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  • Erziehungspanzer im okkupierten Slawjansk, 16.09.2014

Erziehungspanzer im okkupierten Slawjansk, 16.09.2014

Slawjansk unter deutscher Besetzung, 2. Weltkrieg

Slawjansk unter deutscher Besetzung, 2. Weltkrieg

Diese Aufnahmen sind wirklich bizarr. Veröffentlich wurden sie vorgestern vom ukrainischen „Grassroots“- und Euromaidan-Internetsender Hromadske.tv, begleitet von dem Kommentar, die Leute von der Anti-Terror-Operation in Slawjansk hätten eine „originelle Methode“ gefunden, unter den Leuten ein wenig „Aufklärungsarbeit“ zu leisten (Link zum Originalvideo, dort ab 19:18). Fast hätte ich geschrieben: „No Comment“, aber originell ist die Sache eben nicht. Nein, damit würde ich nicht nur auf die Truppen Nazideutschlands anspielen, die – siehe Bild – in genau dieser Gegend einst mit ganz genau den selben Mitteln und wohl auch von Panzern aus solche Tiraden über die unheilbringenden „Juden und Bolschewiken“ bellten. Es gemahnt natürlich abgedroschenerweise auch an Orwells „1984“ (oder an die „City 17“) und zeigt eindrucksvoll, wie froh die Menschen in Slawjansk über die Wiederherstellung von „Frieden, Recht & Ordnung“ durch die Truppen der Kiewer Junta sein müssen, so dass man solche Appelle von einem nur vergleichsweise leicht gepanzerten Militärfahrzeug (aber immerhin mit RPG-Schutz) aus an die Bevölkerung richten kann.

Nur zur Erinnerung: Strelkow und seine Leute sind am 5. Juli aus Slawjansk abgerückt, also vor zweieinhalb Monaten. Am gleichen Tag ergriffen die ukrainischen Strafkorps die Kontrolle über die Stadt.

Das Megafon dröhnt in reinem Russisch, ohne auch nur den Hauch eines südrussischen Akzents oder südrussischer Eigenheiten wie dem „H“ (statt „G“).

Und nun nur noch ein „Comment“: Bitte die Untertitel einschalten.

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  • Crali

    1941 mußte niemandem in der Ukraine etwas von den unheilbringenden Juden und
    Bolschewiki zugebellt werden, die wußten selbst wer die Kommissare waren
    und haben sich gleich selbst ans Werk gemacht…

  • Walter Mandl

    Und nun stellen wir uns diese Bühnen-Anmaßung mit einer Flagge der EU und ähnlichen Sprüchen bekannter Unionisten aus Brüssel und Transatlantikern aus Washington auf unseren Heimatplätzen vor…….
    Erbrechen ohne Ende. Und gar nicht mehr surreal.

  • Mathew Miller

    Entweder sind die Agprop (Agitation/Propaganda) Trupps derart „gefährdet“ das gepanzerter Schutz notwendig ist oder es ist nur mehr leichtes „Überzeugungshilfgerät“ vorhanden und man versucht jetzt die Menschen totzuquatschen.

  • Mathew Miller

    Ich denke die Menschen in Donezk könnten mit einer Slawiansk“er Agiprop/Truppe leben…denn die Waffenruhe hat bisher weder gehalten noch zu etwas anderen geführt als das noch mehr schwere Waffen herangeführt wurden.

    Da wirken die Verhandlungen von Minsk geradezu als Hohn für die Menschen….schaffen einer Pufferzone…mit dem Mittel der „verbrannten Erde“.

    http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-waffenruhe-minsk-100.html

    15 Km von jeder Seite…??? derjenige der das Vid gefilmt hat sollte zusehen das er Umzieht.

    Ironie on

    Am besten nach Kiew…http://www.tagesspiegel.de/politik/ukraine-krise-fluechtlinge-aus-der-ostukraine-loesen-in-kiew-streit-aus/10729142.html

    Zitat:

    Ukraine-Krise Flüchtlinge aus der Ostukraine lösen in Kiew Streit aus19.09.2014 17:07 Uhrvon Nina Jeglinski

    Bild vergrößernViele Menschen haben ihre Häuser und Wohnungen verloren. – Foto: AFP

    Die
    vielen Flüchtlinge aus dem Osten der Ukraine bereiten der Hauptstadt
    Kiew zunehmend Probleme. Viele Kiewer sagen, sie spielen sich „als die
    neuen Herren auf“.

    Information zum Datenschutz

    Soziale Netzwerke dauerhaft einschalten

    Immer
    mehr Menschen suchen Schutz in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Die
    meisten kommen von der im März annektierten Halbinsel Krim und aus dem umkämpften Osten des Landes.
    Die Flüchtlinge kommen aus den verschiedensten Schichten, zum einen
    kommen wohlhabende Menschen, die Kiew nur als Zwischenstation für ihre
    Ausreise ansehen. Die meisten suchen jedoch Arbeit und Unterkunft,
    beides ist nicht immer leicht.

    Die Immobilienmakler haben
    so einen neuen Kundenkreis. „Seit Juni hat die Nachfrage von Kunden aus
    der Ostukraine stark zugenommen“, sagt Makler Dmitri Schewtschenko.

    „In
    der Regel fragen sie nach großen Wohnungen oder Häusern, ab fünf oder
    sechs Zimmern. Diese Klienten bleiben meist nur ein paar Wochen.“ Die
    meisten stellen in den Botschaften in Kiew einen Visumsantrag und wollen
    nach Europa, in die USA, nach Kanada oder Israel reisen. Das Stadtbild
    Kiews hat sich in jüngerer Vergangenheit verändert. Zu sehen sind die
    vielen Autos der Luxusklasse mit Kennzeichen aus den ostukrainischen
    Krisenregionen, vor allem aus Donezk.

    Es
    gibt aber auch Leute wie Oleg. Er kommt aus Charkiw und fährt seit
    einigen Monaten Taxi in Kiew. Auch an seinem Auto sind noch die
    Kennzeichen aus dem Osten. „Ich habe mich in Charkiw sehr stark
    politisch engagiert und Probleme bekommen, jetzt bin ich in Kiew und
    fühle mich sicher, außerdem läuft das Geschäft hier besser“, sagt der
    junge Mann. Diese Arbeit habe er sich selber gesucht, kurzerhand hat er
    seinen Privatwagen, einen alten Toyota Camry, in ein Taxi verwandelt.
    Seine Frau und zwei Kinder sitzen den ganzen Tag in einer engen Wohnung,
    die sich die Familie mit mehreren Flüchtlingen teilt. „Das ist auf
    Dauer belastend, aber derzeit geht es nicht anders“, sagt Oleg.

    Klitschko greift nun ein

    Julia
    Volkowa hingegen ist nicht bereit, ihr Schicksal länger zu erdulden.
    Vor zwei Monaten kam sie aus der Stadt Donezk nach Kiew. Ihr Arbeitgeber
    verschaffte ihr eine Wohnung und bezahlte sie auch, doch im August war
    damit Schluss. Seitdem sucht sie eine neue Unterkunft, bekommt von
    privaten Vermietern und der Kommunalverwaltung aber nur Absagen.
    „Oftmals legen die Gesprächspartner den Telefonhörer wortlos auf, wenn
    sie hören, woher ich komme“, berichtete Volkowa dem ukrainischen
    Fernsehen unter Tränen. Auch eine neue Arbeit suche sie. Ihre alte Firma
    zahle das Gehalt nur noch teilweise.

    Aktuelle Beiträge aus dem Politik-Ressort

    Aktionstag der Islam-Verbände: Ein Zeichen gegen Fanatismus

    Ukraine-Konflikt: Moskau: Dritter russischer Hilfskonvoi in Ostukraine eingetroffen

    Nach Entführung im Irak: Türkische IS-Geiseln wieder frei

    Junge Union wählt neue Spitze: Paul Ziemiak wird neuer JU-Vorsitzender

    Nach dem Schottland-Referendum: Die Stunde der Regionen

    Nach Schätzungen aus dem Büro des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko
    leben in Kiew mittlerweile mehr als 80.000 Binnenflüchtlinge. Dadurch
    stiegen die Preise für Mieten und Immobilien in der Hauptstadt um bis zu
    20 Prozent. Auch die zahlungskräftige Kundschaft hat es schwer, weil
    sie von vielen als „Schyteli Donbassa“ – Leute aus dem Donbass – und
    damit als Mitverursacher der gegenwärtigen Krise angesehen werden. „Ich
    habe für diese Raffzähne kein Verständnis. Erst haben sie jahrzehntelang
    die kriminellen Machenschaften von Achmetow und Janukowitsch
    unterstützt und jetzt, wo der Donbass brennt, kommen sie nach Kiew und
    spielen sich hier als die neuen Herren auf“, wettert Student Alexander
    Titanrenko.

    Solchen Leuten sollte aber bekannt sein das Achmetow für die gesamte Versorgung Kiew“s mit Warmwasser und Elektrizität als Lieferant und Besitzer der Infrastruktur verantwortlich ist.

    Zitat: In Kiew leben, kurz vor Anbruch der Heizsaison, rund 20 Prozent der
    Flüchtlinge in provisorischen Unterkünften. Damit sind Plätze gemeint,
    die weder über Heizung noch über einen Warmwasseranschluss verfügen.

    Als ob das einen Unterschied macht…seit Anfang August gibt es kein Warmwasser für Kiew aus zentraler Versorgung.
    Hat doch Klitsche selbst angeordnet (um für irgend etwas anderes das GAS aufzusparen…zum heizen im Winter wird es sicher nicht gespart)…damals noch mit den Worten in der Presse begleitet das das in Kiew im Sommer immer so war..*lol*
    Na dann die Jungs müssen es ja wissen.

  • Jörg

    1.) Die wahren Täter der kiewer Verbrechen sitzen doch nicht nur in Washington, sondern gerade auch in Moskau: Immerhin war es gerade das moskauer Regime unter Putin-Medwedew-Lawrow, das diese abartigen Putschisten Jazenjuk und Pornoschenko („Pornoschenko “ ist eine Wordschöpfung von Webster Tarpley http://tarpley.net/ ) bereits zu einem Zeitpunkt anerkannte, als diese Pseudowahl im Rada Parlament noch nicht einmal zuende war!

    Jetzt werden die Behörden-Mitarbeiter in der Ukraine „gesäubert“ – bzw. werden ganz offenbar staatstreue Behördenmitarbeiter, die sich zu dieser Jazenjuk-Pornoschenko-Diktatur irgendwann einmal kritisch geäußert hatten, eliminiert und ihnen die Ernährungsgrundlage entzogen.
    Diese unerhörte faschistisch-diktatorische Prozeß der knallharten politischen Säuberung wird von Putins Hausblatt „Ria Novosti euphemisch (= „beschönigend“) als „LUSTRATION“ verschwurbelt.
    Ich könnte kotzen! Das ist „tagesschau“- oder „Spiegel“-Niveau!

    Und euch Russen, die ihr hier blogt und kommentiert – eins muß ich Euch doch mal sagen: Ich meckere zwar immer (und zu Recht) über diese schlappen Deutschen, die sich alles gefallen lassen und deren Studenten heutzutage gar nicht mehr wissen, was „Demonstrieren“ ist (und das vermutlich für eine neue „App“ halten). Aber auf deutschen blogs wird doch immerhin sehr kritisch mit der Bundesregierung oder der US-Diktatur umgegangen.
    Und so etwas vermisse ich doch auf diesem „Rußland-blog“ (und auf anderen)! Dies um so mehr, als ich vor 10 Jahren noch hoffte, daß die RF den EU-Europäern Rückhalt geben würde bei einem Entkoppelungsversuch von der NWO und insbesondere der US-israelischen Diktatur.
    Aber Pustekuchen.

    2.) Saddam Husseins Irak und Gaddafis Libyen wurde gerade auch mit Hilfe Moskaus zerstört. Nun, wo Syrien – gerade auf Drängen Putins – keine chemischen Waffen mehr hat, bombardiert da die USA und Israel die syrische Bevölkerung nach Lust und Laune. Übrigens: Putin hatte den Syrern damals gedroht, daß Rußland einem US-geleiteten Angriff auf Syrien zustimmen könnte: http://de.ria.ru/politics/20140917/269567350.html .
    Übel!

    Auf https://www.facebook.com/DasNeueJerusalem/posts/501459649945272 erfahren wir, daß Putin die mit der Assad-Regierung vertraglich vereinbarte Lieferung von S-300 Abwehrraketen „ausgesetzt“ habe.
    D. h. hätte Syrien die S-300 Raketen bekommen, würde weder die US-Diktatur noch Israel Bombenangriffe auf Syrien fliegen. Und das wiederum heißt: Moskau bzw. Putin bzw. die RF ist mehrfach mitursächlich (keine Chemiewaffen, keine S-300 Abwehrraketen) für die heutige Zerstörung Syriens (wie schon zuvor die des Irak und Libyens). Dieses sind historische russische Verbrechen!
    Auch an der zukünftige Zerstörung des Irans trägt Moskau/Putin bereits jetzt volle Mitschuld (s. noch u.)!

    3.) .Und dann diese ständige moskauer Verlogenheit!
    a) Ständig bricht Rußland internationale Verträge (der Iran ließ die RF sogar erfolgreich vor einem intern. Gerichtshof auf Lieferung der S-300 Raketen verklagen). Aber dann das empörte aufheulen aus Moskau, als die Franzosen plötzlich die Hubschrauberträger nicht mehr liefern wollten!
    b) Ständig hat die RF übelsten Sanktionen gegen Drittweltländer durchgepeitscht. Z. B. gegen den Iran und Nordkorea und und und ….
    Und jetzt das laute Gejammer aus Moskau über die Sanktionen der US-kontrollierten Länder!

    Wieso lese ich auf diesen Seiten nicht ein einziges Mal, daß die RF laut ankündigen solle, daß sie die Sanktionen gegen Iran und Nordkorea ab sofort aufheben, aussetzen oder jedenfalls nicht mehr beachten solle?
    Was meint ihr wie schnell die US-Israel-EU-Nato mit ihren „Sanktionen“ einlenken würde, wenn Putin die Aussetzung sämtlicher UN-Sanktionen androhen würde.

    4.) Und jetzt noch mal zurück zur Ukraine: Auch die Zerstörung der Ukraine und ungezählter ukrainischer Lebensschicksale geht maßgeblich auf Moskaus/Putins Konto: Niemals hätte Putin der völlig illegalen und blutigen Installation der kiewer „Interimsregierung“ zustimmen und diese anerkennen dürfen!

    Aber nicht nur das: Der letzte noch demokratisch gewählte Präsident der Ukraine, Janukowitsch, lebt ja noch. Und wäre es jetzt nicht interessant, seine Kommentare zu den einzelnen Vorgängen in der Ukraine zu hören. Der Mann ist doch „Insider“ und könnte jede Menge Hintergrundinformationen liefern.
    Nun gut: die Nato-Medien werden die Existenz von Janukowitsch natürlich um jeden Preis vergessen machen wollen. Logisch: Denn wer f ü r die kiewer Putschisten ist, wird Janukowitsch natürlich totschweigen.
    Und wer ist sonst noch f ü r die kiewer Putschisten und schweigt Janukowitsch tot? MOSKAU bzw. Putin!

    Sogar wenn Janukowitsch in die Schweiz geflüchtet wäre, wäre es „Ria Novosti“ oder der „Stimme Russlands“ oder „RT“ doch wohl möglich, mal eben einen Journalisten in die Schweiz fliegen zu lassen, um ein Interview zu machen.
    Aber es kommt ja noch besser: Janukowitsch lebt sogar in Rußland! Vielleicht lebt er sogar in Moskau und jeder Journalist dort müßte nur ein U-Bahn-Ticket lösen um diesen aufzusuchen.
    Aber wißt ihr was ich vermute? Ich vermute daß jeder der Janukowitsch besuchen will auf diese Herren vom FSB (noch immer in langen Ledermänteln?) stößt. Bzw. umgekehrt: Diese ’stoßen‘ auf jeden Besucher. Und vermutlich auf einer Weise, daß der Besucher erst mal ins Krankenhaus muß.

    Wieso interessiert sich keine (russische) Sau für Janukowitsch? Wieso interessiert sich auch kein Leser hier für Janukowitsch?

    Janukowitsch hätte jedes Recht der Welt, sich als Kandidat einer zukünftigen Präsidentschaftswahl aufzustellen bzw. aufstellen zu lassen. Und womöglich würde er sogar gewinnen – so wie die alte libysche Regierung (fälschlich immer „Gaddafi“ genannt) oder Assad oder Saddam Hussein!
    Warum will keiner wissen, ob Janukowitsch sich zur Wahl stellen will?
    Und warum hält das Moskauer Regime den einzigen legitimen Präsidenten der Ukraine wie eine Geisel unter Verschluß (in irgendeinem Keller der Lubjanka?)?

    Die Reinstallation Janukowitsch löste zwar nicht alle Probleme der Ukraine – aber es könnte einen Weg aus dem Bürgerkrieg und am Zerfall der Ukraine weisen.

    Daran hat aber unser (NWO-Obama)-Putin kein Interesse. Sowenig wie er ein Ende des Krieges gegen Syrien, Libyen, Irak, Afghanistan will oder wie er einen Krieg gegen den Iran verhindern will.

    • Jörg, ich finde es müßig, immer wieder sagen zu müssen, dass es nicht „die RF“, „Moskau“, „Putin“ gibt, die für dieses oder jenes verantwortlich wären. Und mit Deinem ersten Satz von Punkt 1 hast Du natürlich (fast) recht, wenn da nicht stünde „Kiewer“. Deine ganzen anderen Fakten – S300 an Iran, S300 an Syrien usw. – hatte ich hier zu gegebener Zeit lang und breit genug ausgebreitet. Und dass Du hier immer „die staatliche (hört, hört“) Nachrichtenagentur RIAN“ als Kronzeugen für die „offizielle Linie Russlands“ bringst ist – entschuldige – dämlich.

      Im Januar 2013 hatte ich hier im Zusammenhang mit dem Weltwirtschaftsforum in Davos einen Text namens „Des Iphones fette Beute“. Sicher, das ist nur eine Facette von vielen, zumal im Vergleich mit der heutigen Situation, aber alles in allem sind Deine immer gleichen Repliquen ungerechtfertigt und zumindest ich bin ihrer relativ überdrüssig.

      • Robert Ketelhohn

        Mit Verlaub, der Junker Jörg schreibt seine Sermonen entweder in unbeaufsichtigten Stunden aus der Anstalt, oder er ist bezahlter Teil jener fünften Kolonne, von welcher Strelkow ebenso wie z. B. der „Saker“ reden.

        • Nee, die „Fünfte Kolonne“ ist da weit gerissener. Wenn, dann wären diese Sermonen nur das Endprodukt ihrer Betätigung.

    • Walter Mandl

      Alle Achtung Jörg, volle Bulle. Vielleicht hilft es, den Fokus nicht nur auf Moskau zu legen. Die ganze Welt hat doch zugesehen wie ein Land nach dem anderen destabilisiert und zerschlagen wurde. Wie wäre es, einmal nach Wien oder meinetwegen Zürich zu schauen? Meines bescheidenen Wissens nach hab ich keinen einzigen ernst zu nehmenden Protest von dort vernommen. Nicht im Fall Jugoslawiens, nicht bei Libyen, Syrien, Afghanistan, Irak, oder jetzt der Ukraine. Warum? Hier rede ich nicht von militärischem Beistand sondern ganz simpler diplomatischer Vertretung internationaler Vereinbarungen und Einforderung des Völkerrechtes! Warum zum Teufel gab und gibt es keine einzige wahrnehmbare Stimme in all diesen Fällen? Aus Angst vor Bomben auf Wien (Zürich)? Sicher nicht. Aber andere Beweggründe gab und gibt es bestimmt. Neben der allgemein vermuteten „Feigheit“ der Regenten gibt es vor allem einen schwerwiegenden „Grund“: Die Feigheit (oder meinetwegen Dummheit/Bequemlichkeit) der BÜRGER!!!! Stellen wir uns doch vor, es gäbe nicht nur die tapferen Runden der Montagswachen sondern Proteststürme von Hunderttausenden oder Millionen Menschen. So wie vor einigen Tagen beinah zwei Millionen Katalanen auf die Straßen gingen. WIR sind die wahren Versager. Es genügt nicht alle vier/fünf Jahre ein Zettelchen abzugeben!!!!!! Und diese Unterstützung hat auch ein Putin nicht. Mit digitalen Zustimmungsraten kannst du vielleicht eine Neuwahl riskieren. Aber sicher keinen Krieg – egal ob gegen eine Nato oder einer fünften Kolonne im eigenen Hause.
      Die Katalanen haben es uns allen gezeigt!!!!
      Und du kannst dir sicher sein, ein inszenierter Abstimmungskrimi mit schottischem (!) Ausgang geht sich dort nicht mehr aus.

      WIR müssen uns alle an der eigenen Nase nehmen. Ansonsten – jeder bekommt (nur) – was er verdient.

    • Ruth

      „Übrigens: Putin hatte den Syrern damals gedroht, daß Rußland einem US-geleiteten Angriff auf Syrien zustimmen könnte: http://de.ria.ru/politics/2014… .
      Übel!“n und später…
      „Nachtrag: Versehentlich hate ich den Ria Novosti-link falsch plaziert und dorthin gesetzt, wo dieser link erscheinen sollte: http://www.welt.de/politik/aus
      Ihnen ist aber schon aufgefallen, daß der von Ihnen angegebene Welt-Artikel aus dem Jahr 2013 (!!) stammt, genauer vom 13.9.2013 und Putin UNWIDERLEGBARE Beweise forderte, daß die Chemiewaffen von Regierungsseite eingesetzt wurden. Diese Beweise, wie Sie wissen, wurden natürlich nie erbracht, da es sie genauso wenig gibt wie Beweise in Richtung Russen/Volkswehr im Bezug auf MH17.
      Und sowohl das Eine als auch das Andere weiß Putin.
      Im Übrigen würde es mich auch nicht wundern, wenn auch diese in der Welt von 2013 zitierte Aussage Putins falsch/aus dem Zusammenhang gerissen wäre. Ist ja ein beliebtes Spiel in den westl. Medien, wie wir gerade in den letzten Tagen wieder lesen konnten.

      • Jörg

        @Ruth
        Beste Ruth: Dagegen daß „Putin UNWIDERLEGBARE Beweise forderte, daß die Chemiewaffen von Regierungsseite eingesetzt wurden“ wende ich mich doch gar nicht!

        Ich wende mich dagegen, daß Putin Syrien unter Androhung eines Krieges (mit russischer Zustimmung oder vielleicht sogar mit russischer Beteiligung) dazu zwang die Chemiewaffen abzugeben – immerhin verfügt auch das benachbarte, feindliche Israel über Chemiewaffen!
        Israel bombardiert jetzt ja auch fortlaufend die Syrer! Und …. hören wir da aus Moskau auch nur einen mucksmäuschen-leisen Protest gegen Israels Gewalttaten? NEIN!

        Auch die für die Verteidigung notwendige Lieferung der S-300 Raketen verweigerte Putin plötzlich – unter Bruch eines abgeschlossenen Vertrags !

        Nachdem Saddam Hussein seine Chemiewaffen abgegeben hatte, wurde der Irak zerstört und Saddam ermordet. Putin wußte also, worauf seine Intervention gegen Syrien hinauslaufen würde – und er wollte auch die Zerstörung Syriens! Putin – und dieser gewissenlose Wichtigtuer Lawrow – hätte sich doch auch heraushalten können. Niemand hatte Putin gezwungen, gegen Syrien Partei zu ergreifen!

        Sieh dazu bitte auch das Video mit der tapferen, jungen Syrierin auf dieser Seite: http://syria360.wordpress.com/2013/09/09/if-syria-disarms-chemical-weapons-they-lose-the-war-against-al-qaeda/

        Wir verdanken es Obama-Putin-MerkelSteinmeier-Cameron-Hollande, daß wir bestürzender Weise nicht wissen, ob diese junge Syriern überhaupt noch lebt.

      • Guest

        • urkeramik

          der Jörg ist kein Troll im üblichen Sinne, sondern eine Art „Überzeugungs-schreiber“, der seit eh und je möchte, das Russland seinen(!) Vorstellungen eines idealen und antiimperialistischen staatlichen Akteurs entsprechen solle. Wohlmeinend kann man das als eine Art Wertschätzung Russlands lesen, weniger wohlmeinend als paranoides Stalking: „ich finde dich ja toll und mag dich auch sehr, aber mit dieser Friesur und wie du immer lachst, das finde ich ganz doof, und die falschen Freunde hast du auch“. Aber egal wie man das nun persönlich einordnet, Russland wird das aushalten – und die Leserschaft hier auch, denke ich ;-) muß man ja nicht lesen wenns nervt.

        • Robert Ketelhohn

          Wenn mir einer in die Suppe kotzt, ess’ ich selbst die eigentlich leckeren Würstchen nicht mehr, die drin schwimmen.

        • urkeramik

          prinzipiell richtig, allerdings ist das hier ja kein Eintopf sondern eher ein Buffet. Du kannst also alles meiden, wo „jörg“ davorsteht. Ich mache das auch, da mich sein Privatkrieg gegen die ru. Führung nicht interessiert und seine selektive Wahrnehmung sich als unkorrigierbar erwiesen hat.

    • Mathew Miller

      Es trifft vieles zu was sie da beschrieben haben.
      Jedoch komme ich wenn ich die Fakten beurteile zu völlig anderen Schlüssen.
      Problematisch ist jedoch das sie nicht das große ganze hinter diesem „Spiel“ sehen oder sehen wollen.
      Die RF kommt. Im Konflikt als Gegner des Anglo/amerikanischen Machtbereichs in Frage…nimmt diesen offenen Konflikt jedoch zu keiner Zeit an.
      Haben sie sich mal gefragt warum?
      Mag abgedroschen rüber kommen aber so what….beim Schachspiel gibt es immer wieder Züge die eigene Figuren (Intr.) in Gefahr bringen oder sogar opfern.
      Das Endergebnis zählt und ich für meinen Teil sehe seit einiger Zeit wohin die Reise geht.
      Eine Seite hat mindestens drei Züge im Spiel weiter geplant und spielt diesmal nicht auf Patt.
      Bei aller kritischen Sicht der Dinge sehe ich nicht das die RF in eine ungünstige Lage gerät.
      Ich für meinen Teil „als Nichtrusse“ welcher hier seine Meinung vertritt empfinde diesen Blog durchaus als sehr ausgewogen und über alle Maße „Tolerant“ selbst gegenüber Leuten die völlig konträr eingestellt sind.
      In diese Richtung verorte ich mich nicht da ich in vielen Dingen eine Sichtweise habe die recht weit mit der Handlungsweise der „russischen Seite“ RF übereinstimmen.
      Allerdings ist meine Einstellung in vielen Dingen weit entfernt von allgemein gültigen Konventionen.
      Ich rede gerne Klartext….und nicht immer kommt das gut an.
      Meine Heimat ist Brandenburg präzise gesprochen die Lausitz.
      Ich bin Deutscher…ja, jedoch mit regionaler Identität.
      Wenn sie hier von „den Russen“ sprechen dann denke ich verkennen sie die Tatsache das es auch dort sehr starke regionale Aspekte gibt die jedoch eine gemeinsame Identität nicht ausschließen.
      Das ist in der RF noch weit verbreitet und erfährt eher noch eine Stärkung.
      Der Zusammenhalt wächst wenn der Druck auf die eigene Identität ausgeübt wird.
      Und das umso mehr wenn dieser Druck von außen und nicht von innen kommt.
      In Deutschland war und ist es bis heute eher genau anders herum.
      Der Druck auf die nationale Identität kam von innen.
      Das hatte durchaus geschichtlich nachvollziehbare Gründe.
      Und was hat es uns gebracht?
      Ein besseres Land ganz sicher nicht.
      Deutschland gibt sich heute wie ehedem.
      Dieses Land wird geradezu von außen dazu genötigt wieder in Konflikt mit Russland zu geraten.
      Ich will das nicht.
      Mag sein das da der Preuße in mir spricht, allerdings hatte dieses Land so wie auch später Deutschland eigentlich immer recht gute Beziehungen zu Russland.
      Gegenläufige Interessen gab es nur selten.
      Wenns diplomatisch und auch aufgrund der persönlichen Verbindungen dennoch nicht zu „retten“ war, gab’s auch mal Krieg.
      Das war aber eher selten und dann meist auch schon im Bündnis mit anderen Mächten.

      Was haben wir heute….nichts besseres.
      Nur alles global und kaum nachvollziehbar.
      Mit übler Hetze und dem Anspruch einer humanitären Überlegenheit setzt sich Der westliche Teil Europas im Auftrag gewisser Länder und ganz „spezieller Menschen“ in Szene als ob es das Zentrum der Welt ist.
      So läuft das aber nicht.
      Und so will ich auch nicht als Westeuropäer wahrgenommen werden.
      Äußert man sich so wird man ganz schnell in eine der beiden Ecken gestellt, oder gleich als Putinversteher und sowieso als Ostdeutscher abgetan der sich die alten Zeiten zurückwünscht.
      Jene guten Deutschen unterstellen derartiges einzig und allein weil sie sich selbst diese Zeiten zurückwünschen.
      Alles war so einfach wir hier ihr dort….wir gut ihr böse.
      Und das trifft auf Deutschland nach so vielen Jahren immer noch zu.
      So funktioniert dieses System aus Missgunst, Misstrauen, Abgrenzung.
      Der Komflikt in der Ukraine ließe sich fast 1:1 genau so hochziehen…jedoch mit wesentlich mehr Finanziellem Aufwand und was am Wichtigsten ist ohne jeglichen Wirtschaftlichen Gewinn.
      In der Ukraine und gerade im Osten dieses Landes ist das komplett anders.
      Nicht um sonst werden diese miesen Spielchen gemacht.

  • Ruth

    Schmierfink des Tages ist mal wieder Die Welt:
    http://www.welt.de/politik/ausland/article132444012/Stoppen-Sie-den-Krieg-in-der-Ukraine.html
    Allerdings ist es erfreulich, daß auch deren Leserschaft aufgewacht ist. Deswegen wurde die Diskussion nach 29 Kommentaren, wovon lediglich 1-2 zustimmend zum „Artikel“ waren, um 20.00 Uhr geschlossen.

  • Thomas Altorfer

    Dass Hochrussisch aus dem Megafon kommt, ist mit auch aufgefallen. Man wollte wohl, dass wirklich alle es verstehen. Russisch ist halt immer noch die dominierende Sprache in der Ukraine

    http://centerkor-ua.org/mneniya/obshchestvo/item/3301-google-razoblachil-ukrainskuyu-movu.html

    76% der Google-Anfragen aus der Ukraine waren auf Russisch, gefolgt von Englisch (13%) und Ukrainisch (10%)

    • Robert Ketelhohn

      Tja, wo mag dieser Politkommissar wohl herstammen …

    • Es geht ja weniger um die Sprache – dass die in der ehem. Ukraine vorwiegend Russisch ist, war klar – sondern um das komplette Fehlen eines südrussischen Akzents bzw. einiger Eigenheiten der südrussischen Aussprache. Es ist nicht so, dass man das durch diese Eigenheiten nicht verstehen würde. Im Empfinden der, sagen wir so, „Moskauer“, klingt die südrussische Aussprache lediglich provinziell. Der Sprecher im Panzer (bzw. der, welcher die Konserve aufgenommen hat) läßt aber auch den einen oder anderen Schnitzer hören, aber die kann ich nicht einer Region zuordnen.

  • Ruth

    Mit der Erziehung der Moskauer scheint es auch nicht so recht zu klappen. :D
    Fast 5.000 Menschen sollen teilgenommen haben…das sind ca. 0,05% der Moskauer Einwohner.
    Am schönsten ist die Bildunterschrift Nr.3

    “Viele Fahnen mit den ukrainischen Nationalfarben begleiteten die
    Demonstranten. Darunter fanden sich auch Oppositionsmitglieder.”

    Ich sehe da fast ausschließlich Fahnen der DVR, LVR und von Novorossia :D

    http://kurier.at/politik/ausland/tausende-bei-kremlkritischem-protestmarsch-in-moskau/87.009.315/slideshow

    Klappt wohl doch nicht so richtig mit Hetze und westlicher
    Infiltration bei den Moskauern. Die dt. MSM haben bisher auch kaum von
    dem “Erfolg” berichtet ;-)

  • Jörg, fast hätte ich mich auf eine längere Antwort eingelassen. Aber.

    4.) „Deine ganzen anderen Fakten – S300 an Iran, S300 an Syrien usw. – hatte ich hier zu gegebener Zeit lang und breit genug ausgebreitet“.

    Daran erinnere ich mich nicht. Aber selbst wenn … warum darf ich das nicht erwähnen und argumentativ einführen.

    4 Milliarden für eine Handvoll S-300

    In den Kommentaren dort – und das ist vor über 2 Jahren gewesen – hast Du auch schon exakt dieselbe Operette aufgelegt wie jetzt wieder. Und Du hast recht wohlwollende Antworten bekommen, die Du aber entweder nicht gelesen, mindestens aber ignoriert hast. Schlüsse darüber, wie andere hier „Russland“, „Putin“ und dessen angeblich „hauseigene Nachrichtenagentur RIA“ verstehen, hast Du jedenfalls nicht gezogen.

    Denn auch Moskau, so jedenfalls meine Meinung, unterstützt diese bösen, faschistischen Putschisten.

    Und das ist in etwa der Wortlaut einer meiner Wortmeldungen der vergangenen Wochen. Mit dem Vermerk, dass „Moskau“ genausowenig wie „Washington“ ein Monolith ist und dass man nicht, so wie Du, pauschalisieren kann, denn damit hat man automatisch unrecht. Jörg, es wird langsam Zeit, das Auerhahn-Gebaren abzulegen.

    Soll das heißen, daß es für Dich, apxwn, auch die USA, Washington, Obama nicht gibt?

    …oder die BRD, Berlin, Merkel nicht gibt? …oder Großbritannien, London und Cameron nicht gibt? …Deine Ausführung ist mir völlig rätselhaft!

    Weil Du nicht liest, sondern nur agitierst. Zu „USA, Washington, Obama“ habe ich mich auch zur Genüge geäußert.

    Eine „Facette“ reicht mir aber nicht. Außerdem ist mir völlig rätselhaft wie Du z. B. Putin siehst. Ist er nur ein Hologramm oder ein willenloser Zombie. Oder ein Püppchen, wie Obama und Merkel? Ist Putin willenlos, weil er erpreßt oder mit dem Tode bedroht wird?

    Putin ist – analog zu fast überall auf der Welt – der „talking head“ der herrschenden Eliten. Das heißt nicht, dass er nicht seine Freiräume hat, wenn es z.B. darum geht, barbrüstig durch Waldflüsse zu hechten oder Bären zu bändigen, oder meinetwegen auch Politik zu machen. Aber dass er kein Stalin und kein Castro ist, sollte spätestens seit Mai diesen Jahres klar sein.

  • urkeramik

    mal ein konkreter Vorschlag :-)
    https://pbs.twimg.com/media/Bx1e046CcAE6nz_.jpg

  • Jörg

    Bester apxwn, hier sind zwei meiner Kommentare gesperrt worden – einer schon seit 11 Stunden!
    Heute (21.09.14) um 11.20 Uhr hatte ich Walter Mandl auf seinen Kommentar von gestern „20 September 2014 22:57 Uhr“ geantwortet. Dieser Kommentar erscheint bis jetzt nicht.

    Diesen Umstand hatte ich Dir heute um 20.15 Uhr mit einem weiteren Kommentar mitgeteilt und Dich um Abhilfe oder Erklärung gebeten. Auch dieser Hinweis, den ich als „Antwort“ unter Walter Mandls Kommentar gepostet habe, wurde bis jetzt gesperrt.
    Tatsächlich erschienen ist nur mein Kommentar an Ruth, den ich heute um 11.59 Uhr gepostet hatte.
    Bitte, apxwn, erkläre Dich dazu. Es ist doch rätselhaft, daß zwei meiner Kommentare einfach nicht erscheinen (in der Vorausansicht waren sie jeweils sichtbar.). Wenn Du, apxwn, diese Kommentare nicht mehr findest, sage das doch bitte. Ich poste dann unter Walter Mandls Kommentar meine Stellungnahme einfach erneut zu.

    Walter Mandl hatte mich direkt angesprochen und es ist mir unangenehm, daß er so lange – einen halben Tag lang! – warten muß

  • Jörg

    … vor 8 Stunden hatte ich schon auf die Sperrung meines Kommentars von heute morgen an Walter Mandl hingewiesen: Siehe hier – http://www.chartophylakeion.de/blog/2014/09/19/erziehungspanzer-im-okkupierten-slawjansk-17-09-2014/#comment-1598769671

  • Jörg

    @Walter Mandl – „20 September 2014 22:57 Uhr“
    Mein Kommantar an Dich von heute (21.09.14) morgen ist irgendwie verschütt gegangen. apxwn sagt leider auch nichts dazu. Ich poste mein Antwort an Dich jetzt einfach erneut – aber jetzt ganz unten, damit es nicht in der „Tiefe des (Kommentar)Raumes“ versinkt:

  • Jörg

    @Walter Mandl – „20 September 2014 22:57 Uhr“
    1.) „Neben der allgemein vermuteten „Feigheit“ der Regenten gibt es vor allem einen schwerwiegenden „Grund“: Die Feigheit (oder meinetwegen Dummheit/Bequemlichkeit) der BÜRGER!!!!

    Ja, in der Tat! Oder wie ich es oftmals sage: Unsere Vorfahren hatten die Könige verjagt, weil sie – völlig zu Recht – selbst regieren wollten. Aber als Demokrat ’selbst zu regieren‘ heißt, sich jeden Tag mindestens einmal gründlich um die „Staatsgeschäfte“ zu kümmern.
    Aber heutzutage will das kaum einer noch. Die meisten (ich spreche von gefühlten 90 %) wollen, das es irgendwo eine „Mutti“ gibt, die das macht. Auch Helmut Kohl was schon so eine „Mutti“. Und das hat nichts mit einer „Versorgungsmentalität“ des „Sozialstaates“ zu tun, wie diese Liberalisten á la FDP-AfD-Olaf Henkel-Springer-Blätter vielleicht behaupten würden. Vielmehr schein es genau umgekehrt zu sein: Als sich die Jugendlichen in meinen bewegten 1960er Jahren noch ganz erheblich für die Staatsangelegenheiten interessierten war die BRD ja ein geradezu mustergültiger Sozialstaat. Damals gab es keine Leute, die per Hartz IV am Existenzminimum herumkrebsten. Mit „Euch geht es zu gut!“ wurde uns das ja damals auch fortlaufend vorgehalten.
    Wirtschaftliche Sorgen – aber auch fortlaufender Arbeitsdruck bei Studenten ( http://pravda-tv.com/2014/08/28/kritik-am-uni-betrieb-wie-die-generation-gefallt-mir-das-streiten-verlernt/ ) und bei Hartz IV-Empfängern, die unter fortlaufendem Bestrafungsstreß stehen und oftmals mit völlig unsinnigen masseweisen Behördengängen und komplizierten Unterlagen- und Nachweisbeschaffungsaktionen gezielt auf Trab gehalten werden, dürfte eine Erklärung sein.

    Ein anderer sehr interessanter Ansatz wäre dieser hier: http://pravda-tv.com/2014/09/04/neoliberales-herrschaftssystem-warum-heute-keine-revolution-moglich-ist/

    2.) „Mit digitalen Zustimmungsraten kannst du vielleicht eine Neuwahl riskieren. Aber sicher keinen Krieg – egal ob gegen eine Nato … „

    a) Der hier oft vertreten These, das moskauer/putinsche Mitläufertum mit der NWO/USA/Nato sei ‚alternativlos‘ – da anderenfalls ein Weltkrieg III. unausweichlich sei, habe ich stets widersprochen. Stets hatte ich darauf verwiesen, daß es gerade die jelzin-putinsche „Appeasement“-Politik der letzten Vierteljahrhunderts ist, die uns tatsächlich wieder in die Gefahr eines Weltkrieges gebracht hat (http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/umfrage-jeder-vierte-deutsche-fuerchtet-einen-neuen-weltkrieg-13164003.html ).

    Erst recht dann, wenn Jelzin-Putin-Medewew-Lawrow nicht bloß „Appeasement“-Weicheier sind, sondern (wie ich bereits annehme) selbst aktive und aggressive „Ein-Weltstaat“-NWO-Vertreter sind, taumeln wir auf einen großen Krieg zu. Denn diese Phantasieblase, daß ein friedliches Paradies ausbräche, wenn es nur noch einen einzigen „Weltstaat“ gäbe, wird und muß eines Tages mit großer Grausamkeit und Brutalität (Weltkrieg III.) platzen.
    Auch der menschliche Körper besteht nicht nur aus einer einzigen Zelle. Und ‚Mutter Natur‘ weiß schon warum!
    Auch gibt es etwas höheres als den „Frieden“: Nämlich die „FREIHEIT“!

    b) „… oder einer fünften Kolonne im eigenen Hause“
    Diese – absurde! – Argumentation hat nur den Zweck, eine Kritik an der moskauer Außenpolitik (über die Innenpolitik gäbe es auch etliches zu sagen) auszuschalten bzw. es den Vertretern dieser Behauptung zu ermöglichen, sich das Nachdenken und den Widerstandskampf zu ersparen.

    Wenn Jelzin-Putin-Medwedew-Lawrow nicht selbst diese „fünfte Kolonne“ sind, wer denn dann?
    Und wie soll die arbeiten? Weiter oben hatte ich apxwn doch bereits gefragt: „Konkrete Frage: Als Putin den üblen Strolch Erdogan in Ankara besuchte und ihn sogar zum Gegenbesuch nach St. Petersburg einlud – mußte Putin da, nach Deiner Auffassung, gegen seinen inneren Willen handeln?“
    Man könnte noch weiter fragen: Als Putin der Nato den Nachschubtransport durch Rußland für den grausamen und schreiend-unrechten Krieg gegen die verzweifelten Afghanen eröffnete – wurde Putin/Medwedew da mit vorgehaltener Pistole dazu gezwungen?
    Oder als George W. Bush in den Irak einfallen wollte, behauptete Putin, Rußland habe Beweise dafür, daß Saddam Anschläge gegen die USA plane (ja, lieber apxwn, das wiederhole ich – aber das muß ich, weil ihr eure unzutreffenden Behauptungen ja auch fortlaufend wiederholt!). Wurde Putin damals mit der Ermordung seiner Ehefrau oder eines/seines Kindes bedroht?
    Oder Putins dumm-freches Eintreten für den offiziösen Verschwörungsquatsch, daß eine handvoll Höhlenaraber 9/11 veranstaltet hätten!
    Ihr „Verschwörungstheoretiker“ mit eurer nebulösen „fünfte Kolonne“ in Moskau: nun mal an die Arbeit!!!! In dieser Welt gibt es Verschwörungen ‚en masse‘. Deswegen ist auch jeder Richter, Staatsanwalt,. Rechtsanwalt ein „Verschwörungstheoretiker – und sie müssen dies auch sein. Aber bei „VerschwörungsQUATSCHERN“ hört für mich der Spaß auf!
    Wenn man hier schon seit Jahren(!) diesen Quatsch mit der „fünften Kolonne“ verbreitet –
    dann muß man ja auch wohl mal herausfinden wollen, wie diese „fünfte Kolonne“ arbeitet und wie sie (angeblich) Putin in der Hand hat. Gerade Du, apxwn, verbreitest doch immer diesen Verschwörungsquatsch mit der „fünften Kolonne“ in Moskau. Aber wie die ‚arbeiten‘ willst du gar nicht wissen. Denn wenn Du das wüstest, könntest du Wege finden, diese „fünfte Kolonne“ anzugreifen. Aber das willst du, apxwn, offenbar gar nicht. Oder aber Du weist ohnehin, daß es diese „fünfte Kolonne“! gar nicht gibt bzw. daß das Jelzin-Putin-Medewedew-Lawrow selbst sind. Es gibt eben auch „bequeme Lebenslügen“.

    • Jones Bones

      Jörg,
      Um Roman zu ergänzen:
      So ziemlich jegliche Diskussion kann sich in zwei Teile teilen. Problemfrage und Lösungsfrage. Wir anderen fokussieren uns meist auf das erstere, in dem wir aktuelle Ereignisse und ihre Perspektiven besprechen, du hingegen auf das zweite.
      Und das kannst du auch gut machen. Es eignet sich hervorragend als Diskussionsvorlage, und auch seriöse Menschen und Medien kommen oft mit sowas daher. Westliche Medien (ich wollte die nicht mit seriös in einem Satz stehen haben) tun das in die entgegengesetzte Richtung ebenfalls, als Beispiel sei das „Stoppt Putin jetzt“-Plakat genannt.
      Aber woran du und Diskussionen mit dir grandios scheitern, ist deine Unreflektiertheit bei den Prämissen, mit den Folgen, die wir zwangsläufig sehen. Du und wir anderen sehen nicht das gleiche Problem gegeben, folglich können wir auch nicht auf einen grünen Zweig kommen, was mögliche Lösungsansätze betrifft. Angenommen du magst Spinat und ich nicht, so können wir uns ewig streiten und werden doch auf kein grünes Spinat (heheh) kommen, so lange wir uns nicht darüber unterhalten, warum du es gut findest und warum ich nicht. Selbst wenn wir beide dann trotzdem weiter verschiedene Geschmäcker haben, so erwirbt man dann halt Verständnis für die Haltung des anderen.

      Ich möchte dich, um einer Schlammschlacht vorzubeugen, nochmal darauf hinweisen, dass das oben geschriebene redlich gemeinte Kritik ist, die niemand annehmen muss, aber für die man doch immer dankbar sein sollte, weil man hierdurch einen Erfahrungsgewinn durch den kommunizierten Perspektivenwechsel erhält.
      Wo du immer mit Großbuchstaben geschrieben hast und ich dich darüber aufgeklärt habe, hast du das mustergültig geklärt, beim zweiten Mal dann nicht mehr.
      Aber selbst wenn du glaubst ich würde es böse meinen, so wäre eine Coolness angebracht und würde deinem Ansehen nicht schaden.

      Was ich also oben aus der ingenieursperspektive geschrieben habe (wir haben bekanntlich viel mit Problemen zu tun), gilt bekanntlich für jede Diskussion, sei es um Fahrräder oder um Psychologie, und ich werde das mal im folgenden spezifisch auf deine Beiträge erklären.

      Bei dir geht es halt darum, dass du immer wieder von der „jelzin-putinsche[n] „Appeasement“-Politik“ ausgehend dich über die aus deiner Sicht falsche Politik von „Jelzin-Putin-Medewew-Lawrow“ ärgerst und dann da verschiedene Beispiele anführst, wo aus deiner Sicht falsch gehandelt wird.
      Wir stehen ja schon vorher ab und sind der Meinung, dass deine Prämissen falsch ist, wie sie APXWN dir vorher hervorragend dargelegt hat.
      Deine Aufgabe wäre somit, erstens darzulegen, wo a) entweder unser Fehlverständnis deiner Sichtweise oder die Fehler unserer Versuche liegen, deine Prämisse als falsch zu erklären, und b) dann zu erklären, wo unsere Prämissen falsch sind und wir uns deshalb deine aneignen müssen.

      Was du also nicht als selbstverständlich erachten, sondern begründen musst, ist die Appeasement-Politik, die du gegeben siehst, zumindest wäre dort deine Energie weitaus besser aufgehoben.

      Unsere Sichtweise ist ja, sehr flapsig zusammengefasst: Du siehst es alles viel zu vereinfacht, Politik ist komplexer als das.
      Also: 1) Putin ist Repräsentant eines Systems. Er ist ein Gesicht, wie es zur Repräsentation nötig ist, aber auch vom Gegner zur Verteufelung des gesamten Systems missbraucht werden kann, gleiches gilt für „Mutti“, Obama et alia.
      Wenn du also diskutieren und nicht agitieren willst, dann sollste sachlich und nicht persönlich argumentieren. Denn der Anteil der einzelnen Person kannste unmöglich abschätzen. Wenn wir mal als Parabel für Staaten Autos nehmen, dann weißt du nicht in wie weit die Person fährt.

      Jetzt kannst du einwenden: Moment, ich meine mit „Putin“ nicht die Person, sondern sein System und das Ergebnis hiervon (wogegen dein häufiges Gerede von „Püppchen“ noch was anderes.

      Hierbei gilt aber: 2) Egal ob System oder Person, „Putin“ steuert kein willfähriges Auto. Ein Staat ähnelt da mehr einem Haufen Sand, und das Sandkorn ganz oben hat auf die weiter unten nur wenig Macht. Putin repräsentiert also auch Elemente, auf die er kaum/keinen Einfluss hat.

      Es gilt auch: Egal wie gut du als Fahrer bist, du schaffst es nicht mit 120 km/h durch eine Kurve mit 30m-Radius.
      Putin sowohl als Person als auch als System unterliegt Beschränkungen. Gerade deshalb hat die Politik auch innenpolitisch so verdammt viel mit Connections und Diplomatie zu tun.
      Von außenpolitischer Räson mal abgesehen, wird Putin also vermutlich schon aus innenpolitischen Gründen wohl kaum einen Konfrontationskurs gegen den Westen führen können, der über das vernünftige Maß hinweg geht, wenn man sich nicht auf stalinistische/maoistische/etc. Säuberungen verlegt und Gleichschaltung betreibt, die dann auch noch die gesamte Gesellschaft treffen muss, weil es zwischen dieser und der Politik keine klare Grenze gibt.

      Politik ist also weitaus mehr Schein als Sein, und das Gleiche gilt für den Westen auch.
      Genauso wie an der russländischen Außen- & Innenpolitik beileibe nicht alles gut ist, ist auch im Westen nicht alles schlecht.
      Nennen wir es mal Stalinproblem: Es ist fast egal, wie grausam ein Herrscher war. Wenn die Umstände nach seinem Tod stimmen, werden ihm die Leute nachtrauern. Warum? Weil er als Repräsentant für weitaus mehr steht. Stalin hat den frühzeitigen Tod von einem Fünftel der russischen Bevölkerung zu verantworten, gerade weil er eine Handlungsfreiheit erzwingen wollte, wie du sie der heutigen russischen Führung zuschreibst, sie sie aber nicht hat. Stalin steht aber auch für Atombombe und die Wiederherstellung Russlands als Großmacht und als Nationenstaat überhaupt (vorher war das Ziel die kommunistische Internationale), sowie den (gerade wegen ihm teuer erkauften) Sieg im von ihm ausgerufenen und ideologisch angeführten großen vaterländischen Krieg.
      Andere Beispiele: Qin Shihuangdi hat wohl hunderttausende oder gar Millionen Chinesen auf dem Gewissen. Dafür, dass es hunderte Jahre vor Christus war, ist das eine ganz „schöne“ Leistung. Er steht auch für die erste Vereinigung Chinas, und wird gerade auch deshalb von den Kommunisten als Rechtfertigung für Maos Taten genommen. In beiden Fällen wird erklärt: Sie mussten so handeln, wegen dem großen Ganzen. Ein anderes, um niemandem die religiösen Gefühle beleidigen zu wollen sagen wir mögliches Beispiel wäre Mohammed.

      Wir alle werden deinen Ursprungsgedanken wohl erst einmal verstehen können. Mehr als das, wir sind uns alle einig: Der Westen führt eine mörderische und imperialistische Expansionspolitik durch, die nun mal wirklich abscheulich ist.
      Aus menschlicher Perspektive völlig nachvollziehbar sagst du da: Das muss mit allen Mitteln gestoppt werden. Warum „alle Mittel“ durchgestrichen ist?
      Weil man immer maßvoll zu sein hat. Krasses Beispiel: Niemand will dafür eine Atombombe platzen sehen, weil jeder weiß, dass da neben den richtigen auch verdammt viele falsche sterben würden.
      Wie vorher erwähnt, ist Politik und Gesellschaft kaum zu trennen. Weil sowohl Putin, Gadaffi und Assad, als auch Merkel, Obama, Hollande, Netanyahu und Erdogan sowohl die guten, als auch die schlechten Teile der jeweiligen Politik und Gesellschaften vertreten, ist hier keine Trennung möglich. Und weil totale Abschottung, wie im Krieg üblich (daher auch „kalter Krieg“, weil er in den Gesellschaften ausgetragen wurde, selbst wenn echte Kampfhandlungen rar waren), weder angemessen noch zielführend ist, hat „Putin“ sich auch mit, ich zitiere dich, „Pornoschenko“, „üblen Strolch Erdogan“ und Co. zu treffen.
      Ja, er muss, das ist seine Pflicht.

      Und euch Russen, die ihr hier blogt und kommentiert – eins muß ich Euch
      doch mal sagen: Ich meckere zwar immer (und zu Recht) über diese
      schlappen Deutschen, die sich alles gefallen lassen und deren Studenten
      heutzutage gar nicht mehr wissen, was „Demonstrieren“ ist (und das
      vermutlich für eine neue „App“ halten). Aber auf deutschen blogs wird
      doch immerhin sehr kritisch mit der Bundesregierung oder der US-Diktatur
      umgegangen.
      Und so etwas vermisse ich doch auf diesem
      „Rußland-blog“ (und auf anderen)! Dies um so mehr, als ich vor 10 Jahren
      noch hoffte, daß die RF den EU-Europäern Rückhalt geben würde bei einem
      Entkoppelungsversuch von der NWO und insbesondere der US-israelischen
      Diktatur.
      Aber Pustekuchen.

      Bleibt noch deine Behauptung, wir wären „Russland“ gegenüber zu kritiklos:
      Gerade uns Russen ist seine Zurückhaltung in der Ukraine und die nicht erfolgte Invasion sehr schmerzhaft. Wir sind auch nicht immer der Meinung, alle Handlungen seien richtig. Gerade auch hier im Blog. Im Prinzip brauchste nur die Augen aufzumachen und zu lesen.
      Teilen wir etwa nicht de Gaulles Traum von einem Europa von Lissabon bis Vladivostok? Doch, tun wir. Also Augen auf, lesen.

      P.S: 2 Dinge noch: Erstens, ich habe gerade massivst Computerprobleme, die mein Zeitproblem noch verschärft. Deshalb habe ich lange nix geschrieben und reduziere ohnehin die Kommentarzahl. Deshalb ist ein geplanter Text von mir, den ich hier als Artikel einbringen wollte, stark verzögert worden und kommt vielleicht auch gar nicht, je nachdem wie relevant das dann noch sein wird.
      Zweitens: Ich probiere grad viele Codes hier im Kommentar aus, die ich vorher nicht probiert habe. Bei Unleserlichkeit bitte ich dieses Mal daher um Nachsicht.

  • urkeramik

    Ein neues spannendes Medienprojekt: http://russia-insider.com/en

  • Ruth

    Hier ein Bericht, warum sich das mit dem Donezker Flughafen so lange hinzieht:
    http://donbassfront.livejournal.com/20609.html

    • Mathew Miller

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-minister-erntet-spott-fuer-bericht-ueber-atomschlag-a-993149.html
      Ich denke die Sache wird ablaufen wie in Lughansk.

      Atomarer Erstschlag gegen den Flughafen…!
      :-)

      Zitat:Minister Walerij Geletej hatte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur
      dpa über einen mutmaßlichen Angriff im Konfliktgebiet Luhansk
      gesprochen. Dabei seien russische Atomwaffen eingesetzt worden.
      Konkret hatte Geletej im Gespräch mit Journalisten behauptet, der
      Flughafen der ostukrainischen Stadt sei möglicherweise mit nuklearen
      Gefechtsköpfen von einem Granatwerfer des Typs „2S4 Tjulpan“ beschossen
      worden.

      Köstlich.

      Möglicherweise…man wird es nie wirklich sagen können….war bestimmt einer Neutronenbombe gleiche Munition.
      Oder es waren die berüchtigten „fliegenden Tulpen“ diese biologisch/nuklearen Mehrfachsprengköpfe die aussehen wie ein holländisches Tulpensträuschen…!!
      Jaja.
      Die Jungs in Kiew sollten entweder das was sie nehmen in der richtigen Dosierung nehmen, oder aber sie sollten es nicht nehmen.
      Medikamente scheinen sie ja zu haben…nur mit den Beipackzetteln klappt es nicht so recht.
      Tja keine russische Sprache in Wort und Schrift in Kiew…mehr wollen…*lol* und keiner kann anständige amerik.Slang, geschweige den Oxford-English.
      Dann wird es schwer die CARE- Pakete richtig zuzuordnen.
      Und irgend wer sollte ihnen sagen das man das Blumenwasser nach dem rauchen der getrokneten „TulpenBlättchen“ trotz riesigem „Brand“ nicht trinken sollte.
      Wobei…ach komm…Jungs …Prost.
      Wenn die Ukrainer schon angeblich kaum Alkohol trinken( im Gegensatz zu den pösen Russen und Ostukrainern) dann sei ihnen dieses Wässcherchen gegönnt.
      Haben auch nix anderes, können sich nix leisten, oder vertragen es einfach nicht…wie auch immer.
      Das Zeug scheint der Ersatz in Kiew zu sein…und knallt ordentlich rein.

  • Mathew Miller

    Hab hier mal ein paar Bilder die klar machen dürften warum bis zum letzten Mann gekämpft werden dürfte.
    Das sind die „aufgehäuften Verluste“ der VRD nach der Übernahme durch die ukrainische Armee.
    Jene sorgte nur per Luftunterstützung für freie Bahn am Boden.
    Gerade das zweit Bild verdeutlicht wie „heldenhaft“ jene Soldaten unter den Terroristen gerichtet haben….zielsicher.
    Gut zu erkennen der Aufsatztreffer an der linken Schläfe des gefesselten DVR-Kämpfers mit dem grauen Unterhemd.

    Ich denke das mit dem Flughafen Donezk dürfte eine persönliche Sache werden.
    Ganz sicher.

  • Mathew Miller

    Leider kommen die Bilder nur als Bildvorschau…ok dann wenigstens ein Link zu besagten Bild 2.
    http://www.motherjones.com/files/10_20140527_zaa_t113_173.jpg

    Man beachte die Kopfwunde im Bereich der Schläfe bei dem Gefallenen mit grauen Unterhemd.

    Entweder hat er sehr kleine Ohren oder aber zumindest das rechte ging „verloren.

    Wie war das noch mal gleich mit der Kopfprämie die Kolomojskie ausgesetzt hat.
    Fragen über Fragen.

  • Walter Mandl

    Die Barbarei im Osten der Ukraine ist den Bluthunden noch zu wenig. Die Menschen im Westteil der Ukraine werden öffentlich zombisiert. Auf einem Kinderfest in Ivano-Frankivsk zu Gunsten der „Armee“ wird eine Putin-Puppe verbrannt.

    Die finstersten Erinnerungen werden wach. Genau so wird eine ganze Generation darauf vorbereitet, mit Begeisterung den Weg zur Schlachtbank der Metzger zu beschreiten – unfassbar, unverzeihlich und unbegreiflich!

  • Fred Power

    so manches fahrzeug findet sich später wieder:

    http://s019.radikal.ru/i600/1410/33/091483c04135.jpg