Ruhmloses Ende

donbas-ripEines der berüchtigtsten Strafbataillone der Kiewer Putschisten, das Bataillon „Donbass“, existiert nicht mehr.

Mit einer Mannstärke von ca. 340 unternahm dieses Bataillon am 19.08. den Versuch, die Stadt Ilowajsk zu erstürmen. Die Einheiten setzten sich in der Stadt fest und gerieten so in eine Falle, die dann als der erste der „Kessel“ bekannt wurde, in denen sich derzeit noch eine große Zahl an Angehörigen des ukrainischen Militärs und der diversen, den Kiewer Putschisten loyalen Strafkorps befindet.

Die letzten Aufnahmen des Bataillons stammen aus der Schule von Ilowajsk. Kurz darauf wurde diese Schule von den Milizen der VR Donezk eingenommen.

Von 340 Mann haben sich heute die Überlebenden – 20 Mann – den Milizen ergeben. Der Kommandeur des Bataillons, Semjon Semjontschenko, hatte genug Schneid, sich aus dem Krankenhaus (wo er nach einer Verletzung behandelt wurde, die er sich am 19.08. in Ilowajsk zuzog) wieder nach Ilowajsk zu begeben, um dort das Ende seines Bataillons mit dem Rest seiner Männer zu erleben. Sein Stellvertreter vor Ort und ein paar weitere Kader konnten fliehen.

Semjontschenko und seine Anhänger beschuldigen indirekt Poroschenko, er habe das Bataillon (und einige mehr, die in den Kesseln hocken) bewußt verbluten lassen, da die Regierung trotz mehrfacher Ankündigung keinerlei Versuche unternommen hat, die eingekesselten Militärs zu versorgen, geschweige denn, sie zu unterstützen oder freizuhauen. Das hat eine gewisse Räson: so oder so werden die Freiwilligenbataillone mit dem Namen Kolomojski assoziiert, und Poroschenko hat ein Interesse daran, die Paramilitärs seines schärfsten Konkurrenten unter den Oligarchen möglichst zu neutralisieren. Dass Poroschenko und Kolomojski u.a. um Odessa und andere Leckerbissen der Ukraine gegeneinander einen verdeckten Krieg führen, ist ein offenes Geheimnis.

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  • Jones Bones

    Erst jetzt ist mir der Pfeil da aufgefallen! Hach der ist gut :´D

  • Mathew Miller

    Den Faschisten wird klar das sie verarscht wurden und werden.
    Das passiert wenn ein Schalomsky wie Beeny Kolomojski hinter solchen Arschkrampen steht.
    Pottsauschenko entsorgt alle die ihm gefährlich werden können.
    Der Oligarchenkrieg ist voll im Gange.
    Gasjule und Katzenjuck sind auch noch mit dabei.
    Der einzige der übrig bleiben wird dürfte Achmet“topf“ sein.

    Diese Meldung ist seit langen auch mal für Zivilisten positiv zu werten.
    Glückwunsch an die VR’s.

  • Ruth

    Was für eine gute und inspirierende Meldung zum Sonntag. Dank an die Männer und Frauen der Volksarmee!

  • Walter Mandl
  • Ruth

    Kolomoiski soll das Battaillon „Dnepr-1“ aus Mariupol abgezogen haben. Jetzt soll dort nur noch „Asow“ und einige kleinere Grüppchen sein. NR hat verboten, daß „Asow“ abziehen dürfte…
    aus einem Kommentar hier:
    http://novorossia.su/ru/node/5919

    31.08.14 Сообщение от блогера Дмитрия Дзыговбродского

    „Коломойский вывел „Днепр-1“ из Мариуполя. Предал свидомых товарищей.

    А я предупреждал, что Коломойский кинет свидомых укропатриотов. Давно
    предупреждал. Теперь наблюдайте, как попугайчик Филатов будет
    изворачиваться в facebook, почему его хозяин сделал всё, чтобы сдать
    Мариуполь.

    В Мариуполе остался „Азов“ и ещё парочка банд и вроде бы остатки
    „Шахтёрска“. Тяжёлого вооружения нет, бронетехники – слёзы и печаль.
    Максимум 2 десятка коробочек. Пожгут их
    за пару дней.

    Армией Новороссии принято решение „Азов“ не выпускать. Принципиально.
    Так что украинские герои-нацисты Билецкий, Мосийчук в последний раз
    мелькают на страничках facebook. Микаэль Скиллт так же“

    • Ich wünschte Liaschko wäre noch in Mariupol.

      • Ruth

        Leider nicht, aber den kriegen sie auch noch.

        • Robert Ketelhohn

          Ist der nicht in Sewerodonjezk oder so blockiert?

        • Ruth

          Ist unklar. Letzte Info vom Saker am 29.August:“ Ljaschko scheint immer noch in Sewerodonezk abgeschnitten zu sein,
          welches von Mosgowois Brigade belagert wird (ich habe keine weiteren
          Informationen seit ein paar Tagen).“
          Würde mich aber auch nicht wundern, wenn es dieser Fascho-Feigling geschafft hätte, sich irgendwo in Sicherheit zu bringen. Kriegen werden sie ihn aber trotzdem-davon bin ich überzeugt.

      • Mathew Miller

        Ich wünschte Liaschko wäre „nur Teilweise“ an diesem oder einem anderen Ort.

        Von mir aus auch im Zentrum Sewerodonezk“s.

        Wie die Lage ist macht es nichts das er nicht in Mariupol ist.

        http://www.bild.de/politik/ausland/ukraine/ukraine-wirft-russland-grossen-krieg-vor-37500084.bild.html
        Zitat:
        Neue Kämpfe in Slawjansk

        Zwei Monate nach der Befreiung von den pro-russischen Separatisten
        werden neue Kämpfe aus der einstigen Rebellen-Hochburg Slawjansk
        gemeldet. Bei Twitterveröffentlichte Bilder zeigten eine schwarze
        Rauchsäule über der Stadt.

        Er bekommt noch seinen großen, finalen Auftritt…Bombenstimmung mit inbegriffen.
        Dann ist er überall im Umkreis des Ortes an dem er zu diesem Zeitpunkt war.
        :-)

  • Ruth

    Gefange der zerschlagenen Truppen/Battaillone um/in Ilowaisk. Sie sollen beim Wiederaufbau der Städte/zerstörten Infrastruktur von Novorossija helfen:

  • Weißer Rabe

    Hallo Master,

    wollte mal auf einen kleinen Fauxpas aufmerksam machen. Strafbataillon
    bezeichnete bis dato Kampfeinheiten der Hitlerwehrmacht, in denen sogenannte
    Wehrunwürdige zum Kriegsdienst herangezogen wurden. „Wehrunwürdig“ waren vor
    allem aktive Nazigegner.

    • urkeramik

      der Fauxpas liegt bei den Banderajüngern, die ihre Einheiten „Strafbataillone“, im Sinne von strafende Bataillone nennen, ru/ukr. „карательны батальон“. Während also in der Wehrmacht zu Bestrafende in ein Strafbataillon kamen, so kommen in der Ukraine die Strafbataillone um „die Russen“ zu bestrafen. Na ja, hat sich wohl erstmal ausbestraft.

  • Ruth

    Kennt Ihr die Doku „Schmutziger Krieg-Die geheimen Kommandoaktionen der USA“ von 2013? Nehmt Euch mal die 43 min. Zeit…Ich hoffe bloß, daß dieser Quotenn…er nicht bis zum Äußersten geht, wenn ihm die Ukraine (oder zumindest der Südosten) durch die Lappen geht…

    • Ruth

      Nachtrag:Vorallem wenn Obama offiziell tönt, daß es „keine militärische Option gibt um die Junta zu retten“.http://www.vineyardsaker.de/ukraine/ukraine-sitrep-vom-30-august/
      Diesem Lügner und Kriegstreiber traue ich in seiner verfahrenen Situation alles zu…

      • der alte Umpitz

        @ Ruth
        Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Man kann gar nicht schief genug um die Ecke denken auf welche Weise diese Politgangster agieren (wenn man sie lässt).

        Der Moses-Jünger Mordechai Marx Levi (Logenname Karl Marx) hat einmal sehr eindrucksvoll beschrieben wie brutal „Kapital“ reagiert wenn es Profit wittert. Er kam abschliessend zu der Aussage, dass es kein Verbrechen gibt welches nicht begangen wird, keine moralische Grenze welche nicht überschritten wird, wenn der zu erwartende Profit nur hoch genug ist. So weit, so schlecht.

        Was der gute Mohr (Abk. für Mordechai) aber vergass zu betrachten ist jene Reaktion, die dann zu erwarten ist, wenn „Kapital“ begreift, dass es um seine nackte Existenz geht. „Reissende Bestie“ wäre dabei nur eine harmlose Untertreibung. Doch genau diese Situation haben wir z.Zt. vor uns. Wladimir Putin beschrieb einmal, ebenso eindrucksvoll wie damals Marx, was dann zu erwarten ist.

        Er hatte in seiner Jugend mit Freunden Ratten gejagt. Eine besonders fette Ratte wurde in die Enge getrieben und sah sich dem Tode geweiht. Da erhob sie sich zu voller Grösse und fauchte die Jugendlichen entschlossen an. Die Botschaft war klar: OK, das war´s für mich; aber bevor ich abtrete werde ich einem von euch Scheissern noch mal kräftig in die Nase beissen. Wie Putin erwähnte hat ihn dieses Erlebnis damals stark beeindruckt. Er hat es bis heute nicht vergessen.
        Nun kann man die „Ostküste“ und ihre Wasserträger in den europäischen Vasallen-Regierungen natürlich nicht mit Ratten vergleichen – sondern eher mit angeschossenen Wildschweinen! Und wer einmal erlebt hat wie kompromisslos eine Bache ihre Frischlinge verteidigt, hat eine gute Analogie zu dem was gerade in der Welt abläuft. Nichts wird es geben, absolut gar nichts, was diese Drecksbande nicht versuchen wird um ihre Profite und ihre Macht zu erhalten. Kluges und vor allem aber bedachtes Handeln wäre daher durchaus angebracht – womit wir wieder bei Putin wären.

        Im Moment erinnert er mich stark an Tigran Petrosjan (geborener Armenier, Schachweltmeister für die UdSSR von 1963 bis 1969). Er war für seine extrem defensive Spielweise unter Schachspielern oft als „Remis-Schieber“ verpöhnt. Aber wie die Geschichte zeigte kann man auch damit siegreich sein! Oft liess er sich ganz bewusst auf eine gedrückte, passive Verteidigungsstellung ein, um genau dann, wenn sein Gegenüber die eigene Stellung überschätze und einen unbedachten Zug machte, ihn gnadenlos vom Brett zu fegen. Er sagte einmal einem Reporter: „Och, eigentlich bin ich ja ein ruhiger Bürger; aber wenn man mir den Finger in den Hals steckt, dann beiss´ ich auch mal drauf.“

        Man kann nicht ausschliessen, dass MH17 genau jener unbedachte Zug des Westens war. Denn es wäre doch dumm zu glauben, dass Putin nicht genau wüsste was dort abgelaufen ist und welche Informationen sich auf den beiden Recordern befinden. Es kommt halt auf den richtigen Zeitpunkt an und vor allem aber darauf, die angeschossenen Wildschweine davon abzuhalten die Welt in ein Armageddon zu jagen. Aus meiner Sicht haben Putin und jene hinter ihm stehenden klugen Köpfe in der momentanen, sehr komplizierten, Situation bisher recht weise reagiert. Und wenn man meint der russische Bär könne nicht zubeissen irrt man. Aber er wird es auf seine Weise tun.

  • S. Matt (triangolum)

    Aktuelle Karte: http://ic.pics.livejournal.com/kot_ivanov/71733898/27412/27412_original.jpg

    Es ist damit zu rechnen das ein weiter Vorstoß von Süd West Donzek nach Westen erfolgen wird. Mir wäre es jedoch lieber das Nördlich von Donezk ein weiterer Kessel erschaffen wird um auch die dortigen Junta Truppen einzuschließen und weit nach Norden und Nord Westen vorzustoßen. Damit wäre auch hier die Front zusammen gebrochen und die Junta vollends am verlieren.

    • Reisender

      Fragt sich, ob das ein Widerspruch sein muss. Ein weiterer Durchbruch ist doch gerade an der noch nicht gefestigten Front südwestlich von Donetsk mit mobilen Verbänden möglich. Szenario: Diese gehen zu erst nach Westen mit der Drohung auf Zaporizhia vorzudringen. Damit der Fluß Dnieper als natürliches Hindernis verwendet werden kann. Doch dann wenden die Truppen nach Norden und umschließen Sloviansk und stoßen am Fluß Oskil bis zur russischen Grenze im Norden. Damit wären alle Verbindungswege der Junta zur Nordfront unterbunden. Auf dieser Linie graben sich die Gruppen dann ein um Durchbruchversuche zu unterbinden. Damit wäre die gesammte Nordfront eingekesselt. Wenn auch gegen Norden und Osten „nur“ gegen die Grenze der RF. Gleichzeitig wird natürlich versucht, diesen damit entstandenen Nordkessel weiter zu unterteilen. Falls diese Linie militärisch gehalten werden könnte, ist sie auch eine sehr gute Grundlage für politische Verhandlungen. Letztlich möchte man nicht jede Stadt im Häuserkampf erobern müssen.

    • S. Matt (triangolum)

      …Aktuell scheint die DVR (BKN) entlang der H15 nach Westen vorzustoßen. Wenn dies nicht nur ein Fühlungsvorschieben ist kann das die Junta in Nord und Süd teilen.

      …bei Lugansk im Norden ist die von mir erwartete und seit drei Tagen schleppende Offensive nun deutlich besser am laufen und die noch verbliebenen operativ schweren Einheiten der Junta vor der Kesselung und damit auch hier der Zusammenbruch der Front nur noch eine Frage der Zeit.

      …da das Aufreiben aller Kessel im Süden und auch im Norden schnell voran kommt und zudem die Junta Kräfte hier demoralisiert dabei helfen stehen bald viele Einheiten bereit für den vermutlich letzten großen Schlag zu Beginn der kommenden Woche? Dann wenn es Richtung großem Fluß im Westen geht und sowohl der Süd Westen nach Odessa bis hin nach weit in den Norden es gilt auch die letzten Kampf und Hilfstruppen der Junta zu kesseln und zu Überlaufen.

      …seit zwei Wochen hätte die Junta ihre Truppen auf die Linie Maripol – Kharkov zurück nehmen müssen. Und nun macht sie es immer noch nicht und das bei desaströsen Verlusten und null Material für das halten auch nur irgendeiner Front wenn es daneben solche Löcher gibt.

      …sollte dieser große und schnelle Vorstoß (das Absichern der neuen Kessel welche dann entstehen sollte wird mangels Kampfkraft der darin eingeschlossenen Junta Kräfte weit weniger Personal erfordern) so erfolgreich verlaufen wie der letzte im Süden und der jetzige kleine im Nord Osten so wird es spätesten dann aus Kiew politische Bereitschaft geben für einen Waffenstillstand.

      …ich vom meinem warmen Schreibtisch in der Nacht wäre dafür dem ganzen Junta Spuk ein Ende in Kiew und dem Rest des Landes zu machen und auch dem Westen, der EU/NATO Politik klar zu machen das es eine zweite Chance in der Ukraine/Neurusslands nicht geben wird später. Aber ich habe gut reden riskiere ich ja nicht Haut und Haar.

  • Alexander Zakharchenko mit Ansprache an ukrainischen Kriegsgefangenen.

    • Der Mann beeindruckt …..Hier nochmal mit der Option Deutscher Untertitel!

  • Ach was, „ukrainisch“. Vielleicht lehne ich mich damit zu weit aus dem Fenster, aber es sieht ein bißchen so aus, als würde die Erstürmung von Mariupol – wenn es denn dazu kommt, momentan deutet vieles darauf hin, da die Blockade steht – nach dem „Tripolitaner“ Szenario ablaufen. M.a.W. die einen schalten die Nazigarde aus, die anderen lassen sich nach im Wesentlichen getaner Arbeit filmen.

    Der Beschuss des Kreuzers der ukr. Küstenwache (Kriegsmarine hat die Ukraine nicht im Asowschen Meer) ist wahrscheinlich eine Empfehlung, doch bitte die Füße stillzuhalten, wenn es losgeht.

    • Robert Ketelhohn

      Das mit dem Tripolitaner Szenario verstehe ich nicht.

      • Mathew Miller

        http://www.welt.de/politik/ausland/article13767116/Gaddafi-angeblich-mit-einer-Eisenstange-gepfaehlt.html

        Zitat:

        Nach Einschätzung des Publizisten sei der Sieg über Gaddafi
        möglicherweise nur einem Zufall zu verdanken. Die Unruhen in Tripolis
        und Bengazi hätte Gaddafi innerhalb von 14 Tagen „weggefegt, wenn die
        französischen Bomber nicht noch vor dem Abschluss der politischen
        Beratungen in Paris die Panzerkolonnen Gaddafis zusammengeschossen
        hätten“, sagte Scholl-Latour gegenüber „Welt Online“. Aus einem bisher
        ungeklärten Grund sei der Einsatzbefehl früher ergangen. Als die Bomber
        zu ihrem Einsatz flogen, seien Gaddafis Panzer nur noch wenige Kilometer
        von Bengazi entfernt gewesen.

        Und Frankreich war auf einen Streich seine Schulden bei „diesem“ Land los.
        Was ein Zufall.

        • Robert Ketelhohn

          Und Sárközy seinen peinlichen Wahlkampffinancier, ja ja. Was Scholl-Latour da sagt, ist ja bekannt. Völlig richtig. Aber was hat das mit meiner Frage und Romans Bemerkung zu tun?

        • Mathew Miller

          Gaddafi war Partner jener die ihn aus dem Weg räumten….ohne UN-Mandat.
          Jene die ihn „entsorgten“ beseitigten waren nur „Schauspieler“ im Plot…afrikanischer Frühling.
          Das Filmstudio ist hinlänglich bekannt.

          Das gleiche läuft gerade in der Ukraine.
          Nur das hier nicht die Ukraine das Ziel der Vorführung war.
          Bitte mal die wirtschaftlichen Gegebenheiten mit denen in Lybien vergleichen.
          Wo gab es denn bitte was zu holen.
          Richtig nicht in der Ukraine.
          Noch nicht.
          Erst einmal muss richtig Geld reingesteckt werden.
          Die Ukraine wird das Loch in dem Europa jene Milliarden versenkt die das System Anlo/Amerika nicht mehr in der Lage ist zu generieren.
          Die Preisfrage ist doch nicht ob das Geld jemandem die Taschen füllt, sondern wem?
          Ich wage zu behaupten das Amerika nichts davon haben wird.
          Das Finanzoligarchensystem ganz sicher.
          Wo die Profite eingefahren werden ist jenen doch sowas von egal.

          Zitat: M.a.W. die einen schalten die Nazigarde aus, die anderen lassen sich nach im Wesentlichen getaner Arbeit filmen.

          Es werden ganz sicher nicht die Russen in Form irgend welcher Truppen sein.
          Imho die größte Verarsche der letzten 150 Jahre.
          Wir sind mittendrin statt nur dabei.
          Im Zweifel erklärt uns das öffenlich „un“rechtliche wer der Gute und wer der Böse ist.

      • urkeramik

        franz. und britische Spezialeinheiten haben beim „Sturm auf Tripolis“ die Verteidigung an wichtigen Punkten lahmgelegt. Die „Aufständischen“ haben dann vor westlichen Kameras „die Stadt erobert“. Verrat war wohl auch mit ausschlaggebend.

        • habkind

          Danke, jetzt habe ich`s auch verstanden.

        • Robert Ketelhohn

          Na, was Roman meinte, scheint mir immer noch nicht klar. »M. a. W., die einen schalten die Nazigarde aus, die anderen lassen sich nach im wesentlichen getaner Arbeit filmen.« – Die Ausschalter müssen ja schon in Mariupol sein. Die fünf NATO-Offiziere wird er kaum gemeint haben, also vielleicht Achmetows Bergleute?

        • Walter Mandl

          Robert, „Ausschalter“ wie du sie benennst, sind natürlich vor Ort. Schon lange. Und überleg mal, wer dafür als Gegenstück zu franz. und britischen Special Forces (in Tripolis) in der Ukraine in Frage kommt?
          Wär ja wirklich komisch, wenn jemand die aufkommende Rattenplage nicht bei Zeiten bemerkt, noch dazu in seinem eigenen Vorgarten. Der gute Rattenfänger hat die Fallen installiert bevor das ganze Pack wirksam wird, oder?

        • Robert Ketelhohn

          Allmählich geht’s mir auf den Senkel, wie hier alle um den heißen Brei schleichen und als vermeintlich Wissende Andeutungen raunen.

        • Der Archon ist wahrscheinlich einer der wenigen auf „dieser Seite“ der Front, die momentan davon überzeugt sind, dass tatsächlich russische „Urlauber“ für die Erfolge der VRD/VRL (mit)verantwortlich sind.

          Dass das von allen – Russland, OSZE, und auch bestimmten Kreisen in der Ukraine selbst dementiert wird, ist kein Wunder. Zeter und Mordio brüllt die Kolomojski-Fraktion.

        • Robert Ketelhohn

          Danke. Verstehe jetzt, was du meinst. Ich möchte nur folgendes einwenden: Die 30 % Freiwilligen halte ich für übertreiben, die Hälfte ist nach meinem (natürlich auch nur bruchstückhaften) Eindruck realistischer. Daß der derzeitige Erfolg der Volksrepubliken Donjezk und Lugansk zumindest auch mit Helfern aus Rußland zu tun hat, und zwar nicht mit den zahlreichen mehr oder weniger privat herübergekommenen, sondern mit im aktiven Dienst stehenden, an Kraft und Ausbildung frischen, also den berühmten „Urlaubern“, das denke ich auch. Gerade auch, was die operative Kommandoebene betrifft.
          Insofern ist der Gedanke tatsächlich nicht so fernliegend, daß solche Leute dann auch gen Mariupol vorangehen könnten. Allerdings sind sie noch nicht drin. Das hattest du aber auch nicht gesagt, sondern bloß ich nach verschiedenen Erklärungsversuchen anderer vorausgesetzt. Mein Fehler.

  • Ruth

    Immermal wieder hier https://www.youtube.com/channel/UC5H_U6z_YhWaEUFG9fqR-qw/videos oder hier https://www.youtube.com/user/uncutschweiz/videos schauen, da erscheinen viele wichtige Videos untertitelt. Bei obigen Video geht es-wie geschrieben-darum, daß den Gefangenen ihre Greultaten vorgehalten werden, wieso sie das taten, ob sie es wußten, worauf sie schossen, daß sie beim Wiederaufbau helfen müssen…

  • Ruth
    • S. Matt (triangolum)

      …was passiert wenn es gewollte und gelenkte oder inszenierte Spannungen geben wird entlang einer wo auch immer verlaufenden Grenze zwischen Neurussland und dem Westen? Das ist ja in der Zukunft für alles mögliche dienlich seitens der EU/NATO. Von dem ganzen Stürmer Hetzen mal abgesehen kann das ja für alles mögliche herhalten. Wenn das so ein zwei Jahre geht kann das ala Gauck und seinen Worten von gestern schnell zu einer Rüstungsspirale führen ala Hitler. Alleine was der Gauck gestern gesagt hat lässt schlimmes ahnen. Will der wirklich seinen Vater rächen und es selbst noch einmal probieren? Sind die wirklich so blöde? Kommt wirklich dieser Tag wo wir uns fragen müssen auf welcher Seite?

    • Walter Mandl

      Im Kontext der geopolitischen Auseinandersetzung(en) ergibt sich daraus, dass Kiew/USA-Nato lediglich eine Schlacht verloren haben. Bekanntermaßen gibt es deren im Verlauf von Kriegen viele.
      Das in unseren Köpfen festsitzende Ablaufszenario „Krieg-Waffenstillstand-Kriegsende-Frieden-Wiederaufbau“ entspricht der gängigen (herrschenden) Geschichtsschreibung aber in keiner Weise den Realitäten. Die „WG“ (sogenannte Weltengemeinschaft) implementierte unmittelbar nach Ende des WK II die Phase des“Kalten Krieges“ und beerdigte diesen (nur scheinbar) mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion.
      Dieser Akt der Täuschung war erforderlich, um die neuen Märkte für die „WG“ öffnen, sprich – nutzbar – machen zu können. Was als goldenes Jahrzehnt der 90er für die „WG“ beschrieben wird war zugleich ein Jahrzehnt der wirtschaftlichen und vor allem sozialen Apokalypse der Menschen in den „Neuen Märkten“. Nachdem Putin dem Totalausverkauf der „Neuen Märkte“ entgegentrat und nach Jahren des Widerstands Teilerfolge erringen konnte, konnte die „WG“ (mit nach wie vor glänzenden Erträgen in den „Neuen Märkten“) hoffen, den in der Person Putins manifestierten harten Widerstand nach zwei Amtsperioden überwunden (ausgesessen) zu haben. Der Nachfolger, Medwedew, scheint der „WG“ wieder Hoffnung auf abermals ertragreichere Zeiten gegeben zu haben. Zumindest seine öffentlichen Auftritte und der internationale Umgang seitens der „WG“ mit ihm lassen diesen Schluss zu. Die spürbar neue Weichenstellung in den gegenseitigen internationalen Beziehungen begann mit der abermaligen Präsidentschaft Putins 2012. Putins Popularität, der inzwischen (gegenüber 1989) wesentlich gesteigerte Wohlstand und das russische Wahlrecht, lassen vor dem Hintergrund einer stärker werdenden RF und – vice versa – am Zerfall stehenden „WG“ ein weiteres Ausharren (bis 2020) als Apokalypse für die „WG“ entstehen. Ohne Zugang massiver neuer Märkte kann die „WG“ diese Zeitbrücke nicht erleben. Daher muss entweder Putin von der Bühne gebracht werden oder – noch besser – die RF destabilisiert und mitsamt Putin entsorgt werden.
      Daher sind sämtliche – uns gern als Friedensbemühungen verkaufte Aktivitäten, ob in Syrien, Iran, Afghanistan, Ägypten, Israel, Libyen und nun eben Ukraine speziell, nichts anderes, als verborgene verzweifelte Unternehmungen, die Kanonen in Stellung bringen zu können. Die jüngsten Inszenierungen zur Bewaffnung der Peschmerga im Kampf gegen IS gehören natürlich ebenso dazu.
      Wenn es nicht schnell zu umfassenden Regierungsumstürzen in Europa und/oder Nordamerika kommt, ist das was diesem Szenario folgt, unausweichlich, weil fester Bestandteil zur Aufrechterhaltung der „WG“.
      Die verbleibenden (Rest)Tage sind daher sehr kostbar. Jeder muss/kann sie nach seinem Empfinden (noch) leben. Und sei es nur, um Frieden mit sich und seinen Nächsten zu finden.

      • ISKANDER1

        Sehe ich auch so!

        Man muss nur zurückschauen in die letzten 100 Jahre; ALLE Kriege fußten auf dem Vernichten von geknospten Alternativen zur Dominanzgeldherrschaft der immer gleichen und gern im Dunkeln agierenden Kriegstreiber.
        Jeder Monarch, Präsident oder Volkstribun der es wagte, sich aus dem wachsenden Wirtschaftsgeflecht auszuklinken, wurde zur Strecke gebracht.
        Allein in der Ära des Sowjetimperiums stockte diese Strategie gegen Moskau, Vietnam und Cuba zeitweilig.
        Eigentlich leben wir im tiefsten Mittelalter. Die Nennung des Namens ist verpönt, es wird mit Verbotsorgien und medialen Bücherverbrennungen, mit Gulags und Glaubenskongregationen regiert. Die alleinseligmachenden „Wahrheiten“ anzufechten kann im bürgerlichen Tod enden.
        Die Menschen werden zu Bauern im Spielfeld erniedrigt, betrogen und

        benutzt. Viele von ihnen hat man zu Janitscharen gemacht (Janitscharen waren eine ehem. türkische Garde fürs Grobe, aufgebaut aus geraubten Kindern der Gegner und Sklaven)
        Und diese schöne Welt des Westens veranstaltet regelmäßig „Wahlen“ – bei denen so scheint mir zunehmend – Honeckers Wahlselbstverständnis Pate steht.
        Schau nur nach Sachsen! Die „Einheitsparteien“ von Schwarz/Grün/SPD repräsentieren zusammen nur noch (propagandabereinigt nach Abzug der Nichtwähler) 28,3 % der Wähler…
        Das heißt: 71,7 % aller Wähler werden NICHT vertreten, im Falle einer Koalition zwischen nur zweien der gleichen Schwestern sogar noch weniger!
        Dies nennt man dann Demokratie und wagt es, sich in andere – souveräne Staaten einzumischen.
        Was muss noch passieren, das der deutsche Bürger mal: Halt – so nicht! ruft??

        • Petra Moser

          @ISKANDER,
          ich finde Ihren Auftritt eher pessimistisch.

      • Petra Moser

        @Walter Mandl,
        vortreffliche Analyse, danke für Ihre Arbeit.

  • soja kosmos

    [Ohne Kommentar, kopiert von „donbassfront“, dort sind auch Links zu den Ursprunglinks zu finden > http://donbassfront.livejournal.com/18015.html%5D:

    Donbassfront. SIE NENNEN DIE STADT NUN „KREMATORSK“.

    Sofort als die Tauchergruppen zusammengestellt und in Slawjansk angekommen sind wurden sie unter die Kontrolle des ukrainischen Geheimdienstes (SBU) gestellt. Alle wurden gewarnt: sollte die Information über ihren nächsten Einsatz öffentlich werden, werden sie dafür strafrechtlich verfolgt.

    Die Taucher wurden zu einem See bei Slawjansk gebracht, um den herum besonders schwere Kämpfe tobten. Auf der einen Seite stand die Nationalgarde und reguläre Armeeeinheiten. Auf der anderen Seite die Volkswehr unter Kommando von Strelkov. Gerüchte, dass die Leichen der getöteten Nationalgardisten im See versenkt wurden gab es schon länger. Die Einheimischen erzählten davon. Doch niemand konnte diese Gerüchte bestätigen. Die Skeptiker sagten, die Leichen wären schon längst aufgetaucht.

    Die schlimmsten Befürchtungen der Bewohner umliegender Dörfer haben sich bestätigt.
    Die vom Einsatz zurückgekommenen Taucher konnten die furchtbare Information über ihre Arbeit nicht zurückhalten. Sie erhielten das Kommando den Seevon Leichen zu säubern. Einmal unter Wasser entdeckten sie, dass die Leichen dicht nebeneinander am Seegrund lagen, wie die Heringe in einer Blechdose. Die Körper waren komplett nackt und vom Wasser aufgedunsen. Hauptsächlich von jungen Kerlen an deren Füßen Gewichte befestigt waren.

    Die Gerüchte vom Kameradengrab der getöteten Nationalgardisten und Armeesoldaten haben sich als schreckliche Wirklichkeit entpuppt. Brechreiz zurückhaltend holten die Taucher die Leichen aus dem See und luden diese auf Lastwagen auf. Wie ein Augenzeuge erzählte, dachten die Taucher die ganze Zeit nur daran diese Arbeit so schnell wie möglich hinter sich zu lassen. Allen war klar, dass die Nationalgarde auf diese Weise sich der im Gemetzel bei Slawjansk getöteten Soldaten entledigte.

    Was passierte mit den Leichen weiter? Nach Slawjansk wurden mobile Krematorien geschickt, wo die Leichen dann verbrannt wurden. Dieser Befehl konnte nur von ganz oben kommen: wie gesagt – keine Leichen kein Problem. Keine Todesnachrichten für die Familien, keine Auszahlungen und das Wichtigste, die Zahl der Gefallenen konnte unten gehalten werden.
    Auf der Internetseite des Verteidigungsministeriums stand sogar dann noch die Zahl von 400 bis 500 getöteten Soldaten, als die ganze Ukraine schon wusste, dass es um Tausende geht. Kiewer Regierung wusste nur zu gut, was die Offenlegung realer Opferzahlen für sie bedeuten würde. Erst als Strelkov und seine Kämpfer Slawjansk verließen, wurde der See gesäubert.

    Die Leute aus Slawjansk kamen ins Gespräch mit den Mitarbeitern des Katastrophenschutzministeriums. Bleich und mit großen Augen konnten diese erst nach einigen Gläsern Wodka reden.

    Sie erzählten, womit die Taucher und die Fahrer beschäftigt sind. Neben Slawjansk, da wo die Armee stationiert war, gibt es Seen. Dort, wenn man etwas tiefer taucht, liegen auf dem Grund Leichen mit Gewichten an den Füßen. Meistens ganz ohne Kleidung, höchstens eine Hose ist dran. Still liegen sie da, nur die Haare wehen hin und her. Rücken an Rücken. Sehr viele, mehrere Hundert.

    Die Körper wurden aus dem See geholt und nach Kramatorsk gebracht. Dort, neben der Stadt, standen mobile Krematorien. Darin wurden die Körper verbrannt. Die letzten paar Wochen lang. Das ist die Antwort darauf, wieso im Juli die mobilen Krematorien nach Kramatorsk gebracht wurden und auch die Antwort auf die Frage wo die ganzen „verschollenen“ Soldaten geblieben sind.

    Während der ganzen Belagerung von Slawjansk log die Kiewer Regierung das Volk bezüglich der Verluste an. Jedes Mal wenn die „NONA“ (Luftlandepanzer. Eines der ersten Fahrzeuge das die Volkswehr ganz am Anfang des Krieges von der ukrainischen Armee erbeuten konnte und die die Ukrainische Armee mindestens sechs mal als vernichtet meldete) den Berg Karachun (Berg unweit von Slawjansk von dem die Stadt mit Artillerie beschossen wurde) beschoss, meldete der Kommandostab: es gäbe keine Verluste.

    Doch die gab es. Riesige Verluste. Und alle wurden sie in den Seen versenkt. Rücken an Rücken. Hunderte von bleichen, verwesenden Körpern. Junge Kerle.

    Und nun die Asche. Graue Asche über dem Novorussischen Land.

    P.S:
    ich konnte mit den Katastrophenschutzmitarbeitern aus Zaporizhia (Запорожье) reden, um den Wahrheitsgehalt des Berichtes zu überprüfen. Die nennen Kramatorsk nun „Krematorsk“. Ganz ohne Lächeln. Und träumen tun sie nun auch schlecht.

    • Mathew Miller

      Zurückhaltende Schätzungen gehen von 15000 bis 20000 toten Soldaten auf der ukrainischen Seite aus.
      Da sind keine Zivilisten welche „verschwunden“ sind mit eingerechnet, keine „Terroristen“ welche wenn sie als Gefangene behandelt werden irgendwo sein müssten.
      Wo nur wenn denn die eigenen Leute Kiew derart wenig wert waren.
      Es gibt nicht nur eine Menge Seen auch tiefe „Löcher“ sind in Grubenregionen nicht gerade selten.
      Diese Putschregierung ist das absolut letzte.
      Unsere Regierung/en sind noch schlimmer.

  • Walter Mandl

    „In der engen Küche“ sitzt kein Vertreter der Kriegstreiber. Aber wir (das sog. „gemeine Volk“) in der EU mit Sicherheit, sogar 1. Reihe fußfrei!
    Lass dich nicht täuschen von der (Noch)Präsenz nationaler Regierungen und anderen vermeintlich ebenso gefährdeten Nutznießern. Die wissen schon, wie sie Vorkehrung für Leib & Seele (Vermögen) zu treffen haben.

  • soja kosmos

    Sieht sich jemand in der Lage, dieses Interview mit W. Ruban zu übersetzen?

  • Robert Ketelhohn

    »Dieses Video ist privat.« – Wenn es jenes aus einem Bus aufgenommene Filmchen ist, das ich vorletzte Nacht schon gesehen habe, dann dürfte es sich um eine Kolonne mit einer erklecklichen Menge an erbeutetem schweren Kriegsgerät auf der M04 auf dem Weg von Lugansk nach Krasnodon handeln, mutmaßlich zu fälliger Wartung und ggf. Reparatur. Die entsprechende Infrastruktur des Fahrzeugbaus ist dort vorhanden.

  • Mathew Miller

    Sollte mal wieder die

    Dioptrienzahl

    seiner Aschenbecher im Kassengestell nachschleifen lassen.
    Blindfisch.