Auf dem grünen Felde

Es gäbe zwar eine Menge zu den taktischen Umbrüchen und einigen Hintergründen nach dem Fall von Slawjansk zu sagen – unter anderem, wie allmählich die „Linie Moskaus“ zutage tritt – aber das, so die Zeit bleibt, kommt etwas später.

Ein Anzeichen dafür, dass in Donezk jetzt langsam „Ordnung“ im Sinne eines einheitlichen Militärkommandos einkehrt, ist die heutige Vernichtung der 24. und 79. ukrainischen mot. Brigade durch Artilleriefeuer der Volkswehr Lugansk.

Die Panzerbrigade wurde am heutigen Morgen nahe Selenopolje aus einer Entfernung von ca. 20 Kilometern mit Feuer aus Gardewerfern eingedeckt. Präzisionsfeuer. Im ersten Chaos gab es Meldungen über dutzende, ja hunderte Tote, so dass man erst einmal abwarten musste, was überhaupt vor sich geht. Die Kiewer Machthaber kündigten für 17 Uhr Ortszeit eine offizielle Stellungnahme an; inzwischen gibt es aber auch eine grundsätzliche Bestätigung von Strelkow. Momentan wird von 30 Toten und über 100 Verletzten gesprochen.

Die ukrainische 24. mot. Brigade ist normalerweise im westukrainischen Jaworow beheimatet und gilt mit dem heutigen Tag als zerschlagen.

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Trackback von deiner Website.

  • Mathew Miller

    +++ Ukrainische Truppen starten „Total-Angriff“ auf Donezk +++
    http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-im-news-ticker-ukrainische-truppen-starten-total-angriff_id_3981977.html
    Total dummen Angriff sollte das doch eher lauten.

    • Tja, da wollen wir doch mal sehen, ob Benni Kolomojskij so nett ist und auf Achmetow hört. Wohl eher nicht. Wenn Achmetow den Appell an „Kiew“ richtet, so hätte er bestenfalls von Poroschenko/Walzmann und seinem „Donbass“ oder von der regulären Armee Gnade zu erhoffen, sicher aber nicht von den übrigen Nazi-Korps wie „Asow“ oder „Ajdar“ (sofern letzteres nach dessen Zerschlagung Mitte/Ende Juni wieder aktiv ist, was ich nicht sicher weiß).

      • „Wostok“ ist wohl weiter dabei?

        bei ca. 1:00

        • Das Bataillon „Wostok“ hat sich wohl gespalten. Der größere Teil der Kämpfer soll sich Strelkow unterstellt haben, der kleinere Teil hält weiter zum Btl.-Kdr. Chodakowskij, einem ehemaligen SBU-Offizier (früher Chef der Donezker Spezialeinheit „Alfa“). Chodakowskij war mutmaßlich im Auftrag Achmetows tätig und soll den Kampf der VRD hintertrieben haben.

        • Und genau darauf hat einer der „Türme“ des Kreml gebaut.

        • Ab ca. 1:00 handelt es sich um Aufnahmen vom gestrigen (Fern-)Angriff auf den Flughafen Donezk.

      • Mathew Miller

        Es wird Zeit das jemand diesen Oligarchen in den Allerwertesten tritt.
        Und das mit Anlauf.
        Wird leider nicht passieren.
        Dneperpetrowsk wird recht zeitnah in den Focus rücken.
        Der Konflikt entstand nicht im Donbass….er wurde ihm und seinen Menschen aufgezwungen.
        Es wird Zeit das der ukrainischen Putschregierung klar zu machen.
        Mit den Mitteln mit denen sie dort Tatsachen schaffen wollen, etwas anderes verstehen die Folkloristen der Slava Ukraina nicht.
        Slaba Ukraina….schwache Ukraine dürfte es eher lauten.

        • Jowi

          „Es wird Zeit das jemand diesen Oligarchen in den Allerwertesten tritt.“

          Aber bitte global, in dieser globalisierten Welt!
          Der Geld-Feudalismus hat längst global den Land-Feudalismus abgelöst. Gazprom wurde in der Ukraine von Texxon Mobil u.a. westlichen Multis angegriffen. Die einfachen Leute sind nur noch Manövriermasse und und bei Bedarf Kanonenfutter.

          Viele einfache Menschen haben das begriffen, aber die Gewaltspirale fängt sie ein, die Rache macht blind und sie töten schließlich ihre Brüder und Schwestern, statt den Oligarchen gemeinsam den Krieg zu erklären.

  • urkeramik

    @apxwn: Stimmt deine Ortsangabe? in den Meldungen ist immer von Lugansker Oblast und Nähe zur ru. Grenze die Rede. Der richtige Ort müßte südlich von Sverdlosk sein, da passt auch die Nähe zur russischen Grenze (ca 8 km) http://maps.yandex.ru/?text=Украина%2C%20Луганская%20область%2C%20Свердловский%20район%2C%20село%20Зеленополье&sll=39.480831%2C47.921906&ll=39.450117%2C47.937058&spn=1.499634%2C0.679193&z=10&l=map

    • Hab es schon korrigiert, danke! Die Konfusion herrscht übrigens auch in vielen der Quellen. Verwirrend war, dass Strelkow (Donezk) bestätigte (und es einen Ort dieses Namens eben auch nördlich von Donezk gibt – dort fiele das in die „Jurisdiktion“ von Besler).

  • Ruth

    Gratulation an die Volkswehr-mal wieder eine gute Nachricht.
    Eine vernünftige Analyse zur Ukraine von Václav Klaus, auch wenn ich sonst kein ausgesprochener Fan von ihm bin.
    http://freies-oesterreich.net/2014/05/06/ein-kritischer-denker-vaclav-klaus-zur-ukraine-krise/
    http://freies-oesterreich.net/2014/05/07/ein-kritischer-denker-vaclav-klaus-zur-ukraine-krise-2/
    Hoffentlich erwischt es diesen psychopathischen Schoko-Waffenkönig bevor er auf die Krim einmaschiert, sonst wird es demnächst ungemütlich bei euch in Europa…

  • Ruth

    In Teilen tendenziöser Artikel; beschreibt aber recht gut Verhältnis Puschilin-Malofeew-Borodaij-Strelkow
    http://www.bpb.de/internationales/europa/ukraine/185497/die-anfuehrer-der-separatisten-in-donezk-und-luhansk

  • Mathew Miller

    http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-288.html

    Zitat:

    Poroschenko droht mit Vergeltung

    Stand: 11.07.2014 19:48 Uhr

    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat
    den pro-russischen Separatisten drastische Vergeltung für einen
    Raketenwerfer-Angriff auf die Regierungstruppen angedroht. Für jeden
    getöteten ukrainischen Soldaten würden die Rebellen mit Hunderten ihrer
    Leute zahlen, erklärte Poroschenko.

    Tatsache ist es werden Menschen sterben.
    Das Potsauschenko kein Politiker ist zeigen seine Worte…Vergeltung, Rache, blutrünstiger Abschaum.
    Es wird Zeit das diese Schokoschwuchtel kaltgestellt wird.
    Und das durchaus auch politisch.

    Kein einziger Terrorist werde seiner Verantwortung entgehen. Bei dem
    Angriff in der Nähe der Ortschaft Rowenki bei Lugansk sollen nach
    Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums mindestens 19
    Soldaten getötet worden sein. Eine Antwort auf den „terroristischen Akt“
    werde nicht lange auf sich warten lassen, kündigte ein Berater des
    Innenministeriums an, der die Separatisten als „blutrünstigen Abschaum“
    bezeichnete.
    Ich kann beim besten Willen nicht erkennen wie ein Verteidigungsakt terroristisch motiviert sein kann.
    Stellungen von denen Artillerie in bewohntes Gebiet feuert und Zivilisten tötet nenne ich eindeutig terroristisch motiviert….und ein legetimes Ziel der Selbstverteidigung.
    Wo sind die Angriffe der „Separatisten auf ukrainische Städte und Dörfer?
    Wo werden Zivilisten von jenen bei Angriffsaktionen getötet?
    Lügen, Lügen, ukrainische Märchen.

    Was wir dort sehen sind Kriegshandlungen ohne erklärtes Kriegsrecht.
    Sowas nennt sich Bürgerkrieg.
    Kiew denkt nicht daran dort das Kriegsrecht auszurufen.
    Denn sonst müssten sic auch die Regierunstruppen an das Haager-Landkriegsrecht halten.
    Und gerade das tun sie nicht.

    • Robert Ketelhohn

      (Поросенко ist allerdings keine Schwuchtel. Awakow und Ljaschko sind prominente Junta-Sodomiten.)

      • Jones Bones

        Habe ich glatt nachgegoogelt.

        Bei Avakov ist sein (obendrein minderjähriger!) Sexpartner an die Öffentlichkeit getreten, bei Lyashko gibt es ein Video aus dem Jahr 1993, wo er über seine homosexuellen Erfahrungen spricht. Zumindest das Video kommt mir authentisch rüber.

        Quelle:

  • Die Nazi Armee mit deutschen Panzerfahrzeugen …. passt so perfekt. 0:57

    • Die Voransicht zeigt es ja…..

    • jowi

      Ist bekannt, seit wann die ukrainischen Kräfte über diese deutschen Militär-Fahrzeuge verfügen?

      • Finde keine Quellen, dachte bis dato auch die produzieren vergleichbares.
        Aber es scheint keine reguläre ukrainische Armee, neue Natoausrüstung fällt ins Auge.

    • Petrovski

      Nur weil sich ein paar Idioten nen LKW Kühlergrill dranpappen, ist das noch längst kein deutsches Panzerfahrzeug. Das ist Blödsinn.

  • Gast

    Der Panzer in dem von limbojack verlinkten Video ist garantiert kein deutsches Produkt!
    Der deutsche Panzerhersteller Thyssen-Henschel produzierte einen dem Video ähnlichen Spähpanzer Luchs, aber MAN ist nur für LKW´s bekannt.
    Das Logo da vorn, welches sehr merkwürdig aussieht (unwirklich passen die 3 kleinen Buchstaben in das Riesen-Feld) kann alles bedeuten, aber der Hersteller ist es definitiv nicht.
    Im Video wird der russische BTR 70/80 gezeigt, der verfügt über das charakteristische 14,5 mm MG KPWT.

    http://de.wikipedia.org/wiki/14,5-mm-Maschinengewehr_KPWT

    • Danke wenn wer dem Thema nachgeht, interessiert mich wirklich.
      Nach Deutschen Waffenherstellern und deren Produkte zu forschen, ist ein großen Feld. Angemerkt sei aber das die Firma “ Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH“, ein Spezialist für Radpanzer ist. Ich forsche mal nach der Produktpalette. Ich habe zwar schon gesehen das Piloten ihren Flugzeugen Namen geben, aber welche Panzerbesatzung schreibt sich „MAN“ auf die Front.

      • jowi

        Sehr seltsam ist auch die Projektion des Schildes. Der Radpanzer ist vorne abgeschrägt, das MAN-Schild ist aber senkrecht ausgerichtet, wie auf dem Kühlergrill von LKWs. Könnte Bildbearbeitung sein. Wäre nicht das erste Mal, vor kurzem sah ich einen Obama-Fake-Video von Anti-Maidanern.

        Vorlage für den Kühlergrill (?): http://www.thewestonmercury.co.uk/news/firefighters_strike_over_proposed_retirement_age_change_1_2993564

        • Also von „Rheinmetall MAN Military Vehicles“ habe ich nur den „Boxer“ als ähnliches Fahrzeug gefunden, aber auch in seinen vielen Varianten gleicht er diesem Fahrzeug nicht wirklich. Dann wohl doch ein BTR 80… Tiefergelegt und MAN Sportgrill drann.

          http://www.warwheels.net/images/BTR80belorussiaHaugh1.jpg

        • jowi

          Es ist ein bearbeitetes Video!

        • Wer macht sich so Mühe, wenn doch eine Natounterstüzung offiziell ist?

        • xxtunguskaxx

          Das ist 100%ig ein BTR…Bin schon fast alles gefahren was die Bundeswehr zu bieten hat und habe schon viel Nato Militärtechnik gesehen und der gehört auf jedenfall nicht dazu. Scheint einfach nur einbisschen „Tuning“ zu sein ;)

  • Mathew Miller

    @robertketelhohn:disqus

    Robert Ketelhohn

    Mathew Miller

    vor 2 Stunden

    (Поросенко ist allerdings keine Schwuchtel. Awakow und Ljaschko sind prominente Junta-Sodomiten.)

    Поросенко ist allerdings keine Schwuchtel. Awakow und Ljaschko sind prominente Junta-Sodomiten.)
    Bei Awakow und Ljaschko stimme ich voll und ganz zu.
    Habe deren Lieblingshaustierchen in eindeutigem Aufzug gefunden.
    Der Lustknabe hat sich hübsch gemacht für eines dieser preversen Rollensoielchen die da im „Hinterzimmer“ der

    Verkhovna Rada of Ukraine in Kiew abgehen.
    Back Door Bangers.
    *lol*
    Der kann bei Bedarf sicher auch Lustschreie von Schafen und Ziegen imitieren.
    Tja jedem das seine.

    Bei Поросенкоbleibe ich allerdings dabei…Schokoschwuchtel….trifft es ganz genau.

    • Jones Bones

      Lass dich vom Jelly on the belly nicht täuschen, auch nicht von der Schokoladenfabrik.
      Poroshenko hat so das Auftreten eines Mafiadons, und ist es wohl auch.
      Ein erfolgreiches Alphamännchen kann sich gehen lassen und bleibt trotz seines enormen Bauches ein gefährlicher Don.
      Und ob die Fassade ein Abfallbeiseitigungsunternehmen oder eine Schokoladenfabrik ist, spielt dann auch keine Rolle mehr.

  • Danke – scheint wohl so zu sein!

  • Hallo Noodelz,

    finde die Idee lobenswert, auch wenn die praktische Vorstellung mit dem Stand sicher ein wenig schwer zu realisieren sein wird. Am einfachsten wäre sicher über offizielle Stellen sich Anschriften von solchen Einrichtungen zu besorgen und Pakete zu schicken. Sicher kann man sich auch sein Auto voll packen und diese Dinge persönlich übergeben. Ich weiß aber nicht wie man in Österreich eine „Warenlieferung“ zu Hilfsgütern deklarieren kann (Behörden, Humanitäre Vereinigungen etc.). Aber interessant wäre sicher eine Anfrage an die Russische Botschaft über den Bedarf und Art von Hilfsgütern. Sich mit einer Hilfsorganisation die Erfahrungen bei sowas hat kurzschließen, Spendenaufrufe in der Umgebung starten. Also einen großen Transport zu organisieren, in dem dann ihre Spende Bestandteil wäre. Ich habe Anfang der neunziger Jahre Transporte nach Osteuropa und Usbekistan organisiert, dafür extra einen gemeinnützigen Verein gegründet.

    Gruß
    Limbo

  • Zumindest von der 79. mot. Brigade (ursprünglich 1.200 Mann unter Waffen) konnten nur 123 aus dem Kessel entkommen, es verbleiben noch ein paar Dutzend vor Ort und sind abgeriegelt.