Endlich Rechtssicherheit für die NPD

Deutschland stimmt in der UNO faktisch für eine Duldung der „Heroisierung des Nationalsozialismus“.

Quelle: Wiki Commons

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Trotz ihrer Enthaltung haben Deutschland und 54 weitere Staaten, darunter auch EU Länder, die von der Russischen Föderation eingebrachte Resolution zur „Bekämpfung der Heroisierung des Nationalsozialismus“ nicht stoppen können. Durch das Fehlen einer klaren Absage an nationalsozialistische Tendenzen, verabschiedet sich Deutschland damit offiziell von einer Verurteilung des Nationalsozialismus.

Auch die drei Gegenstimmen der neuen Achse des Guten, USA, Kanada und – Ukraine, haben daran nichts ändern können. Sie machen nur deutlich, was den wildgewordenen und selbstverletzenden Furien wichtiger als jegliche Einsicht in Realitäten und Geschichtsbewusstsein ist: mit aller Härte gegen vermeintliche Feinde auszuteilen. Vielleicht doch noch mal den gleichen Versuch mit der ISIS?

Es ist immerhin ein kleiner Trost, die USA tatsächlich auf internationaler Bühne immer öfter, unverholener und umfänglicher isoliert zu wissen – wie zum Beispiel bei der Abstimmung der Vollversammlung der UNO am 28. Oktober: 188 Länder stimmen für eine Aufhebung der rechtswidrigen Sanktionen der USA gegen Kuba. Es gibt nur zwei! Gegenstimmen: USA und Israel. „Unterstützt“ werden die beiden nur durch die Enthaltungen drei kleiner Sandbänke: den Marshall-Inseln, Mikronesien und Palau. Beeindruckend sind dagegen die klaren Statements der einzelnen Länder für die Aufhebung des Embargos.

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  • Eardwulf

    Dazu zwei Zitate:
    Ignazio Silone
    „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“

    Max Horkheimer
    „Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“

    • sent

      Auch warum vom Faschismus schweigen soll, wer vom Kapitalismus nicht reden will,
      hat Professor Max Horkheimer gesagt:

      „Faschismus ist die Aufrechterhaltung des Kapitalismus in der Krise mit despotischen Mitteln.“

      Faschismus zeigt sich während den Existenzkrisen des Kapitalismus in meist konzertiert-verlogener Medienhetze, die in der Bevölkerung bereits vorhandene Unzufriedenheit mit ständig weiter verschlechterten sozialen Bedingungen bündeln, kanalisieren und verbunden mit Militarismus, als bis zur paranoiden Massenpsychose gesteigerter, genozidaler Menschenhass, weg von den wahren Ursachen, gegen Unschuldige im In- und Ausland gerichtet werden soll. Schon deshalb ist Faschismus immer ein Verbrechen, keine Meinung.

      In einer Existenzkrise des Kapitalismus wurde bis 1933 durch Kredite von US-Großbanken mit Hitler und den Nazis, unterstützt von wetterwendisch-korrupten Teilen des Bürgertums, in Deutschland die Demokratie ermordet und der Faschismus an die Macht geputscht, um mit despotischen Mitteln den Kapitalismus in Europa aufrechtzuerhalten:

      Universität Münster, Prescott Bush und die Nazis

      http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/g-ss/AmericanEmpire/nazis.htm

      In der Existenzkrise des Kapitalismus von 1973 wurde, gesteuert von Washington und unterstützt von gesinnungslos-korrupten Teilen des Bürgertums, in Chile die Demokratie ermordet und der Pinochet-Faschismus an die Macht geputscht, um mit despotischen Mitteln den Kapitalismus in Amerika aufrechterhalten.

      Seit 2008 ist das aus zunehmender Anhäufung des gesellschaftlichen Vermögens in den Händen Weniger und dem Handel mit Zukunftswerten gebaute Kartenhaus des Spätkapitalismus in der schwersten Existenzkrise seit 1933 und so wird von Nordafrika über den Nahen Osten bis in die Ukraine versucht, den Kapitalismus mit den despotischen Mitteln des Faschismus aufrechtzuerhalten, unterstützt von opportunistisch-korrupten Teilen des Bürgertums.

      Doch mit dem Einsturz des eigenen finanzkapitalistischen Kartenhauses den Schwung zur Weltherrschaft des Faschismus zu erlangen will nicht gelingen, ohne sich zuvor der Möglichkeiten Russlands bemächtigt zu haben, durch Napoleon, Kaiser Wilhelm, Hitler und nun die NATO.

      • samuel

        die Nazis haben sich nirgends und nie als Faschisten bezeichnet. Es waren – nach eigener Auffassung- NationalSOZIALISTEN. Tatsächlich ist das Moment der Autarkie oder das Bestreben danach zu interpretieren sich aus dem “finanzkapitalistischen Kartenhaus“ zu lösen. Insofern fehlt ihren Ausführungen die Grundlage. Mussolini sah sich als Faschist, aber nicht Hitler. Es wäre genauso falsch, wenn sie einen sozialdemokratisierten Sozialisten wie Friedrich Ebert als Zeitgenosse Stalins miteinander vergleichen würden.

        • sent

          Sicher, weil sie die Sozialisten in ihren Lagern ermordet haben, deshalb waren die Nazis Sozialisten und natürlich auch Buddhisten, wegen der Swastika, nach eigener Auffassung. Mein Großvater war Sozialist und ist von diesen rechtsextremen kapitalistischen Dreckskerlen verfolgt worden, also keine Belehrungen notwendig. Faschisten werden in jedem Land benutzt als wie auch immer getarnte Schlägerbande des Kapitalismus und sind immer nur so gefährlich für die Friedensinteressen der Völker, wie die Kredite und die Medienreklame, die sie erhalten.

  • Mathew Miller

    Das ist nichts anderes als der Anfang vom Ende der UN-Weltordnung.
    Und die UNO ist das Instrument.