Lektionen im Terrormanagement

Ortseingangsschild von Al-Bukamal, Syrien, nahe der Grenze zum Irak: jetzt eine Stadt im "Wilayat al-Furat" (Provinz Euphrat) des "Islamischen Staates"

Ortseingangsschild von Al-Bukamal, Syrien, nahe der Grenze zum Irak: jetzt eine Stadt im “Wilayat al-Furat” (Provinz Euphrat) des “Islamischen Staates” (via @ajaltamimi)

Zu den derzeit scheinbar recht träge dahinlaufenden US-Bombardements gegen den sogenannten “Islamischen Staat” wird sich offenbar in recht kurzer Zeit auch Großbritannien gesellen, ganz in klassischer, 2003er-Manier der “coalition of the willing”. David Cameron meinte dazu, dass es “bald” (innerhalb von Wochen) losgehen würde, und zwar nachdem die neue britische Regierung steht. Präzisiert wurde das einstweilen mit der Erklärung, dass die Briten “irakische und kurdische” Militärs ausrüsten, trainieren und anleiten werden – in etwa so, wie es z.B. die Bundeswehr wohl schon tut. Dabei wird von Vizepremier Clegg süffisant angemerkt, dass “Luftschläge allein nicht funktionieren” werden.

Der Akzent, der seit Wochen auf eine Aufpeppelung insbesondere der Kurden gelegt wird, kommt nicht von ungefähr. Peschmerga hin oder her, die Kurden werden im Endeffekt eine ausgerüstete, trainierte Armee haben – eines der Attribute eines jeden Staates, der die Kraft hat, sich nachhaltig in der Weltgeschichte zu manifestieren.

Dahingegen taucht eine Unterstützung der “nicht-kurdischen” “irakischen Streitkräfte” bestenfalls auf Platz 2 auf, was bedeutet, dass die schiitischen Teile des Irak letztlich dem “Islamischen Staat” zum Fraß vorgeworfen werden, beziehungsweise dem Iran, der sich in diesen Sumpf wird hineinziehen lassen müssen.

George Friedman, Stratfor-Chef und, was ein offenes Geheimnis ist, einer der Sprecher der US-amerikanischen Geheimdienstcommunity, spricht in seinem Artikel “Ukraine, Iraq and a Black Sea Strategy” unzweideutig davon, dass die USA davon abrücken, eine Einheit des Irak unter einer Regierung in Bagdad zu unterstützen. Der Schwenk geht in Richtung einer “Nutzung” von Proxies, um den “Islamischen Staat” zu “containen”, das heißt: einzudämmen und… die Richtung seiner Aktivitäten zu steuern.

Ein Umstand der Veröffentlichung dieses Friedman-Strategiepapiers ist hochinteressant. Unlängst hatte Al-Arabiya die Absicht des “Islamischen Staats” verbreiten lassen, in absehbarer Zeit “Tschetschenien und den gesamten Kaukasus zu befreien”. Diese Meldung kam entweder zeitgleich oder kurz nach der Publikation des Friedman-Artikels auf, fast wie auf Kommando. Inhaltlich nichts anderes hatte Friedman nämlich in seinem Text als jene “US-Strategie” angekündigt, in deren Zuge die beiden aktuellen Konfliktherde – Irak/Syrien und Ukraine – mit einer einheitlichen Herangehensweise zu einem großen Konflikt zu gruppieren wären, der von den Vereinigten Staaten gemanaged wird.

Ramsan Kadyrow

Ramsan Kadyrow am 03.09.2014: “Terroristen in Syrien, die sich selbst als “Islamischen Staat” bezeichnen, haben die kindische Drohung geäußert, einen Krieg in Tschetschenien und im Kaukasus anzuzetteln. Sie reden nur das, was ihnen ihre Herren aus den Geheimdiensten des Westens vorgeben. Diese Bastarde haben nichts mit dem Islam zu tun. Vielmehr sind sie offenkundige Feinde aller Moslems weltweit. Diese Naivlinge haben beschlossen, mit ihren zwei Flugzeugen Tschetschenien und dem ganze Russland zu drohen. Sollen sie auch zwei Tausend Flugzeuge besteigen, bis nach Russland kommen sie nicht. Alle US-hörigen Staaten haben Sanktionen gegen Russland verhängt und nichts erreicht, und hier haben wir einen ungewaschenen Kleinkriminellen, der sich hervorzutun beschlossen hat, indem er in die Rolle eines Mops schlüpft. Ich sage mit aller Verantwortung, dass der, welchem es einfällt, Drohungen gegen Russland zu äußern und dabei den Namen unseres Präsidenten Wladimir Putin in den Mund zu nehmen, genau an der Stelle vernichtet werden wird, wo er diese Drohung äußert. Wir werden nicht darauf warten, bis er sich ans Steuer eines Flugzeugs setzt. Er wird dahin fahren, wo seine Terroristenbrüder Chattab, Abu Walid und die anderen Gesandten des Westens vermodern. (…) Von sich allein aus sind die Terroristen in Syrien und im Irak gar nichts. Es handelt sich um Banditen, die von der USA und dem Westen trainiert und aufgerüstet wurden, damit mit ihren Händen starke und an Ressourcen reiche islamische Länder vernichtet würden. Dabei haben sie keinen Schimmer davon, was der Koran, was die Sunna ist. Ich möchte betonen, dass sie ihre Tage unter den heißen Sonnenstrahlen Syriens und des Irak beenden werden, und im ersten Augenblick ihres Todes wird sie das ewige Höllenfeuer empfangen. Allahu akbar!”

Wenn Kadyrow auf diese ISIS-Drohung reagiert und verspricht, jeden einzelnen ISIS-Terroristen “ins ewige Höllenfeuer” zu schicken, wo auch immer sie ihre Unflat gegen Russland äußern, dann ist das verständlich und sieht auch erst einmal martialisch genug aus; das Problem, das Friedman artikuliert, besteht aber weiter. Der Terror im Irak und in Syrien und der Terror in der Ukraine soll mit dem (vorläufigen, oder einstweiligen) gemeinsamen Angriffsziel Russland vereinigt werden. Das Bindeglied, zwischen Hammer und Amboß: die Türkei, welche ihre Interessen sowohl im Irak (und, mit dem Projekt “FSA”, auch in Syrien), als auch in der Ukraine hat. Daher die Aufrüstung der Kurden, möchte man meinen.

Sowohl die jetzige faschistische Ukraine als auch der “Islamische Staat” sind Erscheinungen, die vollkommen künstlichen Ursprungs und das Produkt “sozialer Technologien” sind. Geschaffen vielleicht mühsam, über lange Zeit, aber dennoch beharrlich und eben künstlich. Das Ziel dieser nunmehr “gemeinsam gemanageten” Bedrohung ist die Schaffung einer enormen Welle der Destabilisierung an den Grenzen der potentiellen Feinde der USA. Im Falle von Russland ist der Feindstatus nicht einmal mehr nur “potentiell”: Friedman bezeichnet Russland in seinem Text ohne viel Federlesens als “adversary”, in einem Atemzug mit dem (Schein-)Feind “Islamischer Staat”. Wie genau die Instrumente des US-Terrormanagements einzusetzen sind, darüber gibt es in den USA selbst verschiedene Vorstellungen, klassischerweise getrennt durch die (nominelle) Wasserscheide “republikanisch” / “demokratisch”, aber Konsens unter den US-Eliten ist es sicher, dass diese Instrumente gesteuert, ausgerichtet und im Interesse der USA anzuwenden sind.

Russland nun hat sich durch seinen Verzicht einer “Blitz”-Strategie in der Ukraine (die noch Anfang Mai möglich gewesen wäre) und dem Bevorzugen einer Schacherei mit und unter den ostukrainischen Oligarchen im strategischen Sinne in eine höchst gefährliche Lage gebracht – die USA können es sich jetzt erlauben, mit der Intensität der Konflikte an den russischen Grenzen zu spielen und den Schwerpunkt mal hier-, mal dorthin verlagern, womit es für die Russen vollkommen unmöglich wird, sich auf einer Richtung zu konzentrieren. Die enorme Dynamik der Entfesselung einer Instabilität in der Ukraine (wo von den ersten “Demonstrationen” bis zu den ersten in Schutt und Asche gelegten Ortschaften kaum mehr als ein halbes Jahr vergangen ist, es also viel schneller ging, als noch in Syrien) machte es nicht nur schwer, sondern unmöglich, die Entwicklung der Lage irgendwie zu prognostizieren und daraus Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Dazu wieder Friedman: “(Putins) Geheimdienste sind vollkommen daran gescheitert, die Ereignisse in Kiew vorherzusehen oder zu steuern, oder auch nur einen großangelegten Aufstand in der Ostukraine zu generieren”. Vielleicht eine Fehleinschätzung – es gibt immer noch eine ganze Menge an Leuten, die das “Schweigen Putins” zu den immer brutaler und mörderischer werdenden Provokationen der Kiewer Junta im Donbass für einen besonders gewieften, trickreichen “Plan” halten, mit dem er sich bzw. Russland nicht in einen großen Krieg verwickeln ließ. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, dass Friedmans Einschätzung nicht allzu weit daneben liegt – mit Unruhen in der Ukraine und dem nächsten “Maidan” in Kiew rechnete der Kreml erst 2015. Auf der taktischen Ebene mag es momentan dort, lokal, für Russland noch ganz gut aussehen, nur ist die Taktik immer Reaktion auf sich ergebende Umstände. Auf Ebene der Strategie wäre es dann, wie man zu sagen pflegt, “zappenduster”, und es treten unangenehme Fragen auf, wie denn – außer mit Kadyrows furchteinflößenden Reden – dem ISIS-Terror wirklich zu begegnen sei, vor allem wenn man weiß, dass der dahinter stehende Feind höchst gerissen, skrupel- und gewissenlos ist. Kadyrow ist bei aller Respektabilität nicht der Mann, solche Bedrohungen auszuschalten.

Hauswand in einem Ort in der irakischen Provinz Niniveh: die "Abschussliste" des Kalifats. Saudi-Arabien, Iran, Ägypten,  Türkei, Syrien inkl. FSA, und so weiter und so fort, aber ein Nahost-Staat fehlt auffallend, wie auch der "Große Satan" USA.

Hauswand in einem Ort in der irakischen Provinz Niniveh: die “Abschussliste” des Kalifats. Saudi-Arabien, Iran, Ägypten, Türkei, Syrien inkl. FSA, und so weiter und so fort, aber ein Nahost-Staat fehlt auffallend, wie auch der “Große Satan” USA. (via @ajaltamimi)

Denn wenn man bedenkt, dass die mörderisch aufgepeppelten Terrorbrigaden des “Islamischen Staats”, wie einst die Jungpioniere, sogleich auf den Ruf der Partei der US-amerikanischen Geheimdienstcommunity reagiert haben und diese durch ihre Drohung gegen Russland schon auf taktischer Ebene artikulieren, kann man wohl davon ausgehen, dass das strategische Konzept dahinter bereits ausgearbeitet ist und selbst eine militärische Niederlage der Kiewer Junta, die sich noch direkt vor dem Waffenstillstand abzeichnete, Russland keine politischen Resultate im Sinne von Stabilität an seinen Grenzen bringen wird. Der sogenannte “Islamische Staat” ist kein Pulk von Freizeit-Terroristen; es handelt sich vielmehr um die wohl größte Terrororganisation, die nicht nur mit fast allen erdenklichen Mitteln ausgestattet, sondern auch in der Lage dazu ist, größere Militäroperationen zu planen und in die Tat umzusetzen. Im Gegensatz zur “Al-Kaida” manifestiert sie sich auf einem konkreten Gebiet, aber im Gegensatz zum Beispiel zu den Taliban besteht keine Hoffnung darauf, dass sie irgendwie an dieses Gebiet gekoppelt bleibt: das ganze Wesen des “Islamischen Staates” ist expansionistisch. Wenn man von einem steinzeitlichen Kult, der an einen Islam in dessen kriegerischster Ausfertigung erinnert, einmal absieht, existiert keinerlei Konzept einer friedlichen Existenz – alles, was an Ideologie dahinter ist, baut auf Eroberung, Aneignung, Ausrottung und Expansion. Die primitivste Form von Existenz also, und gerade dadurch vielleicht der “kleinste gemeinsame Nenner” für allerlei tierische Instinkte, unter dessen Fahne man maximale Menschenmassen mobilisieren kann. Schon das allein macht die ständigen Ausfälle, die Beutezüge und die permanente Expansion unvermeidbar – es müssen schließlich neue Ressourcen her. Ein Innehalten würde für dieses Existenzmodell den Untergang bedeuten.

Ein vom "Islamischen Staat" ausgehändigter Strafzettel wegen Verstoßes gegen die StVO; Quelle: @jenanmoussa

Ein vom “Islamischen Staat” ausgehändigter Strafzettel wegen Verstoßes gegen die StVO; Quelle: @jenanmoussa

Die USA als eine der Kräfte, die hinter der Schaffung des “Islamischen Staates” stehen, sind sich natürlich vollkommen im Klaren über diese gefräßige Eigenart ihres Geschöpfs, und wissen sie auch “anzuwenden”, indem sie die Richtung dieser Gefräßigkeit steuern. Dabei wäre ein lokaler “Sieg über die ISIS” – vielleicht jetzt in einigen Ortschaften im Irak, oder – deutlicher – Ende des vorigen / Anfang diesen Jahres in Syrien – vollkommen bedeutungslos, denn selbst wenn es gelingt, den Beutezug in einer Gegend abzuwehren oder zu vereiteln, würde das keinerlei Effekt auf die Stabilität dieser Chimäre haben. Der “Islamische Staat” besitzt keine Industrie, keine Infrastruktur, keinerlei politische Zentrale; es ist ein primitiver und dadurch quasi unzerstörbarer Organismus, und das ist fast wie im alten Epos – schlägt man dem Kraken eine Tentakel ab, interessiert ihn das nicht im Geringsten. Die Bombardements, welche jetzt von den Amerikanern und bald wohl auch von den Briten unternommen werden, sind überhaupt nicht in der Lage dazu, die Lebensfähigkeit eines solchen Organismus zu beeinträchtigen. Und das sollen sie auch nicht. Sie sollen ihn vielmehr lenken, in etwa so, wie man im Wasser eine giftige Riesenqualle mit Wellenschlägen in eine bestimmte Richtung treibt.

Zurück zum Lokalen: in Anbetracht all dessen sollte man vielleicht ein Auge auf die Türkei haben. Sie liegt zwischen den beiden Konfliktherden, die in Friedmans theoretischen Ausarbeitungen zu einem großen Herd zu verschmelzen sind, der nicht nur Russland, sondern ganz natürlich auch den Iran mit permanenter Instabilität heimsuchen soll, und das nie, ohne den “Endgegner” – China, das vitale Interessen in der Region hat – aus den Augen zu verlieren. Dabei ist es nicht einmal so wichtig, welches Projekt – IS(IS) oder “Kurdistan”, oder beide – letztlich zum Mittel der Wahl wird, mit dessen Stoßkraft die bestehenden Staatsgrenzen zerfallen sollen; je nach Erfolg oder je nach Einsatzgebiet. Derzeit haben die beiden Projekte offenbar noch verschiedene Primärziele: der “Islamische Staat” ist als Geißel für den Irak, für Syrien, den Iran und Russland gedacht, Kurdistan als eine für die Türkei.

Es wurde nicht nur einmal von vollkommen verschiedenen Stellen angemerkt, dass die Angelsachsen “globale Billardspieler” sind und ihre Einsätze auf viele verschiedene Projekte verteilen. Kaum vorstellbar, was man dem entgegenstellen könnte; mindestens bedarf es der Schaffung regionaler Sicherheitssysteme, solcher, wie Putin einst eines (anstelle von “Raketenschilden”) ins Spiel gebracht hatte. Nur ist dafür schwerlich noch die Zeit, und solche Länder, die aufgrund der geschilderten, enormen Bedrohung ganz objektiv zu Alliierten werden müssen – Russland, der Iran, die Türkei, Syrien – haben untereinander immer noch genug an Widersprüchen, die eine schnelle, konsolidierte Reaktion schwer vorstellbar erscheinen lassen.

Wohlsein, Herr Präsident.

Wohlsein, Herr Präsident.

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Trackback von deiner Website.

  • jens frank

    Klingt das nach Hoffnungslosigkeit/Naivität und Unterschätzung des ernstes der Lage von Russland für seine friedliche Zukunft?

    • Unter anderem will ich mich mal umhören, was die Leute so darüber denken. Vielleicht erkennt ja irgendwer eine russisch-chinesisch-iranische “Überstrategie” in den ganzen Vorgängen…

  • berlinathen

    Dazu passend und sehr auflußreich die Analyse von Mahdi Darius Nazemroaya ”
    Redrawing the Map of the Russian Federation: Partitioning Russia After World War III?”, veröffentlicht in http://www.globalresearch.ca/redrawing-the-map-of-the-russia-federation-partitioning-russia-after-world-war-iii/5400748, reblogged in berlin-athen.eu. Darin wird das Ziel der US/NATO politik folgendermaßen beschrieben: “The end goal of the US and NATO is to divide (balkanize) and pacify (finlandize) the world’s biggest country, the Russian Federation, and to even establish a blanket of perpetual disorder (somalization) over its vast territory or, at a minimum, over a portion of Russia and the post-Soviet space, similarly to what is being done to the Middle East and North Africa”

  • Kassandra

    Es gibt eine relevante Gegenstrategie für Europa:
    Kooperation mit den residenten Muslimen auf der Basis der Gemeinsamkeiten zwischen dem Islam und der christlichen Soziallehre im Katholizismus. Zielrichtung: Sozialethik gegen ökonomischen Totalitarismus.
    Hier gibt es wirkliche Gemeinsamkeiten, und deren ideelle Aufarbeitung ist zentral, um der Rekrutierung der islamistischen Mobilisierern das Wasser abzugraben.

  • Sascha Iwanow

    Ramsan Kadyrow, dieser Taschendieb, “schmückt” sich mit dem Orden eines Helden der Russischen Förderation und ist doch nur eine Witzfigur.

    Leider stellen solche Witzfiguren, unterstützt von CIA und anderen westlichen Geheimdiensten, eine große Gefahr für die Menschen dar. Man muss sie bekämpfen wo immer man sie findet – bis in den Tod!

    • Nicht, dass ein gewisses Spektrum an Meinungen keine Daseinsberechtigung hätte (schließlich gibt es auch solche “anti-amerikanischen” Phänomene wie Herrn Schirinowski oder die “Al-Kaida”), aber in dem Zusammeng fiel mir aus irgendeinem Grunde die Frage ein, wo denn eigentlich der Georgier “Dobermann” vom ukr. “Donbass”-Bataillon inzwischen ist, und ob es ihm wohl gut geht?

    • Walter Mandl

      Nun, von Kadyrow kenn ich nur, was in “unseren” Medien zu ihm z u g e t e i l t wurde.
      Diesem (geschaffenen) “Bild” zufolge, wäre es ja schon gefährlich, ein von ihm benutztes WC zu benützen. Und schon allein deshalb kommt für mich eine Qualifizierung, wie Du sie zu Kadyrow machst, nicht in Frage.

      • JohnRambo5

        Kadyrow sollte man nicht unterschätzen. Man kann ihm viel nachreden, aber er besteht seit Jahren in der selben Art von Krieg wie ihn auch die ISIS führt. Auch die Terrorgrupierungen in Tschetschenien waren groß und mächtig. Russland führt seit den 90er Jahren Krieg gegen solche Terrorgruppen. An Erfahrung mangelt es also nicht. Gerade die Tscheschenen haben sowohl in Georgien wie auch in der Ukraine gezeigt was sie können.

        • Gaddafi, Assad, Kadyrow, Putin, usw. usf. sind Beispiele dafür, wie die Machtausübung in Gesellschaften wirklich funktioniert und von wem sie repräsentiert wird – von Kompromisskandidaten, auf die sich die jeweils einflußreichen Eliten einigen bzw. gerade eben einigen können. Kadyrow hat, wie alle anderen “Machthaber” auch, einfach die Eliten hinter sich bringen können, sei’s mit der Verteilung von Privilegien, sei’s mit Gewalt, ob mit oder ohne Unterstützung von Außen ist auch nicht prinzipiell wichtig. Das Resultat ist Stabilität und Frieden für seine Leute.

          Und das ist nirgends auf der Welt anders. Nur leiste(te)n sich die oben genannten Beispiele keinen allzu dick gestrickten Dunstvorhang aus “parlamentarischer Demokratie” oder sonstiger Illusion, die vorgibt, dass irgendein Hanswurst mit Wahlbenachrichtigung wirklich etwas daran ändern kann. Da sind die Okzidentalen ein bißchen anders, sie bevorzugen, wie ein gewisser Historiker namens Dr. Daniele Ganser ganz gut vorführt, die Illusion.

          Es gab (weiß nicht, ob es sie noch gibt) auch Ausnahmen, wie bspw. Stalin. Das sind Leute, die von sich aus sprechen, und nicht (nur) das artikulieren, was der Konsens der Eliten ist. Lukaschenko kommt mir noch in den Sinn. Aber das sind aus Prinzip immer die Bösen. :)

  • kaumi

    “Unter anderem will ich mich mal umhören, was die Leute so darüber denken…”
    Hallo apxwn, dann wollen wir mal:

    Abseits jeglichen Absolutsheitsanspruchs möchte ich meine Meinung zu obigem, von dir verfasstem Text schreiben.
    Ich muss mich wiederholen, dass eine klare Trennung der Startegien in ihre sinnvollen Einzelteile und Plots nicht durchgeführt werden kann. Dieses ist dem Umstand geschuldet, dass der Regisseur den Überblick über sein Drehbuch in weiten Teilen verloren hat. Die massenhaft unter Lohn gestellten Komparsen haben in manchen Kapiteln das Zepter übernommen und schreiben eifrig die Zeilen um.
    Dem Regieteam bleiben nur wenige Optionen, um den Film noch einigermaßen zu beenden.
    Der Anfang des Drehbuchs war klar, der Mittelteil wurde aus der Eigendynamik heraus relevant verändert. Das Ende der Geschichte werden sich die Geldgeber aber um nichts auf der Welt aus der Hand reißen lassen.

    Die “Freunde Syriens” sind sich einig, dass der Sturz Assads und somit die Auslöschung des Staates Syrien in seiner jetzigen Form oberste Priorität genießt. Obama als vorgeschicktes Sprachrohr der “Allianz der Willigen” wird also keine echten Alternativen bei seiner mit Spannung erwarteten Rede zur miserablen Lage der Welt anbieten können. Nichts, was Assad helfen könnte, kommt in Frage. Das bedeutet, sollte der westliche Oberwillige von Luftangriffen gegen die ISIS auch über syrischem Gebiet fabulieren, kann er nur folgendes meinen:

    - Aktionen, die der ISIS nicht weh tun aber zur Visualisierung des Tatendranges der westlichen Allianz in den Stuben Deutschlands, Englands und der USA taugen, und, parallel, tatkräftige militärische Unterstützung der Gegner Assads (nenn` sie, wie du willst, am Ende sind die Abnehmer der Waffen die Stärkeren, ergo IS und Verbündete), oder aber

    - Aktionen gegen ISIS, die wie von Geisterhand stetig westlich abdriften, bis “Libya 2,0-reloaded” dabei herauskommt, also die sukzessive Ausweitung der Bombardements mit Ziel der Vernichtung der SAA und der syrischen Infrastruktur.

    Gaza hat jüngst – wie kaum ein anderes Ereignis zuvor – ausdrucksvoll den Beweis angetreten, dass es die Zionistische Bewegung tatsächlich geschafft hat, eine Art Allianz mit dem Faschisto-Islam zu bilden. Dieses Bündnis ist die tatsächliche “Rote Linie” dieses Drehbuchs und meines Erachtens in der Tat eine bemerkenswerte Leistung.
    Drumherum kann vieles außer Kontrolle geraten, und es ist vieles außer Kontrolle geraten, aber die westliche Gombo würde n i e m a l s diesen roten Faden opfern.
    “Assad (als ein Stellvertreter der Widerstandsachse) darf diesen Konflikt niemals als Sieger verlassen” – Worte, wie in Stein gemeißelt und von oberster zionistischer Seite ausgesprochen.
    Das ist das tragende Moment, unter Berücksichtigung dieses Umstandes wird man die Ereignisse, Theateraufführungen (Reden, Polittreffen, Sizungen) und die weitere Strategie immer etwas besser verstehen als die, denen diese “Rote Linie” nicht geläufig ist.

    Kadyrow (und sehr viele mit ihm) hat gesagt, die ISIS sei von den US-hörigen Kräften trainiert worden – der Einzug der Kämpfer der “Südfront” in die ISIS ist ein weiterer vernichtender Beweis dieser Aussage.

    • kaumi

      Und nun zum zweiten Teil.
      “Vielleicht erkennt ja irgendwer eine russisch-chinesisch-iranische “Überstrategie” in den ganzen Vorgängen…”

      Nein, ich sehe keine Überstrategie. Allein die kalkulierte Reaktion der Selbstverteidigung ist erkennbar. Die angelsächsische – Petrodollar – Verbindung ist schon mächig. Und sie wird von einem Kitt zusammengehalten, den man bei Verbindungen der Gegenseite vergeblich sucht. Aber, Reagierende waren nicht immer die Verlierer von Duellen mit Agierenden.
      Ich mache mir keine existenzielle Sorgen um die Widerstandsachse als Komplettgebilde. Wahrscheinlich werden aber nicht alle Glieder dieser Kette zu halten sein.
      Russland und Freunde sind stark, potent und angsteinflößend, diese Attribute werden mit Erhöhung de Druckes stetig besser zu erkennen sein. Die Frage wird, in meinem Falle leider, sein, wer bis zum Erreichen des Point of equality alles auf der Strecke bleiben wird. Leider deswegen, weil meine Heimatregion, und damit meine ich nicht explizit nur Syrien, augenscheinlich bereits die ersten, irreversiblen Veränderungen erfährt, die diese große Verschwörung zu verantworten hat. Der Nahe Osten wird derzeit mächtig aufgewühlt, die Aufwühlmacher machen keine Anstalten, dieses zu verändern. Ganz im Gegenteil. Israel wähnt sich bereits sehr nah am finalen Ziel, das einzige funktionierende Gebilde, inklusive Militärapparat, Infra- und Staatsstruktur, zu sein. In Mitten assimilierter oder zumindest somalisierter Flecken. Ich sehe viel Verlust auf unserer Seite, aber keinen Freibrief für die Zions. Die Menschen dieser Region werden wohl kaum auf einen anderen Planeten gebeamt werden können. Und die Zeiten, wo man in 5000 Km Entfernung fröhliche Schlachtfeste feiern und sich sicher sein konnte, dass die Schockwellen nicht das eigene Haus erreichen, sind vorbei. Der Globus ist ein geschloßenes System. Und hier liegt der Vorteil auf russischer (iranischer, chinesicher) Seite.

  • Dike

    “Auf Ebene der Strategie wäre es dann, wie man zu sagen pflegt “zappenduster”….

    Auch mich wundert das Schweigen bzw. die mangelnde Initiative aus Russland bezüglich IS. Gerne möchte ich glauben, dass ein ganz großartiger Plan hinter dem Schweigen steckt. Natürlich müsste angesichts der haarsträubenden Tatsache, dass sich die größten Unterstützer von IS in Jeddah treffen, um eine “Strategie” für den Kampf gegen IS auszuarbeiten, eine Gegenstrategie vorgelegt werden. Der Staat, der neben dem Irak bisher am meisten unter IS zu leiden hat, Syrien, wird nicht einbezogen. Und dieser eine gewisse Staat im Nahen Osten, der kein Feind der IS ist, bereitet sich auf einen großen Kampf gegen die Hizbollah vor. Ein paar Häuser in Israel, die von Katjuscha Raketen getroffen wurden, könnten, wie beim Gaza Massaker den Anlass bieten. Dann wäre Hizbollah an der Südgrenze gebunden und hätte bei einem Angriff der “Anti Terror Koalition” gegen Syrien nicht genug Kräfte frei, um der syrischen Armee zu helfen. Die USA bereiten Luftschläge in Syrien vor. Die syrische Regierung hat angekündigt, dass sie dies, ohne Abstimmung als Aggression sehen wird, d.h. die syrische Luftabwehr wird reagieren und wenn das erste amerikanische Flugzeug abgeschossen wird, dann kann zum großen Schlag ausgeholt werden:

    “Ein Pentagon-Sprecher tat die Warnung und das Angebot zur Zusammenarbeit ab und sagte dem Journal, dass das syrische Luftabwehrsystem in Ostsyrien keine Gefahr darstelle, denn „die Sensoren sind dünn gesät oder ganz außer Betrieb“.”

    https://www.wsws.org/de/articles/2014/08/27/syri-a27.html

    Ich stimme völlig zu, dass es keine Strategie seitens Russlands gibt. Es wird nur noch reagiert. Das bezieht sich mMn auf den militärischen Aspekt. Wirtschaftlich zeigt Russland durchaus Planungsvermögen. Insofern tun mir die Worte von Kadyrow, die zwar wenig staatsmännisch aber erfrischend klar sind, richtig gut.

    Zu dem kurdischen Staat, ich denke nicht, dass der geschaffen wurde, um die Türkei in Schach zu halten. Die Türkei hat doch beste Beziehungen zu Kurdistan (Öllieferungen) Eher will man den Irak dadurch schwächen und die Achse Iran, Irak, Syrien und Libanon. Außerdem hat man neben Israel einen zweiten Kettenhund, der die Drecksarbeit erledigen soll. Daher auch die intensivierten Waffenlieferungen. Drittens treibt man einen Keil zwischen die kurdischen Gruppierungen. Schließlich haben nicht die Peschmerga, sondern die YPG, die Kurden in Nordsyrien, den Hauptkampf gegen IS geleistet, als die Yeziden flüchten mussten. Die Peschmerga sind nach Aussagen der Yeziden geflohen und haben sie ihrem Schicksal überlassen. Viele verdanken ihr Überleben den Kurden in Syrien. Aber die bekommen keine Waffen aus Deutschland. Das sind nicht die richtigen Kurden.

    http://www.mlpd.de/2014/kw35/pkk-und-ypg-leisten-den-loewenanteil-des-widerstands-gegen-den-is

    Ganz frische Meldung und eigentlich nichts Neues: Obama will den Kongress bitten, Bewaffnung und Training von “moderaten Oppositionellen” in Syrien zuzustimmen. Auch die Öffentlichkeit IST jetzt eher bereit, Luftschläge gegen IS in Syrien zu unterstützen. Schließlich wurden ja rechtzeitig 2 Amerikaner geköpft, wenn sie den geköpft wurden. So sieht die Strategie der USA aus. Ohne Worte.

    • Im neuen “Geopolitical Weekly” von Friedman (“The Virtue of Subtlety”) geht es genau um Strategie und Taktik der Amerikaner, die da lautet: immer für eine Balance sorgen. Interpretation: Niemanden dominieren lassen, Widersprüche pflegen, Bruchlinien offenlegen, Konsolidierung verhindern, um so je nach Notwendigkeit bequem die entsprechende Taste drücken zu können – zum Beispiel vermittels der US-amerikanischen Lufthoheit (die auch nur im Bedarfsfall, dann aber zwingend und widerstandslos, errichtet werden kann). Der Sinn: niemand soll den USA und ihrer globalen Dominanz gefährlich werden können.

      Der “IS” ist diesem wahrhaften Strategiepapier zufolge nichts weiteres als ein “neuer Player”. Nicht besser und nicht schlechter als die anderen, bereits vorhandenen. Laut Friedman steht der “IS” auch mit der “Virulenz”, die er an den Tag legt, durchaus noch in einer Reihe mit z.B. Baschar al-Assad, nur dass letzterer keine Amerikaner gekillt habe.

      Diese Herangehensweise ist die von Menschen, die wirklich, wie Fursow einmal sagte, “jenseits von Gut und Böse” leben und “mit der Erbarmungslosigkeit von Reptilien die Menschheit dahinraffen”.

      • jens frank

        was machen diese erbarmungslosen handlungen ebensolcher menschen auf unserem planeten nur für einen sinn?

        was sollen sie uns lehren?
        ja, wie sollen wir uns demgegenüber verhalten?
        wie können wir in deutschland verhindern, dass uns dasselbe ereilt wie den syrern und ukrainern. brüder töten brüder.

  • jens frank

    Worin besteht Russlands Chance genau?

    • der alte Umpitz

      Vielleicht ist das Wort Chance hier nicht angebracht.

      Über viele Jahrzehnte haben beide Welt-Systeme (von einer darüber stehenden “Macht” am Gängelband gehalten) genau so funktioniert wie sie es sollten. Auch Putin hatte anfangs mitgespielt. Doch mit den Jahren hat bei ihm eine Entwicklung eingesetzt die für die drüberstehenden “Strippenzieher” nur noch eine Lösung zuliessen. Der Kerl muss weg.

      In diesem Kontext eingebunden, den ich hier nur kurz anreissen kann, hat der clevere Wladimir vorgesorgt. Denn ein Geheimdienstmann tickt anders als ein Wald- und Wiesenpolitiker. Kann man ausschliessen, dass in den letzten Monaten die Kopien von brisanten Dokumenten den Weg über den grossen Teich, in den nahen Osten und auch in die überstattlichen Logen fanden?

      Die Entwicklung in der Ukraine im letzten Monat, vor allem aber das Mitspielen der OECD, wären aus dieser Sicht plötzlich gar nicht mehr so verwunderlich. Alles hübsch im Konjunktiv. Doch die Bomben Putins , wie ich sie nannte, sind sehr real. Und mit Pfeifenbläsern aller Art hat Moskau interessante Erfahrungen gemacht.

  • JohnRambo5

    Wir wollen nicht vergessen wo Russland vor 20 Jahren war. Tschetschenien wurde von hinten bis vorne von “Aussenstehenden” finanziert und dennoch hat dieses, von korrupten Politikern geführte, Land es geschafft das ganze unter Kotrolle zu bringen.
    Ich glaube, die Tatsache, dass Assad noch im Amt ist, ist sehr wohl Putin zu verdanken. Es läuft nicht ganz so wie Die USA es geplant haben. das zeigt schon die entwicklung in Syrien und derzeit in der Ukraine. Aber auch Georgien sollte man nicht vergessen. Revolution, Krieg …und plötzlich ist wieder Ruhe. Russland hat so viel Mach wie zuletzt zur Zeit der Sovietunion. Das weis die USA und startet all das, was wir heute in den Nachrichten sehen. Ihr Artikel liest sich, als hätte die USA schon gewonnen und Russland kann nichts anderes tun als den Zug zu wählen der letzenlich soweiso zum Schach-Matt führt. Ich denke ganz so ist es doch nicht.
    Die USA mag einen Masterplan haben, aber der läuft nicht immer glatt, weil die Russen dann doch ein wörtchen mitzureden haben.

    • Vielleicht sollte ich weniger Stratfor und RIA Novosti lesen, das deprimiert in dieser Kombination.

      • jens frank

        @alle

        Ist RIA Novosti vom Kreml oder vom Weissen Haus kontrolliert? Könnte bitte jemand dieses Interview analysieren:

        • Der Kreml hat viele Türme – es gibt nicht “der Kreml” und auch nicht “das Weiße Haus”. Das Interview habe ich bereits vor einer Weile schon gesehen. Es ist alarmistisch, aber vom Grundgedanken her nicht falsch.

          Wenn Du Dir das heutige Statement von Strelkow anhörst (ich werde versuchen, das zu übersetzen, obwohl ich es noch nicht in Textform gesehen habe), dann siehst Du in dieser Hinsicht vielleicht klarer.

        • jens frank

          Danke für das Video, leider hat er so schnell vorgelesen, dass ich fast gar nichts verstanden habe. In seinen nachfolgenden Antworten glaubte ich dieselben Ahnungen und Warnungen von Fedorow herauszuhören. Russland ist zu selbstsicher [gutmütig-gutgläubig] und hat sich entschieden, nicht adäquat auf die westliche Kriegsführung zu antworten. Ebenso wie Syrien sich nicht um seine PR kümmerte [Kritik an Assad von Christoph Hörstel, der sich als Regierungsberater angeboten hatte und ausgeladen wurde] scheint mir, versämt Russland sich im Westen mit seiner Lebensphilosophie, die sich so grundlegend von der westlichen unterscheidet zu präsentieren [zu werben] und vergibt sich damit die große Chance, die Herzen der Menschen im Westen für den FRIEDEN zu gewinnen. So oft wir im Westen die Lügen unserer Medien hören – irgendwann glaubt auch der letzte akademisch geschulte intellektuelle Spiegel-, Zeit-, heise-, Cicero- oder Ossietzki-Leser, dass Russland im Unrecht ist. Hoffentlich hat Russland diese ‹ART› der Kriegsführung – Friedensführung nicht verschlafen. Russia Today auf Deutsch hätte es schon seit mehreren Jahren geben müssen, dann hätte sich möglicherweise die deutsche Regierung solche Regierungsgeschäfte mit der Ukraine nicht erlauben können und auf den Montagsdemonstrationen wären weitaus mehr als ein Häuflein gutwilliger aber unterqualifizierter Redner aufgetaucht. Was ist aus den deutschen Künstlern, Liedermachern, Schriftstellern, Philosophen, Journalisten, Wissenschaftlern nur geworden? Uns allen fehlt ein alternatives Ziel zum GELD und der Weg dorthin. Ich warte sehr auf die Übersetzung dieses Briefes von Strelkow. Vielen vielen Dank im Voraus für deine Kraft, Geduld, Fleiß und Mühe.

        • Ruth

          Hallo jens frank, die “Problematik” Strelkow u.a. versus Moskau wird sehr ausführlich auf der Seite des Saker (auch von unterschiedlichen Seiten/Autoren) beleuchtet. Besonders die Artikel seit Vertragsunterzeichnung in Minsk bringen da ne Menge Fakten und Anregungen http://www.vineyardsaker.de/
          Was Ihre Forderung nach mehr PR anbetrifft-die “russische Seele” kann man nicht erklären (gleich gar nicht einem Westler). Die kann man nur erleben. Und das auch nur, wenn man sich darauf einläßt. Ähnlich verhält es sich sicher auch mit der Mentalität in Nahost, aber da war ich noch nicht. Daß sich ein Hörstel als Regierungsberater bei Assad anbietet und verschnupft ist, wenn dieser ihn nicht braucht, finde ich…nun ja…Schon manch einer hat sich für sehr wichtig gehalten…
          Bzgl.Gehirnwäsche der Massen sehe ich eher eine leicht positive Tendenz in den letzten Wochen. Die Aufklärung im Netz erreicht m.M.n. immer mehr Menschen. Zumindest schätze ich das so ein anhand der zunehmenden Kommentare unter Artikeln politischer Blogs, die ich seit Anfang des Jahres regelmäßig lese. Allerdings spielt sich das bisher alles noch im heimischen Wohnzimmer ab. Aber der Anfang ist m.E. gemacht.

        • jens frank

          Die süddeutsche Zeitung hat gerade begonnen, die kommentarfunktion auf politische Artikel einzustellen.

        • Ruth

          :-))))…Danke für den Link. Bloß gut, daß sie ihn wenigstens noch als gescheiterten Ossi präsentieren konnten, wenn schon keine Verbindung zu Putins Portokasse nachweisbar war.

        • Guest

          Journalismus in der FAZ

        • jens frank

          Journalismus in der FAZ.

        • jens frank

          Sie kennen dieses Gespräch?

    • Ruth

      “Russland hat so viel Macht wie zuletzt zur Zeit der Sovietunion.”
      Danke! Endlich mal wieder jemand mit Optimismus, sehe ich genauso. Ohne den täglichen Saker, besonders auch heute wieder http://www.vineyardsaker.de/ukraine/analyse-des-waffenstillstands-von-alexander-mercouris/ und Ihrem Beitrag, wäre ich sonst nach Romans Artikel ziemlich deprimiert gewesen.
      Und Kadyrow drückt mit seinen Worten lediglich direkt aus, was Putin und Lawrow mit ihrem sicheren und ruhigen Auftreten demonstrieren-bis hierher und keinen Schritt weiter! Ich bin bei weitem kein Militärexperte, aber m.E. betrifft das nicht nur die Ukraine, sondern auch Syrien und den Iran.

      @apxwn:disqus lies öfter den Saker ;-)

    • jens frank

      schön wärs, wenn sie recht hätten.

  • Jörg

    TEIL 2

    Auch die Zerstörung Afghanistans und die Zerschlagung des Iraks, Syriens, Libyens, des Sudans und der Staaten Westafrikas (z. B. Mali, wo die Franzosen und die deutsche Bundeswehr wüten) und die Vernichtung der Palästinenser findet stets die Billigung, wenn nicht sogar die Unterstützung, aus Moskau.

    Nach Belieben bricht Moskau dabei sogar internationale Verträge:
    Der Vertrag, der die RF verpflichtet, S-300 Abwehrraketen an den Iran zu liefern, wurde kurzerhand gebrochen (obwohl sogar das vom Iran angerufene internationale Gericht die RF dazu verurteilt hatte).
    Auch die Rückgabe der von Syrien im Jahr 2010 zum Zwecke der Inspektion/Reparatur nach Rußland überstellten zahlreichen Militärhubschrauber wird bis heute verweigert.

    3.) Die Ähnlichkeiten der heutigen Zeit mit der Zeit bis 1914 ist frappierend.
    a) Terrorismus: Erst über Webster Tarpley, in einem seiner vorbezeichneten Audios (welches genau, erinnere ich leider nicht), weiß ich von der unglaublichen Anzahl von Mordanschlägen auf politische Persönlichkeiten vor und in 1914. Der Mord von Sarajewo war mit natürlich bekannt – die andern aber nicht.
    Vergleichbar ist der Terror von damals und von heute insofern, als dieser stets als Untat von durchgeknallten Radikalen dargestellt wird, jedoch stets(!) staatsgelenkt war und ist. Wie wir seit dem Prozeß des Sohnes Buback wissen, war offenbar auch die RAF geheimdienstgelenkt. Auch die Bombenanschläge von “Anarchisten” auf pariser Cafes in der zweiten Hälfte des 19. Jahrh. sind mir ohne Lenkung durch den französischen Geheimdienst/die pariser Polizeibehörde kaum vorstellbar. Dasselbe gilt für “9/11″ bzw. die Gebäude-Sprengungen in New York und in Washington vor nun genau 13 Jahren..

    b) Kolonialismus: Auch die Bestrebung der Unterwerfung bzw. Beherrschung fremder Weltgegenden ist vergleichbar.
    Allerdings gibt es heutzutage das wilhelminische “Deutsche Reich” und die österreichische “K.u.K.-Monarchie” nicht mehr. Gerade das “Deutsche Reich” trat damals als Konkurrent zur angelsächsisch-russisch-französischen Allianz auf und nahm in widerwärtiger Weise an den Unterwerfungen und Zerstörungen fremder Kulturen lebhaft teil.
    Und genauso wie man damals Staaten und Stammesverbände zerschlug und willkürlich völlig neue Grenzen zog (die bis heute z. B. in Afrika und in Nahost Probleme bereiten), zerschlägt man heute Staaten, die man erobern will. Daß US-Püppchen Merkel und Guantanamo-Steinmeier (“Kurnaz”) z. B. ihre Waffen nicht etwa der legitimen Regierung in Bagdad übergeben, sondern den sezessionistischen Kurden, zeigt deutlich ihre Absicht der Zerstörung des Staates “Irak”. Auch daß unser Nato-Medien diesen Punkt praktisch nie ansprechen, zeigt diese Absicht auf das Deutlichste.
    Wenn Spanien unter islamistischen Terror leiden würde und die BRD würde nun Waffen an die Basken und Katalonien schicken – was würde sich da wohl für ein Geschrei erheben!

    An diese Stelle sei aber hervorgehoben, daß seinerzeit Bismarck keineswegs die Zerschlagung des russischen Zarenreiches beabsichtigte. Gerade auch die heutzutage oftmals zu lesende Behauptung, Bismarck habe die Abtrennung der Ukraine von Rußland betrieben oder auch nur erwogen, ist völlig haltlos und offenbar Propaganda aus der damaligen Zeit um 1914, die heut wiederbelebt wird (sehr schön dazu: http://www.bismarck-stiftung.de/index.php/aktuelles/itemlist/tag/Bismarck%20Russland%20Ukraine ).
    Offenbar soll hier ein weiterer Keil zwischen die RF und die BRD getrieben werden!
    Darüber hinaus macht eine solche zerstörerische Bestrebung gerade für Bismarck auch gar keinen Sinn. Denn sein großes Verdienst war ja das Zustandekommen des sog. “Dreikaiserabkommen” – also des Bündnisses zwischen dem Zarenreich, dem Deutschen Reich und der K.u.K-Monarchie (http://de.wikipedia.org/wiki/Dreikaiserabkommen).
    Erst unter dem durchgeknallten und rassistisch-deutschnationalen Wilhelm II. wurde unseliger Weise dieses Bündnis aufgelöst. Ich weiß jetzt nicht mehr in welchem Audio Tarpley darüber erhellende Ausführungen macht. Es könnte das Audio vom “August 6, 2014″ gewesen sein ( http://tarpley.net/audio/20140806-WGT_on_Rense.mp3 )
    .
    4.) Widersprechen muß ich Dir, apxwn, wenn du ausführst:
    Es wurde nicht nur einmal von vollkommen verschiedenen Stellen angemerkt, dass die Angelsachsen “globale Billardspieler” sind und ihre Einsätze auf viele verschiedene Projekte verteilen. Kaum vorstellbar, was man dem entgegenstellen könnte” (Hervorh. von mir)

    Doch, doch man kann sehr viel “entgegenstellen“! Regelmäßig ist der ‘Schwache’ viel stärker – und der ‘Starke’ ist viel schwächer und verwundbarer – als man vermeint. Deswegen gibt es auch “Judo”. Es ist eben die sog. “Chaos-Theorie” (die heute besser ‘Chaos-Lehre’ genannt werden sollte, weil ihre wissenschaftliche Brauchbarkeit längst erwiesen ist), die uns aufklärt, daß der Flügelschlag eines Schmetterlings am Amazonas einen Wirbelsturm in Texas auslösen kann.

    Mehrfach hatte ich schon dazu Ausführungen gemacht, bester apxwn. Warum ignorierst du das?
    Mehrfach hatte ich mich einigen Kommentatoren dieses blogs entgegengestellt, wenn diese behaupteten: ‘Wenn sich die RF dem US-Imperium (und F, GB, BRD usw.) entgegenstellen und ihr eigenes Interesse verfolgen wollte, dann ginge das nur auf dem Wege eines neuen Weltkrieges’. Dieser Argumentation auf dem Niveau des Merkelschen “alternativlos” hatte ich stet mit zahlreichen Handlungsvorschlägen ad absurdum geführt.

    Aber offenbar muß ich mich wiederholen!
    Nehmen wir also den Irak: Bereits seit Abzug der Truppen der “Coaliton of the Willing” (“willing” = ‘killing’), also spätestens seit 2004, hätte Moskau (das ist ja nicht nur “Putin”) doch längst Aufbauarbeiten leisten können. Auch die doch sicherlich sehr erfahrenen staatlich-russischen Terrorexperten hätten der jeweiligen Regierung in Bagdad doch sowohl mit geeignetem technischen Gerät wie auch mit Schulungskursen und Einsatzübungen fit machen können. Denn seit dem US-Überfall leidet der Irak – lange vor der ISIS – unter fortlaufenden Terroranschlägen. Schon mit ganz geringen finanziellen Mitteln (wir reden hier nicht von einem Riesenprojekt wie dem Assuan-Staudamm, den die Sowjetunion den Ägyptern spendierte), wie z. B. den Bau von Molkereien, Marmeladefabriken, Dosenfabriken, klimatisierten Getreidespeichern für die irakischen oder syrischen Bauern. Fischfabriken für die syrischen und irakischen Fischer, hätte man segensreich wirken und seine (ehemaligen?) Bündnisgenossen in der Dritten Welt stabilisieren können. Durchaus auch im eigenen, russischen, Interesse!
    Auch die Wiederherstellung der von den USA-GB-F-Israel-Neuseeland usw. zerstörten kulturellen Stätten im Irak und in Syrien hätte es vielen Irakern und Syrern ermöglicht, ihre Familien zu ernähren. Und als Rettung des kulturellen Erbes einer der “Wiegen der Menschheit” hätte sich Moskau einmal positiv hervortun können. Und das auch noch überaus preiswert, bzw. mit dem Kleingeld aus Lawrows Portokasse.
    Auch gegen die grausame Zerstörung Afghanistans könnte Moskau etwas unternehmen. Dazu bräuchte es zunächst einmal nur die Unterstützung der Nato für deren Afghanistan-Krieg einstellen. Molkereien, Getreidespeicher, kleine Fabriken, Telekommunikation, Infrastruktur hätte Moskau natürlich auch längst in Afghanistan errichten können.

    Aber genauso wie Du, apxwn, diese Strategie des zäh-beharrlichen russischen Wiederaufbaus nach jeder Zerstörung durch USA-GB-F-BRD-Dänemark usw. ignorierst, würden mich auch Lawrow sofort rausschmeißen, wenn ich ihm erklärte, ich wüßte, wie man die russischen Interessen wahren könnte, obwohl die USA-Nato militärisch überlegen sei.

    Warum würde mich Lawrow rausschmeißen?
    Er würde es deshalb tun, weil alles das was die USA-Nato machen auch im Sinne der heutigen russischen Politik ist. Gerade der türkische Erdogan läßt doch die ISIS von seinem Territorium aus gegen die Staaten Syrien und Irak operieren. Und weil das nicht nur die gewünschte Politik der USA, sondern gerade auch die gewünschte Politik Moskaus ist, erschien doch (vor einigen Monaten) der Präsident Putin himself, mit großen Trara, in Ankara! Und anschließend wurde dieser Erdogan auch noch zum Gegenbesuch in St. Petersburg eingeladen!

    Also: Abgesehen davon daß die K.u.K.-Monarchie und der ‘Kolonie-Konkurrent’^, das wilhelminische “Deutsches Reich”, verschwunden sind (beiden weine ich kein Träne nach), ist nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die rücksichtslose und grausame ‘`Kolonie-Geilheit’ wieder hipp – genau so, wie in der Zeit bis 1914.
    Und Rußland ist voll dabei!
    Und das Ukraine-Spektakel ist nur Augenwischerei (m. E. ist die Aufteilung der Ukraine längst vereinbart.).
    Auch das penetrante Putin-Bashing ist nur Schauspiel. Diese extreme Form nahm es übrigens schon seit der Olympiade in Sotschi an – nicht erst seit dem Bombenkrieg des kiewer Regimes gegen die Ostukrainer, oder seit der Weideraufnahme der Krim.

    Viel zu wenig wurde dieses beachtet: Als dieser Herr Kleber vom ZDF rüde gegen diesen Siemens-Manager polterte wurde Gerhard Schröder (ein mir widerlicher Tony-Blair-Nachbau) schwerstens angegriffen, weil er seine Geburtstag bei Putin (St. Petersburg?) gefeiert hatte (das war kurz nach der Krim-Aufnahme).

    So, wie dieser Kleber den Siemens-Manager angiftete, wurde vom deutschen Blätter- und Medienwald nun G. Schröder angegiftet.
    Und was passierte?
    Die Rothschild-Dynastie spendierte – geradezu demonstrativ! – diesem G. Schröder sofort eine zweite Geburtstagsparty in Deutschland – siehe: http://www.iknews.de/2014/05/13/bombenstimmung-mit-schroeder-auf-der-rothschild-party/ .

    UND DAS SAGT JA WOHL EINIGES! ….unter anderem eben, daß die NWO voll hinter Putin/Moskau steht!

    • jens frank

      Warum steht die NWO hinter Moskau?
      Welches Interesse hat Russland an der NWO?

  • urkeramik

    “Of course, the bloodlust of those who want to play nasty tricks on us at any cost is endless…”
    itar-tass bringt ein langes Interview mit Lavrov, in dem er sehr offen spricht
    http://en.itar-tass.com/russia/748935

  • Andreas Haas
  • kaumi

    Aus dem Absurditätenkabinett:

    Ein Freund mailte mich gestern aus Kanada an, schickte mir eine Liste von Staatennamen

    Ägypten
    Frankreich
    Deutschland
    Italien
    Jordanien
    Katar
    Saudi-Arabien
    Türkei
    Vereinigte Arabische Emirate
    Vereinigtes Königreich
    Vereinigte Staaten
    … und fragte mich:

    “Ich stehe etwas auf dem Schlauch. Sind das jetzt die Mitglieder der Gruppierung “Freunde Syriens” oder die Mitglieder der “Obama-Allianz gegen ISIS”?

  • jens frank

    Nur eine Frage, wenn Ruptyl oder RT deutsch wirklich etwas zur Verbesserung der Informationsmöglichkeit für uns deutsche mit mangelnden oder ohne russisch Kenntnisse hätte tun wollen / dürfen, hätten sie dann nicht LÄNGST und schon gar nicht erst auf eine Petion warten müssend, solche Interwievs für uns übersetzen können? Seit Jahren schon? Wären dann mehr Menschen bei uns auf die Straßen gegangen an den Montagen? Oder sollten wir das von russischer Seite vielleicht gar nicht wissen?

  • jens frank

    … oder solche Sendungen, hätten diese Übersetzungen uns hier im Westen nicht aufgeklärt? Was hätte das gekostet, Übersetzung + youtoube Kanal? Warum benötigt Ruptly so ein extrem teueres Büro mitten auf dem Potsdamer Platz???

  • S. Matt (triangolum)

    …in einem anderen Forum hat jemand mal die neue oder zu bildende neue Koalition gegen die IS in einen Rahmen gesetzt worin der die IS als Puffer zwischen dieser und dem Iran, Syrien und Hisbollah setzte. Und dann nahm er mal Bildlich die IS “weg”…

    …ich finde diese Überlegung hat mehr verdient als nur eine kleine Diskussion hier im Kommentar Bereich. @Blogger…

  • kaumi

    Aus dem Absurditätenkabinett – Teil zwei -

    Al Thani (Qatars Emir, gerade zu besuch bei uns) :
    ” Ich habe nie und werde nie eine terroristische Vereinigung (IS) unterstützen”

    Merkel (vor der Presse zu diesem Statement):
    ” Wir beide haben das im engen Kreis besprochen und er (der Emir) konnte mir das glaubhaft versichern. Es gibt keine Anhaltspunkte, die dagegen sprechen”

    Wenn alles so unkompliziert und messerscharf zu belegen ist, möchte ich Fr. Merkel gerne fragen, wieso:

    - Bin Ladens mehrfache Beteuerungen, nicht für 9/11 verantwortlich zu sein, NICHT glaubwürdig waren?
    - Saddams Beteuerungen, keine Massenvernichtungswaffen und keine Verbindungen zu Al Qaida zu haben, NICHT glaubwürdig waren?

    Also ich persönlich glaube Francesco Schettino (Kapitän derCosta Concordia), dass er ins Rettungsboot geschupst wurde. Und ich glaube an die demokratischen Grundwerte Kim Jong-Uns (amtierender Führer der “demokratischen Volksrepublik Korea”).
    Danke, Fr. Merkel, es ist immer schön von Ihnen zu lernen. Man fühlt sich zwar ein wenig dämlich und debil dabei, aber irgendwie auch gut und erleichtert!

    • Walter Mandl

      Die an Zynismus nicht mehr überbietbaren Äußerungen Merkels (aber auch anderer Muppets) gehen zwischenzeitlich so weit, dass ich mancherorts dazu neige, dass hier bewusste Fehldarstellungen der Medien (wir wissen warum) produziert werden.
      Wenn dem nicht so ist, sitzen wir alle in einem Bus der mit Höchstgeschwindigkeit über enge Landstraßen donnert und am Steuer sitzt ein manisch depressives Kind und belächelt bittersüß die Herumstehenden, während es mit einer Hand am Sicherungssplint einer Granate hantiert.

      • ISKANDER1

        Die Person Merkel repräsentiert nicht das deutsche Volk.
        Sie ist eine Figur, die ausschließlich zum Zwecke des Vollzugs der asozialen Interessen der Besatzermächte installiert ist.
        Selbstverständlich niemals mit einer auch nur ansatzweisen Mehrheit der Bevölkerung ausgestattet, gewählt in einem Wahlsystem was den Namen nicht verdient.
        Was immer Sie absondert, es darf die Bevölkerung Deutschlands kalt lassen.
        Im übrigen ist die Zeit des saturierten obskuren Herrschaftsmodelles abgelaufen. Wir werden ums Jahr die Erdbeben der fundamentalen Veränderungen auch in Deutschland spüren.

        Merkel und all die anderen Komparsen aus dem rot-grün-schwarz-gelben Zirkus und jede Menge kleinerer Blockwarte spüren das und ertasten schon den Weg zu den Mächtigen von morgen – bzw. im ersteren Falle – in die nicht verdiente Rente.
        Auch Deutschland wird seinen Martin Luther King bekommen der anknüpft an: “I have a dream”.
        Nur Geduld, die Lager sortieren sich schon im Affenzahn.

        .

  • kaumi

    Soo… mal nebenbei gesagt: