Schiffe versenken

schiffe versenkenDie EU-Kommission tüftelt neben einem „Zehn-Punkte-Plan“ ebenso an weiteren effektiven Maßnahmen, die afrikanischen Hungerleider von ihrer Südgrenze fernzuhalten. Dazu habe die „Brüsseler Behörde“ eingebracht, es könnten beispielsweise „Boote zerstört werden, die zur Überfahrt von Flüchtlingen über das Mittelmeer genutzt würden“.

Ein absoluter Top-Vorschlag, dessen Umsetzung sicher auch noch Spaß macht. Nachdem sie sich aktiv an der Desintegration und Zerrüttung einer ganzen Region beteiligt hat, beschäftigt sich die EU jetzt damit, es nicht mit den negativen Folgen der eigenen Politik zu tun haben zu müssen. Es ist aus Sicht der EU-Kommission also machbar, Boote zu zerstören, die der Überführung von Flüchtlingen dienen. Man sollte meinen, dass das dann geschieht, wenn diese Boote unbemannt sind – aber wer wird das so genau nehmen, wenn Gefahr im Verzug ist und ein solches Boot Kurs auf die Traumstrände von Sardinien oder Sizilien nimmt?

Man kommt dabei auch nicht umhin zu bemerken, dass durch die Ukrainepolitik der EU die Ukrainer zu genau solchen „afrikanischen Halbwilden“ werden. Europa übt jetzt erst einmal ein wenig an den Afrikanern – die Zerstörung der Region begann vor ungefähr 4 Jahren, so dass man bezüglich der Ukraine sicher noch ein wenig Vorlauf hat – und wird die gewonnenen Erkenntnisse zweifelsohne beim vorhersehbaren Andrang aus Osten nutzen können. Das Günstige bei der Sache ist dabei, dass es zwischen der Ukraine und den EU-Ostgrenzen kaum genug Wasser gibt, dass man in einem Boot darin kentern könnte.

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

  • Jones Bones

    Interessant auch, warum die Menschen wegrennen:
    Wir machen ihre Länder kaputt.

  • urkeramik
    • kaumi

      Sehr geil, danke dafür!
      Je suis la Méditerranée

      • Enis

        Eigentlich müssten die Oberheuchler -westliche Politführer- für all diese Flüchtlinge persönlich haften! Denn sie haben die Menschen aufgewiegelt!

        Zudem stelle ich folgende provokative Frage in den Raum; wie viele Flüchtlinge sind dabei -die im Namen von Demokratie und Freiheit ihr Land mitzerstört haben -bzw Unterstützung für die Terroristen geleistet haben?

        So stellt sich auch die Frage, warum die Libyer eigentlich flüchten wo sie jetzt doch ihr geliebtes demokratisches und freiheitliches Schariarattenstaat haben?

        Warum flüchten die syrischen Terrorunterstützer ins Ausland, wenn sie ihre „befreiten“ Gebiete der Demokratie und Freiheit haben?

        Es tut mir Leid eine andere Meinung zu diesem Thema zu haben, als viele hier. Ich befürworte die Versenkung aller Schiffe, die Menschen transportieren könnten.

        Obwohl die wirklichen Dreckskerle und Aggressoren in den Hauptstädten Europas sitzen!

        • kaumi

          Enis,
          hier muss ich dir aber widersprechen.
          Viele Flüchtlinge sind Deppen, sprich Familienmitglieder oder aktive Partner der Schlächter. So weit, so schlecht. Wenn aber Unschuldige mit in einem Boot sitzen, und es sitzen auch viele politisch uninteressierte, aber existentiell bedrohte, arme, zunkunftsverlorene Menschen in den schwimmenden Särgen, dann sollte man nicht den Hass für die Mörder über das Mitgefühl für Kinder, Frauen und Männer stellen, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um sich und ihren Nächsten ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

  • Mathew Miller

    Unser System macht ihre Länder kaputt.
    Das ist ein altes Spiel, neu ist jedoch das die Phalance aufgerissen wird und die Randbereiche des eigenen Systems zum ausbluten ans Kreuz genagelt wird.
    Die volle Wucht dessen was mit der Demontage dieser Gebiete bezweckt wird Europa zerlegen.
    Genau dafür wurde dieses Spiel angeworfen.
    Europa ist zum Einwanderungsgebiet ausgeschrieben worden.
    Nur kommen nicht wie ehedem in die USA Einwanderer sondern Flüchtlinge welche einen ganz bestimmten Zweck dienen werden.
    Das ist nicht gut für diese Menschen und für fast alle anderen auch nicht.
    Die einzigen welche profitieren sind unsere „Freunde“ jenseits des Atlantik.
    Fakt.