.

    Aber wie gesagt: Diese neue Massenvertreibung steht praktisch schon fest.

  • Spion Stirlitz

    Hallo Roman,
    war mein Kommentar irgendwie gegen die Nettiquette? Wieso erscheint er nicht?

  • Kurz der derzeitige Stand der Dinge:
    – Jampol wurde nachts zurückgeholt
    – aus Sewersk haben sich die Junta-Militärs zurückgezogen
    – Arsenij, ein kleiner vierjähriger Junge, den seine Mama mit ihrem Leib und Leben vor der Explosion einer Mörsergranate schützten wollte (und dabei umkam), ist seinen Verletzungen erlegen.

  • soja kosmos

    RIAN heute mit dieser Meldung – das klingt nicht gut. Allerdings scheint mir hier das Pferd von hinten aufgesattelt.
    Das Moskau sich nicht unter Druck setzen lassen will und kann leuchtet mir ein, die Anträge der DVR und LVR auf Aufnahme in die russische Föderation fand ich auch nicht hilfreich und meines Wissens kam da auch nie eine Antwort. Andererseits hieß es zu Beginn des Konfliktes aus Moskau, man würde den Ostukrainern helfen. Da war die massive Reaktion des Westens aber noch nicht abzusehen. Jetzt stecken alle in der Sch… und Kiew kann weitermachen wie geplant. Bis ihnen die eigenen Leute aufs Dach steigen, vielleicht im Herbst, Winter …
    Und in Russland wird es auch brodeln:

    „Ostukraine: Aufständische fühlen sich von Putin verraten
    [„Nesawissimaja Gaseta“© RIA Novosti. Vitaly Belousov | 13:11 20/06/2014 | MOSKAU]

    Die Führung der Donezker Volkswehr fühlt sich vom russischen Präsidenten Wladimir Putin verraten, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ in ihrer Freitagsausgabe.
    Der Befehlshaber der Volkswehr der so genannten „Donezker Volksrepublik“, Igor Strelkow, hat im Internet eine Erklärung abgegeben, in der er warnt, dass die Situation seiner Mitstreiter ohne eine „reelle, umfassende und unverzügliche“ Militärhilfe seitens Russlands hoffnungslos sei. Die Volkswehr verliere den Kampf gegen die ukrainische Armee, weil sich Russland nach den Unabhängigkeitsreferenden in den Gebieten Donezk und Lugansk geweigert habe, seine Friedenstruppen zu schicken.
    De facto hat Strelkow den Kreml der Sabotage und sogar des Verrats beschuldigt. Im Grunde versucht er damit, Putin persönlich und die russischen Entscheidungsträger unter Druck zu setzen. Nicht auszuschließen ist übrigens, dass auch ein Teil des Umfeldes Putins ihn
    dazu drängt, die beiden „Volksrepubliken“ zu unterstützen.
    Es ist allerdings bekannt, dass es Putin nicht gefällt, wenn seine Entscheidungen so aussehen, als wären sie unter Druck getroffen worden. Ultimaten und Erpressung prallen an Putin ab.

    Jetzt wird er von den Aufständischen in der Ostukraine unter Druck gesetzt, die Moskau im Grunde selbst „geweckt“ hat. Es sind die ostukrainischen Freiheitskämpfer, die Hardliner und die Patrioten, mit deren Hilfe Putins Popularitätsrate in Russland auf mehr als 80 Prozent geklettert ist.
    Vielleicht hat Moskau die Donezker Volksrepublik und die Lugansker Volksrepublik bislang nicht anerkannt, weil es sich die Forderungen und die Vorwürfe aus der Ostukraine nicht gefallen lässt.
    Vorwürfe gegen Putin sind offenbar nicht gerade der beste Weg, Russland zu einer „umfassenden und unverzüglichen“ Hilfe zu bewegen.
    Noch mehr als das: Unter diesen Umständen könnte Putin, trotzig wie er ist, sogar die Initiativen seines ukrainischen Amtskollegen Pjotr Poroschenko positiv wahrnehmen.“

  • madurskli

    Heute, 20. Juni um fünf Uhr in der Früh, Stadt-Überwachungskamera hat militärische Fahrzeuge aufgezeichnet, auf der Autobahn in Richtung Krasnodonskaya vermutlich Donetsk.

    http://www.portall.tv/news.php?id_news=5214

    Kr. optor meldet dazu:“Militärfahrzeuge unter der Flagge von St. George und der Krim! evt. richtung Lugansk (Flughafen).

    • madurskli

      Nebenbei, es wurde gemunkelt dass Uploader zwecks Quoten nette Bildchen reinkleben.
      Dem ist nicht so! Das macht YT automatisch und bedient sich frech bei Google-Bilder anhand der Wortwahl im Titel des Videos!

    • urkeramik

      Das sind, um mit Jen Psaki zu sprechen, nur Touristen.
      Klartext Glasajew: http://www.youtube.com/watch?v=hdTE0MBRm6o

  • soja kosmos

    Gestern Abend beriet der russische Sicherheitsrat zum Thema Ukraine. Hat jemand von irgendwelchen Verlautbarungen gehört?

    • Die beraten nach Poroschenkos Anruf über seinen 14-Punkte-Plan zur „Beilegung“ (Kapitulation).

  • Mathew Miller

    In der westlichen Presse herrscht fast komplett Funkstille.
    Nur Willy Wanker alias Poroschenko bekommt eine Plattform für seine Kapitulationsaufrufe…äh sorry seine Friedensangebote.
    Unglaublich.
    Ich denke aber es tut sich mehr als man sieht.
    Der Irak ist das beste wenn auch traurige Beispiel.
    In Syrien dürfte die Lage besser sein seit die ISIS einen neuen Schauplatz auserkoren hat.
    Den USA läuft das definitiv zuwieder.
    Ein wenn auch kleiner Trost.
    Ich denke den Amis geht gerade richtig der Stift.
    Hilft den Menschen im Irak auch nicht aber, es wird immer noch etwas dunkler ehe der Morgen anbricht und die Dunkelheit vertreibt.

  • Ruth

    Sehr emotionaler Blog, aber mit viel Material/Fakten, auch durch die Kommentatoren zusammengetragen.
    http://russianmoscowladynews.com/

  • Ruth

    Einer von Putins Beratern. Das klingt eher nach baldigem Eingreifen.

    • soja kosmos

      Nun, das ist der Punkt: es steht Spitz auf Knopf. Im Grunde sagt er, der große Krieg kommt so oder so, jetzt könnte Russland noch die Initiative ergreifen, das Zeitfenster schließt sich bald.
      Wenn man den Tatsachen ins Auge blickt, ist es wohl so. Auch wenn sich alles in mir dagegen wehrt. Aber 1 + 1 bleibt 2. Gibt es einen Weg aus dieser Scheiße?

  • Ruth

    Stimmen der slawjansker Bevölkerung

  • Strelkow heute (20.06.2014), ca. 17 Uhr Ortszeit:

    „Die Lage hat sich grundlegend geändert. Noch am Morgen haben wir uns darauf vorbereitet, einen massiven Angriff abzuwehren. Was wir jetzt vorbereiten, das sage ich nicht.“

    Auf jeden Fall ist Jampol wieder (ohne Kampf) eingenommen worden, das gestern verstreute Bataillon sammelt sich wieder dort. Mutmaßlich spielt die heute im Raum Lugansk gesichtete Kolonne an Panzern eine Rolle. Auf jeden Fall aber die Lugansker Einheiten.

    • Stas

      Das hört sich vielversprechenend an. Weiß man genaueres über die Panzer?

      • In Lugansk sind eingetroffen: 10 Kampfpanzer, 7 BTR (Panzertransporter), ca. 20 Lkw Ural und Gaz-66 mit AA-Lafetten, und noch ein Dutzend Kleinbusse und Jeeps. Nur Gerüchten zufolge seien das Freiwillige aus allen möglichen Ländern, wie z.B. Tschechien, Polen (tauchte irgendwo auf, aber ich finde es nicht mehr).

        Eines der vielen Videos (von heute früh 5-6 Uhr, Ortseingang Lugansk aus Richtung Krasnodon): http://www.youtube.com/watch?v=Us-hBaL6a6I

        Ich zähle da zwar nur vier Kampfpanzer, aber die Flaggen sind: St. Georg und (anscheinend) AR Krim.

    • habkind

      Hat das mit dem Bericht vom

      „Mein Parteibuch zweitblog“ zu tun?

  • soja kosmos

    Hier eine sehr informative Seite mit der jeweiligen Presseschau vom Vortag. Wahrscheinlich kennen sie viele, für die, die nicht:
    http://alternativepresseschau.wordpress.com/

  • Alibaba Neue-Welt

    Ich kann nur hoffen das die RF jetzt endlich hilft , es genuegen gezielte Gegenmasnahmen von kleinen gut ausgeruesteten Truppen .
    Schnell waere die Faschistentruppe in Kiew demoralisiert , wenn keiner mehr von den Einsaetzen zurueck kehrt .
    Satelitenaufklaerung und Logistik waeren auch eine einfache effektive hilfe fuer unsere Freiheitskaempfer .
    Es braucht nur einen Entschluss von Russland und dann “ AKTION SAUBERMANN ‚

  • Jörg

    @urkeramik, @Ruth
    Im ersten Moment fragt man sich was diese Ansprache eines Beraters Putin soll.

    Aber dann fiel bei mir der Groschen: Mit dieser Presseerklärung gibt die Regierung Putin den USA grünes Licht für sämtliche von letzteren für erforderliche gehaltenen Operationen in der Ukraine. Putin läßt durch seinen Berater erklären, daß sich Rußland auf keinen Fall irgendwelchen Operationen der USA in der Ukraine in den Weg stellen wird.
    Diese Presseerklärung ähnelt der Presseerklärung Medwedews während der frühen Phase der US-Bombardements gegen Libyen. Damals jammerte Medwedew auch herum und ließ dann die Bemerkung fallen (inhaltlich), daß auch – Gott bewahre – ein regelrechter Einmarsch der USA ein Fehler sei. Damals hatte Medwedew den USA mit dieser Bemerkung sogar grünes Licht für einen Einmarsch regelrechter US-Truppen gegeben (den die USA allerdings nicht vornahm, da man auch ohne diesen auskam.

    Auch hier wird vom Berater Glazjev herumgejammert und er beklagt, daß die USA einen Weltkrieg wollten. Man fragt sich zunächst was das rumgejammere soll. Es erinnert an eine Presseerklärung Putins zu Anfang des Syrienkrieges. Damals hatte ich geschimpft, daß das damalige Gejammere Putins ein Zeichen von Schwäche sei und Putin besser hätte schweigen sollen. Aber später dann begriff ich,. daß Putin den USA damit signalisiert hatte, daß sie in Syrien tun und lassen könnten, was sie wollten: Rußland werde sich dem keinesfalls entgegenstellen.

    In ganz gleicher Weise wird hier der Berater Glazjev eingesetzt. Was für ein Berater ist er – ein Berater in Verteidigungsfragen? Nein! Glazjev ist ein Wirtschaftsberater!
    Das ist kein Zufall, sondern Absicht. Denn auch die Tatsache, daß Putin noch nicht einmal dem eigentlich zuständiger Berater für Verteidigungsangelegenheiten erlaubt überhaupt auch nur seien Nase zu zeigen, soll der US-Politik signalisieren: ‚aus russischer sicht dürft ihr in der Ukraine tun und lassen, was ihr wollt!‘.

    Auch das bejammert wird, die USA ‚wollten‚ einen neuen Weltkrieg, zeigt diese völlige Preisgabe der Ukraine an die USA durch die moskauer Regierung. Denn Glazjew sagt eben gerade nicht, die USA ‚beschwörten die Gefahr eine Weltkrieges herauf‚ oder ‚provozierten eine Weltkrieg‘. Letzteres hieße ja, daß Rußland gegen die US-Okkupation in der Ukraine Stellung nehmen und irgendwie tätig werden würde. Gerade aber mit der Formulierung, die USA „wollten“ einen neuen Weltkrieg, wird der US-Politik von Putin zugesichert, daß Rußland hinsichtlich der Vorgänge in der Ukraine ein Maximum an Passivität zeigen werde .

    Dieses Signal an die US-Politik steht auch im Einklang mit der Tatsache, daß Putin Janukowitsch s o f o r t fallenließ; und außerdem mit der Tatsache, daß Putin noch vor(!) der sog. „Wahl“ in Kiew erklärte, daß er die neuen Herrscher in Kiew auf jeden Fall anerkennen werde.

    Die russischsprachigen Ukrainer tun mir leid!

  • S. Matt (triangolum)

    Die Volkswehr hat auf einer Panzerstützpunkt der ukrainischen Armee in Artemowsk
    221 (!!!) Panzer,
    288 Schützenpanzerwagen,
    12 Artilleriepanzer,
    18 Grad Raketenwerfer (!!!),
    183 Schützenpanzer und
    12 Minenwerfer erbeutet!

    http://www.vesti.ru/doc.html?id=1706770
    Ополченцы непризнанной Донецкой народной республики взяли под контроль танковую базу украинской армии в Артемовске.

    „Ночью взята танковая база в Артемовске в тридцати километрах от Славянска. В нашем распоряжении теперь 221 танк, 288 БТРов, 12 самоходных артиллерийских установок, 18 „Градов“, 183 БМП, 12 минометов“, — приводит „Интерфакс“ слова руководителя информационного центра „Юго-Восточный фронт“ Константина Кнырика.

    Отметим, что ранее украинские силовики атаковали поселки Семеновка и Николаевка. Бои накануне шли и у города Ямполь. Позиции ополченцев обстреливали из установок залпового огня „Град“. По данным сил самообороны, им удалось подбить украинский танк, четыре машины десанта и штурмовик Су-25.

    Gibt es dazu mehr?
    Überlassen oder Erobert?

    • limbojack

      Ich denke Militärtechnik in diesem Umfang, wäre kaum zu erobern noch zu nutzen.
      Nach Panzerfahrer wurde ja schon vorher gesucht…..
      Es könnte aber auch die Ankündigung einer massiven Militärhilfe bedeuten.

    • limbojack

      Die Meldung unter dem Video passt, die Bilder zeigen auf jedem Fall Verstärkung unter diversen Flaggen aus der RF.

      • limbojack

  • soja kosmos

    Kauf nicht beim Russen …

    Wortwörtlich steht das nicht auf dem Aufkleber, sondern „Boykottiert russische Waren, kauft ukrainische“ (min 4:10). Das Metro-Video haben vielleicht auch viele gesehen, wo der hysterische Mob in der U-Bahn nationalistische Parolen blökt – am Ende konzentrieren sich die Schreie der Meute auf einen alten Herrn, der mutig genug war, die Dinge beim Namen zu nennen (Hut ab! Ich glaube nicht, dass ich den Mut aufbrächte …)
    Mir kann keiner sagen, dass es in der West-Ukraine nur „ein paar“ Neofaschisten gibt, die mit der nächsten Parlamentswahl von der Bildfläche verschwunden sind.

    Diese geistig verkrüppelten Gestalten werden durch Staat und Medien „gemacht“. Und ich vergesse dabei nie daran zu denken, dass viele unsere Vorfahren (ich kann meine gottseidank davon ausnehmen) vor 80 Jahren genauso und schlimmer durch Deutschlands Straßen und später weiter gen Osten zogen. Zusammen mit dieser Sorte Ukrainer.
    Und mit diesem entmenschlichen Pack, vorneweg Jatzenjuk, Kowal, Tagnibok, Timoschenko und wie die Figuren alle heißen, kungelt die deutsche Bundesregierung – dabei auch ein angeblich sozialdemokratischer Außenminister Steinmeier (der seinen Kranz für die Opfer des Massakers im Odessaer Gewerkschaftshaus – auf „Empfehlung“ dieser Gestalten – wieder nach Deutschland auf den Müll flog!). Was für ein verkommenes Pack!
    Und Mops Mutti muss man dann auch noch beim unbeholfenen Kreischen und Patschen für die Fußballidioten ertragen, wenn man nicht rechtzeitig die richtige Fernbedienungstaste erwischt, um den unerträglichen Anblick wegzublenden (die Lateiamerikaner sollen mindestens Platz 1 bis 4 erkämpfen!). Sorry, ich vergaß mich ein wenig …

    Zurück zum Thema. Ukrainische Jugendliche bei „patriotischer“ Freizeitbeschäftigung – die Miliz schaut voller freundlichem (Des)Interesse zu:

    • limbojack

      Man übt für die ukrainische Variante der „Kristallnacht“?

      • soko

        Die Parallelen sind nicht zu übersehen und das wollte ich sagen.

        • Ruth

          Auch „nett“-denunzieren auf ukrainisch…kotz

        • Reisender

          Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant! Das wird schnell dazu führen, dass ganz normale Menschen in die Fänge der Justitz und/oder des RS kommen, welche sich privat verstritten haben. Dann wird der Nebenbuhler gemeldet oder die Eltern oder ein Lehrer. In der Westukraine ist das ein weiter Baustein für einen Polizeistaat, welcher immer mehr faschistische Züge annimmt.

          Im Osten kann das Spiel aber auch anders ausgehen:

          Ich bin mir sicher, es wird bald ein paar ukrainisch sprechende Jugenliche geben, welche sich daraus ein Spiel machen. Sie werden über TOR ihre IP verschleiern und teils Meldungen von starken Verbänden machen, wo keine sind, oder Checkpoints melden mit ein paar wenigen, schlecht ausgerüsteten Männern, welche in Wirklichkeit ein gut befestigter Hinterhalt darstellt. Die Aussagekraft wird in kurzer Zeit derart schlecht werden, dass das ganze Portal völlig unbrauchbar wird. Dazwischen werden sie natürlich auch echte Meldungen machen, welche überprüfbar sind. Etwa bekannte Checkpoints melden, welche sowieso bekannt sind. Damit der Account glaubwürdig ist.

          Daher: eine alte Methode wird einfach mit modernen Mitteln umgesetzt – staatlich unterstützes Cybermobbing mit der realen Gefahr, dass es zu einer Lynchjustiz kommen kann.

  • Mathew Miller

    In der Nacht sind 80 von den ukrainischen Nazis auf russisches Gebiet vorgedrungen.
    Ok es waren Grenzer und sie haben sich auf russisches Gebiet zurückgezogen weil sie es mit Kämpfern und nicht mit Zivilisten zu tun bekommen haben.
    Sonst schießen jene schon mal auf Flüchtlinge und Fahrzeuge dieser.
    Der Plan der Schokoschwuchtel Pottsauschenko geht nicht auf.
    Blitzkrieg an der ukr.-russischen Grenze mit errichten eines elektrischen Zaunsystems mit Minenfeld und allem drumherum.
    Dafür die einwöchige „einseitige“ Feuerpause um dann alles was noch nicht auf seiner Linie liegt platt zu machen.
    Gerade die Zivilbevölkerung Würde dann noch mehr als jetzt schon leiden.
    Es wird Zeit das diesem faschistischen Theater die Luft rausgelassen wird.
    An der Grenze nur noch Zivilisten durchlassen.
    Ukr. Grenzer oder Nationalgardeleute von russischem Gebiet zurück in die Ukraine drängen.
    Das ist doch das was eine gewisse Seite von Russland verlangt.
    Stärkere Kontrolle der Grenze.
    Wenn diese Kiewtreuen Bastarde nicht von selbst zurückgehen und sich auch nicht ergeben wollen…Waffengewalt….eintüten und zurück an den Absender.
    Diese behinderten Oligarchen in der Ukraine scheinen nicht verstanden zu haben mit wem sie sich da eigentlich angelegt haben.
    Nicht Putin ist ihr Problem…der spielt voll mit bei der ganzen Sache.
    Die Oligarchen in Russland wittern doch schon das zur Verteilung anstehende Machtvakuum in der Ostukraine.
    Und nicht nur dieses Gebiet steht zur Aufteilung und Verteilung an.
    Putin kann immer nur reagieren, ein Politiker wie aus dem Bilderbuch…halt ein lupenreiner Demokrat.
    Wenn er nicht reagiert wie es gewisse Kreise wünschen dann wird auch ein Putin so gelenkt das jenes dabei rauskommt was am Erfolgversprechensten nach Profit aussieht.
    Die gesamte Ukraine stinkt gerade nach einem korrupten Kadaver aus dem jeder sich das Stück reißen kann welches er begehrt…so er es denn kann.
    Und die Nachricht dürfte den ukrainischen Oligachen sicher bekannt sein…sie haben diesem Machtblock nichts aber auch gar nichts entgegenzusetzen.
    Achmettopf ist schon aus Donezk nach Kiew geflohen…mein den jemand seine Geschäfte laufen ohne begehrlichkeiten voll umfänglich und profitabel weiter…*lol* .
    Na dann.
    Der Wichser Koloma….der Schalomskie aus Dneperpetrowsk hält sich eine Privatarmee und finanziert die Garde und die Einheit Donbass warum wohl…weil er die Einheit der Ukraine schützen will.
    Er der er eine israelische Staatsbürgerschaft hat…wird ganz sicher bis zum Endsieg der Nazihorde aus Kiew ausharren.
    Ganz sicher.
    :-)
    Mal ganz davon abgesehen was ich diesem miesen Schwein wünsche wird er erhalten was ihm zusteht wenn er zu lange zögert oder die falsche Entscheidung trifft.
    Der Punkt an dem Putin zwischen der Intressen der Macht auf der westlichen Seite und den Intressen der Macht auf der östlichen Seite hinlavieren konnte geht dem Ende entgegen.
    Wer die Macht ist wird klar wenn man erkennt wer die Bank ist.
    Die Leute sind ein und die selben….ohne Staat ohne Ehre, ohne Nationalität.
    Die Macht ist überall dort wo Profit zu erwarten ist.
    Dafür spielen sie jeden gegen seinen vormals besten Nachbarn aus.
    Russland wird zugreifen …es muss…sonst ist es heute und nicht erst morgen das Ziel der nächsten Stufe in diesem Machtspiel.
    Die USA und der gesamte westliche Teil dieses Systems ist nur noch Erfüllungsgehilfe der eigenen Demontage.
    Die Bangster und Schalimskies haben schon lange entschieden wo die neue Bank aufgemacht wird.

    • dagmar

      Hallo „Mathew Miller“!

      Sie sind selbst ein Nazi und „kämpfen“ gegen die Faschisten auf der anderen Seite.
      Mit Ihrem Gehirn bzw. Verstand möchte ich nicht leben müssen.
      Und von der wirklichen kapitalistischen (bzw. imperialistischen) Welt haben Sie sowieso kaum etwas verstanden bzw. begriffen.
      Also weiterhin viel Freude mit den „Bangster“ und „Schalomskies“, d.h. mit den Juden.

      Mit freundlichen Grüßen
      Flash

      • Mathew Miller

        Hallo „Flash“ …dagmar?

        Erst einmal danke für ihr Feadback.
        Sie sind recht schnell mit persöhnlichen Angriffen und Wertungen.
        Damit habe ich kein Problem.
        Jeder kann seine Meinung haben.
        Jedoch sollte das mit einer eigenen Sicht zum Thema hinterlegt sein.
        Über ihr Gehirn bzw. Verstand kann ich mir noch keine Wertung erlauben dafür kenne ich ihren Standpunkt respektive sie zu wenig.
        Aus diesem Grund halte ich mich da immer zurück bis ich eindeutige Informationen habe.
        Jedoch deutet vieles in ihrer Ansprache auf eine Störung im Umgang mit anderen und da ganz besonders anders denkenden Menschen hin.
        Imho.
        Erklären sie doch einfach mal wie die Welt funktioniert.
        Durchaus auch im speziellen die kapitalistische(bzw.imperealistische)…scheint ja ihr Spezialgebiet zu sein.
        Bisher konnte ich ihren rüden Zeilen keine wie auch immer geartete Sicht der Dinge aus ihrem Blickwinkel erkennen.

        Jedoch sollten sie nicht den Fehler machen andere Menschen reflexartig in Schubladen einzuordnen nur weil diese eine eigene Sicht der Dinge haben.

        Ich bilde mir grundsätzlich eine eigene Meinung und das ausschließlich aufgrund von belegten und nachweisbaren Tatsachen.
        Dafür brauche ich nicht dieses Schubladendenken rechts und links.

        Die derzeitige Situation in der Ukraine bringt mich eindeutig zu der Erkenntnis das es sich dort um ein westlich gestütztes nationalistisches Regime handelt welches eindeutig faschistische Grundzüge aufweist und Nazideutschland in den Anfängen 1:1 gleicht.
        Beweise gefällig.
        Gerne.
        Ukrainische Beerdigung.
        Mit Flagge, Geistlichen und Uniform.

        Bilder aus der Westukraine.

        Nicht 1940 ger.

        Nein 2014.

        Dagegen Bilder aus der Ostukraine.

        Wieder nicht 1940 ger.

        19.06.2014.

        Vor 3 Tagen in der Region Donbass.

        Wenn sie der russischen Sprache nicht mächtig sind…der kleine Junge hält ein Schild mit einer Bitte in den Händen.

        Ich wohne in der Region Donbass.

        Ukrainische Armee…bitte tötet uns nicht.

        Wir wollen leben.

        Er bittet genau diese Soldaten die gerade ihre Kamerden mit vollem Nazipomp zu Grabe tragen ihn und seine Familie nicht zu töten.

        Wer ist da bitte Opfer und wer Täter.

        Auch um jeden der fehlgeleiteten jungen Männer die für dieses Regime sterben ist es schade.

        Wenn ich aufgrund der Tatache das ich die zivilen Opfer in der Ukraine anprangere als Nazi der anderen Seite bezeichnet werde dann ist das so.

        Kranke Welt eben.

        Damit kann ich leben, ich kenne die Hintergründe und könnte es mir nicht vergeben der eigenen Ruhe halber meinen Mund zu halten.

        Das hatten wir schon zu oft.

        Linkes Gedankengut ist doch immer wieder erschreckend dicht an der braunen Kacke…faschistoide Denkweisen kennen keine politischen Gräben.

        Sie kennen nur Kriegsgräben.

        Tote.

        Verwüstung.

        Ich hoffe das sie nur ein persönliches Problem mit mir haben und nicht ein ideologisches Problem gewisse Opfer zu erkennen nur weil sie nicht ihrer politischen Linie entsprechen.

        Mfg M.Miller

        • Flash

          Hallo „Mathew Miller“,
          Sollte ich Sie versehentlich in die „falsche Ecke“ gestellt haben, bitte ich um Verzeihung!
          Desweiteren bestreite ich keineswegs den national-faschistischen Inhalt der derzeitgen Kiewer Regierung bzw. die von Ihnen beschriebenen Vorgänge in der Ukraine.
          Allerdings halte ich es für wichtig, diese brutalen Ereignisse nicht nur zu beschreiben, sondern möglichst zu erklären.
          (Während der Verweis auf die „Opfer“ meist sehr parteiisch ist und angesichts des weiter eskalierenden Kriegs, vorerst noch in der Ukraine, auch die gegnerische bzw. feindliche Seite ähnliche Bilder vorzeigen wird.)

          Und bei der Erklärung gehen wahrscheinlich unsere Ansichten auseinander, was allerdings den Rahmen dieses Forums wahrscheinlich sprengen würde.
          Deshalb bleibt mir kaum etwas anderes übrig, als erneut auf die beiden letzten Vorträge zu diesem Thema auf „doku.argudiss.de“ zu verweisen, die etwas Klarheit bringen könnten.

          Jedenfalls bitte ich Sie, meine vorherigen Zeilen nicht persönlich zu nehmen, zumal Sie sich sicherlich mit bestem Wissen und Gewissen eine eigene Meinung gebildet haben und ich Ihnen keine „bösen“ oder sonstigen Absichten unterstelle.

          Mit freundlichen Grüßen
          Flash

          Übrigens: Unter „links“ verstehe ich Menschen, die vor allem im kapitalistischen Wirtschaftssystem die Ursache der heutigen Übel sehen,
          während „rechte“ daran eigentlich kaum etwas ändern möchten und andere Gründe haben.

        • Mathew Miller

          Gibt es sowas wie eine falsche Ecke eigentlich.
          Möchte ich das sie mich in eine ihrer Ecken einordnen.
          Fragen über Fragen.
          Die Antworten kennen wenn überhaupt nur sie.

          Ich würde mir die Zeit nehmen , wenn sie so gütig wären…erklären sie es mir und allen anderen die es nicht verstanden haben.
          Immer zu ich nehme mir gerne die Zeit ihnen zuzuhören.
          :-)
          Danke nochmals für die Quelle ihrer

          Weisheiten…Vorträge immer wieder erleuchtend.
          Danke, danke.

          Ganz sicher wollten sie mir persönlich nicht zu nahe treten…nein aber sicher doch nicht.
          Wenn sie wüssten wie gut das für sie im realen Leben sicherlich auch ist.
          Und auch bei ihnen sehe ich durchaus nur die besten Absichten….also dann alles bestens…guten Weg.

          Übrigens:wie dicht links und rechts zusammenhängen hat die Geschichte schon mehrfach gezeigt.
          Leider.
          Die Wirkung war immer die selbe.
          Negativ.

        • Flash

          Hallo „Methew Miller“!
          Letzlich war es mein Fehler, auf Ihren Beitrag zu antworten.
          Es hätte mir klar sein müssen, daß unsere Differenzen nicht mit wenigen Worten auszuräumen sind.
          Dafür bräuchten wir viel Zeit, die wir vor allem aufgund der derzeitigen Weltlage kaum mehr haben.
          (Zumal ich nicht aus der Gegend von Berlin, sondern aus Süddeutschland komme.)
          Zumindest hat mich ihre Bereitschaft zu einem Dialog gefreut.
          Ansonsten wünsche ich Ihnen weiterhin die eine oder andere nützliche Erkenntnis und verbleibe mit freundlichen Grüßen
          Flash

        • ISKANDER1

          Falsch: Links und Rechts sind Stützstrümpfe für Systemsklaven…zur Handhabung der Spaltung und eigenen Machtsicherung.
          Empfehle, mal den Sprung aus dem 20. JHD ins 21. JHD zu wagen und sich aus den Spielregeln zu lösen, zum Behufe der tatsächlich realisierbaren Neuordnung der Welt nach sozial – ethischen und selbsbestimmten Regeln.
          Für mich ist es unwesentlich in welcher Schublade ein Massenmörder eingetütet wird, ich bin Humanist und da zählt wörtlich – die Tat.
          Und noch was: All die, welche sich ganz koscher dünken im politischen Geiste, sind leider zu oft nur Spiegelbilder ihrer Intimfeinde.
          Begründung: Polaritätsgesetz & nachfolgendes Resonanzgesetz.
          Nicht gelernt in den deutschen Unbildungsinstituten?
          Kann auch nicht – Erkenntnis ist nämlich der Schlüssel zur eigenen Freiheit und niemand fürchtet die mehr, als die professionellen Spalter auf diesem Globus.

        • Flash

          PS: Deshalb werden übrigens die von Ihnen propagierten Demos bzw. montäglichen „Mahnwachen“ – anders als Sie denken! – von der Staatsmacht (und nach anfänglichen Zögern inzwischen zunehmend auch von den bürgerlichen Medien) weitgehend wohlwollend aufgenommen.
          Einzig der oftmals vertretene „Anti-Amerikanismus“ stört die derzeit Regierenden etwas.
          Ansonsten können Sie demonstrieren solange Sie möchten.

          Mit freundlichen Grüßen
          Flash

        • ISKANDER1

          Sie träumen Dagmar alias Rainer alias Flash….
          Das Berliner Regime schaltete sogar die Webcams am Potsdamer Platz aus und falls Sie noch GEZ – Bakschisch pflichtig sind – schauen Sie mal in die Systemmedien: Da ist wieder DDR Einparteiengeist und realitätsfremde Jubelprpaganda eingekehrt. Sie Flash, alias Rainer alias Dagmar, Sie haben davon aufgrund ihrer Geburtsstätte KEINE Ahnung, also schweigen Sie wo Sie nichts produktives beizutragen haben.

        • Flash

          PS: Ich denke z.B. nicht, daß die „pro-westlichen“ Menschen z.B. in der Ukraine schlechter wären als die „pro-russischen“ im Osten.
          (Oder umgekehrt.)
          Vielmehr führe ich den sich verschärfenden Konflikt innerhalb der Ukraine (einmal abgesehen davon, daß ausländische Mächte diesen für ihre jeweiligen Interessen zu instrumentalisieren versuchen) vor allem auf die schlechte Wirtschaftslage bis hin zum faktischen Staatsbankrott zurück.
          Das allerdings ist kaum ein Thema.
          (Stattdessen werden die Menschen nationalistisch bzw. völkisch gegeneinander aufgehetzt.)
          Ginge es den Menschen besser, hätten diese wahrscheinlich etwas Besseres zu tun, als sich wechselseitig „die Köpfe einzuschlagen“.

          Mit freundlichen Grüßen
          Flash

        • Mathew Miller

          So denke ich und der größte Teil der Leute die ich hier zu dem Thema gehört habe auch nicht.

          Lesen sie sich auch mal ältere Beiträge zu dem Thema durch und sie werden sich wundern wie sehr sich die Meinungen decken.

          Immer ruhig Blut und schön locker bleiben.

          Meinungen sind wie Arschlöcher..jeder hat eines.
          Trotzdem muss man sich nicht anscheißen.
          Um so weniger wenn es nicht um ein unterschiedliches Ziel sondern nur um den dorthin führenden Weg geht.

          Setzten sie besser ihren Fokus andere zum einzig richtigen Weg zu bekehren auf jene die ein eindeutig anderes Ziel verfolgen.
          Ich wünsche ihnen viel Erfolg.
          :-)

          MfG M.Miller

  • Jörg

    Von Dr. Webster Tarpley hier ein hörenswerter Vortag (auf Englisch):
    „RE-STARTING HISTORY AFTER A QUARTER CENTURY OF UNIPOLAR GLOBALIZATION“ – http://tarpley.net/the-end-of-fukuyama-re-starting-history-after-a-quarter-century-of-unipolar-globalization/

    … oder direkt auf Youtube:

    Gerade auch die Ukraine ist Gegenstand dieses Vortags.

  • limbojack

    RIA meldet das wegen Beschuss von ukrainischer Seite, zwei Grenzkontroll Punkte geschlossen wurden. „Betroffen seien die Checkpoints Nowoschachtinsk und Donezk, die in beide Richtungen gesperrt seien, hieß es. Am vergangenen Freitag war Nowoschachtinsk durch Granatfeuer vom ukrainischen Territorium aus getroffen. Zerstört wurden einige Gebäude und Grenzanlagen, ingenieurstechnische Kommunikationen wurden beschädigt. Glücklicherweise gab es keine Toten. In meiner Analyse ist das ein Freifahrtschein für weitere Hilfe, welche man nicht „unterbinden“ kann.?
    Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_06_21/Nach-Granatbeschuss-Moskau-schlie-t-zwei-Ubergangspunkte-an-ukrainischer-Grenze-4491/

  • TomGard

    Flash, ich meine, der Weltkrieg steht nicht bevor, sondern er läuft seit der Kriegserklärung Bush jr. an den „Rest der Welt“ von 2011. Dieser Krieg, meine ich, wird (auch wenn das vielen Akteuren nicht klar ist) mit dem Zweck des Selbsterhaltes der amerikanischen Föderation geführt. Die Feindschaft gegen Russland und China ist die Erscheinungsform davon, und der Zweck des Angriffes ist die Zerlegung der Machtzentren um Berlin – (Paris), Moskau und Peking. Jeder konventionelle Krieg bringt diese Zerlegung voran, deshalb führen die USA unter Obama keine konventionellen Kriege mehr, sondern unkonventionelle Kriege (im Sinne des einschlägigen Handbuches), Drohnenkriege, und Kommando- / Terrorunternehmungen, seit 2011 auch mit biologischen Waffen („EHEC“).

    Technisch gesehen ist das Kriegsziel der USA, nach ausreichender Schwächung der Konkurrenten, das Weltwährungssystem, um dessen Nutzen und Lasten alle Metropolen konkurrieren, in eigener Initiative zu sprengen und die amerikanische Föderation unter Übergang zur militärischen Kommandowirtschaft als kontinentalen Machtblock auf der Grundlage maritimer Beherrschung des pazifischen Raumes zu etablieren.

    Auf Grundlage der nirgendwo auf dem Globus ernstlich angegriffenen Herrschaft des Privateigentums gibt es nur eine Alternative.
    Entweder die Konkurrenten der militärischen Hegemonialmacht kommen ihr bei der Sprengung des Weltwährunssystems zuvor und riskieren damit, vernichtendes atomarer / bakteriologisches Feuer auf sich zu ziehen. Möglicherweise ergäbe sich die Gelegenheit, ihm zu entgehen, wenn man der imperialen Führungsmacht eine Art „globalen Sozialplan“ anbietet, der ihr den Übergang zur gewünschten pazifischen Macht erlaubt.
    Oder Russland (denn nur Russland ist dazu imstande) kommt den USA mit einem begrenzten Atomschlag gegen die Zentren der NATO (Brüssel und Washington) zuvor.

    Letzteres erledigte voraussichtlich den Kriegsgrund der Amerikanischen Föderation und wäre die einzig erhältliche zweckmäßige Verwendung der russischen Atommacht.

    Wer das nicht will, sollte sich klar machen, daß jede Schlächterei unterhalb dieses Niveaus den USA in die Hände spielt und das Menschenmaterial für eine Velaufsform der imperialistischen Konkurrenz schindet, der die US- und transnationalen Eliten, welche sie angestiftet haben, auch nur gehorchen. Denn sie exekutiert das übergreifende Klasseninteresse aller Eliten, deren Pfründe mit dem imperialistischen Weltmarkt stehen und fallen – auch der russischen und chinesischen.

    Im Maße, wie dieses Urteil in den Bevölkerungen Raum griffe, wüchse ihre Wehrhaftigkeit gegen die Stiftungen unkonventioneller Kriege, verengten sie die Spielräume nachrangiger Metropolen und ihrer Eliten, sich der Militarisierung des Weltmarktes in Konkurrenz zur Hegemonialmacht zu bedienen. (Seit Libyen, Syrien, und neuerlich in Ägypten sehr deutlich, gilt das auch für die RF).

    • TomGard

      2001 natürlich, und Obama verordnete Abstandnahme von konventionellen Kriegen, weil sie die USA mehr zu schwächen drohten, als die Konkurrenten.
      Sorry, hatte es eilig, mußte was erledigen.

  • soja kosmos

    Habe – schlotternd vor Angst – tomGottchen auf seiner Seite geantwortet, da ich nicht gesehen hatte, das dieser Dreck auch hier veröffentlicht wurden.


  • Im Gegenzug werden von ukrainischer Seite Waffen ins Krisengebiet verlagert,
    welche beim Einsatz zu einer Gegenreaktion von Russland führen müssen.
    9A52 Smertsch

  • soja kosmos

    Kalendereintrag
    22. Juni 1941: Das faschistische Deutschalnd überfällt die Sowjetunion.

    • soko

      Deutschland soll es heißen.

  • Laut einer RIA Meldung lässt Putin dauerhaften Beschuss aus der Ukraine vermelden.
    Hierbei handelt es sich wohl um einen aktuellen Vorfall in der Nacht zu Heute.
    „„Die Kampfhandlungen hören nicht auf. Ich kann nicht genau sagen, wer das tut – entweder die Armee oder so genannte bewaffnete Formationen der Rechtsradikalen. Aber Angriffe hat es gegeben“, sagte er.
    Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_06_22/Putin-meldet-Beschuss-russischen-Territoriums-seitens-der-Ukraine-Putin-8053/

  • Mathew Miller

    Lauter Auftritt Flash..

    Alter Ego -wie gehts dagmar.
    :-)

  • Mathew Miller

    Sind sie auch manchmal bei den Montagsdemos in Berlin.
    Wenn ja dann werden wir uns trotz identischer Anliegen warum man solche Demos besucht niemals treffen…!
    Schade…Nicht.
    Bei den Opfern gebe ich ihnen Recht.
    Die Propaganda läuft auf vollen Touren.
    Jedoch sterben die Menschen auch trotz nicht objektiver oder aber gleich komplett unterlassener Informationspolitik.
    Und ich muss ihnen offen gestehen das in mir ein Brechreiz aufsteigt wenn ich die „bedeutungsvollen“ leeren Worte vom Kampf ums Große, Ganze lese und dann die Relativierung der zivilien Opfer aus dem selben Mund.
    Haben sie nicht im geringsten ein Problem damit das in diesem Konflikt Opfer der einen Seite national verklärt nach Traditionen und mit Symbolen der faschistischen Regierung beigesetzt werden wärend auf der anderen Seite Leichenberge von „Terroristen“ wie Trophäen abgelichtet werden.
    Schlimmer noch das Zivilisten abgeschlachtet werden und fast alle Quellen dazu schweigen.
    Wenn das ihre Denkweise ist dann hoffe ich allerdings das man sich niemals auf irgend einer Demo trifft.
    :-)

    • ISKANDER1

      Am 19.Juli sind alle Menschen in Deutschland, die tatsächlich Frieden und Selbstbstimmung wollen, die mehr Hirnwindungen als die Israel/USA – Fahnenschwenkerchen besitzen – aufgerufen – nach Berlin zur zentralen Demo zu kommen. Zeigen wir es der Autonomievorsitzenden Angie, was das Volk wirklich will: FRIEDEN, FREIHEIT, SELBSBESTIMMUNG

      Aller Disput sollte bedenken, wie groß der gemeinsame Nenner in dieser Sache ist und handeln.
      Hunderttausend Demonstranten in Berlin helfen der Gemütsberuhigung in westlichen Planungsbüros mehr als Tausend Kommentare und online geführte Palaver mit Sektierern.

      • Flash

        Ach „Iskander“!
        Wer einmal „Das Kapital“ von Karl Marx nicht nur gelesen, sondern auch möglichst verstanden hat und das z.B. mit „Mein Kampf“ von Adolf Hitler vergleicht, weiß schon noch, worin sich „links“ und „rechts“ unterscheiden.

        Und da das „Sein oftmals das Bewußtsein macht“ bzw. sich hinter den politischen Standpunkten meist wirtschaftliche Interessen verbergen, vermute ich ‚mal frech, daß Sie ein Vertreter der sog. Mittelschicht bzw. des Kleinbürgertums sind.
        Das zwar einerseits auf das „Großkapital“ schimpft (z.B. in Form der FED, Rockefellers usw.), andererseits aber die geliebte kapitalistische Marktwirtschaft (von der Sie als Vertreter dieser Klasse profitieren) auch nicht abschaffen möchte.
        Deshalb dieser „Eiertanz“ von Humanismus mit ein paar Phrasen von „Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung“, mit denen sich mit Sicherheit kaum etwas ändert bzw. im wesentlichen alles beim Alten bleibt.

        Mit freundlichen Grüßen
        Flash

        • Walter Mandl

          Wer sich mit Mutmaßungen über unbekannte Personen derart weit aus dem Fenster beugt, setzt ein Meißel an einen Stein, dessen Wert und Bedeutung ihm nicht bekannt sein kann. Vorsicht ist daher geboten, jeder Schlag hat seine Wirkung!

        • ISKANDER1

          Flash: Sie haben mit Sicherheit BEIDE Bücher noch nicht gelesen, kennen weder mich noch andere die Sie hier seit Tagen angreifen, Sie halten FRIEDEN für eine Phrase und können nur auf das zurück greifen was andere ihnen eingebleut haben.
          Wissen sieht anders aus.
          Sie sollten – bevor Sie disputieren – lesen, lernen, Demut und Weisheit andocken lassen und so erkennen, dass das, was ihre „Erkenntnisse“ sind, gar nicht ihre sind sondern eine mit Bedacht gesetzte Sackgasse ist, in der sie fröhlich und mit Verlaub – einigermaßen großmäulig – blind lamentieren.

  • TomGard

    Ich habe zu „Flashs“ Postings / Nachfragen heut vormittag einiges geschrieben, was es wg. Begutachtung durch das Politbüro auf dem Weißen Hirsch nicht in die Leiste „Neue Kommentare“ geschafft hat. Bei Interesse bitte scrollen..

    • Das Politbüro ist derzeit auf Staatsbesuch in den Spatzenbergen und hat dort nicht permanent Zugriff auf die Kommentare der Opposition…

      • soko

        Leninskje?

        • Exakt :)

        • soja kosmos

          Priwet! Ja ne daleko schila (Leninskij Prospekt), kogda ja byla malenkaja dewuschka :-)

  • Putin hat sich heute am Rande der Gedenkfeiern zum Überfall auf die Sowjetunion 1941 endlich einmal andeutungsweise in einem kurzen Interview geäußert.

    1. Die von Poroschenko deklarierte Waffenruhe, obschon von möglicherweise irregulären Kräften bereits gebrochen, wird zusammen mit seiner Initiative zur Beilegung grundsätzlich begrüßt;
    2. Die Einwohner der Ost-/Südostukraine müssen aus diesem Prozess heraus die Sicherheit bekommen, dass sie vollwertige Bürger der Ukraine sind.

    Damit wird klar, dass das wochen- oder gar monatelange Undercover-Tauziehen im Kreml zumindest ansatzweise entschieden ist.

    • Flash

      PS: Die von Poroschenko deklarierte „Waffenruhe“ ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Ultimatum an die Aufständischen vor allem im Osten der Ukraine.
      Entweder aufzugeben und die Waffen niederzulegen oder vernichtet zu werden (Plan B).

      Mit freundlichen Grüßen
      Flash

    • Jones Bones

      Nicht ganz:
      „Важно, чтобы на базе перемирия возник диалог, поиск приемлемого для всех
      компромисса, чтобы люди, проживающие на юго-востоке Украины,
      чувствовали, что они обладают всеми правами граждан и эти права в том
      числе гарантированы Конституцией“

  • Es ist ja nicht so, dass es keinen Interpretationsspielraum gäbe. Zum Beispiel ließe sich deuten, dass der RF an der gesamten Ukraine gelegen ist (was an sich natürlich stimmt). Auf jeden Fall sind Begriffe wie „Junta“, „Strafkorps“ und dgl. nicht mehr präsent.

    Solche Dinge werden immer im Kontext geäußert. Der Kontext war das wochenlange, vollkommene Schweigen der russischen Führung, aus dem deutlich wurde, dass die „Eliten“ sich nicht einig sind, Putins Aussagen vom 4. März (unzweideutige Ankündigung eines Eingreifens, sollte es zu Blutvergießen kommen) zu stützen.

    • Flash

      Naja, „apxwn“.
      Das ist schon etwas „Kaffeesatzleserei“.

      Einerseits war schon stets klar, daß es Putin nicht um 2. „Krim-Szenario“ geht (so schloß er bereits vor etlichen Wochen einen militärischen „Einmarsch“ Russlands in die Ukraine aus) und andererseits hat sich der Kreml (z.B. in Form von Lawrow bzw. Putins Sprecher Peskow) beinahe täglich zu Wort gemeldet.

      Deshalb besteht kein Zweifel, daß Russland eine geeinte Ukraine (mit Ausnahme der Krim) möchte, in der allerdings der Einfluß Russlands gewahrt bleibt.
      Doch genau das wollen weder Kiew und schon gleich nicht die USA.
      (Ansonsten hätten diese sich den ganzen „Staatsstreich“ sparen können.)

      Letztlich steht Putin bzw. Russland vor der Entscheidung, sich entweder dem Willen des „Westens“ zu beugen oder Krieg zu führen, um seine Interessen zu wahren.
      Und aus diesem Dilemma entlassen vor allem die USA ihren nunmehr öffentlich erklärten Gegner RUSSLAND sicher nicht mehr.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rainer

    • Flash

      PS:Desweiteren hat Putin in einer Rede im Kreml anläßlich des Anschlusses der Krim bereits unter dem Beifall der russichen „Eliten“ erklärt,
      daß sich von nun an Russland nie mehr „beugen“ lassen würde.
      Womit die Frage von „Krieg und Frieden“ bereits entschieden ist.
      Derzeit geht es nur noch um das „wann“.

      Mit freundlichen Grüßen
      Flash

    • TomGard

      “ … dass die „Eliten“ sich nicht einig sind, Putins Aussagen vom 4. März (unzweideutige Ankündigung eines Eingreifens, sollte es zu Blutvergießen kommen) zu stützen.“

      Interessante Aussage.
      Du verschweigst den Lesern, daß die zitierte Ankündigung sich auf einen Beschluß des Föderationsrates bezieht, den Putin vor der Annexion der Krim beantragt und erwirkt hat. Und daß Putin sich in nämlicher Pressekonferenz GEGEN eine Annexion der Krim aussprach, und zwar ohne Schlupf- und Mauseloch, denn er hat dieses Urteil begründet, nicht bloß eine „Meinung“ geäußert!

      Das eigentlich Interessante daran: Ost und West verschwiegen und verschweigen seit diesem Tag diese Aussage in romantischster Eintracht! Sie verschweigen, daß Putin nach diesem 4. März einer Art Putsch ausgesetzt wurde, denn er kam auf sein Argument nie zurück (um es für widerlegt zu erklären), sondern stimmte einfach in das patriotische Indianergeheule der Duma – Mehrheit ein.
      Freilich ist anzunehmen, daß es dazu keiner anderen Überzeugungsmacht bedurfte, als diese Mehrheit – denn der Annexionsbeschluß mit nur einer Gegenstimme spricht dafür, daß Putin an den „Geschlossenen Reihen“ mehr lag, als an politischem Realismus.

      Nun gibt es also diesen Beschluß des Föderationsrates vom 2. März, der nicht aufgehoben wird, obwohl er in jeder denkbaren Hinsicht überlebt ist. Und schädlich. Denn er erlaubt Kiev, sich juristisch unanfechtbar auf den Standpunkt zu stellen, Russland und die Ukraine befänden sich im Kriegszustand.

      Doch auch hierzu ist das eigentlich Interessante:
      Während man in Kiev jeden Tag auf diesem Beschluß herum reitet und seine Aufhebung fordert, ist im offiziellen Washington davon nie die Rede. Nie!
      Ebensowenig in Brüssel!
      Nichtmal Nato’s Ole Egon Rasmus spricht davon.

      Kurzer Schauplatzwechsel.

      Ist schon witzig, daß in keinem Kommentar hier die kleine Sensation aufgenommen wurde, die in Glazjevs öffentlichem Auftritt und seinen Forderungen einbeschlossen liegt. Ein Kerl, der als „Berater“ des Präsidenten geführt und gehandelt wird, tritt dessen offizielle außenpolitische Entscheidungen, verkündet vom Außenminister und UN-Botschafter, öffentlich derart in die Tonne, daß universelle herrschaftliche Usancen gebieten, ihn öffentlich „teeren und federn“ zu lassen, so daß ihm nur das Exil (Nordkorea oder Datsche im Ural) bleibt. Nichts dergleichen geschieht, oder, Roman?

      Es ist ein Putsch – wenn auch mit begrenzter Wirkung, weil die Person Putin unantastbar ist.

      Andeutungsweise ist auf diesem Blog ja von der Insubordination eines Teils der militärischen Kader die Rede gewesen. Das schlagenste Beispiel liefert auch hier ein Vorfall, der von einer kleinen Meldung in der FAZ abgesehen, auf die niemand offiziell zugriff, komplett verschwiegen wurde: Die Lieferung von Iglas aus aktuellen Arsenalen der russischen Armee an die Aufständischen. Kiev schrie es in die Welt, legte den Vorfall sogar offiziell der OSZE vor (dann müssen die Beweise schon hieb- und stichfest sein) – keine Reaktion. Stattdessen erlaubte Kerry Jen Psaki, sich mit Drohungen wegen „vermuteter“ Panzerlieferungen, die „demnächst geschehen könnten“, abermals zur Witzfigur zu machen.

      Kurzum:
      Ja, die Nuland-Fraktion will den Krieg! Aber sie will ihn dosiert, begrenzt, grad so, daß Russland und die EU geschädigt werden, ohne daß in Europa ein ökonomisches und politisches Chaos oder gar Zusammenbrüche passieren.
      Aber viel gefährlicher für den sogenannten „Frieden“ in Europa sind derzeit die russischen Faschisten, besonders die an hoher Position in den Streitkräften, die unbedingt nach Kiev marschieren und wohlmöglich bleiben wollen. Sie wissen, daß die NATO das will, sie wissen, daß die NATO daraufhin nicht die Luftwaffe oder gar die atomaren Raketenwaffen los schicken würde, sondern einfach nur jubilierte und den militärpolitischen Gewinn einstriche. Aber das ist ihnen egal – aus Gründen, die hier oft genug von Parteigängern genannt werden.

      Diesen Kommentar werde ich auch auf meinen Blog stellen, wo er kommentiert werden kann – nicht hier, wo ich keine akzeptablen Bedingungen für Antworten bekomme.

      • Mathew Miller

        Die Macht steht immer hinter großen Politikern.
        Mit einem Schulterklopfen und Zustimmung wenn es gut läuft.
        Dann ist Unterstützung zu bekommen die leichteste Übung.
        Wenn es schlecht läuft oder zu teuer wird dann entwickelt die Macht die hinter diesen Polticlown’s steht ein Eigenleben.
        Das Problem hat aber derzeit eher die USA samt angegliederten „Partnern“.
        Das System ist zu teuer geworden, der Profit sinkt trotz exorbitanter Verschuldung aller angeschlossenen Länder.
        Mit dem ISIS-Problem das im Irak direkt die Einflussgebiete der USA tangiert erhöht sich der Druck auf dieses System weiter.
        Syrien wird dadurch etwas aus der Schusslinie genommen.
        Wer denkt soetwas passiert von ungefähr mag das gerne glauben.
        Russland hat als Geschenk für die Olympischen Winterspiele oder aber zumindest im Windschatten dieser eine neue Ukraine geschenkt bekommen.
        Zusätzlich zur schon bedienten Syrien-Problematik hielten es gewisse Menschen in gewissen Think-Tank’s zu diesem Zeitpunkt für ihren Zielen zuträglich ein neues Spielfeld direkt vor der Haustür der RF aufzumachen.
        Ich denke jedoch das die Aussage im Grundsatz Bestand haben wird.
        Russland wird sich in absehbarer Zeit nicht wieder „beugen“.
        Ob es das nicht will tut dabei nichts zur Sache….kein Land will.
        Das es das nicht muss ist der Punkt den ich für viel eindeutiger halte.
        Bei Amerika bin ich mir nicht ganz sicher….jedoch spricht die geopolitische Lage eine Sprache die jene alte Hegemonie welche seit 50 Jahren unausgesprochen immer nur einen „Gewinner“ kannte sehr schwach und Todkrank wirken lässt.

  • Flash

    Hallo „TomGard“,

    an Deinen Ausführungen ist sicher etwas daran, auch wenn diese manchmal schwer verständlich sind.
    Und wenn es z.B. nach Putin ginge, hätte die bisherige Geschäftemacherei mit dem „Westen“ auch vorerst weitergehen können.
    (Schließlich spricht er immer noch von „Partnern“.)

    Allerdings sind vor allem die USA damit nicht (mehr) einverstanden.
    Während diese RUSSLAND bekanntlich als eine „Regionalmacht“ bezeichnen, sieht sich RUSSLAND weiterhin als eine (mitbestimmende) Weltmacht.
    Und dieser Streit ist eben letztlich nur kriegerisch zu entschieden.
    (Bei derartigen Gewaltfragen hört die „Erbsenzählerei“ nunmal auf.)

    Mit freundlichen Grüßen
    Flash

  • Flash

    Hallo „Radostin“!

    Meinst Du wirklich, daß es z.B. bei den Kämpfen der Aufständischen mit der ukrainischen Armee bzw. dem „Rechten Sektor“ keine Toten bzw. Verletzen (auch ZivilistInnen) gibt, die auf deren „Konto“ gehen?
    „Opfer“ gibt es in Kriegen stets auf beiden Seiten.

    Und aus „westukrainischer“ Sicht ist der sog. Donbass nunmal ukrainisches Staatsgebiet, während die Aufständischen das anders sehen.
    Wer hat nun Recht?
    Da diese Frage gar nicht zu beantworten ist, entscheidet in derartigen Streitfällen stets die Gewalt.
    Erst nach einem (verlorenen bzw. gewonnenen) Krieg ist klar, wer „Recht“ hat.
    So einfach ist das alles.

    Mit freundlichen Grüßen
    Flash

    • Radostin

      Hallo Flash, ernsthaft, als Hesse gehe ich doch nicht nach Bayern kämpfen wenn die wieder zu Österreich wollen – oder umgekehrt. Hier http://www.liveleak.com/view?i=e30_1403190323 sind die westukrainischen Söldner ziemlich sprachlos auf die Frage hin was sie im Donbass wollen. Für 300 Euro pro Tag. Die zivilen Opfer in der Westukraine hab ich noch nicht gesehen. Bisher nur Opfer in der Ostukraine.

      • Flash

        Hallo „Radostin“!

        Der sog. Separatismus (z.B. eine Abspaltung Bayerns von Deutschland) hat heutzutage meist sowieso nur dann eine Chance, wenn das ein mächtiger ausländischer Staat unterstützt.
        (So wären z.B. die Aufständischen im Osten der Ukraine ohne russische Befürwortung weitgehend verloren.)

        Und falls es tatsächlich zu einer versuchten Abspaltung Bayerns käme, würde sich das die deutsche Regierung sicher nicht gefallen lassen und die Mobilmachung gegen die aufständischen Bayern anordnen.
        Und falls die derzeitige Bundeswehr damit nicht fertig werden sollte, würde auch ganz schnell hierzulande wieder die Wehrpflicht eingeführt und Du (falls Du im wehrpflichtigen Alter sein solltest) eingezogen.
        (Ob Du das möchtest oder nicht, wird gar nicht einmal gefragt.)

        Und sollte auch das keinen Sieg über die aufständischen Bayern bringen, sehen in derartigen Fällen (z.B. innere Unruhen) die bestehenden NATO-Verträge bereits wechselseitige Hilfen vor.

        Würde sich wiederum dieser sog. Bürgerkreig vorerst auf Bayern beschränken, würdest Du natürlich in Hessen bzw. anderen Bundesländern auch keine Opfer sehen.
        Schließlich wären diese erstmal in Bayern.

        Und wer ist nun Schuld?
        Die Aufständischen Bayern (die nach Österreich möchten) oder die deutsche Regierung, welche die „territoriale Integrität“ Deutschlands erhalten möchte.
        Da wirst Du lange „grübeln“ müssen und dennoch keine Antwort finden.

        Mit freundlichen Grüßen
        Flash

      • Flash

        Übrigens:
        Mit dem sog. Völkerrecht ist das auch nicht zu entscheiden.
        Das schützt nämlich einerseits die „territoriale Integrität“ der Nationalstaaten, andererseits aber auch das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“.
        Und wenn „Interesse gegen Interesse“ bzw. „Recht gegen Recht“ steht, entscheidet in staatlichen Angelegenheiten einzig die Gewalt, d.h. wer sich gewaltsam durchsetzt hat „Recht“.
        (Während die Opfer reichlich von beiden Seiten produziert werden.)

        Mit freundlichen Grüßen
        Flash

        Am Rande bemerkt:
        Es versteht sich von selbst, daß sich derartige Angelegenheiten nicht „demokratisch“ lösen lassen.
        Das geht nur, wenn das wesentliche (z.B. die Staaträson) bereits vor der Wahl fest- bzw. gar nicht erst zur Wahl steht.
        (So würde z.B. ein gesamtukrainisches Referendum zu Fragen der Ost-Ukraine wahrscheinlich völlig anders ausfallen als im Osten der Ukraine selbst.)

        • Jones Bones

          Richtig. Wo es keine Gewalt über einen gibt, entscheidet einzig die Gewalt.
          Sezessionsbewegungen, die von innen entstehen, tangieren das Völkerrecht überhaupt nicht, so weit es sich bei ihnen um innenpolitische Angelegenheiten handelt. Denn Völkerrecht regelt nur das Verhältnis zwischen unabhängigen Staaten.
          Mischt sich ein Staat von Außen ein, so sieht die Sache schon anders aus. Denn Einmischung in fremde Angelegenheiten hat mit Selbstbestimmungsrecht
          nix mehr zu tun.

          Beim Beispiel Ukraine wurde seitens Neurusslands & der Krim kein Recht gebrochen. Weil die gegenwärtigen beiden Verfassungen beide von der Junta gebrochen wurden, gab es mindestens bis zur Wahl keinen Gesellschaftsvertrag und kein Verhältnis zwischen den Bürgern und der selbsternannten Regierung.

        • Flash

          Hallo „Jones Bones“,
          die Frage des „Rechts“ ist sowieso müßig.
          Rechtsfragen sind stets Ordnungsfragen.
          Und welche Ordnung nun gilt, d.h. wer sich den Interessen eines anderen unterzuordnen hat, entscheidet die Gewalt.
          Nicht umsonst beanspruchen z.B. kapitalistische Nationalstaaten ein Gewaltmonopol für sich.
          Bei denen gilt eben das Recht auf Privateigentum vor allem an den Produktionsmitteln, was wiederum beinhaltet, andere für sich arbeiten lassen zu können.
          Ginge es dagegen nach den Interessen der meisten Lohnabhängigen, würde eine andere Ordnung gelten.
          Letztlich verbergen sich hinter dem geltenden Recht die wirtschaftlichen Interessen der Herrschenden, die mittels dem Recht allgemein verbindlich werden.
          Daran hat sich seit dem früheren „Römischen Reich“ bis heute kaum etwas geändert.

          Ein weiteres Beispiel ist der sog. UN-Sicherheitsrat, in dem nicht umsonst die Siegermächte des 2.Weltkriegs, die zugleich Atommächte sind, das Sagen haben und sich streiten, was Recht ist.
          Und da sich hinter dem Recht nur die eigenen Interessen verbergen, ist die Frage, wer nun Recht hat, nur gewaltsam zu lösen.
          (Deshalb hat Putin den Anschluß der Krim auch keinem internationalen Gerichtshof zur Entscheidung überlassen, sondern sich vielmehr auf sein Militär verlassen. Ebenso wie die anderen Mächte in anderen Fällen, siehe z.B. Jugoslawien.)
          Recht hat der, der über die Mttel verfügt, sein Interesse auch durchzusetzen.
          Dann gilt eben dessen Recht.
          (Zumindest soweit, wie dessen militärischen Mittel reichen.)

          Mit freundlichen Grüßen
          Flash

        • Jones Bones

          „Recht, wie die Welt nun mal so ist, ist nur von Belang zwischen gleich starken, während die Starken tun, was sie können und die Schwachen erleiden, was sie müssen.“
          Thukydides

        • Flash

          Am Rande bemerkt:
          Deshalb ist z.B. auch die Frage, ob nun der Anschluß der Krim an Russland rechtens war oder nicht, nur ein Thema für „Spinnereien“.
          In Wirklichkeit entscheidet stets die Gewalt, was Recht ist.
          (Im Inneren bekanntlich die Staatsgewalt und nach außen das Militär.)

          Mit freundlichen Grüßen
          Flash

        • Jones Bones

          Nein Flash.
          Angenommen ein Räuber trifft in einer Seitengasse auf ein potenzielles Opfer. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Räuber ihn ausraubt, ist umso geringer, umso mehr er glaubt dass das Opfer sich wehren kann und die Beute das Risiko und die Mühen nicht wert ist.
          Dann belässt man es beim Status Quo.

          Das Zitat, das ich gebracht habe, beschreibt ein historisches Ereignis während der peleponnesischen Kriege, als eine Athenische Delegation mit Meliern über eine Kapitulation verhandelte. Als diese sich auf die Moral/das Recht beriefen, kam seitens der Athener diese Antwort.
          Und während Melos anfangs neutral war und die Athener mit den Spartanern im Krieg, gab es mit den Spartanern eher eine Dialogbereitschaft.

          Analog der kalte Krieg, wo es neben Warschauer Pakt, NATO es noch den „blockfreien“ Block gab. Und der Umgang der Großmächte mit diesen war fundamental anders als der miteinander.
          Und das „Recht“ ist dann eine sehr komplexe moralische und juristische Größe, die sich eben vor allem am Gewohnheitsrecht orientiert.

  • Flash

    Ach „TomGard“!

    Es mag sein, daß etliche BeraterInnen bzw. sog. Think Tanks sich alles mögliche ausdenken.
    In Wirklichkeit allerdings versucht der Gegner, derartige Berechnungen zunichte zu machen bzw. zu durchkreuzen.
    Da hilft das alles kaum mehr etwas.

    Und falls z.B. Obama tatsächlich derart klug sein sollte, frage ich, warum er (genauso wenig wie seine Vorgänger) nicht wieder eine sprudelnde Kapitalakkumalition (und um nichts anderes geht es letztlich bei allem) zumindest in den USA in Gang bringt.
    Stattdessen Schulden, Schulden und nochmals Schulden.
    Während ohne die US-Army der Dollar bereits längst weitgehend wertlos wäre.

    Während sog. VerschwörungstheoretikerInnen aufgrund mangelndem Wissen über die wirklichen kapitalistischen bzw. imperialistischen Verhältnisse bzw. Zusammenanhänge hinter allem stets „geheime Mächte“ vermuten, „spinnst“ Du Dir manchmal die Welt etwas zusammen.
    Die Wirklichkeit ist oftmals weitaus banaler.
    Manchmal sogar erschreckend banal.

    Mit freundlichen Grüßen
    Flash

    PS: So schreibt z.B. Gates (der als Kriegsminister immerhin mehreren US-Präsidenten diente) in seinem neulich veröffentlichten Buch, daß er auch immer dachte, daß sich eine (raffinierte) Strategie hinter allem verberge.
    Was allerdings gar nicht der Fall ist.
    Um US-Präsident zu werden, reicht (außer dem nötigen Geld für Wahlkämpfe usw) eine Eigenschaft völlig aus.
    Nämlich sich von nichts und niemanden (vor allem aus dem Ausland) etwas bieten zu lassen.
    Das ist die entscheidende Qualifikation für das Amt eines Präsidenten.
    Vielmehr braucht es nicht.
    (Und den Rest machen die „Image“- bzw. Werbeagenturen.)

  • Flash

    Übrigens:
    Der von Dir genannte Brzeninski war ein nationalistischer Idiot, dessen einzige Sorge anscheinend die Größe der USA war.
    Seine Überlegungen führen direkt in einen 3.Weltkrieg, der angesichts der heutigen Waffentechnik nur im einem Fiasko enden kann.
    Dann soll mir dieser Blödel ‚mal zeigen, wie sich in einer weitgehend zerstörten Welt noch Geld verdienen bzw. Kapital vermehren soll.
    Und um das geht’s doch in deren Köpfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Flash

  • Flash

    Hallo „Radostin“,
    vielleicht noch eine Bemerkung.

    Die „zur Schaustellung“ eigener (vor allem ziviler) Opfer wird von den Kriegsparteien meist als ein Mittel benutzt, um Stimmung zu machen.
    (Nach dem Motto: Schaut her, wie böse die anderen, während wir natürlich die Guten sind.)
    Um die Opfer selbst geht es dabei kaum.
    Diese sind nur ein Mittel zum Zweck.
    Und das einzige Mittel, diese Opfer zu vermeiden, wäre nunmal kein Krieg.
    Allerdings bräuchte es dafür eine völlig andere Welt als die derzeitige kapitalistische, in der nicht nur die Menschen, sondern auch die Nationalstaaten in Gegensätzen, d.h. in Konkurrenz zueinander, leben.
    Aber das wäre ein anderes Thema.

    Mit freundlichen Grüßen
    Flash

  • Facebook

    Ohne Gas ist auch Poroschenko nur ein kleiner Mann, denkt man sich so. Die Frage ist wie die USA das als nächstes zu lösen versucht. Der Plan existiert schon. Und spätestens zum nächsten Winter ist diesbezüglich eine weitere relativ harte Offensive der USA zu erwarten, in jeden Fall medial. Der böse Putin, der den Kältetod tausender ukrainischer Zivilisten zu verantworten hat, vor allem in der Ostukraine, ist die nächste große Story.

    Von daher steht aus russischer Sicht die endgültige Niederlage der Rebellen eigentlich nicht wirklich zur Diskussion. Ein weiteres Blutvergießen ist zu verhindern. Poroschenko ist dafür verantwortlich.

    Sonst ist man (endgültig) verarscht worden, was man aber eigentlich schon kennen sollte.

    • Mathew Miller

      Für diese Lösung braucht Kiew aber zwingend diesen Teil der Ostukraine.
      Ohne Schiefergasdreieck kein Fraking-Profit für jene die die neue Ukrainische-Oligarchen-Truppe unter Vertrag genommen haben.
      USA und in Europa ganz wichtig Polen sind die treibenden Kräfte.
      Russland braucht die Ukraine wenn überhaupt als neutrales Gebiet quasi als Abstandshalter.
      Was bekommt es einen NATO-Aspiranten mehr direkt vor der Haustür.
      So wie Russland die Krim wieder in Besitz nahm um seine Schwarzmeerflotte zu sichern so wird es auch Mittel und Wege finden um die Schiefergasvorkommen in einem gewissen Teil der Ukraine sagen wir mal als Biosphärenreservat für kommende Generationen zu sichern.

      Russland wird alles tun um sicherzustellen das es weiterhin sein konventionell gefördertes Gas zu bestmöglichen Preisen am Markt verkauft bekommt.
      Die Ukraine als Transitland für diese Exporte war bisher schon schwierig.
      Beginnt die Ukraine jetzt mit dem Fracking in Abhängigkeit von auswärtigen Investoren so steht außer Frage wohin dies führen soll.

      In eine bessere Zukunft r dieses Land mit Sicherheit nicht.
      Der alte strategische Partner Russland verhinderte mit Subventionen den Aufbau dieses Geschäftsfeldes in der Ukraine.
      Der neue strategische Partner fördert den Aufbau genau dieses Modells.
      Es wird nicht rentabel sein, nein es wird die Ukraine jedoch auf lange Zeit an diese Partner binden.
      Erstens durch die jetzt billig aufgedrängten Kredite welche schon teuer eingepreist.

      • Facebook

        Vielleicht kann man auch die sich auch angesichts sich zu Ende neigender Ölvorkommen einfach fragen, wie soll es danach weitergehen? Schiefergas, Uran oder weitere Energiequellen sind dem allgemeinen Wissenstand nach endlich. Oder vielleicht sagt man einfach: „Nach mir die Sintflut, Schimmelpilze Ahoi!“ – Wer weiß.

        Ein kooperativer Ansatz könnte Neues bringen, ein kompetitiver wird dies auf keinen Fall – definitiv sichtbar erst in 50 Jahren, zumindest nach allgemeinem Kenntnisstand. (Aber wahrscheinlich auch alles nur Humbug. Da hilft dann der Glaube weiter.)

        Erster Ansatz könnte allerdings enorme Risiken für bedrohte Kulturen und Völker mit sich bringen. Jedenfalls ist ein dementsprechendes gefahrenorientiertes, aus der Erfahrung gelernetes extrem aggressives Verhalten deutlich erkennbar – für die nächsten 50 Jahre durchaus als erfolgsversprechend anzusehen.

        Viele Chancen hat man nicht: Aufbrechen oder nicht aufbrechen. Nach meiner derzeitigen Einschätzung: Ihre Entscheidung. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Aufbrechen oder nicht aufbrechen, Zeit ist jetzt, Etwas Mut wäre dazu angesagt.

  • Eardwulf

    Und da bekanntlich heutzutage sowohl im „Westen“ als auch „Osten“ mehr
    oder weniger die gleichen Verhältnisse herrschen, ist es auch falsch und
    lebensgefährlich, Partei zu ergreifen.

    oha

  • ISKANDER1

    Der von ihnen zitierte 3. WK ist doch schon längst da (siehe TomGard), schlafen Sie?

    • Flash

      Klar, siehe meine vorherige Antwort an „TomGard“!
      Allerdings bislang mehr im Verborgenen, d.h. in sog. Stellvertreterkriegen.
      Die offizielle Eröffnung steht allerdings noch bevor.

      Mit freundlichen Grüßen
      Flash

  • Mathew Miller

    „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

    (berühmtes Zitat von Ignazio Silone – Schriftsteller und Sozialist)

    Wie gesagt alles eine Frage wie weit man seine Ideale lebt.

    Der Mann ist doch über jeden Zweifel erhaben.
    Oder?
    Links genug steht er, bürgelich ist er auf keinen Fall.
    Was ist da nur schief gelaufen?

    Oder läuft alles wie immer…bestens.

    • Flash

      Übrigens:
      Ähnlich falsch ist es z.B. auch, vor allem den deutschen Faschismus weitgehend auf die Judenverfolgung zu reduzieren, die zwar ein wesentliches, aber nur ein Teil des faschistischen Staatsprogramms war.
      (Zumal deren Radikalität hinsichtlich der Juden tatsächlich mehr ein persönlicher „Spleen“ von Hitler war, die von anderen Faschisten, z.B. Mussolini, Franco usw., kaum geteilt wurde.)
      Jedenfalls gehört der Faschismus erklärt und nicht „dämonisiert“.
      Ansonsten kommt es zu der heutigen Verwirrung, in der zwar viele vom Faschismus reden, aber kaum noch eine(r) weiß, was dieser in Wirklichkeit ist bzw. was FaschistInnen wollen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Flash

  • Mathew Miller

    Mein beliebtester Lösungsansatz hat mir hier schon richtig negative Resonanz eingebracht…aber was solls.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie
    Zitat:

    Erich Mühsam definierte:

    „Anarchie, zu deutsch: ohne Herrschaft, ohne Obrigkeit, ohne Staat,
    bezeichnet somit den von den Anarchisten erstrebten Zustand der
    gesellschaftlichen Ordnung, nämlich die Freiheit jedes einzelnen durch
    die allgemeine Freiheit. In dieser Zielsetzung, in nichts anderem,
    besteht die Verbundenheit aller Anarchisten untereinander, besteht die
    grundsätzliche Unterscheidung des Anarchismus von allen andern
    Gesellschaftslehren und Menschheitsbekenntnissen. (…) Die Verneinung der
    Macht in der gesellschaftlichen Organisation ist das maßgebliche
    Wesensmerkmal der Anarchie.“

    – Erich Mühsam: Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat[10]

    Das umfasst allerdings alle Formen von Macht.

    In gewissen Grenzen die ich für mich abhängig von der aktuellen Lage immer wieder anpasse ein duchaus sinnvoller Lebensentwurf.

    Imho… die erträgliche Form des Zusammenlebens in dieser Welt, wenn man nicht gleich ganz in die Wildnis ausweichen will oder kann.

    Was das für die jeweils gewünschte(von einigen wenigen) zu errichtende ML Ordnung komm. oder wie auch immer gearteter Prägung bedeutet dürfte ihnen klar sein.

    Das hatten wir alles in jeweiliger Form schon.

    Mit jeweiliger farblicher Schattierung.

    Selbst unter der roten Variante waren Anarchisten die ersten welche verfolgt und ausradiert wurden.
    Dieser Modus Vivendi war und ist allen Formen von autoritären Regimen ein Dorn im Auge.

    Nur der Kriegskommunismus bediente sich zur Erreichung seiner Ziele dieser Strömung.
    Danach wurden Vertreter dieser Richtung sogar bis ins Exil mit dem Tod bedroht…und „ausradiert“ exekutiert.

    Na klingelt“s da.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Trotzki

    Bei der braunen Variante war das im Konzept schon Systembedingt nicht vorgesehen.

    Am ehesten ist mit dieser Einstellung noch unter „demokratischen“ von mir aus bürgerlichen Staatsformen ein nebeneinander möglich.
    In gewissen Grenzen…versteht sich.

    • Flash

      Hallo „Mathew Miller“,
      das von Ihnen aufgemachte Thema des Anarchismus wäre ein „großes Faß“, das den Rahmen dieses Forum wahrscheinlich sprengen würde.
      Desweiteren bin ich kein Vertreter des früheren sog. „Realsozialismus“, die z.B. Karl Marx kaum wirklich verstanden bzw. begriffen haben.
      Daß allerdings die bürgerliche Staatsform (in der bekanntlich alles bis ins Detail geregelt und gewaltsam, z.B. mittels Justiz und Polizei, abgesichert ist) eine bessere Voraussetzung für das von Ihnen favorisierte Gesellschaftsmodell ist,
      bezweifle ich sehr.

      Mit freundlichen Grüßen
      Flash

      PS: In Wirklichkeit geht es doch darum, daß alle Menschen auf dieser Erde ein möglichst angenehmes bzw. gutes Leben haben.
      Deshalb wäre es sinnvoller, sich Gedanken über eine brauchbare Ökonomie zu machen, die das bewerkstelligt.
      Daraus wiederum ergibt sich dann die gesellschaftliche Form.
      (So ist z.B. die bürgerliche Gesellschaft nichts anderes als die gesellschaftliche Erscheinungsform der wirtschaftlichen kapitalistischen Verhältnisse, d.h. mit dem Ende des Kapitalismus würde sich diese Formation weitgehend von selbst.erübrigen bzw. keinen Sinn mehr machen.)

  • Eardwulf

    Mein OHa hatte sich eher auf folgenden Satz bezogen… ist es auch falsch und lebensgefährlich, Partei zu ergreifen

    • Flash

      Hallo „Eardwulf“,
      um das Rätsel vielleicht ein wenig aufzulösen:

      Heutzutage ist sowohl der sog. Westen unter der Führung der USA bzw. NATO als auch der „Osten“ auf einem falschen kapitalistischen Weg, der weitgehend s y s t e m b e d i n g t (d.h. auch unabhängig davon, wie es nun im Einzelnen z.B. in der Ukraine bzw. Syrien weitergeht) zwangsläufig und unvermeidlich in der größten Katastrophe der Menscheitsgeschichte, d.h. einem 3.Weltkrieg, endet.
      (Ähnlich wie z.B. bei einem falschen Computerprogramm, in dem der Absturz bereits vorprogrammiert ist.)
      Deshalb ist es bereits heute absehbar, daß es danach kaum noch einen Sieger geben wird und den Überlebenden im Laufe der nachfolgenden Generationen kaum etwas anderes übrig bleibt, als eine völlig Neue Welt zu schaffen.

      Desweiteren ist es eine (bürgerliche) „Unsitte“, zu meinen, stets parteilich sein bzw. für eine Seite Partei ergreifen zu müssen.
      Obwohl in Wirklichkeit oftmals keine der gegnerischen Parteien tatsächlich Sympathien verdient.
      Deshalb wäre eine etwas nüchterne bzw. sachliche Begutachtung der Zwecke bzw. Ziele, die diese Parteien mit ihren Handlungen verfolgen,
      sicher besser.

      Mit freundlichen Grüßen
      Flash

      • Eardwulf

        Lieber Flash,

        gut und glaubst du wirklich das man Meinungslos nicht auch den Weg alles irdischen geht, wenn erst der von dir heraufbeschworene WK3(deine Meinung) ausbricht? Zumal eine Meinung zu haben nicht zwangsläufig bedeuten muss das man Blind durch die Welt läuft.

        Mit besten Grüßen,
        Eardwulf

        • Flash

          Lieber „Eardwulf“!
          Da Du Dir anscheinend kaum eine andere Welt als die heutige kapitalistische bzw. bürgerliche vorstellen kannst, verwechselt Du „unparteiisch“ bzw. „parteilos“ mit „meinungslos“.
          Wenn ich z.B. denke, daß in der heutigen wirtschaftlichen bzw. gesellschaftlichen Verfassung weder der „Westen“ noch der „Osten“ etwas taugen, ist das doch eine Meinung – oder?
          Deshalb empfehle ich, neue Wege zu gehen, d.h. möglichst abseits der derzeitigen Verhältnisse.
          Zumal das die Lebenschancen erhöht und weitaus besser ist, als sich auf etwas falsches einzulassen.

          Mit freundlichen Grüßen
          Flash

        • Eardwulf

          Lieber Flash,

          schön das du mir meine gesellschafts-politsche Gangart erklärst. In diesem Sinne lass ich dich weiterreiten, immer der Sonne entgegen. ;-)

          Viele Grüße,
          Eardwulf

        • Jones Bones

          Ein bisschen Toleranz und Zurückhaltung täte hier allen gut.

          Es ist aber auch anzumerken, dass „daß in der heutigen wirtschaftlichen bzw. gesellschaftlichen Verfassung
          weder der „Westen“ noch der „Osten“ etwas taugen“
          zwar eine Meinung ist, aber mir weit entfernt von Objektivität scheint.
          Da bin ich viel zu viel Ingenieur für, um Idealvorstellungen nachzuhängen, und da bräuchte es auch überhaupt alternative Vorschläge, wo man meint dass man es besser kann.
          Marx bsw. hat sich zwar hunderte Seiten lang damit auseinandergesetzt, wie schlimm die Welt ist, einige wenige Seiten über das kommunistische Nirvana schwadroniert, aber echte Lösungsvorschläge gebracht hat er nicht.

          Und wo man keine guten Lösungsvorschläge hat, sollte man sich mit der Kritik zurückhalten. Die Welt, wie sie ist, ist in weiten Teilen natürlich gewachsen, und was natürlich gewachsen ist, hat auch seine Gründe.
          Bsw. sind über Jahrhunderte natürlich gewachsene Städte in der Regel von den meisten Faktoren wie Lebensqualität her den Planstädten überlegen.

        • Eardwulf

          mir ist in der letzten zeit niemand untergekommen der eine adequate antwort parat haette…

        • Eardwulf

          aber mal von all dem abgesehen – wollte ich ohnehin auf den thread hier nicht mehr antworten, passt auch nicht zum thema.

        • ISKANDER1

          Erdwolf: Flash ist Dagmar alias Rainer und mglw. noch mehr
          Süsse Klänge sind Teil der antiken Sirenen…

        • Eardwulf

          iskander: ich weiss ;-)

  • Ponomarjew wurde vor m.M.n. bestimmt zwei Wochen verhaftet, das ist richtig. Die Sache mit der Vergewaltigung lese ich dabei zum ersten Mal, der Rest war bekannt. Exekutiert wurde er nicht. Heute (gestern) gab es bei LifeNews Text und Bilder von/mit ihm: http://lifenews.ru/news/135565

    Zu Deinem Disclaimer: Danke für Deine Mühen. Leide momentan unter akutem Zeitmangel, bitte um Vergebung.

  • Jones Bones

    Tom, es gibt Videomaterial von dem Treffen, u.a. auch bei Tagesschau zu sehen. Oleg Zarev war dabei -> Fakt.
    Dass das Treffen durchaus ernst gemeint sein dürfte; darauf weißt aber auch schon die ukrainische Gesandschaft hin: Kuchma & Medvedchuk.
    Und dass am Ende der Verhandlungen kein (unabhängiges) Neurussland stehen kann, sondern höchstens ein Neurussland als Landesteil, das aber zuerst neu zu schaffen wäre und umständlich wäre, dafür braucht man kein Genie zu sein.
    Die Alternative wäre ein neues Karabagh, S-Ossetien oder Transnistrien. Da die von den Milizen gehaltenen Regionen aber eine hohe wirtschaftliche Bedeutung haben und nicht die gleichen geographischen Voraussetzungen, ist damit aber nicht zu rechnen, auch wenn das bislang die Regel war und noch keine Föderalisierung des Postsowjetischen Raumes geglückt ist.

  • Jones Bones

    Yup. Deswegen das „…braucht man kein Genie zu sein.“

    Dass Borodai halber ausgestiegen ist, wie seine neuerliche Youtubeansprache zeigt, ist als Beleg für deine These zu werten.

    Neuerdings wurde ja das Aydar-Battallion per Präsidentenerlass aufgelöst.
    Ich nehme das als Hinweis darauf, dass Poroshenko zwar die Truppen massiert, um mehr Verhandlungsmasse zu haben und notfalls auch ohne friedliche Lösung durchgreifen zu können, aber andererseits es mit der friedlichen Lösung durchaus ernst meint.
    Da sind die relevanten Fragen, ob
    1) die Dezentralisierung/Föderalisierung sich auf alle Oblaste erstrecken wird oder nur auf die 2 aufmüpfigen,
    2) Lugansk & Donezk den Status autonomer Republiken erhalten oder gar eine Zwischeninstanz zwischen Oblasten & Zentralregierung geschaffen wird, von denen einer Novorossiya heißen könnte,
    3) wie die Entwaffnung der Milizen vonstatten gehen soll und ob diese allesamt eine Amnestie erhalten würden.
    4) die gleiche Frage im Bezug auf die Briganten unter Warlords wie Kolomoisky.

  • Jones Bones

    Und was bist du?

  • ISKANDER1

    Es ist das alte leidige Problem, was in deiner Denkweise immer wieder kehrt. Du vermagst einfach nicht zu dulden, das andere auch ethische Ziele haben. Deine Haarspalterei hat narzistische Züge, es tut mir wirklich leid das die Menschen, welche kritisch genug denken, sich so immer wieder „selektieren“ mit dem Ziel sich selbst ultima ratio zu bestätigen.
    Das nennt man Sektierertum und ich nenne es vergeudete Kraft durch Annahme des Spaltertums.
    Beiße dich nicht an Phrasen fest, an Pawlowschen Reflexen, sie dienen nicht dir und deiner Botschaft, sondern denen die verantwortlich sind für (auch) deine Armut.

  • ISKANDER1

    Nein – ich täusche mich nicht. Frieden ist nicht verhandelbar und keine Phrase.
    Wenn Sie Frieden wollen, gehen Sie auf die Montagsdemo und/oder zeigen Sie dem System den Stinkefinger. Ich erlebe Sie hier nur als Sofaredner der in die Tasten haut und alle undisqualifiziert anblafft. Das ist null Beitrag, nur egozentrische Show.

  • Jones Bones

    Hauptneuigkeiten:

    1. Es soll ein Interview zwischen Merkel, Hollande, Putin & Poroshenko gegeben haben, wo vereinbart wurde, dass die OSZE einschließlicher einen Frieden überwachen soll.
    Diese Vereinbarung ist ziemlich offensichtlich gegen die Interessen der Angelsachsen, und es ist auffällig, dass diese in die Gespräche nicht involviert wurden.

    2. An South Stream wird zumindest in Österreich weiterhin gebaut, und auch Italien & weitere Länder halten weiterhin daran fest. Zwar haben Bulgarien und Serbien den Bau in ihren Landesteilen vorerst gestoppt, aber da diese Staaten ausgesprochen prorussisch sind, wäre die zu leistende Überzeugungsarbeit praktisch 0, sobald der Widerstand seitens der wichtigsten EU-Länder wegfällt.

    Anders als die recht symbolische Wiederufung des Einmarschrechtes durch den Föderationsrat für die unter dem Oberbefehl Putins stehende russische Armee, ist die Vorantreibung des milliardenschweren Projektes South Stream ein deutliches Zeichen dafür, dass sich eine Verhandlungslösung annähert. Auch bedeutet es eine Absage Europas an das amerikanische Schiefergas (Fracking), das ja eine der größten Motivatoren für das aggressive amerikanische Verhalten gewesen sein dürfte.
    Putin hält sich übrigens weiterhin sämtliche Möglichkeiten offen.

    Link 1:
    Strelkow hat heute ein Interview abgeliefert, wo er 3 Bedingungen für einen Frieden nennt:
    1) Rückzug der ukrainischen Truppen mindestens 10km von den Garnisonen, die für die nächste Zeit von den Milizen beider Volksrepubliken bemannt sind. Außerdem die Aufhebung jeglicher Belagerungen.
    2) Ein Ende jeglicher Militärflüge über die von den Milizen kontrollierten Zonen.
    3) Ein Ende jeglichen Artilleriefeuers, sowohl auf bewohnte Gebiete, als auch auf die Stellungen der Garnisonen.
    Wenn diese 3 Bedingungen erfüllt sind, sind die Milizen ihrerseits ebenfalls damit einverstanden, jegliches Feuer einzustellen.
    Das „für die nächste Zeit“ zeigt recht eindeutig, dass auch er schon längst weiß in welche Richtung es zu gehen hat.

    Link 2:
    Der Spiegel hat einen neuen Artikel abgeliefert, wo die verschiedenen Zukunftsszenarien durchleuchtet werden. Die inhaltliche Fülle mal wieder äußerst verwässert, aber im Grunde genommen weitgehend richtig. Vor allem in dem Punkt, dass die Ukraine zwar möglicherweise zu einer militärischen Endlösung in der Lage wäre, aber dann irakische Verhältnisse zu erwarten hätte. Sie ist zwar zu einer militärischen Besetzung der gegenwärtig gehaltenen Gebiete in der Lage, nicht aber zu einer zivilen Verwaltung.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-krise-drei-szenarien-fuer-die-zukunft-des-landes-a-977459.html

    • TomGard

      Der sprechenste Satz im Spiegel-Artikel lautet: Poroschenko verfügt über keine Hausmacht.

      Folglich kommt es für ihn und seine Sponsoren darauf an, daß er sich eine verschafft, und das kann er unter den gg Umständen nur mit einem „Sieg“, sprich: Mit einem Massaker, einem „Guernica“ in Slaviansk / Kramatorsk. Anschließend kann er sich gegenüber Lugansk und Donezk hoheitlich gnädig geben und Kritiker mit Verweis auf die Opfer zum Verstummen bringen. Jats und Konsorten werden es so zufrieden sein müssen, wie ihre Hinterleute in Washington es sein werden: Die „Irakisierung“, wie Jones es nennt, wäre mit dem Massaker geschaffen, freilich mit schwer abzusehenden Umfang und Charakteristik.

      Der FSB / Girkin scheint mitzuspielen. Andernfalls forderte er die Bewohner der beiden Städte zur Flucht auf und seine dringlichste Forderung wäre die nach einem Evakuierungskorridor.

    • Mathew Miller

      Kiew hat verloren.
      Die komplette Ostukraine, den Süden, und spätestens wenn kein Geld mehr fließt…die gekauften Gebiete wie die…Westukraine.
      Charkow und der Norden bis an Kiew ran war wenn überhaupt abwartend.
      Mit oder ohne Willensbekundungen der Bevölkerung.
      Was unter Kontrolle gebracht wird ist Dneperpetrowsk.

      Kein Schiefergasgebiet….keine Gelder.
      12 bis 15 Mill. für den Aufbau..von miltiärischen Strukturen.
      Das ich mich nicht schlapp lache.
      Das haben die Folklorenazis aus Kiew locker jetzt schon an „fliegenden Gerätschaften“ Material verloren.
      Da wird nix mehr nachbeschafft…wovon auch.
      Russland hat jetzt schon gewonnen.
      Die wie auch immer geartete Ukraine bleibt was sie war …nichts.
      Bettelarm.
      Und der nächste Winter kommt bestimmt.

      Die Lage im Osten wird selbst Russland nicht einfangen können.
      Jedenfalls unter den derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen.
      Keine Kontrolle über nichts.
      Die alten Machtinstrumente sind zerschlagen und neue sehe ich nicht.
      Die Partei der Regionen hat dort nix mehr zu sagen…der Osten ist seine alten Oligarchen los(Ach-Mett-topf) die sitzen jetzt in Kiew.
      Jedoch ist alles was Geld bringt in der Ostukraine weiterhin ein lukratives Geschäft.
      Um so mehr als das derzeit darauf keine Steuern abgeführt werden…die Schmiergelder an die großen Einsacker halten sich derzeit in Grenzen.
      Die russischen Oligarchen stehen bereit.
      Mal schaun wie lange sie nur die alte Doktrin weiterverfolgen.
      Erfolgreiche Finnlandisierung vorausgesetzt hält das „ewig“.
      Kiew sieht keinen Cent, weder von der Steinkohle, noch von den Schlüsselindustrieproduktionen.
      Das Scheifergas bleibt im Biosphärenreservat.
      Jedenfalls unter den derzeitigen Vorzeichen.
      Wenn für Russland da ein + davorsteht…und kein – dann.
      Geld wird entscheiden.

      • Walter Mandl

        Russland hat wahrlich aus der Lektion Afghanistan von den Amis gelernt wie schmutzige Kriege zu führen sind. Der ganze Nato-Club sitzt nun in der selbst bereiteten Misere und schreit täglich in Richtung Moskau nach Hilfe. Putin wäre verrückt, diese Idioten selbstlos zu befreien. Jetzt dürfen die Gangster die bittere Erfahrung machen, wie sich ein „Russischer Winter“ im Frühsommer anfühlt. Und bis zum echten Winter wird so manches Rädchen sich noch in Richtung Moskau bewegen. Teile deine Meinung, dass die Nato bereits schwer verloren hat und bis zum Frühjahr noch viele herbe Enttäuschungen erleben wird. Am Ende steht sie da mit einer total abhängigen und verkümmerten (West)Restukraine und weiß keinen Weg, wie sie die hässliche Braut von der Seite bekommt. Recht so.

        • Ruth

          Der Beschuss von Slawjansk ging auch am 26.6. weiter

          und auch Kramatorsk

  • Walter Mandl

    Missgeschick während einer Live-Sendung: Der Journalist Marc Franchetti berichtet über persönliche Erlebnisse während seines 3wöchigen Aufenthaltes in der Ostukraine. Maßgebliche Vertreter und Förderer des Regimes sitzen im Studio und wirken überfordert:

    • Jowi

      Sehr interessant, ich kann zwar kein Russisch, aber mit angeschalteten Untertiteln kann man – der Technik sei Dank – einigermaßen folgen. Manche scheinen aber Ukrainisch zu sprechen, da fehlen dann die Untertitel.

      Manche der Diskussionsteilnehmer erleiden das unangenehme Gefühl der kognitiven Dissonanz, wozu natürlich nicht der Maskenmann gehört, der alles zu töten versucht, was bei ihm eine kognitive Dissonanz hervorrufen könnte.
      Gott schütze die Gerechten!

    • Mathew Miller

      Codename „Odessa“ ist bestimmt Feuerwehrmann.
      Warum so eine Nase seine Fresse nicht mal im Ukrainischen TV zeigt…?
      Codename Odessa ist …..ein faschistisches Stück …..Code….allerdings mit K am Anfang und t am Ende.
      Dem gehört sein Wortspiel dorthin gesteckt wo er rausgekrochen ist.
      Mongo ist keine exotische Frucht….aber der Kerl steht intellektuell auf der Ebene einer verfaulenden Mango.

  • Habe ich was verpasst? Ich sehe auf Tagesschau 24 erstmals Bilder bezüglich Artillerieangriffe der Regierungstruppen und es kommen betroffene zu Wort?

    • Jones Bones

      Damit versuchen die, sich einen Hauch von Neutralität zu geben, den die nicht haben.
      Gezeigt werden die nur ganz kurz, wirklich was gezeigt wird nicht.
      Dann noch eingepackt in die übliche Propaganda, wo beispielsweise der Lelieschkies mal wieder ’nen Schmarrn von sich gibt, von „Söldner“werbung für den Südosten.
      Man könnte beispielsweise die Zahl der bisher durch Artilleriebeschuss getöteten Kinder erwähnen.
      Das hat nur keiner vor.

      • Ich hoffte es wäre die Einstimmung auf einen Strategiewechsel. Strelkow hatte vor 2-3 Tagen erwähnt, Poroschenko würde sich gerne mit Hilfe der „Volksmiliz“ von „ungeliebten“ Teilen der „Sondereinheiten“ befreien. Aber zu oft ist der Wunsch Ergebnis meine Analysen. Ich begrabe ihn schnell wieder auf dem Friedhof meiner Illusionen. :(

        • Jones Bones

          Naja, einen Waffenstillstand hat es real nie gegeben.
          Möglich, dass der jetzt auf innenpolitischen Druck hin zwar nicht öffentlich bekannt gegeben wird, die Armee sich aber weiter zurückhalten wird. Allein schon deshalb, um ihre inneren und äußeren Gegner sich aufreiben zu lassen.

  • Aktuelle News von der „Ostfront“ in Englisch.

    https://www.youtube.com/channel/UC1ZNeFDz-R2CGyLDRHCpo_A

    • ….oh „Südfront“ nicht „Ostfront“

  • soko

    Das youtube-Konto von ANNA-News wurde wieder gesperrt.

  • Südfront 01.07.2014 in Deutsch!

  • News von Heute und der FB Link.
    https://www.facebook.com/southfrontde?fref=ts

  • Mathew Miller
  • Jones Bones

    Gestatten?
    Der neue Verteidigungsminister der Ukraine:
    (Ich bin nicht der Urheber und übernehme daher keine Verantwortung für den Grammatikfehler im englischen Satz)

    • Mathew Miller

      Der ist ja mal ein Militär wie er im Buche steht….im Handbuch einer jeden Armee….unter dem Kapitel….Gegner.

  • Mathew Miller
    • ISKANDER1

      Das ist doch mal eine gute Nachricht, wahrhaftig!
      Auch der bolivianische Präsident Evo Morales hatte vor 1,2 Jahren Mc Donalds und Coca Cola aus dem Land verwiesen.
      Wenn ich sehe wer in Europa diesen Müll frist und säuft – da sieht man doch glatt wer Zukunft hat und wer nicht. Wer selbsbestimmt bleibt und wer verblödet zum meinungs- und willenslosen Systemsklaven mutiert,

  • Das Video stammt aus einer fast zwei Stunden andauernden Diskussionsrunde, die RIA Nowosti durchgeführt hatte. D.h. Glasews Einlassungen sind seine Privatmeinung, aber keine Presseerklärung des Präsidenten.

    Das vollständige Video:

    https://www.youtube.com/watch?v=TAu3rDTs318

  • ISKANDER1

    Nachdem die RF den Schwanz folgsam eingezogen hat, wurde das EU Ratifizierungsabkommen mit Modawien gleich mit im Windschatten der UA Ratifizierungsabkommen durchgezogen.
    Gagausien und Trannistrien – Geschöpfe der RF Außenpolitik – auf diese Weise ebenso ans Messer der EU geliefert wie der Donbass.
    In mir verdichtet sich der Eindruck, das die Politik der RF nicht minder oligarchengemäß abläuft wie anderswo.
    Oder aber es herrscht irrwitzige Weltfremdheit vor und die alte Saufnase Jelzin zieht aus dem Jenseits die Fäden im immerwährenden Delirium.
    Mein Beileid allen Menschen in den leidgeplagten Gebieten und allen Sympathisanten der Sache der internationalen Befreiung.
    Ich bin ein unbedingter Verfechter des Friedens und eben deshalb ahne ich, das Putins Politik in dieser Stunde ein schwerer Fehler ist.
    Frieden ist nicht erbettelbar sondern bedarf der Position der Stärke.
    Putins Kardinalfehler war u.a., auf die „Faschismus Polemik Karte“ zu setzen. Es war die verpasste Chance sich von einer künstlich geschürten Hysterie der letzten 7 Jahrzehnte abzusetzen und Tacheles zu reden.
    Die Politik des „Westen“ ist kein Faschismus sondern mglw. schlimmer.
    Hätte er die Archive geöffnet – wäre seine Ausgangslage besser, die Hetze gegen ihn ist ja ohnehin schon nicht mehr zu steigern. (Vergleich Putins mit Hitler)
    Mit der „Nazikeule“ ist hüben und drüben kein Krieg mehr zu gewinnen. Es gilt der Situation ins Auge zu schauen und zu eruieren wer was und warum global anschiebt.
    Immerwährend bewährt.

    • Zunächst zum Thema Moldawien:

      Daß das Assoziierungsabkommen jetzt unterzeichnet werden würde, war allseits bekannt. Mit Windschatten hat das nichts zu tun. Zweitens ist Gagausien eine (autonome) Region innerhalb Moldawiens und somit kein Geschöpf der rußländischen Politik. Wie die weiteren Prozesse innerhalb Moldawiens ablaufen, wo sich anscheinend ernsthafter Widerstand gegen die EU formiert, ist derzeit eine der großen Unbekannten.

      Transnistrien hingegen ist ein de facto unabhängiger Staat. Die EU dürfte sich keine Illusionen darüber machen, ihn mit „einzubinden“. Übrigens laufen zwischen Moskau und Tiraspol seit Monaten intensive Verhandlungen, was auch schon zu Verstimmungen mit Moldawien und Rumänien geführt hat. Transnistrien will (ebenso wie Südossetien) alsbald der RF beitreten, doch Rußland bremst das noch (!!) ein wenig aus. Zunächst geht es um die Vorbereitung dieses Beitritts. Im Augenblick hätte es keinen Sinn, dort eine neue Front aufzumachen. Transnistrien kann zur Zeit von Moldawien und der Kiewer Junta nach Belieben stranguliert werden (schau bitte mal auf die Karte).

      Die weitere Entwicklung Transnistriens hängt unmittelbar von den Vorgängen in der Ukraine ab.

      Daß die RF dort bisher militärisch nicht eingegriffen hat, ist aus Sicht der Bürger in der Südostukraine (und auch aus meiner Sicht) sehr bedauerlich. Doch wie hätte sie es tun sollen?

      In den beiden neuen Volksrepubliken leben über 6 Mio. Menschen. Doch wieviele Kämpfer sind Teil der Bürgerwehren? Zwischen 10.000 und 40.000 Mann (die Angaben schwanken). Und wo sind die übrigen Männer im wehrfähigen Alter? Waffen, um sie auszurüsten, gibt es im Donbass genug – in ehemaligen Bergwerken befinden sich Mobilmachungsdepots, die wohl für einige Divisionen reichen dürften. (Waffenschmuggel aus der RF braucht es daher nicht.)

      Bis heute haben es die Streitkräfte der Volksrepubliken nicht einmal vermocht, die beiden Hauptstädte Donezk und Lugansk vollständig unter Kontrolle zu bringen. In beiden Städten gibt es nach wie vor junta-treue Militäreinheiten und Dienststellen.

      Von einer weitgehenden Kontrolle der beiden Oblaste durch die Aufständischen kann – leider – keine Rede sein. Sie sind auf einige Gebiete beschränkt.

      Daher war kein Szenario nach dem Vorbild der Krim möglich, denn dort hatten die örtlichen Machtorgane, einschließlich Polizei und SBU, die Sache in die Hand genommen und zielstrebig vorangeführt. Die höflichen Menschen in den grünen Anzügen standen nur im Hintergrund. Doch in Donezk und Lugansk könnte man das Entstehen zweier neuer, unabhängiger Staaten im Augenblick kaum begründen, höchstens fingieren (Stichwort: Drei-Elemente-Lehre).

      Noch ist Noworossija nicht verloren und ich halte es für wenig wahrscheinlich, daß die Junta die Aufständischen militärisch besiegen kann. Doch die humanitäre Katastrophe ist bereits da und wird noch wachsen. Wichtig war jedoch, daß Poroschenko seinen (ohnehin nie eingehaltenen) Waffenstillstand selbst beendet hat. D.h. er und nicht der pöse Putin ist vor den Augen der Welt für das Blutvergießen verantwortlich.

      Wie die weitere Strategie Moskaus aussieht? Ich weiß es nicht, aber von einer Aufgabe der Aufständischen oder einem generellen Zurückweichen Rußlands kann keine Rede sein (siehe dazu Putins deutliche Worte in seiner Ansprache vor den Botschaftern der RF vom 1. Juli: https://www.youtube.com/watch?v=uzSZwz_CXT8 ).

      Doch mittlerweile ist klar, daß es um mehr geht als bloß um ein paar ukrainische Provinzen. Und die „fünfte Kolonne“ innerhalb Rußlands ist anscheinend stärker als gedacht. Damit sind nicht nur die Oligarchen gemeint, sondern auch Leute aus Putins Umfeld wie etwa Medwedew. Nicht zu vergessen die hier bei uns hochgerühmte „demokratische Opposition“ (Nawalnyj & Co.), die zwar realpolitisch bedeutungslos ist, aber über publizistischen Einfluß verfügt und davon träumt, in Moskau einen „Maidan“ durchzuführen.

      Wichtig ist aus Moskauer Sicht zweifellos, möglichst nicht als Angreifer dazustehen (analog dem 22. Juni 1941). Daher auch die Nicht-Reaktion auf den regelmäßigen Beschuß rußländischen Staatsgebietes von ukrainischer Seite. Erst heute wurde wieder ein Grenzübergang mehrfach von Artilleriegeschossen getroffen. Stattdessen werden Grenzschützer und Zöllner demonstrativ zurückgezogen.

      • Mathew Miller

        Transnistrien wird nicht auf ewig das bleiben was es derzeit ist.
        Es wird wenn Moldawien Richtung EU abzieht Eine Grenze zur EU und zum russischen Einflussbereich haben.
        Gagausien eine (autonome) Region dürfte diesen Status kaum halten konnen, wenn eine NATO-Mitgliedschaft angestrebt wird.
        Somit dürfte es recht zeitnah zu einem Transnistrien Nr.“2″ werden.
        Da bleibt nicht mehr viel übrig.
        Dürfte auf eine direkte Grenze der EU mit dem russischen Einflussbereich hinauslaufen.
        Für Transnistrien sieht es eher sehr gut aus derzeit.
        Von gewissen Unannehmlichkeiten mal abgesehen.
        :-)

    • Mathew Miller

      Bin mir da nicht so sicher wer da den Schwanz eingezogen hat.
      Allerdings bin ich mir sicher das bei der Aktion die EU nur der Stachel ist der Russland reingedrückt wird.
      Die EU kontrolliert da gar nichts.
      Das ist in etwa so als ob der Schwanz mit dem Hund wedelt.
      Wer allerdings im Fell des Hundes sitzt ist schon klar.

      Wie soll Russland denn bitte diese Tatsachen der Geschichte öffentlich machen..?
      Die Archive sind doch längst offen.
      Russland war damals und ist heute wieder das Opfer faschistischer Machtstrukturen.
      Die Ukraine ist Täter und Opfer in einem.
      Wieder einmal.

      Das Spiel läuft gerade auf den Höhepunkt zu.
      Und die RF spielt es genau bis zu dem Punkt mit an dem die Parasiten den Wirt wechseln.
      Dann werden die Archive geöffnet welche die bisherigen Sieger in ein neues Licht stellen.
      Und diese Archive findet man nicht in Russland sondern in England und den USA.
      Der Sieger schreibt die Geschichtsbücher.
      Das die Zeit dieser Sieger sich dem Ende nähert beweisen die Entwicklungen der letzten Jahre.
      Wie Russland dann dastehen wird ist nicht ganz einfach einzuschätzen.
      Derart einfach zu manipulieren wie der derzeitige Machtblock wird es nicht sein.
      Das ganze wird weiter gehen jedoch mit einer neuen Machtbasis.
      Und die liegt nicht im Westen.

    • Jowi

      „…die Politik der RF nicht minder oligarchengemäß abläuft wie anderswo.“

      Das war ja der Trick bei der Abwicklung der sowjetischen Wirtschaftzone, ein kapitalistisches Oligarchensystem zu schaffen, das nach den Regeln von Wall-Street und London spielt.
      Aus der Falle kommt Putin so schnell nicht heraus, es bräuchte einen tiefgreifenden Systemwechsel, eine Revolution.
      Da wird er vermutlich lieber den weniger riskanten Weg wählen und auf Zeit spielen. Dem westlichen Druck immer gerade soweit folgen, dass es noch nicht wirtschaftlich übermäßig weh tut. Darauf hoffend, dass das westliche System irgend wann von alleine kollabiert. Die Wirtschaftsdaten, die demografische Entwicklung und die krasse Verlagerung der industriellen Produktion nach Fernost lassen die Zukunft des Westens ja nicht all zu rosig erscheinen. Und der westliche Wirtschaftskrieg wird Gegenmaßnahmen provozieren. Nicht alle Intelligenz ist in westlichen Thinktanks konzentriert. Hochmut kommt vor dem Fall.
      Mal schauen, was das Treffen der BRICS-Staaten am 15.Juli bringt.
      Zum Trost: der taktische Rückzug war oft Teil des Erfolgs, wenn Russland angegriffen wurde. Der Gegner überdehnt die Front.

  • News 04.07

  • Mathew Miller

    Zitat:20.30 Uhr: Der ukrainische Präsident Poroschenko erteilt den neuen Militärspitzen den Auftrag zu „dringenden Reformen“.
    „Wir müssen solche Streitkräfte schaffen, dass niemand mehr auf die
    Idee kommen wird, unser Land anzugreifen“, erklärt er. „Die Ukraine wird
    siegen“, sagte der neue Verteidigungsminister Geletej. „Und die Siegesparade wird in einem ukrainischen Sewastopol stattfinden“.

    Tja das mit Transnistrien wird schneller kommen als gedacht.
    Liegt ja auf dem Weg.

  • Jones Bones

    Die Neurussen sollen sich aus Slavyansk zurückgezogen haben.

  • Mathew Miller

    13.55 Uhr: Die pro-russischen Separatisten haben ihren Rückzug
    im Osten der Ukraine bestätigt. Die zahlenmäßig weit überlegenen
    Regierungstruppen hätten die Rebellen mit einer groß angelegten
    Offensive gezwungen, Stellungen entlang ihrer nördlichen Front zu räumen,
    zitierte die Nachrichtenagentur Interfax Aussagen des
    Separatisten-Anführers Alexander Borodai vom Samstag. Die Aufständischen
    würden sich nun auf vorbereitete Positionen zurückziehen. Zuvor hatten
    die Regierungstruppen militärische Erfolge in der Rebellenhochburg
    Slawjansk im Osten des Landes verkündet. Die ukrainische Regierung hat
    für Samstag Gespräche über eine neue Feuerpause in den Kämpfen zwischen
    Armee und Separatisten vorgeschlagen.

    In der Lage die einzige Möglichkeit um noch mehr zivile Opfer zu vermeiden.
    Den Häuserkampf haben die Verteidigungskräfte der Bevölkerung somit erspart.
    In Donezk stehen die Zeichen ebenso auf Taktikänderung.

    Es wird sich zeigen was wirklich dahinter steckt.
    Die Zivilbevölkerung wird hoffentlich fair behandelt und endlich wieder an die Wasser-Strom-Gas-usw. Versorgung mit Lebensmitteln angeschlossen.
    Es wird sich zeigen wie die Ukraine zu ihrer Bevölkerung steht.

    • Die Aufständischen haben sich in der Nacht aus Slawjansk und im Laufe des Tages aus Kramatorsk zurückgezogen. Offenkundig wollten sie die schwer geschundene Zivilbevölkerung nicht länger dem schweren Beschuß aussetzen. Aufgrund der Einkesselung Slawjansks wäre ein weiteres Aushalten militärisch sinnlos gewesen.

      Die DNR-Truppen wurden zum Teil nach Donezk verlegt. Dort wurde am Morgen ein neuerlicher Angriff auf den von Juntatruppen gehaltenen Flughafen unternommen, der anscheinend recht erfolgreich war. Der DNR geht es jetzt darum, ihre Kräfte zu konsolidieren und ein geschlossenes Territorium zu beherrschen.

      Die verbliebenen Einwohner von Slawjansk und Kramatorsk werden jetzt erleben, wie sich die marodierenden Ukro-Truppen aufführen. Danach werden sie Bekanntschaft mit den von der Kiewer Regierung angekündigten „Filtrationslagern“ für „Separatisten“ machen – ohne Rechtsanwalt, versteht sich. Guantanamo oder Buchenwald Nummer 2. Und unsere „Menschenrechtsaktivisten“ werden dazu natürlich schweigen.

      Interessant ist die manipulative Pressemeldung, die Mathew Miller oben zitiert hat (Quelle?). In den Verlautbarungen der Volksrepublik Donezk (DNR) war keineswegs von „zahlenmäßig weit überlegenen Regierungstruppen“ die Rede. Wenn man sich die Kräfteverhältnisse ansieht, stimmt das auch nicht. Eine krasse Überlegenheit besteht einzig an schweren Waffen.

      Zweitens wurden die heutigen Gespräche über eine Feuerpause auf der Außenministerkonferenz in Berlin vereinbart. Kiew hat folglich gar nichts „vorgeschlagen“. Im Gegenteil, die Junta will – wie die letzten Tage gezeigt haben – keinen Frieden, sondern vor einem möglichen Waffenstillstand möglichst viel Gelände gewinnen, um dann weiter zu kämpfen.

      Heute hat das Ukro-Militär übrigens erneut rußländisches Staatsgebiet beschossen. Die wollen es wirklich knallen lassen.

      • Die Aufgabe von Slawjansk und Kramatorsk wirft Fragen auf. Schon am Samstagmittag hatte es etwas kryptisch geheißen, daß die Aufständischen durch einen „Korridor“ ohne Verluste abgezogen seien. Nun stellt sich die Frage, wer ihnen diesen Korridor gewährt hat. Und vor allem: warum. Jedenfalls ist Strelkow mit seinen Truppen jetzt im Raum Donezk.

        Für diejenigen, die Russisch können, hier ein kritischer Bericht von Sergej Kurginjan:

        http://eot.su/node/17378
        (Nicht der erste, den Kurginjan heute aus Donezk geschickt hat.)

        Dadurch könnte Strelkows Glaubwürdigkeit erschüttert werden. Der Kommandant selbst hat ebenfalls ein Interview gegeben:

        • Mathew Miller

          Die Frage ist schon beantwortet.
          http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-im-news-ticker-ukraine-erobert-rebellen-hochburg-slawjansk-zurueck_id_3969116.html
          Nach Slawjansk: Kiews Armee rückt Richtung Donezk vor.

          Eine Waffenruhe in der Ukraine scheint in immer weitere Ferne zu rücken.
          Nachdem die ukrainische Armee die Rebellenhochburg Slawjansk erobert
          hat, ist sie nun auf dem Weg nach Donezk. Poroschenko gibt sich bereits
          siegessicher. Die Entwicklungen im News-Ticker

          17.40 Uhr: Bei ihrem Vormarsch auf die Rebellenhochburg
          Donezk hat die ukrainische Armee zwei weiterere Städte aus der Hand der
          prorussischen Separatisten zurückerobert. Über
          Artemiwsk und Druschkiwka an der Straße zwischen Slawjansk und Donzek
          sei wieder die ukrainische Flagge gehisst worden, meldeten
          Verteidigungsminister Walerij Geletej und Generalstabschef Viktor
          Muschenko am Sonntag Präsident Petro Poroschenko.

          17.00 Uhr: Die Lage in den Gebieten die die ukrainische Armee erobert hat, ist angespannt: Nachhuten
          der Aufständischen, die den Abzug ihrer Kameraden aus Slawjansk und
          Kramatorsk sichern sollten, waren in der Nacht zum Sonntag unter
          Artilleriebeschuss geraten. Anwohner berichteten von Trommelfeuer und
          Bränden in den Vororten der einstigen Hochburgen.

          16.06
          Uhr: Die Aufständischen wollten indes nicht von einer Niederlage reden.
          Die Kämpfer seien nicht vor der Armee geflohen, sondern sie hätten zum
          Schutz der Zivilbevölkerung die Stellung gewechselt, sagte der
          Separatistenanführer Andrej Purgin. „Unser Widerstand ist nicht
          gebrochen.“ Igor Girkin („Strelkow“) von der „Volkswehr“ sagte,
          nach dem Vorrücken der Regierungskräfte mit Artillerie,
          Panzerfahrzeugen und Kampfhubschraubern hätten die Kämpfer die
          Stellungen nicht mehr halten können. Die Aufständischen würden ihre
          Kräfte nun in Donezk sammeln. Am Rande der Millionenmetropole kam es zu
          Gefechten.

          15.44 Uhr: Poroschenko wirkt
          wie im Siegesrausch. Völlig vergessen scheint eine Vereinbarung, die
          Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) bei einem Krisentreffen in
          Berlin auf den Weg gebracht hat. Dabei war vor wenigen Tagen
          abgesprochen worden, dass die Führung in Kiew und die Aufständischen am
          Verhandlungstisch einen Ausweg suchen – und nicht auf dem Schlachtfeld.
          Doch für Poroschenko besitzt die Initiative offenbar keine Priorität.

          17.40 Uhr: Bei ihrem Vormarsch auf die Rebellenhochburg
          Donezk hat die ukrainische Armee zwei weiterere Städte aus der Hand der
          prorussischen Separatisten zurückerobert. Über
          Artemiwsk und Druschkiwka an der Straße zwischen Slawjansk und Donzek
          sei wieder die ukrainische Flagge gehisst worden, meldeten
          Verteidigungsminister Walerij Geletej und Generalstabschef Viktor
          Muschenko am Sonntag Präsident Petro Poroschenko.

          17.00 Uhr: Die Lage in den Gebieten die die ukrainische Armee erobert hat, ist angespannt: Nachhuten
          der Aufständischen, die den Abzug ihrer Kameraden aus Slawjansk und
          Kramatorsk sichern sollten, waren in der Nacht zum Sonntag unter
          Artilleriebeschuss geraten. Anwohner berichteten von Trommelfeuer und
          Bränden in den Vororten der einstigen Hochburgen.

          16.06
          Uhr: Die Aufständischen wollten indes nicht von einer Niederlage reden.
          Die Kämpfer seien nicht vor der Armee geflohen, sondern sie hätten zum
          Schutz der Zivilbevölkerung die Stellung gewechselt, sagte der
          Separatistenanführer Andrej Purgin. „Unser Widerstand ist nicht
          gebrochen.“ Igor Girkin („Strelkow“) von der „Volkswehr“ sagte,
          nach dem Vorrücken der Regierungskräfte mit Artillerie,
          Panzerfahrzeugen und Kampfhubschraubern hätten die Kämpfer die
          Stellungen nicht mehr halten können. Die Aufständischen würden ihre
          Kräfte nun in Donezk sammeln. Am Rande der Millionenmetropole kam es zu
          Gefechten.

          15.44 Uhr: Poroschenko wirkt
          wie im Siegesrausch. Völlig vergessen scheint eine Vereinbarung, die
          Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) bei einem Krisentreffen in
          Berlin auf den Weg gebracht hat. Dabei war vor wenigen Tagen
          abgesprochen worden, dass die Führung in Kiew und die Aufständischen am
          Verhandlungstisch einen Ausweg suchen – und nicht auf dem Schlachtfeld.
          Doch für Poroschenko besitzt die Initiative offenbar keine Priorität.
          „Die Säuberung Slawjansks von den Unmenschen hat überragende symbolische
          Bedeutung“, sagt er mit triumphierendem Unterton. Der Kampf gegen
          „Terroristen“ gehe weiter.

          Zitat:„Die Säuberung Slawjansks von den Unmenschen hat überragende symbolische
          Bedeutung“

          Kommt mir bekannt vor wenn auch in leicht abgewandelter Form.

          http://www.neopresse.com/politik/russische-botschaft-kiew-angegriffen-der-westen-schweigt/

          Russische Botschaft in Kiew angegriffen – Jazenjuk spricht von “Untermenschen”

        • Ruth

          Für mich ist dieser Kurginjan einfach nur ein selbstgefälliger Selbstdarsteller, rotzend von seinem sicheren überdimensionalem Ledersofa aus…widerlich!!

  • Mathew Miller
  • urkeramik

    hier (http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/politik-and-gesellschaft/ost-ukrainer-treffen-ihre-befreier-in-kramatorsk/ ) kann man sehen, was die Kramatoersker von ihren ukrainischen „Befreiern“ halten.

  • Mathew Miller

    http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-im-news-ticker-ukraine-erobert-rebellen-hochburg-slawjansk-zurueck_id_3969116.html

    14.05 Uhr: Der ukrainische Kohle- und Stahl-Magnat Rinat
    Achmetow hat an die Regierung appelliert, die ostukrainische Stadt
    Donezk nicht anzugreifen. „Donezk darf nicht bombardiert werden,
    der Donbass darf nicht bombardiert werden, die Städte und die
    Infrastruktur dürfen nicht zerstört werden“, sagte der Milliardär, dem
    viele Unternehmen in Donezk und Umgebung gehören, am Montag in einem
    Fernsehinterview. „Wir müssen Tod und Leid friedlicher Menschen
    vermeiden“, fügte der reichste Mann der Ukraine hinzu.

    Tja jetzt geht es ans Eingemachte.
    Da entdeckt selbst so einer wie Achmet“topf“ow wo er steht.
    Der Menschenfreund.
    Finanzierung von Truppen zum eigenen Machterhalt nicht mehr ausgeschlossen.
    Der Bürgerkrieg nimmt Fahrt auf.

    Jetzt wird es eng für Kiew.
    Nichts ist gewonnen…alles verloren.

  • habkind

    wo ist apxwn? So lange war er noch nie abwesend?
    apxwn melde dich bitte.

    • ISKANDER1

      Habt Geduld….Roman ist auch nur ein Mensch und derzeit sicher ziemlich beschäftigt.
      Es ist schon eine große Last, nebenher noch diesen anspruchsvollen Blog immer neu mit Artikeln zu füttern.
      Das kostet eine ganze Stange an Energie und Freizeit.
      Wird schon bald wiederkommen im Sinne der Fragestellung.

      • habkind

        Du hast vollkommen recht.
        Roman hat ja gesagt, dass er viel zu tun hat. Meine Frage bezog sich
        diesmal aber nur auf ihn und nicht auf neue Artikel.

        • Jones Bones

          Moin habkind,
          Roman ist momentan verreist und hat auch so schon viel zu tun.

  • Mathew Miller

    Ironie on.
    Infrastrukturprojekte in der Ostukraine.
    Da wünscht man sich auch die Westukraine und na komm… ja auch Kiew würden von derartigen Projekten profitieren.
    Aber nein das bleibt einer Region verbehalten.
    Ironie off.

  • Mathew Miller

    http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-im-news-ticker-kampf-gegen-seperatisten-poroschenko-ernennt-neuen-kommandeur_id_3974578.html

    Zitat:

    17.15 Uhr: Der ukrainische Verteidigungsminister Waleri
    Geletej hat die prorussischen Separatisten in der Ostukraine mit
    Nachdruck zum Aufgeben aufgefordert. Es werde keine neue
    Feuerpause oder auch Verhandlungen geben, bevor nicht die „Terroristen“
    alle ihre Waffen niedergelegt hätten, sagte Geletej nach Angaben
    ukrainischer Medien am Dienstag in der Konfliktregion.

    Poroschenko habe ihm versprochen, Donezk nicht zu bombardieren,
    sagte der Bürgermeister der Millionenmetropole, Alexander
    Lukjantschenko. „Die Armee hat andere Orte mit Luftschlägen und schwerem
    Artilleriebeschuss von Separatisten befreit. In unserer dicht
    besiedelten Stadt würde dies zu einer Katastrophe führen“, sagte
    Lukjantschenko. Donezk ist die fünftgrößte Stadt der Ukraine mit
    modernem Zentrum. 2012 war sie ein Austragungsort der Fußball-EM.

    Wie professionell unser Medien sind stellt man immer wieder an derat peinlichen Fehlern fest.

    http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-im-news-ticker-kampf-gegen-seperatisten-poroschenko-ernennt-neuen-kommandeur_id_3974578.html

    Zitat:

    Donezk ist die fünftgrößte Stadt der Ukraine…

    Hhääh…na dann F(L)ocus nenn doch mal die drei nächstgrößeren vor Donezk mit 1,6 Millionen nach Kiew diesem Ka…loch mit seinen etwas über drei Millionen Einwohnern…Dneperpetrows, Lwow, …nein, nein…nicht mal Odessa …ach komm selber lesen…hab sogar eine höchst ukrainische Seite dafür verlinkt.

    http://www.botschaft-ukraine.de/die-fuenf-groessten-staedte-der-ukraine/

    Slava Ukraina…so wird halt über unwichtige Proxykrisengebiete berichtet wenn die Luft erst mal raus ist und die zweite Reihe schon fast zu wichtig für News darüber wird.

    Donezk ist nach Kiew und fast gleichauf mit Charkiw die die zweitgrößte und nicht die fünftgrößte Stadt.
    Und von Charkiw mal abgesehen die einzig entwickelte Region in der Ukraine.
    Fakten, Fakten, Fakten….müsste dem Focus doch noch bekannt sein.
    War doch mal der Aufhänger als Werbebotschaft.
    Die neue sollte Unwissenheit, Ignoranz, Lügen, Lügen, Lügen lauten.
    Fucus gehört in jeden Locus.
    :-)
    Ungelesen.

  • Mathew Miller

    Der rechtsradikale – meines Erachtens „faschistische“ – ukrainische
    Abgeornete Ljascko auf Säuberungstour durch Slawjansk. Er benimmt sich
    wie Staatsanwalt, Richter und ausführende Gewalt in einer Person. Sein
    Verständnis von Rechtsstaatlichkeit wird deutlich. Zugehöriger Link:https://www.youtube.com/watch?v=1Ncm06S15eQ

    Ляшко в горсовете Славянска

    So sehen die ersten Bilder der offiziellen Vertreter in den befreiten Gebieten aus.
    Von diesen selbst gefilmt und bei youtube eingestellt.

  • Mathew Miller

    So sieht es aus wenn die Nationalgarde friedlich Zivilisten ukrainisiert.
    http://www.globalresearch.ca/war-crimes-and-atrocities-committed-by-ukraines-armed-forces-and-national-guard/5390016
    Die Ostukraine ein Kriegsgebiet ohne erklärtes Kriegsrecht…sonst müsste Kiew sich ja auch an die Regeln in Kriegsgebieten halten.

  • urkeramik

    Hier gibt es etwas zu den möglichen Hintergründen der letzten Entwicklungen, Aufgabe von Sljavansk und Hetze gegen Strelkov (russisch):
    http://colonelcassad.livejournal.com/1652174.html
    für englishleser aufbereitet hier:
    http://www.interpretermag.com/kremlin-grey-cardinal-surkovs-deal-for-a-donetsk-transdniestria/

  • Die Neuigkeiten von der Front täglich.

    https://plus.google.com/u/0/108626252533173675152/posts