Der Leichnam des Militärpiloten Filippow wurde nach Russland überführt, ein Transportflugzeug ist auf dem Militärflugplatz Tschkalowski gelandet. Dahin kam er mit einem Umweg über Hmeymim aus der Türkei, wo der Leichnam übergeben wurde.

Die Frage wurde also zwischen den beiden sich de facto bekriegenden Ländern – der Türkei und Russland – auf die Art von Gentlemen geklärt. Es ist die eine Sache, dass es heißt, der Pilot sei mit seiner Maschine im Einsatz gegen Terrorbrigaden abgeschossen worden. Näher an der Realität wäre es aber zu sagen, dass das russische Militärflugzeug von irregulären türkischen Einheiten abgeschossen wurde, die hernach den ausgestiegenen Piloten ergreifen wollten.

Dabei ist gar nicht einmal so klar, ob das Flugzeug tatsächlich von irregulären, oder aber von „echten“ Türken abgeschossen worden ist. Der Umstand, dass die Türken fast augenblicklich die Leiche bergen und übergeben konnten, zeugt allerdings davon, dass die Terrortruppen komplett unter der Fuchtel der Türken stehen und gar nicht anders können, als deren Weisungen zu folgen.

Déjà vu.